Ausflugstipp in Norddeutschland: Ein Ausflug nach Friedrichstadt

Mitten in Schleswig-Holstein liegt das beschauliche Städtchen Friedrichstadt. Das kleine „Holländerstädtchen“ wurde vor genau 400 Jahren vom damaligen gottorfschen Herzog Friedrich III. gegründet.

Er wollte dort eine Handelsmetropole aufbauen und bot den in den Niederlanden verfolgten „Remonstranten“ Zuflucht und Religionsfreiheit. Viele von ihnen nahmen das gerne an, bauten an der Eider ihre Häuser auf – und die holland-typische Grachten.

Im September 2021 wurde dort das Stadtjubiläum gefeiert. Ein Anlass für uns, der kleinen Stadt einen Besuch abzustatten.

Schon vom Parkplatz aus, hatten wir den direkten Blick auf die Gracht und durch die kleine Einkaufspassage, die mitten durch Friedrichstadt führt.

Schon allein die Schilder, die hier und da auf verschiedene Geschäfte hinweisen, haben ihren Charme und sind wirklich einzigartig. Viele der Geschäfte haben auch draußen dekoriert und wirken sehr gemütlich.

Keine Waren von der Stange, sondern außergewöhnlich, charmant und mit viel Pfiff. So dass die Laden wirklich zum Bummeln einladen und es Spaß macht hindurchzugehen und eine Weile in Ruhe zu stöbern.

Aber auch die Häuser sind allesamt individuell und einzigartig. Manche von ihnen sogar deutlich sichtbar, wie eines der Kinder in der Einkaufpassage so treffend feststellte „krumm & schief“, was sie ausgesprochen sympathisch macht.

Hier ein Erker, dort ein kleines Türmchen und auch die Dächer teils typisch holländisch, wie man es im schönen Nachbarland so häufig vorfindet und von dort auch kennt. Ein wenig hat mich die Stadt an unseren Ausflug in Zeeland, die kleine Stadt Veere erinnert, die wir schon oft besucht haben.

Leider war, ähnlich wie bei unseren Ausflügen nach Husum und Tondern, auch hier das Wetter eher bescheiden. Wobei wir hier zumindest anfangs noch Glück hatten und sich sogar ganz kurz mal die Sonne und etwas blauer Himmel blicken ließ.

Eine kleine Pause haben wir auf dem Marktplatz gemacht und dort die ansässige Eisdiele besucht. Das Eis kann ich euch sehr empfehlen. Meine Tochter jedenfalls war total begeistert und es schmeckte ganz hervorragend.

Wir haben im Anschluss noch ein paar der eher abgelegenen Straßen und kleinen Gassen besucht. Die zum Glück nicht ganz so gut besucht waren, wie der Rest der Stadt.

Friedrichstadt ist auf jeden Fall einen Ausflug wert und ich würde jederzeit wieder hinfahren, wenn wir in der Nähe sind.

Weitere tolle Ausflugstipps findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Ferien & Reisen gibt es in dieser Rubrik und alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ausflugstipp in Norddeutschland: Ein kurzer Ausflug nach Husum

Nachdem wir während der Herbstferien an der Nordsee schon die wunderschöne Stadt Friedrichsstadt besucht haben, haben wir auch der Stadt Husum einen klitzekleinen Ausflug abgestattet. Husum liegt in Nordfriesland im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Gegensatz zu dem kleinen Städtchen Tondern, leben hier schon deutlich mehr Leute. Und zwar knapp über 23.000 Einwohner.

Zuerst haben wir den Schloßpark besucht. Den kenne ich noch aus Kindertagen. Als ich Kind war, haben meine Großeltern mit uns Kindern Urlaub gemacht, während dem wir im Frühling den Park besucht haben.

Ein ganz beeindruckendes Ereignis, da dort seinerzeit die Husumer Krokusblüte, eine absolute Sehenswürdigkeit dieser Stadt, die man nicht verpassen sollte.

Denn dort findet zu dieser Zeit auf mehr als 50.000 m2 ein wahres Meer an Krokusblüten. Dieser zieht sich wie ein Blütenteppich über die Grünfläche.

Bei uns im botanischen Garten blühen zwar auch allerhand Krokusse, aber das lässt sich nicht annährend mit dem Schauspiel in Husum vergleichen. Ein wirklich wunderschöner, beeindruckender Anblick!

Zu dieser Jahreszeit war der Park leider nicht ganz so schön, was allerdings eindeutig am herbstlichen Schmuddelwetter lag.

Aber zumindest zum Start unseres Ausflugs hatten wir das Glück, dass es wenigstens trocken war. Eine neue Stadt zu erkunden macht bei Regen einfach keinen Spaß 😉

Im Park kann man gemütlich spazieren und die Seele baumeln lassen. Man findet dort reichlich Wiesenfläche, prächtige Bäume, Wassergräben und allerhand Bänken zum Verweilen.

Die Innenstadt liegt praktisch gleich neben dem Schloss und ist fußläufig gut zu erreichen. Die Häuser sehen auch hier größtenteils sehr schön und einladend aus. Nur sind die jeweiligen Straßen und Gassen nicht mehr ganz zu eng und urig, wie beispielsweise in Tondern.

Unterwegs kamen wir u.a. am Theodor Storm Haus vorbei (dass man übrigens besichtigen und die Ausstellung im Innern besuchen kann. Zum Teil sind sogar die original Wohnräume noch vorhanden), am Schiffahrtsmuseum sowie am Binnenhafen.

Dann allerdings zog eine dunkle Gewitterfront heran, so dass wir uns kurzerhand auf den Rückweg gemacht haben.

Weitere tolle Ausflugstipps findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Ferien & Reisen gibt es in dieser Rubrik und alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ausflugstipp: Ein kurzer Ausflug nach Tondern in Dänemark

In den Herbstferien haben wir Urlaub an der Nordsee gemacht. Da das Wetter zu dieser Jahreszeit sehr ungemütlich und für den Strand eindeutig zu nass war, sind wir für einen Tag nach Dänemark gefahren um die kleine Stadt Tondern (auf Dänisch Tønder) anzuschauen. Ich war von unzähligen Jahren als kleines Kind mit meinen Großeltern dort und fand diesen Ort schon damals ganz faszinierend.

Nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen. Wie schon bei unserem Besuch seinerzeit im niederländischen Middelburg, hätten wir uns jedoch auch hier besser vorab nach den örtlichen Gegebenheiten und Öffnungszeiten erkundigt. Denn auch hier öffnen die Geschäfte erst spät, haben dafür jedoch lang geöffnet.

So haben wir das Beste daraus gemacht und sind durch die doch recht menschenleere Stadt geschlendert. Der Vorteil hierbei, man konnte wunderbar fotografieren, ohne dass jemand durch das Bild lief 😉

Allerdings war das Wetter auch hier wenig einladend und sehr regnerisch. Was man auf den Fotos unschwer erkennt. Bis unser Ausflug zu guter Letzt in einem wahren Wolkenbruch sehr spontan endete, sind wir eine Weile durch die süße Innenstadt gelaufen, die mehr oder weniger hinter der deutsch-dänischen Grenze liegt und gerade mal knapp 7500 Einwohner zählt.

Die Gassen und Häuser sind wirklich urig, wie aus einer anderen Zeit oder gar Filmkulisse. Viele der Gebäude in den Nebenstraßen wirkten unbewohnt und verlassen. Jedes von ihnen hatte seinen ganz eigenen Charme. Ob Sprossenfenster aus Holz, prachtvollen Eingängen, verschnörkelten Haustüren, zahlreichen Erkern sowie Wege und Straßen mit Kopfsteinpflaster, erweckten den Eindruck in einer ganz anderen Zeit gelandet zu sein.

Ich mag solche Städte sehr, in denen nicht alles Nigel nagelneu, top modern und gradlinig ist. Das Städtchen Tondern hat wirklich seinen ganz eigenen Charme.

Die Geschäfte, wenn auch größtenteils geschlossen, sahen einladend aus. Überwiegend individuelle Läden, die wie die Stadt selbst, eine persönliche Note hatten. Ich wäre zu gerne von Laden zu Laden geschlendert, da man solche Geschäfte bei uns in der Stadt nur selten findet.

Trotz Schietwetter und geschlossenen Läden kann ich einen Ausflug dorthin empfehlen. War von euch schon mal jemand dort?

Weitere tolle Ausflugstipps findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Ferien & Reisen gibt es in dieser Rubrik und alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY Bastelidee & Upcycling für Kinder: Herbstlichen Fuchs aus Joghurtbecher basteln

Zum Basteln verwende ich immer gerne Alltagsmaterialien, die ich vor dem Müll rette, die kostenlos sind und die man schnell zur Hand hat. So hat man auch für Zwischendurch, für verregnete Nachmittag oder eine spontane Bastelaktion immer etwas parat ohne erst einkaufen zu gehen oder stundenlang etwas vorzubereiten.
So ist vor kurzem wieder mal unsere Restekiste mit leeren Joghurtbechern zum Einsatz gekommen. Die sind ganz stabil und daher ein prima Bastelmaterial.
Nach den bunten Eulen aus dieser Bastelanleitung sind diesmal kleine Füchse für mein Kunstprojekt geworden.

Das wird gebraucht:
Pro Fuchs ein leerer Joghurtbecher (sauber gespült und trocken!), eine Tageszeitung, eine Bastelschere, Tapetenkleister Pulver, eine Bastelunterlage, Malkittel, Wasserfarbkasten, gut deckende Bastelfarbe (oder Acrylfarbe), dünne Kordel, drei Knöpfe, Pinsel, Klebestift, ein kleines Stück Pappe, ein Reststück Bastelfilz in orange

So wird’s gemacht:
Als erstes rührt man sich in einer Schüssel einen Esslöffel Tapetenkleisterpulver mit lauwarmem Wasser an. Wenn ihr des Öfteren mit Tapetenkleister arbeitet, kann man sich auch eine größere Menge anrühren und diese in einem Marmeladenglas luftdicht verschlossen aufbewahren. Dieser Kleber hält sich recht lange.
In der Zeit während der Kleister zieht, deckt man den Tisch mit einer Malunterlage oder abwaschbaren Tischdecke ab. Die kleinen Künstler schlüpfen in Bastelkittel und das Zeitungspapier kann in kleine Stücke geschnitten werden.

Danach streicht man den Becher von außen mit Kleister ein und klebt das Zeitungspapier darüber. 2 Schichten Papier und Kleister sollten ausreichen.
Während der Kleister gut durchtrocknet, kann man aus der restlichen Zeitung ein Stück mit Text bedruckten Teil ausschneiden und mit Deckweiß oder weißer Acrylfarbe bemalen.

Den getrockneten Joghurtbecher bemalt man mit orange und lässt auch die Farbe trocknen. Anschließend kann man aus der weiß bemalten Zeitung zwei ovale für die Fuchsnase ausschneiden und an den unteren Rand kleben. Von der Kordel schneidet man ein paar kurze Stücke ab, klebt diese unten mittig an und einen kleinen Knopf als Nasenspitze darauf. Auch für die Augen haben wir kleine Knöpfe verwendet.
Zum Schluss kamen noch die Ohren an die Reihe. Die sind aus Pappe und Filz geschnitten und angeklebt. Fertig ist der herbstliche Fuchs!

Mögt ihr Füchse? Dann stöbert doch mal in der Rubrik „Fuchsgeburtstag“, dort tummeln sich allerhand kreative Do-it-Yourself Ideen rund um den Fuchs!

Weitere tolle Bastelideen mit Anleitung findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie oder meinen Pinterest Boards, kreative Upcycling DIY gibt es in diesem Ordner, alles rund um den Herbst ist hier zu finden und andere kreative Sachen gibt es dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Bastelidee & Upcycling für Kinder im Herbst: Fliegenpilze mit Klorollen Stempeln

Nicht nur das Basteln mit leeren Klopapierrollen macht Spaß, sondern man kann damit auch hervorragend drucken. Dazu habe ich auf dem Blog in den vergangenen Monaten schon zahlreiche Ideen mit Bastelanleitung vorgestellt. Anfang des Jahres hat es zu diesem Thema sogar eine DIYchallengederwoche gegeben: Luftballons, Wolken mit Regenbogen, bunte Clowns, das Bären Trio, die sommerlichen Frösche im Teich, ein Hahn, kleine Küken, leckere Bonbons, frische Erdbeeren, knackige Äpfel, Schnecken und nicht zu vergessen die Regenwolke samt Regentropfen
Nun kommt passend zum Herbst noch eine weitere Idee dazu, die man nicht nur als Herbstgruß per Post verschicken, sondern auch als Geburtstagskarte nutzen kann.

Das wird gebraucht:
Ein Stück Pappe / Karton, leere Klorollen, einen Bürotacker, Bastelfarbe in Weiß, Rot und Grün, Pinsel, ein Wattestäbchen oder Streichholz, eine alte Gabel, eine Bastelschere, eine Bastelunterlage und Malkittel

So wird’s gemacht:
Während ihr euch die Malkittel überzieht und den Tisch abdeckt, kann euch ein Erwachsener aus einem leeren Pappkarton ein Stück herausschneiden.

Die Größe bleibt euch überlassen. Unsere waren in etwa so groß wie eine Postkarte, so dass sich die Bilder später auch als Postkarte verschicken lassen.

Schneidet von einer Klorolle einen Streifen ab und teilt ihn mittig. Dann kürzt ihr diesen ggf. und formt daraus einen Stiel. Die unteren Enden können dabei leicht überlappen und werden mit Hilfe eines Tackers fixiert.

Das rechtliche Stück der Papprolle formt zu einem Pilzkopf.

Dann bestreicht ihr die Ränder des Pilzstieles mit weißer Farbe und stempelt damit die Pilze an den unteren Rand des Bildes. Darüber kommt, mit roter Farbe, jeweils ein Pilzkopf.

Damit es nach Wald & Natur aussieht, haben wir noch mit grüner Farbe und einer Gabel etwas Moos dazu gedruckt.

Die Maltechnik mit der Gabel kennt ihr schon aus der Bastelanleitung dem Eisbären, Osterhasen, der Katze und dem süßen Panda.

Nun verdünnt ihr euch einen Klecks roter und weißer Farbe mit Wasser und könnt vorsichtig die Stiele und Kappen der Pilze ausmalen.

Sobald die Farbe getrocknet ist, dürft ihr mit der restlichen weißen Farbe das für Fliegenpilze übliche Muster auf eure Glückspilze tupfen.

Das klappt am besten mit einem ganz dünnen Pinsel. Noch einfach geht es mit Hilfsmitteln wie einem Streichholz, Zahnstocher oder Wattestäbchen (Wichtig – diese kann man der Umwelt zu liebe immer wieder verwenden. Einfach nach dem Basteln trocken lassen!)

Wie gefallen euch die Glückspilze?

Weitere DIY Bastelideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Upcycling mit detaillierter Bastelanleitung gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner oder auch an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Kindermassage & Streichelgeschichte zur Laternenzeit: Wir backen einen Weckmann

Die Laternenzeit ist jedes aufs Neue etwas ganz Besonderes. Und gerade für Kinder ist diese Zeit so spannend. Außer gemeinsam bunte Laternen für den Martinszug zu basteln, gehört ihm Anschluss auch ein Weckmann mit Tonpfeife mit dazu. Zumindest in unserer Region. In anderen Gegenden wird er als Stutenkerl bezeichnet. Und genau um diese Leckerei geht in es der heutigen Massagegeschichte, die für wohltuende Entspannung und Wohlbefinden sorgt. Etwas Ruhe und Ausgleich im Alltag sind schließlich immer willkommen.
Wer nicht genau weiß, was es mit Kindermassagen auf sich hat, kann in diesem Artikel nochmal nachlesen.

Material:
Pro Spielpaar eine Matte oder Decke

So geht’s:
Bitte sucht euch für diese Massage einen Spielpartner, mit dem ihr diese gemeinsam durchführen möchtet. Wer einen Partner gefunden hat, nimmt sich eine Matte / Decke und sucht sich einen Platz im Raum…

Wartet einen Moment ab, bis sich alle Kinder zu Paaren zusammengefunden haben.

Derjenige von euch mit dem dunkleren Haar, wird als erstes massiert und darf sich mit dem Bauch auf die Matte legen und seine Augen schließen… Das andere Kind, das massiert, nimmt am besten neben dem Rücken Platz.

Gebt den Kindern einen Moment Zeit die richtige Liege- bzw. Sitzposition zu finden. Sobald Ruhe einkehrt, könnt ihr mit der Übungsanleitung weiter fortfahren.

Stellt euch mal vor, wir backen heute einen Weckmann! Dazu fegen wir erst einmal die Arbeitsfläche und machen sie sauber…

Mit der flachen Hand wird über den gesamten Rücken des liegenden Kindes gewischt. Dabei kommt es nicht auf Tempo und Zeit an. Eher auf die „Gründlichkeit“ damit auch wirklich der gesamte Rücken durch das Wischen massiert und gestreichelt wird!

Jetzt kommt das Mehl…

Mit den Fingerspitzen darf das „Mehl“ auf den ganzen Rücken gerieselt und verteilt werden.

Der Zucker…

Nun darf etwas fester mit den Fingerspitzen über den Rücken geklopft werden, da der Zucker ja grober und schwerer ist als das staubige, feine Mehl.

Ein paar Stücke Butter…

Die Fingerspitzen werden mittig zusammengehalten und so der Rücken hier und da betupft.

Etwas Hefe muss in den Teig gebröselt werden…

Die Fingerspitzen dürfen mal hier und mal dort über den Rücken „krabbeln“. Hierbei kann der ganze Rückenbereich mit einbezogen werden, damit der Rücken schön massiert wird.

Ach, du Schreck, das Ei fehlt noch!

Setzt die Fingerspitzen einer Hand auf den Rücken auf und zieht die Finger mit Druck nach außen. Das stellt das Aufschlagen eines Eies recht gut dar!

Und nun muss geknetet werden. Los geht’s!

Mit beiden Händen wird der Rücken gründlich massiert und sanft (!) geknetet.

Aus dem fertigen Teig wird nun ein schöner Weckmann geformt…

Die Hände werden als erstes am Kopf oben aufgesetzt und dieser rechts und links zu den Schultern hin ausgestrichen. Danach streicht man rechts und links die Schultern hinab, beide Arme hinunter, den Rumpf entlang und beide Beine bis zu den Füßen hinab. Die Kinder, die massieren, stehen dazu am besten auf um mehr Bewegungsfreiheit zu haben und besser agieren zu können.

Super sehen eure Weckmänner aus. Einfach wunderschön, wie ein richtiger Weckmann auszusehen hat!

Nun ab in den Ofen damit!

Die Kinder, die massieren, nehmen wieder neben der Schulter Platz und reiben ihre Handflächen möglichst schnell und fest aneinander. Die so gewärmten Handinnenflächen werden nun ruhend (!) mittig auf den Rücken gelegt. So lange bis die Wärme langsam nachlässt.

Die Weckmänner sind fertig, guten Appetit!

Gebt den Kindern, die massiert wurden, Zeit die Übung zu beenden. Am besten atmen sie dazu mehrfach tief ein- und aus. Strecken die Arme nach oben, die Beine nach unten, bis sie sich wieder ganz wach fühlen.

Wichtiger Hinweis:
Die Massagen werden in der Regel als Partnerübung durchgeführt. Dies ist ein Geben und Nehmen. Plant daher bitte immer ausreichend Zeit ein, dass die Massagen im Anschluss mit vertauschten Rollen nochmals durchgeführt werden kann und auch die anderen in den Genuss der wohltuenden, entspannenden Massagen kommen!

Ein kleiner Tipp:
Werft doch mal einen Blick in die Rubrik „Laterne & Co.“, dort findet ihr nicht nur zahlreiche Ideen mit Bastelanleitung für selbst gemachte Laternen, sondern auch eine weitere entspannende Kindermassage zum Thema, eine Fantasiereise zur Laternenzeit sowie andere DIY Ideen.

Weitere Bastelideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, mehr Spiel & Spaß gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner oder meinen Pinnwänden.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Bastelidee für Kinder: Upcycling Gespenster aus Klorollen – perfekt für Halloween

Damit unser Vorrat an gesammelten Klopapierrollen ein wenig schrumpft, gibt es heute noch eine lustige Idee für euch. Denn aus Toilettenpapierrollen kann man mit etwas Farbe und weißem Krepppapier witzige Geister gestalten. Vor denen braucht niemand Angst zu haben. Die sind total kinderlieb und ganz verspielt, wie es sich für ein kleines Gespenst nun mal gehört 😉

Habt ihr Lust mit uns zu basteln? Hier kommt die detaillierte Bastelanleitung für diese schaurig schöne Grusel Deko!

Das wird gebraucht:
Leere Klorollen (am besten unbedruckt!), weiße Bastelfarbe (oder Deckweiß), eine alte Tageszeitung, einen Wasserfarbkasten, Pinsel, eine Bastelschere, eine Lochzange, Kordel, Bastelkleber (Klebestift), weißes Krepp- oder Seidenpapier, eine Malunterlage und Malkittel

So wird’s gemacht:
Deckt den Tisch ab und zieht euch alle einen Bastelkittel über. Aus Zeitung und schwarzer Wasserfarbe stellt ihr euch umweltfreundliches Bastelpapier her.

Danach rundet ihr die obere Kante eurer Papprolle mit der Schere ab. Schließlich soll der kleine Geist ja keinen eckigen Kopf haben 😉 Dann bemalt ihr die Rolle von außen dünn mit weißer Farbe.

Hilfreich hierfür ist es, Klorollen ohne Werbeaufdruck zu nehmen, da die weiße Farbe nicht 100% deckt. Alternativ müsst ihr euren Gespenstern sonst einfach einen zweiten Anstrich mit Farbe verpassen.

Von der Rolle Krepp schneidet ihr einen dünnen Streifen ab und rollt diesen auseinander. Das Kreppband teilt ihr in mehrere Stücke und klebt dies von Innen an den unteren Rand, so dass schließlich rund herum weiße Bänder befestigt sind.

Aus dem selbst gemachten Papier schnippelt ihr dem Gespenst noch Augen, Mund und andere Details eurer Wahl.

Zum Schluss knipst ihr mit Hilfe der Lochzange oben rechts und links zwei kleine Öffnungen, zieht etwas Kordel hindurch und fertig ist die tolle Deko für die Herbstzeit, ein Gruselfest oder die Halloweenparty!

Ein kleiner Tipp:
Wer mag, kann die selbst gemachten Gespenster auch als Einladung zu einem Kindergeburtstag nutzen. Den Text für die Einladung könnt ihr einfach auf der Rückseite notieren oder zusammengerollt in den Geistern verstecken.

Weitere Ideen rund um das Feiern mit Kindern findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Upcycling mit detaillierter Bastelanleitung gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner und andere kreative Sachen auch an meinen Pinnwänden.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Spiel und Spaß für Kinder: Kleine Rätsel rund um die Laternenzeit

Nicht mehr lang und dann beginnt die Laternenzeit. Den warmen Lichterglanz, das gemütliche Basteln von Laternen und den Laternenumzug am Sankt Martins Tag mag ich besonders gerne im Herbst. Auf dem Blog habe ich schon mehrfach darüber berichtet. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran? Wer mag findet hier einen Artikel zu einem ganz außergewöhnlichen Laternenzug und hier ein paar wertvolle Infos zum Mäten Singen, dass es bei uns in der Region als Brauch gibt.

Für alle von euch, die dieses Fest ebenso gerne mögen wie ich, gibt es heute ein paar klitzekleine Rätsel zum Mitraten, die die Zeit bis St. Martin verkürzen und die Vorfreude wecken. Viel Spaß damit!

Du bist aus Teig ganz wunderbar
Dich mag auch jeder gern – na klar!
Aus Rosinen ist dein Angesicht
und lecker schmeckst du, kleiner Wicht
Es steckt ´ne Pfeife in deiner Hand
drum bist du bekannt im ganzen Land.
Dich gibt es nur zur Martinszeit
bei allen Bäckern weit und breit…
(Ein Weckmann / Ein Stutenkerl)

Steht der Mond ganz hoch am Himmel
und St. Martin reitet auf seinem Schimmel
dann kommen alle Kinder gerannt
und halten ihre … in der Hand.
(Laterne)

Wenn der Mond am Himmel steht
und das Kindlein schlafen geht
leuchtet der Mond in weiter Ferne
und dazu glitzern auch viele…
(Sterne)

Wenn die Sonne endlich geht
und ein Stern am Himmel steht,
sieht man, wer des Nachts dort oben wohnt:
der gelbe, alte, runde…
(Mond)

Einmal im Jahr reitet ein Mann
den Laternenkindern durch die Straßen voran
Und für einen Bettler, damit er nicht friert
da hat er sogar seinen Mantel halbiert.
(St. Martin)

Wenn es draußen dunkel ist,
steht sie bei uns auf dem Tisch
Dort leuchtet und schimmert sie so rein
wie viele, kleine Sternelein…
(Eine Kerze)

Du bist nicht unten – ist ja klar
Sondern hoch oben – hurra, hurra!
Des Nachts bist du stets dunkel
während die Sterne an dir funkeln.
Am Tag dann die Sonne an dir strahlt
ein jedes Kind dich gerne malt…
(Der Himmel)

Ein kleiner Tipp:
Werft doch mal einen Blick in die Rubrik „Laterne & Co.“, dort findet ihr nicht nur zahlreiche Ideen mit Bastelanleitung für selbst gemachte Laternen, sondern auch eine ganz entspannende Kindermassage und Streichelgeschichte zum Thema, eine Fantasiereise zur Laternenzeit sowie andere DIY Ideen.

Weitere Bastelideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, mehr Spiel & Spaß gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Herbstzeit sind in diesem Blog Ordner oder meinen Pinnwänden.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Upcycling Laterne Milchkarton – Roboter aus Tetrapak basteln

Kein Herbst vergeht, ohne dass ich mir eine neue Laterne ausdenke. Die Laternenzeit liebe ich einfach zu sehr und mag dabei nicht nur das warme Kerzenlicht, die Jahreszeit, den Laternenumzug und die Laternenlieder, sondern auch das gemütliche Basteln selbst. Vor allem wenn man es sich drinnen bei heißem Tee oder Kakao und ein paar süßen Leckereien gemütlich macht und gemeinsam Laternen anfertigt. Nach dem ausgefallenen Laternen Boot gibt es auch in diesem Jahr noch eine weitere tolle Idee. Diese Laterne ist ein waschechtes Upcyclingprojekt für alle Roboterfans und Bastelfreaks. Hier gibt es die Bastelanleitung zum Nachmachen.

Das wird gebraucht:
1 leere Milchverpackung / Milchtüte, ein scharfes Bastelmesser / Cutter, weißes Transparentpapier, Bastelkleber, eine Bastelschere, Pinsel, silberne Wasserfarbe, zwei leere Teelichthülsen, Knöpfe, silbernes Papier (alte Verpackung), Silberfolie, weiße Perlen, silberne Glöckchen, Papierreste, silberner Lackstift / Gelschreiber, eine Lochzange, Basteldraht, einen Bleistift

So wird’s gemacht:
Zuerst deckt man den Tisch mit etwas Zeitungspapier gut ab, schneidet vom Milchkarton den oberen Rand ab und kürzt die Tüte auf die gewünschte Länge. Je „kleiner“ die Laterne wird, desto handlicher und leichter wird diese für jüngere Kinder.

Dann ritzt ein Erwachsener die Ecken und Kanten vorsichtig mit dem Bastelmesser ein und die Kinder können anschließend die äußerste Schicht der Verpackung vorsichtig abziehen. (Eine detaillierte Anleitung mit wertvollen Tipps zum Basteln mit Milchtüten findet ihr hier)

Anschließend zeichnet man mit Bleistift die gewünschten Formen auf den Karton: Gesicht, Bauch sowie Öffnung an den Seiten damit die Roboterlaterne auch hell leuchtet. Die ritzt man entweder mit dem Cutter aus oder schneidet die Formen mit einer Schere aus dem Karton. Wenn genügend Öffnungen für das Kerzenlicht vorhanden sind, malt sich jeder seinen Roboter mit silberner Wasserfarbe an.

Für die Öffnungen schneidet man in der benötigten Größe Stücke aus dem Transparentpapier und klebt diese von Innen mit etwas Kleber davor. Von außen kann man nun den Roboter weiter verzieren: silberne Augen aus einer leeren Süßigkeitsverpackung, alte Knöpfe als kleine Schalter und die beiden Ohren sind leere Teelichthülsen, die ich zum Basteln aufgehoben habe.

Für die Antennen haben wir etwas Draht um einen Stift gewickelt und jeweils ein kleines Glöckchen am Ende befestigt. Die beiden Antennen bringt man über dem Gesicht am Milchkarton an.

Die beiden Arme sind aus silberner Bastelfolie, die man in 1 cm breite, lange Streifen schneidet. Die beiden Streifen klebt man an den Enden übereinander und faltet daraus eine Hexentreppe. Die Arme fixiert man am besten mit einem Tropfen Heißkleber, da dies ganz schnell klebt.

Ebenso die weißen Perlen, die die Hände darstellen. Fertig ist die leuchtende Roboterlaterne!

Wenn ihr noch einen anderen Roboter basteln wollt – schaut doch mal in diese Bastelanleitung und dort gibt es eine schöne Geschenkverpackung und hier einen tollen Robotergruß, aus einer Pappschachtel gebastelt 🙂

Weitere Ideen rund um die Laternenzeit findet ihr hier, kreative Bastelideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, tolle Upcycling Ideen zum Nachmachen gibt es in diesem Ordner, alle Ideen rund um den Herbst sind hier zu finden und andere kreative Sachen gibt es dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY Bastelidee für Kinder: Ahoi – wir basteln ein Segelboot als Laterne

Wer mich kennt weiß, dass ich maritime Sachen sehr mag. Vor allen Dingen Papierboote, wie ich sie auf dem Blog schon in ganz unterschiedlichen Varianten vorgestellt habe (Upcycling Boot aus Pappe, Papierboot Girlande, ein Sommerkranz mit Papierbooten, die Geschenkverpackung mit buntem Boot oder die Postkarten mit kleinem Schiff).
Dieses Mal habe ich eine maritime Bastelidee für den Herbst, die ich in dieser Form mit Sicherheit einzigartig und sehr ausgefallen ist – eine selbst gemachte Upcycling als Boot mit Segeln.

Das wird gebraucht:
Eine leere Spüliflasche, Tapetenkleister, Wasser, Schneebesen, weißes & blaues Transparentpapier / Seidenpapier, eine Bastelschere, Papierreste in rot & weiß, zwei dünne Stöcke / Äste, Stoffreste, Nähgarn, eine Nähmaschine, eine dünne Kordel, eine Heißklebepistole mit Klebepatrone, Basteldraht, Lochzange, ggf. Malkittel und Bastelunterlage

So wird’s gemacht:
Als erstes rührt man sich in einer kleinen Schüssel mit warmem Wasser etwas Tapetenkleister zu einem klebrigen Brei.

Das Transparentpapier schneidet man in Streifen und klebt dieses um die leere Plastikflasche herum. Den unteren Teil Blau, den oberen in Weiß. 2 bis 3 Papierschichten reichen vollkommen aus, da die Flasche stabil ist.

Dann stellt man die Flasche auf den Hals und lässt diese über Nacht gut durchtrocknen.

Aus dem Papier bastelt man einen kleinen Schwimmring / Rettungsring sowie eine kleine Fahne für den Fahnenmast ganz oben.

Aus gemusterten Stoffresten näht man eine klitzekleine Wimpelkette. Die Wimpel habe ich um ein Stück Kordel genäht, damit man diese später am Boot befestigen kann.

Sobald die Laterne trocken ist, klebt man mit Heißkleber den Rettungsring an, mittig den kleinen Ast als Fahnenmast sowie den Wimpel ganz oben als Fahne. Die genähte Wimpelkette kann man mit Tapetenkleister oder auch normalem Bastelkleber an den Außenkanten fixieren.

Zum Schluss mit der Lochzange oben zwei kleine Löcher in den Flaschenhals pieken und etwas Draht als Schlaufe für die Aufhängung durchziehen. Jetzt ist das Boot startklar für die Laternenzeit – Ahoi!

Weitere selbst gemachte Laternen und andere tolle Ideen zur Laternenzeit findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, Bastelideen speziell für Kinder gibt es in diesem Ordner, alle Ideen zum Thema Herbst in dieser Rubrik, alle Upcycling Anleitungen zum Nachmachen an dieser Stelle und andere kreative Sachen gibt es dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert