DIY Bastelidee für Kinder: Winterliches Schneemann Upcycling aus Eierkartons, Pappe und Zeitung

Ich liebe den Winter. Und noch viel mehr wenn es draußen schneit. Leider ist die weiße Winterpracht bei uns eher selten. Soviel Schnee, dass man Schlittenfahren oder einen Schneemann bauen kann gibt es kaum. Daher muss ich dem Winter einfach mal unter die Arme greifen und es etwas schneien lassen. Ein Winter ohne Schneemann ist für mich einfach kein richtiger Winter 😉
Daher habe ich euch heute eine Bastelanleitung mitgebracht und verrate, wie man aus leeren Eierkartons, einem leeren Karton, Farbe und Zeitungspapier fröhliche Schneemänner basteln kann.

Das wird gebraucht:
Ein leerer Pappkarton oder eine andere feste Kartonage, ein scharfes Bastelmesser / Cutter, eine Bastelschere, einen Borstenpinsel, weiße Bastelfarbe / Acryllack auf Wasserbasis, leere Eierkartons, einen schwarzen Fineliner, alte Tageszeitungen, ein Wasserfarbkasten, dünne Äste / Zweige, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone sowie optional einen Mini Motivlocher Schneeflocke / Eiskristall, Bürolocher oder Lochzange und einen weißen Lackstift

So wird’s gemacht:
Als erstes könnt ihr euch für den Hintergrund der Schneelandschaft das Papier einer alten Tageszeitung bemalen. Wie das geht, wird in diesem Tutorial ausführlich erklärt.

Aus den leeren Eierkartons trennt man sich pro Schneemann jeweils drei der Kegel und kürzt den Rand (siehe Detailfotos). Mit einem Borstenpinsel malt man die Eierkarton-Kugeln weiß an. Ob man zum Basteln die Innere oder äußere Seite verwendet ist reine Geschmacksache.

Dann schneidet man aus dem Karton kleinere Rechtecke in der gewünschten Größe. Die genauen Maße hängen davon ab, wie groß euere Schneelandschaft später werden soll.

Den oberen Teil der Pappkarte beklebt ihr mit blau bemaltem Zeitungspapier als Hintergrund. Für den unteren Teil nehmt ihr passend zum Winter weiß bemaltes Papier.

Darauf klebt ihr nun den Schneemann. Die Schneemann-Arme kann man entweder aus dünnen Zweigen gestalten oder auch aus einem Stück Karton schneiden.

Dann braucht der Schneemann natürlich noch ein lachendes Gesicht. Das lässt sich ganz leicht mit Fineliner aufmalen oder auch mit dem bemalten Zeitungspapier (in rot bzw. schwarz) bekleben.

Am wohlsten fühlt sich der Schneemann natürlich wenn es schneit. Daher kann man mit Hilfe eines Lackstiftes oder ausgestanzten Schneeflocken noch den blauen Hintergrund bestücken.

Weitere Bastelanleitungen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, mehr Upcycling Ideen hier, alles rund um den Winter in diesem Ordner und andere kreative Sachen gibt es da und an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY Bastelidee für Kinder: Selbst gemachter Wintergruß – Schneekugel mit Schneemann

Der Winter ist lang und meist auch recht kalt. Daher verbringt man in dieser Jahreszeit im Gegensatz zum warmen Sommer doch deutlich mehr Zeit im Haus. Damit keinem die Decke auf den Kopf fällt oder im Kinderzimmer Streit ausbricht, gibt es heute mal eine kreative Bastelidee für ungemütliche Wintertage: Wer hat Lust ein wenig Winterpost zu basteln und anschließend zu verschicken?
Für alle, die den Winter so mögen wie ich, gibt es nun die detaillierte Bastelanleitung zum Nachmachen.

Das wird gebraucht:
Tonkarton, einen Bleistift, alte Tageszeitungen, Wasserfarbkasten mit Deckweiß, Pinsel, eine Bastelschere, dünne Pappe (leere Kartonage wie bsp. von einer Nudelverpackung o.ä.), Bastelkleber / Klebstift, Stifte, Papierreste, weißes Papier, Bürolocher oder ggf. eine Motivstanzer, durchsichtige Folie, weißes Nähgarn und eine Nähmaschine sowie optional eine Malunterlage und Malkittel

So wird’s gemacht:
Aus dem Tonkarton schneidet man sich in Postkartengröße die gewünschte Anzahl an Grußkarten aus.

Dann wird der Tisch abgedeckt und das Zeitungspapier mit Wasserfarbe bemalt: Blau, Rot, Schwarz und Weiß. (Eine Anleitung für dieses kostenlose Bastelmaterial mit Tipps gibt es hier).

Während die bemalte Zeitung auf der Heizung trocknet, stanzt man mit dem Locher allerhand „Schneeflocken“ aus weißem Papier. Alternativ kann man dazu auch einen Motivlocher mit Schneeflocken oder gekaufte Streudeko nutzen.

Aus dünner Pappe (hierfür eignen sich wunderbar leere Kartonagen, die regelmäßig in der Küche anfallen) schneidet man zwei Schneemann-Arme und einen Boden für die Schneekugel.

Diese kann man noch mit Stiften oder Papierresten verzieren. Aus der Folie schneidet man einen Kreis.

Bevor das Schüttelglas zusammengenäht wird, schneidet man aus dem Zeitungspapier einen Schneemann (ähnlich wie aus dieser oder auch jener Bastelanleitung) und klebt diesen auf die Karte.
Jetzt muss ein Erwachsener helfen und näht um den Schneemann die Folie auf. Achtung – bevor man die Naht schließt, wird die Kugel noch mit den ausgestanzten Schneeflocken befüllt.

Nun kann man die selbst gemachte Postkarte auf der Rückseite beschriften und in einen Umschlag stecken. Noch mit Adresse und Absender versehen und frankieren. Dann kann sich der süße Wintergruß auf den Weg machen 🙂

Ein kleiner Tipp:
Die Ränder des Schneemanns haben wir mit silbernem Buntstift an nachgemalt, damit dieser plastischer aussieht. Und in die Schneekugel hinein kam noch eine kleine Priese Glitzer…

Weitere Bastelideen mit detaillierter Bastelanleitung für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, Ideen für selbst gemachte Postkarten gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Winterzeit sind in diesem Blog Ordner zu finden und andere kreative Sachen an auch dieser Stelle.

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DIY mit Bastelanleitung: Selbst gemachte Geburtstagskarten aus Kraftpapier mit Stern und Wimpel

Da ich schon allein aus beruflichen Gründen gerne schreibe, bastele ich zu diversen Geburtstagen auch immer gerne entsprechende Postkarten mit handgeschriebenen Geburtstagsgrüßen. So mit Liebe handgemacht gefallen sie mir auch oft viel besser als gekaufte Grußkarten vom Ständer. Die zudem meist auch wirklich einen stolzen Preis haben. Jedenfalls die Postkarten, die mir gefallen. Karten Rohlinge habe ich in der Regel zur Hand und daraus habe ich kurzerhand die benötigten Karten gebastelt.

Das wird gebraucht:
Eine Blanko Karte bzw. Doppelkarte aus Kraftpapier samt passendem Umschlag (für den Fall, dass man die Karten auch per Post versenden möchte), weißes Tonpapier oder Kraftpapier, Kleber, Bastelschere, weißes Transparentpapier extra stark, einen Computer samt funktionierendem Drucker, schöne, dünnere Kordel, einen Motivlocher „Kreis mit Wellenrand“ in XXL (Durchmesser 6-7 cm) sowie optional einen schönen Stempel samt Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Dieses Mal habe ich es mir beim Basteln wirklich ganz einfach gemacht und eine unbedruckte Klappkarte benutzt. Alternativ kann man sich solche Karten auch einfach aus einem großen Bogen Tonkarton schneiden. Entweder in Postkartengröße oder in dem Format Din A5, wenn man diese als edle Doppelkarte zum Aufklappen verwenden möchte.

Aus einem Reststück weißen Tonkarton bzw. Kraftpapier habe mit dem Motivstanzer einen großen Wellenkreis gelocht. Diese Pappkreise habe ich mit schöner Kordel umwickelt, so dass jeweils ein winterlicher Stern als Motiv zu sehen ist. Wickeltechniken gibt es diesbezüglich ganz unterschiedliche. Schaut einfach mal im Netz was euch am besten gefällt. Hat man die Technik erst einmal raus, ist es wirklich kinderleicht und schon meditativ die Wintersterne um die Pappe zu binden!

Die Kordelenden lässt man auf der Rückseite einfach unter der gebundenen Kordel „verschwinden“. Dadurch, dass die umwickelten Sterne aufgeklebt werden, reicht dies so völlig aus.
Aus dem Transparentpapier habe ich in Papierformat ein Stück zugeschnitten und mit dem PC bedruckt. Dazu sucht ihr einen gewünschten Text mit Schriftart aus. Allerdings sollte der Text nicht zu lang sein, damit man ihn als Wimpel zuschneiden und für die Kartengröße verwenden kann.

Nun klebt man den gewickelten Stern auf die Karten Vorderseite und steckt seitlich den Transparentpapier Wimpel darunter.
Zu guter Letzt habe ich meinen Lieblingsstempel noch am unteren Kartenrand verewigt, weil er einfach immer so gut passt 🙂

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Kartengrüße zu ganz verschiedenen Anlässen gibt es in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen hier, Ideen für Geschenkverpackungen dort und alles rund um den Winter da.

 

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DIY Rezept Idee für Kinder: Zuckersüße Schneemänner als winterliches Mitbringsel

Wirklich winterlich ist es hier im Moment nicht. Daher sorgen wir einfach selbst für ein wenig Winterzauber und bauen uns einen Schneemann. Dem ist das Wetter ganz egal. Zudem sorgt er für etwas winterliche Stimmung, die zudem eine ganz niedliche Geschenkidee im Winter ist. Vielleicht steht bei euch ein Kindergeburtstag oder Winterfest an zu dem ihr noch eine kleine Beschäftigungsidee sucht? Gemeinsam macht das Schneemann Bauen noch mehr Spaß. Also ran an die zuckersüßen Schneemänner, aus Pfefferkuchen, Zuckerkringel und Dominosteinen!

Das wird gebraucht: Pro Schneemann
1 Zahnstocher, 3 weiße Pfefferkuchen, 1 Dominostein, 1 Zuckerkringel, etwas Schokoguss & einen Pinsel oder fertiger Schriftzug (Zuckerschrift) aus der Tube sowie optional 1 Cellonphantüte und etwas Geschenkband zum Verpacken

So wird’s gemacht:
Dieser süße Schneemann ist wirklich schnell und einfach gebastelt. Zuerst nimmt man einen der Pfefferkuchen und piekst von oben genau mittig (und möglicht gerade!) den Zahnstocher hinein. Darauf setzt man nun Pfefferkuchen Nummer zwei. Der dritte Pfefferkuchen wird mit der gewölbten Seite zuerst darauf gesteckt. Dann legt man den Zuckerkringel auf die flache Seite und deckt das ganze mit dem Schneemannhut, bzw. dem Dominostein ab.

Jetzt fehlen dem kleinen Schneemann nur noch das Gesicht und ein paar Knöpfe. Dazu kann man nun ein kleines Stück Schokolade oder Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Mit Hilfe eines dünnen Pinsels und der geschmolzenen Schokolade malt man nun das Schneemanngesicht und die dicken Knöpfe auf den Bauch.

Einfacher und gerade für jüngere Kinder besser klappt dies mit fertiger Zuckerschrift, die man in unterschiedlichen Farben in der Backabteilung findet.

Wer seinen Schneemann nicht gleich selbst naschen möchte, kann diesen auch in eine Cellophantüte setzen und mit etwas Geschenkband zubinden. So niedlich verpackt ist der winterliche Schneemann eine süße Geschenkidee und ein nettes Mitbringsel!

Hier findet ihr übrigens noch ein Rezept für selbst gemachte Schneemannkekse und tolle Schneemannschokolade!

Alle DIY Ideen für Kinder findet ihr übrigens in diesem Ordner, süße Rezepte werden in dieser Rubrik gesammelt, alles rund um den Winter in dieser Kategorie und andere kreative Sachen gibt es auch da.

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Frohe Weihnachten & lieben Dank

Morgen ist es endlich soweit: Weihnachten ist da!

Hier hat sich die letzten Tage das Haus gefüllt und die letzten Vorbereitungen sind erledigt, noch ein Schwung frischer Weihnachtsplätzchen zum Verschenken wurde gestern gebacken und auch die Weihnachtspost für die liebe Nachbarschaft in den Briefkästen verteilt. Sogar einen gemütlichen Familienausflug zu einem meiner liebsten Weihnachtsmärkte durften wir am Wochenende genießen. Bei für diese Jahreszeit sehr ungewöhnlichen, milden Temperaturen.

Nun kehrt hier langsam aber sicher Ruhe ein und ich freue mich nach einem recht arbeitsreichen Jahr auf ganze zwei Wochen Weihnachtsferien: Kein Weckerklingeln in der Früh, keine Termine oder Verpflichtungen, dafür aber ganz viel Familienzeit und Zeit zum Lesen, Spielen, Faulenzen, Träumen und Entspannen. Heute Morgen habe ich bereits den Weihnachtseinkauf erledigt und gleich kommt lieber Besuch vorbei.

Aus diesem Grund verabschiede ich mich in eine kleine Weihnachtspause und melde mich nach den Ferien mit allerhand neuen Ideen bei euch zurück!

Daher möchte ich euch und euren Familien an dieser Stelle ein ganz gemütliches Weihnachtsfest wünschen. Mit lieben Leuten an eurer Seite, reichlich Lichterglanz, knusprigen Weihnachtsleckereien, funkelnden Kerzen und einer wohltuenden Dosis an Weihnachtszauber, der natürlich nicht fehlen darf…

Ebenso bedanke ich mich bei euch für die vielen Besuche hier, die netten Rückmeldungen und Kommentare zu meinen Ideen. Darüber freue ich mich sehr – schön, dass ihr alle da seid und gerne auf meiner Insel der Stille vorbei schaut! Denn genau dies macht meine kreativen DIY, Rezepte, Basteleien und Co. so wunderbar lebendig. Und es freut mich immer wieder, wenn euch meine Ideen inspirieren und ebenfalls zum kreativen Tun ermuntern.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

eure Sabine

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Backen für Weihnachten: Rezept für Berliner Brot mit Mandeln & Schokolade – Last Minute Weihnachtsplätzchen

Seid ihr schon im Weihnachtsstress und möchtet auf selbst gebackene Weihnachtsplätzchen nicht verzichten? Dann habe ich heute vielleicht das passende Rezept für euch. Denn dieses köstliche Weihnachtsgebäck ist wie dieses Spritzgebäck, schnell gemacht, da man den fertigen Teig nur auf ein Blech streichen muss. Den Rest erledigt der Backofen für euch. Somit gibt es kein mühsames Formen per Hand wie bei Vanillekipferl oder Schokokugeln, auch kein lästiges Ausstechen oder Verzieren. Und wer für die ein oder andere Weihnachtsfeier eine größere Menge an Plätzchen benötigt, der bäckt einfach gleich die doppelte Menge!

Das wird gebraucht:
300 g Bio Rübenkraut, 200 g dunkle Schokolade, 2 Esslöffel echter Kakao / Backkakao, 2 Teelöffel Zimt, 2 Teelöffel Lebkuchengewürz, 1 Päckchen Backpulver, 500 g Mehl, 200 g ganze Mandeln, 1 Esslöffel Rum, 1 Vanilleschote, 2 TL Ei Ersatzpulver (oder für Nicht Veganer 2 normale Hühner Eier)

So wird’s gemacht:
Zuerst füllt man das Ei Ersatz Pulver in eine große Rührschüssel und gibt etwas lauwarmes Wasser hinzu. Dies verrührt man mit dem Schneebesen oder Mixer zu einem glatten Brei.

Anschließend gebt ihr die gesamte Menge Rübenkraut hinzu, den Kakao (Backkakao!), die Gewürze wie Zimt, Lebkuchengewürz und das Vanillemark, Backpulver, Mehl und Rum. Auf die Zugabe von Zucker habe ich aufgrund des Rübenkrauts verzichtet. Wer möchte, kann natürlich auch noch etwas Zucker hinzufügen.

Ganz zum Schluss hebt man die geriebene Schokolade (am einfachsten klappt dies mit der Küchenmaschine) und die Mandeln unter. Sollte der Teig zu fest sein, kann man Esslöffelweise noch etwas Mineralwasser dazu geben.
Die Teigmasse gibt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und streicht diese gleichmäßig glatt. So wird das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 170° C rund 35 Minuten gebacken.

Im Anschluss lasst ihr das Berlinerbrot gut auskühlen und schneidet es dann mit einem scharfen Messer in längliche Streifen. Wer das Gebäck weich und saftig mag, füllt es gleich in eine große Plätzchendose. Ansonsten kann man es auch über Nacht gut durchtrocknen lassen und dann erst umfüllen.

Alles zum Thema Adventszeit und Weihnachten findet ihr in dieser Rubrik, weitere vegane Leckereien hier, süße Rezepte dort und Geschenke aus der Küche an dieser Stelle.

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DIY Last Minute Geschenkverpackung für Weihnachten: Weihnachtsbaumgirlande

Weihnachten naht mit schnellem Schritt und der ein oder andere hat sicher noch fleißig Weihnachtsgeschenke zu verpacken. Wenn ich ausreichend Zeit habe, bekommt jedes Geschenk ein ganz eigenes Motiv um es noch persönlicher zu machen. Dieses Mal habe ich eine blitzschnelle Verpackungsidee, die auch ungeübte Bastler mit Sicherheit problemlos nachbasteln können. Und zwar habe ich für das Geschenk eine Mini Tannenbaum-Girlande aus kleinen Papierbäumen genäht. Hier kommt die Bastelanleitung für all diejenigen von euch, die ihre Geschenke auch gerne in einer selbst gemachten Verpackung verstecken möchten.

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier, ein Reststück gemustertes Geschenkpapier (in meinem Fall rot-weiß gestreift), ein Bogen weißes Tonzeichenpapier, weißes Nähgarn, eine Nähmaschine einen Motivlocher Tannenbaum, eine Schere, Bastelkleber sowie optional einen weihnachtlichen oder Buchstabenstempel samt Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Zuerst packt ihr das Geschenk in Packpapier. Falls ihr dieses nicht mögt, wählt ein anderes unifarbenes Papier.

Dann stanzt ihr mit dem Motivlocher aus dem weißen Tonpapier allerhand Tannenbäume (oder ein anderes Motiv was euch gefällt und sich gut „auffächern“ lässt. Danach legt ihr immer 3 oder 4 dieser Bäume passgenau aufeinander und vernäht diese mit einer ganz normalen Naht mit Hilfe der Nähmaschine. Zwischen den gestapelten Papierbäumen sollen immer ein paar Zentimeter Platz bleiben.

Damit die Tannenbaumgirlande besser zur Geltung kommt, habe ich mich entschieden darunter noch einen kleinen Streifen gemustertes Geschenkpapier anzubringen. Dazu reißt man sich einen schmalen Streifen zurecht und klebt in längst – oder quer über das in Packpapier verpackte Geschenk.

Jetzt bindet man die genähte Girlande mittig über den gemusterten Papierstreifen, verknotet die Enden auf der Rückseite und fächert die kleinen Tannenbäume auseinander.

Wer mag kann daneben noch einen kleinen Weihnachtsgruß schreiben, stempeln oder den Namen desjenigen, für das das Geschenk gedacht ist.

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alle DIY rund um den Advent und Weihnachten gibt es in diesem Ordner und andere kreative Sachen zum Nähen an dieser Stelle.

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DIY für Weihnachtsgeschenke: Weihnachtliche Anhänger mit Tannenbaum basteln

In der Weihnachtszeit benötige ich regelmäßig kleine Geschenkanhänger. Ob für selbst gemachte Geschenke aus der Küche, selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen oder anderen Kleinigkeiten, die im Advent als Mitbringsel dienen sollen. Daher habe ich mir auf festem Kraftpapier einen kleinen Vorrat an selbst gebastelten Weihnachtsanhängern gebastelt. Ganz natürlich aus alten Buchseiten, bemaltem Zeitungspapier und anderen Papierresten.

Das wird gebraucht:
Stabiles Kraftpapier, eine Schere, Bastelkleber, dünne Kordel, eine Lochzange, eine alte Zeitung, etwas Deckweiß, einen Borstenpinsel, eine alte Buchseite, verschiedene Papierreste (farblich passend), einen weißen Lackstift / Gelstift sowie optional einen Motivlocher Stern

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet ihr euch mit Hilfe einer Bastelvorlage / Bastelschablone die gewünschte Anzahl an Anhängern aus dem Kraftpapier. Alternativ kann man sich diese auf mit einem Motivlocher in Etikettenform ausstanzen. Das geht natürlich deutlich schneller, allerdings sind die Anhänger in dem Fall auch meist recht klein.

In meinem Vorrat befinde sich grundsätzlich auch bemaltes Zeitungspapier, da mir das nicht nur ausgesprochen gut gefällt, sondern auch ein tolles Bastelmaterial und Upcycling ist. Wer keins zur Hand hat, kann einfach ein Stück mit Text (keine Fotos oder farbigen Grafiken) bedrucktes Stück ausgelesener Zeitung grob mit Deckweiß bemalen. Das Deckweiß kann man auch mit etwas Wasser verdünnen, dann scheinen die Buchstaben auch gut durch. Das gibt den Motiven immer etwas mehr Struktur.

Den unteren Rand meiner Anhänger habe ich mit weiß bemaltem Zeitungspapier beklebt, dessen oberen Rand ich abgerissen habe. So sieht es einer verschneiten Hügellandschaft ähnlich.
Aus einer alten Buchseite habe ich Dreiecke geschnitten und aus Papierresten kleine Baumstämme. Diese habe ich zusammengesetzt als Weihnachtsbaum auf die Schneelandschaft geklebt und außerdem einen kleinen Stern. Mal aus Pappe, mal aus Glitzerkarton und mal aus dem Rand einer alten Buchseite. Das Papier, was in meiner Restekiste zu finden war und farblich gut passte.
Damit die Anhänger schön winterlich werden, habe ich mit einem weißen Stift noch kleine Schneeflocken aufgemalt.

Jetzt zieht man einfach ein Stück Kordel durch die mit der Lochzange gestanzte Öffnung und kann mit dem selbst gebastelten Anhänger kleine Plätzchentüten, Geschenke und andere Dinge verschönern.

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachten Geschenkverpackungen zu ganz unterschiedlichen Anlässen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, DIY Deko Ideen gibt es in diesem Ordner, alles zum Thema Advent und Weihnachten dort und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle.

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Rezept für weihnachtlichen Hefezopf mit gebrannten Mandeln – Geschenke aus der Küche

Bei uns ist es an den Wochenenden üblich, dass es zum Frühstück selbst gebackenen Stuten gibt. Bei der Zubereitung variiere ich gerne und probiere dann und wann schon mal neue Rezeptideen bzw. Zutaten aus. Im letzten Jahr habe ich euch den selbst gemachten Hefezopf mit Spekulatius auf dem Blog gezeigt, den man prima in der Weihnachtszeit als Geschenk aus der Küche nutzen kann. Da der so gut ankam, habe ich mich nun an einem süßen Weihnachtsbrot mit gebrannten Mandeln versucht. Ausgesprochen köstlich, ihr solltet es unbedingt mal probieren!

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80 bis 100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 kleiner Becher Vanillepudding (in unserem Fall Sojapudding mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml Milch (Pflanzliche oder für Nicht-Veganer normale Kuhmilch), 1 TL Ei Ersatzpulver oder ein normales Ei, 1 gestrichener Teelöffel weihnachtliche Gewürzmischung (bsp. Stollengewürz, Lebkuchen o.ä.) 1 kleine Tüte gebrannte Mandeln (frisch zubereitet nach diesem Rezept oder frisch vom Weihnachtsmarkt), etwas Sojacuisine / Sojasahne oder normale süße Sahne zum Bestreichen sowie etwas Mehl zum Ausrollen.

So wird’s gemacht:
Zuerst gibt man das Ei Ersatzpulver in eine große Rührschüssel und verrührt dieses mit lauwarmem Leitungswasser zu einem klümpchenfreien Brei. Anschließend erhitzt ihr die Milch samt der Margarine in einem kleinen Topf.
Das Mehl, Zucker, Backpulver, die Hefe, den Pudding, die Gewürze sowie das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote gebt ihr mit in die Rührschüssel zu dem angerührten Ei.

Sobald die Margarine in der warmen Milch geschmolzen ist, gebt ihr diese Flüssigkeit dazu und knetet alles zu einem Teig. Hat dieser die richtige Konsistenz, kommen die gebrannten Mandeln zum Einsatz. Die gibt man auf ein großes Brettchen und hackt diese mit einem großen Messer in kleine Stückchen. Diese Mandelsplitter knetet ihr nun gleichmäßig unter den Hefeteig und lasst diesen rund 45 Minuten an einem warmen Ort ruhen.

Anschließend teilt man den Teig in 3 gleichgroße Stücke, rollte diese auf etwas Mehl zu einem langen Strang und flechtet daraus einen Zopf. Den bestreicht man dünn mit Sahne und legt ihn auf ein gefettetes Backblech und backt diesen ca. 45 Minuten bei 160°C. Nach dem Auskühlen mit etwas Puderzucker bestreuen, verschenken oder selbst genießen.
Dazu schmeckt hervorragend selbst gemachte Weihnachtsmarmelade, wie dieser Apfel-Marzipan-Aufstrich, die köstliche Bratapfelmarmelade, Marzipanbutter, Kirschmohn– oder Erdbeerzimtgelee.

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr in dieser Rubrik, vegane Rezepte dort, süße Leckereien hier und alles rund um Weihnachten und die Adventszeit an dieser Stelle.

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DIY Weihnachtsgeschenke schön verpackt: 3D Weihnachtsstern XL im Tannenwald

Die Weihnachtszeit gefällt mir immer ganz besonders gut. Was vielleicht auch an der Tatsache liegt, dass es hier besonders viele Geschenke zu verpacken gibt. Da diesmal ein etwas größeres Geschenk verpackt werden musste, habe ich hierfür einen großen Papierstern als Motiv gewählt um die Verpackung etwas plastischer zu gestalten. Außerdem habe ich zudem Tannenbäume aus einem leeren Pappkarton geschnitten, den ich vor dem Altpapier gerettet und auf diese Weise upcycelt habe 😉

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier (oder anderes unifarbenes Geschenkpapier), ein Stück weißes Tonpapier, einen alten Karton, weiße Kreide (Pastellkreide), ein Bastelmesser / Cutter, eine Bastelschere, Kleber, ein Reststück Kraftpapier, Papierreste einen weißen Lackstift, eine alte Tageszeitung, weiße Bastelfarbe (Deckweiß, weißer Acryllack auf Wasserbasis), einen breiten Borstenpinsel, Kordel, einen Bleistift

So wird’s gemacht:
Als erstes bereitet ihr das Papier vor. Den Bogen Kraftpapier habe ich ganz grob mit verdünnter weißer Farbe bemalt, so dass eine schöne Schattierung der Farbe entsteht. Außerdem habe ich den mit Text bedruckten Teil der Tageszeitung mit weißer Farbe bestrichen. Auch hier könnt ihr die Farbe nach Bedarf verdünnen. So scheinen die Buchstaben noch zwischen dem Weiß hindurch.

Während die Farbe (auf der Heizung) trocknet, bereitet man den großen Stern vor. Dazu gibt es unzählige Anleitungen und Bastelvorlagen im Netz. Ich habe meinen aus weißem Tonpapier gefaltet, damit er schön stabil ist.

Aus dem alten Karton habe ich mehrere Weihnachtsbäume geschnitten. Das klappt am besten mit einem scharfen Bastelmesser. Wer mag, kann sich die Tannenbäume auch mit Bleistift vormalen.

Damit die Bäume winterlicher aussehen, habe ich diese mit weißer Pastellkreide bemalt und die Farbe verwischt.

Aus dem bestrichenen Kraftpapier schneidet ihr die gewünschten Buchstaben. Das kann der Name sein oder auch ein Weihnachtsgruß. In meinem Fall habe ich mich für die Kurzversion „X-Mas“ entschieden.

Auf einem Stück graue Pappe habe ich per Hand noch den Namen geschrieben und als Wimpel zugeschnitten.

Hat man alle Motive beisammen, klebt man diese auf das in Packpapier verpackte Geschenk: Ganz unten eine Schneelandschaft aus dem weißen Zeitungspapier, darüber die Tannen, ganz oben den plastischen Stern, unter den man den Namenswimpel und ein langes Stück Kordel anbringt. Über der Kordel habe ich dann noch die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge verteilt.

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alle DIY rund um den Advent und Weihnachten gibt es in diesem Ordner, mehr Upcycling hier und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle.

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