Ausflugstipp für Familien: Ein Besuch in der Wilhelma in Stuttgart

Vor vielen Jahren, als ich selbst noch ein kleines Kind war, haben wir ein paar Tage in Stuttgart verbracht und dabei auch die Wilhelma besucht. Seitdem erinnere ich mich immer wieder gerne an die tollen Gewächshäuser und historischen Gebäude dieses Tierparks, die mir bis heute in guter Erinnerung geblieben sind. Die Besonderheit der Wilhelma besteht nämlich darin, dass diese nicht nur ein zoologischer Garten ist, der über 1000 Tierarten ein zu Hause bietet, sondern zugleich ein botanischer Garten und historischer Park ist.
Nun bin ich selbst Mutter von vier Kindern und die sind große Fans der Zoo Doku „Eisbär, Affe & Co.“ Daher schwirrte hier seit langer Zeit der Wunsch umher, endlich einmal dorthin zu fahren.

Während der Nachwuchs sich gleich am Eingang eines der dort kostenlos ausliegenden Reisehefte schnappte, um die Kinderturnwelt hier unter die Lupe zu nehmen und den Zoo Besuch aktiv und turnerisch zu erleben, konnte ich meine wunderbaren Erinnerungen wieder auffrischen.

Auch bei diesem Besuch können wir die prachtvollen Bauten und historischen Gebäude bewundern, die sogleich ins Auge fallen. Diese sind einfach umwerfend schön und ragen an vielen Stellen hoch hinaus, so dass man diese als Besucher gar nicht übersehen kann,

Doch zuerst spazieren wir durch eines der vielen Gewächshäuser, die man hier in der Wilhelma findet. Ob die große Auswahl an Kakteen, die größtenteils schon allein wegen ihrer Größe ein sehr imposantes Erscheinungsbild bieten, die vielen grünen Farne, der riesengroße Moosteppich, die hohen Palmen und bunt bepflanzten Beete, denen man hier überall begegnet – die Vielfalt an Pflanzen ist wirklich ausgesprochen beeindruckend.

Zwischendrin den Blumenbeeten spaziert immer mal wieder ein stolzer Pfau des Weges. Auch der Fischreiher ist heute zu Besuch und schaut mal bei den Pelikanen, dann bei den Seelöwen nach, ob er nicht einen Fisch ergattern kann.

Wir wandern quer durch das Amazonashaus, mitten durchs Palmendickicht und zwischen Wasserfällen umher. Leider bekommen wir das Faultier nicht zu Gesicht. Es hat sich offenbar zu gut versteckt.

Im Schmetterlingshaus schwirren bunte Falter umher. In einem großen Glaskasten kann man außerdem Kokons in etlichen Größen betrachten, aus denen in einigen Tagen sicher auch verschiedene Schmetterlinge schlüpfen und umher fliegen werden. In einer Ecke hängen Flughunde bzw. Flugfüchse.

Nicht unbedingt meine Lieblingstiere, aber ganz interessant sie zu beobachten. Zumal es gerade Futter gibt und dementsprechend Bewegung in die Tiere kommt. Das Obst scheint ein wahrer Leckerbissen zu sein, der müde Geister – oder besser gesagt – Flughunde weckt.

Dann kehren wir um und spazieren im Herzstück der Wilhelma, dem Maurischen Garten, umher. Hier gibt es nicht nur viele verschiedene Magnolienbäume, sondern den großen Seerosenteich in der Mitte.

Und wer jetzt noch nicht ins Schwärmen kam, wird es spätestens hier. Denn hier blühen Seerosen in allen erdenklichen Farben. Auch die grünen Seerosenblätter haben teils eine wirklich stattliche Größe! Von den am Rand blühenden Lotusblüten ganz zu schweigen. Die scheinen sich bei den Temperaturen sichtlich wohl zu fühlen. Dieser Teich wird übrigens beheizt, so dass das Wasser eine konstante Temperatur von 28 Grad hat.

Einmal pro Woche müssen die Gärtner den gesamten See von Algen und alten Seerosenblättern befreien. Bis zu 100 Kilo werden dabei per Hand aus dem Wasser gefischt! Im Maurischen Landhaus gibt es weitere Gewächshäuser, durch die man unbedingt spazieren sollte. Das Kakteenhaus unter der Glaskuppel ist besonders beeindruckend.

Ein kleiner Tipp für Familien mit Kindern: In dem o.g. Reiseheft findet ihr auf einer Seite alle aktiven Stationen der Wilhelma. An jeder dieser Stationen gilt es in die Rolle des entsprechenden Tieres zu schlüpfen und dessen Bewegungen nachzuahmen. Kannst du hüpfen wie eines der Riesenkängurus, die man hier im Zoo findet? Oder bist du so geschickt, wie das kleine Eichhörnchen? An jeder Station können die Kinder dann ihr Kinderturn Diplom mit dem betreffenden Stempel versehen. Außerdem findet man in dem Heft allerhand wissenswerte Infos zu den Tieren und einige Spiel- und Beschäftigungsideen.

Weitere tolle Ausflugsziele und Ausflugstipps für Familien findet ihr in dieser Rubrik.

Ein herzlicher Dank an Dr. Harald Knitter von der Wilhelma für die freundliche Erlaubnis meine vor Ort gemachten Fotos hier veröffentlichen zur dürfen.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ausflugstipp für Familien: Ein erlebnisreicher Tag im Ravensburger Spieleland

Heute nehme ich euch wieder mit auf einen großartigen Ausflug, denn wir besuchen das Ravensburger Spieleland. Hier ist allerhand los. Wir starten im Themenpark von Käpt´n Blaubär.

Hier wartet allerhand maritimes auf die Besucher. Wir beginnen mit Hein Blöds Paddeltour. Die blauen Kanus stehen schon bereit. Anschließend nehmen wir an Käpt´n Blaubärs Abenteuerfahrt teil. Gemächlich treibt das große Boot über den See.

Wer von der Seefahrt noch nicht genug hat, kann eine Runde mit den Gummikuttern oder den Spaßbooten drehen. Und im Anschluss kann man an sonnigen Tagen eine erfrischende Regenbogen-Dusche genießen und sich von den kühlen Wassertropfen berieseln lassen!

Der Weg führt auch an der Freilichtbühne bzw. dem Puzzle Center vorbei. Klar, dass wir dort einen Zwischenstop einlegen, schließlich haben wir auf der Spielemesse bereits mitgeholfen, das 32.000 Teile große Ravensburger Puzzle fertig zu stellen. Als Familie entscheiden wir uns für den Globus. Puzzle gibt es hier übrigens in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgeraden, so dass für jedes Alter das passende dabei ist.

Im Anschluss geht es mit reichlich Wasserspaß weiter, denn hier wartet das Nilpferd in der Wasserbahn, was für große Freude sorgt. Gleich gegenüber spielen wir eine Runde Flug-Memory. Wer sammelt hierbei die meisten Pärchen?

Jetzt kommt allerhand Bewegung ins Spiel. Denn vor uns liegt das verrückte Labyrinth in XXL Format. Am Start kann man eine Spielkarte ziehen und dann heißt es Tempo – wer findet die gewünschten Figuren in dem riesigen Irrgarten als erstes? Die Kinder waren in unserem Fall jedenfalls deutlich schneller als wir Großen.

Kurz durchgeschnauft und dann heißt es „Wasser marsch!“, denn mit einem roten Feuerwehrauto geht es in Richtung brennendes Haus, das gelöscht werden muss. Hierbei können mehrere Familien gegeneinander antreten und werden dabei von der Spielleitung „angefeuert“.

Jetzt ist das Entdeckerland an der Reihe. Hier ist für jede Altersstufe etwas dabei – ob eine rasante Alpin-Rafting Fahrt, bei der es meist auch recht nass werden kann, reichlich Rutschvergnügen auf einer der vielen Teppichrutschen oder beim Spielen, Klettern und Toben im Reka Abenteuer-Camp. Hier findet man auch gemütliche Sitzbänke im Schatten, die sich prima für eine gemütliche Verschnauf-Pause eignen.

Im Fix & Foxi Abenteuerland befindet sich die Baggergrube, eine große Puzzleecke für die Kleinen, die lustigen Turbo Boote, die Goldmine, in der sich nach Gold schürfen lässt und den Raketenblitz, eine Art Sommerrodelbahn, die für reichlich Tempo und Kribbeln im Bauch sorgt.

Danach entspannen wir bei einer Fahrt mit dem Trecker. Die Traktorfahrt fährt mitten durchs Grüne und ist zudem recht lehrreich. Denn es wächst hier einiges: dicke Kürbisse, Blumen, Hopfen, Mais und anderes mehr.

Ganz zum Schluss drehen wir noch eine Runde mit der Eisenbahn, die einmal quer durch diesen Freizeitpark führt.

Alles in allem ein tolles Ausflugsziel für Familien mit Kindern bis etwa 12 Jahren. Und wer von weiter her kommt wie wir, der kann bei Käpt´n Blaubär, der Maus & Co. im gemütlichen Feriendorf übernachten.

Weitere spannende Ausflugstipps und Ausflugsziele für Familien findet ihr übrigens in dieser Rubrik.

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Ausflugstipp für Familien: Kommt mit ins Museum Ravensburger

Das Ferienwetter ist derzeit recht bescheiden, daher machen wir es uns gemütlich und spielen eine Runde. Und für alle, die gerade in Ravensburg oder der näheren Umgebung sind, habe ich einen wirklich tollen Tipp: Das Museum Ravensburg.

Gut gelaunt, neugierig und gespannt machen wir uns heute auf den Weg in das Museum von Ravensburger. Das befindet sich mitten in der Altstadt von Ravensburg, im Museumsviertel in der Marktstrasse.

Schon vor dem Eingang stehen Tische und Stühle bereit auf denen Gesellschaftsspiele liegen. Doch erst einmal möchten wir das Museum von Innen erkunden.

Dazu bekommen wir Großen an der Kasse Kopfhörer samt Audioguide, auf denen man allerhand Infos zur Entstehung des Verlages bekommt, ebenso wie wissenswerte Informationen zu den absoluten Spieleklassikern wie Fang den Hut, Malefiz oder gar Memory. Die Kinder nehmen an der Rallye mit dem Tiptoi Stift teil, der sich vorab für die jeweilige Altersstufe der kleinen Besucher einstellen lässt.

Im Erdgeschoss warten jede Menge geschichtliche Informationen zu dem Ravensburger Verlag auf seine Besucher, die besonders für Erwachsene spannend sind. Ob der original Schreibtisch von Otto Maier mit handgeschriebenen Aufzeichnungen oder der Schrank voller Ideen bis hin zu dem Schaukasten, in dem man den Spielklassiker Fang den Hut in seiner ersten Ausstattung / Aufmachungen bewundern kann.

Im ersten Stock wird man gleich von unzähligen Memorykarten „begrüßt“, die hier lustig von der Decke baumeln. Unzählige Kartenpaare sind hier versteckt! Gleich nebenan stapeln sich zahlreiche Spielen, von denen man viele kennt.

Wir haben allerhand unserer Lieblingsspiele in diesem Spiele-Berg gefunden und es macht Spaß genau hinzugucken oder gezielt nach einem Spiel zu suchen. Wer lieber selbst aktiv ist, der kann an einem großen Tisch Platz nehmen und das „Verrückte Labyrinth“ als Duell gegeneinander spielen. Hier wird es auf keinen Fall langweilig!

Nebenan gibt es Spielfiguren im XXL Format, in denen sich etwas Spannendes versteckt. Ein Raum weiter findet man Spielzeug für die Kleinsten aus der Ministeps Reihe. Dahinter dreht sich im nächsten Zimmer alles um das Thema Puzzle und wie ein solches entsteht.

Schließlich geht es hinauf in die zweite Etage. Dort dominiert das Thema Bücher.

Angefangen von einem Raum mit vielen Türen, in dem man sich mitten in einem Wimmelbuch von Ali Mitgutsch befindet, einem gemütlichen Nest, in dem auch der freundliche Leserabe zu Hause ist, bis hin zu der Entstehung eines Buches, findet man dort reichlich anschauliche Infos rund ums Buch. Außerdem gibt es natürlich jede Menge Bücher zum Anschauen, Lesen und Schmökern.

Ganz zum Schluss machen wir es uns noch im Innenhof gemütlich. Dort findet man nicht nur zahlreiche Sitzgelegenheiten im Schatten, sondern auch viele Spiele zum Ausprobieren. Wer ebenso gerne spielt wie wir, ist hier also genau richtig!

Wer ein paar historische Infos zu Ravensburg erfahren möchte, kann gerne in diesem Bericht nachlesen, eine lustige Stadtrallye für Kinder gibt es in dem Artikel, unseren Ausflug auf den Blaserturm hier und in Kürze verrate ich euch noch weitere schöne Unternehmungen in der Nähe. Bis dahin einen schönen Sonntag!

Ein herzlicher Dank an die Mitarbeiter des Museum Ravensburger für die freundliche Erlaubnis meine im Museum gemachten Fotos veröffentlichen zu dürfen!

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Ausflugstipp für Familien: Ein Besuch im märchenhaften SinnesWald in Leichlingen

Pünktlich zum Start in die diesjährigen Schulferien, ist das tolle Sommerwetter vorbei und es beginnt zu regnen. Aber davon lassen wir und die Ferien ganz sicher nicht verderben. Wozu gibt es Regenjacke und Gummistiefel?

Und genau in dieser wetterfesten Montur und mit Picknick im Rucksack haben wir uns am letzten Wochenende auf den Weg nach Leichlingen gemacht. Ziel unseres Familienausflugs und Ferienprogramms war der SinnesWald, von dem ich vor einigen Jahren hier auf meinem Blog schon einmal berichtet habe.

Vom Parkplatz aus, sind wir ein ganzes Stück entlang der Wupper gewandert. Die frische Luft samt der Natur tat richtig gut, schließlich kann man ja nicht den ganzen Tag drinnen hocken, sondern möchte gerade in der Ferienzeit etwas schönes erleben. Da kommt so ein Spaziergang doch gerade recht. Vor allen Dingen, wenn man ein schönes Ziel dabei vor Augen hat!

Julien Kempkens „Tier“

Vor der alten Spinnerei findet man zur rechten Seite gleich die ersten Kunstwerke, die es hier zu bestaunen gibt. Leise plätschert der Bach zwischen der Wiese entlang. Hier und dort zwischen Bäumen, blühendem Mohn und sommerlich grünen Hecken, stehen die unterschiedlichsten Skulpturen.

Darius Urban „Zukunft“

Wir spazieren weiter den Weg entlang, der zum „Haupteingang“ des Sinneswaldes führt. Hier geht es über eine Brücke, auf der man den Bach überquert und schon ist man mittendrin in einer fast märchenhaften Landschaft, die meine Fantasie im Nu auf Reisen schickt. Der kleine Teich, auf den man schaut, hat in seiner Mitte kleine Inseln, hohe Gräser und einen Steg, auf dem man spazieren kann.

Eine Libelle schwirrt umher und ruht sich dann direkt vor uns aus. Auf dem Hang daneben wachsen viele Kräuter. Zwischen diesen sind hier und da auch einige Kunstwerke versteckt. Der Weg führt hier selten einfach nur geradeaus. Stattdessen schlängeln sich zahlreiche kleine Pfade durch das viele Grün der traumhaften Landschaft. Überall gibt es etwas zu entdecken.


Elfie Hellmich „Die Zukunft in der Hand“ / Ela Schneider „Tor in die Zukunf“

Dann geht es weiter durch den Wald. Mal bergauf, dann wieder bergab. Überall am Wegesrand findet man Dinge, über die man staunen kann. An einem Baum mit vielen Wurzeln, wimmelt es nur so vor kleinen Fröschen. Wie gut, wenn man mit offenen Augen im SinnesWald umherspaziert, sonst hätten wir die womöglich glatt übersehen 😉

Zum Schluss wird natürlich auch geschaukelt – diese riesige Baumschaukel ist einfach ein Muss bei jedem Besuch hier!

Bei Sonnenschein und blauem Himmel macht der Ausflug in den SinnesWald mit Sicherheit noch mehr Spaß – aber ein Besuch hier lohnt sich zu jeder Zeit und egal bei welchem Wetter.

Dirk Balke „Actaeon – die Zukunft verspielt“

Ein kleiner Tipp für alle Familien mit Baby oder Kleinkind – die Wege sind nicht wirklich kinderwagentauglich. Am besten an Tragetuch oder Rückentrage denken 😉

Katja Wölfing „Das Zukunftsmobilé“

Weitere Ausflugstipps findet ihr übrigens in dieser Rubrik , alles zum Thema „Ferien & Reisen“ dort und mehr „Grün“ da.

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Buchtipp für Kinder in der Grundschule: Schulausflug mit Oma – eine außergewöhnliche Klassenfahrt

Zum Geburtstag hat meine Tochter allerhand Büchergutscheine geschenkt bekommen und diese inzwischen gegen einen Schwung neuer Bücher eingetauscht. Ein Buch davon haben wir zusammen gelesen und dabei viel gelacht. Daher möchte ich euch dieses Buch „Schulausflug mit Oma“ von Sabine Zett näher vorstellen. Vielleicht sind unter euch auch Eltern, die Kinder im Grundschulalter haben. Für die ist das Thema „Klassenfahrt“ natürlich ganz besonders spannend. Und genau um diese geht es in dem Buch:

An der Erich Kästner Grundschule ist es üblich, dass zum Ende der Grundschulzeit eine Klassenfahrt auf dem Plan steht. Alle Kinder freuen sich schon darauf, doch leider kommt es anders als gedacht. Denn aus verschiedenen Gründen kann die geplante Fahrt nicht wie geplant stattfinden und wird kurzerhand abgesagt.

Doch dann findet sich zum Glück doch noch eine Lösung. Die Fahrt wird zwar gekürzt, kann aber doch stattfinden, da sich ein paar freiwillige Helfer gefunden haben, die die Kinder begleiten. Darunter auch Fabians Oma Käthe.

Schließlich ist der große Tag gekommen. Alle Familien treffen pünktlich ein, jedoch fehlt der Bus und schön beginnt das lustige Abenteuer einer etwas verrückten, aber sehr vergnüglichen Klassenfahrt. Schon die Fahrt mit dem Bus ist etwas abenteuerlich, da die Großeltern, die die Klasse begleiten, so ihre Eigenarten haben. Vor allen Dingen, aber eine schwache Blase und daher muss der Bus ständig anhalten. Besonders peinlich wird es, als Oma Käthe ihren Enkel mit „Fabi-Hase“ anspricht und das sogar durch den Lautsprecher, so dass es alle im Bus hören können…

Am Ziel angekommen erwartet die Kinder schon die nächste Überraschung. Denn die Unterkunft ist keine Jugendherberge, sondern ein richtiges Kurhotel namens „Seelen Oase“. Mehrbettzimmer gibt es zum Leidwesen der Kinder nicht, lediglich Doppelzimmer. Der einzige Vorteil, die Betten sind bereits fertig bezogen und auf jedem Zimmer gibt es einen Fernseher. Allerdings werden die Kinder nicht mit offenen Armen empfangen sondern von den anderen Gästen ständig zur Ruhe ermahnt. Sogar Mittagsruhe ist hier für alle angesagt!

Danach wartet der nächste Schock, denn im Gegensatz zu einer Jugendherberge gibt es weder Bolz- noch Fußballplatz. Nicht mal eine Tischtennisplatte ist in Sicht. Dafür werden Schlammbäder, Rückenschule und medizinische Betreuung angeboten. Das sind wirklich tolle Aussichten! Und dann schickt Oma auch noch Martin als dritten Jungen mit in Fabians Zimmer. Den kann keiner leiden. Und wie es scheint, hat Martin ein großes Geheimnis. Aber dem sind Fabian und Lukas bereits auf der Spur…

Vor kurzem hatte ich euch von der Buchreihe der Pfotenbande berichtet. Dazu ist gerade ein neuer Band erschienen – auch zum Thema Klassenfahrt. Das Buch wird bereits bei schönstem Gartenwetter „verschlungen“.

Sonnige Samstagsgrüße!

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Spontaner Familienausflug im Bergischen Land: Eine kleine Auszeit im Gelpetal und ganz viel Wald

Zu einem tollen Ausflug kann man mich immer überreden. Die Kinder auch – es sei denn es handelt sich dabei um einen ausgiebigen Spaziergang. Diese Aussicht sorgt erfahrungsgemäß dann eher für langgezogene Gesichter und hängende Mundwinkel.

Vor kurzem hatten wir „Großen“ beim Frühstück beschlossen eine kleine Wanderung zu machen. Und da von vier Kindern nur die Jüngste anwesend war, blieb ihr nichts anderes übrig, als uns zu begleiten.

Vom Wanderparkplatz aus ging es dann los und in den Wald. Neben dem schmalen Weg plätscherte die Gelpe entlang. Das üppige Grün der Bäume spendete uns Schatten und die vielen Moos Flächen, Baumwurzeln und Blätter nahmen mich gedanklich sofort mit ins bunte Land der Fantasie.

Und zwar zu magischen, fantasievollen Orten, wie man sie in vielen meiner Entspannungsgeschichten und Fantasiereisen erleben kann. Schon allein die wohltuende Ruhe und Stille hier, hat etwas sehr beruhigendes was mich wirklich sofort entspannen und neue Kraft tanken lässt.

Wir spazieren mitten durch den Auenwald am Wasser entlang. An ganz warmen Tagen lässt es sich hier ganz wunderbar am Bach spielen, kleine Staudämme bauen und durch das kühle Wasser hüpfen…

Und da – hopp, hüpfte meiner Tochter auch schon eine Kröte vor die Füße und gleich darauf den Hang hinauf. Leider war der Moment zu schnell vorbei, als dass meine Kamera diesen gut hätte „einfangen“ und verewigen können.

Wir kommen auf unserer Wanderung an einem Minigolf Platz und großen Ausflugslokal vorbei. Direkt davor gibt es einen „Parkplatz“ für Pferde. Allerdings ist zu dieser Zeit noch kein reger Ausflugsbetrieb.

Von dort aus folgen wir dem schmalen „Sprungschanzen Weg“ und haben wieder etwas dazu gelernt. Laut Infotafel fanden hier früher Ski Meisterschaften statt.
Unser Weg führt durch eine kleine abgelegene Häuser Siedlung. Auch hier ist ein kleiner Gasthof mit Sitzbereich im Freien zu finden.

Unterwegs gibt es soviel zu entdecken, dass selbst der Nachwuchs die schlechte Laune längst vergessen hat. Und ich bin mal wieder ganz begeistert, wie viel schöne grüne Ecken es in unserer Stadt zu entdecken gibt, die ich bislang noch gar nicht kannte. Alles in allem sehr entspannend unsere kleine Auszeit mitten im Grünen!

Weitere tolle Ausflugsziele findet ihr in dieser Rubrik – habt alle ein erholsames Wochenende!

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Ausflugstipp für Familien in NRW: Ein toller Familien Ausflug im Gruga Park in Essen – auf geht’s ins Ruhrgebiet

Ganz spontan haben wir uns mit Freunden zu einem gemeinsamen Wochenendausflug verabredet. Gleich nach dem Frühstück haben wir die Rucksäcke mit Proviant fürs Picknick gepackt, die Kinder in den Autos verstaut und los ging es in Richtung Ruhrpott. Das Ziel unserer Ausflugsfahrt war Essen. Von dort habe ich auf meinem Blog schon einmal ausführlich von der Spielemesse berichtet.

Vom Parkplatz des Messegeländes, spazieren wir gemeinsam in Richtung Eingang. (Der Gruga Park sehr groß, so dass den Besuchern dort verschiedene Eingänge zur Verfügung stehen.) Während die Kinder munter vorauslaufen, spazieren wir „Großen“ in Ruhe hinterher. Zuerst entdecken wir eine kleine Eisenbahn, mit der die Besucher eine Rundfahrt durch das weitläufige Parkgelände unternehmen können. Allerdings sind wir zum Start unseres Ausflugs noch sehr gut zu Fuß.

Rechts und links der Wege gibt es riesengroße Wiesen. Wer mag, breitet dort einfach seine Decke aus und kann den Tag samt Sonnenschein genießen. Dann werden die Wege etwas schmaler und man kann zwischen etlichen Pfaden wählen, die durch allerhand Grün hindurch führen. Überall blüht und wächst es und die hohen Bäume bieten wohltuenden Schatten.

Wir kommen zu einem kleinen Wasserfall, den man von beiden Seiten aus durch die angrenzenden Wege bewundern kann. Ein Stück dahinter liegt ein Teich mit blühenden Seerosen.

Die Frösche geben hier heute ein fröhliches „Konzert“ und es macht richtig Spaß sich vom Ufer aus auf die Suche zu begeben. Wer kann als erstes ein Tier entdecken? Hier und da erspähen wir zarte Libellen und sogar allerhand Kaulquappen tummeln sich im Wasser.

Ein Stück weiter gibt es verschiedene Gärten, in denen es so einiges zu bestaunen gibt. In einem Beet wächst grüner Spargel sowie allerhand duftende Kräuter, an denen man riechen kann.

Dann machen wir an einem schattigen Plätzchen Mittagspause, bevor es in Richtung Bienenhaus weitergeht. Hier findet man liebevoll gestaltete Gärten, Wiesen und natürlich auch summende Bienen, die man durch eine Glasscheibe prima beobachten kann.

Vorbei kommen wir an einem Trampolinpark, den die Kinder natürlich unbedingt ausprobieren möchten. Allerdings ist die Nutzung kostenpflichtig und gleich die Hälfte aller Trampoline defekt. Also spazieren wir weiter und kommen dann zu allerhand Spielplätzen. Davon gibt es hier eine ganze Menge. Zuerst probieren die den Spielplatz, an dem wir uns alle sportlich betätigen können. Ob Crosstrainer, Rudergerät und Co., hier ist für jeden das passende Sportgerät dabei. Zur Stärkung gibt es im Anschluss erst einmal ein Eis.

Am Ponyhof lotsen wir die Rasselbande vorbei und machen Station im Streichelzoo. Gleich daneben gibt es einen ganz großen Spielplatz mit Wasserstelle und viel Platz zum Klettern, Toben und Rutschen. Sogar ein Verkehrsspielplatz ist vorhanden. Leider muss man aber auch hier für das Leihen von Fahrrad oder Kettcar extra bezahlen. Da wir einen Großteil der Anlage immer noch nicht erkundet haben, geht es weiter.

Dafür dürfen wir allerhand Vögel beobachten. Nicht nur in der Freiflughalle, sondern auch von den Greifvögeln, die man zuvor bei ihrer Flugshow bewundern konnte.

(Anmerkung: die Greifvögel gehörten zu einer Veranstaltung und sind sonst nicht im Gruga Park zu finden)

Dahinter finden wir drei weitere Spielplätze, die natürlich allesamt getestet werden müssen.

Ganz zum Schluss erkunden wir noch das Wildgehege und spazieren am See zurück. Hier werfen wir noch einen Blick von Außen auf das tolle Hundertwasser Haus, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

Ein rundum gelungener Ausflug, den wir mit Sicherheit wiederholen werden. Denn obwohl wir den ganzen Tag im Grugapark verbracht haben, konnten wir nicht alles erkunden. Das holen wir beim unserem nächsten Besuch nach 😉

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an Eckhard Spengler vom Gruga Park für die freundliche Erlaubnis, dass ich meine im Park gemachten Fotos hier veröffentlichen darf!

Weitere tolle Ausflugsziele findet ihr in dieser Rubrik 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ausflugstipp für Familien im Bergischen Land: Ein Besuch im Nordpark mit Wildgehege in Wuppertal

Schöne Familienausflüge gibt es bei uns das ganze Jahr über. Besonders an Wochenenden sind wir gerne unterwegs. Aber es muss nicht immer ein aufwändiger Familienausflug sein. Spontane Unternehmungen in der näheren Umgebung, die nichts kosten und keine lange Anfahrt mit sich bringen, sind hier stets Willkommen.

So haben wir vor kurzem das sonnige Wetter genutzt und haben den Nordpark in Barmen besucht. Obwohl ich Wuppertalerin bin muss ich zugeben, bislang noch nie dort gewesen zu sein.

Dabei ist dies ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel für Familien. Gerade für die, die noch kleinere Kinder haben und vielleicht einfach einen Nachmittag im Grünen verbringen möchten.

Zuerst waren wir die Rehe füttern, die hier in einem sehr weitläufigen Wildgehege zu finden sind. Entsprechendes Tierfutter, für das hier lebende Damwild, kann man an einem Automaten für diesen Zweck ziehen.

Anschließend sind wir eine große Runde um das Wildgehege spaziert und haben ein wenig die verschiedenen Pfade und Ecken des Nordparks erkundet. Der Park hält für jeden Besucher das passende bereit:

Schöne Strecken, die mitten durch den Wald führen, Bänke am Wegesrand zum Ausruhen, weitläufige Wiesen zum Spielen oder auch zum Sonne tanken. Wer mag, bringt sich einfach eine Picknick Decke mit. Platz dafür gibt es hier reichlich.

Dann geht es in Richtung Osten. Hier gibt es aus Ausflugslokal, was derzeit ganz offenbar renoviert wird. Davor sind ein kleiner Spielplatz sowie eine größere Sitzecke.

Ein Stück dahinter hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt. Hier findet man auch einen größeren Spielplatz mit unterschiedlichen Spielgeräten sowie einen kleinen Sportparcours für alle, die sich aktiv bewegen und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten. Für alle Besucher, die gerne mit dem Ball spielen, gibt es einen von Bäumen umsäumten Bolzplatz.

Zu guter Letzt erkunden wir noch den östlichen Teil des Nordpark, denn hier gibt es den seit 2016 installierten Skywalk. Von dieser Aussichtsplattform aus, hat man einen ebenfalls einen großartigen Ausblick auf die Wuppertaler Stadtteile Langerfeld und Barmen.

Weitere Ausflugsziele in Wuppertal, von denen ich bereits berichtet habe sind der Vorwerkpark, die Barmer Anlagen, der Elisenturm, der Botanische Garten, dem grünen Zoo oder auch der Skulpturenpark Waldfrieden. Andere schöne Ausflugstipps tummeln sich übrigens in dieser Rubrik und mehr „Grün“ da.

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Erlebnisreiche & kunterbunte Ideen für ein gemeinsames Familien-Wochenende

Wochenenden sind etwas ganz wunderbar. Denn da wartet nicht nur reichlich Zeit zum Beisammensein auf die Familie, sondern der Wochenalltag mit all seinen Terminen und Verpflichtungen hat hier Pause.

Auf meinem Blog habe ich in den letzten vier Jahren unzählige Ausflugstipps vorgestellt. Die Rubrik “Ausflüge & Co.“ ist mit unzähligen Ideen gefüllt. Aber man muss natürlich nicht jeden freien Tag für eine aufwändige, lange Exkursion oder teueren Ausflug nutzen. Freizeitpark, Kino und Co. sollten etwas Besonderes und somit auch eine Ausnahme bleiben.

Ein paar Anregungen und Tipps dafür habe ich hier für euch zusammengetragen und bin gespannt, wie ihr sie findet:

Eine spannende Nachtwanderung in der Dunkelheit
Weder am Samstag, noch am Sonntag läutet bei den meisten Familien der Wecker am frühen Morgen, denn an diesen Tagen ist Ausschlafen angesagt. Wie wäre es da mit einer aufregenden Nachtwanderung. Packt einfach alle notwendigen Utensilien zusammen: Rucksack, eine Thermoskanne mit warmen Kakao, Taschenlampen und anderen Dingen, die eine richtige Nachtwanderung ausmachen!
Ein kleiner Tipp: Spitzt unterwegs die Ohren und schaut, was man alles hören kann wenn die Nacht einbricht!

Ein Wochenende in der Jugendherberge
Ein Urlaub ist leider meist teuer. Dennoch tut so ein Familienurlaub immer sehr gut. Wie wäre es daher mit einem Familienwochenende in einer nahe gelegenen Jugendherberge. Die meisten Herbergen sind wirklich toll und nicht mehr vergleichbar mit den Unterkünften, die man aus längst vergangenen Schultagen noch kennt!
Manche Jugendherbergen bieten spannende Programme an Wochenenden an. Ein Gesamtverzeichnis / Veranstaltungsprogramm kann man u.a. hier einsehen.
Solche Wochenenden sind wirklich ein tolles Erlebnis und es hat den Vorteil, dass man sich mal um nichts kümmern muss!

Abenteuer Camping
Zugegeben, bei dem derzeitigen Wetter ist Camping natürlich nicht wirklich das richtige. Aber wenn das Wetter es zulässt, plant doch einfach mal ein Wochenende zum Campen ein! Der Campingplatz muss nicht riesengroß und kilometerweit entfernt sein. Vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit in eurer Nähe. Allein das gemeinsame Zeltaufbauen und die Zeit an der frischen Luft sorgen für willkommene Abwechslung. Alternativ kann man natürlich auch eine Nacht im eigenen Garten zelten.

Wasserspaß für Klein und Groß
Die meisten Kinder sind kleine Wasserratten. Doch als Mutter finde ich es oftmals stressig schwimmen zu gehen. Zumindest dann, wenn man mit mehreren Kindern unterwegs ist und diese auch noch nicht alleine bzw. „sicher“ Schwimmen können. Von daher bietet sich das Wochenende geradezu an, denn dann kann man Vater, Tante, Onkel o.ä. als weitere Aufsichtsperson & Helfer mitnehmen!
Im Sommer muss es dafür nicht ungedingt ein Schwimmbad sein, ein Badesee (wie dieser hier) oder ein Besuch am Bach (wie dort) machen genau so viel Spaß!

Wie gut, kennst Du Deine Stadt?!
Bereitet doch mal eine kleine Stadtrallye vor, zu der ihr noch eine oder mehrere andere Familien mit Kindern einladet um die Stadt zu erkunden:
Diese Erkundungstour könnte durch die ganze Stadt führen oder auch nur durch den Stadtteil, in dem man wohnt.
Beispielsweise kann man vorab Fotos von Gebäuden machen, bei dem die Spieler dann das richtige Gebäude finden müssen. Wie umfangreich man eine solche Rallye gestalten liegt am Wetter der der entsprechenden Jahreszeit und natürlich am Alter der Kinder.
In jedem Fall lernt man durch so eine Tour die eigene Stadt besser kennen. Und Spaß ist ebenfalls garantiert.

Was unternehmen wir denn heute?
Damit man sich nicht jedes Wochenende erneut den Kopf zerbrechen muss, was man als Familie unternehmen kann, besorgt man sich ein schönes Glas mit Deckel. Jedes Familienmitglied kann nun auf kleinen Zettel seine Wünsche und Ideen notieren. Die Zettel werden gefaltet und allesamt in dem Glas gesammelt. Auf diese Weise könnte man jeden Samstag, nach einem gemütlichen Familienfrühstück, einen Zettel ziehen und die draufstehende Aktivität in Angriff nehmen!

Würfel, Knobeln, um die Wette spielen
Natürlich gibt es auch Wochenenden, an denen das Wetter so gar nicht mitspielt. Wie wäre es da mit einem lustigen Spielnachmittag, an dem sich jedes Familienmitglied ein Spiel aussuchen darf? So kommt jeder auf seine Kosten und langweilig wird es garantiert auch nicht. Ob Karten-, Würfel- oder Brettspiele ist ganz egal. Ebenso gut kann man auch ohne ein gekauftes Spiel Spaß haben: Beruferaten, Teekesselchen, Rätsel erraten, Pantomime u.a.m. sorgen ebenfalls für Spiel & Spaß. Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf diese kreative Regenwetterolympiade, die uns schon so manchen in Wasser gefallenen Urlaubstag gerettet hat!

Fröhlicher Drachenflug
Wie wäre es mit einer tollen Familienaktion: Baut doch gemeinsam einen Drachen. Ein richtiges Familienunikat, das man in keinem Laden kaufen kann. Wenn dieser dann fertig ist, sucht man sich einen schönen Hügel oder großes Feld, auf dem man diesen Drachen fliegen lassen kann. Ein kreativer Spaß für die ganze Familie!
Vergesst nicht beim Drachensteigen Fotos machen, damit dieser Ausflug noch lange in guter Erinnerung bleibt! Vielleicht habt ihr ja Lust ein richtiges Wochenendalbum mit Bildern, Eintrittskarten, kopierten Land- bzw. Wanderkarten etc. anzulegen. So entsteht nach und nach eine Art Tagebuch, in dem zahlreiche Ideen und wunderbare Erinnerungen stecken!

Fröhliches Picknick
Ein Picknick im Grünen – einfach toll! Leider kann so ein vorher gut geplantes Picknick auch ins Wasser fallen, wenn es an diesem Tag ununterbrochen regnet. Um die Freude auf das geplante Picknick dann nicht zu zerstören, könnte man das Picknick auch einfach im Kinderzimmer auf dem Boden machen.

Radtour
Eine Radtour (wie diese im Urlaub) ist auch immer eine schöne Idee fürs Wochenende. Besonders dann, wenn gutes Wetter nach Draußen lockt. Auf diese Weise kann man sich sportlich betätigen und Austoben. Darüber hinaus gibt es unterwegs mit Sicherheit so einiges zu entdecken!
Diesen Ausflug sollte man natürlich dem Alter der Kinder anpassen und auch im Auge behalten, dass Kinder im Kindersitz / Fahrradanhänger ausreichend Pausen brauchen.

Grillen
Keine Lust zum Kochen und die Sonne lacht vom Himmel? Perfekt für einen bunten Grillnachmittag im Garten. Ladet dazu doch zu diesem kleinen Grillfest noch ein paar Freunde mit Kindern ein. Zu mehreren macht Grillen besonders viel Spaß. Die Erwachsenen können sich in Ruhe unterhalten und die Kinder haben jemand zum Spielen.
Dazu könnte auch jede Familie etwas mitbringen, so dass nicht nur eine Familie die ganze Arbeit hat.
Oder einer kauft die Zutaten und man bereitet die Salate, Backkartoffeln, Soßen, Baguette, Zaziki, Kräuterbutter etc. gemeinsam an Ort und Stelle vor. Natürlich können auch die Kinder helfen. Beispielsweise beim Tisch decken, Salat waschen, Gurke schälen etc.

Auf der Pirsch
Sehr aufregend, aber es lohnt sich: Eine Nacht auf dem Hochsitz im Wald. Von dort aus, eingekuschelt im warmen Schlafsack, kann man mit etwas Glück und einem Fernglas, die Tiere des Waldes beobachten und schließlich den wunderbaren Sonnenaufgang. Man kann die Stille genießen und wirklich einmal richtig abschalten. Allerdings ist dieses „Abenteuer“ für Kinder im Kindergartenalter sich noch nicht zu empfehlen!

Wie verbringt Ihr denn als Familie am liebsten die Wochenenden?

Wer Kinder hat, die gerne kreativ sind, kann noch bis zum 1. Mai 2017 meinem Gewinnspiel teilnehmen. Das Malset wäre auch eine tolle Beschäftigungsidee für die Wochenenden 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Erlebnisreicher Ausflugstipp für Familien: Der Skulpturenpark Waldfrieden von Tony Cragg in Wuppertal

Ende Oktober haben wir einen Samstag Vormittag endlich mal wieder für einen gemeinsamen Familienausflug genutzt, von dem ich euch unbedingt noch erzählen wollte. Dieses Mal war der Weg nur kurz. Denn Ziel unseres Tagesausflugs war der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal.

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Café Podest im Skulpturenpark Waldfrieden

Von dem hatten wir zwar schon einiges gehört, waren selbst aber noch nie da. Und lohnenswerte Ausflugsziele in der eigenen Stadt sind natürlich mehr als Willkommen, weil man die auch mal ganz spontan aufsuchen oder auch eine kürzere Regenpause für diesen Zweck nutzen kann. Und schlechtes Wetter gab es im Herbst die letzte Zeit hier mehr als genug.

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Tony Cragg, Dancing Column, 2008

Obwohl das Gelände des Parks eigentlich recht zentral gelegen ist, ist es uns bislang verborgen geblieben. Umso mehr hat es uns gefreut, den Skultpurenpark an diesem Vormittag endlich kennenlernen zu dürfen.

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Henry Moore, Large Interior Form, 1981-82

Der Weg zum Eingang führt in Kurven eine Straße hinauf, die von lauter Bäumen gesäumt ist. Rechts und Links von der Straße kann man bereits einige der Skulpturen des Künstlers Tony Cragg zwischen den herbstlichen Bäumen bewundern.

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Tony Cragg, It is, It isn’t, 2012

Unterhalb von dem Eingang liegt in einem charmanten Altbau ein kleines und sehr einladendes Café.

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Tony Cragg, Flotsam, 1998

Nachdem wir den Eingangsbereich passiert haben, spazieren wir in alles Ruhe durch das recht weitläufige Gelände und genießen dabei die herbstliche Umgebung. Die Wege sind meist schmale Pfade und haben etwas geheimnisvolles an sich. Ein bisschen erinnert mich dies an unseren Ausflug an den Sinneswald, von dem ich hier schon einmal ganz ausführlich berichtet habe.

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Ausschnitt Thoma Virnich, Helter, 2015

Ein hilfreicher Tipp: Für alle Familien mit Baby und kleinen Kindern sei gesagt, die Wege sind größtenteils nicht wirklich kinderwagentauglich. Bei einem Besuch würde ich ein Tragetuch oder eine entsprechende Rückentrage sehr empfehlen, damit man auch wirklich bequem alle Wege erreichen kann.

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Ausschnitt Markus Lüpertz, Paris ohne Arme, 2000

Zwischen den hohen Bäumen findet man in regelmäßigen Abständen verschiedene Kunstwerke. Diese wirken so mitten in der Natur sehr beeindruckend. Da es zahlreiche Pfade gibt, die sich hier durch den Wald schlängeln, kann man die Skulpturen auch aus ganz unterschiedlichen Richtungen und Blickwinkeln betrachten.

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Tony Cragg, Ever after, 2010

Ganz nebenbei findet man hier eine Vielzahl verschiedener Bäume und seltener Baumarten. Ein wirklich wunderbares Ausflugsziel für alle, die nicht nur Kunstwerke, sondern auch den Wald und die Natur so sehr mögen wie wir!

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Bogomir Ecker, Odolop, 2012

Dieser Ausflug liegt inzwischen schon eine ganze Weile zurück. Zu den Fotos der entsprechenden Motive musste ich erst rechtliche Fragen abklären. Daher zu guter Letzt ein Dank an die Pressesprecherin Ruth Eising vom Skulpturenpark in Wuppertal, für die Erlaubnis meine gemachten Fotos von den zahlreichen Kunstwerken hier veröffentlichen und zeigen zu dürfen!

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Ausschnitt Tony Cragg, Dancing Column, 2008

Weitere tolle Ausflugstipp findet Ihr übrigens in dieser Rubrik!

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Tony Cragg, Here today, gone tomorrow, 2002

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