Maritimer Bastelspaß & Bastelidee: Bunte Quallen als Fensterdeko für das Kinderzimmer

Im Sommer zieht es mich oft ans Meer. Doch nicht immer hat man gleich die Möglichkeit die Koffer zu packen und in Richtung Meer zu reisen. Vielleicht hilft da diese kleine Bastelidee vorerst als kleine Ablenkung. Denn damit kann man nicht nur das Kinderzimmer sondern auch die Fenster ganz maritim schmücken und sich ein wenig Urlaubsfeeling in die eigenen vier Wände holen. Das Basteln ist kinderleicht und ein idealer Zeitvertreib für verregnete Sommertage.

Das wird gebraucht:
Fester Tonkarton, Bleistift, Radiergummi, buntes Krepppapier, Bastelkleber, weißes Geschenkband zum Kräuseln, weißes bzw. durchsichtiges Transparentpapier, ein Nähnadel, Nylongarn, Bastelschere und ggf. ein Bastelmesser / Cutter

So wird’s gemacht:
Zuerst zeichnet man sich auf dem weißen Tonkarton Quallen vor. Diese dürfen ruhig unterschiedliche Größen und Formen haben, jedoch benötigt man jede der Quallen in zweifacher Ausführung! Wenn man diese mit Bleistift auf den Karton aufzeichnet und ausschneidet, kann man diese Qualle ganz einfach als Bastelvorlage für das passende Gegenstück verwenden und anschließend die Bleistiftränder wegradieren.

Damit die Quallen wirklich schön bunt werden und im „Wasser“ in den schönsten Farben glitzern, muss man das Innere aus den Papierquallen heraustrennen. Und zwar so, dass in etwa 1-2 cm Rand stehen bleibt. Bei größeren Quallen kann man das Innenteil mit der Schere herausschneiden und bei kleineren Quallen ist ein scharfes Bastelmesser hilfreich.

Sind alle Quallen soweit vorbereitet, dreht man diese mit der schönen Seite nach unten und klebt von oben weißes Transparentpapier darauf. Diese überstehenden Transparentpapierränder schneidet man ab. Den inneren Teil des Transparentpapiers kann man nun mit farbigen Papierschnipseln aus Krepppapier bekleben. Je kleiner die Stück sind und desto mehr Farben aneinandergereiht werden, desto schöner sehen die Quallen aus.

Ist das Transparentpapier Innen komplett mit buntem Papier beklebt, befestigt man mit Kleber am unteren Rand längere Streifen von dem Geschenkpapierband und setzt zum Schluss die passende Quallenhälfte als Gegenstück darüber, so dass das Krepppapier mittig dazwischen sitzt. Wer mag, kann das Geschenkband mittig teilen oder auch leicht „kräuseln“.

Zum Schluss zieht man mit der Nadel etwas Nylongarn durch den oberen Rand und kann die Quallen daran am Fenster, der Zimmerdecke oder an der Wand aufhängen.

Weitere Basteleien für Kinder gibt es in dieser Rubrik, Deko Ideen dort, alles zum Thema Sommer hier und andere kreative Sachen da.

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Buchtipp für Kinder in der Grundschule: Schulausflug mit Oma – eine außergewöhnliche Klassenfahrt

Zum Geburtstag hat meine Tochter allerhand Büchergutscheine geschenkt bekommen und diese inzwischen gegen einen Schwung neuer Bücher eingetauscht. Ein Buch davon haben wir zusammen gelesen und dabei viel gelacht. Daher möchte ich euch dieses Buch „Schulausflug mit Oma“ von Sabine Zett näher vorstellen. Vielleicht sind unter euch auch Eltern, die Kinder im Grundschulalter haben. Für die ist das Thema „Klassenfahrt“ natürlich ganz besonders spannend. Und genau um diese geht es in dem Buch:

An der Erich Kästner Grundschule ist es üblich, dass zum Ende der Grundschulzeit eine Klassenfahrt auf dem Plan steht. Alle Kinder freuen sich schon darauf, doch leider kommt es anders als gedacht. Denn aus verschiedenen Gründen kann die geplante Fahrt nicht wie geplant stattfinden und wird kurzerhand abgesagt.

Doch dann findet sich zum Glück doch noch eine Lösung. Die Fahrt wird zwar gekürzt, kann aber doch stattfinden, da sich ein paar freiwillige Helfer gefunden haben, die die Kinder begleiten. Darunter auch Fabians Oma Käthe.

Schließlich ist der große Tag gekommen. Alle Familien treffen pünktlich ein, jedoch fehlt der Bus und schön beginnt das lustige Abenteuer einer etwas verrückten, aber sehr vergnüglichen Klassenfahrt. Schon die Fahrt mit dem Bus ist etwas abenteuerlich, da die Großeltern, die die Klasse begleiten, so ihre Eigenarten haben. Vor allen Dingen, aber eine schwache Blase und daher muss der Bus ständig anhalten. Besonders peinlich wird es, als Oma Käthe ihren Enkel mit „Fabi-Hase“ anspricht und das sogar durch den Lautsprecher, so dass es alle im Bus hören können…

Am Ziel angekommen erwartet die Kinder schon die nächste Überraschung. Denn die Unterkunft ist keine Jugendherberge, sondern ein richtiges Kurhotel namens „Seelen Oase“. Mehrbettzimmer gibt es zum Leidwesen der Kinder nicht, lediglich Doppelzimmer. Der einzige Vorteil, die Betten sind bereits fertig bezogen und auf jedem Zimmer gibt es einen Fernseher. Allerdings werden die Kinder nicht mit offenen Armen empfangen sondern von den anderen Gästen ständig zur Ruhe ermahnt. Sogar Mittagsruhe ist hier für alle angesagt!

Danach wartet der nächste Schock, denn im Gegensatz zu einer Jugendherberge gibt es weder Bolz- noch Fußballplatz. Nicht mal eine Tischtennisplatte ist in Sicht. Dafür werden Schlammbäder, Rückenschule und medizinische Betreuung angeboten. Das sind wirklich tolle Aussichten! Und dann schickt Oma auch noch Martin als dritten Jungen mit in Fabians Zimmer. Den kann keiner leiden. Und wie es scheint, hat Martin ein großes Geheimnis. Aber dem sind Fabian und Lukas bereits auf der Spur…

Vor kurzem hatte ich euch von der Buchreihe der Pfotenbande berichtet. Dazu ist gerade ein neuer Band erschienen – auch zum Thema Klassenfahrt. Das Buch wird bereits bei schönstem Gartenwetter „verschlungen“.

Sonnige Samstagsgrüße!

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Bastelidee & selbst gemachte Geschenkverpackung: Der Sommer ist da – wir wünschen schöne Ferien!

Die Ferien sind in greifbarer Nähe. Und wie in jedem Jahr gibt es auch zum Ende dieses Schuljahres ein kleines Geschenk für die Lehrerin als Dank für die gute Zusammenarbeit. Für dieses Präsent habe ich eine passende Geschenkverpackung benötigt. Offenbar liegt es an der Jahreszeit und den bevorstehenden Sommerferien – die Sehnsucht nach einer Auszeit am Meer und ganz viel Strand ist plötzlich da. Und davon inspiriert habe ich die Geschenkverpackung der drei kleinen Boote etwas verfeinert und abgewandelt.

Das wird gebraucht:
Packpapier, Bastelschere, uni blaues (hellblau / mittelblau) Geschenkpapier, Kleber, Heißklebepistole samt Klebepatrone, eine Muschel / Schneckenhaus, Buchstabenstempel, Stempelkissen, eine alte Buchseite, Zahnstocher, blau weiß gemusterte Masking Tapes, etwas weißes Watte, Dymogerät samt Prägeband, ein schwarzer Fineliner

So wird’s gemacht:
Das Geschenk habe ich in Packpapier verpackt und die Vorderseite im Anschluss sommerlich gestaltet. Aus uni blauem Geschenkpapier habe ich zuerst das Meer gestaltet.

Dazu schneidet man das Geschenkpapier in schmale Streifen und trennt den oberen Rand wellenförmig ab. Wenn man unterschiedliche Blautöne verwendet, wirkt das Wasser schön plastisch! Aus einem hellen blau habe ich noch zwei kleine Fische geschnitten und zwischen die Wellen geklebt.

Aus einer alten Buchseite faltet man ein Papierboot und piekt mittig einen Zahnstocher als Mast hinein. Mit Masking Tape habe ich noch eine Fahne an den Mast geklebt.

Das fertige Boot klebt man mit Heißkleber auf die Wellen. Darunter habe ich noch ein Fundstück vom letzten Urlaub angebracht, ein kleines Schneckenhaus. Mit Buchstabenstempeln habe ich „Schöne Ferien“ auf das Geschenk gedruckt.

Dazwischen kamen noch ein paar weiße Wolken aus Watte sowie ein paar Vögel, gemalt mit Fineliner.

Am Rand habe ich aus Masking Tape noch ein paar fröhliche Wimpel auf das Papier geklebt und mit dem Dymogerät „Ahoi“ als Schriftzug aufgeklebt.
So steht dem Start in die Sommerferien nichts mehr im Wege 🙂

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Ferien & Reisen hier, sommerliches dort und andere kreative Sachen da.

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DIY zum Schulstart: Mein Schulweg als Fotobuch – so macht Lernen Spaß & das Schulwegtraining auch

Vor der Einschulung bzw. vor den davor liegenden Sommerferien erhielten wir Post von der Grundschule. Alle Schulneulinge mussten in den Schulferien ein Schulwegtagebuch führen, mit dem der zukünftige Schulweg möglichst oft geübt und schriftlich festgehalten werden sollte.
Eine sehr schöne Idee und ganz nach meinem Geschmack. Denn zum einen sollen die Kinder ja lernen ihren täglichen Schulweg möglichst eigenständig zu gehen und zum anderen wird dieses Schulwegtraining nicht nur Sicherheit vermitteln sondern auch die Vorfreude auf die Einschulung.
Aus diesem Grunde haben wir seinerzeit den Fußweg zur nahe gelegenen Grundschule fast täglich gemeinsam geübt. Dabei sind uns jedes Mal neue Situationen begegnet und Dinge aufgefallen, die meine Tochter im Straßenverkehr als Fußgänger sehr beschäftigt haben. So haben wir nach einem unserer Schulweg Runden beschlossen, beim nächsten Mal Fotos zu machen. Anschließend habe ich aus den vielen Fotos dann ein kleines Fotobuch gebastelt, in dem der gesamte Schulweg mit all seinen Begebenheiten ausführlich beschrieben und bebildert ist.

Das wird gebraucht:
1 Heftstreifen, Locher, Locherverstärker, Tonkarton, 1 großer Bogen weißes Tonpapier, Bleistift, Lineal, Radiergummi, Fotokleber, Fotos vom Schulweg und eine Schere

So wird’s gemacht:
Zuerst haben wir auf dem Schulweg zahlreiche Fotos gemacht. Vor allen Dingen von den „Hindernissen“ und Orten, auf denen man besonders aufpassen und Acht geben muss. Diese habe ich als Fotoabzüge bestellt.

Für das Fotobuch schneidet man einen breiten Streifen Tonkarton zurecht und faltet diesen so, wie in dieser Bastelanleitung von unserem Ferienordner beschrieben. Dann locht man diesen mittig und steckt den Heftstreifen von hinten durch die Öffnung. Damit beim Blättern nichts reißt, habe ich alle Löcher von der Rückseite mit Lochverstärker versehen.

Für die Buchseiten habe ich mir aus einem Bogen weißen Tonkarton Rechtecke geschnitten. Diese kann man mit Lineal und Bleistift vorzeichnen. Nach dem Schneiden radiert man die Bleistiftreste einfach weg.

Die Seiten locht man ebenfalls und kann nun auf jedes Blatt der Reihenfolge nach die Fotos des Schulwegs kleben. So hat man ein ganz persönliches Buch von dem Schulweg zur Hand. Meine Tochter hat das Buch sehr geliebt und immer wieder angeschaut.

Für alle Kinder, die in Kürze eingeschult werden sicher eine große Hilfe und zudem eine schöne Bastelidee für die Sommerferien!

Weitere Ideen zur Einschulung gibt es in dieser Rubrik, einen Artikel zum Üben des Schulwegs dort und andere kreative Sachen da.

Bis zum 05. Juli 2017 könnt ihr noch an diesem tollen Gewinnspiel teilnehmen und eins von drei Spielen gewinnen 🙂

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Spontaner Familienausflug im Bergischen Land: Eine kleine Auszeit im Gelpetal und ganz viel Wald

Zu einem tollen Ausflug kann man mich immer überreden. Die Kinder auch – es sei denn es handelt sich dabei um einen ausgiebigen Spaziergang. Diese Aussicht sorgt erfahrungsgemäß dann eher für langgezogene Gesichter und hängende Mundwinkel.

Vor kurzem hatten wir „Großen“ beim Frühstück beschlossen eine kleine Wanderung zu machen. Und da von vier Kindern nur die Jüngste anwesend war, blieb ihr nichts anderes übrig, als uns zu begleiten.

Vom Wanderparkplatz aus ging es dann los und in den Wald. Neben dem schmalen Weg plätscherte die Gelpe entlang. Das üppige Grün der Bäume spendete uns Schatten und die vielen Moos Flächen, Baumwurzeln und Blätter nahmen mich gedanklich sofort mit ins bunte Land der Fantasie.

Und zwar zu magischen, fantasievollen Orten, wie man sie in vielen meiner Entspannungsgeschichten und Fantasiereisen erleben kann. Schon allein die wohltuende Ruhe und Stille hier, hat etwas sehr beruhigendes was mich wirklich sofort entspannen und neue Kraft tanken lässt.

Wir spazieren mitten durch den Auenwald am Wasser entlang. An ganz warmen Tagen lässt es sich hier ganz wunderbar am Bach spielen, kleine Staudämme bauen und durch das kühle Wasser hüpfen…

Und da – hopp, hüpfte meiner Tochter auch schon eine Kröte vor die Füße und gleich darauf den Hang hinauf. Leider war der Moment zu schnell vorbei, als dass meine Kamera diesen gut hätte „einfangen“ und verewigen können.

Wir kommen auf unserer Wanderung an einem Minigolf Platz und großen Ausflugslokal vorbei. Direkt davor gibt es einen „Parkplatz“ für Pferde. Allerdings ist zu dieser Zeit noch kein reger Ausflugsbetrieb.

Von dort aus folgen wir dem schmalen „Sprungschanzen Weg“ und haben wieder etwas dazu gelernt. Laut Infotafel fanden hier früher Ski Meisterschaften statt.
Unser Weg führt durch eine kleine abgelegene Häuser Siedlung. Auch hier ist ein kleiner Gasthof mit Sitzbereich im Freien zu finden.

Unterwegs gibt es soviel zu entdecken, dass selbst der Nachwuchs die schlechte Laune längst vergessen hat. Und ich bin mal wieder ganz begeistert, wie viel schöne grüne Ecken es in unserer Stadt zu entdecken gibt, die ich bislang noch gar nicht kannte. Alles in allem sehr entspannend unsere kleine Auszeit mitten im Grünen!

Weitere tolle Ausflugsziele findet ihr in dieser Rubrik – habt alle ein erholsames Wochenende!

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Backidee: Rezept für selbst gebackene Apfelmarzipanschnecken – so lecker schmeckt der Sommer

Für den Nachmittag hat sich eine alte Schulfreundin mit ihren Kindern angekündigt. Da sitzen wir, während der Nachwuchs sich ins Kinderzimmer zurückzieht, erfahrungsgemäß ganz gemütlich zusammen und es gibt jede Menge zu erzählen. Und weil es mit entsprechender Verpflegung und kleiner Leckerei noch mehr Spaß macht, habe ich ganz spontan einen Hefeteig zubereitet und daraus süße Teigschnecken mit Marzipan und Äpfeln gebacken.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 200 ml Milch (Pflanzlich oder normale Vollmilch), 1 Ei (oder 1 TL Ei Ersatz Pulver), Mehl zum Ausrollen

Für die Füllung: 1 Vanilleschote, 1 kleiner Apfel, 200 g Marzipan Rohmasse, 2 Esslöffel Amaretto, Sahne ohne ein pflanzliche Ersatz Produkt => oder ihr verwendet als Füllung diese Apfelmarzipanmarmelade

So wird’s gemacht:
Mehl, Zucker, Backpulver, Ei & Hefe eine Schüssel geben. In einem kleinen Topf erhitzt man die Milch samt Margarine. Sobald die Margarine geschmolzen ist, rührt man die erwärmte Flüssigkeit unter das Mehl und knetet per Hand alles gut durch.

Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben, sonst noch etwas Mehl beimischen. Dann gut abdecken und den Teig ruhen lassen. Für die Füllung schält man einen kleinen Apfel und entfernt den Inneren Teil samt den Kernen. Nun würfelt man den Apfel sowie das Marzipan und gibt es in einen hohen Becher. Die Vanilleschote schneidet man mit dem Messer auf, kratzt das Mark aus und gibt dies samt dem Amaretto zum Marzipan.

Nun püriert man das Ganze so lange durch, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Dabei rührt man nach für nach etwas Sahne mit unter, so dass die Marzipan-Apfel-Masse schön cremig wird.

Den Teig rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus und bestreicht diesen mit der gesamten Marzipancreme. Anschließend rollt man den Teig auf und schneidet mit dem Messer 1-2 cm breite Scheiben ab, die man auf einem gefetteten Backblech platziert. Die Fruchtschnecken werden bei 160°C ca. 15 Minuten gebacken, bis diese leicht gebräunt sind.

Hinweis: Diese Teigschnecken könnt ihr so zubereiten wie besprieben oder auch die alternativ genannten Zutaten verwenden, wenn es rein vegan sein soll 🙂

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Bunte Sommer Kissen Näherei: Heißgeliebt und nun kaputt – ein schneller Ersatz ist jetzt gefragt

Eines meiner allerersten, selbst genähten Werke war ein einfaches Kissen, an dem ich meine überschaubaren Nähkünste einmal ausprobieren wollte. Vom Stoffmarkt hatte ich einen Schwung an gemusterten Baumwollstoffen besorgt und habe daraus ein rot gepunktetes Kissen samt Namen genäht. Zu meiner großen Freude wurde dieses Kissen heiß und innig geliebt. Nichts ging mehr ohne. Und nach unzähligen Waschgängen und Kuscheleinheiten ist das gute Stück nun nicht nur vollkommen ausgewaschen, sondern die Applikationen teilweise löchrig und ausgefranst.

Da traf es sich doch ganz gut, dass ich von meiner Tasche noch etwas Stoff übrig hatte. Und zwar ganz genau soviel, dass es für ein neues Kissen reicht.

Das wird gebraucht:
Ein Kissen 40 x 40 cm, ein Stück Baumwollstoff (Webstoff) 43 cm breit 90 cm lang, einen Reißverschluss (30 cm), Nähgarn, Stecknadeln, Stoffschere, Bügeleisen, Vliesofix, eine Buchstabenvorlage, farblich passende Stoffreste, etwas Samtband, Baumwollkordel und Kunstfilz (kein Bastelfilz!)

So wird’s gemacht:
Das Kissen sollte natürlich wieder mit Namen versehen werden, damit einem das gute Stück niemand streitig machen kann – klar, oder?! Also habe ich mit die benötigten Buchstaben in der gewünschten Größe ausgedruckt und spiegelverkehrt (!) auf das Vliesofix gezeichnet.

Dann bügelt man die vorgezeichneten Buchstaben mit der „klebrigen“ Seite auf den Stoff. In meinem Fall auf ein Mini Reststück geringelten Stoff.

Außerdem gefielen mit die applizierten Blumen von meiner Tasche so gut, dass ich mich bereits ein wenig geärgert habe, weil diese nur die Rückseite zieren. Also fertigte ich davon aus Kunstfilz, Samtband und etwas Baumwollkordel zwei Duplikate an, die ich dann ebenfalls mit Vliesofix und einer engen Zickzacknaht auf der Kissenvorderseite appliziert habe. Quer darüber fand der Namen Platz.

Zum Schluss noch den Reißverschluss unten einnähen und das Kissen dann seitlich mit einer Naht verschließen. Das Kissen befindet sich bereits im Dauereinsatz 🙂

Weitere Beispiele für selbst genähte Kissen gibt es hier, da (Traumschiff) und dort, ein Eulenkissen aus alter Jeans an dieser Stelle, andere kreative Nähereien in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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Rezept: Selbst gemachte Guacamole mit Avocado und Tomate – als Dip & Brotaufstrich

Zu den Mahlzeiten gibt es bei uns regelmäßig leckere Dips und selbst gemachte Aufstriche. Gerade beim Frühstück und beim Abendbrot dürfen diese nicht fehlen. Und im Sommer, wenn es selbst gebackenes Baguette oder frische Brötchen gibt, sind solche Brotaufstriche ein echtes Muss. Ein ganz sommerliches Rezept habe ich daher nun für euch, weil dieser Dip nicht nur schnell gemacht ist, sondern auch richtig nach Sommer schmeckt.

Das wird gebraucht:
1 reife Avocado, 1 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitrone, Kreuzkümmel, 1 Tomate und 2-3 Knoblauchzehen

So wird’s gemacht:
Als erstes schält man die Avocado und teilt diese mittig so, dass sich der große Kern aus dem Inneren entfernen lässt. (Achtung => Wichtig ist, dass die Avocado reif ist, sonst ist die Zubereitung kniffelig und es schmeckt auch nicht wirklich gut.)

Die entkernte Avocado legt ihr in einen tiefen Teller (oder eine Schüssel) und knetet diese mit einer Gabel gut durch, so dass ein gleichmäßiger Brei entsteht. Nun gebt ihr einen Esslöffel Olivenöl hinzu, Salz, Pfeffer und eine Prise Kreuzkümmel. Dann schält man die Knoblauchzehen (die genaue Menge ist abhängig vom Geschmack und der Tatsache wie scharf ihr gerne esst). Den Knoblauch presst man und knetet diesen gleichmäßig unter.

Jetzt teilt man die Tomate und löffelt das wässrige Fruchtfleisch im Inneren mit einem Teelöffel heraus. Den festen Rest der Tomate schneidet man mit einem scharfen Küchenmesser in kleine Würfel und gibt diese zu dem Avocadobrei.

Nun fehlt nur noch etwas Zitronensaft, damit sich der Aufstrich nicht verfärbt. Ich drücke den Saft immer Pi mal Daumen in den Dip und probiere dann ob es vom Geschmack her ausreicht.

Noch mal alles gut durchmischen, abschmecken und in ein schönes Einmachglas füllen. So sieht es nicht nur nett aus, sondern lässt sich bei Bedarf auch prima als Mitbringsel zu einem Grillfest, einer Gartenparty oder einem Sommerfest verwenden.

Weitere vegane Rezepte gibt es in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort.

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Bastelidee & DIY als Sommer Deko: Maritime Girlanden, Fernweh & große Papierboot-Liebe

Das Fenster brauchte eine neue Deko. Passend zur Sommerzeit wurde dabei wieder mal meine große „Paperboat“ Liebe wach. Und da auch der Nachwuchs für sein Leben gerne Schiffe faltet (hier gibts die Anleitung), haben wir hier einen wahren Hafen voller Schiffe produziert. Dazu braucht man lediglich etwas Tonpapier und dann kann es auch schon losgehen.

Das wird gebraucht:
Farbiges Tonpapier in verschiedenen Blautönen (Papierstärke ca. 200 g/m2), Kordel, eine Schere, eine Postkarte als Vorlage, Bleistift, Zahnstocher aus Holz, Masking Tapes

So wird’s gemacht:
Eine Bastelidee, die mit recht wenig Material auskommt, ist hier immer Willkommen. Denn solch einfache Ideen setzt man erfahrungsgemäß doch recht schnell und gerne um.

So haben wir uns mit Hilfe einer normalen Postkarte als Bastelschablone (diese landen in den Sommermonaten ja des Öfteren im Briefkasten!) aus blauem Tonpapier Rechtecke ausgeschnitten. Diese Größe ist für die geplante Dekogirlande ideal.

Aus den ganzen verschieden blauen Rechtecken haben wir Boote gefaltet. Jedes der Boote hat einen kleinen Mast bekommen, den wir aus ganz normalen Holzzahnstochern gewerkelt haben.

Dazu sticht man mit der Spitze des Zahnstochers von Unten in den höchsten, mittigen Teil des Papierbootes. Dann zieht man den Zahnstocher erst einmal wieder heraus, fädelt die Kordel hindurch und anschließend kommt der Fahnenmast / Zahnstocher zur Befestigung wieder hinein.

So sitzt das Papierboot recht fest auf der Kordel und verrutscht nicht. An das obere Ende des Mastes kam noch eine kleine Fahne. Diese wehenden Wimpel kann man ganz einfach aus einem kleinen Stück Masking Tape basteln, den man passgenau um Holzstiel und Kordel klebt und dann zuschneidet.

Entstanden sind auf diese Weise kleine Girlanden, die sich ganz wunderbar als maritime Deko am Fenster machen. Aber auch im Kinderzimmer, über dem Wickeltisch o.ä. sind diese kleinen Mobiles ein echter Augenfang!

Weitere Bastelideen für Kinder findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Sommer dort, Deko hier und andere kreative Sachen da!

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Ausflugstipp für Familien in NRW: Ein toller Familien Ausflug im Gruga Park in Essen – auf geht’s ins Ruhrgebiet

Ganz spontan haben wir uns mit Freunden zu einem gemeinsamen Wochenendausflug verabredet. Gleich nach dem Frühstück haben wir die Rucksäcke mit Proviant fürs Picknick gepackt, die Kinder in den Autos verstaut und los ging es in Richtung Ruhrpott. Das Ziel unserer Ausflugsfahrt war Essen. Von dort habe ich auf meinem Blog schon einmal ausführlich von der Spielemesse berichtet.

Vom Parkplatz des Messegeländes, spazieren wir gemeinsam in Richtung Eingang. (Der Gruga Park sehr groß, so dass den Besuchern dort verschiedene Eingänge zur Verfügung stehen.) Während die Kinder munter vorauslaufen, spazieren wir „Großen“ in Ruhe hinterher. Zuerst entdecken wir eine kleine Eisenbahn, mit der die Besucher eine Rundfahrt durch das weitläufige Parkgelände unternehmen können. Allerdings sind wir zum Start unseres Ausflugs noch sehr gut zu Fuß.

Rechts und links der Wege gibt es riesengroße Wiesen. Wer mag, breitet dort einfach seine Decke aus und kann den Tag samt Sonnenschein genießen. Dann werden die Wege etwas schmaler und man kann zwischen etlichen Pfaden wählen, die durch allerhand Grün hindurch führen. Überall blüht und wächst es und die hohen Bäume bieten wohltuenden Schatten.

Wir kommen zu einem kleinen Wasserfall, den man von beiden Seiten aus durch die angrenzenden Wege bewundern kann. Ein Stück dahinter liegt ein Teich mit blühenden Seerosen.

Die Frösche geben hier heute ein fröhliches „Konzert“ und es macht richtig Spaß sich vom Ufer aus auf die Suche zu begeben. Wer kann als erstes ein Tier entdecken? Hier und da erspähen wir zarte Libellen und sogar allerhand Kaulquappen tummeln sich im Wasser.

Ein Stück weiter gibt es verschiedene Gärten, in denen es so einiges zu bestaunen gibt. In einem Beet wächst grüner Spargel sowie allerhand duftende Kräuter, an denen man riechen kann.

Dann machen wir an einem schattigen Plätzchen Mittagspause, bevor es in Richtung Bienenhaus weitergeht. Hier findet man liebevoll gestaltete Gärten, Wiesen und natürlich auch summende Bienen, die man durch eine Glasscheibe prima beobachten kann.

Vorbei kommen wir an einem Trampolinpark, den die Kinder natürlich unbedingt ausprobieren möchten. Allerdings ist die Nutzung kostenpflichtig und gleich die Hälfte aller Trampoline defekt. Also spazieren wir weiter und kommen dann zu allerhand Spielplätzen. Davon gibt es hier eine ganze Menge. Zuerst probieren die den Spielplatz, an dem wir uns alle sportlich betätigen können. Ob Crosstrainer, Rudergerät und Co., hier ist für jeden das passende Sportgerät dabei. Zur Stärkung gibt es im Anschluss erst einmal ein Eis.

Am Ponyhof lotsen wir die Rasselbande vorbei und machen Station im Streichelzoo. Gleich daneben gibt es einen ganz großen Spielplatz mit Wasserstelle und viel Platz zum Klettern, Toben und Rutschen. Sogar ein Verkehrsspielplatz ist vorhanden. Leider muss man aber auch hier für das Leihen von Fahrrad oder Kettcar extra bezahlen. Da wir einen Großteil der Anlage immer noch nicht erkundet haben, geht es weiter.

Dafür dürfen wir allerhand Vögel beobachten. Nicht nur in der Freiflughalle, sondern auch von den Greifvögeln, die man zuvor bei ihrer Flugshow bewundern konnte.

(Anmerkung: die Greifvögel gehörten zu einer Veranstaltung und sind sonst nicht im Gruga Park zu finden)

Dahinter finden wir drei weitere Spielplätze, die natürlich allesamt getestet werden müssen.

Ganz zum Schluss erkunden wir noch das Wildgehege und spazieren am See zurück. Hier werfen wir noch einen Blick von Außen auf das tolle Hundertwasser Haus, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

Ein rundum gelungener Ausflug, den wir mit Sicherheit wiederholen werden. Denn obwohl wir den ganzen Tag im Grugapark verbracht haben, konnten wir nicht alles erkunden. Das holen wir beim unserem nächsten Besuch nach 😉

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an Eckhard Spengler vom Gruga Park für die freundliche Erlaubnis, dass ich meine im Park gemachten Fotos hier veröffentlichen darf!

Weitere tolle Ausflugsziele findet ihr in dieser Rubrik 🙂

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