Bastelidee & Upcycling: Löwenstark – Maskottchen Bergi als Löwenlaterne Bastelanleitung Version 2

Vor kurzem habe ich Euch hier bereits unsere kleine Löwenlaterne als Bastelidee vorgestellt. Die Idee diese Laterne zu basteln kam uns, weil meine Tochter das lustige Maskottchen, den Löwen Bergi vom  Bundesligist BHC 06 so sehr mag. Bergi seinerseits hat jedoch seine Kappe vermisst. Also gab es bei uns eine zweite Bastelrunde, damit sich der Löwe auch komplett fühlt. Für alle kleinen Fans, die die Laterne gerne nachbasteln möchten, gibt es hier also die zweite Laternenvariante mit blau-weißer Kappe!

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Das wird gebraucht:
1 leere, runde Spüli Flasche, Transparentpapier in weiß, blau und beige, zwei Holzknöpfe, Tapetenkleister, Wasser, etwas Kordel, ein kleine Stück braunes Tonpapier, weißer Tonkarton, Buchstabenstempel und ein Stempelkissen, Bastelschere, eine wasserfeste Unterlage, Malkittel und ein kleiner, runder Luftballon, Tesafilm, ein Bastelmesser bzw. Cutter, Bleistift, Heißklebepistole mit Klebepatrone, Naturbast in gelb und beige

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So wird’s gemacht:
Bei der Spülmittelflasche geht Ihr erst einmal genau so vor, wie in dieser Bastelanleitung detailliert beschrieben und lasst die Schicht mit Kleister und Transparentpapier am besten über Nacht gut trocknen. Auch nach dem Trocknen ist die Vorgehensweise dieselbe, außer dass man etwa das obere Drittel frei lässt und nicht mit Mähne beklebt.

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Die Kappe von Bergi ist dagegen schon etwas kniffeliger und benötigt die Hilfe eines Erwachsenen. Zuerst bläst man den runden Ballon etwas auf und knotet diesen gut zu. Es reicht dafür in etwa die Größe eines Kaffeebechers. Jetzt braucht man einen längeren und 2 cm breiten Streifen weißen Tonkarton. Den klebt man mit Tesafilm mittig um den aufgeblasenen Ballon. Dieser sorgt dafür, dass die Schirmmütze in Form und schön stabil bleibt. An den Knoten des Ballons bindet man ein 30 cm langes Stück Schnur, das als Aufhängung zum Trocknen wertvolle Dienste leistet.

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Nun beklebt man den untern Teil (der ohne Knoten!) mit weißem Transparentpapier, das man zuvor in kleinere Stücke geschnitten hat. Im Gegensatz zu der Spüliflasche sollte man hierbei mehrere Schichten Kleister und Papier kleben, damit die Kappe auch wirklich auf dem Löwenkopf hält ohne kaputt zu gehen.

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Wenn ausreichend weißes Transparentpapier um den Ballon geklebt ist, benötigt man ein paar Stücke blaues Transparentpapier.

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Dazu haben wir längliche Dreiecke per Hand aus dem Papier geschnitten und mit etwas Kleister so auf der weißen Schicht angebracht, dass die Spitzen sich oben mittig treffen. Dann lässt man den beklebten Ballon 1-2 Tage am besten in Heizungsnähe trocknen.

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Anschließend schneidet man den Ballon am Knoten leicht ein und kann diesen ganz einfach heraustrennen. Mit Hilfe des offenen Endes der Spüliflasche haben wir Innen mittig einen Kreis gezeichnet, den man mit dem Cutter herausschneidet. So lässt sich die Kappe ganz einfach auf den Löwenkopf setzen.

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Damit die Kappe dem Original etwas ähnlicher sieht, haben wir noch einen Halbkreis aus weißem Tonkarton geschnitten, mit BHC bestempelt, und angeklebt.

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Am oberen Rand der Spüliflasche, der aus der Kappe herausragt, bringt man noch etwas Kordel als Aufhängung für den Laternenstab an. Dann darf Bergi durch die Laternenzeit leuchten und Dank der blau-weißen Kappe auch zufrieden sein 😉

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Upcycling Idee zum Basteln: Löwenstark, eine Löwen Laterne für die Kleinsten

Die Laternenzeit ist eine der schönsten Zeiten im ganzen Jahr. Da kann ich mich jedes Jahr aufs Neue so herrlich kreativ austoben und basteln was das Zeug hält. Nicht dass wir nicht schon genug Laternen gebastelt hätten (Schwebebahn, Fuchs, Glückskäfer, Pinguin, Froschkönig sind als Bastelanleitungen auf meinem Blog zu finden). Aber irgendwie kommen uns hier jedes Jahr wieder neue Ideen welche Laternenform wir bislang noch nicht hatten und unbedingt mal ausprobieren möchten. Und da hier von Seiten meiner Tochter große Liebe zum Maskottchen des Bergischen HC 06, dem Löwen „Bergi“, herrscht, liegt es natürlich nach dem selbst genähten Löwenshirt nur nahe, eine passende Laterne dazu zu basteln.

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Das wird gebraucht:
1 leere Spüliflasche (PET Kunststoffflasche), Wasser, Tapetenkleister, eine Schere, Naturbast in den Farben Gelb und Orange, 1 Bogen orangefarbenes Transparentpapier, Kordel, zwei Holzknöpfe, ein kleines Stück dünne Pappe, ein Reststück braunes Tonpapier, dünner Basteldraht, eine Lochzange, Heißklebepistole samt Klebepatrone.

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So wird’s gemacht:
Als erstes rührt man in einer kleinen Schüssel etwa 1 Esslöffel Tapetenkleister mit warmem Wasser an. Darin löst sich der Kleister schnell auf und dickt an, so dass man eine breiartige Klebmasse erhält. Am besten lässt man den Kleister einen Moment ruhen und rührt immer man wieder um.

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Währenddessen schneidet man aus dem orangefarbenen Transparentpapier viele Quadrate (ungefähr 5 x 5 cm). Hat man genügend Papierstücke zusammen, klebt man diese flächendeckend um die Spüliflasche herum.

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Da die Flasche im Gegensatz zu einem Luftballon sehr stabil ist, reichen ca. 1-2 Papierschichten aus. Die beklebte Flasche lässt man nun am besten über Nacht gut durchtrocknen.

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Jetzt bekommt der Löwe seine Zottelmähne. Dafür schneidet man den Bast in ca. 10 cm lange Stücke und klebt diese mit Hilfe der Heißklebepistole um den Löwenkopf herum. Die Mähne darf ruhig dicht und buschig sein.

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Wenn die Mähne fertig ist, kann man den Bast bei Bedarf noch in die gewünschte Länge schneiden.

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Die Löwenaugen sind zwei angeklebte Holzknöpfe und für die Schnurrhaare habe ich ein paar kleine Stücke Kordel mittig geknotet, mit Heißkleber fixiert und darüber ein braunes Stück Bastelpapier geklebt. Nun kleiner Löwe darf gebrüllt, oh pardon, geleuchtet werden!

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Unsere Löwenlaterne war bereits auf einem Laternenumzug am Strand (wie diesem) im Einsatz und durfte frische Nordseeluft schnuppern. Davon erzähle ich Euch nächste Woche mehr, sobald die Koffer ausgepackt sind!

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Version 2 unseres Bergi mit blau weißer Schirmmütze findet Ihr hier. Weitere Bastelideen für Kinder findet Ihr übrigens in dieser Rubrik, Upcyclingideen dort und andere kreative Sachen da.

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Upcycling Laterne: Weißes Haus in dunkler Nacht

Das Laternenfest rückt immer näher und somit werkeln wir hier fleißig allerhand Laternen. Und dabei kommen uns immer wieder neue Ideen. Wo wir die letzten Jahre fleißig Laternen aus alten Spüliflaschen gebastelt haben wie Fuchs, Pinguin, Froschkönig oder Glückskäfer, geht es in diesem Jahr alten Milchkartons an den Kragen.

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Das wird gebraucht:
1 leere Milchkarton (1 Liter), Schere, Bastelmesser / Cutter, doppelseitiges Klebeband, weißes Tonpapier, weißes Transparentpapier, Kleber, eine kleine Nadel und dünnen Draht

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So wird’s gemacht:
Nach unserer Schwebebahnlaterne von letzter Woche, kommt nun ein richtiges Laternenhaus hinzu. Dazu spült man den Milchkarton gut aus und lässt ihn trocknen. Dann beklebt man alle vier Kanten der gesamten Länge nach mit doppelseitigem Klebeband. Anschließend zieht „umwickelt“ man den Milchkarton rundherum in weißes Tonpapier und drückt dieses gut fest.

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Anschließend trennt man den oberen Rand des Milchkartons ab, so dass ein Hausdach entsteht. Damit die Laterne auch gut leuchtet, bekommt das weiße Haus nun eine Reihe von schönen Fenstern und einer Eingangstür. Diese ritzt man am besten mit Hilfe eines Bastelmessers heraus.

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Sind genügend Fenster und Türen herausgetrennt worden, schneidet man sich in passender Größe aus dem weißen Transparentpapier Stücke und klebt diese von Innen (im Inneren des Milchkartons) dagegen.

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Nun stellt man ein Teelicht auf den Milchkartonboden und das Haus beginnt zu leuchten. Wer dieses Laternenhaus nicht nur als Windlicht für Regal oder Fensterbank nutzen möchte, der piekt mit einer Nadel ins Hausdach (Vorder- und Rückseite) jeweils ein kleines Loch.

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Dadurch zieht man etwas dünnen Basteldraht und dreht die Enden so zusammen, dass eine kleine Schlaufe bzw. Aufhängung für die Laterne entsteht.

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Habt Ihr Lust auf eine entspannende Fantasiereise zum Thema Laternenzeit? Dann schaut mal hier vorbei. Selbst gebackene Weckmänner tummeln sich hier, herbstliches in dieser Rubrik und andere kreative Dinge werden da und dort gesammelt.

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DIY: Einmal im Leben durch Wuppertal schweben – wir basteln eine Laterne

Die Laternenzeit ist für mich eine der schönsten Zeiten im ganzen Jahr. Zum einen weil so viele tolle Kinderheitserinnerungen damit verbunden sind, aber auch weil ich die Stimmung sehr mag, wenn die bunten Laternen in der Dunkelheit strahlen und nicht nur die kleinen Kinderaugen zum Leuchten bringen.

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Daher werden bei uns Jahr um Jahr fleißig Laternen gebastelt. Und da es in unserer Stadt ein ganz besonderes Verkehrsmittel gibt, habe ich mir spontan gedacht, einfach mal eine Schwebebahnlaterne zu gestalten.

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Das wird gebraucht:
1 Liter Milchkartonage, eine Schere, doppelseitiges Klebeband, orangefarbenes und blaues Tonpapier, ein Bastelmesser bzw. Cutter, weißes Transparentpapier, eine Lochzange und dünnen Draht oder Kordel

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So wird’s gemacht:
Für diese Laterne habe ich ausnahmsweise die Milch, statt in einer Pfandflasche, mal in einem Karton gekauft. Diesen spült man gründlich aus und lässt ihn gut trocknen. Die Kanten werden allesamt mit doppelseitigem Klebeband versehen.

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Anschließend schneidet man aus dem orangefarbenen Tonpapier eine Banderole, die man über den gesamten Milchkarton klebt. Für den oberen Teil trennt man ein Stück Karton heraus, so dass sich ein Teelicht hineinstellen kann oder eine große Öffnung für die Glühbirne entsteht.

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Für die Fensterfront haben wir 2 blaue Rechtrecke geschnitten und Fenster hineingeritzt. Diese wurden mit weißem Transparentpapier hinterklebt. Dafür muss die Laterne auch an zwei Seiten so eingeschnitten werden, dass man die Fenster darauf kleben kann und das Kerzenlicht durchschimmert.

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Mittig haben wir aus naturfarbener Wellpappe den „beweglichen Teil“ der Schwebebahn gestaltet. Schließlich sollte die Laterne der Schwebebahn möglichst ähnlich sehen.

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Auch an die Fahrerkabine haben wir gedacht und für diese am vorderen Teil ebenfalls ein Fenster aus Transparentpapier eingesetzt.

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Ganz zum Schluss locht man an den oberen Kanten beidseitig zwei kleine Löcher hinein und zieht den Draht hindurch, um eine Aufhängung zu bekommen.

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Jetzt schwebt die einzigartige Laterne durch den abendlichen Himmel und begleitet uns durch die Laternenzeit…

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Wer auf der Suche nach weiteren pfiffigen Laternen ist, findet hier den leuchtenden Fuchs, da die Pinguin Laterne, den Froschkönig oder auch dem Glückskäfer. Im letzten Jahr haben wir auch Weckmänner selbst gebacken. Und wer noch andere kreative Ideen sucht wird hier oder dort fündig.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Weckmann, Stutenkerl oder Pfefferkuchenmann

Auch wenn die Laternenzeit nun vorbei ist, möchte ich Euch unsere selbstgebackenen Weckmänner nicht vorenthalten. Schließlich könnte man mit diesen als Pfefferkuchenmann auch in der Vorweihnachtszeit jemanden beglücken. Geschenke aus der Küche sind erfahrungsgemäß ja immer gerne gesehen!

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Das wird gebraucht:
500 gr Mehl, 175 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250 ml Milch, 100 gr Butter, ½ Würfel frische Hefe, 1 Päckchen Backpulver,  Cranberries (oder Rosinen), ein paar gehakte Mandeln, etwas Mehl zum Ausrollen, 1 Bogen Backpapier und eine Weckmannform

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Hinweis: Wer die Weckmänner vegan zubereiten möchte, ersetzt die Vollmilch durch Sojamilch und nimmt anstatt der Butter vegane Margarine oder Sonnenblumenöl! Schmeckt übrigens ausgezeichnet 🙂

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So wird’s gemacht:
Den Hefeteig bereitet man zu wie hier oder hier ganz detailliert beschrieben. Nachdem der Teig etwa 60 Minuten an einem warmen Ort geruht hat, rollt man ihn ca. 2 cm dick aus. Die angegebene Menge müsste für 4 Weckmänner ausreichen. Allerdings hängt das auch immer davon ab wie gut der Teig geht und wie dick man diesen ausrollt.

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Dann sticht man die Weckmänner mit Hilfe der Form aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Mit den Cranberries drückt man dem Hefekerl zwei Augen und Knöpfe in den Teig. Mit den gehakten Mandeln formt man den Mund. Auch diese sollten fest in den Teig gedruckt werden, damit sie beim Backen im Teig stecken bleiben.

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Sind alle Weckmänner fertig, schiebt man diese in den Ofen. Bei etwa 160 Grad sollten die süßen Kerle ungefähr 20-30 Minuten backen. Sobald diese leicht gebräunt sind, sind sie fertig. Solltet Ihr die Weckmänner in der veganen Variante zubereiten, bleiben diese beim Backen deutlich heller!

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Mehr Geschenkideen gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Adventszeit dort, süße Rezepte da und andere kreative Ideen bei Anke!
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Ein kleiner Fuchs streift durch die Nacht…

Die Laternenzeit naht mit schnellem Schritt und daher ist es höchste Zeit ein paar Laternen zu basteln. Leider haben wir gewohnt mehr Ideen zu Laternen, als wir hier basteln können. Dieses Jahr hat sich ein schlauer Fuchs vorgedrängelt, der ursprünglich gar nicht auf unserer Laternen-Wunschliste gestanden hat. Aber als der leere Seifenspender in Richtung Müll wanderte, kam die Idee wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Hier kommt eine waschechte Upcycling Idee für kleine Laternenbastler:

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Das wird gebraucht:
Eine leere Seifenpackung, Tapetenkleister, Schere, orangefarbenes & weißes Transparentpapier, einen wasserfesten Stift (möglichst in weiß), ein scharfes Messer, einen Bohrer, etwas Draht, ein Stück orangefarbenen Tonkarton, weißes Papier, Klebstoff, schwarze Knöpfe und eine Heißklebepistole

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So wird’s gemacht:
Die Umsetzung des kleinen Füchsleins nahm leider doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Das Komplizierteste hierbei war, in den Boden ein rundes Loch zu bekommen, durch das die Laternenlampe passte.

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(Ein herzliches Dankeschön an das große Tochterkind, das mit handwerklichem Geschick, allerhand Kraft und reichlich Zeit das gewünschte Loch hinbekommen hat!)

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Danach wird der obere Flaschenhals mit Hilfe eines scharfen Messers entfernt. Den Tapetenkleister rührt man sich mit Wasser so an wie hier ausführlich beschrieben.

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Jetzt kommen die Kinderhände endlich zum Einsatz. Während diese das Transparentpapier in kleinere Stücke schneiden, zeichnet man den Fuchskopf mit dem weißen Stift auf der Laterne vor.

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Im unteren Bereich klebt man das weiße Papier und oben das orangefarbene. Im Gegensatz zu den Luftballon Laternen reichen 2-3 Schichten Papier prima aus, da die Kunststoffflasche sehr stabil ist und als Grundlage festen Halt gibt. Wenn die Flasche sorgfältig beklebt ist darf man als „Großer“ nochmals tätig werden und alle Papierecken die ggf. abstehen andrücken und etwas Kleister über die Laterne streichen. Nun lässt man den Fuchs trocknen.

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Nach dem Trocknen bastelt man dem Fuchs aus dem Tonkarton und dem weißen Papier Ohren. Für Nase und Augen klebt man schwarze Knöpfe mit Heißkleber auf.

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Dann noch etwas Draht als Aufhängung anbringen und fertig ist der leuchtende Laternenfuchs 🙂

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Weitere Ideen zur Laternenzeit findet ihr hier: Pinguin Laterne, ein Käfer, ein leuchtender Froschkönig, eine entspannende Laternengeschichte, allerhand leuchtende Häuser und andere kreative Dinge dort.

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Kleiner Froschkönig, leuchte mir!

Nachdem mich letztes Jahr leere Spüli Flaschen zum Laternenbasteln durchweg überzeugt haben (als Pinguin, Maus & auch als Glückskäfer) und dabei wirklich stabile, nette Upcycling Ideen entstehen, führe ich diese Bastelweise in diesem Jahr einfach mal fort. Ich hoffe, Ihr könnt diese Art von Laternen noch ertragen…

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So ist meiner Ideenkiste in diesem Herbst ein kleiner Froschkönig entsprungen. Rundum grasgrün, wie es sich für einen richtigen Frosch gehört.

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Das wird gebraucht:
Eine leere, saubere Spüliflasche, einen spitzen Nagel, einen Hammer, eine Schere, grünes Transparentpapier, Klebstift, eine Heißklebepistole mit Patrone, grüner Tonkarton, ein kleines Stück weißes und schwarzes Papier, Tapetenkleister (Gebrauchsanweisung dazu gibt es hier), etwas Basteldraht, eine leere Toilettenpapierrolle, ein Stück Goldfolie, ein kleiner Deckel mit ca. 2 cm Durchmesser

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So wird’s gemacht:
Zuerst beklebt man die Spüliflasche rundum mit dem grünen Transparentpapier. Dieses sollte gut durchtrocknen. Am schnellsten geht dies, wenn man diese über Nacht auf die Heizung stellt.

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Um die Klorolle klebt man eine Schicht goldenes Bastelpapier. Dann trennt man etwa ein Drittel von der Papprolle an und versieht den oberen Teil mit Zacken.

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Aus dem Tonpapier schneidet man zwei Froschbeine, Arme, Augen und einen Mund. Diese klebt man mit Hilfe des Heißklebers auf den Körper. Damit der Froschkönig märchenhafter wird, hat er von mir auch eine goldene „Kugel“ bekommen. Da ich keine runde Kugel zur Hand hatte, haben wir uns aus einem kleinen Plastikdeckel und etwas Goldfolie eine Alternative gewerkelt, die dem Frosch nun zwischen die beiden Arme geklebt wurde.

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Mit Hilfe von einem Nagel habe ich am oberen Rand der Spüliflasche rechts und links ein Loch hinein gehämmert. Das kann man sicher auch mit einer Bohrmaschine machen. Durch die Löcher zieht man etwas Draht, klebt dem Frosch seine königliche Krone auf den Kopf und fertig ist die Laterne 🙂

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Hier findet Ihr einen ganz außergewöhnlichen Laternenumzug, eine entspannte Laternenreise, eine herbstliche Häuserreihe, einen leuchtenden Pinguin, eine Käferlaterne und weiteres an dieser Stelle.

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Laternenumzug einmal ganz anders…

Der erste Laternenumzug in diesem Jahr liegt bereits hinter uns. Ein Laternenzug mal ganz anders als man ihn kennt: Ohne Pferd, ohne St. Martin – dafür mit einem musikalischen Schifffahrtsklavier und einer wunderbar frischen Nordseebrise um die Nase. Habt Ihr das schon mal erlebt? Ein Erlebnis, kann ich euch verraten!

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Schon oft waren wir zu dieser Jahreszeit an der See und haben von diesem Ereignis gelesen. Bislang hat es jedoch zeitlich nie geklappt. Umso mehr hat es mich gefreut in diesem Jahr endlich einmal mit dabei zu sein. Und das bei rundum fantastischem Herbstwetter, wie man es sich nur wünschen kann.

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So spazierten wir am besagten Abend zum Treffpunkt, an dem sich schon zahlreiche Familien versammelten hatten. Das Akkordeon stimmte bereits die ersten Laternenlieder an. Zum „warm Singen“ sozusagen 🙂

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Schließlich setzte sich der Laternenzug in Bewegung. Zu erst ein Stück die Straße entlang. Doch dann ging es den schmalen Weg zu den Dünen hinauf. Singend und musizierend wanderten die kleinen und großen Laternensänger den Pfad weiter nach oben. Mit herrlichem Blick auf das Meer. Die bunten Laternen leuchteten an diesem Abend mit der untergehenden Abendsonne um die Wette.

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Wie eine große, runde Laterne versank die Sonne schließlich am Horizont im Meer. Ein unglaublicher Anblick. Von einem kleinen Ausguck auf der Düne, versammelten sich alle und sangen gemeinsam. Wer die Liedtexte nicht kannte, bekam zum Singen die Liedtexte auf einem Blatt. Gemeinsam singt es sich schließlich am schönsten!

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So zog der „maritime“ Laternenumzug weiter durch die Dünenlandschaft dahin und verzauberte die Abenddämmerung mit seinen Lichtern. Zum Schluss versammelte sich der ganze Trupp noch auf einer großen Wiese zum Abschlußsingen.

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Hier gab es noch einen kleinen Wettbewerb als krönenden Abschluss des gemeinsamen Laternenlaufs. Alle Mamas, Papas und Kinder durften gegeneinander antreten. Der wahre Sieger im Laternenliedersingen wurde dann von den Kindern gekürt.

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Der Laternenumzug am Meer hat mir ausgesprochen gut gefallen und war mal etwas ganz anderes!

Eine traumhaft entspannte „Laternenreise“ findet Ihr übrigens hier und weitere Ideen rund um die Laternenzeit werden folgen 🙂

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Laternen ziehen heut ums Haus…

Es hat schon lange keine Fantasiereise mehr auf meinem Blog gegeben. Und da die Laternenzeit für mich eine der schönsten Zeiten im Jahr ist, gibt es heute eine für alle kleinen und großen Leute zum Träumen, Entspannen und Genießen…

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Wer vorab nochmals wissen möchte was Fantasiereisen sind, findet hier einige Infos dazu und wer wissen möchte wie genau man diese anwendet und was es dabei zu beachten gibt, kann hier schauen.

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Schließe nun deine Augen und spüre einen Moment lang in dich hinein ob du ganz bequem liegst und dich nichts mehr stört…

Dann stell dir vor es ist später Nachmittag. In deinem Zimmer liegt die selbst gebastelte Laterne. Auch der Laternenstab liegt schon bereit. Gleich ist es soweit und in dir spürst du schon die Vorfreude. Beim Gedanken daran, wird es dir ganz warm ums Herz…
Langsam geht die Sonne unter und ein abendlicher Glanz legt sich über die Stadt. Du ziehst dir deine dicke Jacke über, nimmst Mütze und Schal und schlüpfst in deine warmen Schuhe. Los geht’s – den Laternenstab fest in der Hand, trägst du die leuchtende Laterne stolz vor dir her…
So spazierst du durch die abendlichen Straßen zum kleinen Park. Die Stadt liegt ganz ruhig und still. Der Mond steht groß und rund am Himmel. Viele Sterne leisten ihm Gesellschaft. Sie strahlen so hell und klar, als wollten sie mit deiner Laterne um die Wette leuchten…

Am Parkeingang sind bereits viele Kinder versammelt. Ihre bunten Laternen leuchten dir schon von weitem entgegen.
Dann geht es los, die Musik erklingt. Der Laternenzug setzt sich langsam in Bewegung. Allen voran reitet St. Martin auf seinem Pferd.
Singend wandert ihr gemeinsam durch die dunkle Stadt, die durch das wunderbare Licht der vielen Laternen hell erleuchtet wird. Die vielen Lichter leuchten so schön und wunderbar bunt… Auch einige der Häuser sind geschmückt. An einem Hauseingang brennt eine Lichterkette. Von weitem sieht es aus als würden etliche Sterne um die Tür herum leuchten…
Auf einigen Fensterbänken stehen dicke Kerzen und an manchen Fenstern hängen sogar kleine Laternen und Windlichter, die die Nacht erhellen.

Schließlich kommt ihr wieder am Park an. Dort gibt es warmen Kakao und Kinderpunsch. Und natürlich für jeden einen kleinen Weckmann, mhh – lecker!

Müde und glücklich kehrst du schließlich nach Hause zurück. Dort schlüpfst du in deinen Schlafanzug und kuschelst dich ins warme Bett hinein. Ganz ruhig und entspannt liegst du da… Du genießt die tiefe Ruhe in dir… Deine Arme und Beine sind schwer, angenehm schwer… Beide Arme und Beine fühlen sich schwer an… Ja., dein ganzer Körper fühlt sich wohlig schwer an… Die Decke hält dich warm und geborgen. Die wohltuende Wärme in deinen Armen und Beinen kannst du deutlich spüren… Beide Arme und Beine sind warm, ganz warm… Die Wärme strömt durch deinen ganzen Körper hindurch… Während du daliegst, nimmst du deinen Atem wahr. Ganz ruhig und regelmäßig geht dein Atem ein und aus… Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig… Lass es einfach atmen, vollkommen ruhig und gleichmäßig… Dann fallen dir die Augen zu und du träumst von bunten Laternen, St. Martin und kleinen Lichtern…

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Hinweis: Falls diese Entspannungsgeschichte nicht zum Einschlafen verwendet wird, bitte unbedingt daran denken, diese durch das „Zurücknehmen“ zu beenden! Mehr solcher Fantasiereisen gibt es in dieser Rubrik oder auch in zahlreichen meiner Bücher.

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Ich wünsche allen einen wundervollen Laternenumzug und viel Spaß beim Mätensingen, wie es bei uns im Bergischen Land Brauch ist 🙂

Wer noch Ideen zu Laternen sucht, findet hier eine Anleitung zum Pinguin und für einen leuchtenden Käfer.

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Kleiner Käfer leuchte mir…

Meine Tochter scheint die Laternenzeit ebenso zu lieben wie ich. Wir haben eine lange Liste mit Laternen, die wir unbedingt basteln wollen. Also kommt die nächste Idee an die Reihe, die sich besonders für jüngere Kinder gut eignet, weil sie recht klein und am Stab nicht so schwer ist.

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Das wird gebraucht:
1 runde Spüliflasche, 1 Notizzettel, Stift, Tapetenkleister, kleinen Schneebesen, Wasser, Schere, schwarze Strohseide, ein schwarzer Edding, rotes Transparentpapier, 1 schwarzer Pfeiffenputzer, 4 schwarze Perlen, ein scharfes Messer, Lochzange, ein Stück dünnen Draht

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So wird’s gemacht:
Wie schon beim Pinguin, habe ich vor dem Werkeln auf einen Notizzettel die Form der Spüliflasche gezeichnet. Und in diesen Umriss gemalt, wie der Käfer aussehen soll. Diesen habe ich mit dem wasserfesten Edding auf die Flasche gemalt.

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In gewohnter Art und Weise rührt man sich als Kleber ein paar Esslöffel Tapetenkleister in eine Schüssel und vermischt diesen mit warmem Wasser.

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Das Ganze rühre ich mit einem kleinen Schneebesen gut durch, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Kleister lässt man am besten ein paar Minuten ziehen. Ggf. muss noch etwas Wasser oder Pulver dazu gegeben werden.

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Währenddessen schneidet man aus dem Transparentpapier kleine Schnipsel. Für Kopf, Po & Flügelumriss haben wir schmale kleine Streifen aus der Strohseide geschnitten sowie einige schwarze Punkte.

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Den Körper haben wir rundum mit rotem Papier beklebt. Wenn keine kahlen Stellen mehr sichtbar sind, kann man den Käfer Kopf sowie den „Po“ bzw. den unteren Flaschenrand, mit schwarzem Papier bekleben.

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Den mittigen Umriss der Flügel (auf beiden Flaschenseiten) habe ich zum Schluss geklebt. Ebenso die Punkte. Jetzt sollte der Kleister, am besten über Nacht, gänzlich trocknen.

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Am nächsten Tag kann man den oberen Flaschenhals mit einem scharfen Messer abtrennen und die Ränder mit einer Schere etwas säubern. Nun braucht man am oberen Rand auf der Vor- und Rückseite zwei kleine Löcher sowie seitlich am Rand je eins.

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Auf der Vor- und Rückseite steckt man jeweils ein Stück Pfeiffenputzer hindurch, an dessen Ende man je eine dicke Holzperle steckt. So hat der Käfer auf jeder Seite zwei kleine Fühler, die fröhlich hin- und herwippen.

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Durch die beiden noch freien Öffnungen steckt man ein kleines Stück Draht, damit man den Käfer daran an den Laternenstab hängen kann.

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Was andere so an kreativen Dingen gewerkelt haben findet man hier.

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert