DIY Basteln mit Naturmaterial: Selbst gemachter Deko Kranz aus Birkenzweigen mit zarten Filz Blüten

Das Wetter in der Ferienzeit war sehr bescheiden. Es war nicht nur verhältnismäßig kalt, sondern auch nass. Aber da wir das Wetter nun mal nicht ändern konnten, mussten wir eben das Beste draus machen. Und was läge da näher als etwas Kreatives zu werkeln?
So haben wir eine Regenpause genutzt und sind warm eingepackt auf den kleinen Spielplatz in der Nähe spaziert. Dort gibt es zahlreiche Birken und so konnten wir allerhand auf der Wiese liegendes Birkenreisig sammeln. Meine Tochter hatte zwar etwas Sorge, dass wir deshalb verhaftet würden, aber ich denke eher, die Gärtner werden sich freuen, dass wir ihnen die Arbeit abnehmen 😉

Das wird gebraucht:
Frisches Birkenreisig / dünne Birkenzweige, festen Draht, eine scharfe Schere, Heißkleber samt Klebepatrone, weißen Bastel-Filz, einen Bleistift, graues Packpapier, selbstklebende Halbperlen

So wird’s gemacht:
In der Vergangenheit hatte ich mich schon mehrfach am Binden eines Kranzes gewagt, habe aber jedes Mal verzweifelt aufgegeben, da die Zweige dabei alle zerbrachen.

Nun hat es geklappt. Offenbar ist es hierbei wichtig, dass die Zweige frisch und etwas feucht sind. So lassen sich diese problemlos zu einem Kranz wickeln!

Man nimmt das Reisig am besten als dickeren Strauß in eine Hand und dreht dieses zu einem Kreis in der gewünschten Größe. Nun wickelt man um die „Schnittstelle“ den Draht und dreht das Ende so ein, dass dieser fest sitzt.

Anschließend wickelt man den Draht spiralförmig um die Zweige, bis man wieder am Anfang ankommt. Das Drahtende ebenfalls fest umdrehen, damit es sich nicht löst. Der Kranz lässt sich nun noch in Form biegen, falls er nicht ganz rund sein sollte. Ebenso kann man weitere Reisigschichten mit Draht darum binden falls der Kranz zu dünn ist.

Um den Kranz etwas aufzupeppen habe ich aus weißem Bastelfilz kleine Blüten gebastelt. Dafür schneidet man aus dem Filz kleine Kreise aus, die man mit dem Bleistift vorzeichnet, und schneidet diese spiralförmig ein, wie es die Detailfotos zeigen.

Dann rollt man diese eng auf und klebt das Endstück mit einem Tropfen Heißkleber fest. Mittig in die Blüten habe ich jeweils eine kleine selbstklebende Perle gesetzt, damit die Blüten edler aussehen.

Außerdem habe ich aus grauem Packpapier (Füllmaterial einer alten Paketsendung) noch kleine Blütenblätter geschnitten. Mit Hilfe des Heißklebers kann man die Blütenblätter samt den weißen Filzblüten gleichmäßig um den Kranz herum aufkleben.

Mein fertiger Blütenkranz ziert nun das Regal im Wohnzimmer. Man kann diesen aber ebenso gut als Türkranz oder Deko für die Wand nutzen.

Alle Ideen rund um diese Jahreszeit gibt es im Frühlingsordner, selbst gemachte, kreative Deko findet ihr in dieser Kategorie, Upcyceltes in dieser Rubrik, mehr Grün hier sowie andere kreative Sachen da.

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DIY Bastelanleitung: Selbst gemachte Frühlingsdeko – Gänseblümchen Kranz aus Papier, Filz & Draht

Jetzt wo Ostern vorbei ist, könnten meine Küchenfenster eigentlich eine neue Deko vertragen. Und daher habe ich kurzerhand überlegt, wie eine solche wohl aussehen könnte. Entschieden habe ich mich für kleine Frühlingskränze mit selbst gemachten Gänseblümchen. Denn die ersten Exemplare davon habe ich vor kurzem auf der grünen Wiese entdeckt. Also habe ich mir im Bastelladen noch etwas grünen Filz besorgt und das Bastelvergnügen konnte starten 🙂

Das wird gebraucht:
Stabiler Basteldraht in Silber, eine Bastelschere, Klebstoff, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, grüner Filz, weißes Tonpapier, Motivlocher „Gänseblümchen“ Durchmesser 1 cm, gelbes Seidenpapier / Bastelseide, Nylon Garn

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich mir einen kleinen fragilen Kranz aus silbernem Basteldraht angefertigt. Damit dieser möglicht rund wird, habe ich den Draht mehrfach um eine kleinere, runde Schüssel gebunden und die offenen Drahtenden schließlich in einander verdreht.

Aus einem Din A4 großen Bogen normalem Bastelfilz habe ich erst schmale Streifen und daraus dann lauter kleine Blätter geschnitten.

Für die Gänseblümchen selbst, habe ich wieder einmal meinen Motivstanzer in Blütenform verwendet, den ihr bereits aus dieser selbst gemachten Geschenkverpackung mit der Gänseblümchenwiese her kennt.

Dafür stanzt man mit dem Locher aus weißem Tonzeichenpapier allerhand der kleinen Blüten. Zwei dieser Blüten benötigt ihr für die Gänseblümchen, die man mit etwas Kleber (es reicht normaler Bastelkleber) leicht versetzt übereinander klebt. Die Blütenmitte, besteht aus gelbem Seidenpapier. Dafür zupft oder schneidet ihr ein kleines Stück vom Bogen ab und rollt dieses zwischen den Fingern zu einer Kugel. Diese klebt ihr in die Mitte.

Sobald man genügend grüne Blütenblätter und Papierblüten zusammen hat, braucht man die Heißklebepistole, denn mit dieser halten die Motive wirklich schnell und sicher am gewickelten Drahtkranz.

Zuerst klebt ihr leicht versetzt zwei grüne Filzblätter an den Draht und obendrüber ein Gänseblümchen. Da der Draht als Anhänger fürs Fenster gedacht ist, habe ich ihn so beklebt, dass er von beiden Seiten schön anzusehen ist. Achtet beim Kleben darauf, dass der Heißkleber zum Schluss überklebt ist und sich „unsichtbar“ unter den Blütenteilen befindet.

Nun noch etwas Nylongarn durch den Kranz ziehen und ab damit ans Fenster!

Alle Ideen rund um das Thema Frühling gibt es in diesem Blogordner, kreative Deko Ideen findet ihr in dieser Kategorie, klitzekleine Geschenkideen in dieser Rubrik, mehr Grün dort sowie andere kreative Sachen da.

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DIY & Deko Idee für zu Hause: Leuchtende Frühlingsgrüße sorgen für Gemütlichkeit im trauten Heim

Nach den winterlichten Lichtertüten und den herzlichen Lichtergeschenken zum Valentinstag gibt es nun auch noch ein paar strahlende Frühlingsgrüße. Diese Idee kam mir wieder einmal spontan. Und das helle Kerzenlicht erinnerte mich gleich an die warme Frühlingssonne, die nach dem Winter alles ganz liebevoll wachküsst und aus dem tiefen Winterschlaf holt. Außerdem ist Kerzenglanz bei uns zu jeder Zeit beliebt. Nicht nur als stimmungsvolle Deko auf dem Esstisch. Auch auf der Fensterbank oder im Regal machen sich diese Frühlingsleuchten ausgesprochen gut. Und wie bei der bisherigen Bastelanleitung meiner Lichtertüten lassen auch die frühlingshaften Exemplare ganz wunderbar als Mitbringsel oder Geschenk verwenden.

Das wird gebraucht:
1 weiße Papiertüte (am besten als aufklappbaren Bodenbeutel!), eine Bastelschere, grünes Tonpapier (keinen Fotokarton, der ist zu dick), Motivlocher Blüte und Schmetterling, ein kleines Reststück Packpapier, eine alte Buchseite, einen Zahnstocher, eine kleine Holzperle, Bastelkleber (Klebstift), eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, ein kleines, leeres Marmeladenglas, ein Teelicht sowie optional einen Bordürenstanzer.

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man aus dem grünen Bastelpapier breitere Streifen, die so lang sind, wie die Papiertüten breit. Diese grünen Streifen schneidet man dann mit Hilfe der Schere so ein, dass diese wie zahlreiche, lange Grashalme aussehen.

Dies ist etwas mühsam, aber die Mühe lohnt sich! In meinem Fall habe ich doppellagig gearbeitet und zwei verschiedene Grüntöne für die Wiese verwendet. So sehen die leuchtenden Windlichter noch lebendiger aus.

Mit einem kleinen Motivstanzer habe ich Mini Blüten aus einer Buchseite gestanzt. Diese habe ich hier und dort auf die Grashalme geklebt, damit es ausschaut wie eine Blumenwiese.

Außerdem gab es auch eine größere Blüte dazu, die einen Stiel aus einem Zahnstocher hat. Den befestigt man am besten mit ein paar Tropfen Heißkleber an der weißen Tüte, damit alles hält. Diese Blume hat eine größere Blüte, aus mehreren Blüten übereinander geschichtet und mit kleiner Perle mittig, bekommen.

Und weil im Frühling nicht nur alles blüht, wächst und gedeiht, flattern über die Wiese auch noch ein paar kleine Schmetterlinge aus einem Packpapierrest gestanzt.

Den oberen Rand der Tüte habe ich bei dieser Dekoidee etwas gekürzt und mit einem Bordürenstanzer verschönert.

Ein kleiner Tipp: Da man diese Tüten aufgestellt als Deko benutzt ist es ratsam beide Seiten entsprechend zu gestalten, damit diese von jedem Blickwinkel aus schön aussehen.

Weitere Ideen rund um Ostern findet ihr übrigens in dieser Frühlingsrubrik, weitere kleine Geschenkideen da, mehr Grün dort und andere kreative Sachen an dieser Stelle.

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DIY Bastelidee & Upcycling für Ostern: Eine frühlingshafte Deko Girlande mit Osterhasen als Fensterschmuck

So langsam zieht auch bei uns im Hause der Frühling ein. Zumindest am Fenster hängt nun eine Ostergirlande, an der upcycelte Hasen im grünen Gras hocken. Diese haben wir ganz spontan aus einem alten Karton und Zeitungspapier gebastelt, die wir so vor der Altpapiertonne gerettet haben. Und so im frühlingshaften Kleid, machen sich Karton und Zeitung doch ganz gut, was meint ihr? Wer diese Fensterdeko nachbasteln möchte, findet hier die entsprechende Bastelanleitung.

Das wird gebraucht:
Eine ausgelesene Tageszeitung, Bastelunterlage, ein Glas mit Wasser, breite Borstenpinsel, ein Wasserfarbkasten, ein alter Karton oder ein Stück Pappe, eine Lochzange, Kleber, eine Schere, naturbelassene Holzperlen klein und groß, dünne Kordel, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, grünes Tonpapier, bunte Papierreste, einen Bleistift

So wird’s gemacht:
Zuerst deckt man den Tisch mit einer großen Bastelunterlage ab. Dann bemalt man allerhand mit Text bedrucktem Zeitungspapier mit Wasserfarbe. Damit diese einem echten Hasen möglichst ähnlich sehen, am besten in unterschiedlichen braun Tönen. Dann lässt man das Papier gut durchtrocknen.

In der Zwischenzeit fertigt man sich aus einem kleinen Stück Pappe eine Bastelvorlage für den Osterhasen an. Außerdem schneidet man aus dem grünen Tonpapier eine Wiese. Aus den bunten Papierresten (dies können wirklich kleine Schnipsel sein) schneidet man allerhand bunte Ostereier in Mini Format.

Sobald die Farbe trocken ist, bestreicht man die Rückseite mit Kleber und beklebt die Pappe damit von beiden Seiten.

Mit Hilfe der Bastelschablone zeichnet man sich nun die gewünschte Anzahl an Hasen auf das braun gemalte Papier und schneidet diese mit einer scharfen Schere aus. Zwischen den Hasenohren piekt man mit der Lochzange eine runde Öffnung.

Jeder Hase bekommt an den unteren Rand ein Stück der grünen Papierwiese geklebt. Diese klebt man nur am unteren Rand fest, die Grashalme dürfen gerne etwas abstehen, so dass man die bunten Papiereier dazwischen verstecken kann.

Sind alle Hasen beidseitig mit Wiese und Eiern versehen, bekommen die ganze Hasenbande noch Augen und Schnurrhaare. Dazu braucht man je 3 Stücke dünne Kordel und knotet diese mittig.

Für die Augen nimmt man zwei kleine Holzperlen und bringt diese sowie die Kordel mit etwas Heißkleber an den Hasengesichtern an. Ganz zum Schluss fädelt man alle Hasen der Reihe nach auf und lockert das Ganze durch eine größere Holzperle auf. Das Kordelende oben bindet man zu einer Schlaufe und ab damit ans Fenster!

Alles rund um Ostern findet ihr übrigens in der Frühlingsrubrik, Bastelideen für Kinder dort, alles zum Thema Upcycling in diesem Ordner und andere kreative Sachen an dieser Stelle.

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DIY Bastelidee mit Anleitung: Selbst gemachte Windlichter mit weißen Papierblüten als Deko

Im Winter fällt es mir immer etwas schwer zu dekorieren. Zum einen mag ich den Winter als Jahreszeit wirklich ausgesprochen gerne. Aber nachdem die ganze Weihnachtsdeko zum Jahresanfang dann sicher verpackt bis zum Jahresende zurück in die Kisten auf den Speicher wandert, sieht es hier und da im Haus doch recht kahl aus. Also habe ich für diesen Zweck ein paar hängende Windlichter gebastelt. Durch die Farbe Weiß passen sie bestens zum Winter und die kleinen Blüten wecken ganz langsam und behutsam die Vorfreude auf den Frühling mit seiner Blütenpracht.

Das wird gebraucht:
Kleine Luftballons oder Wasserbomben, eine Luftballonpumpe, Geschenkband, Nylongarn, dünner Draht, Lochzange, Metallösen und Nietenzange, weißes Seidenpapier, Halbperlen selbstklebend, Tapetenkleister, Bastelunterlage oder abwaschbare Tischdecke, ggf. Malkittel, Schere, graues Packpapier, Kreide, einen Blütenstanzer Mini und Durchmesser 1 cm, Zeitungspapier, Pinsel, Wasser, Deckweiß, Heißklebepistole samt Klebepatrone, Teelichter

So wird’s gemacht:
Deckt zuerst den Tisch mit einer Bastelunterlage oder eine Maldecke ab. Dann rührt ihr euch in einer Schüssel oder einem leeren Marmeladenglas etwas Tapetenkleister mit lauwarmem Wasser an. Eine detaillierte Beschreibung dazu findet ihr u.a. in dieser Bastelanleitung. Mit der Ballonpumpe pustet man sich die Wasserbomben auf und verknotet die Öffnung. Daran bindet man etwas Geschenkband oder Kordel, damit man die beklebten Ballons zum Trocknen weghängen kann.

Das weiße Seidenpapier schneidet man in kleinere Stücke. Sobald der Kleister die richtige Konsistenz hat, kann man den ersten Ballon damit einschmieren und dann Schicht für Schicht mit dem weißen Papier bekleben. Damit die Windlichter stabil sind, sollte man 5-6 Papierschichten übereinander kleben. Sind alle Ballons auf diese Weise beklebt, hängt man diese zum Trocknen 1-2 Tage auf. Wenn der Kleister wirklich ganz trocken ist, zerschneidet man die Ballons und trennt diese aus dem weißen Windlicht heraus.

Mit der Schere habe ich die Ränder oben begradiert und jeweils zwei Ösen angebracht. Dadurch zieht man etwa Basteldraht als Aufhängung. Die Enden des Drahtes dreht man an den Ösen einfach ineinander.

Aus einer Paketsendung hatte ich noch graues Packpapier übrig. Das habe ich mit weißer Kreide bemalt und daraus einen Schwung Blüten gestanzt. Immer zwei Blüten habe ich versetzt ineinander geklebt.

Für die innere Blüte habe ich mal wieder ein Blatt alter Tageszeitung mit Deckweiß angemalt und daraus Mini Blüten gestanzt.

In jede Doppelblüte aus grauem Papier klebt man nun in die Mitte eine weiße Zeitungsblüte. Dort hinein habe ich zu guter Letzt noch jeweils eine Halbperle geklebt. So sehen die Blüten ganz edel aus.

Nun noch etwas Nylongarn durch den Drahtbogen ziehen, mit Teelicht ausstatten und ans Fenster hängen. Fertig ist eine winterlich schöne Deko.

Weitere Deko Ideen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Winter hier, klitzekleine Geschenkideen gibt es in diesem Ordner und andere kreative Sachen da.

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DIY Geschenkidee zum Valentinstag: Bastelanleitung für selbst gebastelte Herz-Girlande

Ehrlich gesagt feiern wir bei uns den Valentinstag überhaupt nicht, aber ich werde immer wieder nach kreativen Geschenk Ideen zu diesem Anlass gefragt. Daher gibt es in diesem Jahr einfach mal ein kleines Do it Yourself zum Nachmachen und Nähen. Was ihr dazu braucht sind allerhand weiße Papiersorten und eine Nähmaschine. Dann kann es auch schon losgehen!

Das wird gebraucht:
Nähmaschine, Bastelschere, weißes Nähgarn, weißes Satinband / Organzaband, eine Lochzange, verschiedene weiße Papierarten wie beispielsweise Transparentpapier extra stark, Tonkarton mit Struktur, Wellenkarton, weißes Geschenkpapier etc.

So wird’s gemacht:
Per Hand bzw. mit Hilfe eines Bleistifts habe ich mir unterschiedlich geformte Herzen auf die verschiedenen Papierarten gezeichnet. Diese dürfen sich auch in ihrer Größe gerne unterscheiden, damit die Herzgirlande mehr Struktur bekommt.

Durch die einheitliche Farbe Weiß kommen so die Papierarten, deren Struktur und die Herzen gut zur Geltung.

Hat man ausreichend Herzen zusammen, schneidet man diese mit der Schere aus. Dann geht es an die Nähmaschine. Die Herzen näht man nun als lange Reihe aneinander. Dabei sind die Herzen mal doppelt vernäht, mal mit Zickzack Naht und auch mal als 4-faches Herz, dass sich nach dem Nähen auseinander ziehen lässt. So wirkt die selbst gemachte Girlande plastischer.

Zum Schluss stanzt man mit der Lochzange mittig in das oberste Herz ein Loch und zieht etwas weißes Geschenkband hindurch. Die Enden verknotet man und hat so eine Schlaufe zum Aufhängen.

Ich habe die Girlande schlicht in weiß gehalten, weil sie so schön zeitlos ist und zu allem gut passt. Selbstverständlich könnt ihr die Farbe auch nach eurem Geschmack beliebig abändern 🙂

Ein kleiner Tipp: Diese selbst genähte Deko Girlande eignet sich ebenso gut für andere Anlässe wie Muttertag, Verliebte, einer Verlobung oder Hochzeit.

Weitere Ideen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen hier, alles rund ums Thema Deko dort und andere kreative Sachen da.

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DIY Basteln & Upcycling mit Kindern: Ein leuchtender Schneemann – wir basteln ein Windlicht

Wer findet, dass der Winter ungemütlich ist? Der sollte sich vielleicht an folgender Bastelidee einmal probieren. Denn mit diesem süßen Schneemann kommt ein warmes Leuchten auf. Der weiße Kerl strahlt mit dem winterweißen Schnee um die Wette und verbreitet in den vier Wänden hellen Lichterglanz, der für Wohlbefinden und reichlich Gemütlichkeit sorgt.
Schon allein der kecke Blick ist zu schön! Vor allen Dingen aber werden die Kinder diesen Schneemann lieben, denn er schmilzt nicht. Selbst wenn er drinnen im warmen Wohnzimmer in Heizungsnähe steht.

Das wird gebraucht:
Ein größeres, leeres Marmeladenglas, weißes Seidenpapier, etwas Tapetenkleister Pulver, eine wasserfeste Bastelunterlage, schwarzen Tonkarton, eine Bastelschere, Klebstoff, ein kleines Stück orangefarbenes Papier, ein Teelicht

So wird’s gemacht:
Leere Marmeladengläser werden bei uns stets gesammelt. Wenn man diese nicht braucht um selbst gemachte Marmelade darin aufzubewahren, dann sind diese zum Verpacken oder auch zum Basteln immer bestens geeignet. So wie für dieses selbst gemachte Windlicht. Das Glas sollte so groß sein, dass auf jeden Fall eine Kerze hinein passt.

In einem kleinen Gefäß (wie wäre es mit einem weiteren Marmeladenglas, darin kann man den angerührten Tapetenkleister problemlos lange Zeit aufbewahren!) rührt man mit lauwarmen Leitungswasser etwas Tapetenkleister zu einem zähflüssigen Brei.

Aufgepasst, der Kleister dickt nach – also besser ein paar Minuten ruhen lassen und bei Bedarf lieber später noch etwas Pulver hinzugeben, falls der Brei zu dünnflüssig sein sollte.

Zum Bekleben braucht man ein kleines Stück Seidenpapier. In der Regel reichen 1-2 Schichten vollkommen aus. Das Papier kann man dazu in kleinere Stücke schneiden, dann das Glas mit Kleister einstreichen und das Papier gründlich auf dem Kleister glatt streichen. Sind keine freien Stellen mehr zu sehen, lässt man das Glas an einem warmen Ort trocknen.

Anschließend bekommt der Schneemann natürlich noch ein Gesicht aus Kohlenstückchen und einer großen Karotte, dafür schneidet man das Papier in die gewünschten Formen und klebt diese mit normalem Kleber auf.

Außerdem bastelt man dem Schneemann noch einen Hut. Dafür benötigt man einen großen Kreis mit einer Öffnung Innen. Der Innere Kreis sollte genau so groß sein, dass man den Rand des Marmeladenglases hindurch stecken kann. So hab man bereits die Hutkrempe.

Für den oberen Teil benötigt man einen längeren, schwarzen Papierstreifen, den man hochkant um den Glasrand wickelt. Das Ende klebt man gut fest, alternativ kann man diese aus zusammen tackern, das geht schneller. Jetzt fehlt nur noch ein Teelicht Innen und das winterliche Leuchten kann beginnen!

Ein kleiner Tipp:
Unser Schneemann hat noch ein paar Schneeflocken auf den Hut bekommen. Diese kann man mit einem weißen Lackstift auftupfen oder auch mit einem Motivlocher Eiskristalle ausstanzen und aufkleben.

Weitere Bastelideen für Kinder gibt es in dieser Rubrik, Deko Ideen dort, Upcyceltes hier, alles zum Thema Winter an dieser Stelle und andere kreative Sachen da.
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DIY & Weihnachtsdeko: Transparente Sternenketten als Geschenkidee

Weihnachten naht und wer noch auf der Suche nach einer klitzekleinen Geschenkidee ist, freut sich vielleicht über diese Bastelei. Die Ketten sind schnell gemacht und mal eine winterliche Variante zu den Sternenketten aus dieser oder auch jener Bastelanleitung.

Das wird gebraucht:
Weißes Transparentpapier extra stark (mind. 115 g / m2), einen Motivlocher „Stern“ XXL (Durchmesser 7,5 cm), Nähgarn und eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Diese weißen Sternenketten sind so zart und schön – ein echter Wintertraum und da sie so schlicht sind, kann man damit auch über Weihnachten hinaus herrlich dekorieren. Darüber hinaus ist dies eine wirklich Ratzfatz-Bastelidee, die nicht viel Zeit benötigt.

Hier braucht man mindestens einen Bogen extra festes Transparentpapier. Daraus stanzt man nun fröhlich einen ganzen Berg von großen Sternen aus. Mit Hilfe eines Motivlochers geht das wirklich blitzschnell.

Nun geht es an die Nähmaschine, die braucht man hierfür unbedingt, da es mit Zusammenkleben nicht funktioniert! Denn hierbei sieht man deutlich den getrockneten Klebstoff, den man leider nie so ganz gleichmäßig zwischen den Sternen verteilt bekommt.

Um eine Aufhängung zu haben, zieht man erst einmal mind. 10 cm Garn nach oben. Die Garnenden kann man nach dem Nähen der Kette oben zusammenbinden und hat so eine Schlaufe.

Jetzt legt man möglichst ordentlich immer zwei gestanzte Sterne aufeinander. Und zwar so das die Sternzacken genau versetzt aufeinander liegen. Durch diese Sternepärchen näht man mittig mit einer einfachen Naht drüber. So reiht sich Stern an Stern. Ist die gewünschte Länge erreicht, schneidet man die Fäden unten einfach ab.

Besonders schön sehen diese Sternenketten am Fenster aus, da hier durch das einfallende Licht ein schönes Muster entsteht und an den Sternen sichtbar wird.
Alternativ kann man diese aber auch an der Wand oder einem großen Zweig platzieren.

Ein kleiner Tipp:
Diese Sternenkette sind wunderbar als kleine Überraschung für diese Weihnachtstüten geeignet!

Weitere Deko Ideen findet ihr in dieser Rubrik, selbst genähte Dinge hier, alles zu Weihnachten hier und Kreatives da.

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DIY, Upcycling & Bastelidee für den Advent: Leuchtende Adventsdeko – Mitten im Winterwald zwischen Tannen

An Weihnachten und während der Winterzeit machen wir es uns drinnen gerne gemütlich. Kerzenschein und Lichterketten schmücken in dieser Zeit das ganze Haus. Im letzten Jahr habe ich eine der Lichterketten, die sonst oft als „solo“ Dekoration im Wohnzimmer gedient hat, als Lichterbox umgestaltet.
Dazu musste mal wieder ein alter Karton herhalten, den ich kurzerhand upcycelt und für diese stilvolle Bastelei genutzt habe. Auch das restliche Bastelmaterial, bis auf die Lichterkette, ist gratis, weil man dies immer zur Hand oder kostenlos besorgen kann.

Das wird gebraucht:
Ein größerer Karton, Bastelkleber, Wellpappe, eine Bastelschere, Pappreste, weiße Farbe, weißes Seidenpapier, einen weißen Lackstift, einen Nagel, Hammer, eine Lichterkette, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, ggf. weitere, winterliche Deko oder Waldtiere (Spielzeug als „Leihgabe“ aus dem Kinderzimmer, wie Hirsch, Rehe o.ä.), getrocknete Zweige, dünne Äste und eine Gartenschere

So wird’s gemacht:
Als Gerüst für diese Lightbox benötigt man einen Karton. Mit der Schere trennt man den oberen Deckel des Pappkartons ab, so dass man eine offene Kiste hat.

Auf der Rückseite locht man den Karton in der oberen Hälfte in möglichst gleichmäßigen Abständen. Das klappt wunderbar mit einem Nagel und einem Hammer. In jedes der Löcher schiebt man dann eine Birne der Lichterkette.

Anschließend kommt die passende Deko: Einen Tannenwald. Dafür benötigt man ein paar getrocknete Äste, die man sich mit einer Gartenschere in die gewünschte Länge kürzt und die als Baumstämme dienen.

Die winterlichen Tannenbäume habe ich aus dem abgetrennten Kartondeckel geschnitten und anschließend mit weißem Lackstift, Papierresten, Streusternchen etc. in ganz unterschiedlichen Mustern verziert.

Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Bäume sind alle in Weiß / Natur gehalten, damit es zur Winterzeit passt.

Hat man genügend Bäume beisammen, klebt man den Stamm aus dem Aststück an und fixiert diese mit Heißkleber an der gewünschten Stelle im Karton. Aus dem Kinderzimmer habe ich mir noch ein paar Waldtiere geborgt und zwischen die Bäume gestellt. Jetzt leuchtet uns der Winterwald bei jeder Mahlzeit gemütlich entgegen 🙂

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DIY Deko Idee & Bastelanleitung für die Adventszeit: Buchstabengirlande „Advent“ aus Papier

Nach meinem Blog Bericht zum Thema „Entspannte Weihnachtszeit“ habe ich heute mal eine ganz simple, aber dennoch wirkungsvolle Adventsdeko für euch. Die ist recht schnell gebastelt und braucht zudem kaum Material. Das wichtigste ist unifarbenes, festes Tonpapier oder stabiler Fotokarton. Schere, Stift, Kleber und Garn findet man in der Regel in jedem Haushalt, somit kann man direkt mit dem Basteln loslegen.

Das wird gebraucht:
Nylongarn / Drachenschnur, weißer Fotokarton, eine Schere, Bleistift, Radiergummi, Bastelkleber, weiße Holzperlen in unterschiedlichen Größen

So wird’s gemacht:
Für diese kleine Girlande benötigt man eine Buchstabenvorlage. Wer mag, zeichnet sich die Buchstaben per Hand auf dem Tonkarton vor. Einfacher geht es aber, wenn man sich mit dem PC und dem Drucker die benötigten Buchstaben A,D,V,E,N und T in der gewünschten Größe (meine Buchstaben sind rund 12 cm groß) ausdruckt und als Bastelschablone verwendet.

Dann überträgt man die Buchstaben auf den weißen Fotokarton. Achtung: Jeden Buchstaben benötigt man in zweifacher Ausführung! Anschließend schneidet man die Buchstaben aus und radiert ggf. noch sichtbare Bleistiftränder mit dem Radiergummi weg. Jetzt schneidet man von dem durchsichtigen Nylongarn ein längeres Stück ab. An das untere Ende fädelt man nun einige weiße Holzperlen, die als Beschwerung dienen, damit die Weihnachtsgirlande auch schön nach unten hängt und sich dreht.

Anschließend bestreicht man die Buchstaben auf der Rückseite dünn und gleichmäßig mit Klebstoff, legt die Nylonschnur mittig darauf und drückt den zweiten Buchstaben passgenau dagegen. Sind auf diese Weise die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge „Advent“ befestigt, kann man am oberen Ende ebenfalls im gleichen Muster einige der Holzperlen auffädeln. Auf dem restlichen Stück Nylongarn knotet man eine kleine Schlaufe zur Aufhängung.

Mit dieser schlichten Mini Girlande kann man Tür oder Fenster schmücken. Oder wie in unserem Fall auch an der Decke befestigen 🙂 So drehen sich die Buchstaben ganz leicht und sind ein netter Hingucker in der bevorstehenden Vorweihnachtszeit!

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