Rezeptidee für Spätsommer im Glas: Selbst gekochte Pflaumenmarmelade mit Zimt und Vanille

Dieses Jahr haben mich beim Wocheneinkauf die reifen Pflaumen so schön angelacht, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Schwupp, schon landete ein großer Sack davon im Einkaufsbeutel. Zu Hause habe ich einen Teil davon zu leckerem Pflaumenkuchen verarbeitet und den Rest wollte ich gerne etwas konservieren und auch im Herbst und Winter ein bisschen Spätsommer zu kosten, wenn die Sehnsucht nach warmen Sonnenstrahlen zu groß wird. Was würde da besser passen als ein wenig Marmelade einzukochen. Leere Marmeladengläser gibt es bei uns auch genügend. So konnte es auch gleich losgehen.

Das wird gebraucht:
1 Kilo frische Pflaumen / Zwetschgen (Gewicht entkernt gewogen!), 1 Kilo Gelierzucker 1:1, 3 Zimtstangen, 2 Vanilleschoten, 1 Esslöffel Rum, ½ Zitrone

So wird’s gemacht:
Die Pflaumen habe ich erst einmal allesamt entsteint. Anschließend habe ich ein Kilo abgewogen und die Früchte geviertelt. Die halbe Zitrone presst man aus und gibt den Saft über das zerkleinerte Obst.

Die Vanilleschoten schneidet man mit einem scharfen Messer auf und kratzt das Vanillemark heraus. Das Mark sowie die Schoten gibt man ebenso wie die drei Zimtstangen und den Esslöffel Rum zu den Pflaumen, kippt die gesamte Menge an Gelierzucker darüber und mengt alles gut durch. Abgedeckt lässt man die Frucht-Zucker-Mischung nun eine Stunde lang durchziehen.

Anschließend fischt man die Vanilleschoten und Zimtstangen heraus und legt diese auf einem kleinen Teller einen Moment zur Seite.

Nun püriert man die Früchte möglichst gründlich durch. Ist alles schön cremig, gibt man die pürierte Fruchtmasse durch ein großes Sieb. Das Sieben dauert einen Moment, aber so kann man die dunklen Reste der Schale gut auffangen und entfernen.

Jetzt wird der Obstbrei in einen großen Topf gegeben und aufgekocht. Dabei sollte man immer gut rühren. Die Marmelade sollte 4-5 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Danach füllt man die heiße „Samtmarmelade“ in Gläser und verschließt diese gleich mit einem passenden Deckel.

Wie man diese leckere Pflaumenmarmelade als Geschenk aus der Küche nutzen und nett verpacken kann, verrate ich euch in hier!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezept Idee: Pflaumenkuchen selber backen – kinderleicht und fruchtig lecker!

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Obstkuchen, aber einmal im Jahr, wenn die ersten frischen Pflaumen beim Einkauf von Obst und Gemüse zu finden sind, dann ist Pflaumenkuchen ein absolutes Muss! So überkam mich in der letzten Woche beim Einkaufen ein Heißhunger auf diesen und schwupp wanderte eine Schale mit Zwetschgen in meinen Einkaufskorb! Dieser wurde zu Hause dann umgehend in einen leckeren Kuchen verarbeitet.

Das wird gebraucht:
1 Ei, 250 g Mehl, 100 g Zucker, 100 ml Milch, 100 g weiche Butter, 1 Päckchen Trockenhefe, ca. 70 g Naturjoghurt und eine Schale frische Pflaumen (also ungefähr 500 g), 1 Vanillezucker, Zimt, eine handvoll gehobelter Mandeln sowie bei Bedarf für die Streusel 300 g Mehl, 150 g Zucker und 150 g Butter

So wird’s gemacht:
Das Mehl gibt man in eine große Schüssel und rührt Zucker, Trockenhefe und Vanillezucker gut unter, so dass sich alles gut vermischt.

In einem kleinen Topf erhitzt man die Milch. Ist diese lauwarm, gibt man diese sowie das Ei, den Joghurt und die Butter mit in die Schüssel dazu und knetet daraus einen Teig.

Diesen rollt man zu einer Kugel und gibt ggf. noch etwas Mehl hinzu, sollte dieser noch zu sehr an den Fingern kleben. Nun deckt man den Teig ab und lässt diesen etwa eine Stunde lang ruhen.

In der Zwischenzeit wäscht man die Pflaumen, entfernt Blätter, Stielansatz und halbiert das Obst um die Kerne rausnehmen zu können.

Sobald der Teig fertig ist, fettet man ein Blech und legt den Teig gleichmäßig darauf. Auf dem Teig verteilt man nun das geschnittene Obst.

In unserem Fall kommt auf den Pflaumenkuchen immer noch eine dicke Schicht mit Streuseln, die ich aus der o.g. Menge Mehl, Zucker und Butter knete und über das Obst brösele.

Zu guter Letzt streue ich einige Mandelblätter auf den Kuchen sowie eine zarte Schicht Zimt. Im Ofen braucht der Kuchen ca. 30-40 Minuten bei 160° Grad.

Weitere süße Rezepte und Backideen findet ihr in dieser Rubrik.

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Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach leckeren Kuchen draus – der weltbeste Zitronenkuchen vom Blech

Das Ferienwetter lässt uns derzeit im Stich – da hilft nur Kuchen, natürlich selbst gebacken! Außerdem macht sauer lustig, dass weiß doch jeder. In diesem Fall macht er auch süß und fröhlich! Wie das geht? Backt einfach ein Blech ganz saftig und fruchtigen Zitronenkuchen draus. Der ist nicht nur schnell gemacht sondern super lecker, so dass das Kuchenblech erfahrungsgemäß ganz fix weggefuttert ist…

Das wird gebraucht:
250 g Margarine, 200 g Zucker, 1 Teelöffel Ei Ersatzpulver mit etwas Leitungswasser, 1 ½ Zitronen, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillin, 375 g Mehl, Orangensaft, 250 g Puderzucker (1 Packung), 100 g Soja Joghurt natur oder mit Zitronengeschmack

So wird’s gemacht:
Wenn es mal wieder schnell gehen muss oder man eine ganze Rasselband mit Kuchen versorgen will, ist dieser Blechkuchen genau richtig. In unserem Fall ist dieser Kuchen vegan, aber wem es lieber ist, der kann das Ei Ersatzpulver einfach durch ein Hühnerei ersetzt und den Sojajoghurt durch normalen Naturjoghurt aus Kuhmilch.

Zuerst gibt man die Margarine mit dem Zucker in eine Rührschüssel und mixt alles gut durch. In einer kleinen Dessertschale rührt man den gehäuften Teelöffel Eiersatz mit etwas Leitungswasser zu einer cremigen Masse und gibt diese mit in die Rührschüssel. Außerdem schüttet man Vanillin, Backpulver und den Joghurt hinzu.

Anschließend schneidet man eine Zitrone mittig auf und presst den Saft aus beiden Hälften. Der Saft kommt ebenfalls mit in die Rührschüssel sowie die gesamte Menge an Mehl. Nun mixt man den Teig auf niedriger Stufe durch und gibt währenddessen langsam etwas Orangensaft hinzu. Und zwar solange bis der Kuchenteig eine cremige und streichfähige Masse ergibt. Wenn das Mehl untergerührt ist, mixt man noch mal gründlich auf hoher Stufe, damit sich alle Zutaten auch wirklich gleichmäßig vermischen.

Nun fettet man das Backblech mit etwas Margarine ein oder legt es mit einem Blatt Backpapier aus. Darauf verteilt man nun den Kuchenteig möglichst gleichmäßig.

Im Ofen wird dieser bei 175 °C Grad für etwa 30 Minuten gebacken. Sobald die Ränder an den Seiten leicht gebräunt sind, müsste der Kuchen fertig sein. Jetzt zieht man das Blech auf den Ofen und gibt das Päckchen Puderzucker in einen tiefen Teller. Dieses vermischt man mit dem Saft einer ½ Zitrone. Falls der Guss zu fest ist, gibt man einfach noch 1-2 Esslöffel Orangensaft hinzu. Den Kuchenguss verteilt man nun über dem noch warmen Kuchen.

Weitere vegane Rezeptidee gibt es übrigens in dieser Rubrik und süße Rezepte hier!

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Backidee: Rezept für selbst gebackene Apfelmarzipanschnecken – so lecker schmeckt der Sommer

Für den Nachmittag hat sich eine alte Schulfreundin mit ihren Kindern angekündigt. Da sitzen wir, während der Nachwuchs sich ins Kinderzimmer zurückzieht, erfahrungsgemäß ganz gemütlich zusammen und es gibt jede Menge zu erzählen. Und weil es mit entsprechender Verpflegung und kleiner Leckerei noch mehr Spaß macht, habe ich ganz spontan einen Hefeteig zubereitet und daraus süße Teigschnecken mit Marzipan und Äpfeln gebacken.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 200 ml Milch (Pflanzlich oder normale Vollmilch), 1 Ei (oder 1 TL Ei Ersatz Pulver), Mehl zum Ausrollen

Für die Füllung: 1 Vanilleschote, 1 kleiner Apfel, 200 g Marzipan Rohmasse, 2 Esslöffel Amaretto, Sahne ohne ein pflanzliche Ersatz Produkt => oder ihr verwendet als Füllung diese Apfelmarzipanmarmelade

So wird’s gemacht:
Mehl, Zucker, Backpulver, Ei & Hefe eine Schüssel geben. In einem kleinen Topf erhitzt man die Milch samt Margarine. Sobald die Margarine geschmolzen ist, rührt man die erwärmte Flüssigkeit unter das Mehl und knetet per Hand alles gut durch.

Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben, sonst noch etwas Mehl beimischen. Dann gut abdecken und den Teig ruhen lassen. Für die Füllung schält man einen kleinen Apfel und entfernt den Inneren Teil samt den Kernen. Nun würfelt man den Apfel sowie das Marzipan und gibt es in einen hohen Becher. Die Vanilleschote schneidet man mit dem Messer auf, kratzt das Mark aus und gibt dies samt dem Amaretto zum Marzipan.

Nun püriert man das Ganze so lange durch, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Dabei rührt man nach für nach etwas Sahne mit unter, so dass die Marzipan-Apfel-Masse schön cremig wird.

Den Teig rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus und bestreicht diesen mit der gesamten Marzipancreme. Anschließend rollt man den Teig auf und schneidet mit dem Messer 1-2 cm breite Scheiben ab, die man auf einem gefetteten Backblech platziert. Die Fruchtschnecken werden bei 160°C ca. 15 Minuten gebacken, bis diese leicht gebräunt sind.

Hinweis: Diese Teigschnecken könnt ihr so zubereiten wie besprieben oder auch die alternativ genannten Zutaten verwenden, wenn es rein vegan sein soll 🙂

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Blitzschneller Nachtisch mit frischen Erdbeeren und Joghurt – sommerliche Rezeptidee

Frische Erdbeeren sind bei uns sehr begehrt. Ob als frische Obstmahlzeit ganz „solo“ für zwischendurch, im selbst gemachten Müsli, als selbst gemachte Marmelade wie hier, Tiramisu, knackigem Nachtisch im Glas oder einer üppigen Pfannkuchentorte ist ganz egal. Erdbeeren gehen einfach immer!
Diesmal gab es wieder einmal ein leckeres Dessert mit den roten Früchtchen, mmh! Und das Beste daran, es ist wieder einmal so eins dieser Blitzrezepte, die ich als vierfache Mutter ausgesprochen liebe!

Das wird gebraucht:
500 g Naturjoghurt, 500 g frische Erdbeeren, 200 g Schmand, 1 Esslöffel Zucker, brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker

So wird’s gemacht:
Zuerst befreit man die Erdbeeren vom grünen Stiel und viertelt diese. Wenn kleinere Kinder mitessen kann man die Früchte auch noch kleiner Würfeln. Sind alle Erdbeeren zerteilt, gibt man das Päckchen Vanillezucker darüber und lässt das Obst einen Moment durchziehen.

Anschließend verteilt man die Erdbeeren gleichmäßig auf 4-6 Dessertschalen oder kleine Gläser. Den Joghurt mischt man in einer Rührschüssel mit der gesamten Menge Schmand. Am einfachsten klappt dies mit einem Schneebesen, da sich so keine Klümpchen mehr bilden. Unter den Joghurt kann man nun einen Esslöffel normalen Zucker oder ein weiteres Päckchen Vanillezucker mischen.

Die Joghurtcreme verteilt man dann in den Gläsern über den Erdbeerstückchen. Ganz zum Schluss gibt man als Topping über die Joghurtcreme braunen Zucker. Die genaue Menge hängt ganz davon ab, wie „süß“ ihr den Nachtisch haben möchten. Ein halber bis ganzer Teelöffel von dem braunen Zucker reicht für meinen Geschmack vollkommen aus. Entscheidet einfach selbst. Notfalls kann man beim Verzehr ja noch ein wenig braunen Zucker dazugeben.

Ein kleiner Tipp:
Wenn euch das Zubereiten in vielen kleinen Schalen zu mühselig ist oder ihr diesen für ein gemütliches Frühstück mit Freunden in größerer Menge zubereiten wollt, dann schichtet die Zutaten einfach in einer kleinen Salatschüssel übereinander!

Eine Verpackungsidee für selbst gekochte Erdbeermarmelade findet ihr übrigens hier und dort eine lustige Erdbeer-Sommergirlande!

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DIY Bastelidee: Ein selbst gemachter Geschenk Gutschein der besonderen Art – ein Kuchen Schmetterling

Für die Eltern Kind Zeitschrift KIZZ habe ich vor ein paar Wochen eine tolle Strecke zum Thema „Kochen mit Kindern“ geschrieben und auch fotografiert. Unter anderem gab es herbei das Thema „Kindergeburtstag“ zu dem ich einen pfiffigen Geburtstagskuchen gebacken und mit meinen Kindern gestaltet habe. Da dieser Kuchen in Schmetterlingsform so gut ankam, wurde er hier kurzerhand gleich noch einmal gebacken. Aber nicht zum selber Naschen, sondern als richtiger Geburtstagskuchen bzw. Geburtstagsgeschenk in Form eines Gutscheins. Wie die meisten von euch ja wissen, verschenken wir zu Geburtstagen gerne Zeit in Form von besonderen Erlebnissen, Ausflügen und Co. Eine umfassende Liste mit tollen Geschenkideen für Kinder findet ihr in diesem Blog Artikel.
Doch nun verrate ich euch, wie man einen solchen Gutschein basteln kann.

Das wird gebraucht:
1 großer Karton, Bleistift, Schere, Tesafilm, Packpapier, etwas grünes Tonpapier, ein Gutschein aus einem weißen Blatt Papier, Klarsichtfolie, bunte Papierreste, Buchstabenstempel, Stempelkissen, Bastelkleber, ein Stück Pfeiffenputzer, zwei kleine Glöckchen, einen Motivlocher Kreis (Durchmesser 1 cm), ein Geburtstagskuchen

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man mit Hilfe eines großen Kuchentellers, Bleistift und Schere einen Kreis aus Karton aus. Damit dieser schöner aussieht und keine Aufkleber bzw. Aufdrucke mehr zu sehen sind, habe ich diesen Karton mit Packpapier überzogen und dieses am unteren Rand bzw. der Kartonrückseite verklebt.

Auf ein Din A4 Blatt druckt man den gewünschten Gutschein für das Geburtstagskind sowie alle nötigen Details. Dann rollt man das Blatt zu einer Rolle und wickelt dies in etwas durchsichtige Geschenkfolie ein. Das untere Folienende stopft man in die Papierrolle hinein, so dass diese nicht mehr sichtbar ist.

Für das obere Ende und den Schmetterlingskopf benötigt ihre ein Stück Pfeiffenputzer und zwei kleine Glöckchen. Den Pfeiffenputzer dreht ihr einmal um das obere Folienende und steckt auf die beiden nach oben zeigenden Enden je ein kleines Metallglöckchen. Damit diese nicht abfallen kann man das obere Drahtende leicht umbiegen, so dass die Glöckchen wirklich fest sitzen.

Damit deutlich ist, dass es sich hierbei um einen Geschenkgutschein handelt habe ich aus bunten Papierresten mit dem Lochstanzer farbige Kreise gestanzt und auf diese „Gutschein“ gestempelt. Diese klebt man vom Schmetterlingskopf angefangen der Reihenfolge nach auf den Gutschein.

Jetzt fehlt nur noch etwas grüne Frühlingswiese damit sich der Schmetterling auch wohl fühlt. Dazu habe ich aus grünem Papier Grashalme geschnitten und auf den Karton geklebt. Nun den Kuchen darauf platzieren, den Gutschein in die Mitte legen und viel Spaß beim Verschenken!

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag & Kinderfeste gibt es in dieser Rubrik, weitere Geschenke aus meiner Küche hier, pfiffige Verpackungsideen dort und anderes Kreatives da.

Und weil ich Mittwochs ganz besonders gerne DIY, Basteln und leckeren Kuchen mag, schicke ich die Idee heute auch zu Vanessa 🙂

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Rezeptidee für den Sommer & die Erdbeerzeit: Fruchtiger Nachtisch oder Erdbeer Joghurt im Glas – vegan

In der Erdbeerzeit komme ich bei keinem Einkauf an frischen Erdbeeren vorbei. Erdbeeren gehören eindeutig zu meinem absoluten Lieblingsobst. Deshalb hängen diese seit kurzem auch als Deko am Fenster. Und an warmen Sommertagen, wenn die Sonne warm vom blauen Himmel lacht und der Hunger auf etwas Kühles mit frischem Obst wächst, gibt es bei uns schon mal ein süßes Dessert nach dem Mittagessen oder als eine Art Obstsnack für den Nachmittag. Dieser ist ganz schnell gemacht – schließlich hat bei so tollem Sommerwetter niemand Lust lange in der Küche zu stehen. Ich für meinen Fall jedenfalls nicht 😉

Das wird gebraucht:
250 g Sojasahne bzw. pflanzliche Schlagcreme zum Aufschlagen (diese ist auf der Verpackung als solche gekennzeichnet!), 400 g Soja Joghurt Natur oder Vanille, 1 Päckchen Vanillezucker, 500 g. frische Erdbeeren, 1-2 Esslöffel gehackte Mandeln, je nach Bedarf noch etwas normalen Zucker

So wird’s gemacht:
Die Sojasahne stellt man am besten einen Tag vorher in den Kühlschrank. So lässt sich diese prima aufschlagen und wird recht schnell fest.

In der Rührschüssel gibt man dann den Joghurt und den Vanillezucker hinzu.

Auf die Zugabe von weiterem Zucker habe ich hierbei verzichtet, da der Sojajoghurt immer etwas süßlich schmeckt und die Erdbeeren wirklich reif und süß waren. Schmeckt es am besten ab, bevor ihr die Creme in Gläser füllt.

In jedes Glas füllt man etwa bis zur Hälfte mit gewürfelten Erdbeeren. Dann gibt man in die obere Glashälfte jeweils die Joghurtmasse. Als Topping habe ich über alle Gläser noch einige gehackte Mandeln gestreut. Sehr erfrischend und sogar vegan!

Hinweis:
Wenn Ihr Euch nicht vegan ernährt, könnt Ihr für diese Joghurtcreme auch einen Becher normale Schlagsahne und ein großes Glas Naturjoghurt aus Kuhmilch verwenden. In dem Fall muss die Zuckermenge jedoch sicher etwas erhöht werden. Probiert es einfach mal aus!

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Ein pfiffiger Nachmittagssnack für kleine Obstmuffel: Fliegende Bananen Bienchen summen umher…

Immer wieder bekommt man von anderen zu hören, dass die Kinder kein Obst essen. Unsere Erfahrungen sind da ganz andere. Vor allen Dingen wenn man das Obst als kleinen Snack ansprechend herrichtet, hat hier noch niemand eine Obstmahlzeit verweigert. Auch Besucherkinder nicht. Und davon gibt es in unserem Hause mehr als reichlich 🙂
Wie wäre es denn so im Frühling mit einem passenden Tier – dem Bienchen? Das mag ich nicht nur des Namens wegen. Sobald die warme Frühlingssonne die Natur sanft wach küsst, fliegen auch die emsigen Bienchen umher. Neuerdings sogar als pfiffige Obstmahlzeit am Nachmittag!

Das wird gebraucht:
Frische Bananen, ein scharfes Küchenmesser, etwas Zartbitterkuvertüre, gehobelte Mandeln, Schokostäbchen, einen dünnen Pinsel

So wird’s gemacht:
Da im Obstkorb noch ein ganzer Schwung Bananen lag, gab es am Nachmittag einen lustigen Snack für den hungrigen Nachwuchs. Während ein kleines Stück Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmolz, habe ich die Bananen in Scheiben geschnitten.

Auf einem großen Teller verteilt man kleine „Flügel Pärchen“ für die Bienchen, die jeweils aus 4 gehobelten Mandelblättchen bestehen. Legt man die Bananenscheibe mittig darauf, bilden die Mandeln die Flügel an beiden Seiten.

Als Fühler habe mit dünne, mit Schokolade überzogene, Keksstäbchen in die liegenden Scheiben gesteckt. Nun fehlt den Obst Bienchen nur noch ihr gestreiftes Kleid. Das zeichnet man mit Hilfe eines dünnen Pinsel und der geschmolzenen Schokolade. Und schon summen und flattern ein ganzer Schwung an Bienen im Haus umher und eh man sich versieht noch viel schneller in kleine, hungrige Münder, summ, summ – weg sind sie!

Wer mag kann den Bienchen noch ein paar Blüten und Blumen aus Weintrauben, Erdbeeren, Himbeeren oder anderem Obst kreieren. Leider hatte ich davon nichts zur Hand. Daher gab es ausnahmsweise mal ein paar ungesunde Schokoblüten aus Schokolinsen, die vom Kindergeburtstag übrig geblieben waren 😉

Eine süße Bastelidee für Bienen aus Papier und Naturmaterial findet ihr übrigens in dieser Bastelanleitung, weitere süße Rezeptideen in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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Frühlingshafte Backidee für Ostern: Wir backen Osterhasen aus Hefeteig – mit Kindern backen

Wir sind im Ferienmodus: Keine festen Termine, kein Wecker, der den Tag schon früh einläutet, keine Hausaufgaben und Co. Dafür genießen wir die Ferientage als Familie in vollen Zügen. Und da meine Kinder allesamt gerne Backen, habe ich heute eine zuckersüße Rezept Idee für euch: Selbst gebackene Hasen aus Hefeteig, passend zum Osterfest. Diese kann man gemeinsam mit Kindern backen und hat gleich eine schöne Beschäftigungsidee für Feriennachmittage. Die süßen Hefehasen schmecken nicht nur zum Osterfrühstück, sondern auch zum Kaffeeklatsch, auf einem Ausflug, beim Picknick bei Sonnenschein im Garten oder auf dem Spielplatz.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 100 g Zucker, 80-100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 125 g Vanillepudding (aus Sojamilch oder ersatzweise Sojajoghurt mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml pflanzliche Milch, 1 TL Ei Ersatzpulver, Sojasahne zum Bestreichen, etwas Mehl zum Ausrollen sowie Mandeln, Hagelzucker, Pistazien (ungesalzen!), Schokolinsen, Hagelzucker, Schokotröpfchen zum Verzieren

So wird’s gemacht:
Zuerst bereitet man einen süßen Hefeteig zu, wie beispielsweise bei diesem Rezept beschrieben. Den Hefeteig teilt man in kleine Stücke (etwa in Größe eines Tennisballs). Daraus rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine lange Wurst, die zu den Enden hin schmal zuläuft.

Jetzt „knickt“ man die Teigrolle mittig und legt die beiden Enden über kreuz aufeinander. Jeder Hase wird mit Sojasahne (oder etwas Eigelb) eingepinselt. Mittig kann man dem Hasen eine Mandel als Nase in den Teig drücken und die Ohren mit etwas Hagelzucker oder gehackten Pistazien bestreuen.

Dann platziert man die Teighasen mit etwas Abstand auf dem gefetteten Backblech und bäckt die Hasen bei etwa 170° Grad für rund 30 Minuten. Die Hasen sind fertig sobald die Ränder leicht gebräunt sind.

Nachdem Auskühlen kann man den Hasen mit etwas geschmolzener Kuvertüre noch Augen aus Schokolinsen aufkleben.

Weitere Backideen für Ostern findet ihr in meinem Kreativbuch „Selbst gemachte Frühlingsdeko“, alles zum Thema Ostern in dieser Rubrik und Geschenke aus der Küche hier.

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Backidee für die Frühlingszeit: Knusprige Möhren als Geschenk aus meiner Küche mit Rezept & ein Gewinner

Auf meinem Blog zeige ich gerne Rezeptideen, die sich für Geschenke aus der Küche eignen. Solche kleinen und im wahrsten Sinne des Wortes „zuckersüßen“ Überraschungen kann man in der Osterzeit immer gut gebrauchen. Die selbst gebackenen Osterplätzchen in Karottenform fallen nicht nur gleich ins Auge, sondern sind auch auf dem gedeckten Frühstückstisch, dem österlichen Kaffeeklatsch oder einem gemütlichen Osterbrunch eine süße, essbare Deko.

Das wird gebraucht:
100 g Butter oder Margarine, 1 Ei, 70 g Zucker, 200 g Mehl, 1 Päckchen Vanillezucker, Mehl zum Ausrollen, Puderzucker für den Zuckerguss, etwas frisch gepressten Zitronen oder Orangensaft, 1 Päckchen Lebensmittelfarbe in orange, eine handvoll Pistazien & einen Plätzchenausstecher in Möhrenform

So wird’s gemacht:
Die Butter nimmt man vor dem Backen am besten eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank, damit sie schön weich ist und sich der Teig gut zubereiten lässt.

Das Mehl, die 70 g Zucker, das Ei, den Vanillezucker sowie die gewürfelte Butter gibt man in eine Rührschüssel und verknetet die Zutaten zu einem glatten Plätzchenteig. Sollte dieser zu trocken sein macht man ihn durch die Zugabe von einem Klecks Butter geschmeidiger. Der Teig lässt sich sofort weiterverarbeiten.

Auf einer sauberen Arbeitsfläche streut man etwas Mehl und rollt den Plätzchenteig darauf dünn aus. Daraus sticht man nun zahlreiche Möhren aus, die man auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech legt.
Ist der gesamte Teig zu Keksen verarbeitet, schiebt man die belegten Bleche in den Backofen. Die Osterkekse werden bei 165°C circa 15 Minuten gebacken. Anschließend zieht man die Backbleche aus dem Ofen und lässt die Plätzchen gut auskühlen.

In einer Dessertschale rührt man nun Puderzucker mit etwas frisch gepresstem Zitronen- oder Orangensaft an. Achtung, die Flüssigkeit am besten Teelöffelweise zum Puderzucker geben, damit der Guss nicht zu dünn wird!

Auf einem kleinen Brettchen gibt man ein paar Pistazien und hakt diese mit einem Messer klein. Nun bestreicht man mit einem Messer den oberen Plätzchenrand mit hellem Guss und streut die gehackten Pistazien darüber, so dass es wie Möhrengrün aussieht.

Sind alle Plätzchen soweit verziert, kommt der untere Teil an die Reihe. Dazu gibt man das Päckchen bzw. Pulver der Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss und färbt diesen orange ein. Damit bestreicht man nun mit einem Messer oder dünnen Backpinsel den unteren Teil der Möhrenplätzchen mit orangefarbenem Guss ein.

Viel Spaß beim Verpacken, Verschenken oder auch selber Naschen! Weitere süße Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Frühling hier und andere kreative Sachen da.

Zu guter Letzt gebe ich hier den Gewinner der Buchverlosung bekannt. Das Buch „Frühling im Holunderweg“ hat Kommentar Nr. 14 von Karin gewonnen. Bitte teile mir deine Anschrift mit, damit ich das Buch verschicken kann 🙂

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