Entspannung für Kinder: Leuchte, kleine Wolke – Massage & Streichelgeschichte

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Der Herbst ist da und mit ihm zieht allerhand Gemütlichkeit ein. Vor allen Dingen dann, wenn die Laternenzeit naht. Und passend zu St. Martin gibt es nur nicht nur eine neue Bastelidee für eine Faultierlaterne, sondern auch eine neue Kindermassage zum Wohlfühlen und Entspannen. Auch in dieser dreht es sich um Laternen. Falls ihr Lust auf eine gemütliche Auszeit habt, bei der ihr innehalten und neue Kraft schöpfen könnt, macht gerne mit.

Das wird gebraucht:
Pro Spielpaar eine Matte oder Decke

So geht’s:

Die Laternenzeit ist nicht mehr weit. Daher ist es an der Zeit eine schöne Laterne für den Martinszug zu basteln. Also sucht euch einen schönen Platz und macht es euch dort ganz bequem…

Sobald jedes Kind einen Massage Partner gefunden hat, dürfen die 2er Gruppen sich alle eine Matte nehmen.

Das Kind, das die kleineren Füße (die helleren Augen, als nächstes Geburtstag…) hat, wird nun als erstes massiert. Dazu legen sich die betreffenden Kinder mit ihrem Bauch auf die Matte. Achtet darauf, dass ihr wirklich ganz bequem liegt und euch wohl fühlt…

Die Kinder, die nun massieren, setzen sich dazu am besten direkt neben den Rücken des liegende Kindes, so dass sie diesen mit ihren Händen bequem erreichen können. Denn auch die Kinder, die massieren, sollten eine gemütliche Position einnehmen, in der sie gut verweilen können.

Weil bald St. Martin ist, basteln wir heute eine himmlische Wolken Laterne. Bevor wir mit dem Basteln starten, muss zuerst der Tisch gut abgedeckt werden. Nehmt die Tischdecke und legt diese auf den Tisch…

Die massierenden Kinder, zupfen ganz vorsichtig an dem Oberteil, das das liegende Kind trägt. Dabei darf diesen mit der flachen Hand schön glatt gestrichen werden. Dazu fährt man mit der Handinnenseite über den gesamten Rücken und streichelt diesen sacht.

Als nächstes nehmen wir uns den weißen Tonkarton und schneiden daraus eine große Wolke mit der Schere aus…

Die Hand wird geöffnet, so dass man mit der unteren Kante nun über den gesamten Rücken fährt und mit leichtem Druck massiert wird.

Außerdem benötigen wir noch ein Stück Transparentpapier für die Mitte, damit unsere Wolken Laterne hell leuchten kann.

Mit den Fingern wird dem liegenden Kind nun eine große Wolke auf den Rücken gemalt. Der Druck sollte dem liegenden Kind angenehm und zu spüren sein.

Das Transparentpapier wird nun mit Bastelkleber hinter den Tonkarton geklebt, doch dafür müssen wir erst einmal den Bastelkleber auf dem Papier verteilen.

Mit dem Zeigefinger in Schlangenlinien über den gesamten Rücken fahren.

Jetzt drücken wir die beiden Teile gut aneinander, damit das Transparentpapier in der Mitte der Wolke kleben bleibt und nicht verrutscht.

Mit den flachen Händen kann nun der ganze Rücken sanft durchgeklopft werden.

Nun bekommt untere Wolken Laterne noch regenbogenbunte Streifen aus Krepppapier. Die schneiden wir mit der Schere von der Rolle ab…

Mit der Handkante von rechts nach links, als quer, über den Rücken streichen. Dann ein Stück darunter erneut ansetzen und wiederholen, bis man den Rücken auf diese Weise komplett bearbeitet hat.

Die bunten Papierstreifen werden unten an die Wolke geklebt und flattern fröhlich umher…

Beide Hände oben an der Schulter des liegenden Kindes ansetzen und Richtung Po ziehen. Dies kann mehrfach nacheinander wiederholt werden.

Während wir gebastelt haben, ist es Abend geworden und die ersten Sterne sind am Abendhimmel zu sehen. Schaut doch mal…

Die Finger einer Hand mittig zusammenführen und auf dem Rücken aufsetzen, dann die Finger mit leichtem Druck nach außen hin öffnen. Auf diese Weise nacheinander mehrere Sterne auf dem Rücken aufgehen lassen.

Wie gut, dass die Wolken Laternen nun fertig ist. Ihr stellt ein Teelicht hinein und befestigt eure Wolke an einem Laternenstab. Schnell noch die warme Jacke, Mütze und Schal an. Dann geht es nach Draußen, wo schon viele andere Kinder mit ihren Laternen unterwegs sind.

Du fühlst sich rundum wohlig warm und ganz geborgen. Deine Wolken Laterne leuchtet dir den Weg und dir wird vor lauter Glück ganz warm ums Herz… Kannst du die wohltuende Wärme in dir spüren?

Die Handinnenflächen werden aneinander gelegt und mit Druck schnell hin und her bewegt bis sie schön warm sind. Dann legt man diese dem liegenden Kind ruhend auf den Rücken.

Kannst du die Wärme des Lichterglanzes spüren? Wunderbar warm fühlt sich die Wärme an… Die wunderbare Wärme schenkt dir neue Kraft und Energie…

Wer mag, kann diesen Vorgang mit den erwärmten Händen auch ein paar Mal wiederholen.

Schließlich kommst du glücklich und zufrieden von dem abendlichen Spaziergang mit der Laterne nach Hause. Sobald du genug neue Kraft gesammelt hast, atme ein paar Mal tief ein und aus, balle deine Hände zu festen Fäusten, recke und strecke dich und öffne dann auch deine Augen wieder…

Ein kleiner Tipp:
Ob man diese Massage im Liegen oder Stehen durchführt, ist im Grunde ganz egal. Im Liegen ist es für die Kinder entspannender und wird mit mehr Ruhe durchgeführt. Das setzt jedoch voraus, dass genug Platz für alle Kinder zur Verfügung steht.
Bei größeren Kindergruppen kann man die Streichelgeschichte auch im Stehen durchführen. Entweder zu zweit oder auch in einem großen Kreis, bei dem sich alle Kinder zeitgleich den Rücken massieren.

Übrigens, diese Massage lässt sich nach eigenen Ideen oder Anregungen der Kinder auch nach Belieben abändern und erweitern, wenn die Entspannungsphase noch weiter ausgedehnt werden soll. Das hängt immer von der Zeit ab, die ihr für eine solche Entspannungsübung zur Verfügung haben.

 

Eine weitere Kindermassage zum Thema Laterne und Weckmann findet ihr hier.

Werft doch auch mal einen Blick in die Rubrik „Laterne & Co.“, dort findet ihr nicht nur zahlreiche Ideen mit Bastelanleitung für selbst gemachte Laternen, sondern noch eine weitere ganz entspannende Übungen, wie eine Fantasiereise zur Laternenzeit sowie andere DIY Ideen.

Weitere Bastelideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, mehr Spiel & Spaß gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner oder meinen Pinnwänden.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Wohltuende Auszeit für Kinder: „Pusteblumen“ – entspannende Kindermassage

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Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich euch eine Streichelgeschichte bzw. Massage für Kinder auf dem Blog vorgestellt habe. Da draußen gerade überall so schön die Pusteblumen sprießen und Kinder diese Blumen oft besonders gerne mögen, gibt es heute eine passende Kindermassage für euch. Solche kleinen Ruhephasen und Pausen im Alltag sind immer eine gute Idee und helfen dabei, abzuschalten, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu sammeln. Das sorgt darüber für mehr Achtsamkeit und ein harmonisches Miteinander.
Wer nicht so genau weiß, was es mit Kindermassagen überhaupt auf sich hat, kann in diesem Artikel nochmal nachlesen. Darin findet ihr nicht nur wertvolle Infos sondern auch hilfreiche Tipps zum guten Gelingen und der richtigen Durchführung solcher Entspannungsübungen.
Übrigens kann man diese Massagen sowohl in einer Gruppe (Kindergarten, Grundschule, Kinderturnen, Kindergeburtstag etc.) durchführen als auch wunderbar Zuhause mit nur einem einzigen Kind.

Das wird gebraucht:
Pro Spielpaar eine Matte oder Decke

So wird’s gemacht:
Bitte sucht euch für diese Massage einen Spielpartner, mit dem ihr diese gemeinsam durchführen möchtet. Wer einen Partner gefunden hat, nimmt sich eine Matte / Decke und sucht sich einen Platz im Raum…

Wartet einen Moment ab, bis sich alle Kinder zu Paaren zusammengefunden haben, für den Fall dass ihr diese Entspannungsübung mit mehreren Kindern durchführt. Zuhause entfällt dieser Schritt natürlich.

Der jüngere von euch darf sich nun hinlegen, der andere setzt sich bequem daneben, so dass er gut an den Rücken des liegenden Kindes kommt…

Das liegende Kind schließt seine Augen und spürt einen Moment in sich hinein, ob es gut liegt und sich wohlfühlt…

Dann stell dir einmal vor, es ist ein schöner Tag. Der Himmel ist herrlich blau und du bist auf einer großen Wiese.

Die Hände ruhen mit sanftem Druck auf dem Rücken des liegenden Kindes.

Das grüne Gras raschelt ganz leise und bei jedem Schritt kitzeln sich die langen Grashalme ganz vorsichtig und sanft…

Mit den Fingern beider Hände über den gesamten Rücken streichen und ihn sanft „massieren“.

Das tut so gut und lässt sich ganz tief entspannen…

Überall auf der Wiese wachsen Pusteblumen. Schau mal, wie sie ihre federleichten Köpfe in Richtung Sonne strecken…

Die Finger einer Hand mittig zusammenlegen und auf den Rücken drücken. Dann alle Finger mit leichtem Druck zeitgleich nach Außen ziehen und die Hand öffnen. Diese Bewegung mehrfach hintereinander machen und über den gesamten Rücken verteilt wiederholen.

Und während du die zauberhaften Pusteblumen auf der Wiese bewunderst, streicht ein sanfter Frühlingswind ganz sacht durch das Gras…

Die Finger beider Hände sanft spreizen und von der Schulter beginnend in Richtung Po ziehen. Dieses Ausstreichen von der Schulter abwärts darf mehrfach hintereinander in ganz ruhigem Tempo durchgeführt werden.

Der Wind, wiegt die Pusteblumen ganz vorsichtig hin und her… Es scheint als würde er die Blumen ganz sanft wiegen, vollkommen ruhig und regelmäßig… Das scheint den Pusteblumen sehr zu gefallen und sie ganz tief zu entspannen…

Beide Hände rechts und links außen an der Schulter aufsetzen und durch ganz leichten Druck das liegende Kind hin- und herschaukeln. Aber wirklich sanft und in möglichst gleichmäßigem, beruhigenden Tempo.

Eine der Pusteblumen ist ganz neugierig und möchte die Welt kennenlernen. Sie reckt ihr weißes Köpfchen der Sonne entgegen und lässt ihre kleinen weißen Schirmchen im Wind fliegen… Immer mehr der weißen Schirmchen steigen schwerelos empor und tanzen durch die warme Frühlingsluft in Richtung des blauen Himmels…

Sanft mit den Fingern einer (oder auch beiden Händen) Hand über den Rücken streicheln. Auch hierbei auf leichten Druck und ein ruhiges Tempo achten. Der gesamte Rücken darf miteinbezogen und auf diese Weise liebevoll massiert werden.

Eines der zarten Schirmchen fliegt ziemlich hoch und genießt die wohltuende Wärme der Sonne, die heute ganz besonders schön scheint. Kannst du die angenehme Wärme auch in dir spüren…?

Beide Handflächen schnell & kraftvoll aneinanderreiben und die gewärmten Hände ruhend auf den Rücken des liegenden Kindes legen. Sobald die Wärme nachlässt, den Vorgang wiederholen. Dies kann mehrfach geschehe, so wie es dem liegenden Kind gut tut.

Schließlich neigt sich der Tag dem Ende. Die Pusteblumenschirmchen segeln ganz sacht in Richtung Wiese und suchen sich einen schönen Platz zum Schlafen…

Beide Hände an die Schultern (rechts und links) legen und mit Druck in mäßigem Tempo in Richtung Po ziehen. Dies kann einige Male wiederholt werden bis dann beide Hände ruhend auf den unteren Rücken liegen bleiben.

Du bist nun vollkommen ruhig und entspannt… In dir nimmst du weiterhin die wohlige Wärme der Sonne wahr. Rundum wohl und geborgen fühlst du dich…

Die Kinder, die massiert wurden bekommen einen Moment Zeit um nachzuspüren und den Entspannungszustand zu genießen. Im Anschluss darf jeder ein paar Mal tief Ein- und Ausatmen, sich kräftig recken und strecken und sich wieder aufsetzen.

Wichtiger Hinweis:
Die Massagen werden in der Regel als Partnerübung durchgeführt. Dies ist ein Geben und Nehmen. Plant daher bitte immer ausreichend Zeit ein, dass die Massagen im Anschluss mit vertauschten Rollen nochmals durchgeführt werden kann und auch die anderen in den Genuss der wohltuenden, entspannenden Massagen kommen!

Falls ihr solche Massagen für Kinder gerne mögt, schaut gerne mal in mein Buch „Das Massage-Geschichten Buch“ aus dem Ökotopia Verlag. In diesem findet ihr zahlreiche dieser Streichelgeschichten, die für mehr Ruhe und Entspannung in Kindergarten, Grundschule und auch zu Hause sorgen werden.
Ein paar solcher Kindermassagen findet ihr übrigens auch in dieser Blog Kategorie, kindgerechte Fantasiereisen gibt es in diesem Ordner und ein Buch von mir mit zahlreichen solcher Streichelgeschichten ist hier zu finden.

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Kindermassage & Streichelgeschichte zur Laternenzeit: Wir backen einen Weckmann

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Die Laternenzeit ist jedes Jahr aufs Neue etwas ganz Besonderes. Und gerade für Kinder ist diese Zeit so spannend. Außer gemeinsam bunte Laternen für den Martinszug zu basteln, gehört ihm Anschluss auch ein Weckmann mit Tonpfeife mit dazu. Zumindest in unserer Region. In anderen Gegenden wird er als Stutenkerl bezeichnet. Und genau um diese Leckerei geht in es der heutigen Massagegeschichte, die für wohltuende Entspannung und Wohlbefinden sorgt. Etwas Ruhe und Ausgleich im Alltag sind schließlich immer willkommen.
Wer nicht genau weiß, was es mit Kindermassagen auf sich hat, kann in diesem Artikel nochmal nachlesen.

Material:
Pro Spielpaar eine Matte oder Decke

So geht’s:
Bitte sucht euch für diese Massage einen Spielpartner, mit dem ihr diese gemeinsam durchführen möchtet. Wer einen Partner gefunden hat, nimmt sich eine Matte / Decke und sucht sich einen Platz im Raum…

Wartet einen Moment ab, bis sich alle Kinder zu Paaren zusammengefunden haben.

Derjenige von euch mit dem dunkleren Haar, wird als erstes massiert und darf sich mit dem Bauch auf die Matte legen und seine Augen schließen… Das andere Kind, das massiert, nimmt am besten neben dem Rücken Platz.

Gebt den Kindern einen Moment Zeit die richtige Liege- bzw. Sitzposition zu finden. Sobald Ruhe einkehrt, könnt ihr mit der Übungsanleitung weiter fortfahren.

Stellt euch mal vor, wir backen heute einen Weckmann! Dazu fegen wir erst einmal die Arbeitsfläche und machen sie sauber…

Mit der flachen Hand wird über den gesamten Rücken des liegenden Kindes gewischt. Dabei kommt es nicht auf Tempo und Zeit an. Eher auf die „Gründlichkeit“ damit auch wirklich der gesamte Rücken durch das Wischen massiert und gestreichelt wird!

Jetzt kommt das Mehl…

Mit den Fingerspitzen darf das „Mehl“ auf den ganzen Rücken gerieselt und verteilt werden.

Der Zucker…

Nun darf etwas fester mit den Fingerspitzen über den Rücken geklopft werden, da der Zucker ja grober und schwerer ist als das staubige, feine Mehl.

Ein paar Stücke Butter…

Die Fingerspitzen werden mittig zusammengehalten und so der Rücken hier und da betupft.

Etwas Hefe muss in den Teig gebröselt werden…

Die Fingerspitzen dürfen mal hier und mal dort über den Rücken „krabbeln“. Hierbei kann der ganze Rückenbereich mit einbezogen werden, damit der Rücken schön massiert wird.

Ach, du Schreck, das Ei fehlt noch!

Setzt die Fingerspitzen einer Hand auf den Rücken auf und zieht die Finger mit Druck nach außen. Das stellt das Aufschlagen eines Eies recht gut dar!

Und nun muss geknetet werden. Los geht’s!

Mit beiden Händen wird der Rücken gründlich massiert und sanft (!) geknetet.

Aus dem fertigen Teig wird nun ein schöner Weckmann geformt…

Die Hände werden als erstes am Kopf oben aufgesetzt und dieser rechts und links zu den Schultern hin ausgestrichen. Danach streicht man rechts und links die Schultern hinab, beide Arme hinunter, den Rumpf entlang und beide Beine bis zu den Füßen hinab. Die Kinder, die massieren, stehen dazu am besten auf um mehr Bewegungsfreiheit zu haben und besser agieren zu können.

Super sehen eure Weckmänner aus. Einfach wunderschön, wie ein richtiger Weckmann auszusehen hat!

Nun ab in den Ofen damit!

Die Kinder, die massieren, nehmen wieder neben der Schulter Platz und reiben ihre Handflächen möglichst schnell und fest aneinander. Die so gewärmten Handinnenflächen werden nun ruhend (!) mittig auf den Rücken gelegt. So lange bis die Wärme langsam nachlässt.

Die Weckmänner sind fertig, guten Appetit!

Gebt den Kindern, die massiert wurden, Zeit die Übung zu beenden. Am besten atmen sie dazu mehrfach tief ein- und aus. Strecken die Arme nach oben, die Beine nach unten, bis sie sich wieder ganz wach fühlen.

Wichtiger Hinweis:
Die Massagen werden in der Regel als Partnerübung durchgeführt. Dies ist ein Geben und Nehmen. Plant daher bitte immer ausreichend Zeit ein, dass die Massagen im Anschluss mit vertauschten Rollen nochmals durchgeführt werden kann und auch die anderen in den Genuss der wohltuenden, entspannenden Massagen kommen!

Ein kleiner Tipp:
Werft doch mal einen Blick in die Rubrik „Laterne & Co.“, dort findet ihr nicht nur zahlreiche Ideen mit Bastelanleitung für selbst gemachte Laternen, sondern auch eine weitere entspannende Kindermassage zum Thema, eine Fantasiereise zur Laternenzeit sowie andere DIY Ideen.

Weitere Bastelideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, mehr Spiel & Spaß gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner oder meinen Pinnwänden.

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Entspannung mit Kindern: Massage & Streichelgeschichte – Ein Ferientag am Strand

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Die Sommerferien sind bei uns seit Mitte der Woche zu Ende. Damit es mit der Gelassenheit nicht gleich zum Schulstart wieder vorbei gibt es auf meinem Blog passend zum Namen eine „Insel der Stille“. Eine Auszeit zum Krafttanken, Innehalten, Kraft schöpfen und Ausruhen tut einfach gut. Ob in Form von Fantasiereisen zum Vorlesen, kurzweiligen Entspannungsrätseln, kindgerechten Flüstergeschichten zum Einschlafen oder eine entspannende Kindermassage ist egal.
Daher habe ich passend zum Thema Sommer eine kleine Massagegeschichte für eure Kinder mit dabei, die meine Jüngste bereits genießen konnte und für gut befunden hat. Also macht es euch gemütlich, lest ggf. noch mal den ausführlichen Artikel zum Thema Massagen mit Kindern samt wertvollen Tipps zum guten Gelingen durch und lasst es euch gut gehen!

Das wird gebraucht:
Pro Spielerpaar eine Matte oder Decke sowie ein kleines, flaches Kissen

So wird’s gemacht:
Sucht euch eine Freundin / einen Freund mit der ihr die Massage gemeinsam durchführen möchten. Dann nehmt auf einer der Matten Platz. Derjenige von euch, der jünger ist, darf sich als erstes hinlegen.

Der, der liegt, schließt seine Augen und horcht einen Moment lang in sich hinein, ob er wirklich bequem liegt und sich rundum wohl fühlt…

=> Gebt den Kindern Gelegenheit dazu noch mal in sich zu gehen, nachzuspüren und eine wirklich bequeme Haltung einzunehmen. Auch die Kinder, die Sitzen und aktiv massieren!

Dann stellt euch vor, die Sommerferien sind gestartet. Ihr macht Urlaub am Meer. Draußen lacht die Sonne hell und warm und lockt euch an den Strand…

=> Die Kinder, die massieren, streichen mit einer oder beiden flachen Händen langsam und mit leichtem Druck über den gesamten Rücken der liegenden Kinder.

Während du am Wasser entlang spazierst, spürst du, wie der warme Sand sanft unter deinen Füßen kitzelt…

=> Mit den Fingerspitzen wird der gesamten Rücken der liegenden Kinder sanft „gekrault“.

Du hörst das leise Rauschen der Wellen und siehst wie sich das Wasser dabei ganz sanft kräuselt…

=> Mit den gespreizten Fingern einer Hand den Rücken von links nach rechts wellenförmig massieren. Dabei immer wieder an der linken Seite die Finger ansetzen und so von oben nach unten den gesamten Rücken bearbeiten.

In der Ferne siehst du einen rot weiß geringelten Leuchtturm….

=> Mit der flachen Hand von links nach rechts, rechts nach links und wieder zurück streichen. Dabei sollte ein leichter Druck ausgeübt werden!

Vergnügt flitzt du auf den Leuchtturm zu und springt die Stufen hinauf, bis ganz nach oben.

=> Die Kinder machen eine leichte Faust und klopfen damit locker über den Rücken. Die Wirbelsäule mittig sollte ausgespart bleiben oder wirklich nur ganz leicht beklopft werden.

Von ganz oben hast du eine fantastische Aussicht und kannst bis zum Horizont schauen. Oben am Himmel ziehen langsam ein paar kleine Wolken ihres Weges und ein paar Möwen ziehen ihre Bahn…

=> Mit dem Zeigefinger über den Rücken der liegenden Kinder Bahnen, Kreise und kleinere Schlaufen ziehen.

Ach ist das schön! Fröhlich hüpfst du die Treppenstufen wieder runter zurück in Richtung Strand…

=> Mit beiden Handinnenflächen locker von den Schultern an in Richtung Po abwärts klopfen.

Unten angekommen, suchst du dir einen schönen Platz unterhalb der Dünen und machst es dir im warmen Sand gemütlich… Vollkommen ruhig und entspannt liegst du da und genießt die warmen Sonnenstrahlen, die sich ganz sanft streicheln. Dabei merkst du, wie du mit jedem Atemzug tiefer entspannst… Ganz ruhig und entspannt bis du nun…

=> Mit Druck werden die beiden Handinnenflächen schnell aneinander gerieben. Sobald diese warm werden, legt man die Hände ruhend auf den Rücken des liegenden Kindes. Sobald die Wärme nachlässt, kann man diesen Vorgang wiederholen!

Langsam neigt sich der Tag am Strand dem Ende. Du fühlst dich rundum glücklich und gut erholt. Atme ein paar Mal tief ein und aus… Balle die Hände zu festen Fäusten… Und dann recke und strecke dich ausgiebig…

=> Sobald die Kinder, die massiert wurden, mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit zurück sind, wird gewechselt und die Kinder, die gerade massiert haben kommen in den Genuss der Massage 😊

Weitere Kindermassagen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, zauberhafte Fantasiereisen gibt es in diesem Ordner, ein Buch von mir mit zahlreichen solcher Streichelgeschichten ist hier zu finden, Entspannung für Schulkinder in dieser Anleitung  und andere kreative Sachen gibt es dort.

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Herbstlicher Kastanientanz: Mitmachgeschichte zum Bewegen & Entspannen

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Der Herbst ist einfach eine tolle Jahreszeit. Nicht nur, dass dieser so zahlreiche Naturschätze zum Kreativsein für uns bereithält, es wird auch zu Hause so richtig gemütlich. Heller Kerzenschein sorgt für behagliches Licht und Kastanien, Eicheln & Co. sorgen für herbstliche Deko auf Tisch und Fensterbank.
Daher gibt es heute endlich mal wieder eine tolle Bewegungsgeschichte, die Kindern beim Abschalten hilft und für eine wohltuende Auszeit im Alltag sorgt.

Das wird gebraucht:
Meditative Musik, einen Rekorder, Kastanien, eine größere Schale sowie ein Windlicht oder größere Kerze

So geht’s:

Stellt in die Raummitte eine große Schale, in der allerhand Kastanien liegen. In jedem Fall sollte für jedes Kind eine Kastanie vorhanden sein. Es sieht aber auch schön aus, wenn in der Schale zur Dekoration weitere Kastanien liegen bleiben, die als Augenfang und Herbstdeko dienen. Wenn ihr mögt, könnt ihr mittig in die Kastanien ein Windlicht oder eine große Stumpenkerze stellen, die ein warmes Licht verbreitet und eine behagliche Stimmung in den Raum zaubert.

Übungsanleitung:

Hurra, der Herbst ist da! Der lädt uns ein zum Spielen in der Natur und hält dazu allerhand tolles Naturmaterial für uns bereit. Es gibt Draußen nicht nur buntes Herbstlaub, Bucheckern, Nüsse, sondern auch Kastanien! Deshalb machen wir nun einen herbstlichen Kastanientanz. Verteilt euch dazu bitte im Raum. Sobald die Musik beginnt, dürft ihr euch im Raum bewegen und zur Musik tanzen…

Blendet nun leise die Musik ein. Alle Kinder setzen sich nun in Bewegung. Wenn die Kinder eine Zeit lang frei getanzt haben und sich dabei bewegen durften, fahrt mit der Übungsanleitung fort.

Jedes Kind darf sich nun aus der Mitte eine Kastanie nehmen. Aber ohne zu Drängeln, immer der Reihe nach. Wer eine Kastanie hat, darf damit weitertanzen…

Wartet in Ruhe ab, bis sich alle Kinder eine Kastanie genommen haben.

Ihr dürft die Kastanie in euren Händen nun mal genau befühlen und betasten. Wie groß ist die Kastanie? Wie schwer? Wie liegt sie in eurer Hand? Fühlt sie sich warm an? Was ist mit ihrer Oberfläche, ist diese glatt, hubbelig…

Gebt den Kindern einen Moment Zeit ihre Kastanie kennen zu lernen. Dabei sollten die Kinder am weiter im Raum tanzen und sich bewegen.

Jeder, der mag, darf seine Kastanie einmal hoch in die Luft werfen und wieder auffangen. Erst nur ein Stück und wenn das klappt, etwas höher hinauf…

Alle werfen ihre Kastanien in die Höhe und sollen versuchen diese dabei auch wieder sicher aufzufangen.

Wisst ihr, was man mit Kastanien noch machen kann? Man kann sich damit wunderbar massieren! Dazu macht die Kastanien in euren Händen erst einmal schon warm. Man kann diese in den Händen vorsichtig kneten, zwischen beiden Händen hin- und herrollen…

Wartet ab bis alle Kinder mit dem Erwärmen ihrer Kastanie fertig sind.

Sind eure Kastanien warm? Dann dürft ihr weiter im Raum umhertanzen. Immer wenn euch jemand begegnet, dürft ihr denjenigen mit eurer Kastanie verwöhnen und diesen damit massieren. Das klappt am besten auf dem Rücken… Nach einer Zeit hört ihr auf und bewegt euch weiter im Raum, bis ihr jemand neues trefft und massieren könnt.

Ein kleiner Tipp:
Bei der Auswahl der Musik solltet ihr darauf achten, dass diese sich zum Tanzen eignet, aber dennoch so ruhig ist, dass es zu einer entspannenden Massage passt. Die Kinder sollen bei dieser Mitmachaktion die Möglichkeit erhalten, ihren natürlichen Bewegungsdrang etwas auszuleben und zudem etwas zur Ruhe kommen. Die Musik kann dies hilfreich unterstützen und das Tempo vorgeben!

Dieses Bewegungsspiel könnt ihr nach Bedarf natürlich jederzeit erweitern. Vielleicht greift ihr einfach Ideen der Kinder mit auf und überlegt gemeinsam, wie man mit den Kastanien noch tanzen kann:

* Mit der Kastanie, die man sich auf den Kopf legt
* Mit der Kastanie auf dem Arm oder dem Handrücken liegend
* Während des Tanzens mit der Kastanie die eigenen Arme auf und abmassieren
* Sich die Kastanien zu Zweit zukullern
* Sich die Kastanien im Kreis zuwerfen und / oder weiterreichen
* u.v.a.m.

Weitere Mitmachgeschichten findet hier, weitere Massagen & Streichelgeschichten für Kinder in dieser Rubrik, Fantasiereisen zum Träumen und Entspannen in diesem Blog Ordner, kreative Ideen rund um die Herbstzeit an dieser Stelle oder auch an meinen Pinnwänden.

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Entspannung mit Kindern: 5 Stilleübungen zum Entspannen & Wohlfühlen für Kinder

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Die Tage gehen dahin. Die viele Zeit, die man durch die Schließung von Schule, Kindergarten, Geschäften und Freizeiteinrichtungen zur Verfügung hat bietet nicht nur Vorteile. Gerade für Kinder kann es da schnell langweilig werden. Durch Besuchsverbote und Kontaktsperre kann es besonders im Kinderzimmer schnell zu Turbolenzen und Spannungen führen. Daher gibt es heute mal einige kreative Beschäftigungsideen der anderen Art – nämlich die beim Entspannen und Runterkommen helfen sowie für mehr Achtsamkeit im Miteinander sorgen. Perfekt für das bevorstehende Wochenende!
Darüber wird der ein oder andere von euch im Moment sicher dankbar sein. Also bevor euch die Decke auf den Kopf fällt und der Lagerkoller übermächtig wird, tun wir uns mal etwas Gutes 😉

* Vor dem Fenster tut sich was
Manche von euch sitzen durch die Corona Krise in einer kleinen Wohnung fest und haben nicht viel Platz um sich zum Bewegen. Großartig passieren tut in den eigenen vier Wänden auch nicht. Daher nehmt doch euch bzw. den Kindern einfach mal 5-10 Zeit, öffnet das Fenster um frische Luft zu schnappen und beobachtet in aller Ruhe was sich Draußen tut. Vielleicht geht jemand mit seinem Hund eine Runde um den Block, ihr entdeckt einen Vogel und schaut wohin er fliegt, beobachten den Rauch, der aus dem Schornstein gegenüber aufzieht, Autos oder Postboten, die die Post austragen oder auch einfach nur wie sich Blumen, Bäume oder Gräser im Wind leicht bewegen…

Seid dabei ganz still und lasst die Eindrücke auf euch wirken. Das leise Beobachten (und die frische Luft) tut nicht nur gut, sondern hat etwas Meditatives und Beruhigendes!

* Wolkenfantasien
Schon als Kind habe ich es geliebt den Wolken am Himmel zuzuschauen. Wie sie schwerelos vorüberziehen, ihre Form verändern oder gar Bilder an den Horizont malen, die die Fantasie mit auf Reisen nehmen…
Macht es euch gemeinsam mit den Kindern am Fenster gemütlich und beobachtet ein paar Minuten in aller Stille die Wolken am Himmelzelt.
Im Anschluss macht ihr es euch mit ein paar Keksen, einem warmen Kakao oder Tee gemütlich und tauscht euch aus, welche Wolkenbilder ihr entdeckt habe, wohin ihr in Gedanken mit eurer Wolke geflogen seid und auf welche Reise sich die ein oder andere Wolke wohl begeben hat…

* Hörst du die Stille?
Macht es euch gemeinsam auf einer Decke oder dem Boden gemütlich. Jeder hört in sich hinein, ob er auch bequem sitzt und sich rundum wohlfühlt. Dann schließt alle eure Augen und lauscht in die Stille hinein. Die Dauer hängt ganz vom Alter und der Ausdauer der Kinder ab. Was kann man mit geschlossenen Augen für Geräusche hören?

Kleiner Tipp: Manchen Kindern fällt das Schließen der Augen nicht so leicht. Alternativ kann man dazu auch den Raum abdunkeln, sich gemeinsam unter einer großen Decke verstecken oder sich mit einem dünnen Tuch die Augen zubinden.

* Entspannende Streicheleinheit
Jeder schaut sich in der Wohnung um und sucht sich 3 verschiedene Gegenstände aus. Beispielsweise: Löffel, (saubere!) Bürste, eine leere Klorolle / Papprolle, einen kleinen Ball, einen Flaschenkorken, eine Gabel, ein Spielzeugauto, einen Bauklotz oder Duplostein o.ä.
Diese werden sicher unter einem Tuch oder in einer Stofftasche versteckt, so dass der andere diese nicht sieht!
Dann setzt man sich nebeneinander auf den Boden. Der erste fängt an und schließt die Augen. Der andere sitzt dahinter und holt den ersten Gegenstand hervor. Damit streicht er nun sanft über den Rücken und versucht diesen leicht zu massieren. Derjenige, der die Massage genießt muss hierbei erraten um welchen Gegenstand es sich handelt.
Ob ihr nach jedem Gegenstand die Rollen wechselt oder erst einmal die verschiedenen Sachen zum Massieren anwendet ist ganz egal.

* Die entspannte Minute
Ihr benötigt eine Uhr mit Sekundenzeiger, eine Decke / Matte und ein kleines Kissen. Breite die Decke auf dem Boden auf, platziert das Kissen und der erste Spieler darf es sich nun der Länge nach auf dem Boden gemütlich machen und seine Augen schließen. Dann gibt der andere Spieler das Signal „Start“ und der liegende Spieler versucht genau einzuschätzen wie lange eine Minute ist. Im Anschluss wird gewechselt.
Mit älteren oder erfahreneren Kindern könnt ihr diese Spielidee variieren und einfach das Kind eine bestimmte Zeit liegen lassen und danach soll es erraten und einschätzen wie lange die „Entspannung“ gedauert hat.

Entspannende Fantasiereisen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, Massagen & Streichelgeschichten gibt es in dieser Rubrik, Entspannungsrätsel sind in diesem Blog Ordner und alle Ideen rund um die Familie da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Entspannung mit Kindern: Massage & Streichelgeschichte für Kinder – Komm, wir bauen eine Sandburg!

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Während der Sommerferien bleibt nicht nur genügend Zeit für einen schönen Familienurlaub, tolle Ausflüge und kreative Beschäftigungen, sondern auch um ein paar Inseln der Ruhe zu genießen! Etwas Entspannung ist schließlich nicht nur im stressigen Alltag wichtig, sondern auch während der Ferienzeit ausgesprochen Willkommen. Vor allen Dingen, wenn es sich hierbei um wohltuende Kindermassagen handelt. Was meint ihr? Dann seid ihr herzlich gerne eingeladen, mitzumachen und euch eine kleine „Auszeit“ mit euren Kindern zu gönnen.
Wer nicht weiß, wie man solche Massagen am besten durchführt und was man beachten sollte, der kann in diesem ausführlichen Artikel noch mal nachlesen 😉

Das wird gebraucht:
Pro Spielerpaar eine Matte oder Decke sowie ein kleines, möglichst flaches Kissen

So wird’s gemacht:
Als erstes sucht ihr euch eine Freundin oder einen Freund, mit der ihr diese Massage gemeinsam machen möchtet. Dann geht zu einer der Matten und nehmt darauf Platz. Derjenige von euch, der die helleren Haare hat, darf sich als erstes hinlegen und die Massage genießen.

Derjenige von euch, der liegt, schließt nun seine Augen und hört einen Moment lang in sich hinein, ob er wirklich bequem liegt und sich rundum wohl fühlt…

=> Gebt den Kindern Gelegenheit dazu, noch mal tief in sich zu gehen und nachzuspüren, um eine bequeme Haltung einzunehmen. Auch die Kinder, die Sitzen und aktiv massieren sollten dies tun!

Dann stelle dir doch jetzt mal vor, es sind Ferien. Du machst gerade Urlaub am Meer und freust dich über das tolle Sommerwetter und den Sonnenschein. Oben am blauen Himmel ist nur eine einzige Wolke zu sehen. Die zieht langsam und gemächlich ihres Weges und kitzelt der Sonne dabei an der Nase…

=> Mit der Handfläche einer oder auch beider Hände wird sanft und in ruhigem Tempo über den gesamten Rücken des liegenden Kindes gestrichen.

Du hast Lust eine Sandburg zu bauen. Du schiebst den warmen Sand zu einem großen Berg auf…

=> Mit den flachen Händen (Handinnenflächen) wird der Rücken von Außen nach Innen massiert. Dabei üben die Hände leichten Druck aus und schieben mit Kraft in Richtung Rückenmitte. Anschließend die Hände wieder von Außen ansetzen und auf diese Weise Stück für Stück den Rücken massieren.

Mit den Händen greifst du in den Sand und schaufelst ihn auf den hohen Sandberg hinauf…

=> Mit den gespreizten Fingern einer Hand Druck auf den Rücken ausüben und die Finger mittig zusammenfinden lassen. So als würden diese wirklich den Sand am Strand schaufeln wollen.

Du klopfst den Sand deiner Sandburg sorgfältig fest…

=> Mit der flachen Hand über den gesamten Rücken klopfen und dabei leichten Druck ausüben. Oben an den Schultern darf mit etwas mehr Druck geklopft werden, so wie es dem liegenden Kind gut tut.

Hier und dort drückst du noch schöne Muscheln in deine Burg, die du zuvor am Strand gesammelt hast. Ganz sorgsam reihst du so eine Muschel nach der nächsten auf.

=> Mit dem Daumen punktuell den Rücken mit sanftem Druck massieren und bearbeiten.

Zwischen dem schönen Muschelmosaik, das du auf deiner Burg gestaltet hast, ist noch Platz für ein paar Muster.

=> Mit dem Zeigefinger dürfen auf dem gesamten Rücken schöne Muster gemalt werden. Die darf jedes Kind nach eigenen Ideen „gestalten“, was besonders bei Massage geübten Kindern beliebt ist. Alternativ könnt ihr den massierenden Kindern auch kleine Impulse dafür geben wie Pünktchen, Zickzacklinien, Wellen malen u.a.m.

Schließlich ist deine Sandburg fertig. Toll ist sie geworden! Du bist richtig stolz auf dein Kunstwerk. Zufrieden machst du es dir im warmen Sand bequem und genießt die warmen Sonnenstrahlen. Ganz sanft streicheln sie über deine Haut und du genießt die wohltuende Wärme, die von der Sonne ausgeht… Ganz ruhig und entspannt bist du… Ruhig und vollkommen entspannt…

=> Alle massierenden Kinder reiben ihre Handinnenflächen mit kräftigem Tempo aneinander, bis diese schön warm sind. Anschließend legen die diese ruhend auf den Rücken der liegenden Kinder. Wenn die Wärme langsam nachlässt kann dieser Vorgang mehrfach wiederholt werden.

Nun ist es langsam aber sicher Zeit für den Rückweg. Du atmest tief ein und aus, ballst die Händen zu festen Fäusten, reckst und streckst dich ausgiebig und fühlst dich rundum glücklich und gut erholt…

=> Die Kinder, die massiert worden, nehmen die Übung auf diese Weise zurück. Sobald diese sitzen und mit ihrer Aufmerksamkeit wieder im Hier und Jetzt angekommen sind, wird gewechselt und die anderen Kinder werden im Anschluss massiert!

Weitere Kindermassagen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, kindgerechte Fantasiereisen gibt es in diesem Ordner und ein Buch von mir mit zahlreichen solcher Streichelgeschichten ist hier zu finden.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Entspannung für Kinder: Entspannende Kindermassage und Streichelgeschichte für Ostern

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Kleine Inseln der Ruhe sind im Alltag immer herzlich willkommen. Und zu Zeiten, in denen es vor kleinen Heimlichkeiten wimmelt erst recht! Im Haus wurden schon ein paar frühlingshafte Zweige mit selbst bemalten Ostereiern geschmückt und jetzt warten alle schon ganz gespannt auf den Osterhasen, der im Garten süße Osterüberraschungen zwischen den Tulpen im grünen Gras versteckt…
Daher gibt es auch von mir ein kleines Ostergeschenk für euch, in Form einer wohltuenden Massage bzw. Streichelgeschichte. Wer nicht weiß, wie diese entspannenden Kindermassagen überhaupt funktionieren und was man alles dabei beachten soll, kann in diesem Artikel noch mal alle Infos nachlesen!

Das wird gebraucht:
Pro Massage- bzw. Spiel-Paar eine Matte oder weiche Decke als Unterlage sowie ein kleines, flaches Kissen

So wird’s gemacht:
Nun lege dich erst einmal der Länge nach auf den Bauch und mache es dir auf der Matte / Decke ganz bequem. Wenn du magst, kannst du deinen Kopf auf das kleine Kissen betten. Schließe dann deine Augen. Du bist ganz ruhig und entspannt…

=> Das Kind, das als erstes den Part des Massierens übernimmt, macht es sich neben dem liegenden Kind bequem.

Jetzt stelle dir mal vor, es ist ein schöner Frühlingstag. In der Osterhasenwerkstatt herrscht reges Treiben, denn heute sollen die Ostereier bemalt werden. Ein kleiner Hase nach dem nächsten kommt zur Tür herein gehoppelt…

=> Mit den lockeren Fäusten den gesamten Rücken, des liegenden Kindes leicht durchklopfen.

Jetzt ist die ganze Hasenbande endlich beisammen. Zuerst werden die frischen Eier schön blank geputzt, damit sie schön glänzen…

=> Mit den Handinnenflächen sanft über den gesamten Rücken des liegenden Kindes streicheln. Dabei leichten (!) Druck ausüben.

Als nächstes werden die bunten Farbtöpfe geöffnet und mit den Pinseln gut durchgerührt.

=> Zuerst mit dem Zeigefinger kleine Kreise aus den gesamten Rücken malen. Anschließend mit der Handinnenfläche kleine Kreisbewegungen auf den Rücken streicheln.

Jetzt kann es endlich losgehen. Mit dem Pinsel malt jeder Hase tolle Muster auf die Eier: Kleine Pünktchen, breite Streifen, Zickzacklinien, Kreise und bunte Linien. Jedes Ei sieht dabei anders aus!

=> Mit dem Fingern / Händen den Rücken bemalen. Immer wieder in einer anderen Weise. Man kann dabei mit dem Finger dünnen Linien über den Rücken fahren, mit den Fingerspitzen leicht klopfen, mit der Faust „klecksen“ oder mit der Handkante Streifen „malen“. Je mehr Muster gemalt werden, desto abwechslungsreicher ist die Massage.

Schließlich sind all die vielen Eier fertig bemalt. Sie werden zum Trocknen draußen auf die Wiese getragen.

=> Mit beiden Händen an den Schultern oben ansetzen und nach unten in Richtung Po streichen. Immer wieder von oben beginnend runterstreichen, bis der gesamte Rücken auf diese Weise massiert wurde.

Die Frühlingssonne glitzert am blauen Himmel wie ein goldener Ball. Ganz warm sind ihre Sonnenstrahlen. Kannst du sie spüren?

=> Beide Handinnenflächen schnell und kraftvoll aneinander reiben, bis diese ganz warm sind. Dann die erwärmten Handflächen ruhend auf den Rücken legen. Sobald die Wärme nachlässt kann dieser Vorgang ein- oder auch mehrmals wiederholt werden. Zum Schluss dann die Hände einfach ruhend liegen lassen und wenn die Wärme nicht mehr spürbar ist, langsam wegnehmen.

Hinweis: Im Anschluss darf das Kind, das massiert wurde noch einen Moment nachspüren und sich dann ausgiebig recken und strecken. Danach werden die Rollen getauscht und das Kind, das zuerst massiert hat, darf nun die Massage in vollen Zügen genießen!

Weitere schöne Kindermassagen findet ihr übrigens in dieser Rubrik oder meinem Buch „Das Massage Geschichten Buch“, Entspannungsrätsel gibt es hier, verschiedene Fantasiereise bzw. Entspannungsgeschichte für Kinder gibt es an dieser Stelle und alle Ideen rund um die Osterzeit hält der Frühlingsordner für euch bereit.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Massage & Streichelgeschichte: Winterliche Entspannung für Kinder – Wir bauen einen Schneemann

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Hier auf meinem Blog wimmelt es nur so an kreativen DIY und Bastelideen. Doch besonders häufig suchen Leser hier nach kindgerechten Massagen und Streichelgeschichten für Kinder. Was sicher auch daran liegt, dass das Thema Entspannung für Kinder in dem Großteil meiner Bücher eine bedeutende Rolle spielt. Da es seit langer Zeit hier keine Massagegeschichte gegeben hat, habe ich passend zur Jahreszeit, eine kleine Entspannungseinheit für euch bzw. eure Kinder entwickelt. Habt ihr Lust auf etwas wohltuende Ruhe, eine Portion Geborgenheit und einer kleinen Streicheleinheit für Körper und Seele? Dann lasst uns den Winter einfach für einen wertvollen Moment gemeinsam genießen.

Wer nicht genau weiß, wie genau diese entspannenden Kindermassagen funktionieren und was man alles dabei beachten soll, kann in diesem Artikel noch mal alle Infos nachlesen!

Das wird gebraucht:
Pro Massage-Paar eine Matte oder weiche Decke als Unterlage sowie ein kleines, flaches Kissen

So wird’s gemacht:
Lege dich nun ganz bequem hin und schließe deine Augen. Horch einen Moment lang in dich hinein, ob du dich rund herum wohlfühlst…

Das Kind, was als erstes massiert wird, legt sich der Länge nach auf den Bauch. Derjenige, der massiert, nimmt in Höhe des Rückens eine bequeme Sitzhaltung ein.

Stell dir vor es ist Winter und draußen fallen dicke, weiche Schneeflocken vom Himmel hinab. Immer mehr Schneeflocken tanzen durch die Luft und decken die Erde mit einer weißen Schicht Schnee zu.

Mit den Fingerspitzen gleichmäßig über den gesamten Rücken des liegenden Kindes „klopfen“.

Schließlich ist draußen alles mit reichlich Schnee bedeckt. Du schlüpfst in deine warmen Wintersachen, ziehst die gefütterten Stiefel an und spazierst durch die Winterlandschaft…

Mit lockeren (!) Fäusten in mäßigem Tempo den Rücken durchklopfen.

Du formst mit den Händen einen runden Schneeball.

Mit den offenen Händen von Außen zur Rückenmitte streichen, so dass auf diese Weise der gesamte Rücken massiert wird.

Als die Kugel fertig ist, rollst du sie vorsichtig durch den Schnee, damit sie größer wird. Schließlich ist so ein Schneemann richtig schön rund.

Mit der Handinnenfläche kreisförmig über den gesamten Rücken streichen. Dabei darf die massierende Hand leichten Druck ausüben!

Fertig, die erste Kugel steht nun sicher am Boden. Jetzt ist die nächste Kugel an der Reihe, schließlich braucht der Schneemann auch einen Bauch.

Die geöffnete Hand mittig auf den Rücken legen und einen mittelgroßen Kreis streichen.

Nun ist der Kopf an der Reihe. Hierfür reicht eine kleine Kugel aus.

Mit dem Zeigefinger kleine Kreise auf den Rücken „malen“.

Jetzt fehlen dem Schneemann noch ein fröhliches Gesicht und Knöpfe.

Mit dem Finger Augen, Nase, Mund und Knöpfe auf den Rücken zeichnen.

Ganz zum Schluss bekommt der Schneemann noch einen Hut und einen langen Schal, damit er im Winter nicht friert. Kannst du die wohltuende Wärme spüren?

Beide Handinnenflächen aneinanderlegen und mit Tempo aneinander reiben, so dass diese ganz warm werden. Dann die warmen Hände ruhend auf den Rücken legen. Sobald die intensive Wärme nachlässt, den Vorgang wiederholen, so dass nach und nach der ganze Rücken auf diese Weise gewärmt wird!

Hinweis: Im darf das Kind, das massiert wurde noch einen Moment nachspüren und sich dann ausgiebig recken und strecken. Dann werden die Rollen getauscht und das Kind, das zuerst massiert hat, darf nun die Massage genießen 🙂

Weitere schöne Kindermassagen findet ihr übrigens in dieser Rubrik oder meinem Buch „Das Massage Geschichten Buch“, Entspannungsrätsel gibt es hier und verschiedene Fantasiereise bzw. Entspannungsgeschichte für Kinder gibt es an dieser Stelle.

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Entspannende Massage & Streichelgeschichte für die Laternenzeit: Kommt, wir wollen Laternen basteln!

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Eine wohltuende Massage für Kinder hat es schon länger nicht mehr auf meinem Blog gegeben. Und als kleines Geschenk für das bevorstehende St. Martinsfest habe ich eine ganz stimmungsvolle Streichelgeschichte für alle kleinen und großen Laternenfans dabei. Also schnappt Euch eine Matte, Decke und ein Kissen und genießt diese kleine Streicheleinheit in vollen Zügen. Wer vorab nachlesen möchte was es mit diesen Massagen und Streichelgeschichten auf sich hat und was man beachten sollte, wird in diesem Artikel von mir fündig.

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Das wird gebraucht: Pro Spielerpaar eine Matte oder Decke sowie ein kleines, flaches Kissen

So wird´s gemacht:
Bitte sucht euch für die heutige Massage einen Spielpartner / eine Spielpartnerin.

Haben alle einen Partner gefunden, dürfen sich alle eine Matte nehmen. Am sinnvollsten ist es, wenn die Matten in einem großen Kreis um die Mitte gelegt werden. Denn so können die Kinder, die nachher massieren, den Erzähler bzw. die Übungsleitung jederzeit sehen und schauen, wie welche Berührung durchgeführt wird.

Die Kinder, die das glattere (längere, hellere o.ä.) Haar haben, werden nun zuerst massiert. Dazu legen sich die Kinder mit dem Bauch auf die Matte. Schaut, dass ihr wirklich bequem liegt und euch dabei rundum wohl fühlt…

Die Kinder, die nun massieren, setzen sich etwa in Rückenhöhe neben das liegende Kind.

Stellt euch vor, wir basteln heute eine Laterne. Denn das Martinsfest ist nicht mehr weit! Dazu legen wir als erstes die Basteltischdecke auf den Tisch…

Die Kinder, die massieren, zupfen sacht an dem Oberteil, das das liegende Kind trägt. Dabei darf nach unten, an beiden Seiten und nach Oben gezupft werden. Natürlich nur so sacht, dass es angenehm ist und nichts an der Kleidung kaputt geht!

Prima! Nun schneiden wir aus einem Bogen Tonkarton die Laternenform mit der Schere aus…

Die Hand wird gestreckt und mit der unteren Kante darf nun über den gesamten Rücken gefahren und mit leichtem Druck massiert werden.

Jetzt ritzen wir noch kleine Muster in die Pappe, damit die Kerze schließlich auch richtig in der Laterne leuchten kann…

Dazu darf mit dem Zeigefinger hier und da auf den Rücken gemalt werden. Ob Kreise, Kringel, Dreiecke, Quadrate, Sterne – alles ist erlaubt. Die Kinder, die massieren, sollten darauf achten, dass so der ganze Rücken gestreichelt wird und die Motive auf dem Rücken möglichst gleichmäßig verteilt werden.

Wir müssen nun noch flüssigen Kleber auf der Rückseite verteilen…

Mit den flachen Händen sanft den Rücken streicheln.

Wunderbar, nun muss noch das Transparentpapier auf den Kleber gedrückt werden, damit die Laterne bunt leuchten kann.

Mit den flachen Händen den ganzen Rücken sanft durchklopfen.

Als nächstes muss der Kleber trocknen…

Hierbei wird über den Rücken des Kindes gepustet.

Super, die Laterne ist fertig. Jetzt kommt noch ein Teelicht hinein. Seht ihr den bunten Schein der Laterne? Und könnt Ihr die wohltuende Wärme dabei spüren?

Beide Handinnenflächen schnell aneinanderreiben, bis diese ganz warm sind. Dann die warmen Hände ruhend auf den Rücken legen!

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Ein kleiner Tipp:
Man kann diese Massage auch im Stehen durchführen. Dann braucht man nicht soviel Platz. Außerdem nimmt dies nicht ganz soviel Zeit in Anspruch, da man nicht erst die Matten verteilen muss. Jedoch empfinden die Kinder es meist als entspannender, wenn sie sich dabei hinlegen können.
Diese Massage lässt sich nach eigenen Ideen oder Anregungen der Kinder auch nach Belieben abändern und erweitern. Beispielsweise wenn die Entspannungsphase noch weiter ausgedehnt werden soll. Das hängt natürlich ganz von der Zeit ab, die man hierfür zur Verfügung hat.

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Ich wünsche allen eine ganz lichterfüllte Laternenzeit!

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Weitere schöne Kindermassagen findet Ihr übrigens in dieser Rubrik oder meinen Büchern „Viele, kleine Streichelhände“ sowie „Das Massage Geschichten Buch“. Und eine wunderschöne Fantasiereise bzw. Entspannungsgeschichte zur Laternenzeit gibt es an dieser Stelle.

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