Geschenke aus der Küche nett verpackt: So verschenken wir die selbst gemachte Pflaumenmarmelade

Nachdem wir vor kurzem allerhand frische Pflaumen zu köstlicher Samtmarmelade verarbeitet und den Spätsommer auf diese Weise im Glas versteckt und konserviert haben, kam mir wieder einmal eine spontane Idee. Eine gute Freundin isst für ihr Leben gerne meine selbst gemachten Marmeladen. Daher wollte ich ihr ein großes Glas der selbst gekochten Marmelade mitbringen. Aber das Glas sollte noch eine schöne Verpackung bekommen, so in der Art, wie ich es hier bei der Erdbeermarmelade als Bastelidee mal auf meinem Blog gezeigt habe.
Die Papiermanschette für den Marmeladendeckel war schnell aus etwas weißem Packpapier / Geschenkpapier geschnitten. Nur sollte noch etwas Pfiff her, damit das Marmeladenglas auch ins Auge fällt.

Das wird gebraucht:
Uni weißes Geschenkpapier, etwas Wasser, lila Wasserfarbe, Buchstabenstempel samt Mini Stempelkissen, einen schwarzen Fineliner, eine Schere, Naturbast, ein kleiner Rest grünes Bastelpapier / Tonpapier, Klebstoff, ein kleines Stück dünne Kartonage (ersatzweise naturbraunes Packpapier)

So wird’s gemacht:
Beim Zuschneiden des Papiers fiel mein Blick auf den Wasserfarbkasten – und so war die Bastelidee auch schon geboren. Einfach den Finger unter den Wasserhahn halten, dann damit in der lila Wasserfarbe rühren, bis genüg Farbe am Finger klebt und damit ein oder auch mehrere Abdrücke mittig auf das weiße Papier drücken.

Der lila Fingerabdruck ist schnell getrocknet. In der Zwischenzeit habe ich aus einem dünnen Stück grauer Kartonage das Ende eines kleinen Astes geschnitten sowie mehrere kleine Blätter aus dem grünen Tonpapier.

Ast und Blätter kann man nun mit Hilfe eines Klebstiftes über den gedruckten, lila Pflaumen auf dem Papier platzieren und festkleben. Mit einem Fineliner kamen in meinem Fall noch kleine Pflaumenstiele dazu.

Und das gebastelte „Obst“ habe ich dann noch mit Buchstabenstempel „Pflaume“ im Halbkreis gestempelt, damit man weiß, welche Marmeladensorte im Glas steckt.

Mit etwas Naturbast (alternativ Kordel) bindet man das Papierdecken dann fest über den Marmeladendeckel und hat so ein stimmungsvoll und nett verpacktes Mitbringsel zur Hand.

Weitere Bastelanleitungen für selbst gemachte Geschenkverpackungen gibt es in dieser Rubrik, allerhand Geschenke aus der Küche dort, Bastelideen für Kinder an dieser Stelle und andere kreative Sachen da.

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DIY Geschenkverpackung zum Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch & allerhand Geburtstagskerzen

Nach den farbenfrohen Bastelideen zu unserem Kindergeburtstag bzw. Regenbogenfest (Einladung, Tischdeko, Windlichter), kommt nun noch eine schöne Verpackungsidee. Denn Geburtstag zu haben macht einfach Spaß. Und für Kinder ist ein solcher Tag noch viel aufregender. Da wartet außer einem kleinen Berg an kunterbunten Geburtstagsgeschenken sicher noch ein leckerer Geburtstagskuchen mit brennenden Kerzen, die das Geburtstagskind allesamt auspusten darf. Und genau diese Kerzen habe ich nachgebastelt und damit ein Geschenk geschmückt. Wie das geht, verrate ich euch jetzt!

Das wird gebraucht:
Weißes Packpapier, etwas naturfarbenen Bast, eine Bastelschere, farbiges Tonpapier (keinen Tonkarton, der ist zu fest!), dünne Kordel, Pastellkreide in gelb, Kleber, Heißklebepistole samt Klebepatrone, einen Bunt- oder Bleistift und ggf. Buchstabenstempel samt Stempelkissen

So wird’s gemacht:
Verpackt habe ich das Geschenk dieses Mal mit weißem Packpapier, damit die bunten Kerzen darauf besser zur Geltung kommen und schöner Leuchten.

Dann habe ich aus bunten Bastelpapierresten kleine Rechtecke (etwa in der Größe 5 x 7 cm) ausgeschnitten.

Von der Kordel schneidet man kleine Stücke als Kerzendocht ab. Jetzt rollt man jedes der bunten Papierstücke aus. Das klappt wunderbar mit Hilfe eines Stiftes um den man das Papier rollt.

Am oberen Rand der Rechtecke klebt man mit etwas Heißkleber eines der Kordelstückchen. Sind alle Papiere vorbereitet, rollt man die bunten „Kerzen“ nun möglichst gleichmäßig zu einer langen Rolle und befestigt die Enden mit Heißkleber. Das geht in dem Fall am schnellsten.

Die fertigen Papierkerzen brauchen nun noch eine kleine Flamme. Dazu habe ich der Kerzen und Geburtstagszahl entsprechend aus rotem und orangefarbenen Papierresten kleine Flammen geschnitten und übereinander geklebt.

Auf das Geschenk habe ich mit Pastellkreide noch einen gelben Umriss gezeichnet und die Farbe um die Papierflammen gewischt.

Ganz zum Schluss klebt man die Papierkerzen in der gewünschten Farbfolge auf das Geschenk. In meinem Fall habe ich um die Kerzen noch eine schöne Schleife aus Naturbast gebunden, damit es richtig feierlich aussieht.

Wer mag kann mit Buchstabenstempeln noch eine kleine Botschaft, einen Geburtstagsgruß oder anderen Glückwunsch stempeln.

Weitere ausgefallene Verpackungsideen für Geschenke findet Ihr übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Kindergeburtstag & Feiern mit Kindern hier und andere kreative Sachen da!

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Ausflugstipp für Familien: Ein Besuch in der Wilhelma in Stuttgart

Vor vielen Jahren, als ich selbst noch ein kleines Kind war, haben wir ein paar Tage in Stuttgart verbracht und dabei auch die Wilhelma besucht. Seitdem erinnere ich mich immer wieder gerne an die tollen Gewächshäuser und historischen Gebäude dieses Tierparks, die mir bis heute in guter Erinnerung geblieben sind. Die Besonderheit der Wilhelma besteht nämlich darin, dass diese nicht nur ein zoologischer Garten ist, der über 1000 Tierarten ein zu Hause bietet, sondern zugleich ein botanischer Garten und historischer Park ist.
Nun bin ich selbst Mutter von vier Kindern und die sind große Fans der Zoo Doku „Eisbär, Affe & Co.“ Daher schwirrte hier seit langer Zeit der Wunsch umher, endlich einmal dorthin zu fahren.

Während der Nachwuchs sich gleich am Eingang eines der dort kostenlos ausliegenden Reisehefte schnappte, um die Kinderturnwelt hier unter die Lupe zu nehmen und den Zoo Besuch aktiv und turnerisch zu erleben, konnte ich meine wunderbaren Erinnerungen wieder auffrischen.

Auch bei diesem Besuch können wir die prachtvollen Bauten und historischen Gebäude bewundern, die sogleich ins Auge fallen. Diese sind einfach umwerfend schön und ragen an vielen Stellen hoch hinaus, so dass man diese als Besucher gar nicht übersehen kann,

Doch zuerst spazieren wir durch eines der vielen Gewächshäuser, die man hier in der Wilhelma findet. Ob die große Auswahl an Kakteen, die größtenteils schon allein wegen ihrer Größe ein sehr imposantes Erscheinungsbild bieten, die vielen grünen Farne, der riesengroße Moosteppich, die hohen Palmen und bunt bepflanzten Beete, denen man hier überall begegnet – die Vielfalt an Pflanzen ist wirklich ausgesprochen beeindruckend.

Zwischendrin den Blumenbeeten spaziert immer mal wieder ein stolzer Pfau des Weges. Auch der Fischreiher ist heute zu Besuch und schaut mal bei den Pelikanen, dann bei den Seelöwen nach, ob er nicht einen Fisch ergattern kann.

Wir wandern quer durch das Amazonashaus, mitten durchs Palmendickicht und zwischen Wasserfällen umher. Leider bekommen wir das Faultier nicht zu Gesicht. Es hat sich offenbar zu gut versteckt.

Im Schmetterlingshaus schwirren bunte Falter umher. In einem großen Glaskasten kann man außerdem Kokons in etlichen Größen betrachten, aus denen in einigen Tagen sicher auch verschiedene Schmetterlinge schlüpfen und umher fliegen werden. In einer Ecke hängen Flughunde bzw. Flugfüchse.

Nicht unbedingt meine Lieblingstiere, aber ganz interessant sie zu beobachten. Zumal es gerade Futter gibt und dementsprechend Bewegung in die Tiere kommt. Das Obst scheint ein wahrer Leckerbissen zu sein, der müde Geister – oder besser gesagt – Flughunde weckt.

Dann kehren wir um und spazieren im Herzstück der Wilhelma, dem Maurischen Garten, umher. Hier gibt es nicht nur viele verschiedene Magnolienbäume, sondern den großen Seerosenteich in der Mitte.

Und wer jetzt noch nicht ins Schwärmen kam, wird es spätestens hier. Denn hier blühen Seerosen in allen erdenklichen Farben. Auch die grünen Seerosenblätter haben teils eine wirklich stattliche Größe! Von den am Rand blühenden Lotusblüten ganz zu schweigen. Die scheinen sich bei den Temperaturen sichtlich wohl zu fühlen. Dieser Teich wird übrigens beheizt, so dass das Wasser eine konstante Temperatur von 28 Grad hat.

Einmal pro Woche müssen die Gärtner den gesamten See von Algen und alten Seerosenblättern befreien. Bis zu 100 Kilo werden dabei per Hand aus dem Wasser gefischt! Im Maurischen Landhaus gibt es weitere Gewächshäuser, durch die man unbedingt spazieren sollte. Das Kakteenhaus unter der Glaskuppel ist besonders beeindruckend.

Ein kleiner Tipp für Familien mit Kindern: In dem o.g. Reiseheft findet ihr auf einer Seite alle aktiven Stationen der Wilhelma. An jeder dieser Stationen gilt es in die Rolle des entsprechenden Tieres zu schlüpfen und dessen Bewegungen nachzuahmen. Kannst du hüpfen wie eines der Riesenkängurus, die man hier im Zoo findet? Oder bist du so geschickt, wie das kleine Eichhörnchen? An jeder Station können die Kinder dann ihr Kinderturn Diplom mit dem betreffenden Stempel versehen. Außerdem findet man in dem Heft allerhand wissenswerte Infos zu den Tieren und einige Spiel- und Beschäftigungsideen.

Weitere tolle Ausflugsziele und Ausflugstipps für Familien findet ihr in dieser Rubrik.

Ein herzlicher Dank an Dr. Harald Knitter von der Wilhelma für die freundliche Erlaubnis meine vor Ort gemachten Fotos hier veröffentlichen zur dürfen.

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Rezeptidee für Spätsommer im Glas: Selbst gekochte Pflaumenmarmelade mit Zimt und Vanille

Dieses Jahr haben mich beim Wocheneinkauf die reifen Pflaumen so schön angelacht, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Schwupp, schon landete ein großer Sack davon im Einkaufsbeutel. Zu Hause habe ich einen Teil davon zu leckerem Pflaumenkuchen verarbeitet und den Rest wollte ich gerne etwas konservieren und auch im Herbst und Winter ein bisschen Spätsommer zu kosten, wenn die Sehnsucht nach warmen Sonnenstrahlen zu groß wird. Was würde da besser passen als ein wenig Marmelade einzukochen. Leere Marmeladengläser gibt es bei uns auch genügend. So konnte es auch gleich losgehen.

Das wird gebraucht:
1 Kilo frische Pflaumen / Zwetschgen (Gewicht entkernt gewogen!), 1 Kilo Gelierzucker 1:1, 3 Zimtstangen, 2 Vanilleschoten, 1 Esslöffel Rum, ½ Zitrone

So wird’s gemacht:
Die Pflaumen habe ich erst einmal allesamt entsteint. Anschließend habe ich ein Kilo abgewogen und die Früchte geviertelt. Die halbe Zitrone presst man aus und gibt den Saft über das zerkleinerte Obst.

Die Vanilleschoten schneidet man mit einem scharfen Messer auf und kratzt das Vanillemark heraus. Das Mark sowie die Schoten gibt man ebenso wie die drei Zimtstangen und den Esslöffel Rum zu den Pflaumen, kippt die gesamte Menge an Gelierzucker darüber und mengt alles gut durch. Abgedeckt lässt man die Frucht-Zucker-Mischung nun eine Stunde lang durchziehen.

Anschließend fischt man die Vanilleschoten und Zimtstangen heraus und legt diese auf einem kleinen Teller einen Moment zur Seite.

Nun püriert man die Früchte möglichst gründlich durch. Ist alles schön cremig, gibt man die pürierte Fruchtmasse durch ein großes Sieb. Das Sieben dauert einen Moment, aber so kann man die dunklen Reste der Schale gut auffangen und entfernen.

Jetzt wird der Obstbrei in einen großen Topf gegeben und aufgekocht. Dabei sollte man immer gut rühren. Die Marmelade sollte 4-5 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Danach füllt man die heiße „Samtmarmelade“ in Gläser und verschließt diese gleich mit einem passenden Deckel.

Wie man diese leckere Pflaumenmarmelade als Geschenk aus der Küche nutzen und nett verpacken kann, verrate ich euch in hier!

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DIY & Bastelidee zum Kindergeburtstag: Bunte Deko „Konfetti-Lichter“ für den Geburtstagstisch

Nachdem ich euch die Einladungskarten in Form der weißen Wolke mit Regenbogen sowie die passenden Tischkarten aus Eierkartons als Upcycling Idee gezeigt habe, kommt nun noch die passende Geburtstagsdeko für den Tisch dazu. Dafür habe ich wieder mal einen meiner Motivlocher genutzt und in mühsamer Kleinarbeit unzählige Mini Kreise als buntes Konfetti ausgestanzt. Die Mühe hat sich gelohnt und dabei heraus kamen kunterbunte Lichtertüten, die gute Laune und Lichterglanz auf den Tisch bringen.

Das wird gebraucht:
Pro Windlicht eine weiße Papiertüten bzw. Bodenbeutel, einen Motivlocher „Kreis“ (Durchmesser 1 cm), Bastelkleber (am besten in Form eines Klebstiftes, der nicht tropft!), buntes Seidenpapier, eine Schere, leere Marmeladengläser, Teelichter

So wird’s gemacht:
Zuerst stanzt man aus dem farbigen Seidenpapier ganz viele Mini Kreise aus. Das klappt am besten, wenn man gleich mehrere Papierschichten übereinander legt und locht. Sonst ist dieses Papier für den Motivlocher zu weich und es klappt nicht die Kreise ordentlich auszustanzen!

Hinweis: Ich habe die ausgestanzten Kreise jeweils nach Farben sortiert und in kleine Schalen verteilt. So behält man beim Aufkleben besser im Blick, dass die Farben gleichmäßig verteilt sind.

Jeden Kreis zieht man vorsichtig über den Klebestift und platziert ihn dann auf der Papiertüte. Die weißen Tüten habe ich von allen vier Seiten gleichmäßig beklebt, da man diese ja auseinanderklappt und Innen mit leerem Marmeladenglas ausstattet.

Da sieht es einfach am schönsten aus, wenn die bunten Punkte von allen Seiten her leuchten.

Falls die Tüten zu hoch sind, kann man diese zum Schluss ganz einfach mit einer Schere am oberen Rand ein Stück kürzen.

Nun stellt man noch in jedes der Marmeladengläser ein Teelicht und das festliche Leuchten kann beginnen 🙂

Ein kleiner Tipp:
Wir haben auf der Geburtstagsfeier gemeinsam solche Lichtertüten gebastelt. Dazu durfte sich jedes Kind noch mittig seinen Namen mit Buchstabenstempeln auf seine Tüte drucken und als Erinnerung mit Nach Hause nehmen!

Weitere Ideen zum Thema „Feiern mit Kindern“ findet ihr in dieser Rubrik, Bastelideen für Kinder hier und andere kreative Sachen da.

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Rezeptidee für den Herbst: Blech mit Kürbis, Kartoffeln und Schafskäse – schnell gemacht, vegetarisch & lecker!

In der Herbstzeit wimmelt es nur so von Kürbissen. Ob als kleiner Zierkürbis zur Deko, Halloween Kürbisse mit lustigen Gesichtern und natürlich an der Gemüsetheke. Dieses mal ist beim Einkaufen ein Hokkaido Kürbis aus kontrolliert biologischem Anbau mit in den Einkaufswagen gelandet ebenso wie eine Tüte mit Kartoffeln.

Das wird gebraucht:
1 kleiner Sack mit kleineren Kartoffeln aus biologisch kontrolliertem Anbau, ein Hokkaido Kürbis, 1 Zwiebel, Sonnenblumenöl, 3 Zweige frischen Rosmarin, Pfeffer aus der Mühle, grobes Salz, 200 g Feta (den echten Schafskäse!), 1 Blatt Backpapier

So wird’s gemacht:
Da es am besagten Mittag schnell gehen musste, habe ich den Backofen für mich arbeiten lassen und nur ganz schnell die Zutaten für unser Familien Mittagessen geschnitten. Dazu habe ich den Kürbis halbiert und mit einem Esslöffel die Kerne aus dem Inneren befreit. Dann habe ich den Kürbis samt Schale, die kann man bei dieser Kürbisart mitessen, in schmale Spalten geschnitten. Ebenso wie die Kartoffeln. In einer großen Schüssel habe ich die Kartoffel- und Kürbisstücke mit etwa 6 Esslöffeln Sonnenblumenöl vermengt.

Nun legt man das Backblech mit etwas Backpapier aus und verteilt die Kartoffel-Kürbis-Mischung gleichmäßig darauf. Anschließend würzt man diese mit frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle und groben Meersalz. Dann wandert das Blech in den Backofen. Dort bäckt man alles bei 190 °C Grad für rund 30 Minuten.

In der Zwischenzeit schält man die Zwiebel und schneidet diese in möglichst dünne Spalten. Diese vermengt man mit einem weiteren Esslöffel Öl. Den Schafskäse würfelt man und verteilt diesen samt der Zwiebel über dem Kürbisblech.

Jetzt sollte das Ganze nochmals etwa 15 Minuten in den warmen Ofen. Die genaue Backzeit hängt davon ab, wie dick die Scheiben sind. Besser man schaut regelmäßig auf das Blech.

Jetzt fehlt noch der Rosmarin. Die Nadeln zupft man von den Stielen und kann diese mit einem Wiegemesser zerkleinern oder auch mit Hilfe einer Küchenschere.

Sobald der Kürbis samt den Kartoffeln gar ist, streut man den Rosmarin über den heißen Zutaten. Dann ab damit auf den Esstisch und allen einen guten Appetit!

 

Kleiner Tipp: Solltet ihr euch rein vegan ernähren lasst ihr den Käse einfach weg 🙂

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Nähen macht glücklich: Ein selbst genähtes Kinder T-Shirt mit Kapuze – der Herbst kann kommen

Das Nähen von Kinderkleidung fällt mir zugegebenermaßen schwer. So bewundere ich oftmals bei anderen die kunstvoll genähten Kleider, Tops, Röcke und Hosen, die andere nicht nur für sich sondern auch ihre Kinder nähen. Ich dagegen liebe das Nähen mit Papier (wie bei dieser DIY Idee) oder tobe mich auch schon mal an einer einfachen Wimpelkette oder quadratischen Kissen kreativ aus. Wobei hierbei dann meist meine fantasievolle Idee und Kreativität im Vordergrund steht.

Aber was tut man nicht alles für seine Kinder. Vor allem, wenn sie sich sehnlichst neue T-Shirts wünschen: Am liebsten eins mit Zipfelkapuze. Was für ein Glück, denn das finde ich zigmal leichter als dem T-Shirt einen normalen Kragen zu verpassen. Der mag mir nie richtig schön gelingen.

So stand ich vor meinem Vorrat an bunten Jerseystoffen und grübelte. Wenn ich bei anderen die farbenfrohen und kunterbunten Stoffmischungen an Kinderkleidung sehe, gefallen mir diese immer super.

Allerdings dauert es bei mir gefühlt „Wochen“ bis ich wirklich die passenden Muster und Stoffe zusammengestellt habe, so dass mir diese auch wirklich gefallen.

Doch mit dem Zusammenstellen der Stoffe ist es beim Nähen leider nicht getan, denn das Anfertigen des Schnittmusters und Zuschneiden braucht bei mir irgendwie meist länger als das Nähen selbst.

Und wo andere hier ganz exakt ausmessen, mit Stoffkreide zeichnen und ganz akkurat schneiden ist es bei mir mit der Geduld auch schon vorbei. Wahrscheinlich liegt darin auch der Grund warum ich mich mit genähter Kinderkleidung schwer tu.

Denn so 100% passen die Teile bei mir leider bedauerlicherweise nie wirklich zusammen. Unvorteilhafterweise verzieht sich der dehnbare Stoff – ganz im Gegensatz zu Papier – dann auch noch beim Nähen.

Fragt nicht wie – aber der Wunsch wurde brav erfüllt und das gewünschte Zipfelshirt ist endlich fertig. Es hat sogar die ersten Waschgänge in der Maschine überlebt. Und weil das dann doch mehr meins ist – wurde es sogar hier und da mit ein paar Applikationen und Bändern kreativ aufgepimpt. Wir wären dann also bereit für den Herbst 🙂

Mehr Ideen rund ums Nähen findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Herbst dort und andere kreative Sachen da.
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DIY & Bastelidee zum Kindergeburtstag: Tischkarten Upcycling mit Regenbogen Wolke – Basteln mit Eierkartons

Passend zu der ausgefallenen Geburtstagseinladung in Form einer großen Wolke mit Regenbogen, haben wir hier eine stimmungsvolle Tischdeko für den Geburtstagstisch entworfen. Eigentlich hatte ich vor, dafür mal wieder Tischkarten aus leeren Klopapierrollen zu basteln, ähnlich wie diese vom Fuchsgeburtstag. Aber da sich im Schrank einige leere Eierkartons angesammelt hatten, habe ich mal etwas anderes ausprobiert und ein Upcycling draus gemacht. Diese Platzkarten sind schnell gebastelt und auch von den Geburtstagsgästen selbst prima anzufertigen, wenn man die Geburtstagsfeier für eine kreative Bastelstunde nutzen möchte.

Das wird gebraucht:
Leere Eierkartons in blau, Heißklebepistole mit Klebepatrone, weißes Tonpapier oder Tonkarton, Wasserfarbe, dünne Borstenpinsel, eine Bastelschere, eine Malunterlage, einen Motivstanzer Wolke oder eine kleinere Wolke als Bastelschablone, Stifte oder Buchstabenstempel mit Stempelkissen, weiße Watte

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man die leeren Eierkartons auseinander. Pro Tischkarte benötigt man ein langes „Hütchen“ in der Farbe blau.

Wer nur weiße Eierkartons zur Hand hat, malt die ausgeschnittenen Kegel einfach mit blauer Wasserfarbe an und lässt sie vorab gut trocknen.

Auf den weißen Tonkarton mal sich jeder einen kleinen Regenbogen und lässt diesen trocknen. In der Zwischenzeit darf sich jeder eine kleine Wolke ausstanzen oder mit Hilfe der Bastelvorlage aufzeichnen und ausschneiden.

Auf die Wolke kommt nun natürlich noch der Name des Kindes. Diesen kann man per Hand schreiben, mit Buchstabenstempeln aufdrucken oder vorab mit dem Computer auf ein Din A4 Blatt drucken.

Nun schneidet sich jeder vorsichtig seinen gemalten Regenbogen aus und klebt diesen an den rechten Rand seiner Wolke. Diese Regenbogenwolke wird nun mit etwas Heißkleber an dem blauen Eierkarton Kegel befestigt.

Die Platzkarte kommt nun auf eine bauschige, dicke Wolke aus weißer Watte und zeigt an, wo der jeweilige Geburtstagsgast Platz nehmen darf 🙂

Die passende Einladung zum Thema Regenbogenfest findet ihr hier, leuchtende Regenbogen Windlichter dort, alle Ideen zum Thema „Feiern mit Kindern“ gibt in dieser Rubrik, weitere Upcyclings hier und andere kreative Sachen da.

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Ausflugstipp für Familien: Ein erlebnisreicher Tag im Ravensburger Spieleland

Heute nehme ich euch wieder mit auf einen großartigen Ausflug, denn wir besuchen das Ravensburger Spieleland. Hier ist allerhand los. Wir starten im Themenpark von Käpt´n Blaubär.

Hier wartet allerhand maritimes auf die Besucher. Wir beginnen mit Hein Blöds Paddeltour. Die blauen Kanus stehen schon bereit. Anschließend nehmen wir an Käpt´n Blaubärs Abenteuerfahrt teil. Gemächlich treibt das große Boot über den See.

Wer von der Seefahrt noch nicht genug hat, kann eine Runde mit den Gummikuttern oder den Spaßbooten drehen. Und im Anschluss kann man an sonnigen Tagen eine erfrischende Regenbogen-Dusche genießen und sich von den kühlen Wassertropfen berieseln lassen!

Der Weg führt auch an der Freilichtbühne bzw. dem Puzzle Center vorbei. Klar, dass wir dort einen Zwischenstop einlegen, schließlich haben wir auf der Spielemesse bereits mitgeholfen, das 32.000 Teile große Ravensburger Puzzle fertig zu stellen. Als Familie entscheiden wir uns für den Globus. Puzzle gibt es hier übrigens in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgeraden, so dass für jedes Alter das passende dabei ist.

Im Anschluss geht es mit reichlich Wasserspaß weiter, denn hier wartet das Nilpferd in der Wasserbahn, was für große Freude sorgt. Gleich gegenüber spielen wir eine Runde Flug-Memory. Wer sammelt hierbei die meisten Pärchen?

Jetzt kommt allerhand Bewegung ins Spiel. Denn vor uns liegt das verrückte Labyrinth in XXL Format. Am Start kann man eine Spielkarte ziehen und dann heißt es Tempo – wer findet die gewünschten Figuren in dem riesigen Irrgarten als erstes? Die Kinder waren in unserem Fall jedenfalls deutlich schneller als wir Großen.

Kurz durchgeschnauft und dann heißt es „Wasser marsch!“, denn mit einem roten Feuerwehrauto geht es in Richtung brennendes Haus, das gelöscht werden muss. Hierbei können mehrere Familien gegeneinander antreten und werden dabei von der Spielleitung „angefeuert“.

Jetzt ist das Entdeckerland an der Reihe. Hier ist für jede Altersstufe etwas dabei – ob eine rasante Alpin-Rafting Fahrt, bei der es meist auch recht nass werden kann, reichlich Rutschvergnügen auf einer der vielen Teppichrutschen oder beim Spielen, Klettern und Toben im Reka Abenteuer-Camp. Hier findet man auch gemütliche Sitzbänke im Schatten, die sich prima für eine gemütliche Verschnauf-Pause eignen.

Im Fix & Foxi Abenteuerland befindet sich die Baggergrube, eine große Puzzleecke für die Kleinen, die lustigen Turbo Boote, die Goldmine, in der sich nach Gold schürfen lässt und den Raketenblitz, eine Art Sommerrodelbahn, die für reichlich Tempo und Kribbeln im Bauch sorgt.

Danach entspannen wir bei einer Fahrt mit dem Trecker. Die Traktorfahrt fährt mitten durchs Grüne und ist zudem recht lehrreich. Denn es wächst hier einiges: dicke Kürbisse, Blumen, Hopfen, Mais und anderes mehr.

Ganz zum Schluss drehen wir noch eine Runde mit der Eisenbahn, die einmal quer durch diesen Freizeitpark führt.

Alles in allem ein tolles Ausflugsziel für Familien mit Kindern bis etwa 12 Jahren. Und wer von weiter her kommt wie wir, der kann bei Käpt´n Blaubär, der Maus & Co. im gemütlichen Feriendorf übernachten.

Weitere spannende Ausflugstipps und Ausflugsziele für Familien findet ihr übrigens in dieser Rubrik.

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Rezept Idee: Pflaumenkuchen selber backen – kinderleicht und fruchtig lecker!

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Obstkuchen, aber einmal im Jahr, wenn die ersten frischen Pflaumen beim Einkauf von Obst und Gemüse zu finden sind, dann ist Pflaumenkuchen ein absolutes Muss! So überkam mich in der letzten Woche beim Einkaufen ein Heißhunger auf diesen und schwupp wanderte eine Schale mit Zwetschgen in meinen Einkaufskorb! Dieser wurde zu Hause dann umgehend in einen leckeren Kuchen verarbeitet.

Das wird gebraucht:
1 Ei, 250 g Mehl, 100 g Zucker, 100 ml Milch, 100 g weiche Butter, 1 Päckchen Trockenhefe, ca. 70 g Naturjoghurt und eine Schale frische Pflaumen (also ungefähr 500 g), 1 Vanillezucker, Zimt, eine handvoll gehobelter Mandeln sowie bei Bedarf für die Streusel 300 g Mehl, 150 g Zucker und 150 g Butter

So wird’s gemacht:
Das Mehl gibt man in eine große Schüssel und rührt Zucker, Trockenhefe und Vanillezucker gut unter, so dass sich alles gut vermischt.

In einem kleinen Topf erhitzt man die Milch. Ist diese lauwarm, gibt man diese sowie das Ei, den Joghurt und die Butter mit in die Schüssel dazu und knetet daraus einen Teig.

Diesen rollt man zu einer Kugel und gibt ggf. noch etwas Mehl hinzu, sollte dieser noch zu sehr an den Fingern kleben. Nun deckt man den Teig ab und lässt diesen etwa eine Stunde lang ruhen.

In der Zwischenzeit wäscht man die Pflaumen, entfernt Blätter, Stielansatz und halbiert das Obst um die Kerne rausnehmen zu können.

Sobald der Teig fertig ist, fettet man ein Blech und legt den Teig gleichmäßig darauf. Auf dem Teig verteilt man nun das geschnittene Obst.

In unserem Fall kommt auf den Pflaumenkuchen immer noch eine dicke Schicht mit Streuseln, die ich aus der o.g. Menge Mehl, Zucker und Butter knete und über das Obst brösele.

Zu guter Letzt streue ich einige Mandelblätter auf den Kuchen sowie eine zarte Schicht Zimt. Im Ofen braucht der Kuchen ca. 30-40 Minuten bei 160° Grad.

Weitere süße Rezepte und Backideen findet ihr in dieser Rubrik.

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