Rezept Idee: Blitzschnelles Mittagessen aus der Pfanne – Gnocchi mit Babyspinat und Käsesoße

Heute habe ich wieder mal eins meiner beliebten Ratzfatz-Rezepte für euch. Das ist wirklich schnell gemacht und die Kinder lieben es auch. Also perfekt für schöne Tage, an denen man nicht so lange in der Küche stehen will. Was will man mehr?
Und selbst den sonst ungeliebten Spinat habe ich unter diese leckere Gnocchi-Pfanne gemogelt. „Sehr lecker“, lobte die Jüngste im Bunde, die sonst um grünen Spinat einen riesengroßen Bogen macht. Also gibt es hier mein Rezept, für alle die Blitzrezepte ebenso gerne mögen wie ich.

Das wird gebraucht:
800g Gnocchi (Fertigprodukt aus der Kühltheke), pflanzliche Margarine, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Sojasoße, 100g junger Spinat (frisch – aus der Gemüseabteilung!), 50 g getrocknete Tomaten, 150 ml Sojacuisine / Sojasahne, 100 ml Wasser, 1 TL Gemüsebrühe, 80-100 g Parmesan am Stück, Salz, Pfeffer

So wird’s gemacht:
Zuerst reibt man den Parmesan grob mit dem Reibeisen oder der Küchenmaschine. Den stellt man erst einmal zur Seite. Dann schält man Knoblauch und Zwiebel. Die Zwiebel würfelt man ganz fein. Die getrockneten Tomaten schneidet man in schmale Streifen.

Dann erhitzt man etwas Fett in einer großen Pfanne und brät die gesamte Menge Gnocchi darin an. Sobald diese fertig sind, gibt man diese in eine große Schüssel.

Nun werden die Zwiebelwürfel in etwas Fett angebraten, der Knoblauch durch die Knoblauchzange gedrückt und mit gedünstet. Dann gibt man das im Wasserkocher aufgekochte Wasser hinzu, rührt die gekörnte Brühe unter und fügt auch die Sahne hinzu.

Jetzt gibt man den geriebenen Parmesan hinzu und rührt diesen unter, so dass eine sämige Soße entsteht.

Anschließend gibt man den Tomaten, den Spinat und auch die Gnocchi hinzu, lässt das Ganze noch mal 1-2 Minuten köcheln und dann heiß genießen. Guten Appetit!

Ein kleiner Tipp:

Selbst gemachte Gnocchi schmecken natürlich deutlich besser als die gekauften, sind in der Zubereitung jedoch sehr zeitintensiv. Ein Rezept für selbst gemachte Gnocchi gibt es hier und Bärlauchgnocchi sind hier zu finden.

Weitere vegetarische Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, vegane Rezeptideen hier und süße Leckereien dort.
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Spaghetti gehen immer: Heute mit Salbei Pesto, frischen Tomaten, Oliven und Salat, einfach lecker

Spaghetti gehen bei uns immer. Das meckert glücklicherweise niemand! Und ganz fix gekocht sind sie ebenfalls. Da stellt sich nur immer die Frage – welche Soße soll es denn diesmal sein? Da mir das Angebot im Supermarkt meinen ursprünglichen Essensplan zunichte gemacht hat, da es die benötigten Zutaten nicht gab, habe ich kurzerhand umdisponiert und eine eigene Beilage kreiert. Frisch, knackig, gesund, lecker und auf Wunsch sogar vegan – was will man mehr?

Das wird gebraucht:
500 g Spaghetti, 1 Bund Salbei, Sonnenblumenöl, 2 Knoblauchzehen, 250 g Cocktailtomaten, 1 Bund Rauke / Rucola, frisch gemahlener Pfeffer, Kräutersalz, eine handvoll schwarzer Oliven ohne Stein, Pinienkerne und wer mag, etwas frisch geriebenen Parmesan

So wird’s gemacht:
Während die Spaghetti in reichlich Salzwasser kochen, bereitet man die Soße zu. Und die ist ebenso schnell gemacht, wie die Spaghetti. Dazu schält man die Knoblauchzehen und gibt diese in den hohen Pürierbecher. Ebenso den Salbei und das Öl. Das habe ich nicht abgemessen, sondern erst ein wenig und beim Pürieren selbst dann nach und nach mehr dazu gegossen. Bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Das Ganze schmeckt man nun mit Kräutersalz und Pfeffer ab.

Den Ruccola verteilt man auf den Tellern. Die Cocktailtomaten schneidet man in Scheiben, ebenso wie eine handvoll eingelegter Oliven. In meinem Fall waren es entsteinte, schwarze.

Sind die Spaghetti fertig, hebt man das Pesto unter, verteilt die Nudeln auf den Tellern und bestreut alles mit Oliven, Tomaten, Pinienkernen und der restlichen Rauke. Alle Nicht-Veganer dürfen sich noch einen Schwung frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan über die Spaghetti streuen und dann guten Appetit!

Ein kleiner Tipp:
Wer mag, kann unter die Spaghetti noch klein gewürfelte, getrocknete Tomaten unterheben. Dann wird es noch würziger 🙂

Weitere vegetarische Rezeptideen gibt es in dieser Rubrik, Rezepte für vegane Mahlzeiten findet ihr in diesem Ordner und süße Leckereien an dieser Stelle.

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Vegetarisch Kochen leicht gemacht: Rezept Idee – gefüllte Champigons mit Käse überbacken

Wenn es am Mittag mal etwas schneller gehen muss und nicht so viel Zeit zum Kochen bleibt, gibt es bei uns gerne Pilze zum Mittagessen, wie beispielsweise die gebratenen Champignons zu Spaghetti. Oder aber gefüllte Champignons, die man nach dem Befüllen einfach in den Ofen schiebt und dann warm genießen kann. Die gehen nämlich wirklich schnell. Ebenso eine gute Idee wenn die Kinder beim Kochen mithelfen möchten.

Das wird gebraucht:
Frische Champignons (möglichst große, damit sich die Pilze besser füllen lassen!), Margarine, Sojasoße, Paprika Pulver edelsüß, bunter Pfeffer, rotes Tomatensalz, Creme Fraiche oder Vega für die Zubereitung als vegane Variante, würziger Camembert, etwas Sahne oder Sojacuisine sowie optional eine Zwiebel

So wird’s gemacht:
Als erstes fettet man eine Auflaufform mit etwas Margarine. Dann bricht man aus den Champignons die Stiele heraus, die man erst einmal zur Seite legt. Die Champignons werden nun mit dem Kopf nach unten und der Öffnung nach Oben in die gefettete Auflaufform gelegt.

In jeden Pilz träufelt man nun ein paar Tropfen Sojasoße. Anschließend gibt man in jede Champignonöffnung etwas Tomatensalz, frisch gemahlenen Pfeffer und Paprikapulver.

Wer mag, kann eine Zwiebel schälen, ganz fein würfeln und in jeden Champignon ein paar der Würfel geben. Wenn man wirklich große Champignons für die Zubereitung verwendet, kann man auch die herausgeknickten Pilz Stiele verwenden, in dem man diese klein würfelt und über den Pilzen verteilt. Nun gibt man auf jeden Pilz einen Teelöffel Creme Fraiche (oder Vega für die vegane Variante) und deckt diese mit einer Scheibe würzigem Camembert ab (=>bei Veganern den Käse einfach weglassen).

Nun schiebt man die Form in den Backofen und lässt die Pilze bei 200° C rund 30 Minuten backen. Allerdings kann die Backzeit durch die Größe der Pilze variieren. Schaut einfach regelmäßig in den Ofen. Sobald der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist, sind die Champignons fertig.

Als Beilage zu den überbackenen Champignons eignet sich Reis, Bulgur oder auch Pellkartoffeln. Die können während der Backzeit einfach in einem großen Topf mit Wasser auf dem Herd garen 🙂

Weitere vegetarische Rezeptideen gibt es übrigens in dieser Rubrik, vegane Rezepte hier und süße Leckereien dort.

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Rezept Idee: Knusprige Gemüseschnitzel aus Kohlrabi – vegetarisch Kochen macht Spaß

Eine etwas aufwändigere Mittagsmahlzeit sind selbst gemachte Gemüseschnitzel. Die gibt es bei uns beispielsweise an den Wochenenden oder in der Ferienzeit, wenn mittags mehr Zeit zum Kochen bleibt. Die vegetarischen Schnitzel schmecken super lecker, nicht nur Gemüse-Freaks. Der Aufwand lohnt sich, ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren!

Das wird gebraucht:
Frische Kohlrabi, mildes Ajvar, Raclettekäse, Eigelb, etwas Mehl, Paniermehl, Fett zum Braten

So wird’s gemacht:
Auf eine detaillierte Mengenangabe habe ich bei diesem Rezept verzichtet, da ihr diese der gewünschten Personenzahl einfach beliebig variieren könnt. Zuerst schält man den Kohlrabi und befreit die Knolle von Blättern und der dicken Schale. Anschließend teilt man das Gemüse mit einem großen Messer und möglichst dünne Scheiben. Da ich diese per Hand schneide, variiert die Breite immer etwas. Die Scheiben sind ungefähr 0,5 cm dick.
Die Kohlrabischeiben lässt man ganz kurz in etwas Wasser kochen. Bei einer Dicke von 0, 5 cm reichen 3 Minuten Kochzeit auf jeden Fall aus. Dann lässt man den Kohlrabi auskühlen oder spült das Gemüse unter kaltem Wasser ab.

Jede Scheibe wird nun von einer Seite mit milder Ajvar Paste bestrichen. Auf die Hälfte der bestrichenen Kohlrabischeiben legt man nun eine Scheibe Raclettekäse. Diese sollte nicht größer sein, als der Kohlrabi, damit sich die Schnitzel später auch gut braten lassen! Dann klappt man eine zweite Kohlrabischeibe darauf, so dass der Käse und die Ajvarschicht Innen liegen.

In einem tiefen Teller rührt man etwas Eigelb mit Mehl zu einem dickflüssigen, klümpchenfreien Brei an, bestreicht jedes Kohlrabischnitzel beidseitig damit und wälzt diese im Anschluss in den Semmelbrösel.
Jetzt erhitzt man das Fett in einer großen Pfanne und brät jedes Schnitzel von beiden Seiten darin, bis der Käse Innen leicht geschmolzen und die Panade außen leicht gebräunt ist.

Ein kleiner Tipp:
Zu den Kohlrabischnitzeln schmecken Kartoffeln ebenso gut wie Reis oder Bulgur. Bei uns gibt es als Beilage meist noch eine große Schüssel mit gemischtem Salat.

Weitere vegetarische Rezepte findet ihr übrigens in dieser Rubrik, vegane Mahlzeiten hier und süße Leckereien dort.

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In der Weihnachtsbäckerei: Weihnachtlicher Hefezopf mit Mandel Spekulatius als Geschenk aus meiner Küche

Das Backen und eifrige Werkeln in der Küche macht in der Weihnachtszeit natürlich ganz besonders viel Spaß. Schon allein des wunderbaren, süßen Duftes wegen lohnt sich die Weihnachtsbackstube. Im ganzen Haus riecht es nach frisch gebackenen Weihnachtskeksen, Zimt, Marzipan und süßem Kakao, ist das nicht herrlich?
Besonders gerne bereite ich im Advent außer einer ganzen Palette an Weihnachtsplätzchen (Bethmännchen, Vanillekipferl, Spritzgebäck, köstlichen Schokokugeln, Nussschnecken, winterliche Schneeflocken) auch immer weihnachtliche Aufstriche (wie bsp. Marzipanbutter, Apfelmarzipanmarmelade, weihnachtliche Kirschmarmelade mit Mohn) zu. Im letzten Jahr habe ich für ein Adventsfrühstück einen Weihnachtsstuten gebacken. Und das Rezept dazu verrate ich euch jetzt.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80-100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Becher Joghurt (in unserem Fall Sojajoghurt mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml Sojamilch „Vanille“ oder normale Vollmilch, 1 TL Ei Ersatzpulver oder ein normales Ei, etwas Zimt, je nach Geschmack 8-10 Mandelspekulatius, Sojacuisine / Sojasahne zum Bestreichen sowie etwas Mehl zum Ausrollen.

So wird’s gemacht:
Aus Mehl, Zucker, Margarine, Backpulver, Hefe, Joghurt, Vanillemark, Milch, Ei oder Ei Ersatzpulver und Zimt bereitet man einen ganz normalen Hefeteig zu. Eine detaillierte Anleitung findet ihr dazu auch beispielsweise in diesem Rezept.

Den Hefeteig rollt man zu einer Kugel, deckt die Schüssel luftdicht ab und lässt den Teig etwa 45-60 Minuten ruhen.

Dann zerkleinert man den Mandelspekulatius grob und knetet die Kekskrümel gleichmäßig unter den Teig. Anschließend teilt man den Teig in drei gleichgroße Teile und rollt jeden zu einem langen Teigstrang. Diese flechtet man zu einem Hefezopf und platziert diesen auf einem mit Backpapier ausgelegten oder gefetteten Backblech. Vor dem Backen bestreicht man den Stuten noch mit etwas Sojasahne. Dann bäckt man diesen Hefezopf bei 160° Grad für rund 40-45 Minuten.

Ein kleiner Tipp: Wenn Ihr den Hefezopf verschenken wollt, könnt ihr aus dem Teig statt einem großen auch 2 oder 3 kleine Zöpfe machen. In Mini Format sind diese optisch natürlich als Geschenk schöner!

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr in dieser Rubrik, vegane Rezepte dort und alles zum Thema Weihnachten hier.


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Rezeptidee für den Herbst: Blech mit Kürbis, Kartoffeln und Schafskäse – schnell gemacht, vegetarisch & lecker!

In der Herbstzeit wimmelt es nur so von Kürbissen. Ob als kleiner Zierkürbis zur Deko, Halloween Kürbisse mit lustigen Gesichtern und natürlich an der Gemüsetheke. Dieses mal ist beim Einkaufen ein Hokkaido Kürbis aus kontrolliert biologischem Anbau mit in den Einkaufswagen gelandet ebenso wie eine Tüte mit Kartoffeln.

Das wird gebraucht:
1 kleiner Sack mit kleineren Kartoffeln aus biologisch kontrolliertem Anbau, ein Hokkaido Kürbis, 1 Zwiebel, Sonnenblumenöl, 3 Zweige frischen Rosmarin, Pfeffer aus der Mühle, grobes Salz, 200 g Feta (den echten Schafskäse!), 1 Blatt Backpapier

So wird’s gemacht:
Da es am besagten Mittag schnell gehen musste, habe ich den Backofen für mich arbeiten lassen und nur ganz schnell die Zutaten für unser Familien Mittagessen geschnitten. Dazu habe ich den Kürbis halbiert und mit einem Esslöffel die Kerne aus dem Inneren befreit. Dann habe ich den Kürbis samt Schale, die kann man bei dieser Kürbisart mitessen, in schmale Spalten geschnitten. Ebenso wie die Kartoffeln. In einer großen Schüssel habe ich die Kartoffel- und Kürbisstücke mit etwa 6 Esslöffeln Sonnenblumenöl vermengt.

Nun legt man das Backblech mit etwas Backpapier aus und verteilt die Kartoffel-Kürbis-Mischung gleichmäßig darauf. Anschließend würzt man diese mit frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle und groben Meersalz. Dann wandert das Blech in den Backofen. Dort bäckt man alles bei 190 °C Grad für rund 30 Minuten.

In der Zwischenzeit schält man die Zwiebel und schneidet diese in möglichst dünne Spalten. Diese vermengt man mit einem weiteren Esslöffel Öl. Den Schafskäse würfelt man und verteilt diesen samt der Zwiebel über dem Kürbisblech.

Jetzt sollte das Ganze nochmals etwa 15 Minuten in den warmen Ofen. Die genaue Backzeit hängt davon ab, wie dick die Scheiben sind. Besser man schaut regelmäßig auf das Blech.

Jetzt fehlt noch der Rosmarin. Die Nadeln zupft man von den Stielen und kann diese mit einem Wiegemesser zerkleinern oder auch mit Hilfe einer Küchenschere.

Sobald der Kürbis samt den Kartoffeln gar ist, streut man den Rosmarin über den heißen Zutaten. Dann ab damit auf den Esstisch und allen einen guten Appetit!

 

Kleiner Tipp: Solltet ihr euch rein vegan ernähren lasst ihr den Käse einfach weg 🙂

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Sommerküche & vegetarisches Rezept: Aus der Pfanne – Gnocchi mit frischem Spargel, Tomaten, Spinat & Parmesan

Wenn sich an den Vormittagen auf meinem Schreibtisch die Arbeit türmt bin ich immer froh über Mittagsmahlzeiten und Familiengerichten, die möglichst schnell zubereitet sind. Da greife ich dann und wann auch schon mal zu Zutaten aus der Frischtheke, weil mit Mittags einfach keine Zeit bleibt eine Stunde oder mehr mit Kochen zu verbringen. Daher gab es diese Woche bei uns ausnahmsweise mal fertige Gnocchi (ein köstliches Rezept für selbst gemachte Gnocchi findet ihr hier & dort) und einem Schwung an frischem Gemüse!

Das wird gebraucht:
800 g Gnocchi (aus der Frischetheke im Supermarkt), 250 g Cocktail Tomaten, 500 g grünen Spargel, 1 Zwiebel, 50 g Pinienkerne, 1 Knoblauchzehe, 100 g frischer Baby Spinat (als Salat, nicht tiefgefroren!), 100 g Parmesan, Paprika edelsüß, Pfeffer, Kräutersalz sowie pflanzliche Margarine oder etwas Öl zum Braten

So wird’s gemacht:
Aufgrund der Menge habe ich das Essen in zwei verschiedenen Pfannen zubereitet, damit es schneller geht. In einer der beiden großen Pfannen erhitzt man das Fett und brät die Gnocchi darin bis diese schön gold gelb sind.

In der zweiten großen Pfanne wird das Gemüse gegart. Der Vorteil bei grünem Spargel ist, dass man ihn nicht zu Schälen braucht. Da reicht es in der Regel aus, den untern Strunk abzuschneiden.

Danach teilt man die Spargelstangen in kleinere Stücke und gibt diese mit einer fein gewürfelten Zwiebel in die heiße und mit Fett bestückte Pfanne.

Kurz bevor der Spargel bissfest ist, presst man eine geschälte Knoblauchzehe sowie die Pinienkerne hinein und würzt das Gemüse mit frisch gemahlenem Pfeffer, süßer Paprika und Kräutersalz.

Die fertigen Gnocchi richtet man auf den Teller an und gibt noch ein paar Tomatenscheiben sowie frischen Baby Spinat als Salat darüber. Diejenigen, die sich nicht streng vegan ernähren dürfen sich auch noch etwas frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan über das Essen streuen. Dann heißt es – guten Appetit!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort!

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Rezept Idee für selbst gemachten Brotaufstrich & leckeren Dip – Schafskäse Dattel Creme, super lecker!

Heute verrate ich euch mal eines unserer absoluten Lieblingsrezepte. Diesen leckeren Aufstrich gibt es bei uns regelmäßig. Erst vor kurzem habe ich diesen als gewünschtes Mitbringsel für einen großen Geburtstagsbrunch angefertigt. Und da etliche der Gäste nach dem Rezept gefragt haben, gibt es dies nun auf meinem Blog als detaillierte Anleitung zum Nachmachen, Genießen oder auch zum Verschenken. Schön verpackt in einem Einmachglas mit selbst gebasteltem Anhänger macht sich diese verdammt köstliche Schafskäsecreme sehr gut als Geschenk aus der Küche. Ich bin schon sehr gespannt, wie es euch schmeckt!

Das wird gebraucht:
1 Packung echten Schafskäse bzw. Feta aus Schafsmilch (200 g), 1 Packung Frischkäse natur ohne Geschmack, 2 Knoblauchzehen, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 1 Teelöffel Sojasoße, 1 Teelöffel Balsamico dunkel, 6-8 kleine Datteln ohne Kern, Kräuter der Provence

So wird’s gemacht:
Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von Trockenfrüchten, das gebe ich ohne Umschweife zu. Aber hierbei mache ich grundsätzlich eine Ausnahme. Denn für dieses Rezept braucht man getrocknete Datteln.

Die Zubereitung dieses cremigen Aufstrichs ist denkbar einfach. In einen tiefen Teller oder eine kleine Schüssel füllt man eine Packung Schafskäse mit einem Päckchen Frischkäse.

Dazu gibt man ein paar getrocknete Datteln (am besten funktioniert dies mit entsteinen Softdatteln), 1-2 geschälte Knoblauchzehen, einem Teelöffel Sojasoße und Balsamico. Etwas frischen Pfeffer darüber streuen, eine Prise Kräuter der Provence und dann alle Zutaten mit dem Pürierstab gründlich durchmixen, bis eine feine, cremig aufgeschlagene Masse entstanden ist.

Jetzt probiert man ob der Käsedip genug gewürzt ist. Ansonsten kann man noch einmal nachwürzen. Mit dem Salz sollte man sparsam umgehen, da der Käse als solches schon sehr salzig ist.

Nun füllt man die Dattelcreme in ein großes Glas und hofft, dass diese länger als für nur eine Mahlzeit reicht 😉
Lasst es euch schmecken!

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Vegetarisches Rezept: Selbst gemachte Käsesoße für Kartoffeln, Tortellini oder Gemüse, köstlich!

Zu Kartoffeln, Nudeln und Gemüse essen wir immer gerne Soßen. Eine unserer Lieblingssoßen, die hier regelmäßig auf den Mittagstisch wandert, ist Käsesoße. Die ist nicht nur recht schnell gemacht, sondern auch schön würzig. Daher passt diese ganz wunderbar als Beilage zu frischen Kartoffeln, Gemüse oder auch als Nudelsoße. Zu Gemüse- oder Käse Tortellini ist die ein echter Hit beim Mittagessen. Alternativ kann man diese Käsesoße auch ganz prima als Soße für einen Gemüseauflauf oder gar zum Überbacken verwenden. Besonders gut schmeckt diese übrigens in Kombi mit Blumenkohl, Broccoli oder auch Rosenkohl.

Das wird gebraucht:
180 g Greyerzer / Gruyère, 80-100 g Butter, 2 gehäufte Esslöffel Mehl, Salz, circa 0,5 ml Vollmilch

So wird’s gemacht:
Zuerst reibt man die gesamte Käsemenge in grobe Raspeln. Dann gibt man die Butter in einen Topf und erhitzt diese. Sobald sich die Butter ganz aufgelöst hat, gibt man in kleineren Etappen das Mehl dazu. Hierbei immer kräftig mit dem Schneebesen rühren, damit sich keine Klümpchen bilden! So erhält man einen dickflüssigen „Brei“, den man bei ständigem Rühren etwas eindicken und anschwitzen lässt.

Nun schüttet man vorsichtig und langsam die Milch hinzu. Auch hierbei das gleichmäßige, stete Rühren auf keinen Fall vergessen. Sobald sich die Milch mit der Mehlschwitze gleichmäßig verbunden hat, schüttet man den geriebenen Käse hinzu und lässt diesen unter Rühren schmelzen. Das Rühren ist etwas lästig, verhindert aber zum einen, dass die Soße Klümpchen bildet und zum anderen, das nichts anbrennt oder sich am Topfboden absetzt.

Ganz zum Schluss kann man die Käsesoße noch mit etwas Salz nachwürzen. Wobei der Greyerzer als Käse schon recht würzig ist. Also lieber mit einer ganz kleinen Prise Salz anfangen 🙂 Lasst es Euch schmecken!

Weitere herzhafte Rezept für die Mittagsküche findet ihr übrigens in dieser Rubrik!

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Blitzschnelle Rezeptidee für die Mittagsküche: Blätterteig Taschen mit Rosmarin & Käse gefüllt

Wer mich kennt und auf meinem Blog die Rezeptideen verfolgt weiß, dass ich blitzschnelle Rezepte sehr liebe. Gerade während der Woche bin ich immer dankbar über einfache und ratzfatz gekochte Mittagsmahlzeiten, die gut schmecken.
Da traf es sich ganz gut, dass in unserem Kühlschrank noch frischer Blätterteig übrig war. So habe ich vom Wocheneinkauf noch ein Stück leckeren Käse und frischen Rosmarin mitgebracht. Dann konnte es auch schon losgehen. Vorab sei noch gesagt, dieses vegetarische Rezept ist kinderleicht und sollte somit auch für ungeübte Köche kein Problem in der Zubereitung darstellen.

Das wird gebraucht:
1 Rolle frischen Blätterteig, 180-200 g frischen Ziegengouda (jung), frischen Rosmarin, etwas Sojacuisine und wer mag, eine handvoll Schwarzkümmel, 1 Blatt Backpapier oder Fett fürs Backblech

=> Hinweis: Die Mengenangaben reichen für 6 Teigtaschen

So wird’s gemacht:
Den Blätterteig nimmt man aus der Folie und rollt ihn komplett auf. Dann teilt man diesen in sechs gleichgroße Quadrate.

Vom dem Käsestück entfernt man den Rand und schneidet ihn grob in kleinere Stücke, die man in einen hohen Pürierbecher gibt. Nun püriert man diesen mit dem Pürierstab kurz durch.

Mit einem Esslöffel verteilt man den Ziegenkäse nun in 6 Portionen auf die Blätterteigquadrate. Jetzt zupft man von den Rosmarinzweigen die Nadeln. Ich habe diese mit dem Wiegemesser zerkleinert, man kann dafür aber auch eine Schere benutzen, wie beispielsweise in diesem Rezept beschrieben.

Auf jeden „Käseberg“ streut man etwas zerkleinerten Rosmarin und klappt dann den Blätterteig zu einem Dreieck. Die Ecken drückt man am besten mit einer Gabel gut an, damit sich diese beim Backen nicht öffnen.

Die gefüllten Teigtaschen verteilt man auf dem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech und pinselt die Oberseite mit etwas Sojacuisine / Sojasahne ein. Wer mag kann über jede Käsetasche noch etwas Schwarzkümmel streuen.

Dann geht es bei 200 Grad in den Backofen. Die Backzeit beträgt ungefähr 20 Minuten. Sobald die Teigtaschen gebräunt und der Blätterteig schön aufgegangen ist, sind diese fertig.

Ein kleiner Tipp:
Die Teigtaschen eignen sich auch prima für ein Picknick, einen Grillabend im Sommer oder als schnelle Fingerfood Idee für ein Buffet.

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