DIY Geschenk Idee: Selbst gemachte Geschenke zur Geburt – Bild mit Namen

Zur Geburt verschenken wir fast ausschließlich persönliche Dinge, die mit Liebe angefertigt wurden. Gerne auch Sachen, die den neuen Erdenbürger eine ganze Weile in einem Leben begleiten, wie beispielsweise die selbst genähte Schutzhülle für das gelbe Untersuchungsheft oder dieses vor kurzem gezeigte Baby Tagebuch für das erste Lebensjahr. Einen ganz ausführlichen Artikel mit vielen Ideen und Tipps für sinnvolle Geburtsgeschenke findet ihr übrigens hier.

Das wird gebraucht:
Bilderrahmen mit tiefem (!) Rahmen, weißer Tonkarton, eine Schere, Bastelkleber, Heißklebepistole samt Klebepatrone, Buchstabenperlen, Wasserfarbe, Deckweiß, eine alte Tageszeitung, Bleistift, Masking Tapes, Zahnstocher, weißer Gelstift, breiter Borstenpinsel, eine alte Buchseite, Buchstabenperlen

So wird’s gemacht:
Als erstes habe ich mir aus weißem Tonkarton ein großes Quadrat zugeschnitten, das etwas größer als der benötigte Bildausschnitt im Rahmen ist. Dann habe ich mir auf einem Blatt Papier eine Skizze gemacht, wie das Bild in etwa aussehen soll.

Für das Meer und die Wellen habe ich den mit Text bedruckten Teil einer alten Tageszeitung mit Wasserfarbe angemalt, trocknen lassen und ausgeschnitten. Die bringt durch die durchschimmernden Buchstaben immer noch mehr Abwechslung ins Bild als wenn man unifarbenes Bastelpapier hierfür verwendet. (Eine ausführliche Anleitung dazu gibt es hier)

Aus einer alten Buchseite habe ich ein kleines Papierboot gefaltet. Für den Mast habe ich ein Stück Zahnstocher von unten durch das Schiff gesteckt und oben mit einem Stück Masking Tape eine kleine Fahne gestaltet.

Außerdem habe ich aus bemaltem Zeitungspapier noch einen Rettungsring, eine Wolke und Vögel gestaltet. Damit das Bild persönlich wird, habe ich den Namen des Babys mit Buchstabenperlen aufgeklebt und in einer Ecke eine Wimpelgirlande aus Masking Tapes gebastelt.

Jetzt ab damit in den Rahmen und dann darf sich das neue Menschlein drüber freuen 🙂

Weitere Geschenkideen zum Selbermachen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, andere DIY Upcycling Ideen gibt es in dieser Rubrik und andere kreative Sachen es an dieser und jener Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY Idee: Selbst genähte U-Heft Hülle „Papierboot Ahoi“ – Selbst gemachte Geschenke zur Geburt

Derzeit ist im näheren Umfeld ein echter Babyboom ausgebrochen. Sobald die Geburt näher rückt, juckt es mich jedes Mal in den Fingern und ich muss mich kreativ betätigen. Besonders gerne bastele ich für besondere Anlässe wie diese, etwas selbst. Dinge, die ganz persönlich sind, die das Neugeborene möglichst lange begleiten und die man so kein zweites Mal im Laden kaufen kann. Eben Dinge, die so einzigartig sind, wie das Baby selbst 🙂 Schon am Dienstag hatte ich euch ein selbst gemachtes „Tagenbuch“ für das erste Lebensjahr vorgestellt.

So habe ich mich wieder einmal an die Nähmaschine begeben und genäht. Und zwar mehrere Stoffhülle für das gelbe Untersuchungsheft, was jedes Kind am Tag seiner Geburt erhält. Diese Hefte sind optisch kein Knaller, begleiten das Kind aber in den ersten Lebensjahren intensiv. Daher fand ich eine solche Schutzhülle ganz praktisch und vor allen dekorativ. Damit sehen die Hefte doch gleich viel ansprechender aus! Nach dieser Nähanleitung aus dem letzten Jahr, folgt nun eine weitere Variante.

Das wird gebraucht:
Glatter Webstoff aus reiner Baumwolle, Vliesofix, einen Bleistift, eine Stoffschere, Papierschere, Bügeleisen, Nähgarn, eine Nähmaschine, ein gelbes Untersuchungsheft als Vorlage, einen Gelstift oder Stoffkreide als Stift mit dünner Miene sowie optional ein Applikationsfüßchen für die Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Nachdem ich diese U-Heft Hülle genäht habe und diese vom Volumen her recht dick finde, habe ich es hierbei mal ohne Innenfutter probiert. Ohne Heft im Innern ist die Stoffhülle natürlich nicht ganz so stabil, aber am Heft selbst hält alles prima und es verzieht sich der Stoff auch nicht.

Hierbei kam wieder einmal meine Liebe nach dem Meer zur Geltung. In Form eines Papierboote aus Stoff, das ich immer wieder zu gerne als Motiv verwende. Außerdem gesellten sich Möwe, ein kleiner Fisch und eine himmelblaue Wolke hinzu. Auf diese habe ich mit der Nähmaschine und Hilfe eines Applikationsfüßchens den Namen des neuen Erdenbürgers gestickt. Den zeichne ich mir in solchen Fällen immer mit einem weißen Gelstift vor. Alternativ kann man auch Stoffkreide verwenden. Diese habe ich aber nur als Block, nicht als Stift.

Einen ausführlichen Bericht mit allerhand sinnvollen und hilfreichen Geburtsgeschenke findet ihr übrigens in diesem Blogartikel im Archiv.

Alle kreativen Ideen & DIY zum Nähen ihr übrigens in diesem Ordner, klitzekleine Geschenkideen in dieser Rubrik sowie andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY Geschenk-Idee: Geschenke zur Geburt – Mein erstes Lebensjahr

Wieder einmal wurde im Freundeskreis ein kleines Menschenkind geboren. Nicht nur ein ganz besonderes Ereignis, sondern auch ein Anlass den kleinen Menschen ganz herzlich willkommen zu heißen. Da jedes Kind einzigartig ist, muss in dem Fall auch ein ganz persönliches Geschenk her. In unserem Fall war das eine Art „Tagebuch“ für das erste Lebensjahr.

Das wird gebraucht:
Uni weiße Karteikarten / Blanko Postkarten, einen PC samt Drucker, eine stabile Papiertüte in passender Größe, einen Locher oder eine Lochzange, ein Stück Kordel, eine Schere, gemusterten Tonkarton, farbige Bastelpapierreste, Bastelkleber, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, zwei Holzknöpfe

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich mir eine Liste mit allerhand Besonderheiten angefertigt, die in den ersten zwölf Monaten eines Kindes von Bedeutung sind. Als Mutter von vier Kindern fallen mir da allerhand lustige Dinge ein, die gerade das erste Lebensjahr sehr spannend und aufregend machen.

Und so habe ich zu all den kleinen Sachen und Momenten, die mir eingefallen sind jeweils eine der Karten bedruckt. Beispielsweise:

* So sah ich nach meiner ersten Breimahlzeit aus… Mit Platz um ein passendes Foto dazu zu kleben.
* Heute am …….. habe ich mein erstes Paar Schuhe bekommen
* Juhu, es ist soweit! Am ….. hat mein erster Zahn das Licht der Welt erblickt!
* U.v.m.

Außerdem habe ich zu jedem der 12. Monate eine eigene Karte gedruckt auf der der jeweilige Monat ganz oben steht und auf der oberen Hälfte mit Platz für Dinge, die das Kind derzeit besonders gerne macht und auf der unteren Hälfte Sachen, die es im Moment so gar nicht mag.

Die Kartensammlung habe ich in etwas Seidenpapier geschlagen und in eine stabile Papiertüte verpackt, die ich mit einem Auto und einer kleinen Namensgirlande verschönert habe. Ein individuelles Geschenk und ein wunderbarer Begleiter durch die ersten Lebensmonate!

Weitere Ideen für Kinderfeste & Geburtstagsfeiern findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, Inspirationen für selbst Geschenkideen gibt es in diesem Ordner, eine Ideensammlung für wirklich sinnvolle Geschenke zur Geburt ist in diesem Bericht zu finden und andere kreative Dinge gibt es da und auch an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY Bastelidee für die Ferien: Spielkarten für lange Autofahren – Beschäftigungsideen für unterwegs

Wie versprochen verrate ich euch heute endlich, wofür ich die selbst genähte Spieltasche mit dem Auto genäht habe. Der Stoffbeutel sollte für die Urlaubsfahrt noch sinnvoll gefüllt und mit einigen Spielideen bestückt werden. Denn irgendwann lässt auch die Lust nach auf der Fahrt ein Hörspiel zu hören und es kommt Langeweile auf. (In diesem Blog Artikel findet ihr weitere Ideen für lange Urlaubsfahrten.)
Damit wir in dieser Situation das passende Gegenmittel zur Hand haben, kam mir die Idee mit der selbst gemachten Spiel-Kartei.

Das wird gebraucht:
Blanko Postkarten oder uniweiße Kartei Karten in der Größe Din A6, einen PC samt Drucker, bunte Bastelpapierreste (oder mit Wasserfarbe bemaltes Zeitungspapier), Bastelkleber, eine Schere.

So wird’s gemacht:
Als erstes überlegt man sich kurzweilige Spielideen und Aufgaben, die sich ohne Hilfsmittel auf einer Autofahrt (Zugfahrt, Schifffahrt, im Flugzeug o.ä.) umsetzen lassen. Die Ideen solltet ihr natürlich dem Alter eurer Kinder entsprechend anpassen. Bei Schulkindern kann man auch wunderbar kleine Matheaufgaben stellen, das Einmaleins abfragen, Straßenschilder lesen lassen und dergleichen.

Ich habe unsere Karten unter anderem mit folgenden Ideen bedruckt:

* Zähle 10 rote Autos

* Suche 5 Tiere am Straßenrand

* Wie viele Kilometer sind es bis zum nächsten Rastplatz

* Wie viele Reisebusse kannst du innerhalb der nächsten 5 Minuten zählen?

* Wie viele Wohnwagen entdeckst du in den nächsten 10 Minuten

* Wer sieht zuerst ein Fahrzeug, dass nicht aus Deutschland kommt?

* Wir spielen eine Runde Teekesselchen

* Wir spielen: „Ich sehe was, was du nicht siehst“

* Wer bin ich?

* Singe dein Lieblingslied

* Summe ein Kinderlied, das die anderen erraten müssen

* Welche Wörter beginnen mit „A“

* Jeder erzählt deinen Lieblingswitz

* Zähle soviele Obstsorten auf, die dir einfallen

* Suche 15 verschiedene Automarken und zähle sie laut auf

* Wir spielen ein Fingerspiel

* Wer entdeckt als erstes 5 rote Gegenstände während der Fahrt und kann diese nennen?

* Pfeiffe ein Kinderlied und die anderen müssen es erraten

* Zähle alle Märchen auf, die du kennst

* Nenne alle Märchen, in denen ein Tier vorkommt

* Welche Märchen kennst du, in denen es eine Prinzessin gibt

* Welche Vogelarten fallen dir ein?

* Wieviele Länder kennst du und kannst sie aufzählen

* Zähle 5 Sänger und 5 Sängerinnen auf

* Nenne mindestens 5 Walt Disney Filme

* Nenne 10 verschiedene Baumarten

* Zähle alle Blumensorten auf, die du kennst

* Welche Tiere leben im Wasser

* Wen und was kann man alles am Strand entdecken

* Zähle alle Berufe ein, die dir einfallen

* Wer kann innerhalb von 2 Minuten die meisten Städte aufzählen

* Zählt der Reihe nach Obstsorten auf, wer keine mehr weiß, scheidet aus

* Wieviele verschiedene Sportarten kennst du? Zähle sie auf!

* Nenne alle Vornamen die mit dem Buchstaben „N“ beginnen

* Was gibt es im Wald?

Ein kleiner Tipp: Die fertig gestalteten Aufgaben verwahrt man entweder in einem selbst genähten Stoffbeutel oder einer kleinen Schachtel auf, die in die Rücksitztasche des Autos passt. So hat man die Karten stets zu Hand und sie gehen nicht verloren!

Weitere Spielideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Verreisen gibt es in diesem Ordner, spannende Ausflugsziele hält diese Rubrik für euch bereit und andere kreative Sachen gibt es an dieser und jener Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Nähanleitung: Selbst gemachte Geschenke zur Geburt – genähte Schutzhülle für das gelbe U-Heft

In unserem Umfeld scheint derzeit ein Babyboom ausgebrochen zu sein. Da so eine Geburt immer ein ganz besonders schöner Anlass für ein Geschenk ist, gibt es natürlich auch dazu immer etwas, das mit reichlich Herzblut angefertigt wurde und möglichst persönlich ist. Aus diesem Grund habe ich mich im Stoffladen mit allerhand Material eingedeckt. Als erstes wollte ich mich an einer selbst genähten Stoffhülle für das gelbe Untersuchungsheft versuchen, die man gleich nach der Geburt als Eltern für das Neugeborene bekommt. Dieses Heft begleitet einen ja die ersten Jahre. Von daher fand ich einen Umschlag zu diesem Zweck ganz passend.

Das wird gebraucht:
Fester Baumwollstoff / glatter Webstoff, Stoffkreide, Stecknadeln, Bleistift, Stoffschere, Nähgarn, Nähmaschine, gemusterte Stoffreste, Vliesofix sowie dünnes, aufbügelbares Volumenvlies

So wird’s gemacht:
Meine Kinder sind zwar nicht mehr im Baby- oder Kleinkindalter, aber die gelben Hefte werden hier gut verwahrt. Diese sind inzwischen überarbeitet worden, aber nach meiner Recherche ist das Format samt der Außenmaße dasselbe geblieben.

Zuerst habe ich den Stoff für den Bezug zugeschnitten. Dazu habe ich am oberen und unteren Rand ungefähr 1-1,5 cm Nahtzugabe gelassen und am äußeren Rand auf jeden Seiten um die 8 cm. Am besten legt man das Untersuchungsheft aufgeklappt auf den Stoff, dann kann man den Rand ganz leicht mit Stoffkreide aufmalen und anschließend ausschneiden.

Dieses Mal habe ich die Hülle etwas gefüttert. Mit Hilfe des zugeschnittenen Stoffs habe ich somit das Innenfutter ausgeschnitten sowie eine weitere Lage Stoff für den innenliegenden Bezug.

Vor dem Zusammennähen habe ich die „äußere Hülle“ für das Cover gestaltet und mehrere Motive mit Hilfe von Vliesofix appliziert: Ein kleines Haus, Gras, Glückspilz, Wolke und eine fröhliche Wimpelgirlande.

Ist das gewünschte „Bild“ fertig, geht es ans Zusammennähen. Dazu legt man das Innenfutter passgenau auf die Rückseite der applizierten Stoffhälfte und legt nun von oben den Stoff für Innen auf das Motiv, so dass die rechten Stoffseiten mittig aufeinander liegen. Die Stoffschichten steckt man fest, damit nichts verrutscht. Wenn die Ränder nicht 100% gerade sind, ist das kein Problem. Diese kann man nach dem Vernähen noch mit der Stoffschere angleichen.

Nun näht man diese am äußeren Rand mit einfacher Naht zusammen und versäubert die äußeren Kanten mit einem Zickzackstich. Ebenso verfährt man mit einem der beiden noch offenen Seitenränder. Jetzt dreht man die Hülle auf rechts und versucht auch die Ecken möglich hinzubekommen und den Stoff nach Außen zu stülpen.

Bei dem noch offenen Seitenrand habe ich den Stoff nach Innen geklappt, mit Nadeln festgesteckt und vernäht. Nun nimmt man am besten das Heft zur Hilfe und legt es mittig auf den Innenstoff. Die äußeren Ränder klappt man nach Innen und steckt diese mit einer Nadel so fest, wie die fertige Hülle sein und passen sollte.

Das Heft zieht man vorsichtig hinaus und näht nun ganz außen am oberen sowie unteren Rand einmal mit einer normalen Naht über die Stoffhülle, Heft hineinschieben, fertig!

Ich hoffe, anhand der detaillierten Beschreibung und den Step by Step Fotos kommen alle klar, die auch so eine Hülle nähen möchten.

Wer noch auf der Suche nach wirklich sinnvollen Geschenkideen zur Geburt ist, kann in diesem Artikel mal schauen, da tummeln sich allerhand hilfreiche Geschenke für die Familien, mehr Ideen rund ums Nähen findet ihr hier und andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Leben mit Kindern: Wenn ich morgens früh aufstehe… Von Morgenmuffeln & frühem Aufstehen

Vor ein paar Tagen erzählte eine Freundin von dem morgendlichen „Kampf“ die Kinder zu wecken. Mehr als 30 Minuten lang würde sie benötigen ihre Tochter aus dem Bett zu bekommen. Auch bei anderen Familien liegen bereits am frühen Morgen die Nerven blank. Lustigerweise gibt es zwar unzählige Ratgeber und Bücher zum Thema „Einschlafen“, aber mir ist kein einziges Werk bekannt, in dem es um das Aufstehen und die damit verbundenen Probleme geht.
Während der eine von uns bereits kurz bevor der Wecker klingelt gut gelaunt aus den Federn hüpft, dreht sich ein anderer noch zigfach um und mag einfach nicht wach werden.
Ein Patentrezept für das morgendliche Aufstehen kann ich euch zwar auch nicht liefern, aber allerhand Erfahrungen in unserem Familienleben mit vier Kindern. Vielleicht ist der ein oder andere Tipp für euch ja hilfreich.

Ein neuer Tag beginnt
Morgens aufzustehen bereitet vielen Kindern wenig Freude. Wahre Morgenmuffel brauchen ihre Zeit um wach zu werden. Vielleicht hilft etwas gute Laune, denn die ist ja bekanntlich anstecken. Wenn ihr morgens ein fröhliches „Guten Morgen“ ins Kinderzimmer schmettert, steckt dies vielleicht den einen oder anderen Miesepeter an.

Bin ich aufgewacht und die Sonne lacht…
Singt ihr gerne? Singen kann hervorragend schlechte Laune am Morgen vertreiben. Und wenn ihr noch ein tolles Aufwecklied kennen, das des Tag einläutet – noch viel besser!
Meine jüngste Tochter liebt Musik. Und gerade in den ersten Wochen, die sie auf der Welt war, begann sie den Morgen mit Geschrei. In solchen Fällen hat ein kleines Lied oftmals wahre Wunder bewirkt.

Kleines Morgenkonzert
Es ist mittlerweile lang her, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran: Auf einer Ferienfreizeit wurden wir morgens von den Betreuern geweckt. Dabei fällt es gerade nach geselligen Abenden sehr schwer aufzustehen. So haben die Betreuer sich samt Gitarren auf dem Flur platziert, alle Zimmertüren der Jugendherberge geöffnet und gemeinsam musiziert!
Natürlich ist im Alltag nicht immer Zeit für so etwas, aber wenn man bedenkt wie lange man oftmals braucht ein Kind zu wecken, macht es ein kleines Lied auf der Gitarre o.ä. auch nicht schwieriger. Alternativ tut es sicher auch lustige Musik aus dem Rekorder – eine praktische Alternative für alle, die nicht selbst singen möchten!

Ein total verrückter Morgen
Warum nicht mal einen Tag mit verrückten Ideen beginnen. Spiel und Spaß lieben die Kinder und vor allen Dingen, macht ein lustiges Lachen vieles leichter. So mit Sicherheit auch das Aufstehen! Also stellt euch vor, es ist ein ganz verrückter Morgen. Ihr geht ins Kinderzimmer und ruft: „Guten Morgen, aufstehen Ihr Lieben!“ Na, tut sich was? Nein? Dann probiert es doch mal auf Englisch, Französisch oder einer Phantasiesprache! Brummt wie ein Bär, lispelt das „Guten Morgen“, stottert, die Kinder mögen bitte aufstehen, singt, flüstert oder meckert es wie eine Ziege… Das macht allem riesigen Spaß und vor allen Dingen macht dieses Herumblödeln mit Sicherheit alle Familienmitglieder hellwach!

Aufgepasst, das Kitzelmonster geht um
Kennt ihr das Kitzelmonster? Ein freches, ungestümes Monster das nur Quatsch im Kopf hat. Am liebsten kitzelt es natürlich. Mit Vorliebe Kinder, die zu müde zum Aufstehen sind. Erst zwickt und zwackt, das kleine Kitzelmonster, mal hier dann dort. Immer mehr und mehr … Bis die Kinder vor lauter Lachen mit einem Mal hellwach sind!

Es war einmal eine Prinzessin Dornröschen…
Welches Mädchen wünscht sich nicht mal eine richtige Prinzessin zu sein, wie im Märchen? Wie wäre es mit Dornröschen. Die hat 100 lange Jahre geschlafen und war daher mit Sicherheit genau so müde, wie eure Lieben, die mal wieder gar nicht wach zu kriegen sind. Lasst die Kinder zu kleinen Prinzessinnen werden, die ausgiebig wach geküsst werden müssen. Jede Stelle, die noch müde ist wird mit einem Gute Morgen Kuss geweckt – einfach zauberhaft!

Guten Morgen, aufgewacht!
Wenn es nicht gerade Winter ist und es morgens heller ist, dann wirkt es wahre Wunder die Sonne einmal „herein“ zu lassen. Dann heißt es Vorhänge zur Seite (oder Rollos hoch), Fenster weit auf und ein fröhliches „Guten Morgen, aufgewacht! Aufgewacht, die Sonne lacht!“ So fällt es einem wirklich leichter aus dem Bett zu springen und sich auf den Tag zu freuen. Wenn es draußen in Strömen regnet, ist dies natürlich nicht so verlockend und man sollte eher zu einer anderen Aufweckidee greifen!

Ein Wecker wirkt wunder
Es gab mal Zeiten, da wirkte bei unseren Kindern leider nichts was das Aufstehen beschleunigen konnte. Bis wir für die Kinder einen Wecker angeschafft haben. Und siehe da, das Aufstehen war kein Problem mehr.
Kleiner Tipp:
Für diejenigen, denen selbst der Wecker beim Aufstehen nicht hilft: Der Wecker wird am Abend gestellt und ein anderer versteckt ihn im Zimmer. Damit das „Summen“ einem nicht den letzten Nerv tötet hilft nur eins – schnell aus dem Bett und den Wecker suchen…

Wer ist als Erster fertig?
Manchmal findet ein Wettstreit großen Anklang. Nicht immer, aber ab und an ist dies sicher ein Trick kleine Morgenmuffel dazu zu bekommen, sich zu beeilen. Vielleicht weckt ihr die kleine Rasselbande mal mit den Worten: „Wer als erstes angezogen am Tisch sitzt darf sich das größte Hörnchen aussuchen!“ Sollte das zu Streitigkeiten führen (die man so früh am Morgen so gar nicht gebrauchen kann) schaffen Sie andere Anreize. Wer als erstes fertig ist, darf die Kerze am Tisch anzünden, die Lieblingsmarmelade auf den Tisch stellen, die Haustür auf dem Weg zum Kindergarten / Schule abschließen o.ä.

Kleine Morgengymnastik um alle aufzuwecken
Bei unseren Kindern gab es ein tolles Kinderlied, das hier wirklich ein Hit war. Es begann so: „Hallo und guten Morgen, so beginnt bei uns der Tag, ich mach euch das mal vor und wer will macht’s nach …“
Dieses Lied kann man hervorragend umdichten und beliebig erweitern. So könnte man beispielsweise eine nette Frühgymnastik daraus entstehen lassen.
Derjenige, der das Lied anstimmt macht gleich im Anschluss eine Bewegung vor. Zum Beispiel sich Recken und Strecken. Alle anderen machen mit, das ist ja klar. Dann ist der nächste an der Reihe und überlegt, wie man die Müdigkeit am besten vertreiben kann (Gähnen, Hüpfen, sich gegenseitig wachkitzeln etc.). Wieder machen alle mit. Bis schließlich jeder einmal an der Reihe war und jeder putzmunter ist.

Wie sieht es denn bei euch aus – läuft das Wecken in der Früh ganz einfach und harmonisch ab oder gibt es hierbei auch Reibereien?

Weitere Artikel zum Leben mit Kindern findet ihr in der Rubrik Familie.

Ein ganz herzlicher Dank an meine liebe Kollegin Susanne Krauss, die mir erlaubt hat ihre Illustrationen aus unseren gemeinsamen Bilderbüchern zu verwenden 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Oh du schöne, stressfreie Weihnachtszeit – Ideen & Tipps für einen ganz entspannten Advent

Während wir hier derzeit noch die Herbstferien genießen, läute ich auf dem Blog kurzerhand die „Vorweihnachtzeit“ ein. Bis Dezember ist noch eine ganze Weile hin. Das ist auch gut so, denn jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt um vorzubeugen, damit ihr die Adventszeit mit allen ihren schönen Dingen auch wirklich in vollen Zügen genießen könnt.
Ich werde oft gefragt, wie wir es als große Familie mit vier Kindern schaffen, Ruhe in den Advent zu bekommen. Schließlich geht es zu dieser Zeit ja oftmals hektisch zu und der Terminkalender platzt aus allen Nähten. Nicht selten jagt eine Weihnachtsfeier die nächste und für gemeinsame Stunden oder einen gemütlichen Bummel über den Weihnachtsmarkt bleibt da manchmal nur wenig Zeit. Dabei sind doch gerade die Dezembertage so schön, wenn man gemeinsam Plätzchen backt, die heimische Küche sich in einer Weihnachtsbackstube verwandelt und sich der herrliche Duft von weihnachtlichen Köstlichkeiten im gesamten Haus verteilt. Auch die gemütlichen Lesestunden bei warmem Kakao und Lebkuchen möchte ich nicht missen. Nichts ist schöner als warm eingekuschelt auf dem Sofa zu sitzen und gemeinsam weihnachtlichen Geschichten zu lauschen. Auch der ein oder andere Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört einfach mit dazu. Ob mit lieben Freunden oder als kleiner Familienausflug – Hauptsache in aller Ruhe, damit man den Weihnachtszauber, der jetzt an jeder Ecke lauert, auch einfangen kann. Nicht zu vergessen das gemeinsame Basteln, Schmücken und Dekorieren: Tannenbäume, Schneeflöckchen aus Watte, kleine mit Liebe gemachte Geschenke und an vielen Fenstern funkeln Weihnachtssterne aus Papier…

Die folgenden Tipps sind natürlich kein Allheilmittel gegen Weihnachtsstress und werden diesen mit Sicherheit auch nicht zu 100% aus dem Dezember verbannen können. Aber vielleicht ist ja die eine oder andere Idee dabei, die euch gefällt und so zu euch und eurer Familie passt, dass sich diese umsetzen und ausprobieren lässt. Denn dies soll ja den Stress im Vorfeld mindern und nicht größer werden lassen 🙂

* Generell versuche ich alles, was im Dezember Stress verursachen könnte, bereits im Vorfeld abzuarbeiten. Macht euch doch einfach mal eine Liste und schreibt auf, was vor Weihnachten alles erledigt werden muss. Einiges davon lässt sich mit Sicherheit auch schon im November machen und somit mit gutem Gewissen von der Liste abhaken!

* Die liebe Weihnachtspost – ein lediges Thema. Manche lieben sie, andere hassen sie. Bei uns gehört diese, seit ich mich erinnern kann, einfach dazu. Gerne auch selbst gemacht. Aber das kostet natürlich vor allen Dingen eins: Zeit! Das Basteln macht im Oktober und November ebenso viel Spaß. Wer also die Weihnachtskarten selber basteln möchte, kann dies auch ganz bequem etliche Wochen vorher tun.

* Weihnachtsplätzchen – bei uns auf jeden Fall ein absolutes Muss! Da Backen von Plätzchen immer gerne gemacht wird, auch von den Kindern, kann man dazu prima regnerische Herbsttage nutzen um die Plätzchendosen und somit den Vorrat an Weihnachtsgebäck zu füllen. Zum einen halten sich die frisch gebackenen Kekse eine Weile und zum anderen schmecken diese vor Weihnachten eh meist viel besser. Nach Heilig Abend mag die erfahrungsgemäß keiner mehr sehen 😉

* Weihnachtsgeschenke – die lassen sich ganz bequem schon Wochen vorher besorgen. Das schöne an Weihnachten ist nämlich, es kommt jedes Jahr zur gleichen Zeit und somit nicht überraschend. Und so gibt es auch keinen Stress wenn der größte Wunsch derzeit nicht lieferbar ist. Vielleicht habt ihr aber auch generell keine Lust auf den Geschenkewahn. Sprecht euch in dem Fall doch einfach rechtzeitig mit Freunden und Verwandten ab, ob man nicht auf dieselben verzichten soll. Alternativ könnte man auch alles Geld für Geschenke zusammenschmeißen und davon ein paar Tage gemeinsam wegfahren. Das ist für alle entspannter und mal etwas anderes.

* Adventskalender – dieser lässt sich ebenso wie die Weihnachtspost wunderbar basteln, bevor der Advent beginnt. Eine Zeitlang habe ich immer wieder über das ganze Jahr beim Einkaufen die Augen offen gehalten und Kleinigkeiten in einer Kiste gesammelt mit denen ich dann die Kalender füllen konnte. Alternativ lässt sich ein Adventskalender statt mit Geschenken auch mit „Zeit“ füllen. Und zwar solcher, die man gemeinsam als Familie verbringt: Einmal Plätzchen backen, Fenster bemalen, einen Weihnachtsmarkt besuchen, einen Winterspaziergang unternehmen u.v.m.
Noch eine andere Idee wäre auf große Weihnachtsgeschenke zu verzichten, den Adventskalender statt mit Süßigkeiten zu füllen mit sinnvollen Geschenken, wie einem schönen Taschenbuch, einem Kinogutschein o.ä. auszustatten. Auch dieser Inhalt lässt sich problemlos in den Monaten vorher sammeln.
Oder aber statt einem herkömmlichen Adventskalender gibt es „nur“ vier größere Päckchen, die jeweils an den vier Adventssonntagen geöffnet werden dürfen.

* Prioritäten setzen – bevor im Dezember ein Termin den nächsten jagt: Überlegt als Familie gemeinsam, was euch wichtig ist. Je größer die Familie, desto mehr Termine stehen erfahrungsgemäß im Kalender. Aber muss man auch alle wahrnehmen? Vielleicht entscheidet ihr gemeinsam, wer was davon unbedingt machen möchte und trefft Kompromisse. Wenn jedes Familienmitglied bei den allen anstehenden Feiern im Kindergarten, Grundschule, Verein, Musikschule, Büro, Kollegium, Laufgruppe etc. teilnehmen würde, käme man in der Weihnachtszeit wohl zu nichts anderem mehr. Möglicherweise kann man sich auch aufteilen oder findet gute Nachbarn, Freunde oder Eltern aus derselben Klasse, die bereit sind das Kind mitzunehmen?

* Legt die Messlatte nicht so hoch und seid gnädig mit euch selbst. Es ist kein Beinbruch, wenn man keine Lust hat selber Plätzchen zu backen, Weihnachtskarten zu basteln oder das ganze Haus auf Vordermann zu bringen. Also habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr beim nächsten Einkauf, Spekulatius, Lebkuchen & Co. stattdessen besorgt, digitale Weihnachtsgrüße verschickt oder sich die Bügelwäsche weiter im Schlafzimmer stapelt, die Fenster ungeputzt seien lasst und der Staub unterm Sofa die Erlaubnis gebt, bis zum neuen Jahr euer Gast zu sein.

* Geteiltes Leid ist halbes Leid – natürlich gibt es auch in der Weihnachtszeit Dinge, die erledigt werden müssen. Wie beispielsweise der Einkauf vor den Feiertagen. Nichts ist unromantischer und stressiger als durch den überfüllten Supermarkt zu laufen und stundenlang an der Kasse warten zu müssen. Warum teilt ihr als Familie diese Arbeiten nicht einfach untereinander auf? Jeder hilft dabei mit so gut er kann. Dann ist nicht nur alles schneller erledigt, sondern am Ende mehr Zeit für schöne Dinge!

* Inseln der Ruhe, die solltet ihr euch auch während der Adventszeit immer wieder bewusst schaffen. Denn gerade wenn der Trubel und Stress am größten ist, sind diese besonders wohltuend und wertvoll. Ob eine Übungseinheit Autogenes Training, eine kleine Meditation oder ganz bewusste Pause, um die Seele mal ein paar Minuten baumeln zu lassen – es wird in jedem Fall gut tun und sich die innere Ruhe auf die anderen Familienmitglieder übertragen. Und gemeinsam mit den Kindern kann man in dieser Zeit ganz besonders gut kleine Ausflüge in Land der Fantasie machen, in dem man Entspannungsgeschichten genießt, bei einer kindgerechten Massage / Streichelgeschichte entspannt oder zwischendrin kleine Entspannungsrätsel erlebt.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine ganz entspannte Vorweihnachtszeit mit vielen wunderbaren, besinnlichen Momenten!
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Oh je, mein Kind ist krank! 10 tolle, aufmunternde & einfache Beschäftigungsideen für kranke Kinder

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – im Herbst und Winter tummeln sich die Viren gerne und machen auch vor Familien nicht halt. Gerade bei jüngeren Kindern verbreiten sich Krankheiten durch Spielgruppe, Kindergarten, Turnverein und Schule im Nu. Und eh man sich versieht, ist die nächste Erkältungswelle im Anmarsch. Natürlich muss man damit nicht gleich das Bett hüten. Aber oft genug ist auch Fieber mit dabei und der Nachwuchs entsprechend schlapp.
Für die meisten Eltern ein Graus, denn wie soll man die Kinder, die krank im Bett liegen, bloß den ganzen Tag lang beschäftigen?!
Da auch wir als Familie mit vier Kindern solche Situationen bestens kennen, habe ich ein paar Ideen gesammelt, die euch vielleicht auch gefallen und etwas „Abhilfe“ schaffen oder zumindest für ein kleines bisschen Ablenkung sorgen.

* Mama, liest du mir was vor?
Was gibt es schöneres, als einer spannenden Geschichte oder einem Märchen zu lauschen? Da merkt man gar nicht, wie die schnell Zeit verfliegt! Und wenn einem aus dem dicken Lieblingsbuch vorgelesen wird, trägt das mit Sicherheit nicht nur dazu bei, dass man sich freiwillig ins Bett kuschelt sondern es sorgt auch für bessere Laune!

* Hörspiele, Hörbücher & Co.
Ob kurzweilig, lustig, abenteuerlich, cool, mädchenhaft, musikalisch, spannend oder heiter – das ist in Hinblick auf Geschichten sicherlich Geschmackssache. Auf jeden Fall sind Hörspiele für kranke Kinder immer eine willkommene Abwechslung, die trübe Gedanken eine Weile vertreiben und dafür sorgen, dass die Kinder sich etwas Ruhe gönnen um neue Kraft zu schöpfen.

* In der Ruhe liegt die Kraft…
Wer krank ist, dem wird in vielen Fällen eins besonders nahe legt: Ruhe. Und genau diese kann man einem kranken Kind durch verschiedene Entspannungstechniken sehr schmackhaft machen: Kurzweilige Entspannungsrätsel, farbenfrohe Fantasiereisen, Flüstergeschichten oder kleine Stilleübungen für zwischendurch machen nicht nur Spaß, sondern schenken dem Kind wohltuende Ruhe wodurch der Körper zu neuen Kräften kommt.

* Ich sehe was, was du nicht siehst
Das altbekannte Spiel aus Kindertagen ist immer eine gute Spielidee, wenn Ruhe angesagt ist und die Kinder sich nicht bewegen sollen. Denn dieses Kinderspiel kann man prima vom Bett oder dem Sofa aus spielen. Für ältere Kinder kann man kleine Spielvarianten einbauen, wie beispielsweise: Ich sehe was, was du nicht siehst:
… und das hat vier Ecken
… und das ist dreieckig
… ist aus weichem Material
… ist kugelrund
… hat scharfe Kanten
… ist aus Holz / Metall / Glas / Papier / Stoff

* Es war einmal…
Ein Spiel, das man auch im Auto, auf langen Spaziergängen, im Wartezimmer etc. spielen kann ist das Märchenraten. Dafür denkt man sich abwechselnd ein Märchen aus, das der andere Mitspieler durch Fragen erraten muss. Derjenige, der sich das Märchen ausgedacht hat, darf jedoch nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten.
Wer kein Märchenfan ist, kann diese Spielidee natürlich auch mit anderen Geschichten oder Kinderbuchfiguren spielen – der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt!

* Lustige Fingerspiele
Wenn Kinder kleiner oder im Kindergartenalter sind, kann man diese ganz leicht durch fröhliche Fingerspiele ablenken und beschäftigen. Dafür braucht man weder Platz noch Material, sie sind überall und ohne Hilfsmittel umsetzbar. Die Finger und Hände hat man stets parat. Damit haben wir übrigens nicht nur allerhand Krankheitsphasen sondern auch so manche Urlaubsfahrt prima überbrückt!

* Fröhliche Musikanten
Musik macht gute Laune und hebt die Stimmung. Damit ist im Falle von Kranksein natürlich keine laute Rockmusik gemeint, aber das gemeinsame Singen von Kinderliedern macht Spaß und lenkt ein wenig ab. Man kann sich gegenseitig vorsingen oder auch zusammen. Wer kennt die Texte am besten und schafft alle Strophen?

* Ich packe meinen Koffer
Dieses Spiel ist zwar nichts neues, aber dennoch bringt es einen für einen Moment auf andere Gedanken. Schon allein die Vorstellung in Urlaub zu fahren ist wunderbar. Man kann dieses Spiel prima zu zwei spielen und den Kofferinhalt in jeder Runde erweitern :-).

* Schöne Erinnerungen
Sich an wunderbare Momente zu erinnern tut in jedem Fall der Seele gut. Daher ist es immer eine wunderbare Idee in einem Fotoalbum zu blättern und diese Momente Revue passieren zu lassen. Denn in der Regel wandern ja stets solche Fotos ins Album, die positiv besetzt sind. Und vielleicht sind sogar Bilder darunter, die das kranke Kind zum Lachen bringen. Und Lachen ist schließlich die beste Medizin!

* Ich mach dich gesund!
Krank sein, macht einfach keinen Spaß. Schon gar nicht bei gutem Wetter, wenn der beste Freund / die beste Freundin Draußen fröhlich herumtobt. Wie wäre es mit einem kleinen Überraschungspicknick zum Gesund werden: Etwas frisches Obst am Spieß, ein Glas Saft oder heißer Tee mit ein paar gesunden Knabbereien sorgen mit Sicherheit für ein strahlendes Lächeln bei dem kleinen Patienten.

* Spielstunde am Krankenbett
Spielen kann man auch zu Hause, selbst dann wenn man das Bett hüten muss. Wie wäre es mit einer Partie Schiffe versenken, Käsekästchen, Aus die Maus oder Stadt, Land, Fluss? Auch eine Partie Kniffel sollte machbar sein, wenn man ein kleines Tablett zur Hilfe nimmt, auf dem gewürfelt werden kann!

* Kreatives Tun
Sind die Kinder gerne kreativ? Man kann selbst im Bett bunte Perlen auf Bänder zu Ketten fädeln, Freundschaftsarmbänder knüpfen oder sich eine Weile mit der Strickliesel beschäftigen. Selbst das Bilder malen ist möglich, wenn man einen Block mit fester Unterlage hat (alternativ Blätter ans Klemmbrett heften).

* Netter Besuch
Wenn das Kind sich nicht ganz so schlapp und müde fühlt, ist es sicher froh über etwas Abwechslung in Form von Besuch. Das können die Geschwisterkinder oder beste Freunde sein. Aber auch Großeltern, die meist für ein wenig „Verwöhnprogramm“ sorgen, sind dann sehr willkommen!

Wem das an Ideen nicht reicht, kann auch in diesem Bericht stöbern: Oh Schreck, mein Kind liegt im Krankenhaus! Tolle Tipps & Beschäftigungsideen fürs Krankenlager

Ein schönes und gesundes Wochenende wünsche ich euch!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Erlebnisreiche & kunterbunte Ideen für ein gemeinsames Familien-Wochenende

Wochenenden sind etwas ganz wunderbar. Denn da wartet nicht nur reichlich Zeit zum Beisammensein auf die Familie, sondern der Wochenalltag mit all seinen Terminen und Verpflichtungen hat hier Pause.

Auf meinem Blog habe ich in den letzten vier Jahren unzählige Ausflugstipps vorgestellt. Die Rubrik “Ausflüge & Co.“ ist mit unzähligen Ideen gefüllt. Aber man muss natürlich nicht jeden freien Tag für eine aufwändige, lange Exkursion oder teueren Ausflug nutzen. Freizeitpark, Kino und Co. sollten etwas Besonderes und somit auch eine Ausnahme bleiben.

Ein paar Anregungen und Tipps dafür habe ich hier für euch zusammengetragen und bin gespannt, wie ihr sie findet:

Eine spannende Nachtwanderung in der Dunkelheit
Weder am Samstag, noch am Sonntag läutet bei den meisten Familien der Wecker am frühen Morgen, denn an diesen Tagen ist Ausschlafen angesagt. Wie wäre es da mit einer aufregenden Nachtwanderung. Packt einfach alle notwendigen Utensilien zusammen: Rucksack, eine Thermoskanne mit warmen Kakao, Taschenlampen und anderen Dingen, die eine richtige Nachtwanderung ausmachen!
Ein kleiner Tipp: Spitzt unterwegs die Ohren und schaut, was man alles hören kann wenn die Nacht einbricht!

Ein Wochenende in der Jugendherberge
Ein Urlaub ist leider meist teuer. Dennoch tut so ein Familienurlaub immer sehr gut. Wie wäre es daher mit einem Familienwochenende in einer nahe gelegenen Jugendherberge. Die meisten Herbergen sind wirklich toll und nicht mehr vergleichbar mit den Unterkünften, die man aus längst vergangenen Schultagen noch kennt!
Manche Jugendherbergen bieten spannende Programme an Wochenenden an. Ein Gesamtverzeichnis / Veranstaltungsprogramm kann man u.a. hier einsehen.
Solche Wochenenden sind wirklich ein tolles Erlebnis und es hat den Vorteil, dass man sich mal um nichts kümmern muss!

Abenteuer Camping
Zugegeben, bei dem derzeitigen Wetter ist Camping natürlich nicht wirklich das richtige. Aber wenn das Wetter es zulässt, plant doch einfach mal ein Wochenende zum Campen ein! Der Campingplatz muss nicht riesengroß und kilometerweit entfernt sein. Vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit in eurer Nähe. Allein das gemeinsame Zeltaufbauen und die Zeit an der frischen Luft sorgen für willkommene Abwechslung. Alternativ kann man natürlich auch eine Nacht im eigenen Garten zelten.

Wasserspaß für Klein und Groß
Die meisten Kinder sind kleine Wasserratten. Doch als Mutter finde ich es oftmals stressig schwimmen zu gehen. Zumindest dann, wenn man mit mehreren Kindern unterwegs ist und diese auch noch nicht alleine bzw. „sicher“ Schwimmen können. Von daher bietet sich das Wochenende geradezu an, denn dann kann man Vater, Tante, Onkel o.ä. als weitere Aufsichtsperson & Helfer mitnehmen!
Im Sommer muss es dafür nicht ungedingt ein Schwimmbad sein, ein Badesee (wie dieser hier) oder ein Besuch am Bach (wie dort) machen genau so viel Spaß!

Wie gut, kennst Du Deine Stadt?!
Bereitet doch mal eine kleine Stadtrallye vor, zu der ihr noch eine oder mehrere andere Familien mit Kindern einladet um die Stadt zu erkunden:
Diese Erkundungstour könnte durch die ganze Stadt führen oder auch nur durch den Stadtteil, in dem man wohnt.
Beispielsweise kann man vorab Fotos von Gebäuden machen, bei dem die Spieler dann das richtige Gebäude finden müssen. Wie umfangreich man eine solche Rallye gestalten liegt am Wetter der der entsprechenden Jahreszeit und natürlich am Alter der Kinder.
In jedem Fall lernt man durch so eine Tour die eigene Stadt besser kennen. Und Spaß ist ebenfalls garantiert.

Was unternehmen wir denn heute?
Damit man sich nicht jedes Wochenende erneut den Kopf zerbrechen muss, was man als Familie unternehmen kann, besorgt man sich ein schönes Glas mit Deckel. Jedes Familienmitglied kann nun auf kleinen Zettel seine Wünsche und Ideen notieren. Die Zettel werden gefaltet und allesamt in dem Glas gesammelt. Auf diese Weise könnte man jeden Samstag, nach einem gemütlichen Familienfrühstück, einen Zettel ziehen und die draufstehende Aktivität in Angriff nehmen!

Würfel, Knobeln, um die Wette spielen
Natürlich gibt es auch Wochenenden, an denen das Wetter so gar nicht mitspielt. Wie wäre es da mit einem lustigen Spielnachmittag, an dem sich jedes Familienmitglied ein Spiel aussuchen darf? So kommt jeder auf seine Kosten und langweilig wird es garantiert auch nicht. Ob Karten-, Würfel- oder Brettspiele ist ganz egal. Ebenso gut kann man auch ohne ein gekauftes Spiel Spaß haben: Beruferaten, Teekesselchen, Rätsel erraten, Pantomime u.a.m. sorgen ebenfalls für Spiel & Spaß. Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf diese kreative Regenwetterolympiade, die uns schon so manchen in Wasser gefallenen Urlaubstag gerettet hat!

Fröhlicher Drachenflug
Wie wäre es mit einer tollen Familienaktion: Baut doch gemeinsam einen Drachen. Ein richtiges Familienunikat, das man in keinem Laden kaufen kann. Wenn dieser dann fertig ist, sucht man sich einen schönen Hügel oder großes Feld, auf dem man diesen Drachen fliegen lassen kann. Ein kreativer Spaß für die ganze Familie!
Vergesst nicht beim Drachensteigen Fotos machen, damit dieser Ausflug noch lange in guter Erinnerung bleibt! Vielleicht habt ihr ja Lust ein richtiges Wochenendalbum mit Bildern, Eintrittskarten, kopierten Land- bzw. Wanderkarten etc. anzulegen. So entsteht nach und nach eine Art Tagebuch, in dem zahlreiche Ideen und wunderbare Erinnerungen stecken!

Fröhliches Picknick
Ein Picknick im Grünen – einfach toll! Leider kann so ein vorher gut geplantes Picknick auch ins Wasser fallen, wenn es an diesem Tag ununterbrochen regnet. Um die Freude auf das geplante Picknick dann nicht zu zerstören, könnte man das Picknick auch einfach im Kinderzimmer auf dem Boden machen.

Radtour
Eine Radtour (wie diese im Urlaub) ist auch immer eine schöne Idee fürs Wochenende. Besonders dann, wenn gutes Wetter nach Draußen lockt. Auf diese Weise kann man sich sportlich betätigen und Austoben. Darüber hinaus gibt es unterwegs mit Sicherheit so einiges zu entdecken!
Diesen Ausflug sollte man natürlich dem Alter der Kinder anpassen und auch im Auge behalten, dass Kinder im Kindersitz / Fahrradanhänger ausreichend Pausen brauchen.

Grillen
Keine Lust zum Kochen und die Sonne lacht vom Himmel? Perfekt für einen bunten Grillnachmittag im Garten. Ladet dazu doch zu diesem kleinen Grillfest noch ein paar Freunde mit Kindern ein. Zu mehreren macht Grillen besonders viel Spaß. Die Erwachsenen können sich in Ruhe unterhalten und die Kinder haben jemand zum Spielen.
Dazu könnte auch jede Familie etwas mitbringen, so dass nicht nur eine Familie die ganze Arbeit hat.
Oder einer kauft die Zutaten und man bereitet die Salate, Backkartoffeln, Soßen, Baguette, Zaziki, Kräuterbutter etc. gemeinsam an Ort und Stelle vor. Natürlich können auch die Kinder helfen. Beispielsweise beim Tisch decken, Salat waschen, Gurke schälen etc.

Auf der Pirsch
Sehr aufregend, aber es lohnt sich: Eine Nacht auf dem Hochsitz im Wald. Von dort aus, eingekuschelt im warmen Schlafsack, kann man mit etwas Glück und einem Fernglas, die Tiere des Waldes beobachten und schließlich den wunderbaren Sonnenaufgang. Man kann die Stille genießen und wirklich einmal richtig abschalten. Allerdings ist dieses „Abenteuer“ für Kinder im Kindergartenalter sich noch nicht zu empfehlen!

Wie verbringt Ihr denn als Familie am liebsten die Wochenenden?

Wer Kinder hat, die gerne kreativ sind, kann noch bis zum 1. Mai 2017 meinem Gewinnspiel teilnehmen. Das Malset wäre auch eine tolle Beschäftigungsidee für die Wochenenden 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Oh Schreck, mein Kind liegt im Krankenhaus! Tolle Tipps & Beschäftigungsideen fürs Krankenlager

Als Mutter von vier Kindern ist der Alltag nie langweilig. Noch turbulenter wird es, wenn eines der Kinder krank wird oder sogar ins Krankenhaus muss. Dies gab es bei uns gleich mehrfach und auch im Freundeskreis konnte der ein oder andere Krankenhausaufenthalt mit Kind verbucht werden. Da liegen die Nerven der Eltern oftmals blank, denn der liebe Nachwuchs ist nicht nur reichlich nörgelig, sondern auch nicht ausgelastet. Also ist ein Schwung guter Ideen gefragt, die dem kranken Kind die Zeit im Krankenbett vertreiben, für willkommene Abwechslung und gute Laune sorgen.
Daher gibt es heute passend zum Thema verschiedene Tipps, Anregungen, Spiele und Ideen, die uns in dieser Situation immer sehr geholfen haben.

* Knobel- und Ratespaß
Auch wenn der Körper derzeit nicht so kann, so ist der Kopf vielleicht sehr dankbar über ein paar Aufgaben. Ein prima Zeitvertreib sind beispielsweise schöne Lernhefte, Rätselhefte, Knobelblöcke, Sudokus oder auch kleine Geduldspiele, die problemlos sitzend oder im Bett gelöst werden können.

* Bücher, Geschichten & Comics
Vorlesen ist bei meinen Kindern immer eine gute Idee. Auch das Erzählen von Märchen, lustigen Episoden oder getriebener Schabernack aus vergangenen Kindertagen sind beliebt und bieten Abwechslung. Aber irgendwann versagt dann auch mal die Stimme oder der Nachwuchs möchte selbst etwas Lesen. Meist jedoch ist die Konzentration nicht so gut, wie wenn man gesund und völlig fit ist. Pädagogisch natürlich meist nicht wirklich sinnvoll, aber für diesen Zweck genau richtig sind Comics. Da gibt es nicht so viel zu Lesen, der Text ist überschaubar und außerdem gibt es jede Menge Bilder!

* Raus aus den eigenen vier Wänden!
Manchmal fällt einem die Decke auf den Kopf. Was gerade in einem beengten Krankenhauszimmer verständlich ist. Aber vielleicht erlaubt es ja der Gesundheitszustand (und sogar das Wetter), dass man das Kind in einen Rollstuhl / Kinderwagen setzt oder auch zu Fuß eine Runde über die Station oder das Krankenhausgelände dreht. Auf einer Kinderstation gibt es meist sogar ein extra Spielzimmer, in dem man Spiele, Bücher und Bastelmaterial zum Zeitvertreib findet.
Ganz besonders werden die Kinderaugen leuchten, wenn man sich auf den Weg zur Cafeteria oder dem Krankenhauskiosk macht und sich das Kind dort ausnahmsweise eine Kleinigkeit aussuchen darf!

* Wunschwürfel
Für diese Idee braucht man einen Zettel, Stift und einen Würfel. Dann notiert man auf einem Zettel die Zahlen 1-6 und schreibt hinter jede Ziffer eine Tätigkeit. Dies könnte z.B. so aussehen: 1 – Wir spielen ein Spiel, 2 – kleine Kuscheleinheit oder Streichelgeschichte (wenn es der körperliche Zustand zulässt und das Kind völlig fieberfrei ist!), 3 – Wir singen ein Lied, 4 – Eine Viertelstunde Vorlesen, 5 – Wir malen ein Bild, 6 – Wir machen eine gemütliche Pause mit Tee und etwas zu Knabbern (Frischem Obst, Salzstangen…) Bei Langeweile darf dann gewürfelt werden. Und wer keinen Würfel zur Hand hat, bastelt aus einem Blatt Papier einfach kleine „Lose“!

* Tablet, Gameboy & Co.
Normalerweise gibt es das Tablet (oder den alten Gameboy) bei uns nur auf langen Autofahrten in den Urlaub. Und das Spielen auf Tablet, Handy & Co. ist zu Hause auch in der Regel tabu. Aber in solch besonderen Situationen ist das Spielen darauf in Maßen erlaubt. Hauptsache man bringt das Kind auf andere Gedanken und schafft dadurch auch für sich für 10 Minuten mal eine kleine „Pause“ zum Kaffeetrinken, Zeitunglesen oder tief Durchatmen.

* Jetzt gibt’s was auf die Ohren!
Bei uns wird immer gerne Geschichten gelauscht. Auf Autofahrten, wie hier, immer eine wunderbare Möglichkeit eine längere Zeit zu überbrücken. So wimmelt es bei uns auch von Hörspielen, Hörbüchern & Co. Wobei das kranke Kind sicher auch mal dankbar über neue Geschichten ist. Schaut doch mal auf Ohrka. Da gibt es wirklich tolle Geschichten als kostenlosen Download. Mein Favorit sind die wunderbaren Oskar Geschichten, gesprochen von Oliver Rohrbeck – einfach nur großartig! Außerdem sehr beliebt sind bei meinen Kindern auch die Alsterdetektive – als Tipp für alle, die so gerne wie wir, Kinderkrimis mögen.

* Was gibt es hier zu entdecken?
Manchmal tut es bei einem Krankenhausaufenthalt sehr gut, etwas Neues zu entdecken und den Augen mal etwas Abwechslung zu bieten. Bei jüngeren Kindern klappt das prima mit Wimmelbüchern. Unsere kleinste Tochter fand es darüber hinaus ausgesprochen spannend ein gemütliches Krankenlager direkt am großen Fenster aufzuschlagen. Von dort aus kann man prima ein Teil des Krankenhausgeländes überblicken und Krankenwagen, Besuchern und Co. beobachten.

* Kleine Überraschung
Welches Kind freut sich nicht über eine kleine Überraschung? In einer solchen Situation greift man als Elternteil ja wirklich gerne in die Trickkiste und ist zu vielen Schandtaten bereit. Daher gab es immer mal wieder kleine Überraschungen, die für gute Laune und ein strahlendes Lächeln bei dem kleinen Patient gesorgt haben: Der Besuch bringt am Nachmittag einen kleinen Becher Eis mit (wenn keine Eisdiele in der unmittelbaren Nähe ist – Eis bekommt man auch in der Krankenhauscafeteria oder am Kiosk!), ein Kinderzeitschrift, ein neues Vorlesebuch, o.ä.

* Nette Grüße
Im Krankenhaus freut man sich über nette Grüße. Vielleicht kann man Nachbarn, Verwandte und Freunde bitten, sich einfach mal bei dem kranken Patient zu melden. Ob per Telefon, per Post oder gemaltem Bilder, dass die Eltern mit ins Krankenhaus nehmen ist egal – schon allein die Anteilnahme als solches wird beim Gesund werden mit Sicherheit helfen!

* Magnettafel, Steckspiele & Co.
Kinder im Bett sinnvoll zu beschäftigen ist eine schwierige Aufgabe. Denn zum einen hat man dort nicht viel Platz und zum anderen sind kranke Kinder oft in ihrer Bewegung eingeschränkt. Eine schöne Möglichkeit der Beschäftigung sind somit Spielmaterialien, wie man sie auch auf langen Autofahren prima nutzen kann: Eine Magnettafel auf der sich mit Buchstaben oder Figuren Nachrichten und kleine Motive legen lassen, Steckspiele in unterschiedlichen Ausführungen, mit denen man mit kleinen bunten Pins ein Bild in ein Brett oder sogar kleine Kunstwerke ineinander stecken kann.

* Buntes Treiben
Malen bringt einen auf andere Gedanken. Und ein bisschen Bunt sorgt in der sterilen Krankenhausatmosphäre mit Sicherheit für gute Laune. Für jedes Alter findet man tolle Ausmalblöcke mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgeraden, Malen nach Zahlen, Malen von Punkt zu Punkt etc. die dem Kind die Zeit vertreiben. Und Malen kann man auch vom Bett aus!

* Heute kommt Besuch
In der Regel lässt man sein krankes Kind nicht alleine im Krankenhaus und leistet ihm oftmals nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht, Gesellschaft. Da ist man als Elternteil sehr dankbar, wenn man am Tag für 1 oder 2 Stunden mal Oma, Opa oder ein andere Aufsichtsperson zu Besuch kommt, die sich als kurze Ablösung betätigt. So kann man nach Hause fahren, sich in Ruhe Duschen und vielleicht auch ohne Stress eine Tasse Tee trinken, um neue Kraft zu sammeln. Danach geht es einem schon wieder besser und man kann gestärkt die nächste Krankenschicht übernehmen 🙂

* Jetzt wird gespielt!
Wenn das kranke Kind einigermaßen fit und aufnahmefähig ist, kann man sicher gemeinsam eine Runde spielen. Viel Platz bleibt zwar hier nicht, gerade wenn Bettruhe angesagt ist, aber es gibt auch tolle Spiele, die man zu zweit und mit wenig Platz spielen kann: Kennt ihr das Knobelspiel Rush Hour? Hier werden verschiedene Autos auf dem kleinen Spielfeld verteilt und man muss dazu kleine Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden lösen. Prima für diesen Zweck geeignet ist auch der „Zauberwürfel“, mit dem kann sich das Kind ganz allein eine Weile beschäftigen. Ein kurzweiliges, aber lustiges Spiel ist „Aus die Maus“, was ich hier schon mal vorgestellt habe. Viele Spieleklassiker gibt es oft auch im Kleinformat, damit man diese mit in Urlaub oder in einen Rucksack packen kann.
Auch Kartenspiele sind für diesen Zweck prima: Phase 10, Quartett, Schwarzer Peter, Mau Mau oder auch Uno kommen bei Kindern gut an.

Spiel Rush Hour – lieben Dank an dieser Stelle an die HCM Kinzel GmbH für die Erlaubnis das Foto hier veröffentlichen zu dürfen!

Wer weitere tolle Tipps zur Beschäftigung bei einem Krankenhausaufenthalt für Kinder hat, darf sie hier gerne mitteilen. In der Rubrik „Spiel & Spaß“ findet ihr übrigens weitere Ideen und da allerhand Kreatives 🙂 Ansonsten bleibt alle fröhlich und gesund!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert