Sommer Bastelidee: Die Kirschenzeit hat begonnen & wir basteln Kirschen aus Papier

Nachdem wir im letzten Jahr fruchtige Obstgirlanden für die Fenster des Kinderzimmers gebastelt haben, gibt es dieses Jahr Nachschub. Und zwar in Form von knackig roten Kirschen. Diese haben wir, wie die Erdbeeren auch, aus Tonkarton, Wasserfarbe und Kordel gebastelt. Ein lustiger Bastelspaß für die ganze Familie. Und daher wimmelt es bei uns derzeit nur so vor saftig roten Kirschen.
Für all diejenigen, die ebenfalls gerne Basteln oder eine sinnvolle Beschäftigungsidee für verregnete Nachmittage suchen, gibt es hier die detaillierte Step by Step Anleitung zum Nachbasteln.

Das wird gebraucht:
1 Bogen weißes Bastelpapier (am besten Fotokarton, der ist stabiler als Tonpapier), Kordel, eine Bastelschere, Kleber, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, etwas grünes Tonpapier, einen Motivlocher Kreis (Durchmesser ca. 2,5 cm), einen breiten Borstenpinsel, rote Wasserfarbe, ein Glas mit Wasser sowie optional eine alte Zeitung als Tischabdeckung und einen Malkittel

So wird’s gemacht:
Zuerst deckt man den Tisch mit alter Zeitung ab. Dann bemalt man das weiße Papier mit roter Wasserfarbe. Dazu sollte man viel Farbe und möglichst wenig Wasser nehmen.

Die Farbe darf ruhig etwas ungleichmäßig aufgemalt werden. Auf diese Weise sehen die Kirschen anschließend lebendiger aus, durch die Farbschattierung.

Sobald die Farbe ganz getrocknet ist, geht es weiter. Aus dem grünen Tonpapier schneidet man einen etwa 4 cm breiten Streifen ab. Den knickt man mittig und schneidet daraus frei Hand doppellagig, grüne Blätter.

Von der Kordel schneidet man pro Kirschpaar ein etwa 15 cm langes Stück. Die einzelnen Stücke knotet man mittig, so dass eine kleine Schlaufe als Aufhängung entsteht. Direkt darunter klebt man mit normalem Kleber (wir haben einen Klebstift verwendet) ein grünes Blatt, so dass die Kordel dazwischen sitzt und das Blatt nicht abfällt.

Nun stanzt man aus dem Papier mit dem Motivlocher 4 rote Kreise. Immer zwei Kreise ergeben eine Kirsche. Dazu gibt man etwas Heißkleber auf die weiße, unbemalte Seite, legt das eine Kordelende darüber und drückt dann die zweite Kirschhälfte darüber. Ebenso geht man mit dem anderen Kordelende vor und hat nun ein tolles Kirschpaar zum Aufhängen, dekorieren oder als Geschenkanhänger.

Weitere Deko Ideen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Sommer dort, weitere Bastelideen für Kinder in dieser Kategorie und andere kreative Sache da und an dieser Stelle.

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Selbst genähtes Kissen mit Namen als Geburtstagsgeschenk – Traumkissen selbst gemacht

Meine Tochter hat kein Lieblingskuscheltier oder dergleichen, aber eins darf nie fehlen – ein kleines Kissen mit ihrem Namen. Da dies nicht nur jeden Abend mit ins Bett wandert, sondern auch stets mit in Urlaub fährt oder bei Übernachtungen woanders als Kuscheltier-Ersatz dient, sind diese Kissen irgendwann hinüber. Doch bevor es dazu kommt, habe ich rechtzeitig zum Geburtstag einen neuen Kissenbezug genäht und mich aus diesem Grund im Stoffladen mit neuem Stoff eingedeckt.

Das wird gebraucht:
1 kleines Kopfkissen (Größe 30 x 30 oder 40 x 40 cm), glatten Webstoff aus reiner Baumwolle, gemusterte Baumwollstoffe oder farbige Stoffreste, einen Reißverschluss, Nähgarn, Nähmaschine, Stoffschere, Bügeleisen, Vliesofix, Bleistift, Nähnadeln

So wird’s gemacht:
Auf diesem Blog habe ich bereits ein paar selbst genähte Kissen gezeigt, die ich personalisiert und oft als Geschenk genutzt habe.

Wer mag, kann unter den folgenden Artikeln noch mal schauen: Eine bunte Frühlingswiese, eine Zauberblume, ein Kissen mit Segelboot oder auch das Kissen mit appliziertem Blüten Duo.

Dieses Mal habe ich mich von einer Traumreise inspirieren lassen und ein abendliches Motiv entworfen, was zum Einschlafen passt. Dazu habe ich mir vorab eine kleine Skizze gemacht, wie das Kissen aussehen soll.

Die einzelnen Formen wie Mond, Wolke, Sterne, Strandhaus und Schiff habe ich dann mit Bleistift in der gewünschten Größe aus das Vliesofix gezeichnet. Diese schneidet man dann aus und bügelt alle Motive auf die Rückseite der gemusterten Stoffe oder Stoffreste.

Bevor man mit den Applikationen weiter macht, habe ich mir den Stoff für den Kissenbezug zugeschnitten. Mit den Nähnadeln kann man sich die Vorderseite des Kissens markieren und dort dann die jeweiligen Motive aufbügeln. Anschließend näht man diese zusätzlich fest. Entweder mit einer engen Zickzacknaht oder in dem man die jeweiligen Nähte mehrfach umrandet.

Ganz zum Schluss habe ich mir den Namen vorgenommen. Den habe ich dieses Mal nicht aus einzelnen Stoffbuchstaben aufgenäht, sondern mit der Maschine „aufgemalt“. Dazu habe ich mir den Namen mit einem Stift in die Wolke geschrieben und dann den Applikationsfuß der Nähmaschine zur Hilfe genommen. Hierbei kann man beim Nähen gut sehen, wo gerade genäht wird. Wenn man einen schmalen, engen Zickzackstich eingestellt, kann man auf diese Weise den Namen einfach aufnähen.

Weitere tolle Ideen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen dort, alles zum Thema Kindergeburtstag hier und andere kreative Dinge da und dort.

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Ausflugstipp für Familien: Ein Besuch auf der Insel Mainau am Bodensee

Nachdem ich euch von dem Pfahlbauten Museum berichtet habe, gibt es heute einen weiteren Ausflugstipp, der sich ganz in der Nähe befindet.

Direkt nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Unteruhldingen, besser gesagt zum Hafen dort. Denn von da aus, wollen wir einen Tagesausflug zur Blumeninsel Mainau unternehmen. Wir haben Glück, denn das Schiff legt kurze Zeit nach dem wir die Tickets am Anleger gekauft haben, schon an.

Kaum sind wir auf dem Sonnendeck angekommen und haben Platz genommen, reißt der Himmel auf und die Sonne kommt raus. Hier oben an Deck lässt es sich durch den Wind gut aushalten. Nach rund 15 Minuten Fahrzeit über den Bodensee legt das Schiff bereits an der Insel Mainau an.

Von hier aus geht es nun zu Fuß weiter. Da wir am Hafen ein Kombi Ticket gekauft haben, können wir gleich den Eingang passieren. Da es hier zu der Ferienzeit vor Touristen und Besuchern nur so wimmelt, biegen wir nach der ersten Kurve, hinter dem Eingangsbereich ab und schlendern hier einen Weg entlang, der durch ein Parkähnliches Gelände nach oben führt.

Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick auf den Bodensee und an vielen Stellen auch wohltuenden Schatten. Die Sonne verwöhnt uns heute sehr großzügig mit hohen Temperaturen, bei denen ich zu Hause wohl keinen Schritt tun würde.

Aber schließlich wollen wir diesen Urlaubstag ja für unseren Ausflug nutzen um die Insel zu erkunden. Also geht es weiter, wenn auch sehr gemütlich. Immer wieder machen wir kleinere Pausen und nutzen jedes schattige Plätzchen hier zum Verschnaufen.

Ein wenig erinnert mich die Blumeninsel an unseren Besuch in Granville, wo wir seinerzeit den Garten von Christian Dior erkundet haben. Das sommerliche Wetter mit seinen hohen Temperaturen, der Blick auf das türkisblaue Wasser und die vielen Blumen lassen schnell glauben, wir seien an der Côte d’Azur o.ä.

Mir gefallen ganz besonders die prächtigen Bäume, die richtig märchenhaft ausschauen. Hier und dort findet man auf der Erkundungstour Springbrunnen, deren kühles Wasser heute sehr erfrischen ist, blühende Rosen, Hortensien, allerhand Zitrussträucher und andere schön bepflanzte Beete.

Besonders beeindruckend ist unser Besuch im Schmetterlingshaus, das man durch das Maul einer riesigen Raupe betritt. Hier wimmelt es nicht nur von wahren Besuchermengen, sondern von lauter Schmetterlingen. Die sind teilweise wirklich beeindruckend groß und flattern hier emsig umher.

Ein Stück unterhalb finden wir einen großartigen Wasserspielplatz, der wohl bei jedem Kind das Herz schneller schlagen lässt. Ein wahres Spielparadies. Aber auch so beliebt und rege bespielt, dass es mir schlichtweg unmöglich war auch nur irgendwo mal ein kleines Stückchen ohne spielende Kinder fotografieren zu können.

Danach spazieren wir an dem Mainau Bauernhof vorbei, auf dem man Esel, Ponys, Küche, Alpakas, Kaninchen und einige andere Tiere findet.

Schließlich bewundern wir noch die bewässerte Blumentreppe. Doch auch hier sind einfach zu viele Besucher, als das man einen ungestörten Blick für ein Foto findet 😉

Nach einem Picknick zur Stärkung ist es dann Zeit für die Rückfahrt. Am Hafen wartet schon ein Schiff, das uns zurück auf das Festland bringt. Alles in allem ein wunderschöner Familienausflug.

Ein kleiner Tipp: Wir hatten vorab versucht die genauen Preise für die Schifffahrt und den Eintritt in Erfahrung zu bringen, allerdings hatten wir dazu ganz unterschiedliche Informationen mit deutlichen Preisunterschieden. Es gibt wohl ein günstiges Kombiticket, für alle die einen Tagesausflug planen. Hierin sind dann Überfahrt, Eintritt auf die Insel Mainau und anschließend noch ein Besuch im Pfahlbauten Museum enthalten. Beides ist an einem Tag gut zu schaffen. Allerdings haben wir diese Info zu spät erhalten und somit die Überfahrt und Besuche zu normalen Tarifen bezahlt.

Weitere tolle Ausflugstipps für Familien findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Ferien & Reisen in diesem Ordner und alles rund um den Sommer hier.

Ein herzliches Dankeschön an die Pressesprecherin von der Mainau GmbH für die Erlaubnis meine gemachten Fotos hier zeigen zu dürfen.

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Abschiedsgeschenk zum Ende der Kindergarten- oder Grundschulzeit: Ein Erinnerungsalbum

Da vier Jahre Grundschule eine lange Zeit ist, in der man viel Zeit miteinander verbringt, gab es außer unserem selbst gebastelten „Blumenstrauß“ auch noch ein anderes Abschiedsgeschenk: Ein selbst gestaltetes Fotoalbum mit vielen Erinnerungen und einem Rückblick auf die letzten gemeinsamen Jahre. Denn es sollte schon etwas ganz persönliches zum Abschied sein.

Das wird gebraucht:
1 Fotoalbum, Fotoecken oder Fotokleber, allerhand Fotoabzüge der verschiedenen Schuljahre, farbige Papierreste, Bastelschere, Klebstoff / Bastelkleber (zu empfehlen ist ein Klebstift, der nicht tropft!), Buchstabenstempel, Stempelkissen sowie optional Material zum Verzieren, wie beispielsweise Masking Tape, Sticker, Kordel, Dymogerät mit Prägeband, Motivlocher mit unterschiedlichen Formen / Motiven u.v.m.

So wird’s gemacht:
Bevor man mit der Gestaltung der jeweiligen Albumseiten loslegt, benötigt man erst einmal einen ganzen Schwung an Fotos der Klasse. Wer selbst keine hat, fragt einfach bei den anderen Eltern per Infopost, Anruf oder Mailverteiler nach.

Da ich die Klasse auf zahlreichen Ausflügen begleiten durfte und auch auf Festen oftmals die Kamera mit dabei hatte, war es zum Glück kein großes Problem. Außerdem haben wir Eltern bei einer Fachlehrerin während des Unterrichts noch Portraits der einzelnen Kinder machen dürfen, so dass wir auch wirklich von allen Kindern ein Foto hatten. Bei der Gelegenheit haben wir auch die gesamte Klasse noch mal auf verschiedenen lustigen Gruppenfotos verewigt. (Die Portraits und Klassenfotos kann ich aus rechtlichen Gründen hier leider nicht zeigen und bitte diesbezüglich um Verständnis.)

Das Deckblatt des Albums war ein gebastelter Pinguin. Denn dieser war das beliebte Klassentier und durfte natürlich nicht fehlen!

Das Album selbst habe ich versucht zeitlich in der richtigen Reihenfolge nach zu gestalten. Hierbei standen dann verschiedene Highlights der einzelnen Schuljahre im Vordergrund wie bsp. Projektwoche, Buchstabenfest, Mitmachzirkus, Ausflüge, Jugend Verkehrsschule, ein Theaterbesuch, Sommerfeste u.v.m..

Zwischen den Fotos habe ich dann die Seiten mit Hilfe von gebastelten Wimpelketten, Stempeln und anderen Motiven ansprechend gestaltet. Ganz zum Schluss kamen dann die einzelnen Fotoportraits der Schüler und ein Gruppenbild. Auf der letzten Seite habe ich ähnlich wie bei diesem Abschiedsgeschenk, alle Kinder ihren Namen auf farbige Herzen schreiben lassen. Mit denen sagen wir „herz“lichen Dank für die schöne Grundschulzeit!

Weitere Geschenkideen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Feiern mit Kindern dort und andere kreative Sache da und dort.

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DIY Bastelidee für Kindergarten & Grundschule: Wir basteln ein Abschiedsgeschenk für die Abschlussfeier

Wenn die Kindergartenzeit zu Ende geht oder die Grundschulzeit vorbei ist, beginnt für die Kinder ein ganz neuer Lebensabschnitt. Gerne erinnert man sich zum Schluss an die gemeinsamen Jahre und die schöne Zeit, die man nun hinter sich lässt. Schon im Kindergarten gab es für die Vorschulkinder bzw. zukünftigen Schulkinder eine Feier (hier findet ihr die Einladungen dazu) und auch Abschiedsgeschenke für alle Erzieher (hier gibt es den Artikel sowie die liebevoll verpackten Abschiedsgeschenke).
Ebenso ist es in der Schule. Die großen Ferien stehen bevor und daher haben wir uns für die Klassenlehrerin eine Kleinigkeit überlegt.

Das wird gebraucht:
Allerhand Äste, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, grünes Tonpapier, eine Bastelschere, bunte Tonkarton Reste, einen Motivlocher Schmetterling in XXL, einen schwarzen Stift / Fineliner, Kordel, eine Lochzange

So wird’s gemacht:
Statt einer Teambesprechung im Rahmen der Elternpflegschaft, haben wir das Gespräch nach Draußen verlagert und bei einem Spaziergang einen ganzen Schwung an schönen, heruntergefallenen Ästen und Zweigen im Wald gesammelt. Diese haben wir im Anschluss gründlich trocknen lassen.

Aus kunterbunten Papierresten, die bei uns immer in einem großen Schuhkarton gesammelt werden, habe ich der Schüleranzahl entsprechend bunte Schmetterlinge ausgestanzt.

Damit bin ich an einem Vormittag in den Unterricht der Kunstlehrerin und habe alle Kinder der Klasse auf je einem Schmetterling ihren Namen unterzeichnen lassen.

Anschließend wurde jeder Schmetterling am Rand mit der Lochzange gelocht und ein Stück Kordel durchgezogen. Die Enden verknotet man und kann die beschrifteten Flatterlinge so als Anhänger nutzen.

Die getrockneten Äste haben wir mit Kordel unten zu einem Strauß zusammengebunden und an einigen Stellen gekürzt. Dann durfte jeder seinen Schmetterling an den Ästen platzieren. Damit der Strauß noch etwas grüner und sommerlicher aussieht, wurden aus grünem Bastelpapier zahlreiche Blätter ausgeschnitten.

Diese wurden dann zum Schluss mit je einem Tropfen Heißkleber an den Zweigen befestigt. Dieser persönliche Sommerstrauß ist lange haltbar und ein kleiner Dank der Kinder an die gemeinsame Zeit.

Weitere Ideen zum Thema Feiern mit Kindern findet ihr übrigens in dieser Rubrik, Bastelanleitungen für Kinder dort, klitzekleine Geschenkideen an dieser Stelle und andere kreative Sache hier und da.

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DIY für Lieblingsspiele & den Urlaub: Abwaschbare Spielkarten – Laminieren mit dem Bügeleisen

Wer auf meinem Blog des Öfteren vorbei schaut weiß, dass wir gerne Spielen. Daher habe ich hier schon mehrfach Spiele vorgestellt.
Im Urlaub und auf Reisen mag ich Karten- und Würfelspiele sehr gerne. Die sind handlich und passen bequem in Koffer, Rucksack oder sonstiges Reisegepäck. Was hierbei allerdings das Spielvergnügen oftmals trübt, sind die zugehörigen Spielblöcke. Denn was tun wenn diese aufgebraucht sind? Bei einer großen Familie leider nicht selten der Fall. Die Ersatzblöcke sind nach meiner Erfahrung nicht nur unverhältnismäßig teuer (im Vergleich zum Preis des gesamten Spiels, wenn man dieses neu kauft), sondern auch nicht so leicht zu bekommen. Daher habe ich heute einen super praktischen Tipp für euch. Wir haben es ausprobiert und sind begeistert!

Das wird gebraucht:
Ein sauberes Geschirrtuch aus Baumwolle, ein Bügeleisen, Laminierfolie in Größe Din A6, Spielblöcke eurer Lieblingsspiele sowie wasserlösliche, abwaschbare Stifte.

So wird’s gemacht:
Ein Laminiergerät haben wir nicht, aber das braucht man hierfür auch gar nicht! Legt jeweils ein Blatt vom Spielbogen eurer Wahl mittig zwischen die Laminierfolie.

Dann klappt ihr die Folie wieder zusammen, legt ein sauberes, trockenes Geschirrtuch darüber und bügelt mit dem Bügeleisen darüber. Mit der Temperatur muss man etwas schauen. Es ist ähnlich wie bei den Bügelperlen, das kann je nach Material und Fabrikat variieren.

Wählt erst einmal eine leichte Temperatur und erhöht diese langsam. Die äußeren Ränder sollten auf jeden Fall fest zusammensitzen, so dass die Spielkarte im Inneren geschützt ist.

Von jedem Spiel kann man sich auf diese Weise für die gewünschte Mitspieleranzahl Karten herstellen. Beim Spielen trägt man die Ergebnisse dann mit einem Non-Permanent Stift ein und kann diese dann nach Spielende mit einem feuchten Tuch wieder entfernen.

Die laminierten Karten sparen nicht nur Geld und die Suche nach den Ersatzblöcken, sondern auch etliches an Papiermüll. Und das Beste daran – so kann man die Lieblingsspiele auch im Urlaub am Strand spielen. Sand, Sonnencreme und Wasserspritzer können dem Spiel dann nichts mehr anhaben 😉

Weiteres zum Thema Spiel & Spaß findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Verreisen hier, Ideen rund um den Sommer gibt es in diesem Ordner und andere kreative Ideen da und auch dort.

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Rezept Idee: One Pot Pasta mit grünem Spargel und Paprika – wenn´s mittags schnell gehen muss

Vor einigen Monaten habe ich endlich mal ein One-Pot-Pasta Gericht ausprobiert und war vollkommen beigeistert. Seitdem gibt es diese bei uns des Öfteren, weil es zum einen so schön schnell geht und ich es zum anderen ausgesprochen praktisch finde, dass man für die Zubereitung lediglich einen einzigen Topf braucht!

Das wird gebraucht:
Olivenöl, 2 Zwiebeln, 1-2 Knoblauchzehen, 500 g grünen Spargel, 1 rote Paprika, 650 ml Wasser, 350 g Pasta, 350 g passierte Tomaten, 2-3 EL Tomatenmark, Paprika edelsüß, Pfeffer, Salz, frischer Oregano, Bruschetta Gewürzmischung oder italienische Kräuter sowie optional für alle, die sich nicht rein vegan ernähren, geriebenen Parmesan

So wird’s gemacht:
Auch beim Kochen bin ich kreativ und anfangs war ich zugegeben sehr skeptisch ob dieses Gericht auch mit Spargel klappen würde. Aber das hat es und zwar ganz wunderbar!

Zuerst füllt ihr Olivenöl in einen großen Topf, so dass der gesamt Boden bedeckt ist. Darin dünstet ihr die klein gewürfelten Zwiebeln, den gepressten Knoblauch und den in kleine Stück geschnittenen Spargel. Von diesem solltet ihr vorab natürlich den unteren Rand abschneiden.

Nach gut 5 Minuten gebt ihr die klein gewürfelte Paprika dazu, gießt das Ganze mit 650 ml heißem Wasser auf und rührt die Nudeln unter. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, stellt ihr die Temperatur so runter, das es nur leicht köchelt. Dabei regelmäßig weiterrühren, damit nichts am Boden anbrennt!

Wenn die Nudeln langsam weich werden, gießt man die passierten Tomaten hinzu, das Tomatenmark und die Gewürze. Von dem frischen Oregano kann man etwas zum Garnieren zur Seite legen. Probiert ab und zu um festzustellen, ob die Nudeln gar sind. Dann noch einmal abschmecken und ggf. nachwürzen.

Weitere vegane Rezepte findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, herzhafte vegetarische Rezepte gibt es in diesem Ordner und süße Leckereien gibt es an dieser Stelle.

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DIY & Verpackungsidee: Sommerliches Dankeschön – Lavendel fein verpackt

Auf die Schnelle musste ich für eine Feier noch einen Schwung kleiner Abschiedsgeschenke besorgen. Leider war dies ein ganz spontaner Entschluss, der mir nicht wirklich viel Zeit ließ. Daher habe ich in einer Gärtnerei allerhand Töpfe mit duftendem Lavendel besorgt, den ich dann zu Hause noch liebevoll verpackt habe. Schließlich sollten die Blumen nicht nur schön riechen, sondern nett aussehen. Aus diesem Grund habe ich mir mit Packpapier ausgeholfen um die Töpfe zu „verkleiden“ und ansprechend zu gestalten.

Das wird gebraucht:
Unifarbenes Tonpapier / Tonkarton, Packpapier, Kordel, eine Bastelschere, Lochzange, Metallöse, Nietenzange, Buchstabenstempel, Stempelkissen, eine alte Buchseite, Kleber / Klebstift, einen lilafarbenen Lackstift oder Filzstift mit breiter Miene sowie optional ein kleiner Gefrierbeutel

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich mir aus dem Packpapier große Kreise ausgeschnitten. Das klappt prima mit einem großen Tortenteller als Bastelschablone.

Damit das Papier nicht durchweicht, habe ich die Blumentöpfe vorab in einen kleinen Gefrierbeutel gesetzt, damit mittig auf den Packpapierkreis gestellt und die Ränder hochgeklappt. Nun umwickelt man das Packpapier mit etwas Kordel, so dass diese fest sitzt.

Aus fliederfarbenem Tonpapier habe ich mir per Hand kleine Etiketten geschnitten (ein Rechteck und wer mag rundet die Ecken noch etwas ab). Oben mittig locht man diese, steckt eine Öse hindurch und befestigt diese mit Hilfe der Nietenzange.

Dann habe ich den Schriftzug DANKE an den unteren Rand gestempelt.

Für die freie Fläche daneben habe ich eine Seite aus einem uralten Buch „geopfert“ und aus dem unifarbenen, vergilbten Rand einen langen Stiel geschnitten und aus dem bedruckten Teil kleine, längliche Blätter. Den blühenden Lavendel habe ich oben mit einem Stift gemalt (ähnlich wie bei den selbst gemachten Holunderblüten Sirup Etiketten).

Erst wollte ich mir aus lila Bastelpapier Mini Blüten schneiden, aber das wäre aufgrund der Größe sehr aufwändig gewesen. Mit dem Lackstift klappte dies sehr gut.

Mit einem weiteren Stück Kordel habe ich die Danke Schilder an den verpackten Lavendel gebunden :-).

Weitere klitzekleine Geschenkideen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, eine große Auswahl an selbst gemachten Geschenkverpackungen dort, mehr Grün hier und andere kreative Sachen da.

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DIY: Selbst genähte Hülle als Schutzumschlag „Papierboot“ für Hefte und Notizen

Als Autorin kommen mir ganz oft Ideen. Und zwar vorzugsweise nicht nur, wenn man voller Schaffenskraft am Schreibtisch sitzt und die Ideen auf Knopfdruck purzeln sollen, sondern auch dann, wenn man es so gar nicht gebrauchen kann. Ob beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, beim Sport, Kochen oder im Urlaub – plötzlich ist sie da eine dieser Ideen. Und die lässt mich erfahrungsgemäß nicht eher wieder los, bevor ich mir diese notiert habe. Auf dem Schreibtisch ist es natürlich kein Problem, weil man Papier und Stift stets zur Hand hat. Doch unterwegs oder auf Reisen leider nicht. Von daher habe ich es mir vor vielen Jahren schon angewöhnt immer etwas zum Schreiben mit dabei zu haben. Am praktischsten ist es jedoch Einfälle, Geschichten, Bastelideen & Co. in dicken Notizblöcken zu notieren. Da finden sie sich einfach leichter wieder als der x-te Notizzettel. Leider sind diese optisch nicht wirklich schön, es sei denn man investiert viel Geld in so eine Kladde.
Aus diesem Grund habe ich mich spontan an einer Schutzhülle für besagtes Notizbuch gewagt. Und weil ich mein neu gekleidetes Heft so süß finde, zeige ich euch hier das Ergebnis.

Das wird gebraucht:
Fester Baumwollstoff / glatter Webstoff, Stoffkreide, Stecknadeln, Bleistift, Stoffschere, Nähgarn, Nähmaschine, Stoffrest sowie Vliesofix.

So wird’s gemacht:
Leider habe ich nähtechnisch nur wenig Ahnung und das akkurate auf den Millimeter genau Zuschneiden gehört so absolut nicht zu meinen Stärken. Daher habe ich die Hülle wirklich ganz „Frei Schnauze“ genäht. Den Stoff habe ich doppellagig verwendet, damit der Umschlag mehr Stabilität bekommt. Für die Größe her reicht das vollkommen aus.

Auf der Vorderseite habe ich zum Schluss noch mit weißem Stoff und etwas Vliesofix ein „Papierboot“ als Applikation und Blickfang aufgenäht. Das Motiv mag ich einfach so gerne 🙂

 

Irgendwie habe ich vergessen beim Nähen Detailfotos zu machen, auf denen man genau erkennen kann, wie genau die Hülle zusammen genäht ist… Da auf meiner To Do Liste aber noch eine Hülle steht, die als Geschenk benötigt wird, werde ich es damit dann nachholen.

Ich freu mich jedenfalls, dass mein Heft nun einen tollen Umschlag hat 🙂

Weitere Ideen rund ums Nähen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, andere kreative Sachen da.

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Ausflugstipp: Das Pfahlbauten Museum am Bodensee – Familienurlaub in Baden Württemberg

Unser Besuch im Pfahlbautenmuseum liegt eine Zeit lang zurück, aber bislang habe ich auf dem Blog davon noch gar nicht berichtet. Und da Ausflugstipps bei euch immer gerne gesehen sind, hole ich dies jetzt einfach nach. Wer weiß, vielleicht ist der ein oder andere von euch gerade in der Nähe oder plant die Ferienzeit in dieser Region 😉

Dieser Ausflug hat sich ganz spontan ergeben. Eigentlich waren wir auf dem Weg zu unserem Feriendomizil. Allerdings gestaltete sich die Hinreise mitten in der Hauptferienzeit mehr als schwierig. Wir hangelten uns von einem Stau zum nächsten und hatten bereits etliche Stunden im Auto verbracht. Als wir dann am Straßenrand die Hinweis Schilder zum Museum entdeckten, haben wir spontan eine Pause eingelegt. Sehr wohltuend nach so einer langen Autofahrt, vor allen Dingen die Bewegung!

Vom Parkplatz aus, spazierten wir in Richtung Bodensee. Das Museum liegt gleich neben dem kleinen Hafen, Spielplatz und dem Badebereich.

Sobald man die Kasse passiert, startet man als Besucher im ARCHAEORAMA. Dort begibt man sich auf einen „virtuellen“ Tauchgang und erlebt, wie es unter Wasser aussieht, wie die Taucher arbeiten und warum es die Pfahlbauten überhaupt gibt.

Direkt im Anschluss erhält man eine kleine Einführung zum Museumsbesuch, bevor man sich dann schließlich allein auf den Weg machen kann. Das Wetter könnte schöner nicht sein und daher genießen wir die außergewöhnlichen Pfahlbauten und den Spaziergang, der uns größtenteils über Holzstege und das Wasser führt. Die meisten Häuser kann man von Innen besichtigen und überall gibt es etwas zu entdecken. Die hier nachgebauten Pfahldörfer stammen aus der Stein- und Bronzezeit.

Wie hat man früher Werkzeug hergestellt, wie wurde ohne Streichhölzer & Co. überhaupt Feuer gemacht, wie wurde Kleidung damals hergestellt, man kann selbst ausprobieren, wie Waren früher transportiert wurden und anschauen, wie aufwändig es war, Getreide zu feinem Mehl zu mahlen um damit zu Backen und wie funktionierte überhaupt das Kochen ohne Elektro-Ofen und Herd…

Besonders spannend für Kinder ist der Steinzeitparcours. Hierbei darf die ganze Familie einmal austesten, wie ein echter Steinbohrer funktioniert, auf der Rennstrecke kleine Wettrennen mit Holzkarren bestreiten, allerhand Küchenkräuter kennen lernen, es gibt einen echten Barfußpfad und eine Ausgrabungsstelle, in der die kleinen Gäste wie echte Archäologen Ausgrabungen vornehmen können.

Kleiner Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt, wählt einen ganz frühen Zeitpunkt. Am Nachmittag, als wir das Museum spontan besucht haben, war es doch sehr voll mitten in der Ferienzeit.

Weitere tolle Ausflugsidee und Berichte zu diversen Ausflugszielen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, Berichte rund um die Ferienzeit, das Reisen und Familienurlaube gibt es in dieser Kategorie und alles zum Thema Sommer dort.

Ein herzliches Dankeschön an Dr. Matthias Baumhauer vom Pfahlbaumuseum Unteruhldingen für die Erlaubnis meine Fotos hier veröffentlichen zu dürfen. Den Eintritt ins Museum haben wir übrigens selbst bezahlt!

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