In der Weihnachtsbäckerei: Rezept für Last Minute Weihnachtsplätzchen – Honiglebkuchen vom Blech

Weihnachten rückt immer näher und für manchen wird die Zeit für selbst gebackene Weihnachtsleckereien schon sehr knapp. Daher verrate ich euch heute noch schnell eine ganz einfaches Last Minute Rezept. Diese Honiglebkuchen sind nicht nur verdammt lecker, sondern auch schnell gemacht. Obendrein lassen sich diese auch in größeren Mengen herstellen und prima als kleines Geschenk aus der Küche nutzen. Also aufgepasst, los geht’s!

Das wird gebraucht:
300 g Honig, 400 g Mehl, 100-125 g weiche Butter ( am besten schon vorher aus dem Kühlschrank nehmen!), 1 Ei, ½ Päckchen Backpulver, 75 g gehackte Mandeln, 1 TL gemahlenen Zimt, 1 TL Lebkuchengewürz Mischung, 1 TL gemahlene Vanille (oder alternativ das Mark einer Vanilleschote auskratzen), 1 EL Rum, 250 g Puderzucker, 1 Zitrone, rund 100 g ganze Mandeln sowie Fett für das Blech oder einen Bogen Backpapier

So wird’s gemacht:
Honig, Mehl, die gewürfelte Butter, das Ei, die gehakten Mandeln, Backpulver, Gewürze und den Rum gibt man in einer große Rührschüssel und knetet alle Zutaten zu einem feuchten Teig. Falls dieser zu trocken ist, kann man einfach noch etwas Butter hinzugeben oder etwas Mehl, falls dieser zu sehr kleben sollte.
Anschließend rollt man den Lebkuchenteig mit etwas Mehl auf einem flachen, gefetteten oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech gleichmäßig aus.

Anschließend bäckt man den Lebkuchen bei 165° C für rund 20 Minuten. Schaut ruhig regelmäßig in den Ofen. Wenn die Ränder leicht gebräunt sind, sind die Plätzchen fertig!

Während der Backzeit gibt man die 100 g ganze Mandeln in einen kleinen Topf, bedeckt diese mit Wasser und kocht diese auf. Anschließend schüttet man die gekochten Mandelkerne in ein Sieb und duscht diese mit kaltem Leitungswasser gut ab. So lässt sich die Schale problemlos entfernen. Danach teilt man die Mandel mittig in zwei Hälften.

In einem tiefen Teller rührt man die Packung Puderzucker mit dem Saft einer gepressten Zitrone an. Achtung – die Zitronen sind unterschiedlich groß, daher den Saft immer nach und nach zugeben. Nicht, dass der Guss zu dünnflüssig wird!

Sobald der Honigkuchen fertig ist, zieht man das Blech aus dem Ofen und verteilt den Zitronenguss gleichmäßig mit einem Löffel oder Backpinsel darauf. Direkt im Anschluss schneidet man den Lebkuchen mit einem Messer in kleine Würfel und verteilt auf jedem Stück eine Mandelhälfte. Das muss ganz fix gehen, da der Guss schnell auskühlt und die Mandeln dann nicht mehr halten.

Alle Ideen rund um den Advent und Weihnachten tummeln sich in dieser Rubrik, süße Rezeptideen dort, Geschenke aus der Küche findet ihr hier und andere kreative Sachen da.

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In der Weihnachtsbäckerei: Rezept für selbst gebackene Weihnachtsplätzchen – Zimtsterne

Eine Plätzchensorte, die ich ganz besonders liebe sind Zimtsterne. Allerdings fluche ich jedes Jahr aufs Neue und schwöre mir, dass ich diese nie wieder backen werde. Denn das Zubereiten dieses Weihnachtsgebäcks ist eine klebrige und aufwändige Angelegenheit. Weil diese aber zu meinen Lieblingsplätzchen gehören und ich sie dennoch immer wieder backe, gibt es hier das Rezept sowie ein wertvoller Tipp zum guten Gelingen!

Das wird gebraucht:
300—400 g gemahlene Mandeln (mit Schale), 3 TL gemahlenen Zimt, 3 Eiweiß, 200 g Puderzucker, 1 Vanilleschote, 1 TL Rum

So wird’s gemacht:
Zuerst trennt man die Eier und gibt die drei Eiklar in eine Rührschüssel. Diese rührt man mit dem Mixer auf höchster Stufe zu festem Eischnee und rührt dann die gesamte Menge an Puderzucker darunter.

Jetzt nimmt man mit dem Esslöffel etwa 4 Esslöffel des gezuckerten Eischnees ab und gibt diesen in eine kleine Dessertschüssel. Denn dies benötigt man vor dem Backen als Guss für die Plätzchen.

Ist der Guss sicher zur Seite gestellt, gibt man das Mark einer aufgeschnittenen Vanilleschote in die Rührschüssel, das Zimtpulver und schüttet während des Rührens nach und nach die gemahlenen Mandeln hinzu. Je nach Größe der Eier bzw. Eischnee-Menge kann die Menge der Mandeln etwas variieren. Der Teig ist in jedem Fall recht feucht.

Ist der Plätzchenteig fertig, gibt man diesen auf ein Stück ausgerollte Frischhaltefolie und deckt ihn von oben ebenfalls mit einer Schicht Folie ab. So lässt sich der Teig gut ausrollen und klebt nicht am Nudelholz fest! Mit dem Ausstecher sticht man nun die Sterne aus und platziert diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech.

Ist der gesamte Teig verbraucht, gibt man auf jeden Stern einen Klecks des zur Seite gestellten Eischnees und streicht dieses mit Hilfe eines Messers gleichmäßig auf die Sterne, so dass alle Zacken bedeckt sind.

Dann bäckt man die Zimtsterne bei 165°C für 15-20 Minuten, je nachdem wie dick man die Kekse ausgerollt hat. Nachdem die fertig gebackenen Weihnachtssterne ganz ausgekühlt sind, kann man diese man diese in eine Plätzchendose füllen und darin aufbewahren.
Die Sterne eignen sich auch wunderbar als Geschenk aus der Küche, weil sie so schön aussehen 🙂

Weitere süße Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, alles rund um Weihnachten hier, Geschenkideen aus der Küche da und andere kreative Sachen da.

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Rezept Idee für Weihnachten: Selbst gebackener Tannenbaum- Kuchen im Advent

An Weihnachten darf es gerne mal etwas Besonders sein. Dennoch ist in den Weihnachtstagen die Zeit oftmals knapp für aufwändige Rezepte. Daher habe ich heute eine kleine aber feine Idee, wie man einen normalen Kuchen weihnachtlich aufpeppen und für einen Hingucker auf der Weihnachtstafel sorgen kann. Diesen Kuchen habe ich bereits vor mehreren Jahren gebacken, als eine Austauschschülerin zu Besuch war, aber irgendwie gefielen mir die Bilder nicht. Daher ein neuer Versuch, allerdings hat mir auch hier das schlechte Licht einen Strich durch die Rechnung gemacht…

Das wird gebraucht / Zutaten für eine runde Springform Durchmesser 20 cm:
150 g gemahlene Mandeln, 100 g Zucker, 2 Bio Eier, 1 Teelöffel Backpulver, 1 Priese Zimt, 1 Vanilleschote, 1 Esslöffel Rum, 200 ml Schlagsahne, 100 g dunkle Schokolade, Fett für die Kuchenform, 8 „Baumstämme“ beispielsweise Waffelröllchen, 8 Zimtsterne o.ä. sowie optional etwas Paniermehl

Hinweis: die Menge ergibt 8 Tannenbäume

So wird’s gemacht:
Zuerst gebt ihr die Eier mit dem Zucker in eine Rührschüssel und mixt die beiden Zutaten mit dem Handmixer schön schaumig. Anschließend gebt ihr Backpulver, den Zimt sowie das Mark einer Vanilleschote hinzu und rührt alles gleichmäßig unter. Dann gebt ihr den Kuchenteig in eine gefettete und mit etwas Paniermehl bestäubte Backform.

Der Kuchen wird für 25 Minuten bei 175 ° Grad gebacken. Zur Sicherheit macht die Stäbchenprobe. Bleibt kein Teig mehr hängen, ist er fertig. Nun muss der Kuchen erst einmal gut auskühlen. Danach löst ihr ihn aus der Form, teilt ihn in 8 gleichgroße Stücke und bereitet die Schokoladencreme zu. Dazu schmelzt ihr die Schokolade im Wasserbad, schlagt die Sahne schön steif und rührt danach beide Zutaten vorsichtig zu einer Schokoladencreme zusammen.
Diese gebt ihr in eine Spritztüte oder Tülle. Mit dieser spritzt ihr nun die Creme zackenförmig auf die einzelnen Kuchenstücke. Dann legt ihr an jede Kuchenspitze einen Stern und unten mittig einen Baumstamm. Dazu kann man ganz unterschiedliche Dinge verwenden. Super klappt es mit kleinen Waffelröllchen, aber auch Schokoladenstäbchen, selbst gebackenen Keksen etc.

Ein kleiner Tipp:
Wenn ihr lieber größere Kuchenstücke haben wollt, könnt ihr auch eine normal große Kuchenform mit 27 cm Durchmesser verwenden. Und der Kuchenteig lässt sich natürlich ebenso gegen euren Lieblingsteig austauschen.

Ich wünsche euch einen ganz wunderbaren Start in die Adventszeit!

Alle kreativen Ideen rund um den Advent und Weihnachten findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie und weitere Rezepte süße Leckereien gibt es an dieser Stelle.

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Rezept Idee: Stollen Sterne für den Plätzchenteller oder als Geschenk aus meiner Küche

Eines der absoluten Lieblingsrezepte zu Weihnachten sind Stollensterne. Die sind nicht nur schnell gemacht, sondern super lecker und eine echte Alternative für all diejenigen, die wie ich, keinen richtigen Weihnachtsstollen mögen. Mit Orangeat und Zitronat kann man mich jagen. Von Rosinen ganz zu schweigen. Und da dies einem Großteil unserer Familie ebenso geht, gibt es bei uns eben Jahr für Jahr selbst gebackene Stollensterne. Die sind schön handlich, bleiben lange frisch und schmecken wunderbar weihnachtlich.
Da meine Schwester eben spontan zu Besuch war um mich mit einem Adventskalender zu beglücken, gibt es hier nun heute das Rezept, weil dies ihr dringender Wunsch war 🙂

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 1 Vanilleschote, 1 Ei, 250 g Quark (20 oder 40% Fett), 1 Päckchen Backpulver, 200 g Marzipan Rohmasse, 150 g Zucker, 1 TL Christstollengewürz, 50 g gehakte Mandeln, 180 g Butter sowie optional etwas gesiebten Puderzucker zum Bestäuben

So wird’s gemacht:
Alle Zutaten gibt man in eine große Rührschüssel und verknetet alles zu einem Teig. Dieser sollte zwar feucht sein, aber nicht mehr an den Händen kleben bleiben 😉

(Kleiner Tipp: Die Butter stelle ich meist eine Stunde vor dem Backen raus, damit diese weicher ist und sich gut verarbeiten lässt.)

Dann bestreut man eine saubere Arbeitsfläche mit Mehl und rollt den Teig darauf etwa 1,5 cm dick aus. Dann sticht man mit einem Plätzchenausstecher in Sternform allerhand Sterne aus und legt diese auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasst zwischen den Sternen etwas Platz, da die beim Backen noch etwas aufgehen!

Meist backen wir die Sterne in 3 unterschiedlichen Größen. Ist der gesamte Teig verarbeitet, schiebt man die Bleche in den Ofen. Die Backzeit beträgt in etwa 20 Minuten bei rund 160° Grad. Sobald die Zacken der Sterne leicht gebräunt sind, ist das Weihnachtsgebäck fertig!

Weitere Ideen zu Weihnachten und dem Advent findet ihr übrigens in diesem Ordner, andere süße Leckerein mit Rezept gibt es hier, Geschenke aus der Küche in dieser Blog Kategorie und andere kreative Sachen da.

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Geschenke aus der Küche: Selbst gemachte Bratapfelmarmelade mit Mandeln, Marzipan & Zimt

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit verwandelt sich unsere Küche nicht nur in eine Weihnachtsbackstube, in der fleißig Plätzchen gebacken werden. Sondern zu dieser Zeit wird hier auch immer Weihnachtsmarmelade gekocht. Jedes Jahr eine andere Sorte, damit es nicht langweilig wird und wir so immer ein paar weihnachtliche Mitbringsel und kleine Adventsgeschenke zur Hand haben. Denn schön verpackt (wie bei dieser oder auch jener Bastelidee) lassen sich die gefüllten Marmeladengläser prima als Geschenk nutzen.
Da die Apfelmarzipanmarmelade (das Rezept mit Anleitung findet ihr hier) an Weihnachten der unschlagbare Hit ist, habe ich diese etwas abgewandelt und mich an süßer Bratapfelmarmelade versucht.

Das wird gebraucht:
850 g Äpfel (Elstar), 100-150 g Kandisfarin / braunen Zucker, 150 g Marzipan, 1 TL Christstollengewürz, 1 TL Zimt, 1 TL gemahlene Vanille, ½ Zitrone, 80 ml naturtrüber Apfelsaft, 3 EL Amaretto, 100 g gemahlene Mandeln (ungeschält), 1 Kg Gelierzucker 1:1 sowie optional eine handvoll gebrannter Mandeln

So wird’s gemacht:
Zuerst schält und entkernt man die Äpfel. Ich habe die Sorte Elstar für die Zubereitung dieser weihnachtlichen Leckerei verwendet. Dann wiegt man von dem Obst genau 850 g ab und würfelt dies. In einem großen Topf schüttet man den Kandisfarin und rührt die Apfelwürfel unter. Diese Zutaten erhitzt man und rührt dabei regelmäßig um, damit nichts anbrennt. Sobald der Zucker sich aufgelöst hat, gibt man das Stollengewürz und den Zimt hinzu und lässt alles rund 15 Minuten unter ständigem Rühren köcheln.

Parallel kann man die gemahlenen Mandeln in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei leichter Temperatur rösten. Auch hierbei stets gut wenden, denn die Mandeln werden schnell braun! Zum Schluss kann man noch eine handvoll grob gehackter, gebrannter Mandeln darunter rühren (Rezept für gebrannte Mandeln gibt es hier).

Ist der Zucker schließlich leicht karamellisiert und eingedickt, gibt man auch die gemahlene Vanille hinzu, den frisch gepressten Saft einer halben Zitrone sowie die Marzipanrohmasse. Jetzt püriert man die gewürzten, gezuckerten Äpfel ganz gleichmäßig durch, so dass keine Stückchen mehr vorhanden sind und alles schön cremig.

Jetzt den Gelierzucker unterrühren, den Apfelsaft und Amaretto sowie die gerösteten Mandeln zugeben und wieder auf den Herd stellen. Die Marmelade zum Kochen bringen und bei sprudelnder Hitze 5 Minuten lang kochen. Anschließend in saubere Gläser füllen und sofort luftdicht verschließen. Diese Marmelade schmeckt super auf frisch gebackenem Weihnachtsstuten mit Spekulatius.

Hinweis: Eine passende Geschenkverpackung für diese Marmelade findet ihr in dieser Anleitung.

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr in dieser Rubrik, vegane Rezepte dort, süße Leckereien hier, alles rund um Weihnachten und die Adventszeit an dieser Stelle und andere kreative Sachen da.

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DIY für den Advent: Wir backen einen Adventskranz – Weihnachtliche Adventskerzen zum Anbeißen

Auf nadelnde Adventskränze, die schon nach einer Woche vertrocknet aussehen, habe ich keine Lust mehr. Daher gibt es seit einigen Jahren bei uns stimmungsvolle Alternativen, die ebenso schönen Lichterglanz in der Adventszeit verbreiten, aber deutlich länger haltbar und pflegeleicht sind. Beispielsweise unsere leuchtenden Adventsgläser, die mit Stoff, Kordel und Knöpfen verzierten Adventslichter aus dem letzten Winter oder diese vier Adventshäuser.
Dieses Mal haben wir uns kurzerhand einen Adventskranz gebacken. Wie das geht? Ganz einfach – und zudem duftet dieser Adventskranz so herrlich nach Weihnachten, dass man es bis zum 24. Dezember kaum mehr erwarten kann!

Das wird gebraucht:
80 g Butter, 50 g Zucker, 160 g Mehl sowie etwas Mehl zum Ausrollen, 1 Eigelb, 1 Päckchen Vanillezucker, Fett fürs Blech oder ein Bogen Backpapier sowie Plätzchenausstecher Stern, Apfelausstecher, 4 Kerzen, ein scharfes Küchenmesser, eine Schere, festes Kraftpapier, einen Drucker oder Buchstabenstempel mit Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Aus Butter, Zucker, Mehl, Eigelb und dem Vanillezucker knetet man in einer Rührschüssel einen geschmeidigen Plätzchenteig. Dieser lässt sich auch ohne Kühlen sofort weiterverarbeiten.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche rollt man die Teigkugel nun ganz aus. Mit Hilfe eines schönen Plätzchenausstechers, in unserem Fall verschieden große Sterne, sticht man allerhand Formen aus. Mit einem Apfelausstecher stanzt man in jedes Weihnachtsplätzchen nun mittig ein Loch. Dann platziert man die Weihnachtskekse auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech.

Bei 160°C bäckt man die Kekse nun für etwa 15-20 Minuten. Die genaue Backzeit hängt natürlich davon ab, wie dick man den Teig ausrollt! Die Ränder sollten leicht gebräunt sein. Wenn die Kekse fertig sind, nimmt man das Blech aus dem Ofen und lässt das Gebäck darauf ganz auskühlen. Auf diese Weise bleiben die Plätzchen schon gerade und verformen sich nicht!

Anschließend setzt man zwei unterschiedlich große Sterne aufeinander und stellt eine Kerze mittig hinein. Falls die Kerze unten zu breit für die Öffnung sein sollte, kann man diese am unteren Rand mit einem scharfen Messer leicht spitz zuschneiden.
Damit auch die Zahlen nicht fehlen, habe ich mir mit dem Drucker auf einen Bogen Kraftpapier 1. Advent, 2. Advent, 3. Advent und 4. Advent gedruckt und anschließend als Wimpel zugeschnitten. Diese schiebt man unter die vier Kerzen. Alternativ kann man diese auch mit etwas Puderzuckerglasur unten „ankleben“.

Ein kleiner Tipp:
Dieser selbst gebackene Adventskranz ist ein niedliches Mitbringsel und eine schöne Geschenkidee in der Weihnachtszeit!

Weitere DIY und Bastelanleitungen für Weihnachtszeit gibt es in dieser Rubrik, selbst gemachte Deko hier und andere kreative Sachen da.

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DIY Backen macht glücklich: Selbst gebackene Glückskekse zum Verschenken mit Rezept

Geschenke aus der Küche mag ich immer wieder sehr. Auch anderen eine kleine Freude zu machen. Wenn das dann noch mit einer Priese Glück verbunden wird, ist das Geschenk perfekt. Aus diesem Grunde habe ich mit wieder mal eine meiner Lieblingsbeschäftigungen vorgenommen – das Backen. Entstanden ist dabei ein Schwung an echten Glückskeksen.
Wer auch einen lieben Mensch mit ein paar Glückskeksen überraschen und etwas Glück verteilen möchte, findet hier die detaillierte Anleitung samt Backrezept.

Das wird gebraucht:
150g Butter, 75g brauner Zucker, 2 EL Ahornsirup, 1 Eigelb, 200g Mehl Typ 1050, ein gestrichener Teelöffel Backpulver, 100g Mandeln fein gemahlen ohne Haut, Fett oder Backpapier fürs Blech, einen Keksstempel „Glückskeks“ einen runden Ausstecher, sowie etwas Mehl zum Ausrollen.

So wird’s gemacht:
Am besten nehmt ihr die Butter etwa 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Dann ist sie nicht mehr so hart und lässt sich gut verkneten.

In eine Rührschüssel gebt ihr alle Zutaten und knetet daraus einen Plätzchenteig. Ich habe diesen direkt im Anschluss auf etwas Mehl dünn ausgerollt. Nun kommt der Plätzchenstempel zum Einsatz. Ein kleiner Tipp dazu: Bestäubt diesen vor jedem Mal in etwas Mehl, damit sich der Stempel aus dem Teig auch wieder gut löst und nichts hängen bleibt, denn damit man den Schriftzug des Stempel im Teig sieht, sollte man diesen schon fest aufdrücken!

Die gestempelten Motive habe ich im Anschluss mit einem wellenförmigen Kreisausstecher ausgestochen und auf das Backblech gelegt. Sind alle Kekse fertig, bäckt man diese bei 170° C rund 15 Minuten. Danach sollten die Kekse gründlich auskühlen.

Hinweis: Die o.g. Menge hat bei mir genau 2 Backbleche mit insgesamt 24 Glückskeksen ergeben!

Zum Verschenken habe ich die selbst gebackenen Glückskekse in Cellophantüten gepackt und oben mit einem mittig gefalteten Stück Kraftpapier verschlossen. Dies legt man über das zusammengefaltete offene Ende und tackert die Seiten rechts und links fest. Den Schriftzug habe ich mit ganz normalen Buchstabenstempeln aufgedruckt und einen selbst gebastelten Glückspilz (Anleitung dazu findet ihr in dieser Bastelidee) daneben geklebt.

Wer Glückskekse lieber aus Papier basteln und nicht selber backen möchte, findet an dieser Stelle eine ausführliche Bastelanleitung.

Weitere Geschenkideen aus meiner Küche gibt es hier, süße Rezeptideen findet ihr in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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Rezept Idee Backen für Kinder: Strandkrabben knusprig süß – Kuchenhits für Kids

Sommerzeit und wir träumen von Urlaub am Meer. Doch sehr muss noch ein klitzekleines bisschen warten. Bis daher versüßen wir und die Schulferien mit knusprig süßen Strandkrabben, frisch gebacken und natürlich ganz vegetarisch versteht sich 😉
Diese süßen Teilchen kommen mit recht wenigen Zutaten aus und sind der perfekte Nachmittagssnack. Damit träumen wir uns direkt ans Meer…
Wer auch Lust hat ein paar Strandkrabben zum gemütlichen Kaffeeklatsch oder ein sommerliches Picknick im Garten zu backen, bekommt hier das Rezept mit detaillierter Anleitung zum Nachbacken.

Das wird gebraucht:
250 g Quark 40% Fett i. Tr., 250 g Butter, 250-300 g Mehl, 1 gestrichener Teelöffel Backpulver, 200 g Marzipan, Puderzucker, backstabile Schokotropfen

So wird’s gemacht:
Der Teig ist schnell gemacht und kommt mit nur 4 Zutaten aus. Den Quark, die gewürfelte Butter (am besten eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sich diese gut verarbeiten lässt!), Mehl und Backpulver gibt man in eine Rührschüssel und verknetet das Ganze zu einem Teig. Diesen rollt man auf etwas Mehl dünn aus. Mit Hilfe einer Schablone oder einer kleinen rechteckigen Dose sticht man daraus gleichgroße Teile aus. Die Hälfte davon platziert man auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech.

Für die Füllung verknetet man die Marzipan Rohmasse mit etwas Puderzucker und rollt diese dünn aus. Das klappt prima zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder Backpapier. Hieraus benötigt man 7 Rechtecke, die man passgenau über den auf dem Backblech liegenden Teigstücken legt.

Die restlichen Teigplatten nimmt man für die oberste Lage. Falls die Größe nicht genau passt, kann man den Teig mit den Fingern am Rand noch angleichen. Mit einem scharfen Messer schneidet man die kurzen Seiten gleichmäßig ein und fächert die „Krabbenfüsse“ ein wenig auseinander. Für die Augen habe ich Schokotropfen verwendet. Alternativ kann man nach dem Backen mit Zuckerguss oder Kuvertüre Schokolinsen aufkleben.

Wer mag, bestreicht die Strandtiere noch dünn mit pflanzlicher Sahne (oder Eigelb). Die Backzeit beträgt rund 25 Minuten bei 170° Grad.

Hinweis: Die oben angegebenen Zutaten Menge hat bei uns für genau 7 Krabben gereicht 🙂

Ein kleiner Tipp:
Für die kleinen Krabben kann man auch Plätzchenteig, Mürbe- oder Hefeteig nehmen und die Füllung Innen nach eigenem Geschmack verändern. Gut schmeckt auch eine Nussfüllung, wie aus diesem Rezept.

Weitere süße Rezepte findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Kindergeburtstag gibt es in diesem Ordner, weitere Ideen zum „Unterwasserfest“ an dieser Stelle und andere kreative Sachen da und dort.

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Rezept Idee: Sommerhits für Kids – Ein erfrischender Himbeer-Milch-Shake selbst gemacht

Hier ist es weiterhin sommerlich heiß und wir genießen die Ferienzeit. Daher darf es Zwischendurch auch gerne mal etwas Kühles zum Erfrischen sein. Wie wäre es daher mit einem selbst gemachten Milchshake mit fruchtiger Note? Gegen Eis hat sicher bei den Temperaturen auch niemand etwas einzuwenden. Den können die Kinder auch mit ein wenig Hilfe selber zubereiten: Also Kinder aufgepasst – esst ihr auch so gerne Eis und liebst kühle Erfrischungen, wenn ihr fröhlich im Garten herum getobt seid und eine kleine Pause braucht? Dann ist dieser kühle Beerenshake genau das Richtige für euch!
Also ran an die Zutaten und lasst den Mixer für euch arbeiten. Anschließend könnt ihr tief durchatmen und den kalten Milchshake in vollen Zügen genießen!

Das wird gebraucht:
Rund 250 g Himbeeren, 600 ml Milch, ½ Becher süße Sahne / Schlagsahne, Vanille- oder Joghurteis, etwas Zucker

So wird’s gemacht:
Als erstes schlägt man den halben Becher Sahne in einer hohen Rührschüssel steif. In einer separaten Schüssel gibt man die Himbeeren (wer diese nicht mag, kann stattdessen als Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren oder sonstiges Lieblingsobst verwenden!), Milch, Eis und die geschlagene Sahne in einen hohen Plastikbecher und mixt diese Zutaten mit einem Pürierstab gründlich durch.

Anschließend füllt man den fertigen Milchshake in ein großes Glas und kann die beerige Erfrischung mit einem Strohhalm ganz kühl genießen…

Hinweis: Die angegebene Zutaten Menge reicht für 4 große oder 6 kleinere Gläser aus!

Ein kleiner Tipp:
Wer keine frischen Himbeeren im Garten zur Hand hat, kann für die Zubereitung des Milchshakes auch prima tiefgekühlte Himbeeren verwenden und diese dafür vorab kurz antauen lassen. Dann wird der Shake noch „cooler“ ☺!

Weitere süße Rezepte findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Sommer in diesem Ordner und alles rund um die Ferienzeit gibt es in dieser Blog Kategorie.

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Kochen mit Kindern: Beeren Power – selbst gemachter Himbeer-Quark

Die Sommerferien sind in vollem Gange und die Sonne verwöhnt uns derzeit mit wirklich außergewöhnlichen Temperaturen. Da braucht man täglich die eine oder andere Erfrischung. Wie wäre es mit einem erfrischenden Obstquark zur Stärkung. Der ist nicht nur schnell gemacht, sondern so einfach, dass Kinder ihn fast ohne Hilfe selber zubereiten können. Also eine prima Beschäftigungsidee für die Ferienzeit!

Da die Beerenzeit bereits begonnen hat, bieten sich diese als Zutat prima an. Denn man kann die süßen Früchtchen nicht nur pur genießen, als gesunden Obstsnack zwischendurch, auf einem Spaziergang sammeln, leckere Marmelade daraus kochen sondern auch köstliche Erfrischungsgetränke wie Limo, Eis Tee, Smoothie etc. daraus machen.
Wir haben die roten Früchte für eine Quarkspeise verwendet, die perfekt zu heißen Sommerferientagen passt, wenn niemand Lust hat lange in der Küche zu stehen!

Das wird gebraucht:
500 g Magerquark, 1 Becher süße Sahne, 100 g Zucker, 1 kleiner Becher ungesüßten Naturjoghurt (150 g), rund 300 g Himbeeren

So wird’s gemacht:
Zuerst schlägt man den Becher mit Schlagsahne mit dem Mixer auf, bis diese fest ist. Anschließend füllt man die steif geschlagene Sahne, den Quark, Zucker, Naturjoghurt und auch die Himbeeren in eine große Schüssel und rührt die Zutaten mit einem Schneebesen (oder dem Mixer) gleichmäßig durch.

Dann schmeckt man die Quarkspeise ab. Wenn man diese cremiger haben möchte, mischt einfach noch ein bisschen Milch unter den Quark.

Danach füllt man den beerigen Nachtisch in kleine Gläser und kann diese mit der restlichen Sahne und übrig gebliebenen Himbeeren schön garnieren.

Ein kleiner Tipp:
Man kann die Beerensorte natürlich auch gegen eine andere Sorte wie beispielsweise Heidelbeeren, Erdbeeren, Brombeeren o.ä. austauschen, wenn man diese lieber mag.

Weitere süße Rezeptideen für kleine Leckermäuler findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alle herzhaften, vegetarischen Rezepte gibt es in diesem Ordner, alle veganen Rezepte zum Nachkochen hier und alles rund um den Sommer an dieser Stelle.

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