DIY Geschenkidee & Geschenke aus der Küche: Gönn Dir jeden Tag ein Lächeln!

Lachen tut gut, also gönnt euch doch mindestens einmal täglich ein ausgiebiges Lächeln. Das macht nicht nur gute Laune, sondern lässt trübe Gedanken für einen Moment vergessen.
Nachdem euch meine kleinen Aufgabenkarten und Affirmationen für mehr Achtsamkeit in der letzten Woche so ausgesprochen gut gefallen haben, gibt es heute noch eine ganz pfiffige Backidee für Euch. Dies eignet sich prima als Mitbringsel, für eine gute Freundin, seinen Partner, Nachbarn oder allen, denen ihr gerne mal ein breites Lächeln auf die Lippen zaubern möchtet.

Das wird gebraucht:
200 g Mehl sowie Mehl zum Ausrollen, 80 g Zucker, 90 g weiche Butter, 1 Ei, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Tropfen Bittermandel, etwas Fett für das Backblech oder Backpapier

So wird’s gemacht:
Alle aufgeführten Zutaten gebt Ihr in eine Rührschüssel und knetet daraus einen Plätzchenteig. Der ist bei dieser kleinen Menge wirklich fix gemacht.

Die Butter schneidet Ihr dazu am besten in kleine Würfel, dann lässt sie sich super verarbeiten. Den fertigen Teig rollt Ihr zu einer Kugel in lasst diese für etwa eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

Dann rollt Ihr den Teig auf einer bemehlten Fläche mit dem Nudelholz aus und stecht mit einem runden Ausstecher lauter Kreise aus. Falls Ihr keinen runden Ausstecher besitzt, kann man sich auch mit einem Glas helfen und dazu die obere Seite in den Teig drücken.

Anschließend habe ich mit dem Plätzchenstempel jeden Kreis bearbeitet und auf diese Weise lachende Gesichter im Teig hinterlassen. Sind alle Gesichter fertig und auf dem Blech, geht es in den Backofen. Dort bäckt man die Kekse bei 160° C Grad für ungefähr 15 Minuten. Nach dem Auskühlen habe ich das ganze frisch gebackene „Lächeln“ in ein großes Glas gefüllt und auf diese Weise nett verpackt.

Ein kleiner Tipp:
Solltet ihr keinen Keksstempel in Form eines lachenden Gesichts besitzen – kein Problem! Dann malt ihr den lachenden Mund einfach alternativ mit etwas Zuckerguss auf die runden Kekse und nehmt jeweils zwei Liebesperlen oder kleine Schokolinsen als Augen.

Weitere Geschenkideen zum Selbermachen findet ihr in dieser Rubrik, Geschenke aus meiner Küche in diesem Ordner, schöne Geschenkverpackungen für unterschiedliche Anlässe sind hier zu finden, Rezepte für süße Leckereien dort und andere kreative Sachen da.

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DIY Klitzekleine Geschenkidee: Endlich Sommerferien – süßer Feriengruß in der Tüte

Hip, hip, hurra – die Sommerferien starten endlich. Mehr als sechs Wochen Zeit zum Ausschlafen, Spielen, Lesen, Seele baumeln lassen, Faulenzen, Toben, Schwimmen, Kraft tanken und ganz vielen anderen Dingen, die riesig viel Spaß machen. Und da nicht nur ein langes Schuljahr hinter uns liegt, sondern ein solcher Ferienstart auch etwas gefeiert werden darf, habe ich mir mal wieder eine klitzekleine Geschenkidee ausgedacht. Ob für die beste Freundin, liebe Nachbarn, Kollegen, Erzieherinnen oder Lehrern – ist ganz egal. Diese kleinen Mitbringsel werden den Start in die Schulferien auf jeden Fall versüßen!

Das wird gebraucht:
150 g Mehl, 80 g feinen Zucker, 80 g fein gemahlene Mandeln (möglichst ohne Schale, 1 Ei, 100 g weiche Butter, 1 Packung, Backpapier oder Fett fürs Blech, 1 kleiner Plätzchen-Ausstecher „Fisch“ (oder eine andere maritime Form, die zum Sommer und den Ferien passt) sowie weißen Tonkarton, Buchstabenstempel samt Stempelkissen, blau und weiß bemaltes Zeitungspapier (nach dieser Bastelanleitung), Kraftpapier, Schere, Nähgarn und ein Nähmaschine, einen Tacker / Hefter und kleine Cellophan Tüten

So wird’s gemacht:
Aus den o.g. Zutaten knetet man einen Plätzchenteig und rollt diesen auf ein bisschen Mehl dünn aus. Daraus sticht man nun kleine Fische und platziert diese auf dem gefetteten Backblech. Anschließend kommen die Fisch Kekse in den Backofen und werden bei 175 ° Grad ca. 15 Minuten gebacken bis die Ränder leicht gebräunt sind.

Während die Plätzchen auskühlen, könnt ihr die Verpackungen für die kleinen Geschenke vorbereiten. Aus dem weißen Tonpapier schneidet ihr Quadrate, die genau so breit sind, wie die Beutel. Diese werden mittig geknickt. Mit den Buchstabenstempeln druckt ihr einen kleinen Sommergruß, wie „schöne Ferien“, „sonnige Ferien“ o.ä. und schneidet diese als Wimpel aus.

Diese unterlegt man mit dem weiß bemalten Zeitungspapier. Für den unteren Rand bzw. das Meer reißt man das blau bemalte Papier wellig zu und klebt davon zwei Schichten übereinander. Auf das Kraftpapier zeichnet ihr kleine Schiffe, schneidet diese aus und verseht diese mit naturfarbenen Nähten, wie bei dieser selber gemachten Sommergirlande. Wer mag kann die Boote noch beschriften, mit Anker oder Rettungsring versehen. Allerdings ist das bei dieser kleinen Größe eine echte Herausforderung!

Nun befüllt man die Tüten mit den gebackenen Sommerplätzchen (Fische), knickt den Rand 3 fach um, gibt das beklebte Papier darüber und tackert dieses an den beiden äußeren Seiten zusammen.

Einen wunderbaren Ferienstart wünsche ich euch allen!

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, andere Geschenkideen zu verschiedenen Anlässen gibt es in diesem Ordner, alles rund um die Ferien in dieser Rubrik, alle Ideen zum Thema Sommer dort und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle.

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DIY Geschenk Idee & Rezept: Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit – Herz Kekse in der Flasche

Für eine Hochzeit habe ich ein kleines Geschenk gewerkelt. Solch mit Herzblut gemachten Ideen, dürfen zu einer Hochzeitsfeier auf gar keinen Fall fehlen! Nachdem ich alle Zutaten für die Knusperherzen besorgt hatte, konnte das große Hochzeitsbacken starten. Die fertigen Herzkekse habe ich zum Schluss in eine große Glasflasche mit Deckel gefüllt und diese passend zum Anlass chic gekleidet. Das Flaschenetikett ist ganz einfach anzufertigen. Wer keine schöne Schrift hat oder sich basteltechnisch für nicht talentiert hält, verwendet zum Beschriften einfach Stempel, Motivstanzer und schöne Bänder!

Das wird gebraucht:
150 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g fein gemahlene Mandeln, 1 Ei. 80-100 g Butter, 1 Vanilleschote (ersatzweise 1 Päckchen Vanillezucker), Backpapier oder Fett fürs Blech, 1 kleiner Plätzchenausstecher „Herz“ (Durchmesser ca. 2 cm), eine leere 1 Liter Milchflasche

So wird’s gemacht:
In eine großen Teigschüssel gibt man Mehl, Zucker, Mandeln, Ei, die gewürfelte Butter und das Mark einer Vanilleschote. Diese Zutaten knetet man per Hand zu einem Plätzchenteig.

Aufgrund der geringen Menge ist das kein Problem. Anschließend bestäubt man die Arbeitsfläche mit etwas Mehl und rollt den Teig darauf gleichmäßig aus. Mit einem Mini Plätzchenausstecher habe ich unzählige Herzen ausgestochen und gebacken.

Die Backzeit beträgt 12-15 Minuten bei 170° C. Allerdings kann diese je nach Backofen und Höhe des Teigs variieren. Daher besser regelmäßig einen Blick in den Ofen werfen!

Als Geschenkverpackung habe ich eine große Milchflasche verwendet. Diese muss ganz sauber und auch Innen gänzlich trocken sein! Die fertigen Herzen kann man nach dem sie ausgekühlt sind, einfach einfüllen und mit dem Deckel luftdicht verschließen.

Aus Packpapier habe ich noch ein Oval als Etikett geschnitten und mit weißem Lackstift, Stempeln und einem gestanzten Herz verschönert. Außerdem habe ich einen Wimpel mit dem Namen des Brautpaares auf festes Transparentpapier gedruckt. Mit Tonkarton unterlegt und einer Metallöse verbunden, kann man dies wunderbar als Geschenkanhänger verwenden.

Den oberen Teil der Flasche habe ich ebenfalls mit etwas Packpapier abgedeckt und mit verschiedenen weißen Geschenkbändern zusammengebunden. Ein individuelles Hochzeitsgeschenk, das von Herzen kommt! Eine tolle Variante für selbst gemachte Hochzeitskekse findet ihr übrigens auch in dieser Anleitung 🙂

Weitere Ideen rund um das Thema Hochzeit findet ihr in dieser Blog Kategorie, selbst gemachte Geschenkideen zu unterschiedlichen Anlässen gibt es in diesem Ordner, Inspirationen und Bastelanleitungen zu Geschenkverpackungen gibt es an dieser Stelle und andere kreative Sachen da.

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Rezept Idee für den Kindergeburtstag: Ein Schmetterling als Geburtstagskuchen – herzlichen Glückwunsch

Geburtstag zu haben gehört zu den schönsten Ereignissen im Jahr. Schließlich wird an diesem Tag nicht nur mit der Familie sondern auch mit den besten Freunden fröhlich gefeiert. Dazu gibt es allerhand kleine Überraschungen und Geschenke. Natürlich darf auch ein leckerer Geburtstagskuchen an diesem Tag nicht fehlen. Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit einem „zuckersüßen“ Schmetterling, der für gute Laune sorgt?

 Das wird gebraucht:
Runde Springform 20 cm Durchmesser, etwas Paniermehl, 125 g Margarine, 100 g Zucker, 2 Eier, 1 Zitrone, 250 g Puderzucker, ½ Päckchen Backpulver, 200 g Mehl, 1 Papierform für ein Mini Muffin sowie Fett für die Form und Schokokugeln, Schokolinsen & Co. zum Verzieren

So wird’s gemacht:
Zuerst fettet man die Kuchenform ein. Am besten schüttet man noch etwas Paniermehl in die gefettete Form und verteilt dieses an den Rändern. Dann gibt man die Margarine mit 100 g Zucker in eine Rührschüssel und mixt dieses gründlich durch.

Anschließend rührt man die Eier mit zu dem Fett und schlägt diese mit dem Mixer so lange durch, bis der Teig schaumig ist und kleine Blasen wirft. Die Zitrone halbiert man mit einem Messer und presst eine der beiden Hälften aus. Den Saft schüttet man mit in die Rührschüssel und gibst außerdem das Backpulver samt Mehl dazu. Den Teig mixt man nochmals durch, bis sich alle Zutaten gleichmäßig vermengt haben.

Ein kleiner Tipp: Sollte der Kuchenteig zu fest sein, gebt einfach noch ein paar Esslöffel Milch oder Sprudelwasser hinzu!

Jetzt füllt man 1-2 Teelöffel des Kuchenteiges in die Muffinform aus Papier und den restlichen Teig in die vorbereitete Springform. Im Backofen wird der Kuchen nun bei 160° C für ca. 35 Minuten gebacken.

Wichtig: Der fertig gebackene Kuchen muss erst ganz auskühlen, bevor man diesen in einen Schmetterling verwandeln kann!

Dazu nimmt man den erkalteten Kuchen vorsichtig aus der Form. Dann teilt man diesen genau in der Mitte mit einem scharfen Messer Für den Guss gibt man das Päckchen Puderzucker in einen tiefen Teller und presse die zweite Zitronenhälfte aus. Den Saft gibt man nach und nach zum Puderzucker geben und rührt diesen zu einem glatten Guss. Dann verteilt man ihn auf dem Kuchen. Hierbei auch die Ränder nicht vergessen. Dann kann man den Kuchen noch mit Schokolinsen o.ä. verzieren. Einen Teelöffel vom Guss kann man noch auf dem kleinen Muffin verteilen. Fertig ist dein Schmetterlings-Geburstagskuchen!

=> Wie man aus diesem Kuchen einen Geburtstagsgutschein basteln kann, zeige ich in dieser Bastelanleitung 🙂

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag findet ihr hier, andere süße Rezepte gibt es in diesem Ordner, mehr Grün dort und andere kreative Sachen auch da.

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Rezept und Geschenkidee für Ostern: Selbst gebackene Osterkekse mit gestempeltem Ostergruß & Verpackungsidee

Selbst zu Backen macht nicht nur großen Spaß, sondern schmeckt auch viel besser. So haben wir hier einen Nachmittag für eine frühlingshafte Plätzchen-Bäckerei genutzt um kleine Geschenke für die Osterzeit vorzubereiten. Schließlich kann der Osterhase etwas Verstärkung gut gebrauchen und kleine Mitbringsel zur Ostern sind auch immer eine gute Idee.

Das wird gebraucht:
80 g Butter oder Margarine, 1 Ei, 60 g Zucker, 150 g Mehl, Mehl zum Ausrollen, einen Plätzchenstempel mit Ostermotiv oder Frühlingsgruß und optional kleine Cellophanbeuteln, einen Tacker, unifarbenes Geschenkpapier, eine Schere und einen Bordürenstanzer

So wird’s gemacht:
Aus den Zutaten bereitet man einen Plätzchenteig zu. Einfach alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben, gut verkneten und eine Teigrolle daraus rollen. Sollte der Teig zu krümelig und trocken sein, gebt einfach noch ein kleines Stück Butter hinzu. Klebt er zu sehr, hilft etwas Mehl.

Die Teigkugel rollt man in etwas Frischhaltefolie und gibt diese für eine Stunde in den Kühlschrank. Dann bestreut man die Arbeitsfläche dünn mit Mehl und sticht entweder mit einem umgedrehten, runden Trinkglas oder einem Plätzchenausstecher große Kreise aus. In jeden der Kreise drückt man den Keksstempel möglichst fest hinein. Der Schriftzug und das Motiv sollten gut lesbar sein.

Danach legt man die Kekse aus ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bäckt diese bei 170 °C für rund 15 Minuten. Bevor man die Kekse als kleines Geschenk verpackt und eintütet, müssen diese wirklich gänzlich ausgekühlt sein!

Die Kekse habe ich einzeln in kleine Beutel verpackt. Für den Verschluss habe ich ein Rechteck aus Geschenkpapier geschnitten und mittig zusammengeklappt. Den unteren Rand habe ich dann mit Hilfe eines Bordürenstanzers verschönert. Das klappt alternativ aber auch mit einer Wellenschere. Jetzt legt man das Papier über die Beutelöffnung, um diese zu verschließen und tackert das Papier am rechten und linken Rand fest.

Ein kleiner Tipp:
So nett verpackt sind die gestempelten Kekse eine schöne Deko Idee für das gemeinsame Osterfrühstück. Und wer mag, kann diese kleinen Kekspäckchen auch als Tischkarte nutzen. Dazu stempelt man einfach den Namen aller Personen mit Buchstabenstempeln auf das Papier und legt die Kekse jedem Gast auf seinen Teller!

Weitere Ideen zum Thema Oster gibt es übrigens in dieser Rubrik, Rezepte für Geschenke aus der Küche in diesem Ordner, selbst gemachte Geschenkverpackungen hier und süße Rezeptideen in diesem Ordner.

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DIY Geschenke aus der Küche: Selbst gemachtes Bärlauchsalz mit Rezept zum Nachmachen

Geschenke aus der Küche eignen sich immer für ein kleines Mitbringsel oder Geschenk für Zwischendurch. Im letzten Jahr hatten wir im Garten derart viel Bärlauch, dass ich einen Teil davon als Bärlauchsalz konserviert und haltbar gemacht habe. Und das ist wirklich kinderleicht. Selbst diejenigen, die ungern Kochen, Backen oder sonst wie in der Küche werkeln, werden bei der Zubereitung keine Probleme haben. Also nutzt die Bärlauchsaison, die nach meinem Geschmack immer viel zu kurz ist, und macht Bärlauchsalz selber!

Das wird gebraucht:
1 Kg Salz, rund 300 g frischen Bärlauch, 2 Bögen Backpapier, leere Gläser mit Deckel

So wird’s gemacht:
Den frischen Bärlauch (ich habe ihn extra für dieses Rezept abgewogen ;-)) wäscht man und trocknet ihn im Anschluss mit einem sauberen Handtuch gut trocken. Es spielt hierbei übrigens keine große Rolle ob es ein paar Gramm Kräuter mehr oder weniger sind!

Der Einfachheithalber habe ich den Bärlauch dann mit der Küchenschere grob in kleinere Stücke geteilt. Es geht aber auch mit den ganzen Blättern, wenn ihr einen guten Pürierstab oder einen leistungsstarken Standmixer habt.

Sobald der Bärlauch zu feinem, stückchenfreien Mus verarbeitet wurde, vermischt ihr diesen mit dem Salz. Dieses verteilt ihr nun auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen.

Diese schiebt man nun in den Backofen und trocknet dies bei 60 °C für 2 Stunden. Klemmt einen Kochlöffel zwischen die Ofentür damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Außerdem solltet ihr das Kräutersalz alle 20 Minuten wenden.

Nach den zwei Stunden ist das Salz fast trocken. Ich habe dieses in ein Küchensieb gefüllt und zurück auf das Blech gesiebt. Im Sieb bleiben Reste von dem Bärlauch übrig. Diese habe ich nochmals gut durchpüriert. Das klappt super, weil auch der Bärlauch inzwischen gut getrocknet ist.

Dies habe ich ebenfalls durch das Sieb gejagt und mit dem Salz vermengt. Nun kommt das Ganze noch mal für 30 Minuten in den Ofen. Anschließend das Salz am besten über Nacht in dem noch warmen Backofen mit halb geöffneter Tür trocken lassen und am nächsten Tag in kleine Gläser füllen und gut verschließen.

Wie mögt ihr denn Bärlauch am liebsten. Habt ihr ein Lieblingsrezept das in keinem Frühjahr auf der Speisekarte fehlen sollte?

Weitere Rezepte für Geschenkideen aus meiner Küche findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, vegane Rezepte gibt es in diesem Ordner, alle Rezepte mit Bärlauch dort, alles zum Thema Frühling hier, mehr Grün da und andere kreative Sachen tummeln sich an dieser Stelle.

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DIY Geschenkidee: Selbst gemachte Schneemann Schokolade – Geschenke aus meiner Küche

Kleine Geschenke aus der Küche oder süße Mitbringsel sind immer gern gesehen. Und da im Winter einige Geburtstage bevorstehen, habe ich mit Hilfe meiner Jüngsten einen Schwung an winterlicher Schneemannschokolade in der Küche zubereitet. Das ist wirklich kinderleicht. Lediglich beim Schmelzen der Schokolade sollte ein Erwachsener helfen. Vielleicht seid ihr auch gerade auf der Suche nach einem kleinen Geburtstagsgeschenk oder kennt eine kleine Zuckerschnute, der ihr gerne eine kleine Freude machen wollt? Dann ab in die Küche!

Das wird gebraucht:
Weiße Schokolade, Zuckerstreusel in Schneeflocken Form, Schokoladenstäbchen, weiße Schokokugeln, Zuckerkränze, kleine Schokoladenwürfel, etwas Marzipanrohmasse, Lebensmittelfarbe in Orange, etwas dunkle Schokolade, ein Bogen Backpapier, eine Schere, ein Bleistift

So wird’s gemacht:
Auf dem Herd erhitzt ihr im Wasserbad die weiße Schokolade. Die genaue Menge hängt ganz davon ab, wie viele Geschenke ihr benötigt. In unserem Fall waren es rund 400 g weiße Schokolade, die wir in Stücke gebrochen und dann geschmolzen haben.

Währenddessen haben wir aus einem Bogen Backpapier große Kreise geschnitten. Die sollten von der Größe her in kleine Dessertschüsseln (flach) oder auf kleine Teller passen.

Ist die Schokolade ganz flüssig, gibt man diese in gleichen Teilen auf das Backpapier und streicht diese mit einem Löffel möglichst glatt.

In jeden Schokoladenkreis legt man mittig drei Schokokugeln übereinander, darüber einen kleinen Zuckerkranz und setzt darüber einen kleinen Schokowürfel als Schneemann-Hut.

Aus Keksstäbchen legt man noch zwei Arme und einen schönen Besen. Jetzt fehlen nur noch eine Rübennase, Augen und Knöpfe. Dazu kann man eine winzige Ecke dunkler Schokolade schmelzen und mit einem sauberen, dünnen Pinsel aufmalen.

Ganz zum Schluss färbt man eine Ecke Marzipanrohmasse mit orangefarbener Lebensmittelfarbe ein, rollt diese zu kleinen Möhren und drückt jedem der Schokoladenschneemänner eine der Marzipan-Karotten ins Gesicht.
Nun lässt man die Schokolade ganz auskühlen und kann diese in etwas Folie oder einem durchsichtigen Beutel als Geschenk verpacken, fertig!

Weitere kleine Geschenkideen zu ganz verschiedenen Anlässen zum selber machen gibt es in dieser Rubrik, weitere Geschenke aus der Küche findet ihr dort, alle Ideen rund um den Winter in diesem Ordner und andere kreative Sachen da.

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DIY Geschenk Idee: Selbst gemachter Winter Zucker als Mitbringsel passend zur Jahreszeit

Ist das Winterwetter derzeit nicht großartig? Es ist zwar lausig kalt, aber herrlich winterlich. Dabei scheint hier seit Tagen die Sonne und es macht riesig Spaß bei dem Wetter eine Runde im Wald zu drehen, ein wenig frische Luft zu schnappen und dabei Sonne zu tanken.
Falls ihr lieber Drinnen Kreativsein möchtet, gibt es heute ein blitzschnelles, winterliches DIY, dass man wunderbar als kleines Geschenk nutzen kann.

Das wird gebraucht:
Würfelzucker, kleine Zuckerstreusel in „Schneeflocken“ Form oder einem anderen winterlichen Motiv, etwas Puderzucker sowie optional ein kleines Glas mit Deckel, ein Pergamin Tütchen oder eine andere Geschenkverpackung

So wird’s gemacht:
Rührt euch in einem Eierbecher (oder einer anderen kleinen Schale) einen Teelöffel gesiebten Puderzucker mit ein paar Tropfen warmen Leitungswasser zu einem festen Zuckerguss.

Mit einem sauberen Pinsel oder einer dünnen Tülle könnt ihr damit kleine Kleckse Guss mittig auf den Würfelzucker geben und dann eine Schneeflocke (Zuckerstreusel) darauf setzen. Diese Zuckerwürfel sehen einfach richtig winterlich aus. Man kann heißen Tee damit genießen oder die Würfel als kleinen Wintergruß bzw. Geschenk nutzen.

Plant ihr gerade einen Kindergeburtstag auf dem euch noch eine kreative Beschäftigungsidee für die Kinder fehlt? Dann stellt doch gemeinsam mit den Kindern ein paar dieser Winterzucker Würfel her!

Übrigens – hier findet ihr noch eine weitere Bastelanleitung für kleine Winterlichter aus Würfelzucker! Die Lichter leuchten durch den Zucker ganz wunderbar.

Ein kleiner Tipp:
Wenn der Zuckerguss ganz durchgetrocknet ist, kann man die kleinen Zuckerwürfel in leere Marmeladengläser füllen und sie auf diese Weise als kleinen Wintergruß und Mitbringsel nutzen.

Weitere Geschenkideen zum selber machen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Winter hier, Geschenke aus der Küche in diesem Ordner und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle.

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Winter Rezept als Geschenk Idee: Süße Schneemänner aus dem Backofen – zum Dahinschmelzen…

Das neue Jahr hat begonnen und ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Übergang! Hier ist seit gestern nun auch der Alltag nach den Schulferien gestartet. Zwei Wochen mit reichlich Zeit zum Lesen, Spielen, Faulenzen und für andere schöne Dinge liegen nun hinter uns. In den Ferien habe ich auch allerhand neue Ideen ausgebrütet, die ich euch im Laufe des neuen Jahres hier zeigen werde.
Den Start machen ein paar knusprige Schneemann-Kekse, die ganz wunderbar in die Winterzeit passen. Außerdem sind Geschenke aus der Küche immer eine gute Idee und die heutige Backidee eignet sich ganz besonders für das Backen und Basteln mit Kindern. Mit etwas Hilfe können die Kinder so einen Schwung kleiner Mitbringsel anfertigen, die das Herz erfreuen: Zuckersüße Schneemänner aus Plätzchenteig!

Das wird gebraucht:
300 g weiche Butter, 180 g Zucker, 1 Ei, 600 g Mehl, 2 Päckchen Vanillezucker, 200 g weiße Schokolade oder Kuvertüre, Schokoladenkringel / Zuckerkringel, Schokoladenwürfel, eine kleine Ecke dunkle Schokolade, 1 Ecke Kokosfett, 1 Teelöffelgroßes Stück Marzipan Rohmasse, Lebensmittelfarbe orange => Hinweis: die hier angegebene Menge hat bei uns für genau 12 Schneemann-Kekse ausgereicht!

So wird’s gemacht:
Dafür knetet man aus der gewürfelten Butter (Kleiner Tipp: Am besten eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen!), Zucker, Ei, Mehl und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und einen Plätzchenteig kneten.
Diesen rollt man auf etwas Mehl oder zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie dünn aus. Dann sticht man große und mittelgroße Kreise aus. Für jeden Schneemann benötigt man davon je einen Kreis.

Auf einem gefetteten Backblech bäckt man die Weihnachtsplätzchen bei 165° C rund 15 Minuten.

Während die Kekse auskühlen, gibt man die weiße Schokolade in eine Schüssel, legt das Stück Kokosfett dazu und erhitzt dies im Wasserbad bei leichter Temperatur. Sobald die Schokolade ganz geschmolzen ist, bestreicht man einen großen Keks damit und legt einen der mittleren Kreise darauf. Auch dieser Kreis bekommt eine Schicht Schokoguß. Diese bedeckt man mit einem Schokoladenkringel. Mittig auf den Kringel kommt ein Tropfen der geschmolzenen Schokolade und darauf drückt man nun einen Schokoladenwürfel.

Wenn alle Weihnachtsplätzchen auf diese Weise zu einem Schneemann zusammengesetzt wurden, muss der Schokoladenüberzug gut trocknen. Anschließend kann man die Schneemänner noch verzieren. Dazu schmilzt man eine kleine Ecke dunkler Schokolade im Wasserbad oder der Mikrowelle und tupft den Schneemännern Augen und Knöpfe auf.

Für die Möhren-Nasen färbt man eine kleine Ecke Marzipan mit orangefarbener Lebensmittelfarbe ein, rollt diese zu einer dünnen Wurst und formt daraus eine Karotte, die man dem Schneemann an die passende Stelle legt.

Die Schneemannkekse sind nicht nur ein toller Hingucker und eine süßer Nascherei, sondern schön verpackt auch ein tolles Geschenk für Oma, Opa, Verwandte, Nachbarn, die beste Freundin und anderen netten Menschen.

Bastelidee für Kinder findet ihr in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen hier, weitere Geschenke aus der Küche tummeln sich dort, andere süße Rezepte an dieser Stelle und andere kreative Sachen da und auch dort.

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In der Weihnachtsbäckerei: Rezept für Last Minute Weihnachtsplätzchen – Honiglebkuchen vom Blech

Weihnachten rückt immer näher und für manchen wird die Zeit für selbst gebackene Weihnachtsleckereien schon sehr knapp. Daher verrate ich euch heute noch schnell eine ganz einfaches Last Minute Rezept. Diese Honiglebkuchen sind nicht nur verdammt lecker, sondern auch schnell gemacht. Obendrein lassen sich diese auch in größeren Mengen herstellen und prima als kleines Geschenk aus der Küche nutzen. Also aufgepasst, los geht’s!

Das wird gebraucht:
300 g Honig, 400 g Mehl, 100-125 g weiche Butter ( am besten schon vorher aus dem Kühlschrank nehmen!), 1 Ei, ½ Päckchen Backpulver, 75 g gehackte Mandeln, 1 TL gemahlenen Zimt, 1 TL Lebkuchengewürz Mischung, 1 TL gemahlene Vanille (oder alternativ das Mark einer Vanilleschote auskratzen), 1 EL Rum, 250 g Puderzucker, 1 Zitrone, rund 100 g ganze Mandeln sowie Fett für das Blech oder einen Bogen Backpapier

So wird’s gemacht:
Honig, Mehl, die gewürfelte Butter, das Ei, die gehakten Mandeln, Backpulver, Gewürze und den Rum gibt man in einer große Rührschüssel und knetet alle Zutaten zu einem feuchten Teig. Falls dieser zu trocken ist, kann man einfach noch etwas Butter hinzugeben oder etwas Mehl, falls dieser zu sehr kleben sollte.
Anschließend rollt man den Lebkuchenteig mit etwas Mehl auf einem flachen, gefetteten oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech gleichmäßig aus.

Anschließend bäckt man den Lebkuchen bei 165° C für rund 20 Minuten. Schaut ruhig regelmäßig in den Ofen. Wenn die Ränder leicht gebräunt sind, sind die Plätzchen fertig!

Während der Backzeit gibt man die 100 g ganze Mandeln in einen kleinen Topf, bedeckt diese mit Wasser und kocht diese auf. Anschließend schüttet man die gekochten Mandelkerne in ein Sieb und duscht diese mit kaltem Leitungswasser gut ab. So lässt sich die Schale problemlos entfernen. Danach teilt man die Mandel mittig in zwei Hälften.

In einem tiefen Teller rührt man die Packung Puderzucker mit dem Saft einer gepressten Zitrone an. Achtung – die Zitronen sind unterschiedlich groß, daher den Saft immer nach und nach zugeben. Nicht, dass der Guss zu dünnflüssig wird!

Sobald der Honigkuchen fertig ist, zieht man das Blech aus dem Ofen und verteilt den Zitronenguss gleichmäßig mit einem Löffel oder Backpinsel darauf. Direkt im Anschluss schneidet man den Lebkuchen mit einem Messer in kleine Würfel und verteilt auf jedem Stück eine Mandelhälfte. Das muss ganz fix gehen, da der Guss schnell auskühlt und die Mandeln dann nicht mehr halten.

Alle Ideen rund um den Advent und Weihnachten tummeln sich in dieser Rubrik, süße Rezeptideen dort, Geschenke aus der Küche findet ihr hier und andere kreative Sachen da.

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