DIY & Geschenkidee zum Schulstart: Selbst genähte Schultüte zur Einschulung mit Nähanleitung – Ahoi!

Es dauert gar nicht mehr lange bis für die Vorschulkinder nun endlich die Schulzeit startet. Der allererste Schultag ist etwas ganz besonderes. Und genau für diesen Anlass brauchte ich ein passendes Geschenk. Was würde sich da besser eignen als eine selbst gebastelte Zuckertüte, die sich mit ein paar Überraschungen und süßen Leckereien füllen lässt?

Das wird gebraucht:
1 Schultüten Rohling (klein), Nähgarn, Stecknadeln, eine alte Jeanshose, Stoffreste, etwas Schrägband, Vliesofix, eine Stoffschere, Bügeleisen, ein Stück Zackenlitze und eine Nähmaschine sowie etwas Geschenkband / Kordel zum Zusammenbinden und Kleinigkeiten zum Befüllen der Tüte.

So wird’s gemacht:
Wie gut, dass der Berg an kaputten Jeans wieder einmal kleiner geworden ist. Denn für diese Bastelidee habe ich das Hosenbein einer alten Lieblingsjeans zerschnitten, die sich nicht mehr flicken ließ.

An dieses Stück Jeans habe ich unten einen Streifen blauen Stoff genäht (für das Meer) und anschließend auf die Naht ein Stück Zackenlitze genäht. Die kleine Ausführung der Schultüte ließ mir nicht viel Platz und somit musste ich etwas improvisieren. Die gewellte Litze soll die Wellen darstellen.

Aus einem Reststück kariertem Webstoff habe ich ein kleines Boot geschnitten und auf der Rückseite mit Vliesofix versehen. Das sollte man bei Applikationen dieser Art immer machen, damit diese auch gut auf dem Untergrund halten.

Oben am Boot habe ich mit einer Zickzacknaht noch einen kleinen Wimpel angebracht sowie auf dem Jeansstoff darüber eine kleine Wolke mit zwei „Möwen“. Alle Motive habe ich möglicht mittig auf dem Stoff platziert, damit diese nach dem Zusammennähen Vorne auch sichtbar sind.

Nun habe ich den Stoff mit der verzierten Seite nach Innen um den Schultütenrohling gelegt und hinten mit Stecknadeln zusammengesteckt. An dieser Kante näht man die Tüte nun zusammen und dreht die Hülle wieder auf rechts.

Für den oberen Teil habe ich eine breite Stoffbahn verwendet und die oberen Kante versäubert. Den unteren Rand habe ich nun an den Jeansteil gesteckt und beides mit einem Stück Schrägband sauber aneinander genäht.

Den Schultütenrohling kann man nun in die Hülle schieben, diese mit Inhalt befüllen und zum Schluss mit etwas Kordel verschließen. Fertig ist das Einschulungsgeschenk!

Eine coole Schultüte für Rennfahrer samt Bastelanleitung findet ihr übrigens hier, eine große, personalisierte Schultüte dort, zahlreiche Ideen zum Thema Einschulungsfeier in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da und dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Nähen macht Glücklich: Selbst genähte Einkaufstasche als Geschenk – Ahoi, kleines Schiff!

Auch wenn ich an der Nähmaschine alles andere als ein Profi bin, so tobe ich mich manchmal gerne etwas kreativ aus. Und soweit es sich nicht um genähte Kleidungsstücke handelt, fertige ich mit Hilfe der Nähmaschine tatsächlich auch gerne mal das ein oder andere Geschenk an. Diese Nähidee ist also auf für ungeübte Näherinnen wie mich machbar und nicht wirklich viel Fachwissen notwendig. Von daher verrate ich euch nicht nur, wie ich diese Tasche gemacht habe, sondern gleich auch ein paar wertvolle Tipps zum Nachmachen.

Das wird gebraucht:
1 farbige Einkaufstasche aus Stoff / Baumwollbeutel, Bleistift, Vliesofix, Nähgarn, eine Stoffschere, eine Nähmaschine, glatte Baumwollstoffe / Stoffreste, eine Bügeleisen sowie optional einen Auftrenner

So wird’s gemacht:
Wer nicht viel näht wie ich, dem würde ich empfehlen unifarbene, eingefärbte Einkaufsbeutel aus reiner Baumwolle zu verwenden, die es sich in Bastelläden inzwischen in vielen Farben, Größen und mit unterschiedlicher Henkellänge zu kaufen gibt. Diese Taschen lassen sich mit etwas Fantasie und Stoffresten wunderbar aufpimpen, wie ich hier schon mal ausführlich in einer Anleitung beschrieben habe.

Weil ich Papierboote sehr liebe und ich diese schon oft auf selbst gemachten Geschenkverpackungen (wie hier und da) verewigt habe, sollte ein solches nun auf als Motiv auf den Einkaufsbeutel wandern. Dazu habe ich auf Vliesofix mit ein großes „Paperboat“ gezeichnet, ausgeschnitten und mit der rauen Seite auf den gewünschten Stoff gebügelt.

Jetzt platziert ihr dieses Boot mit Hilfe des Bügeleisens auf der Stofftasche, zieht vorab die Folie ab und bügelt es fest. Bevor ihr nun jedoch mit Festnähen startet ein Tipp: Trennt vorab die beiden Seiten der Tasche von Innen mit dem Auftrenner auf. Dann habt ihr es beim Nähen deutlich einfach. Allerdings müssen die Seitennähte nach dem Applizieren natürlich wieder mit einer Normalen sowie einer Zickzacknaht geschlossen werden!
Das Boot habe ich dieses Mal nicht mit einem engen Zickzackstich appliziert, sondern habe um das Boot die Ränder mit einer normalen Naht fixiert. Diesen Vorgang jedoch mehrfach hintereinander. So franzen die Ränder des Boots beim Waschen minimal aus und das Motiv wirkt plastischer 🙂
Da ich leider keine Stickmaschine besitze, habe ich mit der Maschine noch den Schriftzug „Ahoi“ auf dem Boot verewigt. Eine kniffelige Sache, aber wenn man die Nähmaschine auf langsamste Stufe stellen kann und einen Applikationsfuß besitzt klappt dies mit Geduld und etwas Übung ganz gut.
Wer mag, kann dem Boot natürlich auch noch einen Fahnenmast, einen Rettungsring oder kleine Wimpel aufnähen.

Ein kleiner Tipp: Das Aufnähen, Applizieren und „Schreiben“ mit einer Nähmaschine ist deutlich einfacher mit einem Applikationsfuß. Bei dem kann man während des Nähens besser schauen, wie die Nähte verlaufen!

Weitere Anleitungen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, selbst gemachte Geschenk-Ideen dort, alles zum Thema Sommer an dieser Stelle und andere kreative Sachen da.

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DIY Sommergirlande selbst gemacht: Aus Papier und alten Landkarten – Schiff ahoi!

Für unser Küchenfenster hatte ich eine sommerliche Deko gebastelt. Diese gefiel mir ausgesprochen gut. Daher habe ich kurzerhand als kleines „Dankeschön“- Geschenk eine weitere für eine Freundin angefertigt. Die kleinen Papierboote sind so herrlich maritim und als Girlande passen sie einfach ganz wunderbar in die Sommerzeit. Da kommt im Nu Ferienstimmung auf und man bekommt Lust die Koffer zu packen um ans Meer zu reisen…

Das wird gebraucht:
Uni weißes Tonpapier, einen Motivlocher „Wellenkreis“ in XXL (meiner hat einen Durchmesser von 7 cm), Nähgarn, eine Nähmaschine, eine Bastelschere, einen alten Atlas oder eine Landkarte, etwas Kordel, Bleistift, unbehandelte Holzperlen (Durchmesser ca. 1 cm), eine Heißklebepistole samt Klebepatrone

So wird’s gemacht:
Aus dem weißen Tonpapier habe ich mit allerhand Kreise gestanzt. Dies geht mit dem Motivstanzer blitzschnell und leicht. Auf einer alten Kartonage habe ich mit ein Papierboot als Bastelschablone angefertigt.

Damit habe ich auf die Rückseite der ausgewählten Atlasseite pro Kreis ein Boot vorgemalt. Diese schneidet man nun allesamt aus.

Auf jeden weißen Kreis habe ich mit der Nähmaschine ein Boot genäht. Anschließend habe ich an das Kordelende einen Knoten gemacht und eine Holzperle aufgezogen. Mit etwas Abstand habe ich zwei der genähten Kreise mit Heißkleber um die Kordel geklebt.

Ein Stück höher, macht man wieder einen Knoten für die Perle u.s.w. bis man alle Teile auf diese Weise an der Kordel befestigt hat. Das letzte Stück Kordel bindet man zu einer Schlaufe und hat so eine Aufhängung. Ob an der Tür, Wand oder dem Fenster – dieses Sommermobile ist ein echter Hingucker!

Im letzten Jahr habe ich euch eine Sommergirlande mit selbst gebastelten Papierbooten gezeigt – die kann man übrigens auch wunderbar als alten Atlasseiten herstellen.

Weitere Deko Ideen gibt es hier, alles zum Thema Sommer da, Ausflugstipps für die Ferienzeit in dieser Rubrik und Kreatives da.

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Selbst genähtes Kissen mit Namen als Geburtstagsgeschenk – Traumkissen selbst gemacht

Meine Tochter hat kein Lieblingskuscheltier oder dergleichen, aber eins darf nie fehlen – ein kleines Kissen mit ihrem Namen. Da dies nicht nur jeden Abend mit ins Bett wandert, sondern auch stets mit in Urlaub fährt oder bei Übernachtungen woanders als Kuscheltier-Ersatz dient, sind diese Kissen irgendwann hinüber. Doch bevor es dazu kommt, habe ich rechtzeitig zum Geburtstag einen neuen Kissenbezug genäht und mich aus diesem Grund im Stoffladen mit neuem Stoff eingedeckt.

Das wird gebraucht:
1 kleines Kopfkissen (Größe 30 x 30 oder 40 x 40 cm), glatten Webstoff aus reiner Baumwolle, gemusterte Baumwollstoffe oder farbige Stoffreste, einen Reißverschluss, Nähgarn, Nähmaschine, Stoffschere, Bügeleisen, Vliesofix, Bleistift, Nähnadeln

So wird’s gemacht:
Auf diesem Blog habe ich bereits ein paar selbst genähte Kissen gezeigt, die ich personalisiert und oft als Geschenk genutzt habe.

Wer mag, kann unter den folgenden Artikeln noch mal schauen: Eine bunte Frühlingswiese, eine Zauberblume, ein Kissen mit Segelboot oder auch das Kissen mit appliziertem Blüten Duo.

Dieses Mal habe ich mich von einer Traumreise inspirieren lassen und ein abendliches Motiv entworfen, was zum Einschlafen passt. Dazu habe ich mir vorab eine kleine Skizze gemacht, wie das Kissen aussehen soll.

Die einzelnen Formen wie Mond, Wolke, Sterne, Strandhaus und Schiff habe ich dann mit Bleistift in der gewünschten Größe aus das Vliesofix gezeichnet. Diese schneidet man dann aus und bügelt alle Motive auf die Rückseite der gemusterten Stoffe oder Stoffreste.

Bevor man mit den Applikationen weiter macht, habe ich mir den Stoff für den Kissenbezug zugeschnitten. Mit den Nähnadeln kann man sich die Vorderseite des Kissens markieren und dort dann die jeweiligen Motive aufbügeln. Anschließend näht man diese zusätzlich fest. Entweder mit einer engen Zickzacknaht oder in dem man die jeweiligen Nähte mehrfach umrandet.

Ganz zum Schluss habe ich mir den Namen vorgenommen. Den habe ich dieses Mal nicht aus einzelnen Stoffbuchstaben aufgenäht, sondern mit der Maschine „aufgemalt“. Dazu habe ich mir den Namen mit einem Stift in die Wolke geschrieben und dann den Applikationsfuß der Nähmaschine zur Hilfe genommen. Hierbei kann man beim Nähen gut sehen, wo gerade genäht wird. Wenn man einen schmalen, engen Zickzackstich eingestellt, kann man auf diese Weise den Namen einfach aufnähen.

Weitere tolle Ideen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen dort, alles zum Thema Kindergeburtstag hier und andere kreative Dinge da und dort.

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DIY: Selbst genähte Hülle als Schutzumschlag „Papierboot“ für Hefte und Notizen

Als Autorin kommen mir ganz oft Ideen. Und zwar vorzugsweise nicht nur, wenn man voller Schaffenskraft am Schreibtisch sitzt und die Ideen auf Knopfdruck purzeln sollen, sondern auch dann, wenn man es so gar nicht gebrauchen kann. Ob beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, beim Sport, Kochen oder im Urlaub – plötzlich ist sie da eine dieser Ideen. Und die lässt mich erfahrungsgemäß nicht eher wieder los, bevor ich mir diese notiert habe. Auf dem Schreibtisch ist es natürlich kein Problem, weil man Papier und Stift stets zur Hand hat. Doch unterwegs oder auf Reisen leider nicht. Von daher habe ich es mir vor vielen Jahren schon angewöhnt immer etwas zum Schreiben mit dabei zu haben. Am praktischsten ist es jedoch Einfälle, Geschichten, Bastelideen & Co. in dicken Notizblöcken zu notieren. Da finden sie sich einfach leichter wieder als der x-te Notizzettel. Leider sind diese optisch nicht wirklich schön, es sei denn man investiert viel Geld in so eine Kladde.
Aus diesem Grund habe ich mich spontan an einer Schutzhülle für besagtes Notizbuch gewagt. Und weil ich mein neu gekleidetes Heft so süß finde, zeige ich euch hier das Ergebnis.

Das wird gebraucht:
Fester Baumwollstoff / glatter Webstoff, Stoffkreide, Stecknadeln, Bleistift, Stoffschere, Nähgarn, Nähmaschine, Stoffrest sowie Vliesofix.

So wird’s gemacht:
Leider habe ich nähtechnisch nur wenig Ahnung und das akkurate auf den Millimeter genau Zuschneiden gehört so absolut nicht zu meinen Stärken. Daher habe ich die Hülle wirklich ganz „Frei Schnauze“ genäht. Den Stoff habe ich doppellagig verwendet, damit der Umschlag mehr Stabilität bekommt. Für die Größe her reicht das vollkommen aus.

Auf der Vorderseite habe ich zum Schluss noch mit weißem Stoff und etwas Vliesofix ein „Papierboot“ als Applikation und Blickfang aufgenäht. Das Motiv mag ich einfach so gerne 🙂

 

Irgendwie habe ich vergessen beim Nähen Detailfotos zu machen, auf denen man genau erkennen kann, wie genau die Hülle zusammen genäht ist… Da auf meiner To Do Liste aber noch eine Hülle steht, die als Geschenk benötigt wird, werde ich es damit dann nachholen.

Ich freu mich jedenfalls, dass mein Heft nun einen tollen Umschlag hat 🙂

Weitere Ideen rund ums Nähen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, andere kreative Sachen da.

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DIY Nähanleitung: Selbst genähte Spieltasche mit „Auto“ für lange Autofahrten

Die Ferienzeit steht kurz bevor. Daher ist es höchste Zeit Vorbereitungen für den Urlaub zu treffen. Denn Reisen sind oftmals mit langen Autofahrten verbunden. Und diese sind mit Kindern als Begleitung nicht selten eine echte Herausforderung. Es gab Zeiten bei uns, in denen ich mir fest vorgenommen habe nie mehr in Ferien zu fahren. Denn die Autofahrten mit Kindern hatten es in sich. (=> Hier gibt es einen ausführlichen Artikel dazu mit vielen, tollen Spielideen!)
Inzwischen sind die Kinder zum Glück schon älter. Dennoch bereite ich vor jeder Tour Vorkehrungen, die Nörgelei, Streit oder Langeweile bereits im Keim ersticken und möglichst gar nicht erst aufkommen lassen. Zu diesem Zweck findet man in unserem Auto immer diverse Spielzeugtaschen.

Das wird gebraucht:
1 Stück glatten Baumwollstoff / Webstoff, farbige Stoffreste, einen Bleistift, Vliesofix, ein Bügeleisen, Nähgarn, eine Stoffschere, eine Nähmaschine und rund 30 cm Kordel

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich mir für das Motiv ein frei Hand gezeichnetes Auto (passend zum Anlass) auf das Vliesofix gezeichnet. Ebenso zwei Fenster, Scheinwerfer und zwei runde Autoreifen.

Die Motive schneidet man aus und bügelt diese auf den ausgewählten Stoff. Diesen schneidet man im Anschluss in Form und bügelt diesen auf den Webstoff.

Das Auto habe ich mit einem dünnen Zickzackstich festgenäht, ebenso die Fenster, Scheinwerfer und dann die beiden Reifen, die aus einer kaputten Jeans stammen. Das klappt so einfacher, als wenn man erst die Tasche anfertigt und im Anschluss die Applikation anbringt!

Auf den Wimpel habe ich mit Bleistift „Gute Fahrt“ vorgezeichnet und diesen dann mit der Maschine und einem dünnen, engen Zickzackstich nach genäht. Wenn man dafür ein Applikationsfüßchen verwendet und so sieht, wo man entlang näht, klappt dies mit etwas Übung ganz gut.

Anschließend näht man den Stoff zu einem Beutel zusammen. Am Rand habe ich ein Stück Kordel eingenäht und die offenen Enden verknotet.

So lässt sich die Tasche nach dem Befüllen zusammenbinden und an dem Autositz (Kopfstütze) befestigen.

Wofür ich diese Tasche genäht bzw. mit was genau ich diese befüllt habe, verrate ich euch in Kürze (Klick hier) !

Weitere Ideen rund ums Nähen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, andere Geschenkideen zum Selbermachen gibt es in diesem Ordner und kreative Ideen werden an dieser und auch jener Stelle gesammelt.

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DIY Geschenkidee: Selbst gemachter Glückskalender – Glück to go zum Verschenken

Es gibt im Alltag so viele Situationen für die man dringend etwas Glück gebrauchen kann. Dazu habe ich euch auf dem Blog bereits verschiedene Ideen gezeigt, wie man eine große Portion Glück verschenken kann, wie beispielsweise als Grußkarte mit reichlich Glück to go, den selbst gemachten Glückskeksen oder etwas Glück zum Mitnehmen für die Hosentasche.
Dieses Mal sollte es etwas Glück in Kalenderform sein, bei dem sich der Beschenkte in der Examenswoche täglich seinen Glücksbringer abmachen darf. Einen solchen Kalender kann man auch für andere Prüfungssituationen, wie beispielsweise im Abitur gut brauchen oder als Aufmunterung, wenn jemand längere Zeit im Krankenhaus liegt.

Das wird gebraucht:
Festes Packpapier, eine Schere, Nähgarn, eine Nähmaschine, dünne Kordel, farbige Tonpapierreste, Fineliner / Gelstifte, Bastelkleber, kleine Überraschungen zur Aufmunterung, aufmunternde Sprüche (siehe auch DIY Glückskekse) oder süße Leckereien sowie optional einen Computer samt Drucker

So wird’s gemacht:
Aus Packpapier habe ich Rechtecke in der Größe 18 x9 cm geschnitten. Die Größe hängt natürlich ganz davon ab, mit welchen Dingen ihr die kleinen Päckchen befüllen wollt. Daher könnt ihr die Maße nach euren Wünschen abändern und angleichen.

Dann habe ich die Rechtecke mittig gefaltet und mit der Nähmaschine an drei Seiten mit einer einfachen Naht vernäht.

Nun kann man diese befüllen und braucht ein längeres Stück Kordel. Die beiden Kordelenden legt man nun mittig in das gefüllte Päckchen und vernäht die noch offene Kante.

Hat man auf diese Weise alle Päckchen beisammen, geht es an das Verzieren. Dazu habe ich mir Motive überlegt, die üblicherweise als Glücksbringer dienen: Schwein, Glückskäfer, Klee, Glückspilz und Hufeisen.

Diese habe ich aus Tonpapier ausgeschnitten und auf die Päckchen geklebt. Mit Fineliner oder einem Gelstift lassen sich diese noch verfeinern.

Außerdem habe ich mit kurze Botschaften überlegt und auf etwas Kraftpapier ausgedruckt, wie beispielsweise Toi, toi, toi, Glücksbringer und aufmunternde Worte wie „Du schaffst das!“

Diese schneidet man mit der Schere zu Wimpeln und klebt diese um die Kordel – fertig ist der kleine Kalender zum Glücklichsein!

Ein kleiner Tipp:
Die fertig genähten Glückspakete kann man an einem kleinen Ring befestigen, als Deko an einen Kranz hängen, an einen Kleiderbügel knoten, wie bei diesem DIY oder einfach der Reihe nach an einem dickeren Ast, je nachdem was ihr gerade zur Hand habt und wie es euch am besten gefällt 🙂

Weitere selbst gemachte Geschenkideen findet ihr übrigens in diesem Blog Ordner, ausgefallene Geschenkverpackungen zu unterschiedlichen Anlässen gibt es in dieser Kategorie und alle andere kreative Dinge da.

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DIY & Dekoration für Verliebte, zum Muttertag oder zur Hochzeit – Papiergirlande „Herz“ zum Basteln

Wie die meisten von euch wissen, liebe ich Girlanden jeder Art. Eine solche darf bei mir auf keinem Fest fehlen! Ob selbst genäht als Stoffwimpel, als Geburtstagsgirlande mit Fotos geschmückt oder maritim wie diese Papierboot Deko oder jene Idee mit Fischen ist dabei ganz egal.
Dieses Mal habe ich passend zu den schon gezeigten Hochzeitseinladungen eine Dekogirlande aus Packpapier gebastelt.

Das wird gebraucht:
1 Rolle naturbraunes Packpapier, Bleistift, Kleber, Radiergummi, Nähgarn, Bastelschere, Nähmaschine, weißes Tonpapier, einen Motivlocher „Herz“, Kordel

So wird’s gemacht:
Am besten fertig man sich vorab aus einem alten Karton eine Wimpelvorlage an. Meine Wimpel waren diesmal etwas kleiner und hatten in etwa die Größe 15 x 10 cm.

Dann rollt man ein Stück von dem Packpapier ab und faltet dies mittig, so dass das Papier doppelt liegt. Achtung – die Breite sollte hierbei natürlich der Gesamtlänge der Bastelschablone bzw. des Wimpels entsprechen!

Nun legt man den Wimpel mit der Breiten Kante an das geschlossene, gefalzte Papierende und zeichnet sich so die Wimpel auf, die ausgeschnitten werden. Nach der gleichen Machart zeichnet und schneidet man so viele Wimpel, wie man für die Girlande benötigt.

Nun kommt die Nähmaschine zum Einsatz. Dazu legt man die Wimpel so unter die Nadel, dass man parallel vom breiten Wimpelrand etwa eine 2 cm lange Naht näht. Da hindurch lässt sich die Kordel ziehen, an der man alle genähten Packpapierwimpel aufreiht.

Zum Schluss werden die Papierwimpel dem festlichen Anlass entsprechend dekoriert. Dazu stanzt man mit einem Motivstanzer allerhand weiße Herzen und klebt diese am besten mit einem Klebestift (der tropft nicht!) auf.

In meinem Fall habe ich normale weiße Herzen mit gemusterten im Wechsel gemischt. Das ist aber reine Geschmackssache. Und wer die Wimpel lieber größer haben möchte, der kann zum Verzieren auch Tortenspitze in Herzform (ähnlich wie bei dieser Geschenkverpackung oder dieser stimmungsvollen Dekoration) nehmen und diese aufkleben.

Ein kleiner Tipp: Diese süße Girlande kann nicht nur zu einer Hochzeit gebastelt werden. Auch für andere Anlässe wie Valentinstag, Muttertag, zur Verlobung oder einfach als Überraschung für Menschen, die man „herz“lich gerne hat!

Weitere Ideen rund um die Hochzeit findet ihr in diesem Ordner, andere kreative Deko mit Tutorial zum Selbermachen gibt es in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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DIY zur Hochzeit: Selbst gemachte Einladungskarten zum schönsten Tag im Leben – Tutorial

In den letzten Jahren gab es hier auf meinem Blog stets tolle Feste in Form von bunten Mottopartys: Wie das Dschungelfest, den Fuchsgeburtstag und die Unterwasserparty. Da ich oft Anfragen zum Thema Hochzeit bekommen habe, starte ich dieses Jahr eine kleine Blogreihe zu dem schönsten Tag im Leben.
Den Anfang machen natürlich die Einladungskarten zum großen Ereignis. Meine Einladungskarten wurden zwar für eine Silberhochzeit gebastelt, aber die Kopfzeile lässt sich natürlich auch in „Hochzeit“ und das betreffende Datum ändern.

Das wird gebraucht:
Uni weiße Blanko Postkarten (alternativ ein Bogen weißen Tonkarton), 1 großer Bogen weißes Transparentpapier (extra stark), weißes Tonpapier, Bastelschere, Drucker, Bleistift, Radiergummi, Briefumschläge aus Kraftpapier, einen Motivlocher Herz klein (Durchmesser 1 cm), verschiedene Papierarten (dünner Karton, weißer Prägekarton, silbernes Bastelpapier, alte Buchseiten…), Nähgarn, eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Am einfachsten ist es, wenn man uni weiße Postkarten oder unbedruckte Karteikarten zum Basteln benutzt. Alternativ kann man sich aus einem großen Bogen Tonkarton auch die gewünschte Anzahl an Karten aufzeichnen und ausschneiden.

In selbst Anzahl wie die Karten benötigt man ein Deckblatt aus festem Transparentpapier. Dazu habe ich mit mir einer Postkarte entsprechende Rechtecke auf dem Papier vorgezeichnet. Nach dem Ausschneiden kann man die Bleistiftränder vorsichtig wegradieren.

Die Postkarten habe ich mit dem Computer und einem normalen Tintenstrahldrucker beschriftet, so dass das Datum und das Ereignis oben als Kopfzeile zu lesen sind. Auf die Rückseite kann man dann den gewünschten Einladungstext mit allen Infos drucken.

Nun habe ich einen ganzen Schwung kleiner Herzen aus Papier gestanzt und diese mit der Nähmaschine aneinander genäht (ähnlich wie bei den selbst gemachten Weihnachtstüten mit Sternchengirlanden). Auf jeder Karte habe ich ein Stück dieser Herzchengirlande unter der Kopfzeile aufgeklebt.

Zum Schluss legt man das durchsichtige Transparentpapier passgenau auf die gestaltete Karte und näht diese am Rand mit einer weißen Zickzacknaht zusammen. So sehen die Einladungen ganz edel und feierlich aus.

Für die Umschläge habe ich weiße Engelsflügel aus Tonpapier geschnitten und auf das Kuvert hinten mit den Worten bedruckt „Liebe verleiht…“ und die Flügel passend als Ergänzung darunter geklebt.

In Kürze werde ich euch noch weitere DIY zum Thema Hochzeit präsentieren!

Andere kreative Sachen gibt es übrigens auch da.

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DIY & Bastelidee: Selbst gemachte Geschenkverpackung „Herz“ genäht mit Anleitung

Ein Geburtstagsgeschenk musste dringend verpackt werden, aber viel Zeit blieb mir dafür nicht mehr. Dennoch ist die Verpackung ein echter „Hingucker“ geworden, die mit viel Herzblut von mir gebastelt wurde. Weil diese Verpackungsidee recht einfach und auch für ungeübte Bastler geeignet ist, möchte ich euch diese hier gerne zeigen.

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier oder unifarbenes Geschenkpapier, eine Schere, Nähgarn, eine Nähmaschine, Buchstabenstempel, ein Stempelkissen, einen Motivlocher „Herz“ klein (Durchmesser 1 cm), farbige Papierreste (hier reichen wirklich kleine Schnipsel aus!)

So wird’s gemacht:
Als erstes verpackt man das Geschenk in neutrales bzw. einfarbiges Papier. Dies ist bei dieser Idee wichtig, damit die Dekoration auch richtig wirken kann!

Anschließend stanzt man aus bunten Papierresten viele Herzen aus. Von jeder Farbe benötigt man drei Stück. Hat man schließlich genug Papierherzen beisammen, näht man diese an der Nähmaschine zusammen.

Das ist bei so kleinen Herzen etwas knifflig, klappt aber dennoch gut. Dafür legt man immer drei gleichfarbige Herzen passgenau aufeinander. Die Naht verläuft mittig durch die Herzen.

Wenn die Herzgirlande fertig und alles Papier vernäht ist, bindet man diese um das verpackte Geschenk. Alternativ kann man die Herzen auch ankleben, damit die Deko fest sitzt und nicht verrutscht. Die Papierherzen kann man nun auseinanderklappen und auffächern. So bekommt die Deko mehr Volumen.

Neben den Herzen kann man mit Hilfe der Buchstabenstempel eine kleine Botschaft oder Gruß stempeln. In unserem Fall „Herzlichen Glückwunsch“

Ein kleiner Tipp: Diese Geschenkverpackung ist nicht nur für ein Geburtstagsgeschenk geeignet. Man kann diese ebenso gut für ein Verlobungsgeschenk, ein Präsent zur Hochzeit oder für eine kleine Aufmerksamkeit nutzen, um jemanden von Herzen zu danken 😉

Weitere selbst gebastelte Geschenkverpackungen findet ihr in dieser Rubrik, allerhand Genähtes da und andere kreative Sachen da!

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