DIY für den Herbst: Hurra, der Herbst ist da – Stimmungsvolle Bastelidee mit Kastanien und Perlen

Wenn sich der Sommer ganz langsam verabschiedet und im September die ersten Kastanien von den Bäumen fallen, dann freu ich mich richtig auf den bevorstehenden Herbst. Auch wenn es mir in diesem Jahr durch das wunderbar warme Wetter ausgesprochen schwer fällt…
Daher habe ich mich am Wochenende riesig darüber gefreut ein paar Kastanien zu finden. Viele gibt es davon leider noch nicht. Aber die ersten Kastanien, denen man im Jahr begegnet, sind für mich immer etwas Besonders. Daran kann ich einfach nicht vorbei gehen. Und so kam mir beim Aufsammeln dieser kleinen Herbstschätze eine kleine Deko Idee, die ich zu Hause gleich in die Tat umgesetzt habe.

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Das wird gebraucht:
Fester Blumendraht, eine Schere, naturbelassene, unlackierte Holzperlen, Kastanien, Kastanienbohrer, eine dickere Unterlage als Schutz für den Tisch

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So wird’s gemacht:
Am besten deckt man den Tisch ein bisschen ab oder legt eine stabile Unterlage als Schutz darauf. Dann nimmt man sich den Kastanienbohrer vor und bohrt damit mittig in jede Kastanie ein dünnes Loch. Für diese Bastelei reicht ein ganz dünner Kastanienbohrer in jedem Fall aus!

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Nun rollt man etwas von dem Blumendraht ab und fädelt abwechselnd eine glänzende Kastanie und eine Holzperle auf den Draht, bis man die gewünschte Menge beisammen hat. In meinem Fall sollte es ein schönes Herz werden, da der Herbst zu einer meiner liebsten Jahreszeiten gehört. Als große „Herbstliebe“ sozusagen 😉

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Dann schneidet man den Draht so ab, dass an beiden Enden ungefähr 5 cm Draht überstehen und man diesen damit ineinander drehen und das Ende so in einer Kastanienöffnung verstecken kann.

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Ob man damit die Fensterbank oder eine Anrichte dekoriert, diesen als „Türkranz“ oder auch Fensterschmuck verwendet oder einen Tisch damit schmückt ist egal. In jedem Fall ist dies eine schöne Art den Herbst Willkommen zu heißen.

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Eine herbstliche Girlande mit Kastanien gibt es hier als detaillierte Anleitung, alles zum Thema Herbst findet Ihr in dieser Rubrik und andere kreative Sachen dort!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezept Idee für ein herbstliches Sonntagssüß: Süße Apfelrosen, lecker, fruchtig und vegan!

Seid Ihr auf der Suche nach einer schnellen Leckerei wenn sich spontan Besuch ankündigt oder Euch der Heißhunger auf etwas Süßes packt? Dann habe ich eine tolle Rezeptidee für Euch. Im Netz tummeln sich dazu ja unzählige Varianten. Meine Version ist nach eigenen Vorstellungen zusammengestellt und so zubereitet, so dass auch Veganer gerne zugreifen dürfen.

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Das wird gebraucht:
2 Packungen frischen Blätterteig, 1-2 Äpfel, 2 Esslöffel Zitronensaft, 100 ml Apfelsaft, 100 gr Marzipanrohmasse, 80 gr Samtmarmelade hell (in unserem Fall die Sorte „Mango-Maracuja“), eine handvoll Walnüsse

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So wird’s gemacht:
Als erstes wird das Obst gut abgewaschen. Dann viertelt man die Äpfel und entfernt das innere Gehäuse und die Kerne. Je nachdem wie dünn Ihr die Äpfel schneidet, reicht ein großer Apfel aus. Wer es fruchtig mag, der nimmt zwei und schneidet die Spalten dann etwas großzügiger.

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Nun gibt man die Apfelscheiben in einen kleinen Topf und den frisch gepressten Zitronensaft sowie den Apfelsaft darüber. Dies kocht man ganz kurz auf und gießt die Flüssigkeit ab.

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In einem tiefen Teller püriert man die Marmelade mit dem Marzipan zu einer streichfähigen Masse. Wer mag kann je nach Geschmack noch einen Esslöffel Amaretto, das Mark einer Vanilleschote oder eine Prise Zimt geben.

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Nun rollt man den Blätterteig aus und schneidet die Platten gleichmäßig in 6 lange Streifen. Auf diese Streifen streicht man mit meinem Messer großzügig die Marzipancreme und belegt die eine Hälfte der Blätterteigstreifen mit den Apfelscheiben.

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Dann klappt man die unbelegte Blätterteigseite hoch und rollt diese zusammen. Der Einfachheit halber habe ich diese Apfelrollen in kleine Papierförmchen gesetzt und diese so in ein Muffinblech gestellt. In unserem Fall ist als „Topping“ noch eine handvoll gehackter Walnüsse darüber gewandert.

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Jetzt deckt man die Förmchen gut ab, damit die Äpfel beim Backen nicht verbrennen. Die Apfelrosen werden dann bei 175°C Grad für ungefähr 40 Minuten gebacken.

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Weitere süße Rezepte gibt es übrigens in dieser Rubrik und alle veganen Rezeptideen dort!

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Toller Ausflugstipp für Familien: Allerhand kunterbunte Erlebnisse & Ideen entlang der Wupper

In meinem Kopf tummeln sich ja bekanntermaßen viele Ideen. Und seit ein paar Tagen gibt es auch in unserer Stadt einen ganzen Schwung an tollen Ideen, die man hier entdecken, erleben und bestaunen kann:

Die Sonne lachte schon am Morgen herrlich vom Himmel. Genau die richtige Voraussetzung für einen gemeinsamen Ausflug. Denn in Wuppertal eröffnet in wenigen Tagen eine Ikea Filiale.

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Ohne hier eine Lanze für das schwedische Möbelhaus brechen zu wollen, denn bei diesem Bericht handelt es sich nicht um Werbung, muss ich klar gestehen: Ikea hat nicht nur Möbel, sondern auch wirklich pfiffigen Ideen. Und davon hier in Wuppertal gerade mehr als reichlich. Wer mag, darf uns gerne auf unserem Familienausflug durchs Tal begleiten und dabei zugleich ein wenig von der Stadt entdecken.

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Für diesen Ausflug würde ich die Fahrt mit der Schwebebahn sehr empfehlen, denn mit der kann man die jeweiligen Stationen sehr bequem, schnell und ohne Parkplatzsuche erreichen.

Den ersten Stopp legen wir an der Schwebebahnstation Robert-Daum-Platz ein. Dort in einer Lagerhalle (die befindet sich in unmittelbarer Nähe, in der Gesundheitsstrasse 110) kann man die „Schwebemöbel“ besichtigen.

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Schon am Eingang werden wir ausgesprochen freundlich begrüßt. Dem Möbelhaus scheint bekannt zu sein, dass es in unserer Stadt oft und gerne regnet. Denn über dem Eingang reiht sich ein Regenschirm neben dem nächsten. Heute dienen sie aufgrund des schönen Wetters als Sonnenschirme.

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In den Kellerräumen findet man die sehr ausgefallene, pfiffige Ausstellung mit an der Decke hängenden Möbeln, auf denen man Platz nehmen und es sich mit einem Buch oder der Zeitung ganz bequem machen kann. Alles sieht sehr gemütlich und einladend aus.

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Da sich diese Ausstellung genau zwischen zwei Haltestellen befindet, machen wir uns zu Fuß in Richtung Ohligsmühle unterwegs. Von dort aus fahren wir bis zur Loher Brücke. Hier wartet eine lange Treppenrutsche auf die Besucher.

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Erst geht es die lange Treppe nach Oben, bevor es mit fröhlichem „Hui“ wieder Richtung abwärts geht. Das tollste an dieser Rutsche ist, man landet direkt im bunten Bällebad. Natürlich dürfen auch die Großen rutschen und an diesem Vergnügen teilhaben!

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Zurück geht es nun ein kleines Stück bis zur Station Landgericht. Von der Schwebebahn aus konnte man das bunte Kunstwerk bereits bewundern: Hier wurde eine Brücke, die über die Wupper führt, komplett in bunte Stoffe gehüllt. Die bunten Farben strahlen heute mit der Sonne um die Wette. Ein richtiger Blickfang, wie ich ihn mit in unserer Stadt gerne öfter wünschen würde ;-).

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So langsam macht sich etwas Hunger bemerkbar. Also geht’s noch eine Schwebebahnstation weiter bis „Kluse“. An dieser Stelle findet man nämlich das einzigartige Treppencafé. Unsere Stadt hat allerhand an Treppen zu bieten. Aber dies dürfte wohl die einzige davon sein, wo es nach frischem Kaffee duftet und wo die zahlreichen Treppenstufen mit Stühlen, Kissen und Blumen ausgestattet sind.

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Den letzten Halt machen wir nun gestärkt und ausgeruht in der Wuppertaler Innenstadt. Auf dem Laurentiusplatz, direkt vor der Kirche, gibt es ein einmaliges Highlight: Wir wurde das Cover des brandneuen Möbelkatalogs nachgestellt und man kann sich dort allein oder auch als Familie shooten lassen. Den Ikea Katalog mit diesem ganz persönlichen Familiendeckblatt als Cover kann man sich dann in der neuen Wuppertaler Filiale abholen. Wir sind schon sehr gespannt!

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Diese tollen Stationen gibt es nach meiner Information noch bis einschließlich Sonntag, den 25. September 2016. Also dann nichts wie los!

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DIY & Upcycling für die Post: Fliegenpilz und Glückspilze aus bunten Herbstblättern & Zeitungspapier basteln

Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet und der Herbst einkehrt, dann färben sich nicht nur die Blätter an den Bäumen herrlich bunt und tanzen vom Wind getragen durch die Lüfte. Auch Pilze kann man im Wald jetzt oft bestaunen. Besonders gut gefallen mir Fliegenpilze. Die sind zwar giftig, aber die roten Kappen mit den weißen Pünktchen sorgen bei mir immer für gute Laune und sind für mich einfach kleine „Glückspilze“. Und genau diese kann man zur Herbstzeit ganz einfach nachbasteln. Dazu braucht man auf jeden Fall ein paar leuchtend rote Herbstblätter. Also beim nächsten Spaziergang mal die Augen danach offen halten!

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Das wird gebraucht:
Große, rote Herbstblätter, einen alten Katalog oder altes Telefonbuch, einen weißen Lackstift, eine Schere, Kleber, Blanko Postkarten, eine ausgelesene Tageszeitung, etwas grünes Moos

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So wird’s gemacht:
Zuerst braucht man für diese herbstliche Bastelei einen Schwung an roten Herbstblättern. Die legt man am besten für einen Tag in ein altes Telefonbuch oder einen Katalog, damit sie schon gerade sind und etwas trocknen können.

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Dann schneidet man mit der Bastelschere einen großen Pilzkopf aus dem Blatt. Dafür benötig man keine Bastelvorlage oder Schablone. Einfach per Hand damit jeder Pilz so einzigartig wird, wie die echten Pilze auf dem Waldboden.

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Für die Postkarten kann man der Einfachheit halber uni weiße Karteikarten oder Blanko Postkarten aus Kraftpapier verwenden. Alternativ schneidet man sich die gewünschte Anzahl aus Karten aus einem großen Bogen Fotokarton.
Der Fliegenpilz braucht natürlich noch einen Stiel. Diesen kann man prima per Hand aus einer alten Tageszeitung schneiden. Wer möchte, kann sich mit Hilfe eines Bleistifts vorab die Form aufzeichnen.

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Diesen Pilz klebt man nun auf die Postkarte. Die weißen Glückspunkte tupft oder malt man ganz schnell mit einem breiten, weißen Lackstift auf den Pilzkopf. Und damit alles noch etwas stimmungsvoller aussieht, kann man am unteren Rand der Postkarte noch etwas grünes Moos kleben. Habt Ihr nun auch Lust bekommen ein paar Glückspilze in der Herbstzeit per Post zu verschicken?

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Weitere Upcycling Ideen gibt es übrigens in dieser Rubrik, alles zum Thema Herbst dort, andere kreative Sachen da und Grünzeug an dieser Stelle!

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Rezeptidee für warme Sommertage: Köstlicher Nudelsalat mit Curry als Mittagessen

Da bei uns Pasta hoch im Kurs steht, wandert regelmäßig eine Schüssel mit leckerem Nudelsalat auf unseren Tisch. Der schmeckt nicht nur im Sommer an lauen Grillabenden oder fröhlichen Sommerpartys sondern auch als Mittagsmahlzeit an warmen Tagen wie diesen. Immer derselbe Salat wäre natürlich langweilig, daher gibt es hier mal wieder eine neue, recht würzige Variante, die besonders den größeren Essern schmeckt.

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Das wird gebraucht:
300 gr Erbsen (tiefgefroren), 100 gr getrocknete, eingelegte Tomaten, 1 reife Avocado, 1 Zwiebel, 200 gr mittelalten Gouda, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 500 gr. Nudeln, 4 Eier, 1 TL Curry, Salz, Pfeffer, 2 Salatlöffel Essig (heller Balsamico), 500 gr Salatcreme, 150 gr. Naturjoghurt

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So wird’s gemacht:
Als erstes kocht man die Nudeln nach Packungsbeilage, bis diese bissfest sind. Dann gießt man sie ab und lässt sie auskühlen. Die Erbsen gibt man in einen kleinen Topf mit Wasser und kocht diese einige Minuten. Wenn sie gar sind, gießt man diese ebenfalls ab und kann sie unter die Nudeln heben.

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Die Eier anpieksen und ca. 10 Minuten kochen, abschütten und ebenfalls erkalten lassen. Eine große Salatschüssel bereitstellen. Jetzt schält man die Zwiebel und würfelt diese in kleine Stücke. Die Avocado von der Schale befreien, den Kern entfernen und ebenfalls klein schneiden.

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Die Frühlingszwiebeln säubern, vom unteren und oberen Rand befreien und in schmale Ringe schneiden. Die Tomaten abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden. Wem das zu groß ist, kann diese auch noch kleiner machen, was allerdings recht mühsam ist, da sich die Tomaten in dem getrockneten, eingelegten Zustand nicht so gut schneiden lassen.

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Nun kommt der Käse an die Reihe. Von diesem schneidet man die Rinde ab und würfelt diesen ganz klein. Alternativ kann man den Käse auch grob reiben. Über die zerkleinerten Zutaten, gibt man nun die Salatcreme, den Joghurt, den Essig und alle Gewürze. Alles vermengen und abschmecken.

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Inzwischen sollten auch die Nudeln und Erbsen ausgekühlt sein. Diese kann man jetzt mit in die Salatschüssel geben und nochmals gründlich vermengen.

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Zum Schluss die Eier pellen und entweder als feine Würfel unter den Salat geben oder vierteln und damit den Salat verzieren.

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Weitere herzhafte Rezepte findet Ihr übrigens in dieser Rubrik!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Gutschein zum Geburtstag fröhlich verpackt – ein buntes Knallbonbon mit Rätsel als Geburtstagsgeschenk

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Wir schenken zu Geburtstag ausgesprochen gerne „Erlebnisse“. Davon habe ich ja hier schon einmal ganz ausführlich berichtet und euch in diesem kunterbunten Post auch von möglichen Ideen berichtet. Diesmal gab es für das Geburtstagskind einen absoluten Herzenswunsch. Aber der sollte ja nicht gleich verraten werden. Daher habe ich mir etwas Lustiges überlegt, damit man den betreffenden Erlebnis-Gutschein nicht gleich beim Auspacken sieht.

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Das wird gebraucht:
1 leere Toilettenpapierrolle, Geschenkpapier, Geschenkband, eine Schere, ein scharfes Bastelmesser / Cutter, einen Drucker, farbiges Tonpapier sowie eine handvoll Konfetti

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So wird’s gemacht:
Den Gutschein für das besagte Ereignis habe ich mir zuerst auf farbigem Tonpapier (dies schneidet man sich einfach in der Größe Din A4 zurecht und legt es in den Drucker) ausgedruckt.

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Die Buchstaben habe ich dann allesamt einzeln ausgeschnitten und die Innenteile vorsichtig mit dem Bastelmesser herausgetrennt. Wer einen Plotter besitzt, hat es diesbezüglich natürlich deutlich einfacher 🙂

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Passend zum Anlass habe ich mit noch einen großen Schwung Konfetti selbst gemacht. Dazu braucht man einen kleinen Motivlocher, in meinem Fall ein Herz, und farbiges Bastelpapier. Daraus stanzt man dann etliche kleine Herzen, Kreise oder andere Motive.

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Die fertig ausgeschnittenen Buchstaben habe ich gut vermischt, das Konfetti dazu gegeben und das Ganze in einer Klorolle versteckt. Damit nichts mehr herausfällt, wickelt man die Papprolle in einen breiten Streifen Geschenkpapier. Hierfür reicht ein kleines Stück, etwa in der Größe eines Din A 4 Blatts. Wer sich unsicher ist, misst die genauen Maße vorab einfach mit Hilfe der Klorolle aus.

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Die beiden Enden dieser Gutscheinrolle knotet man dann mit dem Geschenkband zusammen, wie ein buntes Geburtstagsbonbon.

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Wer mag kann auch noch ein paar süße Leckereien mit in das Knallbonbon stecken!

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Weitere Verpackungsideen findet Ihr übrigens in dieser Rubrik, klitzekleine Geschenkideen tummeln sich an dieser Stelle und andere kreative Sachen da!

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Ausflugstipp für Familien: Auf geht’s ins Sauerland zum Spielen, Klettern und Rutschen im Panorama Park

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Heute gibt es einen ganz wunderbaren Tipp für Familien mit jüngeren Kindern und all diejenigen, die gerne im Grünen und der Natur unterwegs sind. Denn wir machen uns auf ins schöne Sauerland um die Ruhrtopcard wieder einmal zu nutzen. Das Sauerland liegt zwar nicht direkt um die Ecke, aber das Wetter eignet sich prima für einen Tagesausflug.

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Schon bei der Fahrt zum Park schlängeln sich die Wege durch die Berge, Felder, Wiesen und tolle Wälder. Das Sonnenlicht schimmert auf den grünen Moosteppich, der sich die den ganzen Wald zu strecken scheint. Da möchte man am liebsten gleich anhalten und zu Fuß weiter wandern.

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Im Park spazieren wir zuerst zu einer langen Rennstrecke. Diesen Parcours kann man mit dem Kettcar und verschiedenen Dreirädern bestreiten und muss dabei kräftig in die Pedale treten. Genau das Richtige nach der längeren Anfahrt!

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Den nächsten Stopp legen wir bei den Trampolinen ein. Hier darf nach Herzenslust gesprungen und gehüpft werden. Wer hat wohl die längste Ausdauer?

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Gleich gegenüber darf man sein Können an Einrädern testen. Gar nicht so leicht wie es aussieht, oder? Vor allen Dingen den Helm nicht vergessen!

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Direkt daneben liegt die Biberburg. Hier kann man herrlich nach oben klettern. Und wer dies geschafft hat, kann wieder hinunterrutschen oder einen der anderen Wege nach Unten nehmen.

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Auch das Piratenland ist nicht mehr weit. Ein echtes Kletterparadies für kleine Seeräuber.

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Wir haben Glück und kommen genau zur richtigen Zeit, denn es findet gerade die Fütterung bei den Ottern statt. Und die scheinen ganz schön hungrig zu sein!

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Danach besuchen wir den Streichelzoo, bevor es in Richtung Fichtenflitzer geht, der Sommerrodelbahn. Ein riesen Spaß für die ganze Familie, auch wenn man hier Wartezeiten in Kauf nehmen muss.

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Danach fahren wir mit der Seilbahn zum oberen Parkteil. Hier wartet eine riesengroße Grünfläche und ein echtes Spielplatzparadies für jüngere Kinder. Ob die riesengroßen Hüpfkissen, das grüne Labyrinth, das hutzelige Wichteldorf oder das traumhaft schöne Reich der Libelle – hier wird es garantiert nicht langweilig. Und für die Großen Besucher stehen auf den Wiesen reichliche Liegestühle bereit, während die kleinen munter toben.

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Während die Hälfte unserer Familie für den Rückweg wieder die Seilbahn nutzt, spaziert der Rest lieber zu Fuß. Dieser Weg schlängelt sich durch Wald und Grün und an einem kleinen Teich entlang. Wer keinen Kinderwagen schiebt oder mit Bollerwagen unterwegs ist, kann da und dort auch Treppen als Abkürzung nehmen.

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So kommen wir auch an den Teppichrutschen vorbei, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wer fürs „alleine“ Rutschen noch zu klein ist, kommt einfach auf den Schoß (wie auch bei der Sommerrodelbahn) und ganz mutige können auch die super steile Abfahrt wählen, die durch einen Tunnel hindurchführt.

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Ein herzlicher Dank an das Team vom Panorama Park Sauerland für die Erlaubnis meine gemachten Fotos veröffentlichen zu dürfen!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Leckere Rezeptidee für die Familienküche: Knuspriger Kartoffelkuchen mit Filo Teig vom Blech

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Während der größte Teil unserer Familie zum Mittagessen Pasta bevorzugt, esse ich dagegen liebend gerne Kartoffeln. Und die mag ich in jeder Variante. Da knusprige Backkartoffeln auch bei meinen Kindern sehr begehrt sind, habe ich vor kurzem eine Art Kartoffeltarte ausprobiert. Denn im Kühlschrank wartete noch eine ganze Rolle Filoteig darauf, verarbeitet zu werden 😉

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Das wird gebraucht:
3 Knoblauchzehen, 1 Rolle frischen Filoteig, 2,5 kg Kartoffeln, 12 Eßl Olivenöl, 1 Packung Sojasahne / Sojacuisine, Salz, Pfeffer, gemahlener Rosmarin, Pfeffer, Salz, frischer Rosmarin, ½ Zwiebel, 1 Eßl. Sesam und optional für alle, die sich nicht vegan ernähren, ein Stück Ziegenkäse

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So wird’s gemacht:
Auch wenn die Zubereitung im Gegensatz zu den vielen „Ratzfatz und schnell gemacht“ Rezepten auf meinem Blog etwas aufwändiger ist, so lohnt sich die Mühe sehr. Da auch die Rasselband beim Essen nicht gemurrt hat, kann ich Euch diese Rezeptidee also guten Gewissens weiterempfehlen.

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Als erstes schält man die Kartoffeln und schneidet diese in hauchdünne Scheiben. Dann pinselt man das Backblech mit etwas Öl oder pflanzlicher Margarine ein. Bevor man den Filoteig auf dem Blech legt, sollte man die Ölmischung fertig stellen, da der Filoteig sehr schnell trocknet und bricht.

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Dafür gibt man das Öl in einen hohen Messbecher sowie die geschälten Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin. Dies püriert man zu einer ganz feinen, gleichmäßigen Flüssigkeit. Dann rollt man den Filoteig vorsichtig auseinander und legt diesen auf das Blech. Zwischen den einzelnen Schichten sowie die oberste, pinselt man immer etwas von der gewürzten Knoblauchölmischung.

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Anschließend würfelt man eine halbe Zwiebel ganz fein und verteilt die Würfel auf dem Teigboden. Nun legt man die Kartoffelscheiben gleichmäßig auf das gesamten Blech. Darauf gibt man etwas frisch gehackten Rosmarin und verteilt eine Packung Sojasahne über das belegte Kartoffelblech. Außerdem streut man noch ein paar Sesamkörner darauf. Nun geht es bei 180-200 Grad in den Ofen.

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Nach etwa 20 Minuten kann man den Ziegenkäse auf den vorgegarten Kartoffeln verteilen und bäckt den Kartoffelkuchen nochmals etwa 30 Minuten, bis die Kartoffeln gar und gebräunt sind. Wer das Rezept rein vegan zubereiten möchte, der lässt den Käse einfach weg.

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Weitere herzhafte Rezepte findet Ihr in dieser Rubrik und andere vegane Köstlichkeiten gibt es dort!

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Nähen macht glücklich: Nicht nur Brot und Brötchen werden im Stoffbeutel gekauft – nun auch Baguettes

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Erinnert ihr euch noch an den selbst genähten Brötchenbeutel sowie den Brotsack und die Folgen beim Einkaufen in der Bäckerei, von denen ich im letzten Jahr berichtet habe? Inzwischen habe ich verschiedene Bäckereien beim Einkauf von Backwaren ausprobiert und bis auf das unschöne Erlebnis in meiner Lieblingsbäckerei war es erfreulicherweise nirgendwo ein größeres Problem. Selbst im Urlaub habe ich die selbst gemachten Einkaufsbeutel beim Einkaufen und beim Bäcker getestet – auch hier gab es keinerlei Einwände. Aus diesem Grunde habe ich nun noch einen weiteren Beutel angefertigt um meine Einkäufe in der Bäckerei komplett zu machen!

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Das wird gebraucht:
Festeren Baumwollstoff, etwa 50 cm breite Kordel (diese sollte waschbar sein!), Stoffschere, Nähgarn, Nähmaschine, Buchstabenvorlage, Vliesofix, Bügeleisen und Bügelbrett

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So wird’s gemacht:
Wenn sich Besuch ankündigt, mal ein festliches Büffet ansteht, ein geselliger Grillnachmittag oder ein gemütlicher Spieleabend bei uns startet, gibt es häufig Baguette. Allerdings passt dies schon von der Länge her leider nicht in meinen Stoffbeutel.

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Also habe ich ganz spontan noch einen Beutel für Knüppelbrot, Ciabatta und Baguette genäht. Dafür habe ich eine alten Baguetteverpackung ausgemessen und in dieser Länge einen Stoffbeutel genäht. Die detaillierte Anleitung dafür findet ihr hier.

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In dem Fall habe ich den Stoff doppelt genäht um dem Beutel mehr Halt zu geben und den Schriftzug Ahoi appliziert. Von den Farben und Muster her passt Beutel Nummer drei perfekt zu den anderen Bäckertüten und gemeinsam habe ich nun das perfekte Trio für den Einkauf zur Hand!

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Übrigens möchte ich euch zum Schluss noch schnell von einem Erlebnis in der Bäckerei erzählen, dass ich vor kurzem gehabt habe. Für ein ganztägiges Handballturnier meine Tochter habe ich am Wochenende morgens den Bäcker aufgesucht und war für die Brötchenversorgung eine größere Truppe verantwortlich. Da jeder davon andere Wünsche hatte habe ich ausnahmsweise einmal ohne meine Stoffbeutel eingekauft, damit ich die gewünschten Brötchenbestellungen nach dem Schmieren jeweils separat einpacken und beschriften konnte. Als ich an der Theke stand und den ersten Schwung Brötchen orderte hielt die Verkäuferin kurz inne und meinte: „Entschuldigung, haben sie ihren Beutel heute nicht dabei oder sollen die Brötchen in eine normale Tüte?!“

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Weitere selbst genähte Dinge findet Ihr in dieser Rubrik und andere kreative Sachen dort!

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Kinder-Interview mit Handballprofi Christian Hoße vom Handball Bundesligist Bergischer HC 06

Über 500 Blogeinträge sind mittlerweile hier zu finden, aber für keinen dieser Beiträge habe ich derart lange gesessen, überlegt, umformuliert und dann doch wieder ganz von vorne begonnen. Und das, obwohl das betreffende Interview nicht mal von mir stammt… Aber jetzt der Reihe nach, damit Ihr wisst, wofür meine Tochter die Löwen am Stiel gebraucht hat:

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Letztes Jahr im Sommer verkündete uns unsere Tochter stolz, sie sei nun Mitglied der Schülerzeitung und dürfe für diese Artikel schreiben. Dazu hätte sie auch schon gleich eine Idee – da sie selbst Handball spielt, wäre es doch toll einen der Profihandballer des Erstligisten BHC zu interviewen. Generell eine tolle Idee – allerdings kennen wir natürlich keinen Handballspieler aus der Bundesliga persönlich. Und diese Sportler haben mit Sicherheit auch weder Lust, noch Zeit oder Interesse daran, einer 8 jährigen Schülerin ein Interview zu geben.
Aber unsere Tochter lies nicht locker. Vor einem Handballspiel kam unsere Jüngste dann mit einem Zettel voller Frage, die sie sich für das Interview ausgedacht hatte.

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Während nach dem Spiel etliche Kinder am Spielfeldrand darauf warteten von den Handballstars Autogramme zu ergattern, stand meine Tochter da mit Block, Stift und den notierten Fragen.
Und da kam ihr ein glücklicher Zufall zur Hilfe. Einer der Spieler konnte verletzungsbedingt nicht mitspielen und saß am Spielfeldrand: Christian Hoße. Es kostete sie zwar eine große Portion Mut, aber dann fragte sie ihn, ob er bereit wäre für eine Schülerzeitung ein paar Fragen zu beantworten. Und das war er :-). Vollkommen entspannt und ausgesprochen offen lauschte der Handballprofi den ganzen Fragen. Was das für Fragen waren und was Christian Hoße meiner Tochter darauf geantwortet hat, darf ich euch hier verraten:

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Name: Christian Hoße

Trikotnummer: 4

Position: Links Außen

Wie alt sind Sie? 26 Jahre

Wie alt waren Sie als Sie angefangen haben Handball zu spielen? Mit 4 Jahren

Wie viel Stunden am Tag machen Sie Sport?
Das ist ganz unterschiedlich. An Tagen, an denen nur einmal trainiert wird sind es 2 Stunden. Manchmal wird auch 2x pro Tag trainiert, dann sind es ungefähr 3,5 Stunden.

Wie oft trainieren Sie in der Woche? 7-8 Mal

In welchem Verein haben Sie angefangen? DJK Unitas Haan

Haben Sie damals schon daran gedacht Profi Handballer in der 1. Liga zu werden? Nein

Seit wann sind Sie beim BHC? Seit 2007

Das schöne Erlebnis beim BHC? Da gibt es eine ganze Menge! Besonders schön war der Klassenerhalt der letzten beiden Jahre. Und natürlich die beiden Aufstiege in die erste Liga!

Wollten Sie schon immer Handball spielen? Ja

Mögen Sie auch andere Sportarten? Wenn ja, welche? Tennis

Gibt es weitere Handballspieler in Ihrer Familie? Ja! Meine Mutter hat Handball gespielt (in der 2. Liga), mein Vater auch, als Torwart. Ich wollte damals auch unbedingt Torwart werden, aber mein Vater hat es verboten. Jetzt bin ich darüber auch ganz froh. Und meine Schwester, die dann allerdings nur kurz und lieber tanzt.

Kommen Sie aus Wuppertal? Nein, aus Haan.

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Nun ist die Schülerzeitung letzte Woche endlich erschienen. Ehrensache, dass ein Exemplar als kleines Dankeschön an den Handballprofi mit der Trikotnummer 4 ging, der bei meiner Tochter seitdem jedoch ungeschlagen auf Platz Nummer 1 der Lieblingshandballspieler kursiert. Selbst das eindrucksvolle Handballtraining mit Vereinskollege Maximilian Weiß im April dieses Jahres konnte daran nichts ändern.

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Die Schülerzeitung haben wir verpackt und passend zum Trikot in den Vereinsfarben hellblau-weiß gestaltet. Außerdem wurde dies mit einem selbst gemachtem Schriftzug „Hoße“ gekennzeichnet, damit die Verpackung dem Trikot möglichst ähnlich ist.

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Und auf dringenden Wunsch meiner Tochter wurde das von mir entworfene Löwentrikot inzwischen kurzerhand erweitert: Dies trägt nun ebenfalls die Nummer 4 und den „Hosse“ Schriftzug wie beim Original. Auch wenn schon zahlreiche Teamkollegen vom BHC dieses Shirt mit ihrem Autogramm verziert haben – so fehlt bislang noch die Unterschrift von Lieblingsspieler Christian Hoße. Das können wir hoffentlich im Laufe der neuen Saison nachholen.

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Ein ganz herzlicher Dank an dieser Stelle nicht nur an meine Tochter für die Idee und das Selbstbewusstsein das alles in die Tat umzusetzen, sondern auch an Christian Hoße für die netten Antworten, seine unglaubliche Geduld und Ruhe, die er im Gespräch grundsätzlich ausstrahlt, das Mitmachen und die Erlaubnis Euch das Interview samt Foto hier zeigen zu dürfen.

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