Erlebnisreicher Ausflugstipp für Familien: Der Skulpturenpark Waldfrieden von Tony Cragg in Wuppertal

Ende Oktober haben wir einen Samstag Vormittag endlich mal wieder für einen gemeinsamen Familienausflug genutzt, von dem ich euch unbedingt noch erzählen wollte. Dieses Mal war der Weg nur kurz. Denn Ziel unseres Tagesausflugs war der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal.

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Café Podest im Skulpturenpark Waldfrieden

Von dem hatten wir zwar schon einiges gehört, waren selbst aber noch nie da. Und lohnenswerte Ausflugsziele in der eigenen Stadt sind natürlich mehr als Willkommen, weil man die auch mal ganz spontan aufsuchen oder auch eine kürzere Regenpause für diesen Zweck nutzen kann. Und schlechtes Wetter gab es im Herbst die letzte Zeit hier mehr als genug.

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Tony Cragg, Dancing Column, 2008

Obwohl das Gelände des Parks eigentlich recht zentral gelegen ist, ist es uns bislang verborgen geblieben. Umso mehr hat es uns gefreut, den Skultpurenpark an diesem Vormittag endlich kennenlernen zu dürfen.

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Henry Moore, Large Interior Form, 1981-82

Der Weg zum Eingang führt in Kurven eine Straße hinauf, die von lauter Bäumen gesäumt ist. Rechts und Links von der Straße kann man bereits einige der Skulpturen des Künstlers Tony Cragg zwischen den herbstlichen Bäumen bewundern.

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Tony Cragg, It is, It isn’t, 2012

Unterhalb von dem Eingang liegt in einem charmanten Altbau ein kleines und sehr einladendes Café.

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Tony Cragg, Flotsam, 1998

Nachdem wir den Eingangsbereich passiert haben, spazieren wir in alles Ruhe durch das recht weitläufige Gelände und genießen dabei die herbstliche Umgebung. Die Wege sind meist schmale Pfade und haben etwas geheimnisvolles an sich. Ein bisschen erinnert mich dies an unseren Ausflug an den Sinneswald, von dem ich hier schon einmal ganz ausführlich berichtet habe.

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Ausschnitt Thoma Virnich, Helter, 2015

Ein hilfreicher Tipp: Für alle Familien mit Baby und kleinen Kindern sei gesagt, die Wege sind größtenteils nicht wirklich kinderwagentauglich. Bei einem Besuch würde ich ein Tragetuch oder eine entsprechende Rückentrage sehr empfehlen, damit man auch wirklich bequem alle Wege erreichen kann.

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Ausschnitt Markus Lüpertz, Paris ohne Arme, 2000

Zwischen den hohen Bäumen findet man in regelmäßigen Abständen verschiedene Kunstwerke. Diese wirken so mitten in der Natur sehr beeindruckend. Da es zahlreiche Pfade gibt, die sich hier durch den Wald schlängeln, kann man die Skulpturen auch aus ganz unterschiedlichen Richtungen und Blickwinkeln betrachten.

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Tony Cragg, Ever after, 2010

Ganz nebenbei findet man hier eine Vielzahl verschiedener Bäume und seltener Baumarten. Ein wirklich wunderbares Ausflugsziel für alle, die nicht nur Kunstwerke, sondern auch den Wald und die Natur so sehr mögen wie wir!

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Bogomir Ecker, Odolop, 2012

Dieser Ausflug liegt inzwischen schon eine ganze Weile zurück. Zu den Fotos der entsprechenden Motive musste ich erst rechtliche Fragen abklären. Daher zu guter Letzt ein Dank an die Pressesprecherin Ruth Eising vom Skulpturenpark in Wuppertal, für die Erlaubnis meine gemachten Fotos von den zahlreichen Kunstwerken hier veröffentlichen und zeigen zu dürfen!

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Ausschnitt Tony Cragg, Dancing Column, 2008

Weitere tolle Ausflugstipp findet Ihr übrigens in dieser Rubrik!

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Tony Cragg, Here today, gone tomorrow, 2002

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Auflugstipp fürs Adventswochenende: Romantischer Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald in Solingen

Dass ich zu denjenigen gehöre, die in der Adventszeit liebend gerne über einen Weihnachtsmarkt schlendern, ist für viele von Euch sicher nichts Neues. Allerdings bin ich hierbei sehr wählerisch. Nicht jeder Weihnachtsmarkt sagt mir zu und das hektische Treiben auf manchen Märkten ist leider auch nicht so meins. Von daher bin ich gerne auf solchen Adventsmärkten unterwegs, die etwas Besonders sind und auf denen es auch außergewöhnliche Dinge zu finden gibt. So wie dem Markt auf Schloss Moyland, von dem ich letztes Wochenende ausführlich berichtet habe.

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Hier wurde von Seiten der Kinder der Wunsch laut, doch endlich mal wieder den Weihnachtsmarkt in Solingen auf Schloss Grünewald zu besuchen.

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Der ist von hier aus durch einen einem längeren Spaziergang auch zu Fuß erreichbar und einfach wunderschön gelegen. In diesem Blogbericht habe ich Euch dorthin schon einmal mitgenommen.

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Auf diese Weise machen wir uns als Familie auf den Weg dorthin und genießen das winterliche Wetter und die klirrende Kälte, die bei einem Weihnachtsmarktbesuch irgendwie mit dazu gehört.

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Der Waldweg, der zum Schlossgelände führt, ist hell beleuchtet und so langsam wird es um uns herum dunkel. Der Abendhimmel und die damit verbundene Stimmung machen einen solchen Familienausflug noch stimmungsvoller.

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Das Gelände von Schloss Grünewald ist recht weitläufig und die kleinen, weißen Zelte sind darauf verteilt. An den Wegen warten die für diesen Weihnachtsmarkt typischen Feuerkörbe, die nicht nur für knisternde Weihnachtsstimmung und warmes Licht sondern auch für wärmende Hände sorgen 😉

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Unterwegs treffen wir gute Freude und genießen gemeinsam einen heißen Weihnachtspunsch, den es mit und auch ohne Alkohol gibt. So können auch die Kinder prima aufwärmen und ihren Durst löschen. Auch die kalten Hände sind über die warmen Getränke äußerst dankbar.

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Wie immer ist das Angebot auf diesem Weihnachtsmarkt ausgesprochen abwechslungsreich und zum größten Teil sehr künstlerisch. In jedem Fall ist dieser Ort in der Weihnachtszeit immer einen Besuch wert. War von Euch schon mal jemand dort?

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Ein ganz lieber Dank an Jasmin Dürkop, deren Kunstwerke ich fotografiert habe und die ich, mit ihrer Erlaubnis, hier netterweise zeigen darf. Ebenso ein Dankeschön an Anke Peters, für die Genehmigung meine vom Weihnachtsmarkt gemachten Fotos hier veröffentlichen zu dürfen!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ausflugstipp für Familien: Der Advent ist da, kommt mit zum Weihnachtsmarkt Schloss Moyland

Von Kranenburg aus, haben wir nicht nur Nijmegen besucht, sondern uns auf den Weg zum Schloss gemacht. Dort kann man auf einem der großzügigen Parkplätze parken und von da aus zu Fuß zum Eingang marschieren.

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Es gibt mehrere Kassenhäuschen, so dass es keine langen Warteschlangen gibt. Der Eingang zum Schlosspark liegt gleich hinter dem Museumsshop. Der breite Weg ist von Bäumen gesäumt und überall leuchten Lichterketten, so dass man auch im Dunkeln den Weg erkennt.

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Am ersten Stand, der uns begegnet, gibt es nicht nur frischen Streuselstuten und gebackene Weckmänner zu kaufen, sondern auch knusprige Weihnachtsmänner.

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Rechts und links des Weges findet man die Weihnachtsmarktstände, aber auch Gebäude, in denen man sich umschauen kann.

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Flügel von Atelier Ina Grave

An den Ständen, wo es Getränke oder auch köstliche Snacks gibt, sind Stehtische zu finden, die allesamt liebevoll geschmückt und dekoriert sind. Zahlreiche Laternen und Windlichter leuchten durch die Dunkelheit und sorgen für eine ganz stimmungsvolle Atmosphäre.

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Dann liegt das prächtige Schloss vor uns, das von Wasser umgeben ist und in der Dunkelheit von Licht angestrahlt wird. Ein ganz wunderbarer Anblick!

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An den Ständen werden meist ausgefallene Sachen angeboten: Tolle Stempel in außergewöhnlichen Motiven mit denen man seine weihnachtliche Post, selbst gemachte Anhänger und Briefe verzieren kann, handgeschnitze Schreibgeräte, Werkzeug aus Schokolade, das täuschend echt ausschaut, kunstvolle Marionetten, gefilzte Tiere, Schmuck, handgefertigte Spiele und andere, weihnachtliche Sachen.

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Leuchte „Pensch“ von Atelier 51 / Stefan Peltzer

Ein Stand hat es mir besonders angetan, hier darf man sich „Engel“ pflücken, die einfach himmlisch aussehen und auf ganz besondere Weise hergestellt wurden. Die Künstlerin hat mir das Geheimnis verraten und ich war sehr überrascht!

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Engel von Atelier Simone Kamm

Leider darf man an den meisten Ständen nicht fotografieren, da es sich um Unikate handelt.

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In einem größeren Gebäude sind allerhand Stände zu finden, an denen es Dinge aus Papier gibt: Postkarten, ausgefallenes Geschenkpapier, stimmungsvolle Papierleuchten, Anhänger, Baumschmuck und auch Notizbücher, in Form von Buchstaben!

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Dieser Weihnachtsmarkt ist sehr groß, abwechslungsreich und weitläufig. Im Gegensatz zu anderen Märkten herrscht hier eben kein großes Gedränge und lange Schlangen, weil sich die Besucher ganz gut verteilen.

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In jedem Fall kann ich diesen Weihnachtsmarkt sehr empfehlen, es ist ein Erlebnis und der Schlosspark samt Schloss und Wassergraben bilden eine wirklich tolle Umgebung. War von Euch schon jemand dort?

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Ein herzlicher Dank an die drei unter den Fotos angegebenen & verlinkten Künstlern sowie Sofia Tuchard von Schloss Moyland für die freundliche Erlaubnis meine Fotos hier veröffentlichen zu dürfen!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ausflugstipp für ein Familienwochenende: Ein Stadtbummel in den Niederlanden, im weihnachtlichen Nijmegen

Von uns aus ist es nicht wirklich weit ins schöne Nachbarland. Relativ schnell ist man zum Bummeln oder Einkaufen in Venlo, Arnhem oder auch Roermond, wo das Designer Outlet lockt.

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Da wir bei unserem Wochenendausflug in Kranenburg direkt an der niederländischen Grenze waren, haben wir der ältesten Stadt dort einen kleinen Besuch abgestattet: Nijmegen. Diese Stadt liegt in der Provinz Gelderland und hat rund 160.000 Einwohner. Besonders gut gefallen haben uns dort die zahlreichen historischen Gebäude, denen man überall in der Stadt begegnet.

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Obwohl es Samstag war, haben wir recht schnell einen Parkplatz in der Innenstadt ergattern können und sind von dort aus zu Fuß spaziert. In den Straßen findet man nicht nur wundervolle Altbauten, sondern auch ganz liebevoll gestaltete Läden, die zu dieser Jahreszeit entsprechend festlich dekoriert waren.

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In der ersten Strasse sind uns gleich allerhand ausgefallene Weihnachtsbäume über den Weg gelaufen. Besonders gut gefallen hat mir das Exemplar aus Büchern, das mein Autorenherz natürlich vor Freude hüpfen lässt 🙂

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Vor den Geschäften stehen zahlreiche Laternen, in denen Kerzen brennen. Das sorgt wirklich für eine tolle Atmosphäre und ist sicherlich in den Abendstunden ganz besonders reizvoll, wenn man hier entlang schlendert. Überall begegnen einem Unmengen an Fahrrädern, wie in diesem Land eigentlich überall üblich. Bei uns im bergischen Land dagegen eher selten.

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In den großen Einkaufspassagen findet man zahlreiche Cafés und andere Außengastronomie, was sehr einladend wirkt.

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Da Samstag ist, treffen wir auch auf den Wochenmarkt, den ich in den Niederlanden immer ganz besonders gerne mag. Nicht nur die üblichen Obst- und Gemüsestände, sondern auch Marktstände mit tollen Stoffen, verschiedene Bäcker, mit unzähligen Backwaren und süßen Köstlichkeiten, sind hier zu finden.

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Wer auf einem solchen Markt einen Waffel Stand erwischt, den man bereits von weitem riecht, sollte es nicht versäumen eine der noch warmen, ganz frisch gebackenen, süßen Stroopwafel (Sirupwaffel mit Karamellfüllung) zu probieren. Die schmecken so frisch und warm einfach himmlisch…

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Am kommenden Wochenende wird es richtig weihnachtlich. Dort werde ich Euch verraten, was wir von Kranenburg aus noch erlebt haben und nehme Euch mit auf einen traumhaft schönen Weihnachtsmarkt auf Schloss Moyland!

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Ausflugstipp & Familienwochenende: Unterwegs nach Kranenburg, einer klitzekleinen Gemeinde am Niederrhein

Wir haben mal wieder ein Wochenende für einen wunderbaren Ausflug genutzt. Diesmal ging es in Richtung Niederrhein, in eine kleine Gemeinde (Kranenburg zählt gerade mal um die 10.000 Einwohner!), die unmittelbar an der holländischen Grenze und der Stadt Kleve zu finden ist: Kranenburg. Dieser Ort entstand im 13. Jahrhundert.

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Als wir die Stadt erreichen, ziert nicht nur eine weihnachtliche Beleuchtung die Hauptstrasse, sondern auch zwei große „Kraniche“ in Form von zahlreichen Lichtern, die in dem Wappen der Stadt zu finden sind.

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Diese Kraniche findet man nicht nur auf dem Stadtwappen, sondern auch an vielen anderen Stellen in der Stadt. Beispielsweise am Straßenrand.

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Das ist natürlich besonders für Kinder interessant, weil man auf diese Weise einen Spaziergang durch dieses Städtchen ausgesprochen interessant macht. Wo entdeckt man den nächsten Kranich und wie viele dieser Tiere findet man überhaupt bei dem Stadtbummel…?

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Von unserem Wochenenddomizil, einem kleinen, gemütlichen Hotel, unternehmen wir einen Rundgang durch den Ort. Schon die schmalen, gepflasterten Gassen sind so schön.

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Viele der Häuser sind festlich dekoriert. Auch einem großen, geschmückten Tannenbaum begegnen wir unterwegs.

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Vorbei an der Stadtmauer bzw. dem Stadtwall in Richtung Mühlenturm, laufen wir an einem Weiher entlang. Hier gibt es einen schönen, sehr gepflegten Spielplatz, auf dem sich der Nachwuchs eine Weile austoben und spielen kann.

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Ein paar Enten quaken vor sich hin und nehmen ein morgendliches Bad. Das viele Grün schimmert im Licht der aufgehenden Sonne und die Tautropfen funkeln wie klitzekleine Weihnachtskugeln auf dem Rasen…

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Diese kleine Stadt hat irgendwie etwas Märchenhaftes an sich und strahlt eine unglaubliche Ruhe aus. Genau das Richtige für eine kleine Auszeit am Wochenende! Was für von dort aus noch angeschaut haben, verrate ich am kommenden Wochenende, da gehts nach Nijmegen. Außerdem haben wir von dort den Weihnachtsmarkt auf Schloss Moyland besucht.

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Ein kleiner Tipp:
Kranenburg hat einen echten Nachtwächter. In den Wintermonaten kann man dort an einer stimmungsvollen Nachtwanderung mit Fackeln teilnehmen und dem Nachtwächter auf seinem Weg folgen. Sicher ein ganz spannendes Erlebnis für Groß und Klein!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Reisetipps für den Familienurlaub auf Langeoog: Lego Ausstellung im Haus der Insel & Ideen bei Regenwetter

In den Herbstferien kann man natürlich nicht immer mit strahlendem Sonnenschein und bestem Strandwetter rechnen. Dieses Mal haben wir wettermäßig leider Pech und es regnet recht oft und viel. Aber den lieben langen Tag im Ferienhaus zu verbringen macht natürlich keinen Spaß und wer mit Kindern in Urlaub fährt weiß, dass der Nachwuchs gerne beschäftigt wird. Davon abgesehen möchte man im Urlaub ja auch etwas erleben. Daher nehmen wir den Regen einfach hin und machen uns auf schnellstem Weg in Richtung Haus der Insel, das man hier abgekürzt auch HDI bezeichnet.

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Hier findet sich auf der rechten Seite nach dem Eingang eine Vertrauensbücherei für die großen Inselbesucher. Es gibt gemütliche Sitzgelegenheiten und Leseecken, wo man in aller Ruhe eine der ausliegenden Tageszeitungen lesen oder in einem der vielen Bücher schmökern kann. Wie auch in der Spöölstuv kann man sich die Bücher kostenlos ausleihen und auch hier gelesene Urlaubslektüre als Buchspenden abgegeben.

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Ziel ist heute jedoch die Lego Ausstellung. Ein solche haben wir bereits in Oberhausen im Legoland Discovery besucht. Allerdings gefällt mir diese Miniaturausstellung, die aus rein privaten Mitteln finanziert wurde, deutlich besser.

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In mühsamer und jahrelanger Arbeit haben Andreas und Kai Böker, die aus NRW stammen, die Nordseeinsel Langeoog in Kleinformat nachgebaut. Dazu wurden mehr als 1 Million Legosteine verbaut und die Bauzeit zog sich fast 5 Jahre. Seit 2013 kamen aufgrund von Platzproblemen keine weiteren Sachen mehr hinzu.

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Darunter befinden sich u.a. viele für Langeoog typische Sachen und Gebäude wie beispielsweise die bunte Inselbahn, der Inselbahnhof, die Fähre, der Hafen und vieles mehr. Besonders spannend ist die jeweiligen Legolandschaft und Häuser richtig zu zuordnen:

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Da drüben – ist das nicht unser Ferienhaus? Und das dort ein Hotel? Wer kreativ ist, kann den Besuch mit einem kleinen Ratespiel oder einer selbst ausgedachten Rallye verbinden. Wo befindet sich Gebäude xy hier auf der Insel?

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An welchem der Häuser kommen wir jeden Tag vorbei wenn wir morgens zum Bäcker gehen oder wie viel Urlaubsgäste baden gerade im Meer? Übrigens gibt es auch ein paar kleine Überraschungen – Zauberlehrling Harry Potter versteckt sich auf der Insel und auch Darth Vader genießt den Urlaub hier – wer findet sie am schnellsten?

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Wer danach immer noch unternehmungslustig ist, kann gleich nebenan das Schifffahrtsmuseum besichtigen, was ebenfalls im Haus der Insel beheimatet ist.

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Die kompletten Reiseberichte von unserem Familienurlaub könnt Ihr unter den folgenden Links nachlesen: Unsere Anfahrt zu Insel, ein Rundgang durchs Zentrum von Langeoog, die Radtour ans Ostende, ein bunter Nachmittag in der Spöölstuv, eine Erkundungstour zum Naturlehrpfad Flinthörn sowie der Besuch im Schwimmbad.

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Ein Dank an den Museumsleiter Herrn Wileke für die Erlaubnis meine gemachten Fotos hier veröffentlichen zu dürfen!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Reisetipps für den Familienurlaub: Schwimmen, Planschen & reichlich Wasserspaß mit Meerwasser Erlebnisbad

Wenn wir Urlaub auf Langeoog machen, dann statten wir dem hiesigen Wellenbad natürlich auch einen Besuch ab. Denn diese Nordsee Insel hat ein wirklich tolles Schwimmbad zu bieten.

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Mit der LangeoogCard erhält man als Inselbesucher in diesem Hallenbad täglich freien Eintritt (Hinweis: Die genaue Dauer des Schwimmbad Aufenthaltes ins Abhängig von der Saison – am besten am Einlass nachfragen). Somit ist der Schwimmbadbesuch natürlich eine tolle Sache. Vor allen Dingen jetzt im Herbst, wenn das Ferienwetter es nicht immer gut meint.

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Also packen wir nach dem Frühstück unser Schwimmzeug und fahren mit dem Rad zum Schwimmbad, das sich in unmittelbarer Nähe vom Dorfkern befindet und auch zu Fuß bequem erreichbar ist.

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Direkt vor dem blau gelben Gebäude findet man ausreichend Parkplätze für Fahrräder, Dreirad, Bollerwagen und Co.

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In den Familienumkleiden gibt es einen extra Bereich mit Wickeltischen. Die bieten genug Platz um die kleinsten Schwimmbadbesucher An- und Auszuziehen. Außerdem stehen hier allerhand Babywippen und sogar ein Laufstall zur Verfügung, was ich als vierfache Mutter ausgesprochen sympathisch und familienfreundlich finde!

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Nachdem wir geduscht haben, geht es ins Bad. Dort im großen Schwimmbecken tummeln sich viele Badegäste, die sich gerade an den Wellen erfreuen, die in regelmäßigen Abständen hier das Wasser ins rollen bringen 🙂

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Wer von den Wellen noch nicht genug nass geworden ist, kann eine Wasserdusche von oben nehmen oder ein paar Runden die fast 45 Meter lange Wasserrutsche hinunter sausen. Übrigens eine meiner absoluten Lieblingsrutschen im Schwimmbad, da man hier bequem im Sitzen ins Wasser gleitet und die Rutsche somit absolut kindertauglich ist, da man am Ende nicht „untertaucht“.

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Für die kleinsten Badegäste gibt es ein separates Eltern-Kind-Becken, in dem es ruhiger zugeht. Hier gibt es eine Mini Rutsche, damit auch Kleinkinder ihren Wasserspaß haben.

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Einen Raum weiter findet man einen warmen Whirlpool zum Aufwärmen und ein weiteres großes Becken. Direkt am rechten Rand findet man die geheimnisvolle Traumgrotte. Wer hat Mut genug diese zu erforschen?
Links hinter dem hohen Leuchtturm gibt es bequeme Liegeplätze im Becken, an denen man ausgiebig entspannen kann. Noch ein kleines Stück dahinter kann man sich in einem Wasserstrudel herrlich treiben lassen. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf!

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Wenn Ihr neugierig seid, was wir bisher bei unserem Familienurlaub erlebt haben, folgt einfach den jeweiligen Berichten: Unsere Anfahrt auf die Insel, ein Spaziergang ins Dorfzentrum, unsere Radtour ans Ostende, ein Nachmittag in der Spöölstuv, eine Erkundungstour auf dem Naturlehrpfad Flinthörn und zu guter Letzt nehmen wir Euch morgen mit ins Haus der Insel. Denn dort gibt es u.a. eine kunterbunte Lego Ausstellung!

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Zu guter Letzt ein riesengroßes Dankeschön an Mario Kramp und das gesamte Bademeisterteam für das freundliche Entgegenkommen im Schwimmbad ausnahmsweise für diesen Ausflugstipp fotografieren zu dürfen. Denn das ist aus nachvollziehbaren Gründen sonst natürlich verboten!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Reisetipps für den Familienurlaub: Ein lehrreicher Ausflug per Fahrrad zum Naturpfad „Flinthörn“

Heute lacht die Sonne endlich mal vom Nordsee Himmel. Also geht es nach dem gemütlichen Familienfrühstück gleich nach Draußen. Auf unseren Fahrrädern radeln wir erst einmal eine längere Runde durch den Langeooger Wald. Den mag ich persönlich ausgesprochen gerne, auch oder vielleicht gerade weil dieser so ganz anderes ist als zu Hause. Zahlreiche kleine Wege führen hier kreuz und quer durch die Insellandschaft. Besonders gut gefällt mir der Teil mit den vielen Birken.

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Dann geht es den Weg zum Deich hinauf, wo ein großer der Naturlehrpfad mit dem Namen Flinthörn zu finden ist. Unsere Räder parken wir hier am Wegesrand und machen uns zu Fuß auf Erkundungstour.

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Vorab ein Tipp für Familien mit Babys und Kleinkinder – dieser Pfad ist nicht nur recht schmal und sandig, sondern auch wenig kinderwagentauglich. Selbst mit einem geländetauglichen Jogger dürfte der Spaziergang schwierig werden. Daher würde ich für den Besuch unbedingt ein Tragetuch oder eine andere Kindertrage sehr empfehlen!

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Schon gleich am Anfang findet man am Wegesrand große Infotafeln mit Schaubildern. Darauf erfährt man beispielsweise, wie das „Flinthorn“ eigentlich zu seinem Namen kam, welche Pflanzen es in der Umgebung alles gibt, welche Tiere hier beheimatet sind, über die Entstehung der Gezeiten, welche Vögel in den Dünen brüten u.v.a.m.

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Eine kleine Möwe erklärt das Wichtigste noch mal in Kurzform und macht all die Infos vor allen Dingen für Kinder sehr interessant.

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Durch die dort abgebildten Fotos und Zeichnungen wird alles sehr anschaulich und man kann als Besucher gleich die Augen offen halten um die angezeigten Pflanze oder Tieren, die näher vorgestellt werden, zu erspähen.

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Besonders oft vertreten ist nicht nur hier sondern auf der gesamten Insel Sanddorn. Diesen gibt es hier auch in jeder erdenklichen Form zu kaufen: Als Marmelade, Honig und Gelee, als Tee, Sirup oder auch in alkoholischer Form. Den Sanddorn erkennt man an den orange leuchtenden Früchten. Diese Beeren, die als Vitaminbomben bezeichnet werden, findet man meist ab September und sie enthalten unglaublich viel Vitamin C. Allerdings sollte man beim Pflücken gut aufpassen, die Zweige haben lange und unschön pieksende Stacheln! Bei Erkältungskrankheiten soll Sanddorn wahre Wunder bewirken. Habt Ihr Sanddorn schon mal probiert? Ganz schön sauer, oder? Auf Langeoog jedenfalls eine echte Spezialität!

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Fast ebenso häufig begegnet man hier und anderen Orts auf der Insel der sogenannten Kartoffelrose. Die leuchtet jetzt in der Herbstzeit ebenso schön wie rote Hagebutten.

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Schließlich kommt man an einen Ausguck mit Holzhütte und Fernglas. Bei gutem Wetter kann man von hier auf die benachbarte Insel Baltrum blicken.

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Und natürlich folgen wir dem Naturpfad von hier aus noch bis an den Strand und ans Wasser. Schließlich können wir dort noch Muscheln sammeln, im Sand buddeln und eine gemütliche Pause mit kleinem Picknick machen.

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Alle bisherigen Urlaubsberichte könnt Ihr unter folgenden Links nachlesen: Die spannende Anfahrt, ein Spaziergang ins Dorf Zentrum von Langeoog, die Radtour ans Ostende, ein Regenwettertag in der Spöölstuv und morgen zeige ich euch dann das Schwimmbad!

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PS: Mehr Grünzeug findet Ihr übrigens hier 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Familienurlaub auf Langeoog: Heute machen wir eine Radtour ans Ostende, doch erst mal geht’s zum Radverleih

Wer auf der autofreien Nordsee Insel Langeoog Urlaub macht, muss auf sein Auto verzichten. Diesem gönnt man am Hafen von Bensersiel ebenfalls eine kleine Auszeit.

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So spaziert man auf der Insel natürlich viel zu Fuß, denn die wenigen Elektroautos dienen nur dem Transport von Waren oder den Handwerkbetrieben vor Ort. Allerdings ist der Radius so recht begrenzt. Vor allen Dingen dann, wenn man als Familie mit Kindern unterwegs ist und diese zum eher fußfaulen Volk gehören.

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Daher heißt es bei uns wenn wir auf Langeoog Urlaub machen: Rauf aufs Fahrrad. Allerdings leihen wir uns die Räder meist direkt vor Ort, da wir zwar ein großes Auto aber keine Möglichkeit haben gleich 6 Räder zu transportieren.

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Aufgrund der Ferienzeit sind wir dieses Mal auf Nummer sicher gegangen und haben uns die benötigten Räder vorab reserviert. Auf diese Weise konnten wir Größe und Modell bequem auswählen um sicher zu gehen, dass uns diese während unseres Aufenthaltes auch wirklich zur Verfügung stehen.

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Wie schon die letzten Male sind wir beim Radverleih mit dem wunderbaren Namen „De Insel Radgeber“ gelandet, den man nicht nur direkt im Dorfzentrum sondern auch in unmittelbarer Nähe des Insel Bahnhofs findet. Dort gibt es neben einer großen Auswahl an Fahrrädern in verschiedenen Größen und Ausführungen, auch die „Mitläufer“ Räder für Kinder, die an ein Erwachsenenrad angehängt werden. So kann man als Familie mit dem Rad problemlos länger Wege zurücklegen. Denn bei längeren Radtouren und dem oft starken Wind, fällt dies zumindest den jüngeren Kindern schwer. Vor allen Dingen denjenigen, die das Radfahren gerade erst gelernt haben!

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Ebenso gibt es dort Bollerwagen (ein solcher leistet auf der Insel wirklich gute Dienste, nicht nur beim Einkauf!) sowie die praktischen Croozer Fahrradanhänger, in denen Kinder von Geburt an sicher und bequem transportiert werden. Diese dienen zudem als Kinderwagen und können auch ohne Fahrradrad geschoben werden. Auf der Rückseite gibt es einen Stauraum für kleinere Einkäufe, Strandutensilien oder sonstiges Gepäck.

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Da das Wetter am zweiten Urlaubstag noch trocken war und sich zeitweise sogar etwas Sonne blicken ließ, haben wir gleich eine längere Radtour über die Insel gemacht. Von der Ferienunterkunft aus ging es durch die Dorfmitte (dazu gab es hier einen ausführlichen Rundgang mit Bericht!) hindurch in Richtung Osten.

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Auf der linken Seite radelt man am Pirolatal vorbei. Nachdem dann die Häuser auf der rechten und linken Seite immer weniger wurden, ging es immer weiter geradeaus. Leider machte sich der Gegenwind recht deutlich bemerkbar und kann einem eine solche Tour schnell „vermiesen“. Dank des Mitläuferrads diesmal kein Problem, da der Nachwuchs windgeschützt mitfährt und gezogen wird. (Für ältere Inselgäste gibt es übrigens für diesen Zweck neuerdings auch E-Bikes, die solche Erkundungstouren deutlich leichter machen und ermöglichen.)

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Zur linken Seite hat man einen tollen Blick auf die Dünen und auf der rechten Seite blickt man auf Weiden und die Küstenlandschaft. Bei gutem Wetter kann man vom Weg aus sogar das Festland erkennen. Hier und da grasen nicht nur ein paar Pferde sondern auch einige schottischen Hochlandrinder, deren langes Haar durch den frischen Nordseewind für lustiges Aussehen sorgt.

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Ein ganzes Stück abseits vom Dorfkern kommt man an der Jugendherberge vorbei sowie der Vogelwarte. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Meierei, dem letzten großen Gebäude an diesem Inselende. Doch Ziel unserer Radtour ist das Ostende der Insel. Hier „parken“ bereits allerhand Fahrräder am Wegesrand, denn diese darf und sollte man natürlich auch nicht mit an den Strand nehmen.

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Also gehen wir von hier aus zu Fuß weiter und an der Dünenlandschaft entlang. Dann folgen wir einem kleinen Naturlehrpfad, der uns zu einer Ausguckstation führt. Von hier aus kann man mit dem Fernglas ganz wunderbar aufs Meer schauen. Und in unserem Fall hatten wir sogar großes Glück und konnten auf einer entfernten Sandbank einen kleinen Seehund beobachten.

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Nach einem gemütlichen Picknick zur Stärkung ging es dann auf den Rückweg. Diesmal glücklicherweise mit dem Wind, dafür allerdings unter ziemlich dunkelgrauen Regenwolke entlang…

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Morgen zeige ich Euch das Spielhaus – ein echtes Paradies für Kinder! Und wer mag, kann uns in den nächsten Tagen noch zum Naturlehrpfad „Flinthörn“ folgen, Wasserspaß im Wellenbad erleben und mit uns im Haus der Insel die bunte Lego Ausstellung besuchen.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Peer Agena vom De Insel-Radgeber

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ausflugstipp für Familien: Ein Nachmittag im Gasometer Oberhausen – faszinierende „Wunder der Natur“

Mein Blog ist nicht nur mit zahlreichen Ideen, Rezepten, Ausflugstipps und Berichten gefüllt, sondern auch mit vielen, verschiedenen Fotos. Denn genau die sind es, die alles so lebendig machen, die Neugier und Lust wecken die vorgestellten Sachen selbst einmal auszuprobieren. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass Fotos und Bilder für mich eine wichtige Rolle spielen. Und da ich nicht nur selbst gerne mit der Kamera in der Hand unterwegs bin, sondern mich auch sehr an schönen Aufnahmen von anderen erfreue, nehme ich euch heute mal wieder mit auf einen kleinen Ausflug.
Dass es Draußen regnet, macht in dem Fall überhaupt nicht aus, denn der Weg führt uns nach Oberhausen in den Gasometer und darin spielt das Wetter keine Rolle. Dort besuchen wir die Ausstellung „Wunder der Natur“.

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Schon den Gasometer als „Museum“ zu nutzen finde ich einfach großartig. Wir haben vor einigen Jahren schon einmal eine der hier stattfindenden Ausstellungen besucht und waren begeistert. Dies ist bei unserem jetzigen Besuch nicht anders.

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Wir erkunden zuerst das Erdgeschoss und laufen eine große Runde im Kreis zwischen den riesigen Fotos her, die hier zwischen Boden und Decke hängen. Neben jedem der Bilder findet man entsprechende Infos zum Titel, dem Fotograf und auch Interessantes zur Entstehung dieses Motivs.

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Hier und da gibt es wunderschöne Makro Aufnahmen, die winzig kleine Details zeigen und die „Wunder der Natur“ auf diese Weise wirklich ins rechte Licht rücken. So beispielsweise die Netzhaut einer Fliege, die man in dieser Form gar nicht erkennt.

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Ein fliegender Kolibri mit daneben lauernder Schlange, bei dem man zu gerne und voller Neugier dem weiteren Verlauf dieser Situation folgen würde, die zarten und so zerbrechlich wirkenden Flügel eines Schmetterlings oder auch einer mit gelbem Blütenstaub übersäter Biene…

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In der Mitte des Raumes gibt es eine Leinwand, die den Wachstums eines Embryos zeigt – wirklich ein wahres Wunder der Natur und auch für Kinder ausgesprochen spannend.

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Auch in der zweiten Etage kann man sich an den grandiosen Fotos gar nicht satt sehen. Staunend schlendern wir auch hier von Bild zu Bild.

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Doch es geht noch etwas höher. Und zwar in die nächste Etage und diese ragt von der Höhe her bis unters Dach. Hier schwebt eine riesengroße Erdkugel in der Mitte des Raumes.

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Ein eindrucksvolles Spektakel. Wir nehmen auf einer der zahlreichen Stufen neben der langen Treppe Platz. Von dort aus kann man dem Erdball in Ruhe zusehen und diesen Blick auf sich wirken lassen.

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Wer ganz mutig ist, kann mit dem Aufzug oder der Außentreppe den Gasometer bis ganz nach oben laufen und die Aussicht genießen. Aufgrund des schlechten Wetters (und meiner Höhenangst…) kann ich euch davon leider keine Fotos präsentieren.

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Auch wenn ich Euch von den ausgestellten Fotos aufgrund der Urheberrechte natürlich keine 1:1 Bilder präsentieren kann, ist dies in jedem Fall ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel!

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Ein riesengroßes Dankeschön an Kirsten Galert vom Gasometer Oberhausen für die blitzschnelle, freundliche Rückmeldung und Erlaubnis meine gemachten Fotos hier zeigen und veröffentlichen zu dürfen 🙂

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert