Ausflugstipp für Familien: Ein Nachmittag im Gasometer Oberhausen – faszinierende „Wunder der Natur“

Mein Blog ist nicht nur mit zahlreichen Ideen, Rezepten, Ausflugstipps und Berichten gefüllt, sondern auch mit vielen, verschiedenen Fotos. Denn genau die sind es, die alles so lebendig machen, die Neugier und Lust wecken die vorgestellten Sachen selbst einmal auszuprobieren. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass Fotos und Bilder für mich eine wichtige Rolle spielen. Und da ich nicht nur selbst gerne mit der Kamera in der Hand unterwegs bin, sondern mich auch sehr an schönen Aufnahmen von anderen erfreue, nehme ich euch heute mal wieder mit auf einen kleinen Ausflug.
Dass es Draußen regnet, macht in dem Fall überhaupt nicht aus, denn der Weg führt uns nach Oberhausen in den Gasometer und darin spielt das Wetter keine Rolle. Dort besuchen wir die Ausstellung „Wunder der Natur“.

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Schon den Gasometer als „Museum“ zu nutzen finde ich einfach großartig. Wir haben vor einigen Jahren schon einmal eine der hier stattfindenden Ausstellungen besucht und waren begeistert. Dies ist bei unserem jetzigen Besuch nicht anders.

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Wir erkunden zuerst das Erdgeschoss und laufen eine große Runde im Kreis zwischen den riesigen Fotos her, die hier zwischen Boden und Decke hängen. Neben jedem der Bilder findet man entsprechende Infos zum Titel, dem Fotograf und auch Interessantes zur Entstehung dieses Motivs.

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Hier und da gibt es wunderschöne Makro Aufnahmen, die winzig kleine Details zeigen und die „Wunder der Natur“ auf diese Weise wirklich ins rechte Licht rücken. So beispielsweise die Netzhaut einer Fliege, die man in dieser Form gar nicht erkennt.

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Ein fliegender Kolibri mit daneben lauernder Schlange, bei dem man zu gerne und voller Neugier dem weiteren Verlauf dieser Situation folgen würde, die zarten und so zerbrechlich wirkenden Flügel eines Schmetterlings oder auch einer mit gelbem Blütenstaub übersäter Biene…

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In der Mitte des Raumes gibt es eine Leinwand, die den Wachstums eines Embryos zeigt – wirklich ein wahres Wunder der Natur und auch für Kinder ausgesprochen spannend.

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Auch in der zweiten Etage kann man sich an den grandiosen Fotos gar nicht satt sehen. Staunend schlendern wir auch hier von Bild zu Bild.

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Doch es geht noch etwas höher. Und zwar in die nächste Etage und diese ragt von der Höhe her bis unters Dach. Hier schwebt eine riesengroße Erdkugel in der Mitte des Raumes.

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Ein eindrucksvolles Spektakel. Wir nehmen auf einer der zahlreichen Stufen neben der langen Treppe Platz. Von dort aus kann man dem Erdball in Ruhe zusehen und diesen Blick auf sich wirken lassen.

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Wer ganz mutig ist, kann mit dem Aufzug oder der Außentreppe den Gasometer bis ganz nach oben laufen und die Aussicht genießen. Aufgrund des schlechten Wetters (und meiner Höhenangst…) kann ich euch davon leider keine Fotos präsentieren.

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Auch wenn ich Euch von den ausgestellten Fotos aufgrund der Urheberrechte natürlich keine 1:1 Bilder präsentieren kann, ist dies in jedem Fall ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel!

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Ein riesengroßes Dankeschön an Kirsten Galert vom Gasometer Oberhausen für die blitzschnelle, freundliche Rückmeldung und Erlaubnis meine gemachten Fotos hier zeigen und veröffentlichen zu dürfen 🙂

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY und kinderleichte Bastelidee für die Herbst Post: Herbstlicher Regenschauer & große Wolkenliebe

Bei uns haben die Herbstferien bereits begonnen. Und in der Ferienzeit sammeln sich in unserem Briefkasten oftmals allerhand Postkarten und Urlaubsgrüße. Da es bis zu unserem Familienurlaub noch ein wenig dauert, haben wir am Wochenende schon einmal einen Schwung an selbst gebastelten Postkarten angefertigt. Ein wunderbares Upcycling Projekt für verregnete Ferientage, die man auf diese Weise ganz kreativ und gemütlich verbringen kann. Wer auch Lust auf selbst gemachte Karten hat, der findet hier die detaillierte Bastelanleitung.

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Das wird gebraucht:
Einen großen Bogen weißen Tonkarton / Fotokarton oder alternativ weiße Karteikarten in Postkartengröße, eine alte Zeitung, Pinsel, ein Glas Wasser, eine Bastelunterlage für den Tisch, ein Wasserfarbkasten, ggf. eine Malkittel, Bastelkleber, eine alte Buchseite, eine Bastelschere

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So wird’s gemacht:
Zuerst deckt man den Tisch mit einer wasserdichten Bastelunterlage ab. Dann darf man sich über die Zeitung hermachen und diese mit blauer Wasserfarbe anmalen.

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Hierbei darf der Text gerne durchschimmern und die Farbe verschieden dick aufgetragen werden. Je mehr Schattierungen das blau gemalte Zeitungspapier aufweist, desto abwechslungsreicher und bunter werden die Postkarten!

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Wer mag, darf auch gerne verschiedene Blautöne mischen. Während das Zeitungspapier trocknet (am schnellsten geht es an der Heizung, die in dieser Jahreszeit sicher überall schon läuft), bereitet man die Karten vor.

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Entweder man schneidet sich mit Hilfe einer alten Postkarte entsprechende Rechtecke aus einem Bogen Tonkarton oder verwendet Blanko Postkarten.

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Für jede benötigte Grußkarte benötigt man eine Wolke. Diese habe ich aus einer alten Buchseite ausgeschnitten. Von der Größe her reicht eine Buchseite für 8 Wolken aus. Diese klebt man an die gewünschte Stelle. Darunter fehlen nun ein paar schöne Regentropfen. Diese schneidet man aus dem bemalten Zeitungspapier. Die Tropfen dürfen sich in Farbe, Form und Größe gerne unterscheiden.

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Den unteren Rand der Karten habe ich noch etwas aufgehübscht, in dem ich aus der Zeitung einen Streifen als länglichen Wimpel zugeschnitten habe und mittig mit etwas bedrucktem Dymoband „Autumn“ versehen habe. Einen solchen Schriftzug kann man alternativ auch stempeln.

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Jetzt fehlt noch ein netter Gruß auf der Rückseite, die Anschrift und eine Briefmarke. Danach machen sich die künstlerischen Herbstgrüße auf den Postweg!

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Weitere Basteleien für kleine Kinderhände gibt es in dieser Rubrik, Upcycling Ideen dort, alles zum Thema Herbst hier und andere kreatives Sachen da!

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Herbstliche Bastelidee & Upcycling für kleine Kinderhände: Komm wir lassen Drachen steigen!

Wenn der Herbst beginnt, bringt diese Jahreszeit nicht nur allerhand an tollen „Schätzen“ wie bunte Herbstblätter, Kastanien, Bucheckern & Co. mit sich, sondern auch den ein oder anderen frechen Herbstwind. Da wird die Freude los, denn dann ist die Zeit die Drachen aus dem Keller oder vom Dachboden zu holen und die selbst gebastelten Drachen im Herbstwind tanzen zu lassen.
Aber es gibt in der Herbstzeit auch allerhand Tage, die grau und verregnet sind. Da sind gute Ideen gefragt um die liebe Kinderschar sinnvoll zu beschäftigen. Wie wäre es daher mit ein paar gebastelten Mini Drachen, mit denen man Kinderzimmer, Tür oder auch die Fenster schmücken kann? Eine bunte Bastelidee, die allen Kinderhänden großen Spaß macht und noch mehr Farbe in die Herbsttage bringt!

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Das wird gebraucht:
Ein Stück Pappe oder einen alten Karton, ein Teppichmesser / Cutter, eine Lochzange, eine Metallöse, eine Nietenzange, eine Bastelschere, farbiges Krepppapier, Kordel

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So wird’s gemacht:
Für jeden Drachen benötigt man ein Stück Pappe oder einen alten Karton. Daraus schneidet man eine Raute. Die genaue Größe spielt keine Rolle, daher kann man diese auch ohne Bastelvorlage einfach per Hand zuschneiden.

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Die Raute wird am oberen und auch unteren Ende mittig mit einem Loch versehen. Durch die obere Öffnung steckt man eine Metallöse und drückt diese mit Hilfe einer Nietenzange zusammen.

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Hieran kann man den fertigen Drachen an einen Nagel hängen oder ein Stück Nylongarn durchziehen um so eine Aufhängung zu haben.

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Durch das untere Ende steckt man nun ein längeres Stück Kordel und knotet es fest. An diesen knotet man nun in regelmäßigen Abständen allerhand bunte Krepppapierschleifen, damit der Drache einen bunten Schwanz bekommt. Dafür schneidet man aus dem Bastelkrepp kleine Stücke (etwa in der Größe 10 x 5 cm).

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Diese fröhlichen Drachen kann man nun an der Zimmerdecke, einer Tür oder auch dem Fenster befestigen und hat einen stimmungsvollen Raumschmuck für den Herbst.

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Weitere Basteleien für Kinder gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Herbst an dieser Stelle und andere kreative Sachen dort!

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Ausflugstipp für Familien: Lust auf den Herbst, den herbstlichen Zauber und allerhand Kürbisse?

Der Herbst ist da und mit ihm nicht nur das wunderbare „bunt“ der Blätter, sondern auch allerhand gemütliche Dinge, die diese Jahreszeit ausmachen. Warum nicht mal ein richtiges Herbstfest feiern oder wenigstens ein solches besuchen?

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Jedes Jahr findet im Freilichtmuseum in Hagen ein tolles Herbstfest statt (von diesem tollen Museum habe ich hier und auch hier schon einmal ausführlich berichtet). Genau richtig für Familien mit Kindern, die den Herbst erleben und genießen möchten. Dabei kann man wunderbar durch das wirklich traumhaft schöne und sehr weitläufige Museumsgelände schlendern, sondern auch allerhand erleben.

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Denn zwischen den kleinen Fachwerkhäusern findet ein richtiger Herbstmarkt statt. Auf dem unteren Marktplatz werden allerhand leckere Dinge angeboten: Frisch Äpfel, selbst gemachter Honig, Liköre und Wein, frischer Käse aus der Käserei, Marmeladen, Kürbisse, handgemachte Nudeln und vieles mehr.

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Es sieht ein bisschen aus, wie auf einem Bauernmarkt und hier herrscht zwar je nach Wetterlage auch manches mal etwas Trubel, aber der Einkaufsbummel hier ist doch um vielfaches entspannter als in jedem Supermarkt!

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Außerdem kann man hier allerhand Hühner betrachten und Kaninchen streicheln. Ein Highlight für alle Pferdenarren ist sicherlich das Ponyreiten.

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Auf dem oberen Marktplatz, wo sich u.a. auch das Brauhaus befindet, gibt es ebenfalls einige Stände. Hier sind Künstler und andere kreative Anbieter mit ihren Ständen zu finden: Selbst gemachter Schmuck, gefilzte Dinge, selbst genähte Taschen, Puppen und Co, tolle Herbstkränze und herbstliche Deko kann man hier nicht nur bestaunen, sondern auch kaufen.

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In jedem Fall sind dies meist ganz ausgefallene, einzigartige Dinge und Kunstwerke nach denen man in der Stadt wohl vergebens suchen wird.

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Besonders viel Spaß macht das Kürbisschnitzen. Dazu kann man sich vor Ort einen Kürbis kaufen, die in verschiedenen Größen und kleines Geld angeboten werden. Dann sucht man sich einen Platz an einem der vielen Tische, schnappt sich ein scharfes Messer und einen Löffel um damit den Kürbis zu Leibe zu rücken.

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Schaurig schön, was dabei heraus kommt. Und so gemeinsam macht der Kürbisschnitzen auch gleich viel mehr Spaß als zu Hause am Esstisch!

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Und wer immer noch genug Energie übrig hat, der kann sich auf einem der tollen Spielplätze vergnügen. Die sind wirklich super schön und ansprechend gestaltet.

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Wenn meine Informationen richtig sind, dann findet das diesjährige Herbstfest jetzt am Wochenende, dem 1. und 2. Oktober 2016 statt!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY für den Herbst: Hurra, der Herbst ist da – Stimmungsvolle Bastelidee mit Kastanien und Perlen

Wenn sich der Sommer ganz langsam verabschiedet und im September die ersten Kastanien von den Bäumen fallen, dann freu ich mich richtig auf den bevorstehenden Herbst. Auch wenn es mir in diesem Jahr durch das wunderbar warme Wetter ausgesprochen schwer fällt…
Daher habe ich mich am Wochenende riesig darüber gefreut ein paar Kastanien zu finden. Viele gibt es davon leider noch nicht. Aber die ersten Kastanien, denen man im Jahr begegnet, sind für mich immer etwas Besonders. Daran kann ich einfach nicht vorbei gehen. Und so kam mir beim Aufsammeln dieser kleinen Herbstschätze eine kleine Deko Idee, die ich zu Hause gleich in die Tat umgesetzt habe.

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Das wird gebraucht:
Fester Blumendraht, eine Schere, naturbelassene, unlackierte Holzperlen, Kastanien, Kastanienbohrer, eine dickere Unterlage als Schutz für den Tisch

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So wird’s gemacht:
Am besten deckt man den Tisch ein bisschen ab oder legt eine stabile Unterlage als Schutz darauf. Dann nimmt man sich den Kastanienbohrer vor und bohrt damit mittig in jede Kastanie ein dünnes Loch. Für diese Bastelei reicht ein ganz dünner Kastanienbohrer in jedem Fall aus!

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Nun rollt man etwas von dem Blumendraht ab und fädelt abwechselnd eine glänzende Kastanie und eine Holzperle auf den Draht, bis man die gewünschte Menge beisammen hat. In meinem Fall sollte es ein schönes Herz werden, da der Herbst zu einer meiner liebsten Jahreszeiten gehört. Als große „Herbstliebe“ sozusagen 😉

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Dann schneidet man den Draht so ab, dass an beiden Enden ungefähr 5 cm Draht überstehen und man diesen damit ineinander drehen und das Ende so in einer Kastanienöffnung verstecken kann.

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Ob man damit die Fensterbank oder eine Anrichte dekoriert, diesen als „Türkranz“ oder auch Fensterschmuck verwendet oder einen Tisch damit schmückt ist egal. In jedem Fall ist dies eine schöne Art den Herbst Willkommen zu heißen.

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Eine herbstliche Girlande mit Kastanien gibt es hier als detaillierte Anleitung, alles zum Thema Herbst findet Ihr in dieser Rubrik und andere kreative Sachen dort!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Upcycling für die Post: Fliegenpilz und Glückspilze aus bunten Herbstblättern & Zeitungspapier basteln

Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet und der Herbst einkehrt, dann färben sich nicht nur die Blätter an den Bäumen herrlich bunt und tanzen vom Wind getragen durch die Lüfte. Auch Pilze kann man im Wald jetzt oft bestaunen. Besonders gut gefallen mir Fliegenpilze. Die sind zwar giftig, aber die roten Kappen mit den weißen Pünktchen sorgen bei mir immer für gute Laune und sind für mich einfach kleine „Glückspilze“. Und genau diese kann man zur Herbstzeit ganz einfach nachbasteln. Dazu braucht man auf jeden Fall ein paar leuchtend rote Herbstblätter. Also beim nächsten Spaziergang mal die Augen danach offen halten!

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Das wird gebraucht:
Große, rote Herbstblätter, einen alten Katalog oder altes Telefonbuch, einen weißen Lackstift, eine Schere, Kleber, Blanko Postkarten, eine ausgelesene Tageszeitung, etwas grünes Moos

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So wird’s gemacht:
Zuerst braucht man für diese herbstliche Bastelei einen Schwung an roten Herbstblättern. Die legt man am besten für einen Tag in ein altes Telefonbuch oder einen Katalog, damit sie schon gerade sind und etwas trocknen können.

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Dann schneidet man mit der Bastelschere einen großen Pilzkopf aus dem Blatt. Dafür benötig man keine Bastelvorlage oder Schablone. Einfach per Hand damit jeder Pilz so einzigartig wird, wie die echten Pilze auf dem Waldboden.

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Für die Postkarten kann man der Einfachheit halber uni weiße Karteikarten oder Blanko Postkarten aus Kraftpapier verwenden. Alternativ schneidet man sich die gewünschte Anzahl aus Karten aus einem großen Bogen Fotokarton.
Der Fliegenpilz braucht natürlich noch einen Stiel. Diesen kann man prima per Hand aus einer alten Tageszeitung schneiden. Wer möchte, kann sich mit Hilfe eines Bleistifts vorab die Form aufzeichnen.

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Diesen Pilz klebt man nun auf die Postkarte. Die weißen Glückspunkte tupft oder malt man ganz schnell mit einem breiten, weißen Lackstift auf den Pilzkopf. Und damit alles noch etwas stimmungsvoller aussieht, kann man am unteren Rand der Postkarte noch etwas grünes Moos kleben. Habt Ihr nun auch Lust bekommen ein paar Glückspilze in der Herbstzeit per Post zu verschicken?

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Weitere Upcycling Ideen gibt es übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Herbst dort, andere kreative Sachen da und Grünzeug an dieser Stelle!

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Herbstzeit – Spielzeit: Wir zeigen Euch unsere Lieblingsspiele, spielt doch mit!

Im Herbst, wenn das Wetter nicht mehr zum Spielen im Freien einlädt, wird bei uns allerhand gespielt. Daher möchte ich Euch einige Spiele näher vorstellen, die uns bei unserem Besuch auf der Spielmesse, ganz besonders gut gefallen haben. Habt Ihr Lust? Dann spielt einfach mit!

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Aus die Maus
Dieses Spiel von Game Factory hat unserem jüngsten Familienmitglied ausgesprochen gut gefallen. Der Vorteil – das Spiel besteht aus nur einem Teil und somit kann nichts verloren gehen. Die Spielregeln sind denkbar einfach und daher kann man auch gleich loslegen ohne sich vorab seitenlange Anleitungen durchlesen zu müssen.

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In dem gelben, runden „Käse“ sind mehrere Reihen mit Löchern. Der Spieler, der am Zug ist, darf nun innerhalb einer Reihe so viele Käselöcher nach unten drücken, wie er möchte. Dann ist der Mitspieler dran. Derjenige, der das letzte Loch nach unten drückt, hat verloren.

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Fazit: Ein kurzweiliger Spielspaß, ideal für unterwegs, im Wartezimmer, auf Autofahren oder Urlaubsreisen und mit ganz einfachen, verständlichen Regeln.

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Es glitzern und funkeln die kleinen, bunten Metallglöckchen. Ein wenig kommt hierbei schon weihnachtliche Stimmung auf.

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Dieses Spiel hat gleich beim ersten Spielversuch in meine Lieblingsspiel Top 10 geschafft. Die Regeln sind auch hier kinderleicht und verständlich. Jeder Mitspieler bekommt eine Glöckchenfarbe zugeteilt und nun kommt der Magnetstift zum Zuge.

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Dieser wandert von Spieler zu Spieler. Damit darf jeder nun versuchen möglichst viele seiner Glöckchen vom Spielbrett zu angeln. Aber aufgepasst: sobald ein Glöckchen einer anderen Farbe sind mit dranhängt, müssen alle Glöckchen zurück auf das Spielfeld und der nächste Spieler ist an der Reihe. Gar nicht so einfach wie es aussieht, aber ein wirklich lustiges Spiel für die ganze Familie!

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Besonders gut gefällt mir hierbei, dass das „Spielfeld“ gleichzeitig eine Tasche ist, in der man alle Glöckchen samt Magnetstift sicher aufbewahren und transportieren kann.

Spinderella
An dem Kinderspiel des Jahres kamen wir bei unserem Besuch auf der Spielmesse natürlich nicht vorbei. Schon aus dem Grunde, weil man sich hier nicht nur spinnenmäßig schminken lassen, sondern dieses Kinderspiel auch in XXL Version spielen konnte.

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Wir haben es aber auch als Brettspiel ausgetestet. Der Nachwuchs war begeistert, kein Wunder, handelt es sich hierbei ja nicht umsonst um das Kinderspiel des Jahres 2015.

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Besonders raffiniert ist hierbei, dass das Spielfeld über verschiedene Ebenen läuft. Zum einen gibt es die Spieler, die versuchen mit ihren Ameisen zum Spiel zu kommen. Aber auch Spinderella und ihre Gefährten, die schon auf die Ameisen lauern. Durch die drei Spielwürfel bedingt, spazieren also nicht nur die winzigen Ameisen im Wald umher, sondern je nach Wurf auch die Spinnen.

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Spinderella lässt sich dadurch an ihren Spinnenweben von den Baumwipfeln herab. Und durch geschickten Einsatz von ihren Spinnenbrüdern Roberto und Klaus, die auf der oberen Spielfeldebene umherwandeln, verändert Spinderalla ihre Richtung. Und eh man sich versieht, hat sie eine der Ameisen geschnappt und diese zum Ausgangspunkt zurückgesetzt. Aber die Ameisen sind schlau.

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Hin und wieder verstecken sie sich unter einem Baumstumpf oder lassen sich von den anderen Mitspielern eine Weile auf dem Rücken tragen um Kraft zu sparen.

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Durch die unterschiedlichen Spielfeldebenen mal ein etwas anderes Spielvergnügnen für Kinder ab 6 Jahren.

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Upcycling Laterne: Weißes Haus in dunkler Nacht

Das Laternenfest rückt immer näher und somit werkeln wir hier fleißig allerhand Laternen. Und dabei kommen uns immer wieder neue Ideen. Wo wir die letzten Jahre fleißig Laternen aus alten Spüliflaschen gebastelt haben wie Fuchs, Pinguin, Froschkönig oder Glückskäfer, geht es in diesem Jahr alten Milchkartons an den Kragen.

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Das wird gebraucht:
1 leere Milchkarton (1 Liter), Schere, Bastelmesser / Cutter, doppelseitiges Klebeband, weißes Tonpapier, weißes Transparentpapier, Kleber, eine kleine Nadel und dünnen Draht

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So wird’s gemacht:
Nach unserer Schwebebahnlaterne von letzter Woche, kommt nun ein richtiges Laternenhaus hinzu. Dazu spült man den Milchkarton gut aus und lässt ihn trocknen. Dann beklebt man alle vier Kanten der gesamten Länge nach mit doppelseitigem Klebeband. Anschließend zieht „umwickelt“ man den Milchkarton rundherum in weißes Tonpapier und drückt dieses gut fest.

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Anschließend trennt man den oberen Rand des Milchkartons ab, so dass ein Hausdach entsteht. Damit die Laterne auch gut leuchtet, bekommt das weiße Haus nun eine Reihe von schönen Fenstern und einer Eingangstür. Diese ritzt man am besten mit Hilfe eines Bastelmessers heraus.

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Sind genügend Fenster und Türen herausgetrennt worden, schneidet man sich in passender Größe aus dem weißen Transparentpapier Stücke und klebt diese von Innen (im Inneren des Milchkartons) dagegen.

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Nun stellt man ein Teelicht auf den Milchkartonboden und das Haus beginnt zu leuchten. Wer dieses Laternenhaus nicht nur als Windlicht für Regal oder Fensterbank nutzen möchte, der piekt mit einer Nadel ins Hausdach (Vorder- und Rückseite) jeweils ein kleines Loch.

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Dadurch zieht man etwas dünnen Basteldraht und dreht die Enden so zusammen, dass eine kleine Schlaufe bzw. Aufhängung für die Laterne entsteht.

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Habt Ihr Lust auf eine entspannende Fantasiereise zum Thema Laternenzeit? Dann schaut mal hier vorbei. Selbst gebackene Weckmänner tummeln sich hier, herbstliches in dieser Rubrik und andere kreative Dinge werden da und dort gesammelt.

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Verpackungsidee: Herbstlich verpackt mit Blättern, Fuchs und Charme

Ein Geburtstagsgeschenk musste verpackt werden. Da es sich hierbei um eine Freundin handelte, sollte die Verpackung natürlich entsprechend aussehen. Warum hierfür nicht die wunderbare Jahreszeit, den Herbst, nutzen? Denn mit den herbstlichen Schätzen basteln wir hier immer sehr gerne. Und so hatten wir vor kurzem einen ganzen Schwung an Herbstblättern gepresst um damit zu Basteln. Eins davon kam für dieses Geschenk wie gerufen!

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Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier, ein kleines Stück cremefarbenes Papier, Klebstoff, Heißklebepistole samt Klebepatrone, drei dünne Astscheiben, zwei kleine Holzknöpfe, etwas Kordel, Buchstabenstempel, ein kleines Stempelkissen, eine Schere, ein gepresstes Herbstblatt

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So wird’s gemacht:
Zuerst haben wir das Geschenk in naturfarbenes Packpapier geschlagen. Dann ist ein großes Herbstblatt auf das verpackte Geschenk gewandert. Das lässt sich einfach mit etwas Klebstoff darauf befestigen. Aus dem Blatt haben wir einen kleinen „Geburtstagsfuchs“ gemacht, in dem wir zwei dünne Astscheiben als Augen aufgeklebt haben.

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Damit es noch plastischer wird, hat jedes Auge noch einen kleinen Holzknopf aufgeklebt bekommen. Ganz nach dem Motto „Holzauge sei wachsam“ 🙂

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Für die Fuchsnase haben wir Kordel in kleinere Stücke geschnitten und mittig die dritte Astscheibe drüber geklebt. Am schnellsten geht dies mit Heißkleber, dann hält es auch wirklich fest.

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Erst wollte ich den langen Stiel vom Blatt abschneiden. Aber da kam mir spontan die Idee, diesen als Aufhängung für kleine Wimpel zu nutzen. Die haben wir nämlich noch aus naturfarbenem Papier geschnitten und diese mit Buchstaben versehen.

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Zusammengesetzt ergeben die Wimpel den Namen des Geburtstagskindes. Die fertigen Wimpel kann man dann ganz leicht mit etwas Klebstift um den Blattstiel kleben. Und fertig ist das rundum natürlich verpackte Geschenk!

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Wenn Ihr weitere Anregungen für pfiffige Verpackungen sucht, schaut doch einfach mal die folgenden Ideen durch. Da werdet Ihr mit Sicherheit fündig. Und andere kreative Sachen tummeln sich wie jeden Dienstag dort und auch an dieser Stelle!

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Halloween Rezept: Gruselspaß vegan, so macht man Kindern Gemüse schmackhaft

Eigentlich bin ich kein Fan von Halloween. Und hier in der Gegend wird dieses Fest auch nicht gefeiert. Dennoch kamen das geschnitzte Apfelgesicht und auch die Halloween Paprika so gut an, dass ich gestern mehrfach nach dem Rezept gefragt worden bin. Diese Mahlzeit war allerdings eine spontane Blitzidee, so dass ich die genauen Mengen nur ungefähr angeben kann. Ich bitte diesbezüglich um Nachsicht.

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Das wird gebraucht:
5 orangefarbene Paprika, 400-500 gr Naturreis, 1 rote Paprika, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 250 gr Erbsen, 200 gr Räuchertofu, 3 lilafarbene Möhren, Salz, Pfeffer, Sojasoße, Fett zum Dünsten und für die Auflaufform

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So wird’s gemacht:
Zuerst wäscht man die Paprika und schneidet den oberen Rand ab. Dann schneidet man das Innere samt Kernen heraus. Anschließend habe ich mit einem Küchenmesser jeder Paprika ein Gesicht geschnitten. Das geht deutlich leichter als bei einem Kürbis! Anschließend habe ich die Paprika in einer Pfanne kurz angedünstet.

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Den Reis kocht man nach Anleitung. Während dieser Zeit bereitet man die anderen Zutaten vor. Die tiefgekühlten Erbsen lässt man kurz aufkochen. Zwiebeln, Möhren und Paprika werden von Schale, Stiel und Kernen befreit und zerkleinert. Nacheinander habe ich diese Zutaten kurz mit etwas Fett angedünstet. Ebenso das Räuchertofu, das ich gewürfelt und angebraten habe.

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Das Gemüse mischt man nun mit dem Reis und würzt dieses gut. In meinem Fall waren es Sojasoße, Pfeffer, Tomatensalz und Paprika.

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In eine gefettete Auflaufform setzt man die geschnitzten Paprikagesichter und füllt diese bis oben hin mit der Reisgemüsefüllung. Nun geht es nochmals in den Backofen. Unsere Gruselpaprika waren bei 180°C Grad etwa 20 Minuten im Ofen. Die Backzeit kann jedoch variieren, da es davon abhängt wie gut das Gemüse vorab gedünstet wurde und ob man dies lieber bissfest oder ganz weich möchte.

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Ein kleiner Tipp: Wer es nicht zwingend vegan möchte, kann dem Paprika Gesicht auch eine Schicht Haare aus geriebenem Käse aufsetzen! In jedem Fall war die Mahlzeit ein echter Hit!

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Weitere Rezeptideen gibt es hier, dort und da, herbstliches in dieser Rubrik und andere kreative Ideen tummeln sich an dieser Stelle!

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