Backidee: Rezept für selbst gebackene Apfelmarzipanschnecken – so lecker schmeckt der Sommer

Für den Nachmittag hat sich eine alte Schulfreundin mit ihren Kindern angekündigt. Da sitzen wir, während der Nachwuchs sich ins Kinderzimmer zurückzieht, erfahrungsgemäß ganz gemütlich zusammen und es gibt jede Menge zu erzählen. Und weil es mit entsprechender Verpflegung und kleiner Leckerei noch mehr Spaß macht, habe ich ganz spontan einen Hefeteig zubereitet und daraus süße Teigschnecken mit Marzipan und Äpfeln gebacken.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 200 ml Milch (Pflanzlich oder normale Vollmilch), 1 Ei (oder 1 TL Ei Ersatz Pulver), Mehl zum Ausrollen

Für die Füllung: 1 Vanilleschote, 1 kleiner Apfel, 200 g Marzipan Rohmasse, 2 Esslöffel Amaretto, Sahne ohne ein pflanzliche Ersatz Produkt => oder ihr verwendet als Füllung diese Apfelmarzipanmarmelade

So wird’s gemacht:
Mehl, Zucker, Backpulver, Ei & Hefe eine Schüssel geben. In einem kleinen Topf erhitzt man die Milch samt Margarine. Sobald die Margarine geschmolzen ist, rührt man die erwärmte Flüssigkeit unter das Mehl und knetet per Hand alles gut durch.

Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben, sonst noch etwas Mehl beimischen. Dann gut abdecken und den Teig ruhen lassen. Für die Füllung schält man einen kleinen Apfel und entfernt den Inneren Teil samt den Kernen. Nun würfelt man den Apfel sowie das Marzipan und gibt es in einen hohen Becher. Die Vanilleschote schneidet man mit dem Messer auf, kratzt das Mark aus und gibt dies samt dem Amaretto zum Marzipan.

Nun püriert man das Ganze so lange durch, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Dabei rührt man nach für nach etwas Sahne mit unter, so dass die Marzipan-Apfel-Masse schön cremig wird.

Den Teig rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus und bestreicht diesen mit der gesamten Marzipancreme. Anschließend rollt man den Teig auf und schneidet mit dem Messer 1-2 cm breite Scheiben ab, die man auf einem gefetteten Backblech platziert. Die Fruchtschnecken werden bei 160°C ca. 15 Minuten gebacken, bis diese leicht gebräunt sind.

Hinweis: Diese Teigschnecken könnt ihr so zubereiten wie besprieben oder auch die alternativ genannten Zutaten verwenden, wenn es rein vegan sein soll 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Bunte Sommer Kissen Näherei: Heißgeliebt und nun kaputt – ein schneller Ersatz ist jetzt gefragt

Eines meiner allerersten, selbst genähten Werke war ein einfaches Kissen, an dem ich meine überschaubaren Nähkünste einmal ausprobieren wollte. Vom Stoffmarkt hatte ich einen Schwung an gemusterten Baumwollstoffen besorgt und habe daraus ein rot gepunktetes Kissen samt Namen genäht. Zu meiner großen Freude wurde dieses Kissen heiß und innig geliebt. Nichts ging mehr ohne. Und nach unzähligen Waschgängen und Kuscheleinheiten ist das gute Stück nun nicht nur vollkommen ausgewaschen, sondern die Applikationen teilweise löchrig und ausgefranst.

Da traf es sich doch ganz gut, dass ich von meiner Tasche noch etwas Stoff übrig hatte. Und zwar ganz genau soviel, dass es für ein neues Kissen reicht.

Das wird gebraucht:
Ein Kissen 40 x 40 cm, ein Stück Baumwollstoff (Webstoff) 43 cm breit 90 cm lang, einen Reißverschluss (30 cm), Nähgarn, Stecknadeln, Stoffschere, Bügeleisen, Vliesofix, eine Buchstabenvorlage, farblich passende Stoffreste, etwas Samtband, Baumwollkordel und Kunstfilz (kein Bastelfilz!)

So wird’s gemacht:
Das Kissen sollte natürlich wieder mit Namen versehen werden, damit einem das gute Stück niemand streitig machen kann – klar, oder?! Also habe ich mit die benötigten Buchstaben in der gewünschten Größe ausgedruckt und spiegelverkehrt (!) auf das Vliesofix gezeichnet.

Dann bügelt man die vorgezeichneten Buchstaben mit der „klebrigen“ Seite auf den Stoff. In meinem Fall auf ein Mini Reststück geringelten Stoff.

Außerdem gefielen mit die applizierten Blumen von meiner Tasche so gut, dass ich mich bereits ein wenig geärgert habe, weil diese nur die Rückseite zieren. Also fertigte ich davon aus Kunstfilz, Samtband und etwas Baumwollkordel zwei Duplikate an, die ich dann ebenfalls mit Vliesofix und einer engen Zickzacknaht auf der Kissenvorderseite appliziert habe. Quer darüber fand der Namen Platz.

Zum Schluss noch den Reißverschluss unten einnähen und das Kissen dann seitlich mit einer Naht verschließen. Das Kissen befindet sich bereits im Dauereinsatz 🙂

Weitere Beispiele für selbst genähte Kissen gibt es hier, da (Traumschiff) und dort, ein Eulenkissen aus alter Jeans an dieser Stelle, andere kreative Nähereien in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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Rezept: Selbst gemachte Guacamole mit Avocado und Tomate – als Dip & Brotaufstrich

Zu den Mahlzeiten gibt es bei uns regelmäßig leckere Dips und selbst gemachte Aufstriche. Gerade beim Frühstück und beim Abendbrot dürfen diese nicht fehlen. Und im Sommer, wenn es selbst gebackenes Baguette oder frische Brötchen gibt, sind solche Brotaufstriche ein echtes Muss. Ein ganz sommerliches Rezept habe ich daher nun für euch, weil dieser Dip nicht nur schnell gemacht ist, sondern auch richtig nach Sommer schmeckt.

Das wird gebraucht:
1 reife Avocado, 1 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitrone, Kreuzkümmel, 1 Tomate und 2-3 Knoblauchzehen

So wird’s gemacht:
Als erstes schält man die Avocado und teilt diese mittig so, dass sich der große Kern aus dem Inneren entfernen lässt. (Achtung => Wichtig ist, dass die Avocado reif ist, sonst ist die Zubereitung kniffelig und es schmeckt auch nicht wirklich gut.)

Die entkernte Avocado legt ihr in einen tiefen Teller (oder eine Schüssel) und knetet diese mit einer Gabel gut durch, so dass ein gleichmäßiger Brei entsteht. Nun gebt ihr einen Esslöffel Olivenöl hinzu, Salz, Pfeffer und eine Prise Kreuzkümmel. Dann schält man die Knoblauchzehen (die genaue Menge ist abhängig vom Geschmack und der Tatsache wie scharf ihr gerne esst). Den Knoblauch presst man und knetet diesen gleichmäßig unter.

Jetzt teilt man die Tomate und löffelt das wässrige Fruchtfleisch im Inneren mit einem Teelöffel heraus. Den festen Rest der Tomate schneidet man mit einem scharfen Küchenmesser in kleine Würfel und gibt diese zu dem Avocadobrei.

Nun fehlt nur noch etwas Zitronensaft, damit sich der Aufstrich nicht verfärbt. Ich drücke den Saft immer Pi mal Daumen in den Dip und probiere dann ob es vom Geschmack her ausreicht.

Noch mal alles gut durchmischen, abschmecken und in ein schönes Einmachglas füllen. So sieht es nicht nur nett aus, sondern lässt sich bei Bedarf auch prima als Mitbringsel zu einem Grillfest, einer Gartenparty oder einem Sommerfest verwenden.

Weitere vegane Rezepte gibt es in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort.

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Bastelidee & DIY als Sommer Deko: Maritime Girlanden, Fernweh & große Papierboot-Liebe

Das Fenster brauchte eine neue Deko. Passend zur Sommerzeit wurde dabei wieder mal meine große „Paperboat“ Liebe wach. Und da auch der Nachwuchs für sein Leben gerne Schiffe faltet (hier gibts die Anleitung), haben wir hier einen wahren Hafen voller Schiffe produziert. Dazu braucht man lediglich etwas Tonpapier und dann kann es auch schon losgehen.

Das wird gebraucht:
Farbiges Tonpapier in verschiedenen Blautönen (Papierstärke ca. 200 g/m2), Kordel, eine Schere, eine Postkarte als Vorlage, Bleistift, Zahnstocher aus Holz, Masking Tapes

So wird’s gemacht:
Eine Bastelidee, die mit recht wenig Material auskommt, ist hier immer Willkommen. Denn solch einfache Ideen setzt man erfahrungsgemäß doch recht schnell und gerne um.

So haben wir uns mit Hilfe einer normalen Postkarte als Bastelschablone (diese landen in den Sommermonaten ja des Öfteren im Briefkasten!) aus blauem Tonpapier Rechtecke ausgeschnitten. Diese Größe ist für die geplante Dekogirlande ideal.

Aus den ganzen verschieden blauen Rechtecken haben wir Boote gefaltet. Jedes der Boote hat einen kleinen Mast bekommen, den wir aus ganz normalen Holzzahnstochern gewerkelt haben.

Dazu sticht man mit der Spitze des Zahnstochers von Unten in den höchsten, mittigen Teil des Papierbootes. Dann zieht man den Zahnstocher erst einmal wieder heraus, fädelt die Kordel hindurch und anschließend kommt der Fahnenmast / Zahnstocher zur Befestigung wieder hinein.

So sitzt das Papierboot recht fest auf der Kordel und verrutscht nicht. An das obere Ende des Mastes kam noch eine kleine Fahne. Diese wehenden Wimpel kann man ganz einfach aus einem kleinen Stück Masking Tape basteln, den man passgenau um Holzstiel und Kordel klebt und dann zuschneidet.

Entstanden sind auf diese Weise kleine Girlanden, die sich ganz wunderbar als maritime Deko am Fenster machen. Aber auch im Kinderzimmer, über dem Wickeltisch o.ä. sind diese kleinen Mobiles ein echter Augenfang!

Weitere Bastelideen für Kinder findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Sommer dort, Deko hier und andere kreative Sachen da!

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Ausflugstipp für Familien in NRW: Ein toller Familien Ausflug im Gruga Park in Essen – auf geht’s ins Ruhrgebiet

Ganz spontan haben wir uns mit Freunden zu einem gemeinsamen Wochenendausflug verabredet. Gleich nach dem Frühstück haben wir die Rucksäcke mit Proviant fürs Picknick gepackt, die Kinder in den Autos verstaut und los ging es in Richtung Ruhrpott. Das Ziel unserer Ausflugsfahrt war Essen. Von dort habe ich auf meinem Blog schon einmal ausführlich von der Spielemesse berichtet.

Vom Parkplatz des Messegeländes, spazieren wir gemeinsam in Richtung Eingang. (Der Gruga Park sehr groß, so dass den Besuchern dort verschiedene Eingänge zur Verfügung stehen.) Während die Kinder munter vorauslaufen, spazieren wir „Großen“ in Ruhe hinterher. Zuerst entdecken wir eine kleine Eisenbahn, mit der die Besucher eine Rundfahrt durch das weitläufige Parkgelände unternehmen können. Allerdings sind wir zum Start unseres Ausflugs noch sehr gut zu Fuß.

Rechts und links der Wege gibt es riesengroße Wiesen. Wer mag, breitet dort einfach seine Decke aus und kann den Tag samt Sonnenschein genießen. Dann werden die Wege etwas schmaler und man kann zwischen etlichen Pfaden wählen, die durch allerhand Grün hindurch führen. Überall blüht und wächst es und die hohen Bäume bieten wohltuenden Schatten.

Wir kommen zu einem kleinen Wasserfall, den man von beiden Seiten aus durch die angrenzenden Wege bewundern kann. Ein Stück dahinter liegt ein Teich mit blühenden Seerosen.

Die Frösche geben hier heute ein fröhliches „Konzert“ und es macht richtig Spaß sich vom Ufer aus auf die Suche zu begeben. Wer kann als erstes ein Tier entdecken? Hier und da erspähen wir zarte Libellen und sogar allerhand Kaulquappen tummeln sich im Wasser.

Ein Stück weiter gibt es verschiedene Gärten, in denen es so einiges zu bestaunen gibt. In einem Beet wächst grüner Spargel sowie allerhand duftende Kräuter, an denen man riechen kann.

Dann machen wir an einem schattigen Plätzchen Mittagspause, bevor es in Richtung Bienenhaus weitergeht. Hier findet man liebevoll gestaltete Gärten, Wiesen und natürlich auch summende Bienen, die man durch eine Glasscheibe prima beobachten kann.

Vorbei kommen wir an einem Trampolinpark, den die Kinder natürlich unbedingt ausprobieren möchten. Allerdings ist die Nutzung kostenpflichtig und gleich die Hälfte aller Trampoline defekt. Also spazieren wir weiter und kommen dann zu allerhand Spielplätzen. Davon gibt es hier eine ganze Menge. Zuerst probieren die den Spielplatz, an dem wir uns alle sportlich betätigen können. Ob Crosstrainer, Rudergerät und Co., hier ist für jeden das passende Sportgerät dabei. Zur Stärkung gibt es im Anschluss erst einmal ein Eis.

Am Ponyhof lotsen wir die Rasselbande vorbei und machen Station im Streichelzoo. Gleich daneben gibt es einen ganz großen Spielplatz mit Wasserstelle und viel Platz zum Klettern, Toben und Rutschen. Sogar ein Verkehrsspielplatz ist vorhanden. Leider muss man aber auch hier für das Leihen von Fahrrad oder Kettcar extra bezahlen. Da wir einen Großteil der Anlage immer noch nicht erkundet haben, geht es weiter.

Dafür dürfen wir allerhand Vögel beobachten. Nicht nur in der Freiflughalle, sondern auch von den Greifvögeln, die man zuvor bei ihrer Flugshow bewundern konnte.

(Anmerkung: die Greifvögel gehörten zu einer Veranstaltung und sind sonst nicht im Gruga Park zu finden)

Dahinter finden wir drei weitere Spielplätze, die natürlich allesamt getestet werden müssen.

Ganz zum Schluss erkunden wir noch das Wildgehege und spazieren am See zurück. Hier werfen wir noch einen Blick von Außen auf das tolle Hundertwasser Haus, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

Ein rundum gelungener Ausflug, den wir mit Sicherheit wiederholen werden. Denn obwohl wir den ganzen Tag im Grugapark verbracht haben, konnten wir nicht alles erkunden. Das holen wir beim unserem nächsten Besuch nach 😉

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an Eckhard Spengler vom Gruga Park für die freundliche Erlaubnis, dass ich meine im Park gemachten Fotos hier veröffentlichen darf!

Weitere tolle Ausflugsziele findet ihr in dieser Rubrik 🙂

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Verpackungsidee für kleine Piraten und Geburtstagskinder: Mit fröhlichem Ahoi schippern wir ins neue Lebensjahr!

Wieder einmal gab es eine Geburtstagseinladung für eins meiner Kinder. Das Geschenk war schnell gefunden und ebenso schnell in Packpapier versteckt. Jetzt fehlte nur noch die passende Geschenkverpackung. Denn so ein Geburtstagsgeschenk soll schließlich auch dem Anlass entsprechend fröhlich und bunt daherkommen. Wo doch gerade bei Kindern ein solches Geburtstagsfest immer ein spannendes Ereignis ist.

Das wird gebraucht:
Packpapier, eine Bastelschere, Kleber, ein Reststück Tonkarton, farbiges Maskingtape, einen Filzstift / Lackstift, ein kleines Stück dünne Kordel, einen Zahnstocher aus Holz (ersatzweise einen Schaschlikspieß aus Holz), Heißkleber samt Klebepatrone sowie optional noch Stempel, ein Dymogerät mit Prägeband und andere Dinge zum Beschriften

So wird’s gemacht:
Sobald das Geschenk verpackt ist, kann es mit der Verzierung losgehen. Dafür habe ich einen kleinen Rest von weißem Fotokarton in Bootsform geschnitten und mit Hilfe eines pinken Lackstiftes mit gepunktetem Allovermuster verziert.

Nun kommt der etwas aufwändigere Teil der Verpackung. Dafür habe ich ein Stück dünne Kordel möglichst gleichmäßig mit farbigem Masking Tape beklebt. Sobald man die richtige Länge fertig beklebt hat, schneidet man das bunte Masking Tape in Fähnchenform zurecht.

Diese Mini Wimpel sollen das Geburtstagsschiff feierlich schmücken. Als Fahnenmast bzw. Schiffsmast musste aus meinem Vorrat ein hölzerner Zahnstocher herhalten. Diesen befestigt man mit etwas Heißkleber auf dem Packpapier. Das hält am besten. Über den unteren Rand des Zahnstochers klebt man das Boot.

Und ganz zum Schluss klebt man mit etwas normalem Klebstoff (am einfachsten ist es mit einem Klebstift, da hier nichts tropft!) die kleinen Schiffsfähnchen so auf, dass diese wie Segel am vorderen und hinteren Ende des Boots enden.

Mit meinem Dymogerät habe ich noch den Namen des Geburtstagskindes gestempelt und auf den vorderen Schiffteil geklebt. Nun heißt es „Leinen los“ und fröhlich ins neue Lebensjahr geschippert!

Weitere pfiffige Ideen für Geschenkverpackungen findet Ihr übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Kindergeburtstag dort und andere kreative Ideen da.

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Rezept Idee für selbst gemachte Kräuterbutter: So schmeckt der Sommer, vegan und lecker!

Selbst gemachte Brotaufstriche sind bei uns zu den Mahlzeiten sehr beliebt. Und wenn man einen guten Pürierstab zu Hand hat, sind diese auch wirklich blitzschnell gemacht. Daher gab es in der letzen Woche endlich mal wieder selbst gemachte Kräuterbutter zum Abendbrot. Dieses Mal in veganer Rezeptvariante, damit alle Familienmitglieder diese genießen konnten. Im Supermarkt hatte ich vor einiger Zeit vegane Butter entdeckt und wollte diese einfach mal ausprobieren, da mich nicht jedes vegane Produkt geschmacklich überzeugt. In dem Fall kann ich jedoch sagen, es hat fabelhaft geschmeckt und selbst die Kosten in der Zubereitung sind dieselben.

Das wird gebraucht:
250 g vegane Butter (in unserem Fall Alsan / dies ist keine Produktwerbung, sondern das Produkt, was ich beim Einkaufen in der Kühltheke finden konnte!), 1 Bund Schnittlauch, 1 Bund Petersilie, Pfeffer, Kräuterbuttergewürz, Salz, 1-2 Knoblauchzehen

So wird’s gemacht:
Man packt die pflanzliche Butter aus und legt diese in ein tiefes Gefäß. Am besten klappt dies in einem hohen Kunststoffbecher, die es oftmals passend zum Pürierstab beim Kauf dazu gibt.

Alternativ kann man eine hohe Schüssel oder Messbecher nehmen. Dann schneidet man von der Petersilie die langen, unteren Stängel ab und gibt dies mit zur veganen Butter. Ebenso den Bund Schnittlauch, von dem man vorher natürlich das Gummiband entfernt 😉

Außerdem mit dazu gibt man eine oder zwei geschälte Knoblauchzehen, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, Kräuterbuttergewürz und eine Prise Salz.

Anschließend püriert man sämtliche Zutaten mit einem Pürierstab gründlich durch, bis alle Kräuter ganz klein und die Butter schön cremig ist.

Wenn man keinen Pürierstab für die Zubereitung zur Verfügung hat, kann man die Kräuter auch ganz einfach mit Hilfe einer normalen Haushaltsschere zerkleinern, wie beispielsweise in diesem Rezept beschrieben und bebildert.

Nun schmeckt man die Kräuterbutter ab und würzt ggf. noch einmal nach. Jetzt füllt man die selbst gemachte Butter in ein Einmachglas und fertig ist der würzige Brotaufstrich!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, allerhand Vegetarisches dort.

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Stimmungsvolles Windlicht Upcyling und Bastelidee mit Naturmaterial: Ahornasen & sommerliches Grün

Auch wenn der Sommer langsam einkehrt, so mag ich es dennoch Drinnen weiterhin gemütlich. Und ein wenig sommerliches Grün in den eigenen vier Wänden schadet auch nicht. Als ich vom Einkauf über den Spielplatz nach Hause spazierte, viel mein Blick auf den Ahornbaum, an dessen Zweigen es vor lauter Ahornnasen nur so wimmelte. Da ich damit ja ausgesprochen gerne kreativ bin und schon so einiges gebastelt habe (beispielsweise wie diese süßen, herum summenden Bienchen – eine tolle Bastelidee für kleine Kinderhände!), musste ich mir kurzerhand ein paar davon stibitzen. Denn irgendwann segeln die Nasen ja dann eh in Richtung Boden…

Das wird gebraucht:
Allerhand frisch gesammelte Ahornnasen, biegsamen Basteldraht (nicht zu dünn!), kleinere, naturbraune Holzperlen, ein altes Marmeladenglas, Teelicht und eine Schere

So wird’s gemacht:
Wenn die Ahornnasen ganz frisch sind, klappt dieses DIY am allerbesten. Und zwar benötigt man einen etwas festeren Basteldraht und mit diesem kann man wie mit einer Nähnadel, durch das Ende der Ahornnasen durchpieken und diese auf diese Weise auffädeln.

Da mir das allein zu langweilig war, habe ich zwischen jede gefädelte Ahornnase eine kleine Holzperle gefädelt, die den kleinen Sommerkranz etwas auflockern und zudem ein netter Augenfang sind.

Wenn dieser kleine Sommerkranz lang genug ist, dreht man die beiden Drahtenden ineinander, so dass nichts mehr aufgehen kann und stellt einfach ein leeres Marmeladenglas samt kleiner Kerze, oder wie in meinem Fall einem Teelicht, hinein.

So zaubert das kleine Sommerwindlicht eine behagliche schöne Stimmung auf den Esstisch, Fensterbank oder das Regal. Und das frische Grün leuchten auf diese Weise ganz besonders schön…

Habt Ihr auch schon mal mit Ahornnasen gebastelt und ein paar Bastelideen dazu?

Weitere Upcycling Ideen gibt es übrigens in dieser Rubrik, Deko Ideen da, alles zum Thema Sommer hier, mehr Grünes dort und andere kreative Sachen tummeln sich an dieser Stelle 🙂

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Sommerküche & vegetarisches Rezept: Aus der Pfanne – Gnocchi mit frischem Spargel, Tomaten, Spinat & Parmesan

Wenn sich an den Vormittagen auf meinem Schreibtisch die Arbeit türmt bin ich immer froh über Mittagsmahlzeiten und Familiengerichten, die möglichst schnell zubereitet sind. Da greife ich dann und wann auch schon mal zu Zutaten aus der Frischtheke, weil mit Mittags einfach keine Zeit bleibt eine Stunde oder mehr mit Kochen zu verbringen. Daher gab es diese Woche bei uns ausnahmsweise mal fertige Gnocchi (ein köstliches Rezept für selbst gemachte Gnocchi findet ihr hier & dort) und einem Schwung an frischem Gemüse!

Das wird gebraucht:
800 g Gnocchi (aus der Frischetheke im Supermarkt), 250 g Cocktail Tomaten, 500 g grünen Spargel, 1 Zwiebel, 50 g Pinienkerne, 1 Knoblauchzehe, 100 g frischer Baby Spinat (als Salat, nicht tiefgefroren!), 100 g Parmesan, Paprika edelsüß, Pfeffer, Kräutersalz sowie pflanzliche Margarine oder etwas Öl zum Braten

So wird’s gemacht:
Aufgrund der Menge habe ich das Essen in zwei verschiedenen Pfannen zubereitet, damit es schneller geht. In einer der beiden großen Pfannen erhitzt man das Fett und brät die Gnocchi darin bis diese schön gold gelb sind.

In der zweiten großen Pfanne wird das Gemüse gegart. Der Vorteil bei grünem Spargel ist, dass man ihn nicht zu Schälen braucht. Da reicht es in der Regel aus, den untern Strunk abzuschneiden.

Danach teilt man die Spargelstangen in kleinere Stücke und gibt diese mit einer fein gewürfelten Zwiebel in die heiße und mit Fett bestückte Pfanne.

Kurz bevor der Spargel bissfest ist, presst man eine geschälte Knoblauchzehe sowie die Pinienkerne hinein und würzt das Gemüse mit frisch gemahlenem Pfeffer, süßer Paprika und Kräutersalz.

Die fertigen Gnocchi richtet man auf den Teller an und gibt noch ein paar Tomatenscheiben sowie frischen Baby Spinat als Salat darüber. Diejenigen, die sich nicht streng vegan ernähren dürfen sich auch noch etwas frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan über das Essen streuen. Dann heißt es – guten Appetit!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort!

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DIY und Verpackungsidee: Blühender Mohn als Geschenkverpackung oder große Klatschmohn-Liebe

Eine Freundin von mir hatte Geburtstag. Und eigentlich hatte ich schon seit längerem eine zur Jahreszeit passende Idee im Kopf und diese versuchsweise auch schon angefertigt. Da ich kurz vorher jedoch eine Runde an der frischen Luft war und mir immer noch das zauberhafte Bilder des roten Klatschmohns am Feldrand im Kopf herumspuckte, habe ich mich wieder einmal kurzerhand um entschieden. Allerdings gefiel mir die Idee so gut, dass es sicherlich nicht die letzte Geschenkverpackung war, die ich auf diese Weise gestaltet habe 😉

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier, rotes Seidenpapier unifarben, eine Bastelschere, grünes Tonpapier, kleine, schwarze Perlen, grünes Masking Tape, Klebstoff, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, Buchstabenstempel und ein kleines Stempelkissen in schwarz

So wird’s gemacht:
Das Geschenk wanderte zuerst, wie meistens bei mir üblich, in eine Stück Packpapier. Das mag ich einfach zu gerne und man kann es einfach hervorragend mit allen Farben und Materialien kombinieren.

Dann habe ich mir aus rotem Seidenpapier per Hand Blütenblätter geschnitten. Diese kommen der Größe einer richtigen Mohnblume schon sehr nah und haben mal ganz grob gesagt die Form von Herzen. Auf den Detailfotos kann man das hoffentlich ganz gut erkennen.

Aus etwa 6 dieser Blütenblätter habe ich den Blütenkopf einer Mohnblume gelegt und die unteren, schmalen Enden mit einem kleinen Stück Masking Tape zusammengebunden, damit nichts mehr auseinander fällt.

Den langen Stiel habe ich aus grünem Tonpapier geschnitten und samt der roten Blüte aufgeklebt. Damit der Mohn noch echter aussieht, habe ich ein paar winzige, schwarze Perlen in den Blütenkopf hinein geklebt.

Und weil es sich bei dieser Verpackung um ein Geburtstagsgeschenk handelt, habe ich noch den Namen in einem Bogen um den geschwungenen Stiel der Blume gestempelt.

Als meine Tochter ins Zimmer kam fragte sie ganz begeistert: „Hast du da eine echte Mohnblume auf das Geschenk geklebt, Mama?“ Offenbar ist diese Deko der echten Blume zum Verwechseln ähnlich, was mich natürlich ausgesprochen freut!

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr übrigens in dieser Rubrik und anderes Kreatives da.

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