Stimmungsvolles Windlicht Upcyling und Bastelidee mit Naturmaterial: Ahornasen & sommerliches Grün

Auch wenn der Sommer langsam einkehrt, so mag ich es dennoch Drinnen weiterhin gemütlich. Und ein wenig sommerliches Grün in den eigenen vier Wänden schadet auch nicht. Als ich vom Einkauf über den Spielplatz nach Hause spazierte, viel mein Blick auf den Ahornbaum, an dessen Zweigen es vor lauter Ahornnasen nur so wimmelte. Da ich damit ja ausgesprochen gerne kreativ bin und schon so einiges gebastelt habe (beispielsweise wie diese süßen, herum summenden Bienchen – eine tolle Bastelidee für kleine Kinderhände!), musste ich mir kurzerhand ein paar davon stibitzen. Denn irgendwann segeln die Nasen ja dann eh in Richtung Boden…

Das wird gebraucht:
Allerhand frisch gesammelte Ahornnasen, biegsamen Basteldraht (nicht zu dünn!), kleinere, naturbraune Holzperlen, ein altes Marmeladenglas, Teelicht und eine Schere

So wird’s gemacht:
Wenn die Ahornnasen ganz frisch sind, klappt dieses DIY am allerbesten. Und zwar benötigt man einen etwas festeren Basteldraht und mit diesem kann man wie mit einer Nähnadel, durch das Ende der Ahornnasen durchpieken und diese auf diese Weise auffädeln.

Da mir das allein zu langweilig war, habe ich zwischen jede gefädelte Ahornnase eine kleine Holzperle gefädelt, die den kleinen Sommerkranz etwas auflockern und zudem ein netter Augenfang sind.

Wenn dieser kleine Sommerkranz lang genug ist, dreht man die beiden Drahtenden ineinander, so dass nichts mehr aufgehen kann und stellt einfach ein leeres Marmeladenglas samt kleiner Kerze, oder wie in meinem Fall einem Teelicht, hinein.

So zaubert das kleine Sommerwindlicht eine behagliche schöne Stimmung auf den Esstisch, Fensterbank oder das Regal. Und das frische Grün leuchten auf diese Weise ganz besonders schön…

Habt Ihr auch schon mal mit Ahornnasen gebastelt und ein paar Bastelideen dazu?

Weitere Upcycling Ideen gibt es übrigens in dieser Rubrik, Deko Ideen da, alles zum Thema Sommer hier, mehr Grünes dort und andere kreative Sachen tummeln sich an dieser Stelle 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Bastelidee für Kinder: Stempelspaß – wir basteln uns Stempel aus Moosgummi

Damit uns zu Hause nicht langweilig wird, haben wir mal wieder gebastelt. Das Basteln macht nicht nur den Kindern großen Spaß, sondern auch mir. Zudem ist so ein kreatives Werkeln immer ein ganz willkommenes Nachmittagsprogramm. Dieses Mal haben wir Stempel gebastelt. Das geht kinderleicht, wetten?

Das wird gebraucht:
Große Korken (am besten von Sektflaschen), etwas Bastelkleber (hilfreich ist ein Klebestift), eine kleine Kinderschere, ein Bogen Moosgummi, ein breiter Borstenpinsel, ein Wasserfarbkasten, alte Tageszeitungen, ein Glas mit Wasser und optional für jüngere Kinder einen Malkittel / Bastelkittel

So wird’s gemacht:
Stempel selber machen ist ganz leicht. Dazu braucht man etwas Moosgummi. Aus dem schneidet man sich mit Hilfe der Bastelschere kleine Motive aus.

Zum Beispiel wie in unserem Fall eine Hundepfote und passend dazu ein kleiner Knochen. Diese klebt man am besten mit einem Klebestift auf die untere, flache Seite eines Korken. Den Klebstoff lässt man einen Moment trocknen und dann kann der Stempel-Spaß beginnen.

Mit etwas Wasser und Wasserfarbe streicht man Farbe auf das Stempelmotiv und anschließend bedruckt man damit altes Zeitungspapier. Bei uns heißt das Motto nicht „Immer der Nase nach“, sondern immer der Hundepfote nach. Wo die bloß hinführt? Ja, richtig zu dem kleinen Berg mit Hundeknochen!

Ein kleiner Tipp:
Mit diesen selbst gemachten Stempeln lassen sich natürlich auch ganze Bilder stempeln, tolles Geschenkpapier selber machen oder kleine Geschenkanhänger basteln. Dazu braucht man nur etwas unifarbenes Geschenkpapier in nicht zu dunklem Farbton, damit man die Stempel auch noch sieht 😉

Warum sich unsere Stempel um das Thema Hund drehen, verrate ich euch in Kürze. Bis dahin findet ihr weitere Bastelideen für Kinder in dieser Rubrik, allerhand „Spiel und Spaß“ dort und andere kreative Sachen da.

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Sommerküche & vegetarisches Rezept: Aus der Pfanne – Gnocchi mit frischem Spargel, Tomaten, Spinat & Parmesan

Wenn sich an den Vormittagen auf meinem Schreibtisch die Arbeit türmt bin ich immer froh über Mittagsmahlzeiten und Familiengerichten, die möglichst schnell zubereitet sind. Da greife ich dann und wann auch schon mal zu Zutaten aus der Frischtheke, weil mit Mittags einfach keine Zeit bleibt eine Stunde oder mehr mit Kochen zu verbringen. Daher gab es diese Woche bei uns ausnahmsweise mal fertige Gnocchi (ein köstliches Rezept für selbst gemachte Gnocchi findet ihr hier & dort) und einem Schwung an frischem Gemüse!

Das wird gebraucht:
800 g Gnocchi (aus der Frischetheke im Supermarkt), 250 g Cocktail Tomaten, 500 g grünen Spargel, 1 Zwiebel, 50 g Pinienkerne, 1 Knoblauchzehe, 100 g frischer Baby Spinat (als Salat, nicht tiefgefroren!), 100 g Parmesan, Paprika edelsüß, Pfeffer, Kräutersalz sowie pflanzliche Margarine oder etwas Öl zum Braten

So wird’s gemacht:
Aufgrund der Menge habe ich das Essen in zwei verschiedenen Pfannen zubereitet, damit es schneller geht. In einer der beiden großen Pfannen erhitzt man das Fett und brät die Gnocchi darin bis diese schön gold gelb sind.

In der zweiten großen Pfanne wird das Gemüse gegart. Der Vorteil bei grünem Spargel ist, dass man ihn nicht zu Schälen braucht. Da reicht es in der Regel aus, den untern Strunk abzuschneiden.

Danach teilt man die Spargelstangen in kleinere Stücke und gibt diese mit einer fein gewürfelten Zwiebel in die heiße und mit Fett bestückte Pfanne.

Kurz bevor der Spargel bissfest ist, presst man eine geschälte Knoblauchzehe sowie die Pinienkerne hinein und würzt das Gemüse mit frisch gemahlenem Pfeffer, süßer Paprika und Kräutersalz.

Die fertigen Gnocchi richtet man auf den Teller an und gibt noch ein paar Tomatenscheiben sowie frischen Baby Spinat als Salat darüber. Diejenigen, die sich nicht streng vegan ernähren dürfen sich auch noch etwas frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan über das Essen streuen. Dann heißt es – guten Appetit!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort!

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DIY Bastelidee: Ein selbst gemachter Geschenk Gutschein der besonderen Art – ein Kuchen Schmetterling

Für die Eltern Kind Zeitschrift KIZZ habe ich vor ein paar Wochen eine tolle Strecke zum Thema „Kochen mit Kindern“ geschrieben und auch fotografiert. Unter anderem gab es herbei das Thema „Kindergeburtstag“ zu dem ich einen pfiffigen Geburtstagskuchen gebacken und mit meinen Kindern gestaltet habe. Da dieser Kuchen in Schmetterlingsform so gut ankam, wurde er hier kurzerhand gleich noch einmal gebacken. Aber nicht zum selber Naschen, sondern als richtiger Geburtstagskuchen bzw. Geburtstagsgeschenk in Form eines Gutscheins. Wie die meisten von euch ja wissen, verschenken wir zu Geburtstagen gerne Zeit in Form von besonderen Erlebnissen, Ausflügen und Co. Eine umfassende Liste mit tollen Geschenkideen für Kinder findet ihr in diesem Blog Artikel.
Doch nun verrate ich euch, wie man einen solchen Gutschein basteln kann.

Das wird gebraucht:
1 großer Karton, Bleistift, Schere, Tesafilm, Packpapier, etwas grünes Tonpapier, ein Gutschein aus einem weißen Blatt Papier, Klarsichtfolie, bunte Papierreste, Buchstabenstempel, Stempelkissen, Bastelkleber, ein Stück Pfeiffenputzer, zwei kleine Glöckchen, einen Motivlocher Kreis (Durchmesser 1 cm), ein Geburtstagskuchen

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man mit Hilfe eines großen Kuchentellers, Bleistift und Schere einen Kreis aus Karton aus. Damit dieser schöner aussieht und keine Aufkleber bzw. Aufdrucke mehr zu sehen sind, habe ich diesen Karton mit Packpapier überzogen und dieses am unteren Rand bzw. der Kartonrückseite verklebt.

Auf ein Din A4 Blatt druckt man den gewünschten Gutschein für das Geburtstagskind sowie alle nötigen Details. Dann rollt man das Blatt zu einer Rolle und wickelt dies in etwas durchsichtige Geschenkfolie ein. Das untere Folienende stopft man in die Papierrolle hinein, so dass diese nicht mehr sichtbar ist.

Für das obere Ende und den Schmetterlingskopf benötigt ihre ein Stück Pfeiffenputzer und zwei kleine Glöckchen. Den Pfeiffenputzer dreht ihr einmal um das obere Folienende und steckt auf die beiden nach oben zeigenden Enden je ein kleines Metallglöckchen. Damit diese nicht abfallen kann man das obere Drahtende leicht umbiegen, so dass die Glöckchen wirklich fest sitzen.

Damit deutlich ist, dass es sich hierbei um einen Geschenkgutschein handelt habe ich aus bunten Papierresten mit dem Lochstanzer farbige Kreise gestanzt und auf diese „Gutschein“ gestempelt. Diese klebt man vom Schmetterlingskopf angefangen der Reihenfolge nach auf den Gutschein.

Jetzt fehlt nur noch etwas grüne Frühlingswiese damit sich der Schmetterling auch wohl fühlt. Dazu habe ich aus grünem Papier Grashalme geschnitten und auf den Karton geklebt. Nun den Kuchen darauf platzieren, den Gutschein in die Mitte legen und viel Spaß beim Verschenken!

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag & Kinderfeste gibt es in dieser Rubrik, weitere Geschenke aus meiner Küche hier, pfiffige Verpackungsideen dort und anderes Kreatives da.

Und weil ich Mittwochs ganz besonders gerne DIY, Basteln und leckeren Kuchen mag, schicke ich die Idee heute auch zu Vanessa 🙂

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DIY und Verpackungsidee: Blühender Mohn als Geschenkverpackung oder große Klatschmohn-Liebe

Eine Freundin von mir hatte Geburtstag. Und eigentlich hatte ich schon seit längerem eine zur Jahreszeit passende Idee im Kopf und diese versuchsweise auch schon angefertigt. Da ich kurz vorher jedoch eine Runde an der frischen Luft war und mir immer noch das zauberhafte Bilder des roten Klatschmohns am Feldrand im Kopf herumspuckte, habe ich mich wieder einmal kurzerhand um entschieden. Allerdings gefiel mir die Idee so gut, dass es sicherlich nicht die letzte Geschenkverpackung war, die ich auf diese Weise gestaltet habe 😉

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier, rotes Seidenpapier unifarben, eine Bastelschere, grünes Tonpapier, kleine, schwarze Perlen, grünes Masking Tape, Klebstoff, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, Buchstabenstempel und ein kleines Stempelkissen in schwarz

So wird’s gemacht:
Das Geschenk wanderte zuerst, wie meistens bei mir üblich, in eine Stück Packpapier. Das mag ich einfach zu gerne und man kann es einfach hervorragend mit allen Farben und Materialien kombinieren.

Dann habe ich mir aus rotem Seidenpapier per Hand Blütenblätter geschnitten. Diese kommen der Größe einer richtigen Mohnblume schon sehr nah und haben mal ganz grob gesagt die Form von Herzen. Auf den Detailfotos kann man das hoffentlich ganz gut erkennen.

Aus etwa 6 dieser Blütenblätter habe ich den Blütenkopf einer Mohnblume gelegt und die unteren, schmalen Enden mit einem kleinen Stück Masking Tape zusammengebunden, damit nichts mehr auseinander fällt.

Den langen Stiel habe ich aus grünem Tonpapier geschnitten und samt der roten Blüte aufgeklebt. Damit der Mohn noch echter aussieht, habe ich ein paar winzige, schwarze Perlen in den Blütenkopf hinein geklebt.

Und weil es sich bei dieser Verpackung um ein Geburtstagsgeschenk handelt, habe ich noch den Namen in einem Bogen um den geschwungenen Stiel der Blume gestempelt.

Als meine Tochter ins Zimmer kam fragte sie ganz begeistert: „Hast du da eine echte Mohnblume auf das Geschenk geklebt, Mama?“ Offenbar ist diese Deko der echten Blume zum Verwechseln ähnlich, was mich natürlich ausgesprochen freut!

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr übrigens in dieser Rubrik und anderes Kreatives da.

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Sommer in der Flasche oder DIY Etiketten für Holunderblütensirup – Geschenke aus der Küche nett verpackt

Es ist soweit: vor ein paar Tagen habe ich den ersten blühenden Holunder erspäht! Also ist nun die Zeit um neuen Holundersirup einzukochen. Auf diese Weise kann man den Sommer nicht nur für eine Weile konservieren und sich an verregneten Tagen daran erfreuen, sondern hat ein paar sommerliche Mitbringsel für Einladungen, Grillabende oder ein Sommerfest parat. Denn in diesen Fällen kann man den selbst gemachten Holunderblütensirup ganz wunderbar als Geschenk aus der Küche nutzen. Falls Ihr dazu ein passendes Rezept oder gar wertvolle Tipps zur Herstellung benötigt, werft einfach einen Blick in diese Rezeptidee.

Das wird gebraucht:
Kleinere Flaschen mit selbst gemachtem Holunderblütensirup, ein Bogen Kraftpapier, eine Schere, eine Lochzange, etwas Kordel, einen weißen Lackstift (breite Spitze), einen gelben Lackstift sowie Buchstabenstempel sowie ein Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Aus dem Kraftpapier schneidet man sich mit der Schere einen Anhänger oder Etikett in der gewünschten Größe. Meine Etiketten sind in etwa 8 x 4 cm groß.

Wer sich dies nicht per Hand zutraut, fertigt sich dafür vorab einfach eine kleine Schablone an oder verwendet einen Motivstanzer in XXL Format.

Nun „stempelt“ bzw. tupft man mit dem weißen, breiten Lackstift jeweils 5 Blütenblätter als zusammenhängende Blüte auf das Papier. Da die Holunderblüten immer in großen Trauben zusammenhängen, sollte man davon schon einen ganzen Schwung weißer Sternenblüten auf das Papier malen.

Wenn die Lackstifttupfen gänzlich trocken (!) sind, tupft man mit der dünnen Spitze des gelben Lackstifts Mini kleine Pünktchen in jede der Blüten. Somit sehen die Blüten dem echten Holunderstrauch sehr ähnlich.

Jetzt fehlt noch eine Öffnung, damit man etwas Kordel zum Aufhängen durch das selbst gemachte Label ziehen kann.

Und zum Schluss habe ich meine Anhänger noch mit dem Schriftzug Holunder bestempelt. Pro Etikett sollte man ungefähr 5 Minuten Zeit für die Fertigstellung einplanen.

Weitere Ideen für selbst gemachte Geschenkverpackungen findet ihr in dieser Rubrik, Geschenke aus der Küche dort und andere kreative Sachen da.

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Ausflugstipp für Familien im Bergischen Land: Ein Besuch im Nordpark mit Wildgehege in Wuppertal

Schöne Familienausflüge gibt es bei uns das ganze Jahr über. Besonders an Wochenenden sind wir gerne unterwegs. Aber es muss nicht immer ein aufwändiger Familienausflug sein. Spontane Unternehmungen in der näheren Umgebung, die nichts kosten und keine lange Anfahrt mit sich bringen, sind hier stets Willkommen.

So haben wir vor kurzem das sonnige Wetter genutzt und haben den Nordpark in Barmen besucht. Obwohl ich Wuppertalerin bin muss ich zugeben, bislang noch nie dort gewesen zu sein.

Dabei ist dies ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel für Familien. Gerade für die, die noch kleinere Kinder haben und vielleicht einfach einen Nachmittag im Grünen verbringen möchten.

Zuerst waren wir die Rehe füttern, die hier in einem sehr weitläufigen Wildgehege zu finden sind. Entsprechendes Tierfutter, für das hier lebende Damwild, kann man an einem Automaten für diesen Zweck ziehen.

Anschließend sind wir eine große Runde um das Wildgehege spaziert und haben ein wenig die verschiedenen Pfade und Ecken des Nordparks erkundet. Der Park hält für jeden Besucher das passende bereit:

Schöne Strecken, die mitten durch den Wald führen, Bänke am Wegesrand zum Ausruhen, weitläufige Wiesen zum Spielen oder auch zum Sonne tanken. Wer mag, bringt sich einfach eine Picknick Decke mit. Platz dafür gibt es hier reichlich.

Dann geht es in Richtung Osten. Hier gibt es aus Ausflugslokal, was derzeit ganz offenbar renoviert wird. Davor sind ein kleiner Spielplatz sowie eine größere Sitzecke.

Ein Stück dahinter hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt. Hier findet man auch einen größeren Spielplatz mit unterschiedlichen Spielgeräten sowie einen kleinen Sportparcours für alle, die sich aktiv bewegen und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten. Für alle Besucher, die gerne mit dem Ball spielen, gibt es einen von Bäumen umsäumten Bolzplatz.

Zu guter Letzt erkunden wir noch den östlichen Teil des Nordpark, denn hier gibt es den seit 2016 installierten Skywalk. Von dieser Aussichtsplattform aus, hat man einen ebenfalls einen großartigen Ausblick auf die Wuppertaler Stadtteile Langerfeld und Barmen.

Weitere Ausflugsziele in Wuppertal, von denen ich bereits berichtet habe sind der Vorwerkpark, die Barmer Anlagen, der Elisenturm, der Botanische Garten, dem grünen Zoo oder auch der Skulpturenpark Waldfrieden. Andere schöne Ausflugstipps tummeln sich übrigens in dieser Rubrik und mehr „Grün“ da.

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Rezeptidee für den Sommer & die Erdbeerzeit: Fruchtiger Nachtisch oder Erdbeer Joghurt im Glas – vegan

In der Erdbeerzeit komme ich bei keinem Einkauf an frischen Erdbeeren vorbei. Erdbeeren gehören eindeutig zu meinem absoluten Lieblingsobst. Deshalb hängen diese seit kurzem auch als Deko am Fenster. Und an warmen Sommertagen, wenn die Sonne warm vom blauen Himmel lacht und der Hunger auf etwas Kühles mit frischem Obst wächst, gibt es bei uns schon mal ein süßes Dessert nach dem Mittagessen oder als eine Art Obstsnack für den Nachmittag. Dieser ist ganz schnell gemacht – schließlich hat bei so tollem Sommerwetter niemand Lust lange in der Küche zu stehen. Ich für meinen Fall jedenfalls nicht 😉

Das wird gebraucht:
250 g Sojasahne bzw. pflanzliche Schlagcreme zum Aufschlagen (diese ist auf der Verpackung als solche gekennzeichnet!), 400 g Soja Joghurt Natur oder Vanille, 1 Päckchen Vanillezucker, 500 g. frische Erdbeeren, 1-2 Esslöffel gehackte Mandeln, je nach Bedarf noch etwas normalen Zucker

So wird’s gemacht:
Die Sojasahne stellt man am besten einen Tag vorher in den Kühlschrank. So lässt sich diese prima aufschlagen und wird recht schnell fest.

In der Rührschüssel gibt man dann den Joghurt und den Vanillezucker hinzu.

Auf die Zugabe von weiterem Zucker habe ich hierbei verzichtet, da der Sojajoghurt immer etwas süßlich schmeckt und die Erdbeeren wirklich reif und süß waren. Schmeckt es am besten ab, bevor ihr die Creme in Gläser füllt.

In jedes Glas füllt man etwa bis zur Hälfte mit gewürfelten Erdbeeren. Dann gibt man in die obere Glashälfte jeweils die Joghurtmasse. Als Topping habe ich über alle Gläser noch einige gehackte Mandeln gestreut. Sehr erfrischend und sogar vegan!

Hinweis:
Wenn Ihr Euch nicht vegan ernährt, könnt Ihr für diese Joghurtcreme auch einen Becher normale Schlagsahne und ein großes Glas Naturjoghurt aus Kuhmilch verwenden. In dem Fall muss die Zuckermenge jedoch sicher etwas erhöht werden. Probiert es einfach mal aus!

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Bastelidee & DIY für Kinder: Wir basteln Erdbeeren als Deko Girlande für das Kinderzimmer – Bastelspaß pur!

Im Kinderzimmer war es endlich mal wieder an der Zeit für eine neue Fensterdeko. Die frisch geputzten Fenster sahen ohne Dekoration einfach zu kahl aus. Daher haben wir an einem Nachmittag den großen Esstisch zum Basteltisch umfunktioniert und gemeinsam drauf los gebastelt. Dabei herausgekommen ist eine farbenfrohe bunte Deko im fruchtigen Erdbeer-Look. Da bei uns große Erdbeerliebe herrscht, war es nur eine Frage der Zeit wann diese nicht nur im Essen sondern auch woanders landen. Also ran an den Wasserfarbkasten und losgepinselt.

Das wird gebraucht:

Malkittel, wasserfeste Unterlage oder Zeitungspapier, ein Bogen weißer Tonkarton, eine Bastelschere, einen schwarzen Fineliner, grünes Tonpapier / Bastelpapier, Bastelkleber, Nylongarn, Pinsel, ein Glas mit Leitungswasser, rote Wasserfarbe, einen Bleistift

So wird’s gemacht:
Zuerst deckt man den Tisch mit einer Bastelunterlage oder alten Zeitungen ab, damit keine Farbe dran kommt. Die kleinen Bastler schlüpfen derweil in einen Malkittel.

Dann wird mit einem möglichst breiten Pinsel der weiße Tonkarton mit reichlich roter Wasserfarbe angemalt. Diese darf ruhig ungleichmäßig verteilt sein, damit die gebastelten Erdbeeren echter aussehen.

Aus einem alten Nudelkarton habe ich eine große Erdbeere als Vorlage ausgeschnitten und diese als Bastelschablone verwendet. Da man jede Erdbeere in zweifacher Ausführung benötigt und man diese gegeneinander klebt, ist es hilfreich, wenn die Früchte dieselbe Form haben.

Während die Wasserfarbe trocknet, schneidet man aus dem grünen Bastelpapier für jede Erdbeere zwei grüne „Blätter“ für den oberen Rand.

Diese haben wir frei Hand ohne Vorlage geschnippelt. Daher sind diese in der Größe her auch nicht 100% identisch.

Dann zeichnet man auf die weiße Rückseite des Tonkartons viele Erdbeeren und schneidet diese aus. Anschließend bekommt jede Erdbeere klitzekleine Pünktchen, die man am besten mit einem ganz dünnen Filzstift oder Fineliner aufmalt.

Die bemalten Erdbeeren werden nun an durchsichtiges Nylongarn geklebt. Dazu bestreicht man eine Hälfte mit Kleber, legt das Nylongarn mittig dazwischen und drückt die zweite Erdbeerhälfte passgenau dagegen, so dass die beiden bemalten Seiten nach Außen zeigen.

An den oberen Rand klebt man von jeder Seite etwas von dem Erdbeergrün. So geht man mit allen Erdbeeren vor, bis die Girlande die gewünschte Länge hat. Damit kann man nun das Fenster, eine Tür oder auch die Wand dekorieren.

Eine weitere Idee mit selbst gebastelten Erdbeeren aus Papier findet ihr in dieser Bastelanleitung, weitere DIY für Kinder in dieser Rubrik und anderes Kreatives da.

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Ein pfiffiger Nachmittagssnack für kleine Obstmuffel: Fliegende Bananen Bienchen summen umher…

Immer wieder bekommt man von anderen zu hören, dass die Kinder kein Obst essen. Unsere Erfahrungen sind da ganz andere. Vor allen Dingen wenn man das Obst als kleinen Snack ansprechend herrichtet, hat hier noch niemand eine Obstmahlzeit verweigert. Auch Besucherkinder nicht. Und davon gibt es in unserem Hause mehr als reichlich 🙂
Wie wäre es denn so im Frühling mit einem passenden Tier – dem Bienchen? Das mag ich nicht nur des Namens wegen. Sobald die warme Frühlingssonne die Natur sanft wach küsst, fliegen auch die emsigen Bienchen umher. Neuerdings sogar als pfiffige Obstmahlzeit am Nachmittag!

Das wird gebraucht:
Frische Bananen, ein scharfes Küchenmesser, etwas Zartbitterkuvertüre, gehobelte Mandeln, Schokostäbchen, einen dünnen Pinsel

So wird’s gemacht:
Da im Obstkorb noch ein ganzer Schwung Bananen lag, gab es am Nachmittag einen lustigen Snack für den hungrigen Nachwuchs. Während ein kleines Stück Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmolz, habe ich die Bananen in Scheiben geschnitten.

Auf einem großen Teller verteilt man kleine „Flügel Pärchen“ für die Bienchen, die jeweils aus 4 gehobelten Mandelblättchen bestehen. Legt man die Bananenscheibe mittig darauf, bilden die Mandeln die Flügel an beiden Seiten.

Als Fühler habe mit dünne, mit Schokolade überzogene, Keksstäbchen in die liegenden Scheiben gesteckt. Nun fehlt den Obst Bienchen nur noch ihr gestreiftes Kleid. Das zeichnet man mit Hilfe eines dünnen Pinsel und der geschmolzenen Schokolade. Und schon summen und flattern ein ganzer Schwung an Bienen im Haus umher und eh man sich versieht noch viel schneller in kleine, hungrige Münder, summ, summ – weg sind sie!

Wer mag kann den Bienchen noch ein paar Blüten und Blumen aus Weintrauben, Erdbeeren, Himbeeren oder anderem Obst kreieren. Leider hatte ich davon nichts zur Hand. Daher gab es ausnahmsweise mal ein paar ungesunde Schokoblüten aus Schokolinsen, die vom Kindergeburtstag übrig geblieben waren 😉

Eine süße Bastelidee für Bienen aus Papier und Naturmaterial findet ihr übrigens in dieser Bastelanleitung, weitere süße Rezeptideen in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

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