Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach leckeren Kuchen draus – der weltbeste Zitronenkuchen vom Blech

Das Ferienwetter lässt uns derzeit im Stich – da hilft nur Kuchen, natürlich selbst gebacken! Außerdem macht sauer lustig, dass weiß doch jeder. In diesem Fall macht er auch süß und fröhlich! Wie das geht? Backt einfach ein Blech ganz saftig und fruchtigen Zitronenkuchen draus. Der ist nicht nur schnell gemacht sondern super lecker, so dass das Kuchenblech erfahrungsgemäß ganz fix weggefuttert ist…

Das wird gebraucht:
250 g Margarine, 200 g Zucker, 1 Teelöffel Ei Ersatzpulver mit etwas Leitungswasser, 1 ½ Zitronen, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillin, 375 g Mehl, Orangensaft, 250 g Puderzucker (1 Packung), 100 g Soja Joghurt natur oder mit Zitronengeschmack

So wird’s gemacht:
Wenn es mal wieder schnell gehen muss oder man eine ganze Rasselband mit Kuchen versorgen will, ist dieser Blechkuchen genau richtig. In unserem Fall ist dieser Kuchen vegan, aber wem es lieber ist, der kann das Ei Ersatzpulver einfach durch ein Hühnerei ersetzt und den Sojajoghurt durch normalen Naturjoghurt aus Kuhmilch.

Zuerst gibt man die Margarine mit dem Zucker in eine Rührschüssel und mixt alles gut durch. In einer kleinen Dessertschale rührt man den gehäuften Teelöffel Eiersatz mit etwas Leitungswasser zu einer cremigen Masse und gibt diese mit in die Rührschüssel. Außerdem schüttet man Vanillin, Backpulver und den Joghurt hinzu.

Anschließend schneidet man eine Zitrone mittig auf und presst den Saft aus beiden Hälften. Der Saft kommt ebenfalls mit in die Rührschüssel sowie die gesamte Menge an Mehl. Nun mixt man den Teig auf niedriger Stufe durch und gibt währenddessen langsam etwas Orangensaft hinzu. Und zwar solange bis der Kuchenteig eine cremige und streichfähige Masse ergibt. Wenn das Mehl untergerührt ist, mixt man noch mal gründlich auf hoher Stufe, damit sich alle Zutaten auch wirklich gleichmäßig vermischen.

Nun fettet man das Backblech mit etwas Margarine ein oder legt es mit einem Blatt Backpapier aus. Darauf verteilt man nun den Kuchenteig möglichst gleichmäßig.

Im Ofen wird dieser bei 175 °C Grad für etwa 30 Minuten gebacken. Sobald die Ränder an den Seiten leicht gebräunt sind, müsste der Kuchen fertig sein. Jetzt zieht man das Blech auf den Ofen und gibt das Päckchen Puderzucker in einen tiefen Teller. Dieses vermischt man mit dem Saft einer ½ Zitrone. Falls der Guss zu fest ist, gibt man einfach noch 1-2 Esslöffel Orangensaft hinzu. Den Kuchenguss verteilt man nun über dem noch warmen Kuchen.

Weitere vegane Rezeptidee gibt es übrigens in dieser Rubrik und süße Rezepte hier!

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Backidee: Rezept für selbst gebackene Apfelmarzipanschnecken – so lecker schmeckt der Sommer

Für den Nachmittag hat sich eine alte Schulfreundin mit ihren Kindern angekündigt. Da sitzen wir, während der Nachwuchs sich ins Kinderzimmer zurückzieht, erfahrungsgemäß ganz gemütlich zusammen und es gibt jede Menge zu erzählen. Und weil es mit entsprechender Verpflegung und kleiner Leckerei noch mehr Spaß macht, habe ich ganz spontan einen Hefeteig zubereitet und daraus süße Teigschnecken mit Marzipan und Äpfeln gebacken.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 200 ml Milch (Pflanzlich oder normale Vollmilch), 1 Ei (oder 1 TL Ei Ersatz Pulver), Mehl zum Ausrollen

Für die Füllung: 1 Vanilleschote, 1 kleiner Apfel, 200 g Marzipan Rohmasse, 2 Esslöffel Amaretto, Sahne ohne ein pflanzliche Ersatz Produkt => oder ihr verwendet als Füllung diese Apfelmarzipanmarmelade

So wird’s gemacht:
Mehl, Zucker, Backpulver, Ei & Hefe eine Schüssel geben. In einem kleinen Topf erhitzt man die Milch samt Margarine. Sobald die Margarine geschmolzen ist, rührt man die erwärmte Flüssigkeit unter das Mehl und knetet per Hand alles gut durch.

Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben, sonst noch etwas Mehl beimischen. Dann gut abdecken und den Teig ruhen lassen. Für die Füllung schält man einen kleinen Apfel und entfernt den Inneren Teil samt den Kernen. Nun würfelt man den Apfel sowie das Marzipan und gibt es in einen hohen Becher. Die Vanilleschote schneidet man mit dem Messer auf, kratzt das Mark aus und gibt dies samt dem Amaretto zum Marzipan.

Nun püriert man das Ganze so lange durch, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Dabei rührt man nach für nach etwas Sahne mit unter, so dass die Marzipan-Apfel-Masse schön cremig wird.

Den Teig rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus und bestreicht diesen mit der gesamten Marzipancreme. Anschließend rollt man den Teig auf und schneidet mit dem Messer 1-2 cm breite Scheiben ab, die man auf einem gefetteten Backblech platziert. Die Fruchtschnecken werden bei 160°C ca. 15 Minuten gebacken, bis diese leicht gebräunt sind.

Hinweis: Diese Teigschnecken könnt ihr so zubereiten wie besprieben oder auch die alternativ genannten Zutaten verwenden, wenn es rein vegan sein soll 🙂

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Blitzschneller Nachtisch mit frischen Erdbeeren und Joghurt – sommerliche Rezeptidee

Frische Erdbeeren sind bei uns sehr begehrt. Ob als frische Obstmahlzeit ganz „solo“ für zwischendurch, im selbst gemachten Müsli, als selbst gemachte Marmelade wie hier, Tiramisu, knackigem Nachtisch im Glas oder einer üppigen Pfannkuchentorte ist ganz egal. Erdbeeren gehen einfach immer!
Diesmal gab es wieder einmal ein leckeres Dessert mit den roten Früchtchen, mmh! Und das Beste daran, es ist wieder einmal so eins dieser Blitzrezepte, die ich als vierfache Mutter ausgesprochen liebe!

Das wird gebraucht:
500 g Naturjoghurt, 500 g frische Erdbeeren, 200 g Schmand, 1 Esslöffel Zucker, brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker

So wird’s gemacht:
Zuerst befreit man die Erdbeeren vom grünen Stiel und viertelt diese. Wenn kleinere Kinder mitessen kann man die Früchte auch noch kleiner Würfeln. Sind alle Erdbeeren zerteilt, gibt man das Päckchen Vanillezucker darüber und lässt das Obst einen Moment durchziehen.

Anschließend verteilt man die Erdbeeren gleichmäßig auf 4-6 Dessertschalen oder kleine Gläser. Den Joghurt mischt man in einer Rührschüssel mit der gesamten Menge Schmand. Am einfachsten klappt dies mit einem Schneebesen, da sich so keine Klümpchen mehr bilden. Unter den Joghurt kann man nun einen Esslöffel normalen Zucker oder ein weiteres Päckchen Vanillezucker mischen.

Die Joghurtcreme verteilt man dann in den Gläsern über den Erdbeerstückchen. Ganz zum Schluss gibt man als Topping über die Joghurtcreme braunen Zucker. Die genaue Menge hängt ganz davon ab, wie „süß“ ihr den Nachtisch haben möchten. Ein halber bis ganzer Teelöffel von dem braunen Zucker reicht für meinen Geschmack vollkommen aus. Entscheidet einfach selbst. Notfalls kann man beim Verzehr ja noch ein wenig braunen Zucker dazugeben.

Ein kleiner Tipp:
Wenn euch das Zubereiten in vielen kleinen Schalen zu mühselig ist oder ihr diesen für ein gemütliches Frühstück mit Freunden in größerer Menge zubereiten wollt, dann schichtet die Zutaten einfach in einer kleinen Salatschüssel übereinander!

Eine Verpackungsidee für selbst gekochte Erdbeermarmelade findet ihr übrigens hier und dort eine lustige Erdbeer-Sommergirlande!

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DIY Bastelidee: Ein selbst gemachter Geschenk Gutschein der besonderen Art – ein Kuchen Schmetterling

Für die Eltern Kind Zeitschrift KIZZ habe ich vor ein paar Wochen eine tolle Strecke zum Thema „Kochen mit Kindern“ geschrieben und auch fotografiert. Unter anderem gab es herbei das Thema „Kindergeburtstag“ zu dem ich einen pfiffigen Geburtstagskuchen gebacken und mit meinen Kindern gestaltet habe. Da dieser Kuchen in Schmetterlingsform so gut ankam, wurde er hier kurzerhand gleich noch einmal gebacken. Aber nicht zum selber Naschen, sondern als richtiger Geburtstagskuchen bzw. Geburtstagsgeschenk in Form eines Gutscheins. Wie die meisten von euch ja wissen, verschenken wir zu Geburtstagen gerne Zeit in Form von besonderen Erlebnissen, Ausflügen und Co. Eine umfassende Liste mit tollen Geschenkideen für Kinder findet ihr in diesem Blog Artikel.
Doch nun verrate ich euch, wie man einen solchen Gutschein basteln kann.

Das wird gebraucht:
1 großer Karton, Bleistift, Schere, Tesafilm, Packpapier, etwas grünes Tonpapier, ein Gutschein aus einem weißen Blatt Papier, Klarsichtfolie, bunte Papierreste, Buchstabenstempel, Stempelkissen, Bastelkleber, ein Stück Pfeiffenputzer, zwei kleine Glöckchen, einen Motivlocher Kreis (Durchmesser 1 cm), ein Geburtstagskuchen

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man mit Hilfe eines großen Kuchentellers, Bleistift und Schere einen Kreis aus Karton aus. Damit dieser schöner aussieht und keine Aufkleber bzw. Aufdrucke mehr zu sehen sind, habe ich diesen Karton mit Packpapier überzogen und dieses am unteren Rand bzw. der Kartonrückseite verklebt.

Auf ein Din A4 Blatt druckt man den gewünschten Gutschein für das Geburtstagskind sowie alle nötigen Details. Dann rollt man das Blatt zu einer Rolle und wickelt dies in etwas durchsichtige Geschenkfolie ein. Das untere Folienende stopft man in die Papierrolle hinein, so dass diese nicht mehr sichtbar ist.

Für das obere Ende und den Schmetterlingskopf benötigt ihre ein Stück Pfeiffenputzer und zwei kleine Glöckchen. Den Pfeiffenputzer dreht ihr einmal um das obere Folienende und steckt auf die beiden nach oben zeigenden Enden je ein kleines Metallglöckchen. Damit diese nicht abfallen kann man das obere Drahtende leicht umbiegen, so dass die Glöckchen wirklich fest sitzen.

Damit deutlich ist, dass es sich hierbei um einen Geschenkgutschein handelt habe ich aus bunten Papierresten mit dem Lochstanzer farbige Kreise gestanzt und auf diese „Gutschein“ gestempelt. Diese klebt man vom Schmetterlingskopf angefangen der Reihenfolge nach auf den Gutschein.

Jetzt fehlt nur noch etwas grüne Frühlingswiese damit sich der Schmetterling auch wohl fühlt. Dazu habe ich aus grünem Papier Grashalme geschnitten und auf den Karton geklebt. Nun den Kuchen darauf platzieren, den Gutschein in die Mitte legen und viel Spaß beim Verschenken!

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag & Kinderfeste gibt es in dieser Rubrik, weitere Geschenke aus meiner Küche hier, pfiffige Verpackungsideen dort und anderes Kreatives da.

Und weil ich Mittwochs ganz besonders gerne DIY, Basteln und leckeren Kuchen mag, schicke ich die Idee heute auch zu Vanessa 🙂

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Rezeptidee für den Sommer & die Erdbeerzeit: Fruchtiger Nachtisch oder Erdbeer Joghurt im Glas – vegan

In der Erdbeerzeit komme ich bei keinem Einkauf an frischen Erdbeeren vorbei. Erdbeeren gehören eindeutig zu meinem absoluten Lieblingsobst. Deshalb hängen diese seit kurzem auch als Deko am Fenster. Und an warmen Sommertagen, wenn die Sonne warm vom blauen Himmel lacht und der Hunger auf etwas Kühles mit frischem Obst wächst, gibt es bei uns schon mal ein süßes Dessert nach dem Mittagessen oder als eine Art Obstsnack für den Nachmittag. Dieser ist ganz schnell gemacht – schließlich hat bei so tollem Sommerwetter niemand Lust lange in der Küche zu stehen. Ich für meinen Fall jedenfalls nicht 😉

Das wird gebraucht:
250 g Sojasahne bzw. pflanzliche Schlagcreme zum Aufschlagen (diese ist auf der Verpackung als solche gekennzeichnet!), 400 g Soja Joghurt Natur oder Vanille, 1 Päckchen Vanillezucker, 500 g. frische Erdbeeren, 1-2 Esslöffel gehackte Mandeln, je nach Bedarf noch etwas normalen Zucker

So wird’s gemacht:
Die Sojasahne stellt man am besten einen Tag vorher in den Kühlschrank. So lässt sich diese prima aufschlagen und wird recht schnell fest.

In der Rührschüssel gibt man dann den Joghurt und den Vanillezucker hinzu.

Auf die Zugabe von weiterem Zucker habe ich hierbei verzichtet, da der Sojajoghurt immer etwas süßlich schmeckt und die Erdbeeren wirklich reif und süß waren. Schmeckt es am besten ab, bevor ihr die Creme in Gläser füllt.

In jedes Glas füllt man etwa bis zur Hälfte mit gewürfelten Erdbeeren. Dann gibt man in die obere Glashälfte jeweils die Joghurtmasse. Als Topping habe ich über alle Gläser noch einige gehackte Mandeln gestreut. Sehr erfrischend und sogar vegan!

Hinweis:
Wenn Ihr Euch nicht vegan ernährt, könnt Ihr für diese Joghurtcreme auch einen Becher normale Schlagsahne und ein großes Glas Naturjoghurt aus Kuhmilch verwenden. In dem Fall muss die Zuckermenge jedoch sicher etwas erhöht werden. Probiert es einfach mal aus!

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Ein pfiffiger Nachmittagssnack für kleine Obstmuffel: Fliegende Bananen Bienchen summen umher…

Immer wieder bekommt man von anderen zu hören, dass die Kinder kein Obst essen. Unsere Erfahrungen sind da ganz andere. Vor allen Dingen wenn man das Obst als kleinen Snack ansprechend herrichtet, hat hier noch niemand eine Obstmahlzeit verweigert. Auch Besucherkinder nicht. Und davon gibt es in unserem Hause mehr als reichlich 🙂
Wie wäre es denn so im Frühling mit einem passenden Tier – dem Bienchen? Das mag ich nicht nur des Namens wegen. Sobald die warme Frühlingssonne die Natur sanft wach küsst, fliegen auch die emsigen Bienchen umher. Neuerdings sogar als pfiffige Obstmahlzeit am Nachmittag!

Das wird gebraucht:
Frische Bananen, ein scharfes Küchenmesser, etwas Zartbitterkuvertüre, gehobelte Mandeln, Schokostäbchen, einen dünnen Pinsel

So wird’s gemacht:
Da im Obstkorb noch ein ganzer Schwung Bananen lag, gab es am Nachmittag einen lustigen Snack für den hungrigen Nachwuchs. Während ein kleines Stück Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmolz, habe ich die Bananen in Scheiben geschnitten.

Auf einem großen Teller verteilt man kleine „Flügel Pärchen“ für die Bienchen, die jeweils aus 4 gehobelten Mandelblättchen bestehen. Legt man die Bananenscheibe mittig darauf, bilden die Mandeln die Flügel an beiden Seiten.

Als Fühler habe mit dünne, mit Schokolade überzogene, Keksstäbchen in die liegenden Scheiben gesteckt. Nun fehlt den Obst Bienchen nur noch ihr gestreiftes Kleid. Das zeichnet man mit Hilfe eines dünnen Pinsel und der geschmolzenen Schokolade. Und schon summen und flattern ein ganzer Schwung an Bienen im Haus umher und eh man sich versieht noch viel schneller in kleine, hungrige Münder, summ, summ – weg sind sie!

Wer mag kann den Bienchen noch ein paar Blüten und Blumen aus Weintrauben, Erdbeeren, Himbeeren oder anderem Obst kreieren. Leider hatte ich davon nichts zur Hand. Daher gab es ausnahmsweise mal ein paar ungesunde Schokoblüten aus Schokolinsen, die vom Kindergeburtstag übrig geblieben waren 😉

Eine süße Bastelidee für Bienen aus Papier und Naturmaterial findet ihr übrigens in dieser Bastelanleitung, weitere süße Rezeptideen in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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Frühlingshafte Backidee für Ostern: Wir backen Osterhasen aus Hefeteig – mit Kindern backen

Wir sind im Ferienmodus: Keine festen Termine, kein Wecker, der den Tag schon früh einläutet, keine Hausaufgaben und Co. Dafür genießen wir die Ferientage als Familie in vollen Zügen. Und da meine Kinder allesamt gerne Backen, habe ich heute eine zuckersüße Rezept Idee für euch: Selbst gebackene Hasen aus Hefeteig, passend zum Osterfest. Diese kann man gemeinsam mit Kindern backen und hat gleich eine schöne Beschäftigungsidee für Feriennachmittage. Die süßen Hefehasen schmecken nicht nur zum Osterfrühstück, sondern auch zum Kaffeeklatsch, auf einem Ausflug, beim Picknick bei Sonnenschein im Garten oder auf dem Spielplatz.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 100 g Zucker, 80-100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 125 g Vanillepudding (aus Sojamilch oder ersatzweise Sojajoghurt mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml pflanzliche Milch, 1 TL Ei Ersatzpulver, Sojasahne zum Bestreichen, etwas Mehl zum Ausrollen sowie Mandeln, Hagelzucker, Pistazien (ungesalzen!), Schokolinsen, Hagelzucker, Schokotröpfchen zum Verzieren

So wird’s gemacht:
Zuerst bereitet man einen süßen Hefeteig zu, wie beispielsweise bei diesem Rezept beschrieben. Den Hefeteig teilt man in kleine Stücke (etwa in Größe eines Tennisballs). Daraus rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine lange Wurst, die zu den Enden hin schmal zuläuft.

Jetzt „knickt“ man die Teigrolle mittig und legt die beiden Enden über kreuz aufeinander. Jeder Hase wird mit Sojasahne (oder etwas Eigelb) eingepinselt. Mittig kann man dem Hasen eine Mandel als Nase in den Teig drücken und die Ohren mit etwas Hagelzucker oder gehackten Pistazien bestreuen.

Dann platziert man die Teighasen mit etwas Abstand auf dem gefetteten Backblech und bäckt die Hasen bei etwa 170° Grad für rund 30 Minuten. Die Hasen sind fertig sobald die Ränder leicht gebräunt sind.

Nachdem Auskühlen kann man den Hasen mit etwas geschmolzener Kuvertüre noch Augen aus Schokolinsen aufkleben.

Weitere Backideen für Ostern findet ihr in meinem Kreativbuch „Selbst gemachte Frühlingsdeko“, alles zum Thema Ostern in dieser Rubrik und Geschenke aus der Küche hier.

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Backidee für die Frühlingszeit: Knusprige Möhren als Geschenk aus meiner Küche mit Rezept & ein Gewinner

Auf meinem Blog zeige ich gerne Rezeptideen, die sich für Geschenke aus der Küche eignen. Solche kleinen und im wahrsten Sinne des Wortes „zuckersüßen“ Überraschungen kann man in der Osterzeit immer gut gebrauchen. Die selbst gebackenen Osterplätzchen in Karottenform fallen nicht nur gleich ins Auge, sondern sind auch auf dem gedeckten Frühstückstisch, dem österlichen Kaffeeklatsch oder einem gemütlichen Osterbrunch eine süße, essbare Deko.

Das wird gebraucht:
100 g Butter oder Margarine, 1 Ei, 70 g Zucker, 200 g Mehl, 1 Päckchen Vanillezucker, Mehl zum Ausrollen, Puderzucker für den Zuckerguss, etwas frisch gepressten Zitronen oder Orangensaft, 1 Päckchen Lebensmittelfarbe in orange, eine handvoll Pistazien & einen Plätzchenausstecher in Möhrenform

So wird’s gemacht:
Die Butter nimmt man vor dem Backen am besten eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank, damit sie schön weich ist und sich der Teig gut zubereiten lässt.

Das Mehl, die 70 g Zucker, das Ei, den Vanillezucker sowie die gewürfelte Butter gibt man in eine Rührschüssel und verknetet die Zutaten zu einem glatten Plätzchenteig. Sollte dieser zu trocken sein macht man ihn durch die Zugabe von einem Klecks Butter geschmeidiger. Der Teig lässt sich sofort weiterverarbeiten.

Auf einer sauberen Arbeitsfläche streut man etwas Mehl und rollt den Plätzchenteig darauf dünn aus. Daraus sticht man nun zahlreiche Möhren aus, die man auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech legt.
Ist der gesamte Teig zu Keksen verarbeitet, schiebt man die belegten Bleche in den Backofen. Die Osterkekse werden bei 165°C circa 15 Minuten gebacken. Anschließend zieht man die Backbleche aus dem Ofen und lässt die Plätzchen gut auskühlen.

In einer Dessertschale rührt man nun Puderzucker mit etwas frisch gepresstem Zitronen- oder Orangensaft an. Achtung, die Flüssigkeit am besten Teelöffelweise zum Puderzucker geben, damit der Guss nicht zu dünn wird!

Auf einem kleinen Brettchen gibt man ein paar Pistazien und hakt diese mit einem Messer klein. Nun bestreicht man mit einem Messer den oberen Plätzchenrand mit hellem Guss und streut die gehackten Pistazien darüber, so dass es wie Möhrengrün aussieht.

Sind alle Plätzchen soweit verziert, kommt der untere Teil an die Reihe. Dazu gibt man das Päckchen bzw. Pulver der Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss und färbt diesen orange ein. Damit bestreicht man nun mit einem Messer oder dünnen Backpinsel den unteren Teil der Möhrenplätzchen mit orangefarbenem Guss ein.

Viel Spaß beim Verpacken, Verschenken oder auch selber Naschen! Weitere süße Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Frühling hier und andere kreative Sachen da.

Zu guter Letzt gebe ich hier den Gewinner der Buchverlosung bekannt. Das Buch „Frühling im Holunderweg“ hat Kommentar Nr. 14 von Karin gewonnen. Bitte teile mir deine Anschrift mit, damit ich das Buch verschicken kann 🙂

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Rezeptidee: Milchreis mit Himbeeren zum Mittagessen, Nachtisch oder süße Nascherei

Alle kleinen und großen Schleckermäuler aufgepasst: mit dieser zuckersüßen Mahlzeit kommt ihr ganz sicherlich auf eure Kosten! Und diejenigen, die es auf dem Mittagstisch nicht so gerne süß mögen, die dürfen das Rezept auch gerne alternativ als köstlichen Nachtisch und Dessert probieren!

Das wird gebraucht:

400 g Milchreis, ca. 1,5 Liter Vollmilch, 2 Päckchen Vanillezucker,  80 g gemahlener Mohn, Puderzucker, 300 g Himbeeren (tiefgefroren oder im Sommer natürlich auch frische Beeren!), evt. 1-2 EL brauner Zucker

So wird’s gemacht:

Den Milchreis in einen großen, hohen Topf geben und mit 1,5 Litern Milch aufgießen. Dann unter ständigem (!) Rühren zum Kochen bringen. Ich lasse den Reis ca. 2-3 Minuten kochen und ziehe ihn dann vom Herd. Wenn der Topf einen Thermoboden hat, klappt es auf diese Weise prima.

Dort lasse ich den aufgekochten Milchreis ungefähr 30-40 Minuten ziehen. Zwischendurch rühre ich immer mal wieder um. Dabei kann man ganz gut kontrollieren ob die Milchmenge stimmt. Falls die Milch schon vom Reis aufgesogen wurde, kann man bei Bedarf einfach noch mal etwas nachschütten, damit der Reis auch wirklich weich wird und garen kann!

Während der Milchreis durchzieht, gebe ich die gefrorenen Himbeeren in einen kleinen Topf und lasse diese bei mittlerer Hitze auftauen und warm werden. Auch hier sollte man immer wieder gut durchrühren, damit nichts anbrennt. Wenn die Himbeeren wirklich schön warm sind, kann man bei Bedarf 1-2 Esslöffel braunen Zucker unterrühren, damit diese etwas süßer werden.

Ist der Milchreis dann fertig, gibt man ihn auf die Teller und gießt mit einer kleinen Soßenkelle etwas von den heißen Himbeeren darüber.

Ganz zum Schluss streut man sich noch etwas gemahlenen Mohn über den fruchtigen Milchreis. Mhh, das schmeckt einfach toll!

Ein kleiner Tipp:

Die ganz „Mohnverrückten“ unter Euch können auch die angegebene Menge gemahlenem Mohn direkt unter den fertigen Milchreis mischen, bevor man ihn auf die Teller gibt. Allerdings ist es bei der Variante schwierig für diejenigen, die keinen Mohn mögen.

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Geschenke aus der Küche: Backen mit Kindern – Bunte Bonbon Kekse zum Geburtstag oder zu Karneval

Na, habt Ihr Lust auf eine handvoll süßer „Kamelle“? Keine Angst, hiermit sind nicht die süßen, klebrigen Plombenzieher und Co. gemeint, sondern knackige, knusprige Keks-Bonbons! Genau davon habe ich kurzerhand ein ganzes Blech voll gebacken, da wieder einmal eine Geburtstagseinladung ins Haus geflattert kam und ich dem Geburtstagskind zusätzlich zum Geschenk noch eine Kleinigkeit überreichen wollte.

Das wird gebraucht:
200 g Mehl, 125 g weiche Butter, 1 Ei, 100 g Zucker, 80 g geschälte und gemahlene Mandeln, Mehl zum Ausrollen, Backpapier, einen Plätzchenausstecher in Bonbon Form, einen Eisbecher, etwas Cellophanfolie oder ein Bodenbeutel, rund 100 g dunkle Kuvertüre, bunte Schokolinsen, gehackte Pistazien (ungesalzen!), kleine Zuckerperlen (Nonpareilles) o.ä.

So wird’s gemacht:
Als erstes knetet man aus Mehl, der Butter, Ei, Zucker und den gemahlenen Mandeln einen Plätzchenteig. Wer keine gemahlenen Mandeln zur Hand hat, kann die angegebene Menge auch einfach durch Nüsse ersetzen!

Den fertigen Teig rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn (!) aus, sticht die „Bonbons“ aus und legt diese auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Die fertigen Bonbonkekse bäckt man bei 160° C Grad für circa 10 Minuten. Sobald die Ränder leicht gebräunt sind, sind die Kekse fertig.

Während die „Bonbons“ auskühlen, schmilzt man die Kuvertüre im Wasserbad. Jetzt bestreicht man eine Bonbonhälfte (die untere Seite!) mit der Schokolade und setzt passgenau eine zwei Kekshälfte von Oben darauf.

Sind alle Bonbons auf diese Weise gefüllt, geht es ans Verzieren. Schließlich dürfen richtige Bonbons auch bunt sein.

Dazu gibt man etwas Kuvertüre auf die Keksoberseite und streut zum Verzieren bunte Kleinigkeiten wie Zuckerperlen und Co. darauf.

Wenn der Schokoladenguss wieder fest ist, füllt man die Bonbons in einen Eisbecher und steckt diesen in Folie. So hat man nicht nur ein ausgefallenes Geburtstagsgeschenk sondern auch eine pfiffige Geschenkidee aus der Küche zur Hand.

Weitere bunte Faschingsideen findet Ihr in dieser Rubrik, alles rund um Kindergeburtstag & Co. da, Geschenkideen aus der Küche hier und zuckersüße Rezepte an dieser Stelle.

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