DIY & Bastelidee: Lichtertüte „Let it snow“ als stimmungsvolles Windlicht für die Winterzeit

Auch nach Weihnachten mag ich den Lichterglanz am Abend gerne. Daher dürfen auch in der Winterzeit Kerzenlicht und etwas Deko in unserem Haus nicht fehlen. Ein ganz zauberhaftes Licht verbreiten selbst gebastelte Lichtertüten. Die sind schnell gemacht und benötigen auch nicht viel an Material. Papierbeutel habe ich zum Verpacken immer griffbereit und leere Marmeladengläser sammeln sich ebenfalls in einer Kiste.
Darüber hinaus sind diese selbst gemachten Windlichter auch eine süße Geschenkidee. Sie kosten nicht viel und eignen sich daher bestens als kleines Mitbringsel in der Winterzeit.

Das wird gebraucht:
1 Papierbeutel bzw. Bodenbeutel aus Papier in weiß, Mini Stempel Schneeflocke, ein kleines Stempelkissen in grau, Marmeladenglas, Teelicht, Schere, Wellpappe, Motivlocher Schneeflocke (klein), Bastelkleber, Metallöse, Nietenzange, Lochzange, weißes Transparentpapier extra stark, selbstklebende Perle

So wird’s gemacht:
Den Bodenbeutel verwendet man hierfür am besten in weiß. So leuchtet die Tüte in der abendlichen Dunkelheit besser. Dann bestempelt man den Beutel von beiden Seiten mit einem kleinen Ministempel. In meinem Fall war es eine kleine Schneeflocke, passend zur Jahreszeit.

Dann habe ich aus einem kleinen Stück Wellpappe ein Rechteck geschnitten und aus dem festen Transparentpapier (meins war mit kleinen Schneeflocken versehen, die man alternativ auch mit einem weißen Lackstift auftupfen kann) einen Wimpel.

Dieser ist etwas schmaler und kleiner als die Wellpappe. Diese legt man übereinander, legt diese mittig an den oberen Rand der Papiertüte und locht diese mit einer Lochzange (oder dem Locher).

Dann steckt man eine Metallöse hindurch und befestigt diese mit einer Nietenzange.

Den unteren Teil der Wellpappe habe ich noch mit einer kleinen, aus Pappe ausgestanzten Schneeflocke verschönert und dem kleinen Eiskristall in der Mitte eine Perle aufgeklebt.

Nun faltet man den Papierbeutel auseinander, stellt ein Marmeladenglas samt Teelicht hinein und dann kann das winterliche Leuchten beginnen…

Eine weitere süße Idee für ein Winterlicht findet Ihr in dieser Bastelanleitung, andere Deko Ideen in dieser Rubrik, alles zum Winter dort und anderes Kreatives da.

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Gute Besserung: Eine klitzekleine Geschenkidee zur Aufmunterung nett verpackt

Glücklicherweise sind meine Kinder mit reichlich Empathie gesegnet. Vor kurzem ging es einer kleinen Freundin leider gar nicht gut. Das beschäftigte meine jüngste Tochter wirklich sehr. Daher haben wir uns spontan überlegt die kleine Patientin einfach zu beglücken. Dazu musste ich erst mal einen Moment überlegen. Am besten wäre eine Kleinigkeit, die auch dann zum Einsatz kommen kann, wenn man das Bett hüten muss. Die war dann auch gefunden. Zu Hause ging es dann ans Verpacken. Denn diese sollte die junge Dame zusätzlich etwas aufheitern und gute Laune verbreiten. Dazu kamen kreative, kleine Kinderhände und reichlich bunte Farbe zum Einsatz!

Das wird gebraucht:
Naturweißes Papier, Wasserfarben, ein kleiner Becher mit Wasser, Buchstabenstempel samt Stempelkissen, Schere, Klebstoff und ein Blatt alte Zeitung

So wird’s gemacht:
Das Geschenk habe ich in naturweißes Papier gepackt. Das eignet sich für eine farbige Gestaltung am besten. Nun durfte der Finger kurz (!!!) in Wasser getaucht werden und ab damit in die Wasserfarbe. Bei uns hat die Farbe Rot den Anfang gemacht, da ein kunterbunter Regenbogen die Verpackung zieren sollte.

Also mit dem roten Finger einen Abdruck nach dem nächsten auf das Papier drucken. In einem schönen großen Bogen, so dass die folgenden Farben ebenfalls Platz darunter finden. Zwischendurch muss der Finger immer mal wieder ins Wasser und in die Farbe. Anschließend folgten gepunktete Fingerabdrücke in Orange, Gelb, Grün, Blau und Lila.

Über den leuchtenden Regenbogen haben wir mit den Buchstabenstempeln „Gute Besserung“ gestempelt. Und damit jeder weiß für wen dieses kleine Gute Besserungs- Geschenk ist, haben wir auf einer alten Tageszeitung Buchstaben ausgeschnitten und den Namen der Freundin unter den Regenbogen geklebt. Wir wünschen daher „Alles Gute“ und hoffen auf eine schnelle Genesung 🙂

Und euch wünsche ich ein ganz gemütliches Wochenende!

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Vegan Kochen für die Familie: Rezeptidee – winterliches Gemüseallerlei als Eintopf oder heiße Suppe

Jeden Tag ein neues Gericht auf den Mittagstisch zu zaubern, stellt einen als „Familien-Köchin“ wirklich vor eine Herausforderung. Immer wieder stelle mir die Frage „was soll ich heute bloß kochen?!“.
Da ich in der kalten Jahreszeit gerne eine heiße Suppe mag und hier der Wunsch nach Fenchel laut wurde, gab es vor einigen Tagen einen winterlichen Gemüseeintopf. Nicht alle schreien bei diesem Gemüse laut „Hurra“, aber ab und zu ist Herr Fenchel bei uns schon zu Gast 😉

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Das wird gebraucht:
Pflanzliches Öl, 4 Kartoffeln, 1 rote Paprika, 2 Fenchelknollen, 1 Stange Lauch, 1 Zwiebel, 1 große Dose Tomaten, 1 Esslöffel Gemüsebrühe, etwas Wasser, Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Paprika edelsüß

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So wird’s gemacht:
Zuerst schält man die Zwiebel und schneidet diese in kleine Würfel. Die Kartoffeln werden geschält und gewürfelt. Ebenso wie der Fenchel und die rote Paprika.

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Nun erhitzt man in einem großen, hohen Topf das Öl, dünstet die Zwiebelwürfel darin an und gibt die Kartoffelwürfel, Paprika und eine handvoll Fenchel hinzu. Anschließend bedeckt man das Gemüseallerlei mit Wasser und gibt einen Esslöffel Gemüsebrühe hinzu. So lässt man das Gemüse eine Weile köcheln.

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Den Lauch schneidet man in Ringe und gibt diese erst dann mit zu dem Gemüse, bevor dieses fast bissfest ist. In einem separaten Topf mischt man die Tomaten, den restlichen Fenchel sowie die o.g. Gewürze und püriert dies ganz fein.

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Sobald der Lauch und das Gemüse bissfest sind, rührt man die pürierte Tomatenfenchelmasse gleichmäßig unter. Nun kocht man den Eintopf nochmals kurz auf und schmeckt die Suppe mit Pfeffer und Salz ab. Bei Bedarf kann man auch mit den anderen Gewürzen noch etwas nachwürzen.

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Ein kleiner Tipp:
Wer lieber Suppe ohne Stückchen isst oder den Kindern das Gemüse „unterjubeln“ möchte, kann die Suppe auch komplett pürieren. Und wer sich nicht vegan ernährt, kann das Gericht mit einem Klecks Creme Fraiche oder einem Schuss Sahne verfeinern.

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Weitere herzhafte Rezepte findet ihr übrigens in dieser Rubrik, reine Vegane Kochideen dort.

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Verpackungsliebe & Geschenkverpackung: Im Garten steht ein Schneemann mit Besen und netter Botschaft

Geschenke zu verpacken macht einfach Spaß. Vor allen Dingen, weil ich mich dabei so richtig kreativ austoben kann. Außerdem freut sich auch der Beschenkte, wenn bereits die Verpackung ins Auge fällt und ganz liebevoll gestaltet wurde. Daher habe ich ein verpacktes Geschenk wieder einmal ganz pfiffig und außergewöhnlich gestaltet, ähnlich wie bei diesem Geburtstagsgeschenk. Ganz winterlich und aus diesem Grunde auch mit einem freundlichen, kugelrunden Schneemann…

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Das wird gebraucht:
Weißes Wabenpapier, möglichst neutrales Geschenkpapier, eine Bastelschere, Kleber, Heißklebepistole samt Klebepatrone, Gartenschere, dünne Leinenkordel, ein kleines Stück graues, weißes, schwarzes und rotes Papier (hier reicht ein kleiner Rest), ein Stück dünne Pappe oder eine leere Verpackung, einen dickeren Zweig sowie ein langer, dünner Zweig, Geschenkband

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So wird’s gemacht:
Beim Aufräumen fiel mir vor einigen Tagen weißes Wabenpapier in die Hände. Perfekt für meine entworfene Geschenkverpackung.

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So habe ich aus dem Wabenpapier drei Halbkreise und unterschiedlichen Größen geschnitten. Aufgeklappt ergeben diese dicken Kugeln, mit denen ich einen fröhlichen Schneemann auf das verpackte Geschenk kleben wollte.

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Aus meiner Restekiste mit Papierschnipseln habe ich mir die passenden Farben gesucht und dem Schneemann passend zum gestreiften Geschenkpapier einen grauen Hut geschnitten sowie eine leuchtend rote Möhrennase und zwei schwarze Knopfaugen.

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Außerdem aus einem weißen Tonpapierrest einen langen Schneemann Arm. Der sollte den Besen halten. Diesen habe ich aus einem breiteren Zweig ganz schnell gefertigt.

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Den langen, dünnen Zweig habe ich in mehrere kleine Stücke geteilt, die ich mit Hilfe von etwas Kordel an die obere Spitze des breiten Zweiges gebunden habe.

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Nun klebt man alles an die gewünschte Stelle auf dem eingewickelten Papier und fertig! Der dicke Schneemann gefällt mir besonders gut, weil er durch das Wabenpapier so herrlich rund und plastisch ist und ausschaut wie echt.

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Weitere Ideen für Geschenkverpackung gibt es in dieser Rubrik, alle Ideen zum Thema Winter hier und andere kreative Sachen da.

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Schnelle Mittagsküche für die Familie: Grünes Pesto mit Walnüssen & Feldsalat – vegan & gesund

Nudeln gehen immer – so zumindest bei uns. Wenn Pasta auf den Mittagstisch wandert, gibt es mit Sicherheit kein Gemeckere über das Essen. Und falls die Beilage oder Soße dazu beim Nachwuchs auf Ablehnung stößt, so sind Butter und Salz als gesunde Alternative immer zur Stelle.
Besonders gerne mag ich Pesto. Allerdings kein gekauftes, sondern selbst gemachtes. Und hierbei probiere ich immer gerne etwas Neues aus. Das Tolle am Pesto finde ich, das dies immer so blitzschnell gemacht ist und man davon im Nu auch größere Portionen ohne größeren Zeitaufwand schnell zubereiten kann. Diesmal habe ich frischen Feldsalat und Walnüsse für das Pesto verwendet. Vielleicht haben sich bei euch aus der Weihnachtszeit auch noch allerhand Walnüsse angesammelt, die auf diesem Wege eine gute Verwendung finden?

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Das wird gebraucht:
150 g frischen Feldsalat, 1-2 Knoblauchzehen, Sonnenblumenöl, 80 g Walnüsse, Sojasoße, Pfeffer, Salz

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So wird’s gemacht:
Den Feldsalat befreit man, falls noch vorhanden, von dem unteren Wurzelstrunk. Anschließend füllt man diesen in einen möglichst hohen Messbecher, der sich zum Pürieren eignet.

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Die Knoblauchzehen werden geschält (wer mag, andernfalls kann man diesen auch rauslassen. Allerdings müsste man in dem Fall mehr würzen!) und mit den Walnüssen zu dem Feldsalat gegeben.

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Nun püriert man das Ganze gut durch, bis alle Zutaten zerkleinert und zu einer gleichmäßigen Creme geworden sind.

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Dazu gibt man etwas Sojasoße, Salz, Pfeffer und etwas Sonnenblumenöl. Die genau Menge messe ich nie ab und rühre das Öl nach und nach unter, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat.

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Das Pesto kann man nun auf den frisch gekochten Nudeln oder Spaghetti verteilen – sehr lecker! Und falls was übrig bleiben sollte kann man das Pesto alternativ auch zum Würzen von Soßen oder als Brotaufstrich verwenden 🙂

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Ein kleiner Tipp:
Wer mag, kann vor dem Verzehr auch noch ein paar klein gehackte Walnussstückchen und / oder ein paar Oliven auf dem Teller mit Pasta streuen.

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DIY & winterliches Upcycling: Ein Baum mit Schneeflocken als Deko für Wand & Fenster

Manchmal ist es ganz gut einen „Jäger und Sammler“ an seiner Seite zu haben. So gibt es kaum einen Spaziergang bei dem nicht kräftig gesammelt und die Augen nach neuen „Schätzen“ aus der Natur offen gehalten werden.
Aus diesem Grund sammeln sich bei uns auch immer allerhand Äste der verschiedensten Art und Sorte. Ein paar davon habe ich für dieses winterliche Upcycling genutzt, dass auch prima in die Vorweihnachtszeit und als Weihnachtsbaumalternative („Hängender Weihnachtsbaum aus Ästen“ und Idee Nr. 2 „Weihnachtsbaum aus Buchseiten„) gepasst hätte, sondern auch eine stimmungsvolle Dekoration für die ganze Winterzeit ist. Somit darf dieser Baum auch nach Weihnachten eine ganze Zeit im Haus verweilen und unsere vier Wände schmücken. Zumal es Draußen gerade so herrlich schneit…

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Das wird gebraucht:
4 längere, nicht allzu dünne Äste, eine Astschere, dicke Kordel, dünnere Kordel, eine Schere, ein Blatt weißes Papier, einen Motivlocher „Schneeflocke“, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone

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So wird’s gemacht:
Wer diesen Deko Baum zum Schmücken und Aufhängen an der Wand benutzen möchte, sollte unbedingt gut getrocknete Äste verwenden um die Tapete nicht zu beschmutzen. Wer den Tannenbaum ans Fenster hängt, muss darauf nicht zwingend achten!

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Zuerst legt man sich die Äste in die gewünschte Form und schneidet sich die betreffenden Äste bei Bedarf in der Länge mit Hilfe der Astschere zurecht. Die Enden der Äste überlappen ein Stück. Dann kann man diese mit der Kordel fest umwickeln, so dass der Baum in seiner Form befestigt wird.

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Ist der Baum soweit fertig, nimmt man eine dünnere, weiche Kordel und wickelt diese kreuz und quer um den Tannenbaum herum. Wem es zu anstrengend ist, ganz fest zu wickeln, der kann die Kordel an einigen Stellen auch mit Heißkleber befestigen, damit diese nicht verrutscht.

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Nun stanzt man sich allerhand Schneeflöckchen aus dem weißen Papier und befestigt diese mit Heißkleber hier und dort an der Kordel, die um den Tannenbaum gewickelt wurde. Anschließend kann man mit diesem Winterbaum die Wohnung schmücken!

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Weitere Upcycling Ideen findet Ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Winter hier und anderes Kreatives da.

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DIY & klitzekleine Geschenkidee zum Jahresbeginn: Eine kleine Portion Glück & alles Gute im neuen Jahr!

Am Silvesterabend fiebert man voll Ungeduld dem neuen Jahr entgegen: Was mag das neue Jahr einem alles bringen und welche Überraschungen warten dort? In jedem Fall hoffen wir mal auf viele Glücksmomente. Und damit das Glück zum Greifen Nah wird, zeige ich Euch heute eine kleine Geschenkidee, mit der Ihr lieben Freunden eine kleine Portion voller Glück überreichen könnt.

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Das wird gebraucht:
Eine leere Streichholzschachtel, farbiges Geschenkpapier oder gemustertes Tonpapier, eine Schere, einen Motivlocher „Glücksklee“, 1 Bogen Din A 4 Papier in grün (normales Kopierpapier reicht dafür aus!), Bastelkleber, ein Dymo Gerät samt Prägeband oder ersatzweise kleine Buchstabenstempel samt Stempelkissen

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So wird’s gemacht:
Zuerst braucht man eine kleine Portion Geduld oder ein paar helfende Hände, die aus einem Bogen grünen Papier unzählige Kleeblätter stanzen. Vielleicht haben die Kinder gerade Langeweile oder möchten beim Basteln helfen?

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Dann beklebt man die leere Streichholzschachtel von Außen mit Papier, damit es ausschaut, wie eine kleine Geschenkschachtel. Dafür kann man prima Geschenkpapierreste vom Weihnachtsfest nutzen oder andere gemusterte Papierreste.

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Sobald die kleine Streichholzschachtel festlich „verpackt“ wurde, beschriftet man die obere Seite mit dem Dymogerät oder einem Stift, damit der Beschenkte weiß, was sich in der kleinen Box befindet. Anschließend befüllt man die kleine Streichholzschachtel mit den ausgestanzten Kleeblättern und schiebt sie wieder zu, damit kein „Glück“ verloren geht.

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Ein kleiner Tipp:
Als kleines „Knallbonbon“ in durchsichtiger Folie verpackt, machen sich die kleinen Glücksschachteln auch ganz wunderbar als Tischdeko für die Silvesterfeier. Entweder man legt diese auf die Teller oder bindet noch kleine Anhänger mit Namen der anwesenden Gäste daran, so dass man die Glücksschachteln als stimmungsvolle Tischkarten nutzen kann. Zudem sind die gebastelten Portionen „Glück“ auf diese Weise ein nettes Give Away für die Gäste!

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Ich wünsche allen einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr und ein rundum glückliches 2017!
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Blitzschnelles weihnachtliches Dessert für das Weihnachts-Menü mit Zimt, Spekulatius & Äpfeln

Auch an Weihnachten freut man sich nach dem gemeinsamen Festmahl über einen leckeren Nachtisch. Allerdings nimmt meist schon das Fertigstellen des Essens allerhand Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund habe ich ein wirklich blitzschnell gemachtes Rezept für Euch, dass selbst Kinder mit wenig Hilfe zubereiten können.

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Das wird gebraucht (Menge für 6 Gläser):
500 g Quark, 3 Esslöffel Zucker, 1 kleiner Becher Naturjoghurt, 360 g Apfelmus (kleines Glas), 1 Tüte mit Mini Schoko-Spekulatius, Zimt

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So wird’s gemacht:
In einer kleinen Rührschüssel verrührt man den Quark mit dem Zucker und rührt auch den Naturjoghurt unter. Die Quarkmasse sollte schön cremig aber auch nicht zu dünnflüssig sein. Wenn der Quark nun die richtige Konsistenz hat, gibt man etwas Zimt hinzu und schmeckt das Ganze ab.

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Aufgepasst – da das Apfelmus, wenn Ihr fertig gekauftes aus dem Glas verwendet, bereits gesüßt ist und die kleinen Spekulatius ebenfalls, reicht für den Quark eine ganz geringe Menge an Zucker absolut aus!

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Jetzt schichtet man in den bereit gestellten Gläsern abwechselnd eine Schicht Quark, mit dem Apfelmus und zerbricht dann ein paar der Weihnachtskekse mittig und deckt das Apfelmus mit dem Gebäck ab.

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Danach beginnt man wieder mit der Quarkspeise und schichtet alles so lange, bis die Gläser gefüllt sind. Dann stellt man den weihnachtlichen Nachtisch bis zum Verzehr in den Kühlschrank.

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Ein kleiner Tipp: Die von uns für das Dessert verwendeten Spekulatius Kekse hatten eine Rückseite, die mit Schokolade überzogen ist. Das hat den Vorteil, dass diese durch den Quark und das Apfelmus nicht so durchweichen und der Nachtisch „knusprig“ bleibt.

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Alternativ kann man natürlich auch normalen Gewürzspekulatius / Mandelspekulatius verwenden, der allerdings weicht recht schnell auf, so dass man die Süßspeise möglich bald nach der Herstellung verzehren sollte!

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Wer auf der Suche nach einem veganen Nachtisch ist, der kann alternativ auch dieses weihnachtliche Dessert probieren oder bei diesem veganen Rezept die Erdbeeren durch das Apfelmus ersetzen!

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Ich wünsche euch allen ein ganz wunderbares und entspanntes Weihnachtsfest!

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Verpackungsliebe & Bastelidee: Weihnachtsgeschenke schön verpackt – Weihnachtsmann im Winterwald

Wenn man rechtzeitig vor Weihnachten startet, dann hat man ausreichend Zeit für ausgefallene Geschenkverpackungen. Und diese mag ich in der Weihnachtszeit besonders gerne. Denn die Geschenke werden nicht nur mit Sorgfalt und Liebe ausgesucht, sondern auch mit allerhand Herzblut verpackt und gestaltet.
Für diese Geschenkverpackung musste wieder einmal eine ausgelesene Tageszeitung für herhalten. Das bedruckte Papier kann man für solche Zwecke ideal nutzen und auch prima bemalen.

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Das wird gebraucht:
Eine alte Tageszeitung, Bastelunterlage, Wasserfarbkasten, breiter Pinsel (Borstenpinsel!), eine Schere, Kleber, Watte, einen Schaschlikstab aus Holz (ersatzweise einen dünnen Ast), rotes & weißes Tonpapier, Kordel, dünne Pappreste (bsp. von einem leeren Nudelkarton), Buchstabenstempel, Stempelkissen, Packpapier, einen weißen Lackstift, Dymo Gerät samt Prägeband, Heißklebepistole samt Klebepatrone

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So wird’s gemacht:
Zuerst bemalt man ein Stück Zeitungspapier mit grüner Wasserfarbe. Diese darf gerne unregelmäßig aufgetragen werden, damit die Bäume hinterher abwechslungsreich aussehen.

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Dann versteckt man das Geschenk in Packpapier. Während die Farbe trocknet, stellt man den Weihnachtsmann her.

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Dazu habe ich aus einer leeren Nudelverpackung eine Nikolausschablone gebastelt und damit einen roten Weihnachtsmann geschnitten. Die Kapuze hat einen Rand aus weißem Tonkarton bekommen. Den Ärmel und den unteren Rand habe ich mit Watte beklebt.

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Aus einem Stück Pappe habe ich einen Handschuh geschnitten und aus einem gemusterten Stück Papierrest eine kleine Fahne, die man mit Heißkleber an dem Holzstab befestigen kann. Darauf habe ich ein Stück Prägeband mit dem Namen des Beschenkten geklebt.

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Der Weihnachtsmann hat noch einen Gürtel aus Kordel bekommen, den man ebenfalls mit Heißkleber befestigen kann.

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Zu guter Letzt schneidet man aus dem bemalten Zeitungspapier einige Tannenbäume, die man mit einem Stamm aus Pappe versieht und auf dem Geschenk platziert.

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Ganz zum Schluss habe ich noch einen weihnachtlichen Gruß mit dem Stempel auf das verpackte Geschenk gedruckt und mit weißem Lackstift allerhand Schneeflocken dazu gemalt. Nun hoffen wir auf weiße Weihnachten!

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Weitere Verpackungsideen für Geschenke gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Adventszeit hier und allerhand Kreatives da!

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Last Minute DIY für die Weihnachtspost: Ein himmlischer Sternengruß zum Advent & fröhliche Weihnachten

In der Weihnachtszeit freue ich mich immer sehr über Post und sammele Jahr für Jahr die schönsten Weihnachtskarten. Denn diese wandern immer, als lange Girlande gespannt, in unser Wohnzimmer.
Aus diesem Grund bastele ich selbst gerne Karten, die sich dann als Weihnachtspost auf den Weg zu Familie, Freunden und Bekannten machen. Wie in den letzten Jahren auch (Bastelideen sowie die detaillierten Anleitung findet Ihr hier, hier und hier), gestalte ich am allerliebsten Weihnachtskarten aus Kraftpapier. Denn das lässt sich so wunderbar mit anderen Farben, Papierarten und Motiven kombinieren.

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Das wird gebraucht:
Blanko Postkarten oder Doppelkarten aus Kraftpapier mit passendem Umschlag, weißes Papier, eine alte Buchseite, ein kleiner Rest goldenes Papier, Nähgarn, Nähmaschine, Drucker, festes, weißes Transparentpapier, eine Schere, einen Motivlocher Stern klein (Durchmesser circa 1 cm), Kleber

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So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich auf das in Din A 4 Größe zugeschnittene Transparentpapier den Schriftzug „Fröhliche Weihnachten“ in der benötigen Anzahl gedruckt.

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Den Schriftzug habe ich dann auseinander geschnitten und am Ende als Wimpel ein Dreieck herausgetrennt.

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Außerdem habe ich das weiße Papier zu lauter kleinen Sternchen Konfetti verarbeitet sowie einige Sterne aus einer alten Buchseite und einem kleinen Rest goldenem Tonpapier gestanzt.

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Dieses Mini Sternenmeer habe ich mit Hilfe der Nähmaschine zu einer langen Girlande aneinander genäht. Dann kommt das Kraftpapier an die Reihe.

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Pro Weihnachtskarte habe ich seitlich den Wimpel aus Transparentpapier angenäht sowie mit von der Sternengirlande ein kleines Stück abgeschnitten und als Borte auf die Karte geklebt.

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Auf diese Weise ist ein ganzer Schwung an schönen, natürlichen Weihnachtskarten heraus gekommen, die man auf der Rückseite noch beschriften und in dem Umschlag verschicken kann.

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Weitere Ideen für Weihnachtspost findet Ihr als Bastelanleitungen hier, da und dort, alles rund um die Adventszeit in dieser Rubrik und anderes Kreatives da.

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