Geburtstagsgeschenke schön verpacken: Coole Verpackungsidee für Eishockey Fans

Vor kurzem durften wir einem kleinen Eishockeyfan zum Geburtstag gratulieren. Da versteht es sich ja von selbst, dass wir ein passendes Geschenk mit dabei hatten. Und weil es so mehr Spaß macht, hat das Geburtstagsgeschenk auch eine selbst gebastelte Verpackung im Eishockey Style bekommen. Für alle, die auch so gerne Geschenke verpacken wie ich oder auf der Suche nach einer ausgefallenen Verpackungsidee sind, verrate ich hier nun die Bastelanleitung.

Das wird gebraucht:
Geschenkpapier, eine Bastelschere, Bastelkleber, Bleistift, Tonpapier in den Farben schwarz, weiß, silber und grau, eine Lochzange, dünne Kordel, einen Motivlocher „Kreis“, einen Zahlenstempel samt Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Als erstes packt man das Geschenk in gewünschtes Geschenkpapier. In meinem Fall war es grau-weiß gestreift, weil es farblich zu den Schnittschuhen sowie den weiteren Hockey Utensilien passte.

Dann habe ich mir mit Bleistift auf dem Tonkarton folgende Motive per Hand vorgezeichnet: Einen großen Schlittschuh, von der Größe her passende Kufen, einen Eishockeyschläger, einen schwarzen Puck und auf grauem Papier die Buchstaben des Geburtstagskindes, die ich als Schriftzug mit auf das Präsent kleben wollte. Außerdem habe ich mit dem Motivstanzer einen kleinen Kreis gelocht und den mit der Geburtstagszahl „6“ bestempelt.

Jetzt habe ich den Schlittschuh mit der Lochzange bearbeitet, so dass am Rand Öffnungen für die Schnürsenkel entstanden sind. Durch diese habe ich ein Stück Kordel gezogen und zur Schleife zusammen gebunden.

Den Schlittschuh samt der Kufen habe ich auf das Geschenk geklebt und in etwas Abstand daneben den Eishockey Schläger samt Puck. Neben den Schläger kamen die Buchstaben für den Namen.

Ganz zum Schluss habe ich den Schlittschuh noch etwas aufgepeppt, in dem der bestempelte Kreis noch angebracht wurde sowie ein paar coole Streifen, die ich ebenfalls aus dem Papier geschnitten habe.

Die gewünschten Farben sowie die detaillierte Gestaltung der Schlittschuhe kann man natürlich beliebig verändern und nach seinen eigenen Ideen anfertigen.

Weitere Bastelanleitungen für pfiffige und ausgefallene Geschenkverpackung findet ihr in dieser Rubrik!

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Massage & Streichelgeschichte: Winterliche Entspannung für Kinder – Wir bauen einen Schneemann

Hier auf meinem Blog wimmelt es nur so an kreativen DIY und Bastelideen. Doch besonders häufig suchen Leser hier nach kindgerechten Massagen und Streichelgeschichten für Kinder. Was sicher auch daran liegt, dass das Thema Entspannung für Kinder in dem Großteil meiner Bücher eine bedeutende Rolle spielt. Da es seit langer Zeit hier keine Massagegeschichte gegeben hat, habe ich passend zur Jahreszeit, eine kleine Entspannungseinheit für euch bzw. eure Kinder entwickelt. Habt ihr Lust auf etwas wohltuende Ruhe, eine Portion Geborgenheit und einer kleinen Streicheleinheit für Körper und Seele? Dann lasst uns den Winter einfach für einen wertvollen Moment gemeinsam genießen.

Wer nicht genau weiß, wie genau diese entspannenden Kindermassagen funktionieren und was man alles dabei beachten soll, kann in diesem Artikel noch mal alle Infos nachlesen!

Das wird gebraucht:
Pro Massage-Paar eine Matte oder weiche Decke als Unterlage sowie ein kleines, flaches Kissen

So wird’s gemacht:
Lege dich nun ganz bequem hin und schließe deine Augen. Horch einen Moment lang in dich hinein, ob du dich rund herum wohlfühlst…

Das Kind, was als erstes massiert wird, legt sich der Länge nach auf den Bauch. Derjenige, der massiert, nimmt in Höhe des Rückens eine bequeme Sitzhaltung ein.

Stell dir vor es ist Winter und draußen fallen dicke, weiche Schneeflocken vom Himmel hinab. Immer mehr Schneeflocken tanzen durch die Luft und decken die Erde mit einer weißen Schicht Schnee zu.

Mit den Fingerspitzen gleichmäßig über den gesamten Rücken des liegenden Kindes „klopfen“.

Schließlich ist draußen alles mit reichlich Schnee bedeckt. Du schlüpfst in deine warmen Wintersachen, ziehst die gefütterten Stiefel an und spazierst durch die Winterlandschaft…

Mit lockeren (!) Fäusten in mäßigem Tempo den Rücken durchklopfen.

Du formst mit den Händen einen runden Schneeball.

Mit den offenen Händen von Außen zur Rückenmitte streichen, so dass auf diese Weise der gesamte Rücken massiert wird.

Als die Kugel fertig ist, rollst du sie vorsichtig durch den Schnee, damit sie größer wird. Schließlich ist so ein Schneemann richtig schön rund.

Mit der Handinnenfläche kreisförmig über den gesamten Rücken streichen. Dabei darf die massierende Hand leichten Druck ausüben!

Fertig, die erste Kugel steht nun sicher am Boden. Jetzt ist die nächste Kugel an der Reihe, schließlich braucht der Schneemann auch einen Bauch.

Die geöffnete Hand mittig auf den Rücken legen und einen mittelgroßen Kreis streichen.

Nun ist der Kopf an der Reihe. Hierfür reicht eine kleine Kugel aus.

Mit dem Zeigefinger kleine Kreise auf den Rücken „malen“.

Jetzt fehlen dem Schneemann noch ein fröhliches Gesicht und Knöpfe.

Mit dem Finger Augen, Nase, Mund und Knöpfe auf den Rücken zeichnen.

Ganz zum Schluss bekommt der Schneemann noch einen Hut und einen langen Schal, damit er im Winter nicht friert. Kannst du die wohltuende Wärme spüren?

Beide Handinnenflächen aneinanderlegen und mit Tempo aneinander reiben, so dass diese ganz warm werden. Dann die warmen Hände ruhend auf den Rücken legen. Sobald die intensive Wärme nachlässt, den Vorgang wiederholen, so dass nach und nach der ganze Rücken auf diese Weise gewärmt wird!

Hinweis: Im darf das Kind, das massiert wurde noch einen Moment nachspüren und sich dann ausgiebig recken und strecken. Dann werden die Rollen getauscht und das Kind, das zuerst massiert hat, darf nun die Massage genießen 🙂

Weitere schöne Kindermassagen findet ihr übrigens in dieser Rubrik oder meinem Buch „Das Massage Geschichten Buch“, Entspannungsrätsel gibt es hier und verschiedene Fantasiereise bzw. Entspannungsgeschichte für Kinder gibt es an dieser Stelle.

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DIY Geschenkidee in der Winterzeit: Selbst gemachter Wintergruß per Post mit Bastelanleitung

Ich mag den Winter als Jahreszeit sehr. Schon als Kind habe ich es geliebt im Kinderzimmer an der großen Fensterfront zu stehen und den tanzenden Schneeflocken zu zusehen. Ganz lautlos fallen sie vom winterlich weißen Himmel, bis sie dann die Erde in einen glitzernden Wintermantel hüllen. An den alten Scheiben malten dann Eiskristalle die schönsten Muster und nachdem im Garten ein großer Schneemann gebaut wurde, konnten wir Kinder uns dann Drinnen bei warmen Tee oder Kakao aufwärmen.
Hier bei uns schneit es leider eher selten. Und wenn, bleibt die weiße Pracht nicht wirklich lange liegen. Daher habe ich mir spontan eine klitzekleine Geschenkidee ausgedacht, die ich im Anschluss per Winterpost verschickt habe um etwas Winterzauber zu verbreiten.

Das wird gebraucht:
Blanko Postkarten aus Kraftpapier samt Briefumschlag, ein Motivlocher „Schneeflocke“ in klein (Durchmesser ca 1,5 cm) sowie in XXL (Durchmesser 7 cm), Papierreste (Buchseite, alte Tageszeitung o.ä.) in hellen Farben (die zum Winter passen), Fotokarton & Transparentpapier extra stark in weiß, alte Buchseiten, kleine Pergamintüten, Dymogerät mit Prägeband, Nähgarn, eine Schere, Nähmaschine, Kleber, winterliche Teesorte (Wintertee) in Teebeuteln, weißer Lackstift

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich mit dem Motivlocher allerhand kleine Schneeflocken aus Papierresten gestanzt und diese mit Hilfe der Nähmaschine zu einer kurzen Girlande zusammengenäht.

Die fertige Mini Girlande habe ich oben auf die Postkarten geklebt. Den Rest der Karte habe ich winterlich gestaltet. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Auf jeden Fall sollten jede Menge Schneeflocken mit drauf, die ich mit einem dünnen Lackstift als allover Muster aufgetupft habe.

Mit Hilfe des Motivstanzers in XXL habe ich noch einen Schwung großer Schneeflocken gelocht, die ich ebenfalls mit der Nähmaschine vernäht habe. Mit dieser Wintergirlande kann man das Fenster, eine Tür oder die Wand schmücken.

Anschließend habe ich die Girlande vorsichtig zusammengelegt und in einer Pergamintüte versteckt. Diese habe ich noch mit einem Stück Prägeband versehen.

Die fertig geschriebene Postkarte, die Schneeflockengirlande und einen schönen Wintertee steckt man in einen Umschlag. Mit Adressat und Briefmarke versehen, kann sich die Winterpost auf den Weg machen.

Alles zum Thema Winter gibt es hier, selbst gemachte Postkarten sind dort zu finden, klitzekleine Geschenkideen in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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DIY Basteln & Upcycling mit Kindern: Ein leuchtender Schneemann – wir basteln ein Windlicht

Wer findet, dass der Winter ungemütlich ist? Der sollte sich vielleicht an folgender Bastelidee einmal probieren. Denn mit diesem süßen Schneemann kommt ein warmes Leuchten auf. Der weiße Kerl strahlt mit dem winterweißen Schnee um die Wette und verbreitet in den vier Wänden hellen Lichterglanz, der für Wohlbefinden und reichlich Gemütlichkeit sorgt.
Schon allein der kecke Blick ist zu schön! Vor allen Dingen aber werden die Kinder diesen Schneemann lieben, denn er schmilzt nicht. Selbst wenn er drinnen im warmen Wohnzimmer in Heizungsnähe steht.

Das wird gebraucht:
Ein größeres, leeres Marmeladenglas, weißes Seidenpapier, etwas Tapetenkleister Pulver, eine wasserfeste Bastelunterlage, schwarzen Tonkarton, eine Bastelschere, Klebstoff, ein kleines Stück orangefarbenes Papier, ein Teelicht

So wird’s gemacht:
Leere Marmeladengläser werden bei uns stets gesammelt. Wenn man diese nicht braucht um selbst gemachte Marmelade darin aufzubewahren, dann sind diese zum Verpacken oder auch zum Basteln immer bestens geeignet. So wie für dieses selbst gemachte Windlicht. Das Glas sollte so groß sein, dass auf jeden Fall eine Kerze hinein passt.

In einem kleinen Gefäß (wie wäre es mit einem weiteren Marmeladenglas, darin kann man den angerührten Tapetenkleister problemlos lange Zeit aufbewahren!) rührt man mit lauwarmen Leitungswasser etwas Tapetenkleister zu einem zähflüssigen Brei.

Aufgepasst, der Kleister dickt nach – also besser ein paar Minuten ruhen lassen und bei Bedarf lieber später noch etwas Pulver hinzugeben, falls der Brei zu dünnflüssig sein sollte.

Zum Bekleben braucht man ein kleines Stück Seidenpapier. In der Regel reichen 1-2 Schichten vollkommen aus. Das Papier kann man dazu in kleinere Stücke schneiden, dann das Glas mit Kleister einstreichen und das Papier gründlich auf dem Kleister glatt streichen. Sind keine freien Stellen mehr zu sehen, lässt man das Glas an einem warmen Ort trocknen.

Anschließend bekommt der Schneemann natürlich noch ein Gesicht aus Kohlenstückchen und einer großen Karotte, dafür schneidet man das Papier in die gewünschten Formen und klebt diese mit normalem Kleber auf.

Außerdem bastelt man dem Schneemann noch einen Hut. Dafür benötigt man einen großen Kreis mit einer Öffnung Innen. Der Innere Kreis sollte genau so groß sein, dass man den Rand des Marmeladenglases hindurch stecken kann. So hab man bereits die Hutkrempe.

Für den oberen Teil benötigt man einen längeren, schwarzen Papierstreifen, den man hochkant um den Glasrand wickelt. Das Ende klebt man gut fest, alternativ kann man diese aus zusammen tackern, das geht schneller. Jetzt fehlt nur noch ein Teelicht Innen und das winterliche Leuchten kann beginnen!

Ein kleiner Tipp:
Unser Schneemann hat noch ein paar Schneeflocken auf den Hut bekommen. Diese kann man mit einem weißen Lackstift auftupfen oder auch mit einem Motivlocher Eiskristalle ausstanzen und aufkleben.

Weitere Bastelideen für Kinder gibt es in dieser Rubrik, Deko Ideen dort, Upcyceltes hier, alles zum Thema Winter an dieser Stelle und andere kreative Sachen da.
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Rezept Idee: Knusprige Gemüseschnitzel aus Kohlrabi – vegetarisch Kochen macht Spaß

Eine etwas aufwändigere Mittagsmahlzeit sind selbst gemachte Gemüseschnitzel. Die gibt es bei uns beispielsweise an den Wochenenden oder in der Ferienzeit, wenn mittags mehr Zeit zum Kochen bleibt. Die vegetarischen Schnitzel schmecken super lecker, nicht nur Gemüse-Freaks. Der Aufwand lohnt sich, ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren!

Das wird gebraucht:
Frische Kohlrabi, mildes Ajvar, Raclettekäse, Eigelb, etwas Mehl, Paniermehl, Fett zum Braten

So wird’s gemacht:
Auf eine detaillierte Mengenangabe habe ich bei diesem Rezept verzichtet, da ihr diese der gewünschten Personenzahl einfach beliebig variieren könnt. Zuerst schält man den Kohlrabi und befreit die Knolle von Blättern und der dicken Schale. Anschließend teilt man das Gemüse mit einem großen Messer und möglichst dünne Scheiben. Da ich diese per Hand schneide, variiert die Breite immer etwas. Die Scheiben sind ungefähr 0,5 cm dick.
Die Kohlrabischeiben lässt man ganz kurz in etwas Wasser kochen. Bei einer Dicke von 0, 5 cm reichen 3 Minuten Kochzeit auf jeden Fall aus. Dann lässt man den Kohlrabi auskühlen oder spült das Gemüse unter kaltem Wasser ab.

Jede Scheibe wird nun von einer Seite mit milder Ajvar Paste bestrichen. Auf die Hälfte der bestrichenen Kohlrabischeiben legt man nun eine Scheibe Raclettekäse. Diese sollte nicht größer sein, als der Kohlrabi, damit sich die Schnitzel später auch gut braten lassen! Dann klappt man eine zweite Kohlrabischeibe darauf, so dass der Käse und die Ajvarschicht Innen liegen.

In einem tiefen Teller rührt man etwas Eigelb mit Mehl zu einem dickflüssigen, klümpchenfreien Brei an, bestreicht jedes Kohlrabischnitzel beidseitig damit und wälzt diese im Anschluss in den Semmelbrösel.
Jetzt erhitzt man das Fett in einer großen Pfanne und brät jedes Schnitzel von beiden Seiten darin, bis der Käse Innen leicht geschmolzen und die Panade außen leicht gebräunt ist.

Ein kleiner Tipp:
Zu den Kohlrabischnitzeln schmecken Kartoffeln ebenso gut wie Reis oder Bulgur. Bei uns gibt es als Beilage meist noch eine große Schüssel mit gemischtem Salat.

Weitere vegetarische Rezepte findet ihr übrigens in dieser Rubrik, vegane Mahlzeiten hier und süße Leckereien dort.

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DIY Verpackungsidee: Selbst gemachte Geschenkverpackung mit Schneemann aus Zeitung & Watte

Das neue Jahr hat bereits begonnen. Und während wir hier die letzten Tage der Winterferien in aller Ruhe genießen, habe ich hier eine kinderleichte Idee für euch. Auch wenn Weihnachten schon längst vorbei, so gibt es immer wieder verschiedene Anlässe zu denen Geschenke benötigt werden. Wie in unserem Fall ein Kindergeburtstag. Und das Geschenk habe ich ganz passend zur Jahreszeit ganz winterlich verpackt. Wie auch bei dieser Geschenkverpackung, die vor kurzem in einer Kinderzeitschrift gezeigt wurde, oder bei diesem pfiffigen Design aus Wabenpapier, durfte darauf ein freundlicher Schneemann nicht fehlen.

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier, 1 Blatt uni weißes Papier, Bastelschere, Bleistift, weißer Lackmalstift (dünn), PC samt Drucker, Watte, Tageszeitung, Bastelkleber / Klebestift, breiter Pinsel, Deckweiß oder Plakafarbe, rote & schwarze Wasserfarbe, Watte sowie optional ein Geburtstagsstempel samt Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Zuerst packt man das Präsent in unifarbenes Geschenkpapier. Dann nimmt man ein Stück Zeitungspapier (am besten ohne Bilder mit viel gedruckter Schrift) und übermalt dieses grob mit etwas Deckweiß oder weißer Bastelfarbe. Hierbei darf die Schrift ruhig durchscheinen.

Ein kleines Stück Zeitung wird mit schwarzer und ein weiteres mit roter Farbe bestrichen. Auf der Heizung ist die Farbe innerhalb weniger Minuten getrocknet.

Aus dem weiß bemalten Zeitungsblatt habe ich per Hand einen großen, dicken Schneemann geschnitten. Aus dem schwarzen Zeitungspapier kommen noch Hut, Augen, Mund sowie Knöpfen am Bauch hinzu. Aus dem roten Papier schneidet man eine lange Möhren-Nase.

Auf das weiße Blatt habe ich mit dem Computer den Namen des Geburtstagskindes in Buchstaben gedruckt, ausgeschnitten und am Rand auf das Geschenk geklebt.

Damit der Schneemann sich wohlfühlt gab es noch reichlich Schnee dazu. Für die einzelnen Schneeflocken habe ich aus weißer Watte kleine Kugeln gerollt und aufgeklebt. Wem dies an Schnee noch nicht reicht kann mit einem dünnen Lackstift noch weitere Schneeflöckchen auf das Papier tupfen.

Mit einem Stempel habe ich noch einen Geburtstagsgruß auf das weiße Papier gestempelt und als Wimpel zugeschnitten. Dieser wurde am Schneemann Rand befestigt.

Weitere schöne Ideen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alles rund um den Winter hier und andere kreative Sachen da.

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Fröhliches DIY & Geschenkidee für Silvester und Start ins neue Jahr: Reichlich Glück zum Mitnehmen!

Glück ist etwas, davon kann man nie genug haben. Und das gute am Glück ist, das man es problemlos teilen kann. Denn in dem Fall wird das Glück sogar noch größer!
So habe ich vor kurzem mal wieder etwas Glück verschenkt und zwar als „Glück zum Mitnehmen“. Diese kleine Bastelidee geht wirklich fix und man braucht dank Drucker und Motivlocher nicht einmal großes Talent zum Basteln. Also auch für Ungeübte und Bastelmuffel umsetzbar, versprochen! Da sich diese Postkarte so gut als kleines Mitbringsel oder Give Away für Silvester eignet, hier die Bastelidee samt Anleitung zum Nachbasteln 🙂

Das wird gebraucht:
1 Blanko Postkarte, einen Drucker, eine Nähmaschine, ein Blatt grünes Kopierpapier, einen Motivlocher „Glücksklee“ sowie „Herz“ je in kleiner Ausführung von etwa 1 cm Größe, Kleber, eine Schere

So wird’s gemacht:
Am Computer habe ich mit den gewünschten Spruch in einer schönen Schriftart notiert sowie alle Tage einer Woche. Dies habe ich anschließend auf einer Blanko Postkarte aus Kraftpapier ausgedruckt. Damit sich das Glück besser „mitnehmen“ lässt habe ich die jeweiligen Wochentage mit der Nähmaschine bearbeitet.

Das klappt mit einem normalen Stich und ohne Garn. So sieht es im Anschluss aus, als wäre die Karte am unteren Rand perforiert. Und bei Bedarf kann man sich das Glück auf diese Weise auch wirklich ganz schnell abtrennen und in die Hosentasche stecken, damit man es unterwegs dabei hat.

Jeder Wochentag hat selbstverständlich ein kleines Kleeblatt bekommen, das ich mit Hilfe des Motivlochers ausgestanzt und aufgeklebt habe. Der obere Teil der Karte sollte natürlich auch mit Glück gesegnet sein. Hierfür habe ich aus vier ausgestanzten Herzen ein großes Kleeblatt geklebt und dies mit einem per Hand ausgeschnittenen Stiel verziert.

Die Karte lässt sich wunderbar per Post verschicken, den netten Nachbarn von Nebenan in den Briefkasten werfen oder an jemanden verschenken, der eine Portion Glück im Moment sehr gut gebrauchen kann.

Etwas „Glück to go“ habe ich euch in dieser Bastelidee schon gezeigt, upcycelte Silvesterraketen für Kinder dort, gebastelte Silvestergrüße hier und andere kreative Sachen da.

Rutscht alle froh und munter ins neue Jahr!

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DIY, Upcycling & Bastelidee für den Advent: Leuchtende Adventsdeko – Mitten im Winterwald zwischen Tannen

An Weihnachten und während der Winterzeit machen wir es uns drinnen gerne gemütlich. Kerzenschein und Lichterketten schmücken in dieser Zeit das ganze Haus. Im letzten Jahr habe ich eine der Lichterketten, die sonst oft als „solo“ Dekoration im Wohnzimmer gedient hat, als Lichterbox umgestaltet.
Dazu musste mal wieder ein alter Karton herhalten, den ich kurzerhand upcycelt und für diese stilvolle Bastelei genutzt habe. Auch das restliche Bastelmaterial, bis auf die Lichterkette, ist gratis, weil man dies immer zur Hand oder kostenlos besorgen kann.

Das wird gebraucht:
Ein größerer Karton, Bastelkleber, Wellpappe, eine Bastelschere, Pappreste, weiße Farbe, weißes Seidenpapier, einen weißen Lackstift, einen Nagel, Hammer, eine Lichterkette, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, ggf. weitere, winterliche Deko oder Waldtiere (Spielzeug als „Leihgabe“ aus dem Kinderzimmer, wie Hirsch, Rehe o.ä.), getrocknete Zweige, dünne Äste und eine Gartenschere

So wird’s gemacht:
Als Gerüst für diese Lightbox benötigt man einen Karton. Mit der Schere trennt man den oberen Deckel des Pappkartons ab, so dass man eine offene Kiste hat.

Auf der Rückseite locht man den Karton in der oberen Hälfte in möglichst gleichmäßigen Abständen. Das klappt wunderbar mit einem Nagel und einem Hammer. In jedes der Löcher schiebt man dann eine Birne der Lichterkette.

Anschließend kommt die passende Deko: Einen Tannenwald. Dafür benötigt man ein paar getrocknete Äste, die man sich mit einer Gartenschere in die gewünschte Länge kürzt und die als Baumstämme dienen.

Die winterlichen Tannenbäume habe ich aus dem abgetrennten Kartondeckel geschnitten und anschließend mit weißem Lackstift, Papierresten, Streusternchen etc. in ganz unterschiedlichen Mustern verziert.

Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Bäume sind alle in Weiß / Natur gehalten, damit es zur Winterzeit passt.

Hat man genügend Bäume beisammen, klebt man den Stamm aus dem Aststück an und fixiert diese mit Heißkleber an der gewünschten Stelle im Karton. Aus dem Kinderzimmer habe ich mir noch ein paar Waldtiere geborgt und zwischen die Bäume gestellt. Jetzt leuchtet uns der Winterwald bei jeder Mahlzeit gemütlich entgegen 🙂

Weitere Upcyclingideen gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Weihnachten hier, Deko Inspirationen dort und andere kreative Sachen da.

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Winterliche Backidee für ein leckeres Frühstück oder zum Naschen: Selbst gebackene Nuss Hörnchen

Der Duft von frisch gebackenem Brot und anderen Leckereien ist eigentlich Grund genug viel öfter selbst zu backen. An Wochenenden hat es sich bei uns so eingebürgert, dass für das gemütliche Familien Frühstück selbst gebackener Stuten auf dem Tisch steht. Aber nicht nur zum Frühstücken sondern auch für ein gemütliches Kaffeetrinken, als Pausensnack oder zum Naschen am Nachmittag sind frisch gebackene Köstlichkeiten hier immer gern gesehen.
Leider sind diese erfahrungsgemäß schneller verputzt als es einem lieb ist. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten kommt hier für euch das Backrezept dazu.

Das wird gebraucht:
500g Mehl, 80g Zucker, 80-100g pflanzliche Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Becher Vanillejoghurt (aus Sojamilch, wenn ihr euch vegan ernährt!), 200 ml Sojamilch „Vanille“ oder für Nicht Veganer normale Vollmilch, 1 TL Ei Ersatzpulver

Für die Füllung der Hörnchen:
2 Esslöffel Amaretto (wer nicht mit Alkohol backen möchte, nimmt ersatzweise Bittermandel Aroma), 200 g Marzipan Rohmasse, etwa 80 g Walnuss Kerne, 1 Vanilleschote, 1 EL Margarine, 1 EL brauner Zucker / Kandisfarin, 1 Päckchen Sojacuisine /Sojasahne zum Bestreichen sowie etwas Mehl zum Ausrollen

So wird’s gemacht:
Aus den Zutaten bereitet man einen Hefeteig zu, wie bsp. in diesem Rezept beschrieben. Den Teig deckt man ab und lässt ihn ungefähr eine Stunde ruhen.

Bevor diese Zeit um ist, bereitet man die Füllung vor. Dazu schneidet man das Marzipan mit einem Messer in kleine Stücke und gibt dies in einen hohen Kunststoffbehälter. Die Vanilleschote schlitzt man der Länge nach auf und kratzt das Mark heraus. Dies kommt zu dem Marzipan, ebenso wie der Amaretto, die Margarine und auch der Zucker.

Dies püriert man so lange durch, bis eine cremige, streichfähige Masse entstanden ist. Nach und nach gibt man währenddessen 50-70 ml der Sojasahne hinzu. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche rollt man den Hefeteig möglichst flach aus und scheidet den in viele, gleichgroße „Tortenstücke“.

Diese bestreicht man mit der Marzipanmasse.

Auf einem Brettchen hakt man die Walnüsse in kleine Stückchen und streut diese gleichmäßig auf dem bestrichenen Teig. Jetzt rollt man die Hörnchen einzeln und der Reihe nach auf und setzt diese mit Abstand auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech.

Vor dem Backen werden die Hörnchen noch dünn mit Sojacuisine bestrichen und dann bei 175 C gebacken, bis sie leicht gebräunt sind. Die Backzeit richtet sich nach der Größe der Hörnchen und beträgt ungefähr 20-30 Minuten.

Weitere vegane Rezepte gibt es in dieser Rubrik, süße Leckereien hier und vegetarische Rezeptideen dort!

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Verpackungsidee nicht nur für Geburtstagsgeschenke: Winterliches DIY & wunderschön verpackt „Let it snow“

Jemanden zu beschenken macht mir immer großen Spaß. Und ebenso sehr mag ich es Geschenke nett und pfiffig zu verpacken. Das gibt dem Präsent dann noch mal eine ganz besondere, persönliche Note. So habe ich die besorgte Kleinigkeit zum anstehenden Geburtstag mal wieder der Jahreszeit entsprechend gestaltet: Wunderschön winterlich…

Das wird gebraucht:
Unifarbenes Geschenkpapier, Geschenkband, einen kleinen Ast (möglichst getrocknet), weiße Kordel, 1 Blatt weißes Papier, Bleistift, weiße Lackmalstifte, Motivlocher Schneeflocke, Schere, Heißklebepistole mit Klebepatrone, Klebstoff

So wird’s gemacht:
Zu allererst kommt natürlich das Geschenk, was ich in unifarbenes Geschenkpapier gehüllt habe. Das obere, offene Ende habe ich mit Geschenkband zusammengebunden. Da der Schnee hier noch auf sich warten lässt, habe ich mich an der Verpackung wieder einmal ausgetobt, wie bei dieser lustigen Deko Idee

Wie gut, dass mir beim Aufräumen einige Äste in die Hand fielen. Einen davon habe ich mit Heißkleber auf dem verpackten Geschenk befestigt und vorab etwas von der weißen Kordel darunter gelegt. An dieser Aufhängung sollten einige Schneeflocken baumeln und den Ast verschönern.

Dazu habe ich mir aus einem Blatt weißem Papier Kreise ausgestanzt (kann man auch einfach mit einem Trinkglas und Bleistift vorzeichnen und ausschneiden) und dreifach gefaltet. Mit einer scharfen Bastelschere schneidet man nun filigrane Muster in das Papier. Klappt man es im Anschluss auf, kommt die Schneeflocke zum Vorschein.

Einige davon habe ich ans untere Ende der weißen Kordel geklebt. Weitere Schneeflocken kann man mit Hilfe der Lackstifte dazu malen oder ausstanzen und mit einfachem Kleber befestigen.

Wem diese Idee zu „erwachsen“ ist, findet hier noch eine stimmungsvolle, upcycelte Geschenkverpackung im Winterlook und auch hier eine weitere mit Schneemann.

Ein kleiner Tipp:
Die ausgeschnittenen Schneeflocken sind je nach Papier knittrig. Mit dem Bügeleisen kann man diese prima glätten, wenn man ein frisches Geschirrhandtuch darüber legt und das Bügeleisen auf niedrigste Stufe stellt.

Andere Verpackungsideen für Geschenke findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Winter da und weitere kreative Ideen werden dort gesammelt 🙂

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