DIY & Nähidee: Maritime Feriengrüße per Post – Nähen macht glücklich

Zwei Wochen Sommerferien liegen noch vor uns. Doch unser Familienurlaub ist bereits vorbei. Und da das Wetter derzeit recht unbeständig ist, haben wir kurzerhand ein paar Feriengrüße selbst gebastelt. Ein kreatives Regenwetter-Ferienprogramm sozusagen 😉

Das wird gebraucht:
1 Blanko Postkarte oder unifarbene Karteikarte in Postkartengröße, Nähgarn, Nähmaschine, ein Stück Landkarte, eine Schere, Buchstabenstempel, ein Stempelkissen sowie optional klitzekleine Papierreste / Stoffreste

So wird’s gemacht:
Am einfachsten ist es, wenn man unifarbene Karteikarten für die Ferienpost verwendet. Alternativ schneidet man sich einfach die gewünschte Kartenanzahl aus einem großen Bogen weißen Tonkarton.

Für das Meer habe ich mir aus einem kaputten, alten Schulbuch eine Seite mit Landkarten herausgetrennt. Davon schneidet man sich in der Breite der Postkarten einen Streifen zurück. Den oberen Rand bringt man mit der Bastelschere in Wellenform.

Nun legt man das vorbereitete Stück Landkarte auf die Postkarte und näht diese mit weißen Garn und normalen Nähten fest. Die Nähte habe ich ebenfalls wellenförmig angeordnet, so dass sie dem „Meer“ etwas mehr Tiefe verleihen.

Das Boot habe ich frei Hand mit der Maschine aufgenäht (wer mag, zeichnet sich mit einem dünnen Bleistift den Umriss vor). Aus hellblauem Stoffrest habe ich noch zwei Wolken aufgenäht und dem genähten Schiff einen Mini Papierwimpel aufgeklebt. Zum Schluss gibt es noch den Schriftzug „Ahoi“, den man ganz schnell mit Buchstabenstempeln ausdrucken kann. Dann fehlt nur noch der gewünschte Feriengruß auf der Rückseite und ab geht die Post!

Wenn ihr eine Idee sucht, wie man Urlaubspost oder Grußkarten in Szene setzen kann, werft doch mal einen Blick auf diese DIY Deko Idee. Ausflugsideen und spannende Unternehmungen gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Familienurlaub & Reisen dort sowie andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Bastelidee & DIY zur Einschulung: Selbst gemachte Buntstifte als Deko Girlande zum Schulstart

Wenn sich die Sommerferien dem Ende neigen und das neue Schuljahr vor der Tür steht gibt es jedes Jahr aufs Neue allerhand Kinder, die eingeschult werden. So ein Schulstart ist nicht nur ein wirklich großer Schritt und bedeutet allerhand Veränderung. Sondern gerade für die Kinder mit reichlich Aufregung verbunden. Und um die Aufregung ein wenig zu mindern ist es gut, den Schulneulingen die Schule schmackhaft zu machen, die Neugier zu wecken und die Lust darauf, endlich ein Schulkind zu werden. Aus diesem Grund habe ich eine wunderbare Idee, die nicht nur ABC Schützen gute Laune machen wird, sondern auch ein schöner Augenfang fürs Kinderzimmer oder gar die Einschulungsfeier ist!

Das wird gebraucht:

Ein großer Bogen weißes Tonpapier, weißes Nähgarn, einen Bleistift, eine Schere, eine Nähmaschine, Nylongarn, Wasserfarben, Pinsel und ein kleines Glas mit Wasser

So wird’s gemacht:

Zuerst habe ich mir am Computer eine kleine Bastelvorlage gebastelt. Das klappt ganz einfach mit den Symbolen Rechteck / Dreieck, die man übereinander setzt. Für die Buntstifte benötigt man dieses Motiv „doppelt“.

Diese Vorlage habe ich ausgedruckt und als Schablone verwendet. Mit dieser Schablone und einem Bleistift zeichnet man nun ganz viele „Stifte“ auf das weiße Tonpapier und schneidet diese anschließend auseinander.

Nun benötigt man einen Borstenpinsel, Wasser und einen Wasserfarbkasten. Jeden der weißen Stifte habe ich in einer anderen Farbe bemalt und anschließend gut trocknen lassen.

Sind die Stifte wirklich durchgetrocknet, faltet man diese mittig, so dass die weißen Seiten nach Innen zeigen und vernäht die offenen Ränder mit einer einfachen Naht an der Nähmaschine.

Jetzt kann man die „fertigen“ Buntstifte entweder als bunte Girlande und Raumdeko verwenden. Dazu habe ich in jeden der Stifte mit einer dünnen Nadel hineingepiekt und ein Stück Nylongarn durchgezogen. Daran lassen sich die Stifte prima aufhängen.

Ein kleiner Tipp: Diese farbenfrohe, kunterbunte Deko kann man ganz wunderbar für das Einschulungsfest nutzen!

Weitere Ideen zum Thema Einschulung gibt es in dieser Rubrik, Bastelideen für Kinder dort, sommerliches hier und andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

 

 

Bunte Sommer Kissen Näherei: Heißgeliebt und nun kaputt – ein schneller Ersatz ist jetzt gefragt

Eines meiner allerersten, selbst genähten Werke war ein einfaches Kissen, an dem ich meine überschaubaren Nähkünste einmal ausprobieren wollte. Vom Stoffmarkt hatte ich einen Schwung an gemusterten Baumwollstoffen besorgt und habe daraus ein rot gepunktetes Kissen samt Namen genäht. Zu meiner großen Freude wurde dieses Kissen heiß und innig geliebt. Nichts ging mehr ohne. Und nach unzähligen Waschgängen und Kuscheleinheiten ist das gute Stück nun nicht nur vollkommen ausgewaschen, sondern die Applikationen teilweise löchrig und ausgefranst.

Da traf es sich doch ganz gut, dass ich von meiner Tasche noch etwas Stoff übrig hatte. Und zwar ganz genau soviel, dass es für ein neues Kissen reicht.

Das wird gebraucht:
Ein Kissen 40 x 40 cm, ein Stück Baumwollstoff (Webstoff) 43 cm breit 90 cm lang, einen Reißverschluss (30 cm), Nähgarn, Stecknadeln, Stoffschere, Bügeleisen, Vliesofix, eine Buchstabenvorlage, farblich passende Stoffreste, etwas Samtband, Baumwollkordel und Kunstfilz (kein Bastelfilz!)

So wird’s gemacht:
Das Kissen sollte natürlich wieder mit Namen versehen werden, damit einem das gute Stück niemand streitig machen kann – klar, oder?! Also habe ich mit die benötigten Buchstaben in der gewünschten Größe ausgedruckt und spiegelverkehrt (!) auf das Vliesofix gezeichnet.

Dann bügelt man die vorgezeichneten Buchstaben mit der „klebrigen“ Seite auf den Stoff. In meinem Fall auf ein Mini Reststück geringelten Stoff.

Außerdem gefielen mit die applizierten Blumen von meiner Tasche so gut, dass ich mich bereits ein wenig geärgert habe, weil diese nur die Rückseite zieren. Also fertigte ich davon aus Kunstfilz, Samtband und etwas Baumwollkordel zwei Duplikate an, die ich dann ebenfalls mit Vliesofix und einer engen Zickzacknaht auf der Kissenvorderseite appliziert habe. Quer darüber fand der Namen Platz.

Zum Schluss noch den Reißverschluss unten einnähen und das Kissen dann seitlich mit einer Naht verschließen. Das Kissen befindet sich bereits im Dauereinsatz 🙂

Weitere Beispiele für selbst genähte Kissen gibt es hier, da (Traumschiff) und dort, ein Eulenkissen aus alter Jeans an dieser Stelle, andere kreative Nähereien in dieser Rubrik und andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Schickes Upcycling: Ein flotter Jeansrock zum Wohlfühlen oder es war einmal eine Jeans… Upcyclingidee

Jeans gehören zu meinen absoluten Lieblingshosen. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich in unseren Kleiderschränken davon allerhand stapeln. Bis ich selbst Mutter wurde, war ich Meinung gerade diese Hosen seien sehr strapazierfähig und eigentlich „unkaputtbar“. Meine Kinder belehrten mich diesbezüglich: Oder besser gesagt die vielen Jeans, die sich seitdem hier mit allerhand Riesenlöchern in regelmäßigen Abständen hier einfinde. Und das sind ziemlich viele… Der Hosenvorrat von Kind Nr. 4 schrumpft bedenklich. Und bevor der Schrank nichts mehr zum Anziehen hergibt, habe ich kurzerhand die kaputten Jeans umfunktioniert und Röcke daraus gemacht. Wie gut, dass der Frühling bereits begonnen hat und in Kürze hoffentlich auch endlich wärmere Temperaturen und reichlich Sonne bringt!

Das wird gebraucht:
Kaputte Jeans, bunte, festere Baumwollstoffe, Zierband, Zackenlitze, Stecknadeln, Nähgarn, eine Stoffschere, eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Mit meiner großen Stoffschere bin ich der ersten Jeans zu Leibe gerückt und habe diese einfach in Schritthöhe, dort wo die Beine anfangen, abgeschnitten – ratsch!!! Leider habe ich weder einen passenden Schnitt samt Anleitung noch ein gutes Wissen was Nähkenntnisse anbelangt.

Daher habe ich einfach „frei nach Schnauze“ aus zwei gemusterten Webstoffen jeweils eine lange Bahn Stoff abgeschnitten und diese versucht möglichst rockartig an den oberen Jeansteil zu nähen. Wirklich mehr als einfach geradeaus zu Nähen muss man hierfür ja nicht können, dachte ich mir. Um die Übergänge der verschiedenen Stoffe ein wenig aufzupeppen habe ich farblich passend noch ein Satinband sowie eine Bordüre aus Zackenlitzen aufgenäht.

Mit Jeans-Rock Nummer 1 als Versuchsobjekt bin ich ganz zufrieden. Auch dem Nachwuchs gefällt es, der es eher sportlich als zu mädchenhaft mag.

In meinem Blog Archiv gibt es übrigens schon allerhand DIY aus alten Jeanshosen: Praktische Utensilos, ein kuscheliges Traumkissen, aufgepimpte Einkaufstaschen, ein Eulenkissen, lustige Osterhasen-Anhänger!

Mehr Ideen zu fröhlichen Näherei findet Ihr in dieser Rubrik, andere Upcyclingideen hier und andere kreativen Dinge da!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Bastelidee als Deko aus Packpapier: Natürliche Ostereier einfach genäht & bemalt

Basteln mit Packpapier ist meine große Leidenschaft. Und weil ich Packpapier so mag, findet es hier immer wieder seinen Platz. Selbst als Osterdeko mache ich vor diesem Bastelmaterial keinen Halt. Passend zu meiner fröhlichen Hasenbande aus naturbraunem Packpapier gibt es nun einen Schwung an lustigen Ostereiern. Diese habe ich ganz fix gemalt, geschnitten und dann mit der Nähmaschine vernäht.

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier und alte Buchseiten, Nähgarn, eine Bastelschere, einen weißen Lackstift, eine Lochzange, Bleistift, Osterei Vorlage / Schablone, Metallösen und eine Nietenzange sowie dünne Kordel

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich mir auf einem alten Stück Kartonage ein großes Ei vorgezeichnet und damit eine passende Bastelschablone angefertigt. Mit Hilfe der Schablone kann man sich nun auf das Packpapier und alte Buchseiten Ostereier vorzeichnen. Für diese Bastelidee benötigt man jedes Ei in doppelter Ausführung.

Die Innenseiten, auf denen am Rand ggf. noch Bleistiftlinien zu sehen sind, legt man passgenau aufeinander. Dann näht man die beiden Papiereierhälften mit einer normalen Naht am äußeren Rand zusammen.

Die fertig genähten Papiereier aus Packpapier haben noch einen natürlichen Look bekommen. Und zwar habe ich jedem Ei mit Hilfe eines weißen Lackstiftes noch ein Muster gemalt. Hierbei solltet ihr auch unbedingt an die Rückseite denken. Zumindest wenn ihr die Eier als Anhänger für den Osterstrauch oder das Fenster verwenden wollt.

Habt ihr die gewünschte Anzahl an Papiereiern fertig, stanzt ihr mit der Lochzange in jedes Ei oben mittig ein kleines Loch. Dort hinein steckt man nun jeweils eine Metallöse und drückt diese mit der Nietenzange fest. Anschließend fädelt man durch jede Öffnung ein Stück Kordel und knotet diese oben zusammen. Nun ab damit an ein paar frühlingshafte Zweige oder das Fenster. Fertig ist die ausgefallene aber ganz natürliche Deko!

Ein kleiner Tipp:
Diese Eier lassen sich auch beschriften oder bestempeln, falls ihr diese lieber als Geschenkanhänger verwenden möchtet!

Weitere Osterideen gibt es in dieser Rubrik, allerhand Genähtes dort und andere kreatives Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY Frühlingshaftes Jeans Upcycling zur Frühlingszeit – Genähte Osterhasen für den Osterstrauch

Bei uns stapelten sich mal wieder einige kaputte Jeanshosen. Da ich den Jeansstoff gerne mag (hier gibt es eine praktische Bastelidee dazu), sind mir diese einfach zu schade zum Wegwerfen. Wie gut, dass gerade der Strauß mit Weidenkätzchen in der Vase stand und noch ein wenig „leer“ aussah. Ostern ist auch nicht mehr weit – also warum nicht ein paar niedliche Osteranhänger aus einer zerlöcherten Jeans nähen?

Das wird gebraucht:
Eine kaputte Jeanshose, Stoffkreide, gemusterten Baumwollstoff bzw. Stoffreste, Lochzange, Ösen, Nietenzange, Kordel, Nähgarn, Stoffschere, Nähmaschine, Stecknadeln, kleine Holzperlen, Heißklebepistole samt Klebepatrone

So wird’s gemacht:
Auf einer leeren Müsliverpackung habe ich mir mit einem Bleistift einen 12 cm großen Hasen als Bastelschablone aufgezeichnet und ausgeschnitten. Mit Hilfe der Schablone und Stoffkreide habe ich mehrere Hasen auf die alte Jeans gemalt. Pro genähten Anhänger benötigt man zwei Jeanshasen (Vor- und Rückseite).

Immer zwei Hasenhälften legt man passgenau übereinander und näht diese mit einem engen Zickzackstich aneinander. Zwischen den Hasenohren macht man ein Loch und befestigt in dieser Öffnung eine kleine Metallöse als Aufhängung.

Damit der Hase noch ein buntes „Frühlingskleid“ erhält, habe ich den unteren Teil mit blau gemustertem Stoff ausgestatten und diesen festgenäht.

Den Hasenschnurrbart habe ich mit dünner Kordel gemacht, die mittig geknotet und seitlich in die gewünschte Länge geschnitten wurde. Den Schnurrbart, sowie die beiden Augen aus kleinen Holzperlen, habe ich einfach mit Heißkleber befestigt. Alternativ kann man diese auch annähen, falls die Hasenanhänger waschbar sein sollen.

Nun fädelt man noch ein Stück Kordel als Band zum Aufhängen durch die Metallöse und knotet die Enden zusammen. Jetzt kann man damit Zweige in der Vase dekorieren, ein Fenster oder diese auch als Geschenkanhänger in der Osterzeit verwenden oder diese als Überraschung im Osternest verstecken!

Weitere kreative DIY Ideen findet ihr übrigens in meinem Buch „Selbst gemachte Frühlingsdeko“, alles zum Thema Frühling in dieser Rubrik, Anleitungen für genähte Sachen hier und anderes Kreatives da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Fröhlicher Einkaufspaß & Nähidee: Ein bunter Schwung an Stofftaschen upcycelt und aufgepimpt!

Der Umwelt zu Liebe verwenden wir beim Einkaufen grundsätzlich Stofftaschen. Selbst beim Einkauf in der Bäckerei sind seit langer Zeit der selbst genähten Brötchenbeutel, der praktische Brotsack und diese Baguettetasche immer mit dabei. Daher sind bei uns ein ganzer Schwung an Baumwolltaschen in Gebrauch. Diese wandern zwar regelmäßig in die Wäsche, aber mit der Zeit sind diese einfach fleckig geworden und haben auch hier und da kleinere Löcher. Also habe ich einen Berg Stofftaschen mit Stofffarbe in die Waschmaschine gesteckt und habe ihnen ein blaues Kleid verpasst. Das „Blau“ fand ich als Farbe recht praktisch, da ich ja die Flecken überdecken wollte.

Das wird gebraucht:
Alte Stofftaschen aus Baumwolle, Stofffarbe, Stoffreste & alte Jeans, Vliesofix, eine Schere, Nähgarn und eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Der Einfachheit halber habe ich die Taschen direkt in der Waschmaschine gefärbt. Als diese getrocknet waren, habe ich mich nach Herzenslust an ihnen ausgetobt.

Aus alten Stoffresten und Jeans, die ich mit Vliesofix versehen habe, habe ich verschiedene Motive auf den Taschen appliziert. Das klappt mit einer ganz normalen Nähmaschine, wenn man einen engen Zickzack Stich einstellen kann.

Durch das Vliesofix kann man die ausgeschnittenen Motive vorab mit dem Bügeleisen aufbügeln und dann mit einer Naht umranden, damit diese auch wirklich auf dem Stoff halten.

Nun tummeln sich allerhand Strandhäuser, Möwen, Blumen, Schiffe, Sterne & Co. auf meinen Einkaufsbeuteln, die die Taschen nicht nur etwas stabilisieren, sondern zudem die kleinen Löcher und hässlichen, dunkleren Flecken ganz prima verdecken.

So macht das Einkaufen mir wieder richtig Spaß und die Stoffbeutel sehen aus wie neu. Besonders gut daran gefällt mir, dass damit nicht jeder durch den Supermarkt läuft, sondern diese meine ganz eigene „Handschrift“ tragen.

Weitere Ideen zum Nähen gibt es übrigens in dieser Rubrik, Bastelideen zum Thema Upcycling hier und andere kreative Sachen an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Nähen macht Spaß: Fröhliches DIY & buntes Jeans-Upcycling sorgt für Ordnung

Schon des Öfteren bin ich in den unendlichen Weiten des Internets auf Ideen gestoßen, wie man alte Jeans upcyceln und sehr dekorativ verwerten kann.

Da kam eine Geburtstagsfeier gerade zur rechten Zeit, denn beim munteren Spielen auf dem Schulhof sind gleich mehrere Hosen innerhalb kürzester Zeit kaputt gegangen… Sonst erfreuen mich Löcher und durchgewetzte Knie an Jeans nicht gerade, aber in diesen Fällen war ich heimlich sogar ein wenig „dankbar“ 🙂

Also her mit der Schere und schnipp-schnapp arbeitete diese sich durch den festen Jeansstoff. So hatte ich plötzlich einiges an Hosenbeinen beisammen und konnte meiner Kreativität mal wieder freien Lauf lassen.

Mit Hilfe von allerlei bunten Webbändern und farbiger Zackenlitze habe ich die Beinenden verschönert und mit der Nähmaschine auf der abgetrennten Seite vernäht. Das geht wirklich schnell und stellt auch für eher ungeübte Näher kein Problem dar.

Das erste Jeansbein was fertig war, musste als Geschenk herhalten. So habe ich eine leere, ausgespülte Konservendose zum Stabilisieren hineingestellt und allerhand ausprobiert was sich damit so alles anstellen lässt:

Man kann dieses aufgepimpte Hosenbein jetzt in der Karnevalszeit mit leckeren Knabbereien oder Süßigkeiten füllen (dies ist keine Werbung sondern das, was unser Süßgkeitsfach gerade zu bieten hatte!), auf dem Schreibtisch als Utensilo nutzen um Stifte hineinstellen oder auch hervorragend als Kerzenständer nutzen.

Weil ich mich nicht recht entscheiden konnte habe ich gleich mehrere Hosenbeine mit Bändern aufgehübscht. Mir gefallen sie als größeres Ensemble übrigens auch sehr gut.

Ob als Deko für einen Geburtstag, ein Fest oder eine Karnevalsfeier – dieses Upcycling fällt in jedem Fall ins Auge!

Das upcycelte Geburtstagsgeschenk habe ich übrigens mit langen Knabberstangen gefüllt und in Folie verpackt. Mit einer Schleife und selbst gemachtem Anhänger versehen ist es ein wirklich tolles Mitbringsel und fällt sofort ins Auge.

Weiteres zum Thema Fasching findet Ihr übrigens in dieser Rubrik, Upcyceltes an dieser Stelle und klitzekleine Nähideen dort!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Idee für fröhliche Geburtstagsgrüße: Ein Geburtstagsgruß per Post – herzlichen Glückwunsch, wir gratulieren

Wenn es uns nicht möglich ist Freunden, Bekannten oder anderen lieben Menschen persönlich zum Geburtstag zu gratulieren, gibt es die Gratulation eben auf dem Postweg. Nach der fröhlichen Geburtstagspost von hier, der Portion Geburtstagsglück von dort, der fröhlichen Luftballonkarte da und dem rätselhaften Knallbonbon als Geburtstagsüberraschung, habe ich genau für diesen Zweck dieses Mal eine edle Geburtstagskarte aus Kraftpapier für eine Freundin gebastelt.

Das wird gebraucht:
1 Klappkarte aus Kraftpapier mit passendem Briefumschlag, gemustertes Bastelpapier, einen Motivlocher Herz in klein, eine Nähmaschine, Nähgarn, Schere, Geburtstagsstempel, ein Stück Kordel, ein kleines Glöckchen, ein Herz aus Spitzenpapier / Tortenspitze, Dymo Gerät mit Prägeband

So wird’s gemacht:
Im Grunde ist diese Postkarte ganz einfach gemacht. Der Einfachheit habe ich eine Blankokarte aus Kraftpapier genommen, die es im praktischen Set mit passendem Umschlag gab.

Aus naturbraun mit weiß gemusterten Tonkarton habe ich mit dem Motivlocher kleine Herzen gestanzt und diese auf dem Deckblatt der Karte mit Hilfe der Nähmaschine und einer einfachen Naht aufgenäht.

Daneben habe ich mit dünner Leinenkordel eine Schleife gebunden und darauf ein kleines silbernes Glöckchen angebracht.

Den Umschlag habe ich passend zur Karte gestaltet. Auf ein Stück dünne Pappe (auf die Geschenkpapier gerollt war) habe ich mit einem Geburtstagsstempel „Happy Birthday“ gedruckt und als Wimpel zugeschnitten.

Diesen habe ich seitlich unter ein Spitzendeckchen in Herzform geklebt, der nun ebenfalls mit Klebstoff auf dem Umschlag befestigt ist. Darunter kam noch die mit dem Dymo Gerät geprägte Botschaft „Herzlichen Glückwunsch“.

So ist der edle Geburtstagsgruß komplett und es fehlt nur noch der persönliche Gruß im Inneren der Karte, der natürlich mein kleines Geheimnis bleibt 😉

Ein kleiner Tipp: Diese Karte ist auch eine süße Geschenkidee zum Valentinstag oder als Hochzeitsgruß!

Falls ihr noch klitzekleine Geschenkideen sucht, schaut man in dieser Rubrik, selbst gemachte Geschenkverpackung tummeln sich hier, alles rund um den Geburtstag und das Feiern mit Kindern da und anderes Kreatives dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Bastelidee: Wir feiern Geburtstag – Geburtstagswimpel mit Fotos, Jahreszahl & vielen Erinnerungen

Geburtstag zu haben ist immer etwas ganz Besonderes. Je älter man wird, desto mehr Erinnerungen liegen hinter einem. Irgendwann kommt ein Alter, in dem man gerne mal zurückschaut, sich erinnert und die Jahre Revue passieren lässt. Ganz besonders interessant ist es dabei zu beobachten, wie sich das Geburtstagskind von Jahr zu Jahr verändert. Gerade in den ersten Lebensjahren eine ausgesprochen spannende Angelegenheit, da die Veränderung in dieser Zeit oftmals wirklich groß sind.
Aus diesem Grunde habe ich eine fröhliche Geburtstagsgirlande gebastelt und dafür sämtliche Wimpel mit Jahreszahlen und Fotos versehen.

Das wird gebraucht:
Pro Lebensjahr 2 Fotos, einen Kreisstanzer (Durchmesser 5cm), runde Spitzendeckchen, weißen Tonkarton, farbiges Tonpapier, einen Drucker oder ersatzweise Zahlenstempel samt Stempelkissen, eine Schere, einen Bleistift, eine Wimpelschablone, Schrägband, Kleber, Nähgarn, eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Als erstes durchforstet man die Fotoalben der letzten Jahre. Aus jedem Jahr habe ich mir ein passendes Bild herausgesucht und in zweifacher Ausführung Abzüge machen lassen.

Dann habe ich mir eine Wimpelschablone angefertigt, die an der oberen Kante eine Breite von knapp 20 cm hat. Dem Geburtstag entsprechend benötigt man nun für jedes Jahr einen Wimpel, den man aus dem Tonkarton schneidet. Damit die Girlande im Raum auch wirkt, habe ich diese beidseitig gearbeitet.

Auf farbiges Tonpapier habe ich mir die entsprechenden Jahreszahlen gedruckt (auch hier immer in 2facher Ausführung!) und ausgeschnitten. Die Fotos habe ich allesamt so gestanzt, dass auf dem Kreis das Gesicht gut zu sehen ist. Die Bilder ordnen man nun den korrekten Jahreszahlen zu.

Nun habe ich jeden Wimpel mittig mit einem weißen Spitzendeckchen beklebt und das Foto darauf gesetzt. Ein Stück darüber wurde die passende Jahreszahl geklebt.

Sind alle Wimpel von beiden Seiten fertig beklebt, ordnet man diese in der richtigen Reihenfolge und näht diese an der oberen Kante, mit dem Schrägband als Abschluss, zu einer langen Wimpelkette.

Diese tolle Fotogirlande ist nicht nur ein lustiger Hingucker, sondern sorgt für reichlich Gesprächsstoff!

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag & Feste feiern gibt es in dieser Rubrik, Genähtes da, Deko Ideen dort, klitzekleine Geschenkideen an dieser Stelle und Kreatives hier.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert