DIY Geschenkidee zum Valentinstag: Bastelanleitung für selbst gebastelte Herz-Girlande

Ehrlich gesagt feiern wir bei uns den Valentinstag überhaupt nicht, aber ich werde immer wieder nach kreativen Geschenk Ideen zu diesem Anlass gefragt. Daher gibt es in diesem Jahr einfach mal ein kleines Do it Yourself zum Nachmachen und Nähen. Was ihr dazu braucht sind allerhand weiße Papiersorten und eine Nähmaschine. Dann kann es auch schon losgehen!

Das wird gebraucht:
Nähmaschine, Bastelschere, weißes Nähgarn, weißes Satinband / Organzaband, eine Lochzange, verschiedene weiße Papierarten wie beispielsweise Transparentpapier extra stark, Tonkarton mit Struktur, Wellenkarton, weißes Geschenkpapier etc.

So wird’s gemacht:
Per Hand bzw. mit Hilfe eines Bleistifts habe ich mir unterschiedlich geformte Herzen auf die verschiedenen Papierarten gezeichnet. Diese dürfen sich auch in ihrer Größe gerne unterscheiden, damit die Herzgirlande mehr Struktur bekommt.

Durch die einheitliche Farbe Weiß kommen so die Papierarten, deren Struktur und die Herzen gut zur Geltung.

Hat man ausreichend Herzen zusammen, schneidet man diese mit der Schere aus. Dann geht es an die Nähmaschine. Die Herzen näht man nun als lange Reihe aneinander. Dabei sind die Herzen mal doppelt vernäht, mal mit Zickzack Naht und auch mal als 4-faches Herz, dass sich nach dem Nähen auseinander ziehen lässt. So wirkt die selbst gemachte Girlande plastischer.

Zum Schluss stanzt man mit der Lochzange mittig in das oberste Herz ein Loch und zieht etwas weißes Geschenkband hindurch. Die Enden verknotet man und hat so eine Schlaufe zum Aufhängen.

Ich habe die Girlande schlicht in weiß gehalten, weil sie so schön zeitlos ist und zu allem gut passt. Selbstverständlich könnt ihr die Farbe auch nach eurem Geschmack beliebig abändern 🙂

Ein kleiner Tipp: Diese selbst genähte Deko Girlande eignet sich ebenso gut für andere Anlässe wie Muttertag, Verliebte, einer Verlobung oder Hochzeit.

Weitere Ideen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen hier, alles rund ums Thema Deko dort und andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Weihnachtsdeko: Transparente Sternenketten als Geschenkidee

Weihnachten naht und wer noch auf der Suche nach einer klitzekleinen Geschenkidee ist, freut sich vielleicht über diese Bastelei. Die Ketten sind schnell gemacht und mal eine winterliche Variante zu den Sternenketten aus dieser oder auch jener Bastelanleitung.

Das wird gebraucht:
Weißes Transparentpapier extra stark (mind. 115 g / m2), einen Motivlocher „Stern“ XXL (Durchmesser 7,5 cm), Nähgarn und eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Diese weißen Sternenketten sind so zart und schön – ein echter Wintertraum und da sie so schlicht sind, kann man damit auch über Weihnachten hinaus herrlich dekorieren. Darüber hinaus ist dies eine wirklich Ratzfatz-Bastelidee, die nicht viel Zeit benötigt.

Hier braucht man mindestens einen Bogen extra festes Transparentpapier. Daraus stanzt man nun fröhlich einen ganzen Berg von großen Sternen aus. Mit Hilfe eines Motivlochers geht das wirklich blitzschnell.

Nun geht es an die Nähmaschine, die braucht man hierfür unbedingt, da es mit Zusammenkleben nicht funktioniert! Denn hierbei sieht man deutlich den getrockneten Klebstoff, den man leider nie so ganz gleichmäßig zwischen den Sternen verteilt bekommt.

Um eine Aufhängung zu haben, zieht man erst einmal mind. 10 cm Garn nach oben. Die Garnenden kann man nach dem Nähen der Kette oben zusammenbinden und hat so eine Schlaufe.

Jetzt legt man möglichst ordentlich immer zwei gestanzte Sterne aufeinander. Und zwar so das die Sternzacken genau versetzt aufeinander liegen. Durch diese Sternepärchen näht man mittig mit einer einfachen Naht drüber. So reiht sich Stern an Stern. Ist die gewünschte Länge erreicht, schneidet man die Fäden unten einfach ab.

Besonders schön sehen diese Sternenketten am Fenster aus, da hier durch das einfallende Licht ein schönes Muster entsteht und an den Sternen sichtbar wird.
Alternativ kann man diese aber auch an der Wand oder einem großen Zweig platzieren.

Ein kleiner Tipp:
Diese Sternenkette sind wunderbar als kleine Überraschung für diese Weihnachtstüten geeignet!

Weitere Deko Ideen findet ihr in dieser Rubrik, selbst genähte Dinge hier, alles zu Weihnachten hier und Kreatives da.

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DIY Selbst gebastelte Weihnachtskarten: Schüttelkarten für die Weihnachtspost mit Bastelanleitung

Da ich mich selbst über Post sehr freue, ist es bei uns üblich für Weihnachten liebe Grüße zu verschicken. Diese bastele ich in der Regel selbst. Zum einen ist dies ein schöner Zeitvertreib für verregnete Nachmittage im Herbst und zum anderen weckt dies bei allen Beteiligten die Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Dieses Mal habe ich mich an Schüttelkarten versucht und einen Teil der Weihnachtspost genäht.

Das wird gebraucht:
Festen Tonkarton oder vorgefertigte Blanko Postkarten mit passenden Briefumschlag, eine Bastelschere, Bastelkleber, Nähgarn, uni weißes Transparentpapier extra stark, eine Nähmaschine, weißes Tonpapier, ein Bleistift, Streumaterial wie Glitter, kleine Schneeflocken, gestanzte Eiskristalle, Streusternchen, einen PC samt Drucker

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man sich den Tonkarton in Postkartengröße. Wer es sich einfach machen möchte, kann auch Blankokarten / Klappkarten aus festem Papier kaufen. Allerdings gibt es die meist nur in uni und ohne Muster.

Per Computer habe ich mir auf etwas weißes Tonpapier „Weihnachtsgrüße“ gedruckt, wie „Frohes Fest“, „Let it snow“, „Frohe Weihnachten“… Anschließend schneidet man die jeweiligen Schriftzüge als schmale Wimpel aus.

Hat man die gewünschte Anzahl Karten und Schriftzüge für die Weihnachtsgrüße zusammen, überlegt man sich ein schönes Motiv: Stern, Wolke, Weihnachtsbaum, Sternschnuppe, Schneemann, Haus o.ä.

Dieses zeichnet man auf das weiße Tonpapier. Wer sich dies per Hand nicht zutraut, kann beispielsweise Plätzchenausstecher mit weihnachtlichen Motiven als passende Bastelschablone verwenden. Etwas festeres Papier reicht hierfür vollkommen aus, es muss also kein richtiger Tonkarton sein.

Die Motive schneidet man aus und fertig ein passendes Double aus dem extra starken Transparentpapier an. Die beiden passenden Papiere legt man nun übereinander. Mit einer normalen Naht näht man diese an der Außenkante etwa zur Hälfe zusammen. Dann füllt man das Streumaterial hinein (das ist etwas kniffelig bei so kleinen Motiven, ein kleiner Löffel hilft hierbei) und steckt den Papierwimpel seitlich dazwischen.

Dann näht man die zweite Hälfte so zusammen, dass der Wimpel hält und von dem Streumaterial nichts mehr hinausfällt. Das vernähte Weihnachtsmotiv befestigt man nun auf der zugeschnittenen Karte und fertig ist eine ausgefallene Weihnachtskarte, die ins Auge fällt.

Weitere Bastelideen für selbst gemachte Grußkarten gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Weihnachten und die Adventszeit hier und andere kreative Sachen da.


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DIY Adventskalender selbst gebastelt: Genähte Adventshäuser aus Papier als winterliches Weihnachtsdorf

Wie jedes Jahr gibt es bei mir auch diesmal wieder Bastelideen zum Thema selbst gemachte Adventskalender. Denn diese dürfen in der Adventszeit natürlich auf keinen Fall fehlen!
Diesmal sollte es ein Adventskalender zum Verschenken sein, der sich auch verschicken lässt. Und zwar so, dass nicht nur der Kalender sondern auch der Inhalt unversehrt beim Empfänger ankommt. Für diesen Zweck habe ich mit aus einer alten Kartonage eine Bastelschablone in Form eines großen Hauses (ca. 18 x 15 cm) angefertigt.

Das wird gebraucht:
4-5 Bögen Tonkarton in weiß (Größe 50 x 70 cm), eine Schere, Nähgarn, eine Nähmaschine, Bleistift, Radiergummi sowie Adventskalenderzahlen von 1-24 (Wertmarken, Sticker, Zahlenstempel o.ä.)

So wird’s gemacht:
Die Häuser habe ich aus festem Tonkarton gebastelt, in denen sich kleine Geschenke verstecken lassen. Dazu braucht man jedes Haus doppellagig. Um mir die Arbeit einfacher zu machen, habe ich auf den Tonkarton mit Schablone und Bleistift 24 Häuser gleich als doppelte Vorlage gezeichnet.

Anschließend schneidet man die Häuser allesamt aus und radiert die noch sichtbaren Bleistiftränder weg. Nun knickt man die Häuser mittig, so dass beide Haushälften passgenau aufeinander sitzen.

Jetzt klappt man die Häuser wieder auseinander und platziert die Adventskalenderzahl (in meinem Fall die Wertmarke) an der Falz, so dass diese als Haustüre dient. Diese habe ich mit meiner einfachen Naht und rotem Garn festgenäht.

Sind alle Häuser auf diese Weise mit Haustür versehen, knappt man die Häuser wieder mittig zusammen und vernäht die beiden äußeren Ränder mit einer normalen Naht. Auf diese Weise lassen sich die einzelnen Häuser nun im innern gut füllen.

Die befüllten Häuser kann man nun in einer großen Schale platzieren, an einen langen Ast hängen oder an Nylonfäden auch als Fensterdeko nutzen. Durch das schlichte Weiß als Grundton lässt sich die winterliche Stadt ja mit allen Farben gut kombinieren.

Wie sieht es denn bei euch aus – bastelt ihr eure Adventskalender auch selber?

Weitere Adventskalenderideen und alles zum Thema Weihnachtszeit findet ihr in dieser Rubrik oder auch in meinem kreativen DIY Buch „Selbst gemachte Adventskalender“ und andere kreative Sachen da.

Zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an Andrea und Christian von der Feinen Billetterie, die Wertmarken für diese Bastelidee freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

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Bastelidee & Nähanleitung für den Herbst: Wir basteln eine Burg und nähen kleine Gespenster

Vor kurzem hat meine jüngste Tochter das Nähen für sich entdeckt. Stunden lang hat sie geübt und sich an verschiedenen Nähten probiert. Doch dann wollte sie los legen und etwas „richtiges“ nähen. Zum Glück hatte ich von unserer Renovierung noch allerhand weiße Stoffe übrig, die beim Kürzen der Vorhänge übrig geblieben sind. Und da es so wunderbar zum Herbst passt, wurden hier kurzerhand ein paar kleine Gespensterkinder genäht, die nun ein herbstliches Mobile schmücken.

Das wird gebraucht:
Uni weißen Baumwollstoff, Watte, Nähgarn, Nähmaschine, Stoffschere, Stecknadeln, Nähnadel, dünnes Nylongarn, kleine Holzperlen, Tonkarton, einen weißen Buntstift, Pastellkreide

So wird’s gemacht:
Zuerst haben wir den Stoff doppelt gelegt und an einigen Stellen mit Stecknadeln fixiert, so dass dieser nicht auseinanderrutscht. Mit der Stoffschere kann man nun frei Hand mehrere Gespenster ausschneiden. Dazu braucht man keine Bastelvorlage!

Da der Stoff bereits doppelt lag, kann man diese nun mit der Maschine zusammennähen. Immer schön am Rand entlang. An einer Ecke lässt man ca. 3 cm Naht offen und dreht das Gespenst nun auf die recht Seite, so dass die Nähte innen verschwinden. Den Gespensterbauch füllt man mit Watte und näht anschließend das noch offene Stück zusammen.

Wenn alle Gespenster fertig sind, näht man mit einen Nylonfaden je zwei dunkle Holzperlen als Augen auf.

 

Damit sich die weißen Geister auch zu Hause fühlen, haben wir kurzerhand noch ein paar Türme einer Burg dazu gebastelt. Einfach aus festem Tonkarton Türme schneiden, falls gewünscht Fenster oder Tore heraustrennen und mit Pastellkreide bemalen, damit es schön schaurig ausschaut. Außerdem durften sich noch ein paar Fledermäuse aus schwarzem Tonkarton dazugesellen.

Weil es gut passte haben wir die Gespenster, Fledermäuse und Burgtürme aufgefädelt und an einen schwarzen Kleiderbügel gehängt. Ebenso gut kann man das Mobile aber auch an einem Ast befestigen oder das Kinderzimmerfenster damit schmücken.

Ein kleiner Tipp: Die genähten Gespenster eignen sich auch prima als Raumschmuck und Deko für eine Halloweenparty oder ein Gruselfest!

Weitere Ideen zum Thema Halloween findet ihr unter den folgenden Links: Eine Gespensterburg als Geschenkverpackung, Tipps zum Kürbis-Schnitzen, ein gruseliges Mittagsmahl mit Kürbis-Fratzen aus Paprika, Kürbisgesichter aus Zeitungspapier und andere kreative Sachen da.

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Nähen macht glücklich: Ein selbst genähtes Kinder T-Shirt mit Kapuze – der Herbst kann kommen

Das Nähen von Kinderkleidung fällt mir zugegebenermaßen schwer. So bewundere ich oftmals bei anderen die kunstvoll genähten Kleider, Tops, Röcke und Hosen, die andere nicht nur für sich sondern auch ihre Kinder nähen. Ich dagegen liebe das Nähen mit Papier (wie bei dieser DIY Idee) oder tobe mich auch schon mal an einer einfachen Wimpelkette oder quadratischen Kissen kreativ aus. Wobei hierbei dann meist meine fantasievolle Idee und Kreativität im Vordergrund steht.

Aber was tut man nicht alles für seine Kinder. Vor allem, wenn sie sich sehnlichst neue T-Shirts wünschen: Am liebsten eins mit Zipfelkapuze. Was für ein Glück, denn das finde ich zigmal leichter als dem T-Shirt einen normalen Kragen zu verpassen. Der mag mir nie richtig schön gelingen.

So stand ich vor meinem Vorrat an bunten Jerseystoffen und grübelte. Wenn ich bei anderen die farbenfrohen und kunterbunten Stoffmischungen an Kinderkleidung sehe, gefallen mir diese immer super.

Allerdings dauert es bei mir gefühlt „Wochen“ bis ich wirklich die passenden Muster und Stoffe zusammengestellt habe, so dass mir diese auch wirklich gefallen.

Doch mit dem Zusammenstellen der Stoffe ist es beim Nähen leider nicht getan, denn das Anfertigen des Schnittmusters und Zuschneiden braucht bei mir irgendwie meist länger als das Nähen selbst.

Und wo andere hier ganz exakt ausmessen, mit Stoffkreide zeichnen und ganz akkurat schneiden ist es bei mir mit der Geduld auch schon vorbei. Wahrscheinlich liegt darin auch der Grund warum ich mich mit genähter Kinderkleidung schwer tu.

Denn so 100% passen die Teile bei mir leider bedauerlicherweise nie wirklich zusammen. Unvorteilhafterweise verzieht sich der dehnbare Stoff – ganz im Gegensatz zu Papier – dann auch noch beim Nähen.

Fragt nicht wie – aber der Wunsch wurde brav erfüllt und das gewünschte Zipfelshirt ist endlich fertig. Es hat sogar die ersten Waschgänge in der Maschine überlebt. Und weil das dann doch mehr meins ist – wurde es sogar hier und da mit ein paar Applikationen und Bändern kreativ aufgepimpt. Wir wären dann also bereit für den Herbst 🙂

Mehr Ideen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Herbst dort und andere kreative Sachen da.
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Wir feiern Kindergeburtstag: Einladungskarten selbst gemacht – eine Wolke mit Regenbogen

Endlich gibt es hier mal wieder einen Kinderparty zu der fröhliche Einladungskarten gebastelt werden dürfen. Dazu hatte ich mir noch eine Weile Gedanken gemacht und auf meinem Schreibtisch auf einem Notizzettel entsprechende Skizzen angefertigt. Es sollte unbedingt eine große Wolke mit buntem Regenbogen sein. Und die ist es in der Tat geworden. Den entsprechenden Einladungstext mit allen wichtigen Informationen zur Geburtstagsfeier haben ihren Platz auf den bunten Papierstreifen gefunden.

Das wird gebraucht:
Bastelschablone „Wolke“ (alte Kartonage, Bleistift), weißes Tonpapier, Bastelschere, weißes Nähgarn, Nähmaschine, Lochzange, Metallösen, Nietenzange, weißes Transparentpapier extra stark, farbiges Seidenpapier (alternativ Krepppapier), buntes Tonpapier (kein Fotokarton, der ist zu fest!), Kordel, Bastelkleber, Drucker

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich mir auf einer leeren Verpackung eine Wolke in XL Format gezeichnet und ausgeschnitten. Mit dieser Bastelvorlage habe ich dann auf dem Bogen weißen Tonkarton pro Einladungen zwei dieser Wolken gezeichnet. Hat man die benötigte Anzahl an Wolken zusammen, schneidet man diese aus.

 

Von dem durchsichtigen Transparentpapier habe ich mit ein Stück in Portkartengröße ausgeschnitten und mit Hilfe meines Druckers mit allen Namen der eingeladenen Kinder bedruckt. Die Namen schneidet man in längeren Streifen auseinander.

Auf das bunte Tonpapier habe ich jeweils die Infos zum Fest gedruckt und für jeden Satz eine andere Farbe gewählt. Beispielsweise: Einladung, zur Geburtstagsfeier, am, um, Ort, Telefonnummer, Name u.a.m.

Auch diese Zeilen werden mit Hilfe der Schere in Streifen auseinander getrennt. Außerdem benötigt man von dem farbigen Seidenpapier ebenfalls dünne Papierstreifen um die Einladungen noch etwas plastischer und lebendiger zu machen.

Jetzt nimmt man eine Wolke und klebt über die gesamte Breite des unteren Randes in der gewünschten Reihenfolge den Einladungstext und setzt immer einen Streifen Seidenpapier dazwischen.

Anschließend legt man eine zweite Wolke passgenau darüber und näht dieses mit der Nähmaschine und einer Zickzacknaht zusammen. Am Wolkenrand habe ich jeweils einen Transparentpapierstreifen mit dem Namen dazwischen gesteckt und festgenäht. So weiß man gleich für welchen Gast die Einladung bestimmt ist.

Ganz zum Schluss locht man die Wolke am oberen Rand, drückt eine Öse hinein und befestigt diese mit der Nietenzange. Nun noch ein etwa 10 cm langes Stück Kordel durchziehen und zusammenknoten. So kann man mit der kunterbunten Geburtstagseinladung auch das Kinderzimmerfenster schmücken 🙂

Tischkarten im Regenbogendesign findet ihr hier, leuchtende Tischdeko mit Regenbogen Windlichtern dort, eine weitere BastelideeWeitere Ideen zum Thema „Feiern mit Kinder“ gibt es in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.


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Nähen macht glücklich: Selbst genähte Gemüsebeutel für den Einkauf, der Umwelt zu Liebe

Seit langem bin ich beim Einkaufen nun schon mit meinen selbst genähten Beuteln unterwegs. Die tägliche Ration an Backwaren kaufe ich mittlerweile ausschließlich mit selbst genähten Stoffbeuteln. Dazu habe ich auf dem Blog bereits mehrfach berichtet: Unser Brotbeutel, die Brötchentüte, die genähte Baguette Tasche sowie die upcycelten Tragetaschen.

Auch die Einkäufe an sich, wandern an der Kasse grundsätzlich in einen Einkaufskorb sowie meine mit Stoffresten aufgepimpten Einkaufstaschen aus Stoff. Was bislang noch fehlte, sind umweltfreundliche Beutel für Obst und Gemüse. Dies kaufe ich zwar grundsätzlich lose und ohne diese in Plastiktüten zu packen.

Allerdings habe ich mir dabei an der Kasse schon oftmals einen „Rüffel“ eingefangen, weil es zu aufwändig sei, dies alles einzeln zu wiegen… Bei großen Teilen wie Äpfel, Paprika, Zucchini, Aubergine und Co. ist mir das herzlich egal. Die lege ich, wenn es sein muss auch im mehreren Etappen, auf die Waage.

Allerdings ist dies bei kleineren Gemüsesorten oder Obst deutlich kniffeliger: Kirschen, Pflaumen, Zwiebeln, Zuckerschoten, Champignons u.a. lassen sich nur mühsam per Hand zur Waage tragen und an der Supermarktkasse auf dem Band ist dies auch eher schwierig.

Daher habe ich für diesen Zweck nun die Nähmaschine rattern lassen und einen Schwung an passenden Beuteln genäht. Und zwar aus Baumwolle und Mesh Netzstoff. Lieber wäre mir ein Netzstoff aus reiner Baumwolle gewesen, den konnte ich trotz intensiver Suche jedoch nirgends finden.

Da ich heute Morgen im Radio einen Bericht samt Interview gehört habe, bei dem es um umweltfreundliches Einkaufsverhalten ging, zum Schluss noch ein kleiner Tipp damit dies auch wirklich funktioniert:

In meinem Einkaufskorb werden grundsätzlich alle Stofftaschen, Brotbeutel etc. aufbewahrt, die ggf. für den Einkauf benötigt werden. Auf diese Wege hat man alle notwendigen Taschen gleich bei jedem Einkauf parat.

Auch im Rucksack trage ich stets zwei Einkaufstaschen aus Stoff bei mir, damit ich für spontane Einkäufe zu Fuß immer die passenden Taschen zur Hand habe.
Auf diese Weise klappt das Einkaufen wunderbar und es gibt auch keine „Ups, vergessen!“ Ausreden mehr.

Wie händelt ihr eure Einkäufe? Und hat jemand vielleicht noch einen wertvollen Tipp, wie man an der Käsetheke Verpackungsberge vermeiden kann?

Weitere Ideen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, andere kreative Sachen da & hier, mehr Grün dort.

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DIY & Nähidee: Maritime Feriengrüße per Post – Nähen macht glücklich

Zwei Wochen Sommerferien liegen noch vor uns. Doch unser Familienurlaub ist bereits vorbei. Und da das Wetter derzeit recht unbeständig ist, haben wir kurzerhand ein paar Feriengrüße selbst gebastelt. Ein kreatives Regenwetter-Ferienprogramm sozusagen 😉

Das wird gebraucht:
1 Blanko Postkarte oder unifarbene Karteikarte in Postkartengröße, Nähgarn, Nähmaschine, ein Stück Landkarte, eine Schere, Buchstabenstempel, ein Stempelkissen sowie optional klitzekleine Papierreste / Stoffreste

So wird’s gemacht:
Am einfachsten ist es, wenn man unifarbene Karteikarten für die Ferienpost verwendet. Alternativ schneidet man sich einfach die gewünschte Kartenanzahl aus einem großen Bogen weißen Tonkarton.

Für das Meer habe ich mir aus einem kaputten, alten Schulbuch eine Seite mit Landkarten herausgetrennt. Davon schneidet man sich in der Breite der Postkarten einen Streifen zurück. Den oberen Rand bringt man mit der Bastelschere in Wellenform.

Nun legt man das vorbereitete Stück Landkarte auf die Postkarte und näht diese mit weißen Garn und normalen Nähten fest. Die Nähte habe ich ebenfalls wellenförmig angeordnet, so dass sie dem „Meer“ etwas mehr Tiefe verleihen.

Das Boot habe ich frei Hand mit der Maschine aufgenäht (wer mag, zeichnet sich mit einem dünnen Bleistift den Umriss vor). Aus hellblauem Stoffrest habe ich noch zwei Wolken aufgenäht und dem genähten Schiff einen Mini Papierwimpel aufgeklebt. Zum Schluss gibt es noch den Schriftzug „Ahoi“, den man ganz schnell mit Buchstabenstempeln ausdrucken kann. Dann fehlt nur noch der gewünschte Feriengruß auf der Rückseite und ab geht die Post!

Wenn ihr eine Idee sucht, wie man Urlaubspost oder Grußkarten in Szene setzen kann, werft doch mal einen Blick auf diese DIY Deko Idee. Ausflugsideen und spannende Unternehmungen gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Familienurlaub & Reisen dort sowie andere kreative Sachen da.

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Bastelidee & DIY zur Einschulung: Selbst gemachte Buntstifte als Deko Girlande zum Schulstart

Wenn sich die Sommerferien dem Ende neigen und das neue Schuljahr vor der Tür steht gibt es jedes Jahr aufs Neue allerhand Kinder, die eingeschult werden. So ein Schulstart ist nicht nur ein wirklich großer Schritt und bedeutet allerhand Veränderung. Sondern gerade für die Kinder mit reichlich Aufregung verbunden. Und um die Aufregung ein wenig zu mindern ist es gut, den Schulneulingen die Schule schmackhaft zu machen, die Neugier zu wecken und die Lust darauf, endlich ein Schulkind zu werden. Aus diesem Grund habe ich eine wunderbare Idee, die nicht nur ABC Schützen gute Laune machen wird, sondern auch ein schöner Augenfang fürs Kinderzimmer oder gar die Einschulungsfeier ist!

Das wird gebraucht:

Ein großer Bogen weißes Tonpapier, weißes Nähgarn, einen Bleistift, eine Schere, eine Nähmaschine, Nylongarn, Wasserfarben, Pinsel und ein kleines Glas mit Wasser

So wird’s gemacht:

Zuerst habe ich mir am Computer eine kleine Bastelvorlage gebastelt. Das klappt ganz einfach mit den Symbolen Rechteck / Dreieck, die man übereinander setzt. Für die Buntstifte benötigt man dieses Motiv „doppelt“.

Diese Vorlage habe ich ausgedruckt und als Schablone verwendet. Mit dieser Schablone und einem Bleistift zeichnet man nun ganz viele „Stifte“ auf das weiße Tonpapier und schneidet diese anschließend auseinander.

Nun benötigt man einen Borstenpinsel, Wasser und einen Wasserfarbkasten. Jeden der weißen Stifte habe ich in einer anderen Farbe bemalt und anschließend gut trocknen lassen.

Sind die Stifte wirklich durchgetrocknet, faltet man diese mittig, so dass die weißen Seiten nach Innen zeigen und vernäht die offenen Ränder mit einer einfachen Naht an der Nähmaschine.

Jetzt kann man die „fertigen“ Buntstifte entweder als bunte Girlande und Raumdeko verwenden. Dazu habe ich in jeden der Stifte mit einer dünnen Nadel hineingepiekt und ein Stück Nylongarn durchgezogen. Daran lassen sich die Stifte prima aufhängen.

Ein kleiner Tipp: Diese farbenfrohe, kunterbunte Deko kann man ganz wunderbar für das Einschulungsfest nutzen!

Weitere Ideen zum Thema Einschulung gibt es in dieser Rubrik, Bastelideen für Kinder dort, sommerliches hier und andere kreative Sachen da.

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