Backen für den Kindergeburtstag: Ein süßer Löwe als Geburtstagskuchen oder Geschenk aus der Küche

Geburtstagskuchen backe ich besonders gerne, wie beispielsweise diesen lustigen Schmetterling oder die Leckereien zu unserer Unterwasserparty. Und wenn wir diesen als kleines Geburtstagsgeschenk benötigen erst recht 😉 In diesem Fall sollte es ein Löwe sein. Besser gesagt ein waschechter „Bergi“, der sportliche Löwe (Maskottchen des BHC 06), den wir bereits als Laterne gebastelt haben und der auch zwei selbst genähte Kinder T-Shirts schmückt. Für alle, die Löwen ebenso gerne mögen und schon immer mal einen zuckersüßen, rein vegetarischen Löwen verspeisen wollen, gibt es hier das passende Rezept. Passt ja auch prima in die Karnevalszeit.

Das wird gebraucht:
100g Margarine, 80 g Zucker, 1 Ei, 125g Mehl, 1 gestrichener Teelöffel Backpulver, 4 Esslöffel Milch, 1 Päckchen Vanillezucker sowie 1 kleine Ecke Zartbitter Kuvertüre, 1 braune Schokolinse, 2 Schokotröpfchen oder kleine Schokolinsen in braun und Fett für die Form (runde Springform Durchmesser 20 cm)

Für den Streuselteig: 75 g Mehl, 50 g Zucker, 50 g Margarine, 2 Esslöffel echtes Kakaopulver (Backkakao, kein Kaba o.ä.!)

So wird’s gemacht:
In einer Rührschüssel mixt man zuerst Margarine und Zucker. Dann gibt man das Ei hinzu und rührt die Zutaten schaumig auf. Anschließend kommen Backpulver, Vanillezucker, Milch und Mehl hinzu.

Dann streicht man die Backform mit Margarine ein und füllt den Teig hinein.

In einer zweiten Schüssel knetet man per Hand den Streuselteig. Die dunklen Streusel verteilt man nun am äußeren Rand – als Löwenmähne sozusagen. Dann wird der Kuchenlöwe bei 150° C Umluft 40-45 Minuten gebacken.

Sobald der Kuchen ganz ausgekühlt ist, schmilzt man die kleine Ecke Kuvertüre im Wasserbad und befestigt damit die beiden Schokoaugen und die Nase.

Den Mund sowie die Barthaare zeichnet man am besten mit Hilfe eines sauberen dünnen Pinsels, mit der sich die flüssige Schokolade gut auftragen lässt.

Weil es in unserem Fall der Bergi sein sollte, gab es die blau-weiß gestreifte Kappe mit dazu, die sich aus einem Reststück Fotokarton und Wasserfarbe ganz fix basteln lässt 😉

Weitere Ideen zum Thema „Feiern mit Kindern“ findet ihr übrigens in dieser Rubrik, weitere Bastelideen zum Thema Löwe hier, Geschenke aus der Küche dort und andere kreative Sachen da.

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Rezept & Backanleitung: Geschenke aus der Küche – Amarettini im Glas

Mit Geschenken aus der Küche kann man mich sehr beglücken. Und da man immer das verschenken sollte, was man selbst gerne mag, habe ich mal wieder ein solches angefertigt. Da bei dem Geburtstagskind italienisches Gebäck beliebt ist, habe ich mich spontan dazu entschlossen ein Schwung knusprige Amaretti selbst zu backen.
Vor kurzem habe ich mich bei einem gemütlichen Einkaufsbummel durch die Stadt mit hübschen Vorratsgläsern eingedeckt. Somit hatte ich bereits die passende Geschenkverpackung parat.

Das wird gebraucht:
3 Eiweiß, 375 g Puderzucker, 2 Tüten gemahlene Mandeln (entspricht 400 g), 4 Tropfen Bittermandel sowie 3-4 gehäufte Esslöffel Puderzucker zum Wälzen

So wird’s gemacht:
Zuerst gibt man die drei Eiweiß in eine Rührschüssel und schlägt diese zu festem Eischnee. Sobald der Eischnee fest ist, gibt man den Puderzucker hinzu und rührt diesen möglichst gleichmäßig unter.

Anschließend gibt man das Aroma sowie die fein gemahlenen Mandeln dazu und rührt ebenfalls so lange, bis eine festere Maße entstanden ist. Um den Teig besser verarbeiten zu können habe ich diesen eine gute Stunde lang in den Kühlschrank gestellt. Hierbei sollte man die Teigmasse lieber etwas länger als zu kurz kühlen.

Nun legt man 2 Backbleche mit Backpapier aus und füllt einen tiefen Teller mit Puderzucker. Dann sticht mit einem Teelöffel kleine Teigkleckse ab und gibt diese in den Puderzucker. Mit diesem weißen Zuckermantel lassen sich die kleinen Amarettini wunderbar zu Mini Kugeln rollen und auf dem Blech platzieren.

Bei mir haben je 35 Amaretti pro Blech gepasst (7 x 5 Stück pro Reihe). Achtung, die Teigkugeln sollten nicht zu groß sein und ausreichend Platz auf dem Blech haben, da sich diese beim Backen von der Größe her verdoppeln!

Anschließend werden die Amarettini bei 150° C Grad im Ofen gebacken. Bei meiner Größe waren die Kekse 20-25 Minuten im Ofen. Dann alles gut (!) auskühlen lassen und in ein großes Einmachglas o.ä. füllen.

Weitere Ideen für Geschenke aus der Küche gibt es in dieser Rubrik und Rezepte für süße Leckereien hier.

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Geschenke aus der Küche schön verpackt – Verpackungsidee für selbst gemachte Weihnachtsmarmelade

Die frisch gekochte Erdbeer-Zimt-Marmelade steht in unserer Küche und wartet schon sehnsüchtig darauf feierlich verpackt zu werden. Denn schließlich wollen wir einen Schwung dieser selbst gekochten Marmelade ja in der Weihnachtszeit zum Verschenken nutzen und mit den kleinen Geschenken aus der Küche anderen eine Freude machen.
Da die von mir verwendeten Marmeladengläser so süße Pünktchendeckel haben, wollte ich diese diesmal nicht verstecken wie bei der Apfelmarzipanmarmelade aus dem letzten Jahr. Aber ein bisschen mehr Pfiff sollten die Gläser für diesen Zweck schon haben.

Das wird gebraucht:
Gläser mit selbst gekochter Marmelade, rotes Chiffonband, Zimtstangen, Schere, Kordel, ein Din A4 Bogen Tonkarton (in meinem Fall Kraftpapier) & weißes Transparentpapier extra stark, Computer samt Drucker, Lochzange, Metallösen, Nietenzange

So wird’s gemacht:
Am PC habe ich mit entsprechende „Etiketten“ als Anhänger gedruckt. Diese habe ich zu einem Wimpel geschnitten und damit diese edler aussehen, habe ich einen Wimpel aus festem Transparentpapier darüber gelegt.

So schimmert der gedruckt Schriftzug von Unten durch. Wenn die beiden Wimpel passgenau übereinander liegen, locht man diese mit der Lochzange und steckt eine Metallöse hindurch. Die befestigt man mit der Ösenzange und zieht etwas Kordel hindurch, so dass man den Anhänger um den Deckel des Glases binden kann.

Außerdem habe ich mit einem längeren Stück roten Chiffon Geschenkband jeweils eine Zimtstange um die Marmeladengläser gebunden und mit Schleife versehen. So sieht die Marmelade richtig schön weihnachtlich aus.

Einige Rezepte Ideen für köstliche Marmelade findet Ihr übrigens unter folgenden Links:

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Weihnachtsgeschenke selbst gemacht: Weihnachtsmarmelade mit Zimt – Kleine Geschenke aus der Küche

Weihnachten naht und daher verrate ich Euch heute wieder einmal ein zuckersüßes Rezept für selbst gemachte Weihnachtsmarmelade mit herrlicher Zimtnote. Denn zu dieser Jahreszeit heißt es „Mit allen Sinnen genießen“. Und daher darf es auch gerne nach Weihachten duften und schmecken. Normalerweise kaufe ich Obst und Gemüse zwar nur dann, wenn dies auch gerade Saison hat, aber im Advent gibt es kleine Ausnahmen. Daher wanderten beim Wocheneinkauf tiefgefrorene Erdbeeren mit nach Hause, die ich dort einem Schwung Geschenke aus meiner Küche verarbeitet habe.

Das wird gebraucht:
1000 g Erdbeeren (tiefgefroren, denn um diese Jahreszeit gibt es natürlich keine frischen ;-)), 1 Kilo Gelierzucker 1:1, 2 Vanilleschoten, gemahlener Zimt

So wird’s gemacht:
Die Erdbeeren gibt man in einen großen Topf und lässt diese auftauen. Wenn die Zeit drängt, was vor Weihnachten sicher das ein oder andere Mal der Fall sein kann, erhitzt man das Obst einfach bei mittlerer Temperatur. Sobald die Erdbeeren ganz aufgetaut sind, püriert man das Obst mit einem Pürierstab zu feinem, stückchenfreien Mus.

Nun gibt man den Gelierzucker hinzu sowie das Zimtpulver. Da Zimt als Gewürz bei uns sehr beliebt ist, darf davon reichlich in den Erdbeerbrei – die ganze Menge ist reine Geschmackssache. Lieber vorab probieren und noch mal nachwürzen.

Die Vanilleschoten schneidet man mit einem scharfen Messer der Länge nach auf, kratzt das Vanillemark heraus und rührt es unter den Fruchtbrei. Die Vanilleschoten kann man gerne zum Kochen mit dazu geben. Dann wird die Samtmarmelade noch aromatischer.

Nun kocht man die Frucht-Zucker-Mischung auf und lässt diese 4-5 Minuten sprudelnd kochen. Dabei regelmäßig umrühren. Sobald die Kochzeit vorbei ist, gießt man die heiße Marmelade in Gläser und verschließt diese umgehend.

Ob auf frischen Brötchen, Croissants, Hörnchen oder diesem selbst gebackenem Hefezopf mit Spekulatius – diese Marmelade versüßt nicht nur jedes Frühstück sondern auch die Weihnachtszeit!

Wie man diese selbst gekochte Marmelade schön verpacken kann, zeige ich Euch hier!

Weitere Geschenke aus der Küche gibt es in dieser Rubrik, Rezepte für süße Leckereien hier und alles rund um Weihnachten dort.

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In der Weihnachtsbäckerei: Weihnachtlicher Hefezopf mit Mandel Spekulatius als Geschenk aus meiner Küche

Das Backen und eifrige Werkeln in der Küche macht in der Weihnachtszeit natürlich ganz besonders viel Spaß. Schon allein des wunderbaren, süßen Duftes wegen lohnt sich die Weihnachtsbackstube. Im ganzen Haus riecht es nach frisch gebackenen Weihnachtskeksen, Zimt, Marzipan und süßem Kakao, ist das nicht herrlich?
Besonders gerne bereite ich im Advent außer einer ganzen Palette an Weihnachtsplätzchen (Bethmännchen, Vanillekipferl, Spritzgebäck, köstlichen Schokokugeln, Nussschnecken, winterliche Schneeflocken) auch immer weihnachtliche Aufstriche (wie bsp. Marzipanbutter, Apfelmarzipanmarmelade, weihnachtliche Kirschmarmelade mit Mohn) zu. Im letzten Jahr habe ich für ein Adventsfrühstück einen Weihnachtsstuten gebacken. Und das Rezept dazu verrate ich euch jetzt.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80-100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Becher Joghurt (in unserem Fall Sojajoghurt mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml Sojamilch „Vanille“ oder normale Vollmilch, 1 TL Ei Ersatzpulver oder ein normales Ei, etwas Zimt, je nach Geschmack 8-10 Mandelspekulatius, Sojacuisine / Sojasahne zum Bestreichen sowie etwas Mehl zum Ausrollen.

So wird’s gemacht:
Aus Mehl, Zucker, Margarine, Backpulver, Hefe, Joghurt, Vanillemark, Milch, Ei oder Ei Ersatzpulver und Zimt bereitet man einen ganz normalen Hefeteig zu. Eine detaillierte Anleitung findet ihr dazu auch beispielsweise in diesem Rezept.

Den Hefeteig rollt man zu einer Kugel, deckt die Schüssel luftdicht ab und lässt den Teig etwa 45-60 Minuten ruhen.

Dann zerkleinert man den Mandelspekulatius grob und knetet die Kekskrümel gleichmäßig unter den Teig. Anschließend teilt man den Teig in drei gleichgroße Teile und rollt jeden zu einem langen Teigstrang. Diese flechtet man zu einem Hefezopf und platziert diesen auf einem mit Backpapier ausgelegten oder gefetteten Backblech. Vor dem Backen bestreicht man den Stuten noch mit etwas Sojasahne. Dann bäckt man diesen Hefezopf bei 160° Grad für rund 40-45 Minuten.

Ein kleiner Tipp: Wenn Ihr den Hefezopf verschenken wollt, könnt ihr aus dem Teig statt einem großen auch 2 oder 3 kleine Zöpfe machen. In Mini Format sind diese optisch natürlich als Geschenk schöner!

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr in dieser Rubrik, vegane Rezepte dort und alles zum Thema Weihnachten hier.


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Klitzekleine Geschenkidee zum Nikolaus: Selbst gebackene Nikolausstiefel am Stiel

Ho, Ho, Ho – der Nikolaustag naht… Und daher gibt es gleich noch eine knusprige Backidee für den 6. Dezember. Denn schließlich bringt dieser Tag so allerhand kleine Überraschungen mit sich. Letztes Jahr habe ich den Nikolaus tatkräftig unterstützt und u.a. für die Handballmannschaft einen Schwung kleiner Nikolausgeschenke gebacken. Da diese sehr gut bei den Kindern ankamen, verrate ich euch das Rezept gerne. Vielleicht möchtet ihr mit diesen weihnachtlichen Plätzchen am Stiel auch jemanden beglücken 🙂

Das wird gebraucht:
250 g Mehl, 125 g weiche Butter, 1 Ei, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Mehl zum Ausrollen, Backpapier, einen Plätzchenausstecher in Nikolaus Stiefel Form, Holzstiele, 100 g Kuvertüre, kleine Zuckerperlen (Nonpareilles) o.ä.

So wird’s gemacht:
Aus den Zutaten, außer der Kuvertüre, knetet man einen Plätzchenteig. Anschließend streut man ein bisschen Mehl auf den Tisch und rollt den Teig aus. Dann sticht man mit dem Stiel unzählige Kekse aus und platziert diese auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech.

Die fertigen Nikolauskekse bäckt man im vorgeheizten Backofen bei 160° C Grad für circa 10 Minuten. Sobald die Ränder leicht gebräunt sind, sind die Kekse fertig. Dann lässt man diese ganz auskühlen.

Im Wasserbad schmilzt man die Schokolade bei leichter Temperatur bis diese flüssig ist. Mit einem Teelöffel gibt man einen Klecks des flüssigen Schokolade auf die Rückseite eines Stiefels, drückt mittig die Spitze eines Holzstiels hinein und als Abschluss einen zweiten Stiefel von oben dagegen. Sobald die Stiefel fest auf dem Stiel sitzen, tunkt man den oberen Rand in die geschmolzene Kuvertüre und streut ein paar Zuckerperlen darauf.

Ein kleiner Tipp:
Sobald alle Kekse auf diese Weise auf dem Holzspatel stecken und die Schokolade getrocknet ist, kann man diese einzeln in Mini kleine Cellophanbeutel Stecken und die Öffnung mit etwas Kordel zusammenbinden. So hat mal ein tolles Mitbringsel oder Nikolausgeschenk für den Kindergarten, die Schulklasse, ein Sportteam oder das Kollegium!

Weitere kreative Ideen zur Adventszeit und Weihnachten gibt es in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen hier, weitere Geschenke aus meiner Küche in dieser Kategorie und andere kreative Sachen da.

Ich wünsche euch allen einen ganz zauberhaften, ersten Advent!

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Knuspriger Winterwald zum selber backen: Tannenbäume als Weihnachtskeks – Geschenke aus der Küche

Mitbringsel und klitzekleine Geschenke sind in der Weihnachtszeit immer Willkommen. Davon kann man eigentlich nie genug haben. Und zu genau diesem Zweck habe ich einen Schwung an kleinen Weihnachtsbäumen zum Knuspern gebacken, die sich ganz wunderbar Verschenken oder auch zum selber Naschen eignen. Die Zubereitung dauert durch die kleine Plätzchenform zwar etwas, aber es lohnt sich!

Das wird gebraucht:
200 g Mehl, 125 g weiche Butter, 1 großes Ei, 70 g Zucker, 80 g fein gemahlene Mandeln (ohne Schale), 1 Vanilleschote, Vanillezucker zum Wälzen, Mehl zum Ausrollen, Backpapier

So wird’s gemacht:
Das Mehl, das Ei, Zucker und die gemahlenen Mandeln gibt man in eine Schüssel. Außerdem gibt man die Butter in kleinen Würfeln darüber. Die Vanilleschote schneidet man der Länge nach mit einem scharfen Messer auf und kratzt das Mark heraus. Dies gibt man zu den anderen Zutaten und knetet per Hand einen Plätzchenteig daraus. Bei der kleinen Menge klappt das Zubereiten auf diese Weise prima.

Sollte der Teig zu sehr an den Händen kleben einfach noch etwas Mehl oder einen Esslöffel geriebene Mandeln hinzugeben. Ist der Teig zu trocken und bröselt, hilft ein Stück Butter um diesen geschmeidig zu machen. Wer mag, kann den Teig vorab noch eine Weile im Kühlschrank kühlen. Ich bin dafür in der Regel zu ungeduldig und habe ihn direkt nach der Zubereitung weiter verarbeitet 😉

Streut etwas Mehl auf die saubere Arbeitsfläche und rollt den Teig mit einem Nudelholz dünn aus. Dann sticht man mit der kleinen Tannenbaumform lauter Weihnachtsbäume aus dem Keksteig und platziert diese nebeneinander auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech. Sind alle Tannen fertig und kein Teig mehr übrig, schiebt man die Bleche in den Backofen. Diese werden bei 160° Grad für 10-15 Minuten gebacken, bis die Ränder ganz leicht gebräunt sind.

Sobald man die Kekse aus dem Ofen nimmt, wälzt man diese umgehend in Vanillezucker. Das klappt nur, wenn die Plätzchen wirklich noch heiß sind, sonst fällt der Zucker wieder ab! Anschließend lässt man die winterlichen Tannen gut auskühlen.

In der nächsten Woche zeige ich euch ein pfiffiges DIY, wie ihr die selbst gebackenen Geschenke aus der Küche weihnachtlich verpacken könnt 🙂

Weitere süße Rezeptideen findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Advent und Weihnachtszeit hier, Geschenke aus der Küche dort und andere kreative Ideen da.

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Geschenke aus der Küche nett verpackt: So verschenken wir die selbst gemachte Pflaumenmarmelade

Nachdem wir vor kurzem allerhand frische Pflaumen zu köstlicher Samtmarmelade verarbeitet und den Spätsommer auf diese Weise im Glas versteckt und konserviert haben, kam mir wieder einmal eine spontane Idee. Eine gute Freundin isst für ihr Leben gerne meine selbst gemachten Marmeladen. Daher wollte ich ihr ein großes Glas der selbst gekochten Marmelade mitbringen. Aber das Glas sollte noch eine schöne Verpackung bekommen, so in der Art, wie ich es hier bei der Erdbeermarmelade als Bastelidee mal auf meinem Blog gezeigt habe.
Die Papiermanschette für den Marmeladendeckel war schnell aus etwas weißem Packpapier / Geschenkpapier geschnitten. Nur sollte noch etwas Pfiff her, damit das Marmeladenglas auch ins Auge fällt.

Das wird gebraucht:
Uni weißes Geschenkpapier, etwas Wasser, lila Wasserfarbe, Buchstabenstempel samt Mini Stempelkissen, einen schwarzen Fineliner, eine Schere, Naturbast, ein kleiner Rest grünes Bastelpapier / Tonpapier, Klebstoff, ein kleines Stück dünne Kartonage (ersatzweise naturbraunes Packpapier)

So wird’s gemacht:
Beim Zuschneiden des Papiers fiel mein Blick auf den Wasserfarbkasten – und so war die Bastelidee auch schon geboren. Einfach den Finger unter den Wasserhahn halten, dann damit in der lila Wasserfarbe rühren, bis genüg Farbe am Finger klebt und damit ein oder auch mehrere Abdrücke mittig auf das weiße Papier drücken.

Der lila Fingerabdruck ist schnell getrocknet. In der Zwischenzeit habe ich aus einem dünnen Stück grauer Kartonage das Ende eines kleinen Astes geschnitten sowie mehrere kleine Blätter aus dem grünen Tonpapier.

Ast und Blätter kann man nun mit Hilfe eines Klebstiftes über den gedruckten, lila Pflaumen auf dem Papier platzieren und festkleben. Mit einem Fineliner kamen in meinem Fall noch kleine Pflaumenstiele dazu.

Und das gebastelte „Obst“ habe ich dann noch mit Buchstabenstempel „Pflaume“ im Halbkreis gestempelt, damit man weiß, welche Marmeladensorte im Glas steckt.

Mit etwas Naturbast (alternativ Kordel) bindet man das Papierdecken dann fest über den Marmeladendeckel und hat so ein stimmungsvoll und nett verpacktes Mitbringsel zur Hand.

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen gibt es in dieser Rubrik, allerhand Geschenke aus der Küche dort, Bastelideen für Kinder an dieser Stelle und andere kreative Sachen da.

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DIY Bastelidee: Ein selbst gemachter Geschenk Gutschein der besonderen Art – ein Kuchen Schmetterling

Für die Eltern Kind Zeitschrift KIZZ habe ich vor ein paar Wochen eine tolle Strecke zum Thema „Kochen mit Kindern“ geschrieben und auch fotografiert. Unter anderem gab es herbei das Thema „Kindergeburtstag“ zu dem ich einen pfiffigen Geburtstagskuchen gebacken und mit meinen Kindern gestaltet habe. Da dieser Kuchen in Schmetterlingsform so gut ankam, wurde er hier kurzerhand gleich noch einmal gebacken. Aber nicht zum selber Naschen, sondern als richtiger Geburtstagskuchen bzw. Geburtstagsgeschenk in Form eines Gutscheins. Wie die meisten von euch ja wissen, verschenken wir zu Geburtstagen gerne Zeit in Form von besonderen Erlebnissen, Ausflügen und Co. Eine umfassende Liste mit tollen Geschenkideen für Kinder findet ihr in diesem Blog Artikel.
Doch nun verrate ich euch, wie man einen solchen Gutschein basteln kann.

Das wird gebraucht:
1 großer Karton, Bleistift, Schere, Tesafilm, Packpapier, etwas grünes Tonpapier, ein Gutschein aus einem weißen Blatt Papier, Klarsichtfolie, bunte Papierreste, Buchstabenstempel, Stempelkissen, Bastelkleber, ein Stück Pfeiffenputzer, zwei kleine Glöckchen, einen Motivlocher Kreis (Durchmesser 1 cm), ein Geburtstagskuchen

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man mit Hilfe eines großen Kuchentellers, Bleistift und Schere einen Kreis aus Karton aus. Damit dieser schöner aussieht und keine Aufkleber bzw. Aufdrucke mehr zu sehen sind, habe ich diesen Karton mit Packpapier überzogen und dieses am unteren Rand bzw. der Kartonrückseite verklebt.

Auf ein Din A4 Blatt druckt man den gewünschten Gutschein für das Geburtstagskind sowie alle nötigen Details. Dann rollt man das Blatt zu einer Rolle und wickelt dies in etwas durchsichtige Geschenkfolie ein. Das untere Folienende stopft man in die Papierrolle hinein, so dass diese nicht mehr sichtbar ist.

Für das obere Ende und den Schmetterlingskopf benötigt ihre ein Stück Pfeiffenputzer und zwei kleine Glöckchen. Den Pfeiffenputzer dreht ihr einmal um das obere Folienende und steckt auf die beiden nach oben zeigenden Enden je ein kleines Metallglöckchen. Damit diese nicht abfallen kann man das obere Drahtende leicht umbiegen, so dass die Glöckchen wirklich fest sitzen.

Damit deutlich ist, dass es sich hierbei um einen Geschenkgutschein handelt habe ich aus bunten Papierresten mit dem Lochstanzer farbige Kreise gestanzt und auf diese „Gutschein“ gestempelt. Diese klebt man vom Schmetterlingskopf angefangen der Reihenfolge nach auf den Gutschein.

Jetzt fehlt nur noch etwas grüne Frühlingswiese damit sich der Schmetterling auch wohl fühlt. Dazu habe ich aus grünem Papier Grashalme geschnitten und auf den Karton geklebt. Nun den Kuchen darauf platzieren, den Gutschein in die Mitte legen und viel Spaß beim Verschenken!

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag & Kinderfeste gibt es in dieser Rubrik, weitere Geschenke aus meiner Küche hier, pfiffige Verpackungsideen dort und anderes Kreatives da.

Und weil ich Mittwochs ganz besonders gerne DIY, Basteln und leckeren Kuchen mag, schicke ich die Idee heute auch zu Vanessa 🙂

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Sommer in der Flasche oder DIY Etiketten für Holunderblütensirup – Geschenke aus der Küche nett verpackt

Es ist soweit: vor ein paar Tagen habe ich den ersten blühenden Holunder erspäht! Also ist nun die Zeit um neuen Holundersirup einzukochen. Auf diese Weise kann man den Sommer nicht nur für eine Weile konservieren und sich an verregneten Tagen daran erfreuen, sondern hat ein paar sommerliche Mitbringsel für Einladungen, Grillabende oder ein Sommerfest parat. Denn in diesen Fällen kann man den selbst gemachten Holunderblütensirup ganz wunderbar als Geschenk aus der Küche nutzen. Falls Ihr dazu ein passendes Rezept oder gar wertvolle Tipps zur Herstellung benötigt, werft einfach einen Blick in diese Rezeptidee.

Das wird gebraucht:
Kleinere Flaschen mit selbst gemachtem Holunderblütensirup, ein Bogen Kraftpapier, eine Schere, eine Lochzange, etwas Kordel, einen weißen Lackstift (breite Spitze), einen gelben Lackstift sowie Buchstabenstempel sowie ein Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Aus dem Kraftpapier schneidet man sich mit der Schere einen Anhänger oder Etikett in der gewünschten Größe. Meine Etiketten sind in etwa 8 x 4 cm groß.

Wer sich dies nicht per Hand zutraut, fertigt sich dafür vorab einfach eine kleine Schablone an oder verwendet einen Motivstanzer in XXL Format.

Nun „stempelt“ bzw. tupft man mit dem weißen, breiten Lackstift jeweils 5 Blütenblätter als zusammenhängende Blüte auf das Papier. Da die Holunderblüten immer in großen Trauben zusammenhängen, sollte man davon schon einen ganzen Schwung weißer Sternenblüten auf das Papier malen.

Wenn die Lackstifttupfen gänzlich trocken (!) sind, tupft man mit der dünnen Spitze des gelben Lackstifts Mini kleine Pünktchen in jede der Blüten. Somit sehen die Blüten dem echten Holunderstrauch sehr ähnlich.

Jetzt fehlt noch eine Öffnung, damit man etwas Kordel zum Aufhängen durch das selbst gemachte Label ziehen kann.

Und zum Schluss habe ich meine Anhänger noch mit dem Schriftzug Holunder bestempelt. Pro Etikett sollte man ungefähr 5 Minuten Zeit für die Fertigstellung einplanen.

Weitere Ideen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr in dieser Rubrik, Geschenke aus der Küche dort und andere kreative Sachen da.

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