Ausflugstipp in Norddeutschland: Ein Ausflug nach Friedrichstadt

Mitten in Schleswig-Holstein liegt das beschauliche Städtchen Friedrichstadt. Das kleine „Holländerstädtchen“ wurde vor genau 400 Jahren vom damaligen gottorfschen Herzog Friedrich III. gegründet.

Er wollte dort eine Handelsmetropole aufbauen und bot den in den Niederlanden verfolgten „Remonstranten“ Zuflucht und Religionsfreiheit. Viele von ihnen nahmen das gerne an, bauten an der Eider ihre Häuser auf – und die holland-typische Grachten.

Im September 2021 wurde dort das Stadtjubiläum gefeiert. Ein Anlass für uns, der kleinen Stadt einen Besuch abzustatten.

Schon vom Parkplatz aus, hatten wir den direkten Blick auf die Gracht und durch die kleine Einkaufspassage, die mitten durch Friedrichstadt führt.

Schon allein die Schilder, die hier und da auf verschiedene Geschäfte hinweisen, haben ihren Charme und sind wirklich einzigartig. Viele der Geschäfte haben auch draußen dekoriert und wirken sehr gemütlich.

Keine Waren von der Stange, sondern außergewöhnlich, charmant und mit viel Pfiff. So dass die Laden wirklich zum Bummeln einladen und es Spaß macht hindurchzugehen und eine Weile in Ruhe zu stöbern.

Aber auch die Häuser sind allesamt individuell und einzigartig. Manche von ihnen sogar deutlich sichtbar, wie eines der Kinder in der Einkaufpassage so treffend feststellte „krumm & schief“, was sie ausgesprochen sympathisch macht.

Hier ein Erker, dort ein kleines Türmchen und auch die Dächer teils typisch holländisch, wie man es im schönen Nachbarland so häufig vorfindet und von dort auch kennt. Ein wenig hat mich die Stadt an unseren Ausflug in Zeeland, die kleine Stadt Veere erinnert, die wir schon oft besucht haben.

Leider war, ähnlich wie bei unseren Ausflügen nach Husum und Tondern, auch hier das Wetter eher bescheiden. Wobei wir hier zumindest anfangs noch Glück hatten und sich sogar ganz kurz mal die Sonne und etwas blauer Himmel blicken ließ.

Eine kleine Pause haben wir auf dem Marktplatz gemacht und dort die ansässige Eisdiele besucht. Das Eis kann ich euch sehr empfehlen. Meine Tochter jedenfalls war total begeistert und es schmeckte ganz hervorragend.

Wir haben im Anschluss noch ein paar der eher abgelegenen Straßen und kleinen Gassen besucht. Die zum Glück nicht ganz so gut besucht waren, wie der Rest der Stadt.

Friedrichstadt ist auf jeden Fall einen Ausflug wert und ich würde jederzeit wieder hinfahren, wenn wir in der Nähe sind.

Weitere tolle Ausflugstipps findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Ferien & Reisen gibt es in dieser Rubrik und alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner.

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Ausflugstipp in Norddeutschland: Ein kurzer Ausflug nach Husum

Nachdem wir während der Herbstferien an der Nordsee schon die wunderschöne Stadt Friedrichsstadt besucht haben, haben wir auch der Stadt Husum einen klitzekleinen Ausflug abgestattet. Husum liegt in Nordfriesland im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Gegensatz zu dem kleinen Städtchen Tondern, leben hier schon deutlich mehr Leute. Und zwar knapp über 23.000 Einwohner.

Zuerst haben wir den Schloßpark besucht. Den kenne ich noch aus Kindertagen. Als ich Kind war, haben meine Großeltern mit uns Kindern Urlaub gemacht, während dem wir im Frühling den Park besucht haben.

Ein ganz beeindruckendes Ereignis, da dort seinerzeit die Husumer Krokusblüte, eine absolute Sehenswürdigkeit dieser Stadt, die man nicht verpassen sollte.

Denn dort findet zu dieser Zeit auf mehr als 50.000 m2 ein wahres Meer an Krokusblüten. Dieser zieht sich wie ein Blütenteppich über die Grünfläche.

Bei uns im botanischen Garten blühen zwar auch allerhand Krokusse, aber das lässt sich nicht annährend mit dem Schauspiel in Husum vergleichen. Ein wirklich wunderschöner, beeindruckender Anblick!

Zu dieser Jahreszeit war der Park leider nicht ganz so schön, was allerdings eindeutig am herbstlichen Schmuddelwetter lag.

Aber zumindest zum Start unseres Ausflugs hatten wir das Glück, dass es wenigstens trocken war. Eine neue Stadt zu erkunden macht bei Regen einfach keinen Spaß 😉

Im Park kann man gemütlich spazieren und die Seele baumeln lassen. Man findet dort reichlich Wiesenfläche, prächtige Bäume, Wassergräben und allerhand Bänken zum Verweilen.

Die Innenstadt liegt praktisch gleich neben dem Schloss und ist fußläufig gut zu erreichen. Die Häuser sehen auch hier größtenteils sehr schön und einladend aus. Nur sind die jeweiligen Straßen und Gassen nicht mehr ganz zu eng und urig, wie beispielsweise in Tondern.

Unterwegs kamen wir u.a. am Theodor Storm Haus vorbei (dass man übrigens besichtigen und die Ausstellung im Innern besuchen kann. Zum Teil sind sogar die original Wohnräume noch vorhanden), am Schiffahrtsmuseum sowie am Binnenhafen.

Dann allerdings zog eine dunkle Gewitterfront heran, so dass wir uns kurzerhand auf den Rückweg gemacht haben.

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Ausflugstipp: Ein kurzer Ausflug nach Tondern in Dänemark

In den Herbstferien haben wir Urlaub an der Nordsee gemacht. Da das Wetter zu dieser Jahreszeit sehr ungemütlich und für den Strand eindeutig zu nass war, sind wir für einen Tag nach Dänemark gefahren um die kleine Stadt Tondern (auf Dänisch Tønder) anzuschauen. Ich war von unzähligen Jahren als kleines Kind mit meinen Großeltern dort und fand diesen Ort schon damals ganz faszinierend.

Nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen. Wie schon bei unserem Besuch seinerzeit im niederländischen Middelburg, hätten wir uns jedoch auch hier besser vorab nach den örtlichen Gegebenheiten und Öffnungszeiten erkundigt. Denn auch hier öffnen die Geschäfte erst spät, haben dafür jedoch lang geöffnet.

So haben wir das Beste daraus gemacht und sind durch die doch recht menschenleere Stadt geschlendert. Der Vorteil hierbei, man konnte wunderbar fotografieren, ohne dass jemand durch das Bild lief 😉

Allerdings war das Wetter auch hier wenig einladend und sehr regnerisch. Was man auf den Fotos unschwer erkennt. Bis unser Ausflug zu guter Letzt in einem wahren Wolkenbruch sehr spontan endete, sind wir eine Weile durch die süße Innenstadt gelaufen, die mehr oder weniger hinter der deutsch-dänischen Grenze liegt und gerade mal knapp 7500 Einwohner zählt.

Die Gassen und Häuser sind wirklich urig, wie aus einer anderen Zeit oder gar Filmkulisse. Viele der Gebäude in den Nebenstraßen wirkten unbewohnt und verlassen. Jedes von ihnen hatte seinen ganz eigenen Charme. Ob Sprossenfenster aus Holz, prachtvollen Eingängen, verschnörkelten Haustüren, zahlreichen Erkern sowie Wege und Straßen mit Kopfsteinpflaster, erweckten den Eindruck in einer ganz anderen Zeit gelandet zu sein.

Ich mag solche Städte sehr, in denen nicht alles Nigel nagelneu, top modern und gradlinig ist. Das Städtchen Tondern hat wirklich seinen ganz eigenen Charme.

Die Geschäfte, wenn auch größtenteils geschlossen, sahen einladend aus. Überwiegend individuelle Läden, die wie die Stadt selbst, eine persönliche Note hatten. Ich wäre zu gerne von Laden zu Laden geschlendert, da man solche Geschäfte bei uns in der Stadt nur selten findet.

Trotz Schietwetter und geschlossenen Läden kann ich einen Ausflug dorthin empfehlen. War von euch schon mal jemand dort?

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DIY Upcycling Idee: Selbst gebastelte Geschenkverpackung „Urlaub“ aus Milchkarton

Am Freitag starten wir in NRW in die Schulferien. Daher brauchte ich noch eine paar kleine Geschenke. Denn ich finde, so ein Ferienstart ist immer ein guter Anlass um Erziehern und Lehrern (oder auch anderen lieben Menschen!) zu danken.
Nach den selbst gemachten Ferientüten aus dem letzten Jahr, gibt es diesmal eine upcycelte Geschenkverpackung, die man aus leeren Tetrapaks anfertigen und recht schnell basteln kann.
Wer nichts verschenken möchte, kann die bemalten Milchtüten natürlich auch als Utensilo, kleinen Umtopf für Küchenkräuter, Blumentopf oder andere Dinge nutzen.

Das wird gebraucht:
Leere Milchverpackungen, ein scharfes Bastelmesser / Cutter, Kraftpapier, bemaltes Zeitungspapier (nach dieser Bastelanleitung), Holzstiele, Nähgarn, eine Nähmaschine (alternativ einen weißen Gelstift), eine Schere, Bastelkleber, einen Wasserfarbkasten, einen breiten Borstenpinsel, ein Glas Leitungswasser, Buchstabenstempel & Stempelkissen sowie süße Kleinigkeiten oder andere Leckereien zum Befüllen

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet ihr den Milchkarton so ein, wie in dieser detaillierten Anleitung bebildet und beschrieben. Anschließend knetet, knautsch und dreht ihr die Kartonage gründlich mit den Händen durch, bis man die äußerste Beschichtung der Verpackung im Ganzen abziehen könnt.
Den oberen, offenen Rand klappt ihr mehrfach um, bis ihr die gewünschte Höhe erreicht habt. Zieht den Rand gerade und dann füllt ihr in ein kleines Glas wenig Wasser. Dorthinein mischt ihr etwas blaue Wasserfarbe und streicht diesen hellen Farbton über die Milchpackung, so dass etwas die untere Hälfte damit bedeckt ist.

Wartet einen Moment, dann gebt ihr etwas mehr blaue Farbe in das Wasser und fahrt auf diese Weise fort, bis ihr ca. 4 unterschiedliche Farbschichten auf den Karton gezeichnet habt.
Während die Farbe ganz trocknet, könnt ihr die „Fahnen“ vorbereiten. Man kann dünne Zweige verwenden (wer wirklich alles upcyceln möchte), Schaschlikstäbe aus Holz oder saubere Eisstiele.
Auf das weiß bemalte Zeitungspapier stempelt ihr den gewünschten Sommergruß wie „endlich Ferien“ o.ä. und schneidet diesen zu einem Wimpel. Diesen klebt man auf blau bemaltes Zeitungspapier und schneidet darauf einen größeren Wimpel, den man um den Holzstiel klebt.

Außerdem haben meine Verpackungen Mini Boote bekommen. Die schneidet man aus Kraftpapier und umnäht die Ränder mit hellem Garn. Einfach und schneller geht es, die Konturen mit einem weißen Stift aufzuzeichnen. Wer geduldig ist, kann den Booten einen Mini Schwimmring basteln oder diese mit einem Anker o.ä. verzieren.
Anschließend klebt man diese auf den bemalten Milchkarton und kann diesen mit einer Überraschung befüllen und so verschenken. Falls ihr diese mit den selbst gemachten Sommerkeksen in Fisch Form bestücken wollt, hier ist das Rezept dazu. Viel Spaß beim Verschenken!

Eine maritime Geschenkverpackung passend zum Ferienstart findet ihr übrigens hier.

Weitere Anleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, klitzekleine Geschenkideen zu verschiedenen Anlässen gibt es in diesem Ordner, weitere Ideen zum Thema Upcycling hier, alles rund um den Sommer in dieser Rubrik und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle.

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DIY Klitzekleine Geschenkidee: Endlich Sommerferien – süßer Feriengruß in der Tüte

Hip, hip, hurra – die Sommerferien starten endlich. Mehr als sechs Wochen Zeit zum Ausschlafen, Spielen, Lesen, Seele baumeln lassen, Faulenzen, Toben, Schwimmen, Kraft tanken und ganz vielen anderen Dingen, die riesig viel Spaß machen. Und da nicht nur ein langes Schuljahr hinter uns liegt, sondern ein solcher Ferienstart auch etwas gefeiert werden darf, habe ich mir mal wieder eine klitzekleine Geschenkidee ausgedacht. Ob für die beste Freundin, liebe Nachbarn, Kollegen, Erzieherinnen oder Lehrern – ist ganz egal. Diese kleinen Mitbringsel werden den Start in die Schulferien auf jeden Fall versüßen!

Das wird gebraucht:
150 g Mehl, 80 g feinen Zucker, 80 g fein gemahlene Mandeln (möglichst ohne Schale, 1 Ei, 100 g weiche Butter, 1 Packung, Backpapier oder Fett fürs Blech, 1 kleiner Plätzchen-Ausstecher „Fisch“ (oder eine andere maritime Form, die zum Sommer und den Ferien passt) sowie weißen Tonkarton, Buchstabenstempel samt Stempelkissen, blau und weiß bemaltes Zeitungspapier (nach dieser Bastelanleitung), Kraftpapier, Schere, Nähgarn und ein Nähmaschine, einen Tacker / Hefter und kleine Cellophan Tüten

So wird’s gemacht:
Aus den o.g. Zutaten knetet man einen Plätzchenteig und rollt diesen auf ein bisschen Mehl dünn aus. Daraus sticht man nun kleine Fische und platziert diese auf dem gefetteten Backblech. Anschließend kommen die Fisch Kekse in den Backofen und werden bei 175 ° Grad ca. 15 Minuten gebacken bis die Ränder leicht gebräunt sind.

Während die Plätzchen auskühlen, könnt ihr die Verpackungen für die kleinen Geschenke vorbereiten. Aus dem weißen Tonpapier schneidet ihr Quadrate, die genau so breit sind, wie die Beutel. Diese werden mittig geknickt. Mit den Buchstabenstempeln druckt ihr einen kleinen Sommergruß, wie „schöne Ferien“, „sonnige Ferien“ o.ä. und schneidet diese als Wimpel aus.

Diese unterlegt man mit dem weiß bemalten Zeitungspapier. Für den unteren Rand bzw. das Meer reißt man das blau bemalte Papier wellig zu und klebt davon zwei Schichten übereinander. Auf das Kraftpapier zeichnet ihr kleine Schiffe, schneidet diese aus und verseht diese mit naturfarbenen Nähten, wie bei dieser selber gemachten Sommergirlande. Wer mag kann die Boote noch beschriften, mit Anker oder Rettungsring versehen. Allerdings ist das bei dieser kleinen Größe eine echte Herausforderung!

Nun befüllt man die Tüten mit den gebackenen Sommerplätzchen (Fische), knickt den Rand 3 fach um, gibt das beklebte Papier darüber und tackert dieses an den beiden äußeren Seiten zusammen.

Einen wunderbaren Ferienstart wünsche ich euch allen!

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, andere Geschenkideen zu verschiedenen Anlässen gibt es in diesem Ordner, alles rund um die Ferien in dieser Rubrik, alle Ideen zum Thema Sommer dort und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle.

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Familienurlaub in Nordholland – Ein kurzer Familien Ausflug nach Amersfoort

Vor kurzem waren wir über das verlängere Wochenende mit einem großen Kreis unserer Familie mal wieder in den Niederlanden unterwegs. Dieses Mal in Nordholland. Eigentlich war der Weg zum ausgewählten Urlaubsziel nicht wirklich weit, aber außer uns hatten offenbar ganz viele die Idee, die freien Tage als Kurzurlaub zu nutzen. Dementsprechend lang gestaltete sich unsere Anfahrt.

Daher hatte auch niemand wirklich Lust während unseres Aufenthalts längere Autofahrten für Ausflüge zu unternehmen. Allerdings mussten wir noch Einkaufen. Und ich hatte vor, in einem meiner Lieblingsgeschäfte einen Schwung Kaffeetassen zu besorgen. Somit sind wir am Samstag Nachmittag nur zu viert aufgebrochen um diese Dinge zu erledigen.

Tja – als hätte ich in meinem Urlaubsbericht über unseren Familienausflug nach Middelburg nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, man solle besser vorab die Ladenöffnungszeiten checken, da die Geschäfte in Holland offensichtlich andere Zeiten haben als hier…

Es kam, wie es kommen musste, wir standen auf die Minute pünktlich am gewünschten Geschäft, als dieses gerade abgeschlossen wurde. Somit hatte sich zumindest die Sache mit neuen Kaffeetassen erledigt.

Die Enttäuschung dauerte jedoch nur ganz kurz, denn die mittelalterliche Innenstadt von Amersfoort (die zweitgrößte Stadt der Provinz Utrecht) hat uns alle auf Anhieb regelrecht verzaubert. Und das passiert eigentlich nicht so schnell. Jedenfalls liefen nun drei von uns fotografierend durch die zauberhaften Gassen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Die süßen Straßencafés und Läden (wenn auch größtenteils geschlossen), waren einfach toll. Neugierig sind wir hier und da in schmale Gassen spaziert und haben dabei wundervolle Bistros in Hinterhöfen entdeckt, die man teilweise auch von den kleinen Grachten aus von der Rückseite bewundern kann. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick dort hinein zu werfen!

Da der Rest der Familie schon auf das Abendessen wartete, mussten wir uns leider etwas beeilen. Gerne hätte ich noch mehr Zeit hier verbracht und die Gegend erkundet. Auf jeden Fall kann ich einen Besuch hier in dieser Stadt wärmstens empfehlen. Das war mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch dort!

Weitere tolle Ausflugstipps für Familien mit Kindern findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alle Berichte zum Thema Familienurlaub und Reisen gibt es in diesem Ordner und alles rund um den Sommer gibt es an dieser Stelle.

Sonnige Wochenendgrüße und noch schöne Pfingsttage!

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Familien Urlaub in Zeeland – Ein Ausflug zum Kasteel Westhove und dem Naturschutzgebiet

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Daher folgt nun nach dem Urlaubsberichten zu Veere und unserem Besuch in Middelburg noch ein weiteres schönes Ausflugsziel in Oostkapelle.

Denn in den Ferien haben wir endlich mal wieder der wunderschönen Burg Kasteel Westhove einen Besuch abgestattet. Dieses Mal bei bestem Frühlingswetter und reichlich Sonnenschein.

Schon allein den großen, weitläufigen Schlosspark, der für alle frei zugänglich ist, mag ich sehr. Ich könnte stundenlang auf den schmalen Pfaden durchs Grüne wandern, die herrlichen Alleen bewundern und mich an der Natur erfreuen.

Während wir beim letzten Ausflug frische Maronen auf der Wiese gesammelt hatten und die Herbstblätter von den Bäumen fielen, erwachte nun so langsam alles aus dem Winterschlaf.

Die Kastanienbäume trugen bereits ein satt grünes Blätterkleid und überall konnte man zart grüne Knospen erkennen.

Als erstes jedoch haben wir endlich einmal das Kasteel Westhove von der Rückseite aus begutachtet und das erste Mal die Besucherterrasse besichtigt. Von hier aus hat man in aller Ruhe die Mottenburg (Het Mottekasteel) samt Außengelände im hinteren Burgteil im Blick.

Besucher des hiesigen Museum Terra Maris können diesen Teil auch von Innen erklimmen und den Ausguck genießen.

Vor dem Museum, in der Nähe des großen Parkplatz für die Fährräder, haben wir auch Kunst in den Bäumen entdeckt, die mir natürlich ausgesprochen gut gefiel, wie ihr euch sicherlich denken könnt 😉

Weiter sind wir dann über einige Brücken spaziert, in Richtung Strand. Kurz bevor der Park in Meeresnähe endet, sind wir noch in einem separat abgetrennten Naturschutzgebiet unterwegs gewesen.

Hier gelten für die Besucher bestimmte Regeln und Hunde müssen an der Leine geführt werden. Wir hatten das Glück ein paar Rehe zu entdecken, obwohl an dem Tag recht viele Besucher hier zu finden waren.

Später auf dem Rückweg habe ich noch eine ganze Tüte voll Tannenzapfen gesammelt, an denen ich einfach nicht vorbei gehen konnte. Schließlich lässt sich daraus soviel schönes Basteln.

Weitere tolle Ausflugsberichte, die sich besonders für Familien mit Kindern eignen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles rund um den Urlaub gibt es in diesem Ordner und mehr Grün an dieser Stelle.

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Familien Urlaub in Zeeland: Unterwegs in Middelburg

Wer in Zeeland Urlaub macht, kommt an Middelburg nicht vorbei. Dies ist die Hauptstadt der gesamten Region Zeeland. Wir waren nun schon des Öfteren dort. Allerdings diesmal bei wirklich schönem Wetter und schon fast sommerlichen Temperaturen. Diese sind in der Zeit vor Ostern ja sonst eher selten.

Unser Besuch für diese Stadt war jedoch recht schlecht geplant. Wir hatten uns Montagmorgen ganz früh auf den Weg dorthin gemacht, allerdings nicht gewusst, dass die Geschäfte im Gegensatz zu hier dort erst gegen Mittag öffnen. Vielleicht lag es auch am Wochentag, jedenfalls waren die Straßen zu dieser Zeit noch unverhältnismäßig leer…

Solltet ihr also zum „Shoppen“ extra dorthin fahren, erkundigt euch lieber vorab nach den entsprechenden Öffnungszeiten, die zwischen den jeweiligen Geschäften offenbar auch deutlich variieren.

Wenigstens den Einkauf im Supermarkt konnten wir schon tätigen und mir eine neue Speicherkarte für den Fotoapparat besorgen, da die bisherige Karte passend zum Ferienstart nur unzuverlässig bis gar nicht mehr arbeiteten wollte 😉

Wenn man durch diese Stadt spaziert, kommt man an allerhand Sehenswürdigkeiten vorbei. Was man schon dadurch bemerkt, dass sich an den betreffenden Stellen dann auch viele Touristen tummeln und das Fotografieren somit schwieriger wird.

Wie beispielsweise auf dem großen Platz unmittelbar vor dem Stadthuis bzw. Rathaus, was mir ausgesprochen gut gefällt. Allerdings waren hier nicht nur zahlreiche Leute zu sehen sondern auch genau davor ein Kranwagen positioniert, dessen Mitarbeiter an der Fassade arbeiteten.

Eigentlich hatte ich bislang gedacht das das Kloveniersdoelen für das Rathaus gehalten. (In diesem sind heute übrigens ein Café, ein Kino und ein Gartenterasse mit Gastronomie zu finden.) Nun bin ich schlauer 😉 Direkt vor diesem prachtvollen, denkmalgeschützten Gebäude liegt übrigens ein Fähranleger, von dem aus man eine Rundfahrt durch Middelburg buchen kann.

Auch in dieser Stadt findet man süße Gassen, die es zu entdecken lohnt. Mal mit schöner Außengastronomie, kleinen Läden, Hauseingänge mit viel Charme und vieles mehr.

In der vorletzten Woche hatte ich bereits von Veere berichtet, einer kleinen, ausgesprochen gemütlichen Hafenstadt. Kennt ihr diese Urlaubsregion und könnt weitere Städte dort empfehlen, die es zu besuchen lohnt?

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Familienurlaub in Zeeland: Ein frühlingshafter Ausflug nach Veere

Wenn wir in Zeeland Urlaub machen, statte ich der kleinen Hafenstadt Veere einfach zu gerne einen Besuch ab. Vor langer Zeit habe ich darüber hier schon einmal berichtet.

Dieses Jahr haben wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg gemacht. Am Vormittag ist es dort noch nicht so voll und nur wenige Besucher unterwegs.
Ein kleiner Tipp vorneweg – wenn ihr mit dem Auto dorthin fahren möchtet, nehmt den kleinen Parkplatz direkt am Ortseingang. Der ist nämlich kostenfrei und von hier aus sind es nur wenige Minuten zu Fuß, bis ihr im Zentrum dieser kleinen Städtchens ankommt 😉

Wir sind an der Cisterne gestartet, wo wir unseren Rundgang meistens beginnen, vorbei an dem tollsten Süßwarenladen, der mir bislang je begegnet ist.

Ich muss jedes Mal an Pippi Langstrumpf denken und kann mir nur zu gut vorstellen, wie sie hier vor Freude durch den Laden hopsen würde und bunte „Snoepjes“ einzukaufen. Schon allein das riesengroße Bonbonglas, was man am offenen Fenster bewundern kann, ist einfach toll!

Weiter ging es mitten durch das Zentrum von Veere, in Richtung Hafen. Rechts und links findet man einige Läden und Cafés. Es lohnt sich in aller Ruhe hier zu stöbern. In einem der kleinen Läden habe ich wunderschöne Kerzen gesehen, die hier selbst hergestellt werden. Im hinteren Teil des Ladens konnte man auch einen Blick in die Werkstatt werfen.

In der Straße am Hafen entlang gibt es auch einige Geschäfte. Vor allen Dingen aber Restaurants und Hotels. Einige davon haben traumhaft schöne Hinterhöfe, die man sich anschauen sollte. Haltet bei einem Besuch auf jeden Fall die Augen offen, weil man oft dran vorbeispaziert ohne diese zu entdecken!

Besonders lustig sind die „Lieferanteneingänge“. Offenbar hatten wir gerade den Zeitpunkt erwischt, an dem die Gastronomie frisch beliefert wurde.

Hierzu werden dann die schrägen Luken geöffnet und die Stiegen mit frischen Lebensmitteln einfach nach Unten gereicht.

Da das Wetter so schön war, haben wir uns Zeit genommen und auch einen großen Teil der vielen, klitzekleinen Gassen und Durchgänge zu besuchen. Dort findet man wirklich tolle Gärten, süße Hauseingänge, stilvolle Tore, prachtvolle Türschilder und blühende Bäume.

Es gibt dabei überall so viele Kleinigkeiten und Details zu entdecken.

Ein Besuch hier lohnt sich auf jeden Fall. Kennt jemand von euch Veere und hat vielleicht noch schöne Tipps?

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Ausflugstipp für Familien: Die Stadt Meersburg am Bodensee – Familienurlaub in Baden Württemberg

Nach unserem spontanen Ausflug zu den Pfahlbauten in Unteruhldingen und dem Besuch der Insel Mainau, haben wir auch noch einen Vormittag in der Stadt Meersburg verbracht. Denn die liegt von unserem Feriendomizil nicht weit entfernt.

Diese kleine Stadt, die nur knapp 6000 Einwohner zählt, liegt im Bundesland Baden Württemberg, direkt am schönen Bodensee. Hier findet man zahlreiche Weinberge. Und an einem, über diesem liegt das Staatsweingut, spazieren wir sogar auf dem Weg in das kleine Städtchen vorbei. Wer mit einem Schiff auf dem Bodensee unterwegs ist, hat die zahlreichen Weinhänge von dort aus übrigens gut im Blick.

Zuerst wählen wir den Weg über die Uferpromenade. Hier findet man zahlreiche Restaurants mit Außengastronomie und Hotels. Anhand des Trubels erkennt man unschwer, dass gerade Ferienzeit herrscht und zahlreiche Touristen unterwegs. Denn hier herrscht reges Treiben.

Ebenso wie auf der Hauptstraße, die mitten durch die Unterstadt führt. Auch hier reihen sich allerhand Geschäfte und schmale Altbauten aneinander. Die Häuser erinnern mich ein wenig an unseren Besuch in der Passau Innstadt.

Am Ende der Straße führt ein steiler Weg hinauf in die Oberstadt. Hier schlängelt sich der Weg in Richtung Burg Meersburg. Die kann man zum Teil besichtigen, muss dafür aber Eintritt bezahlen.

Am Rand des Weges findet man verwinkelte, prachtvolle Fachwerkhäuser. Vorbei kommen wir auch an dem Zeppelin Museum, das sich wohl mit dem Zeppelin Museum in Friedrichshafen ergänzt. Bei uns zu Hause erspäht man Zeppeline nur ganz selten. Hier über dem Bodensee fliegen sie in den Sommermonaten ganz regelmäßig und man entdeckt eigentlich fast immer eines der Luftschiffe, wenn man gen Himmel schaut.

Oben angekommen liegt nicht nur die Burg vor uns, sondern ein Stück daneben auch das Neue Schloss. Allerdings findet hier offenbar gerade eine Hochzeit statt. Daher ist der größte Teil des Außenbereichs abgesperrt.

Dennoch können wir die traumhafte Aussicht von hier oben auf die Stadt und natürlich auch den Bodensee genießen. Darauf sind nicht nur große Ausflugsschiffe sondern auch zahlreiche Segelboote unterwegs.

Wir nehmen für den Abstieg zurück in die Unterstadt eine lange Treppe, die zwischen Schloss und Burg wieder hinab führt. Mit Kinderwagen wäre dieser Abstieg jedoch nicht zu empfehlen!

Die Stadt Meersburg ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Aber, wie auch schon bei den anderen aus der Region vorgestellten Ausflugszielen, sollte man möglichst Zeiten wählen, bei denen noch nicht ganz soviel Trubel herrscht wie zur Hochsaison.

Weitere tolle Ausflugsidee und Berichte zu diversen Ausflugszielen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, Berichte rund um die Ferienzeit, das Reisen und Familienurlaube gibt es in dieser Kategorie und alles zum Thema Sommer dort.

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