DIY & Bastelidee: Wir feiern Geburtstag – Geburtstagswimpel mit Fotos, Jahreszahl & vielen Erinnerungen

Geburtstag zu haben ist immer etwas ganz Besonderes. Je älter man wird, desto mehr Erinnerungen liegen hinter einem. Irgendwann kommt ein Alter, in dem man gerne mal zurückschaut, sich erinnert und die Jahre Revue passieren lässt. Ganz besonders interessant ist es dabei zu beobachten, wie sich das Geburtstagskind von Jahr zu Jahr verändert. Gerade in den ersten Lebensjahren eine ausgesprochen spannende Angelegenheit, da die Veränderung in dieser Zeit oftmals wirklich groß sind.
Aus diesem Grunde habe ich eine fröhliche Geburtstagsgirlande gebastelt und dafür sämtliche Wimpel mit Jahreszahlen und Fotos versehen.

Das wird gebraucht:
Pro Lebensjahr 2 Fotos, einen Kreisstanzer (Durchmesser 5cm), runde Spitzendeckchen, weißen Tonkarton, farbiges Tonpapier, einen Drucker oder ersatzweise Zahlenstempel samt Stempelkissen, eine Schere, einen Bleistift, eine Wimpelschablone, Schrägband, Kleber, Nähgarn, eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Als erstes durchforstet man die Fotoalben der letzten Jahre. Aus jedem Jahr habe ich mir ein passendes Bild herausgesucht und in zweifacher Ausführung Abzüge machen lassen.

Dann habe ich mir eine Wimpelschablone angefertigt, die an der oberen Kante eine Breite von knapp 20 cm hat. Dem Geburtstag entsprechend benötigt man nun für jedes Jahr einen Wimpel, den man aus dem Tonkarton schneidet. Damit die Girlande im Raum auch wirkt, habe ich diese beidseitig gearbeitet.

Auf farbiges Tonpapier habe ich mir die entsprechenden Jahreszahlen gedruckt (auch hier immer in 2facher Ausführung!) und ausgeschnitten. Die Fotos habe ich allesamt so gestanzt, dass auf dem Kreis das Gesicht gut zu sehen ist. Die Bilder ordnen man nun den korrekten Jahreszahlen zu.

Nun habe ich jeden Wimpel mittig mit einem weißen Spitzendeckchen beklebt und das Foto darauf gesetzt. Ein Stück darüber wurde die passende Jahreszahl geklebt.

Sind alle Wimpel von beiden Seiten fertig beklebt, ordnet man diese in der richtigen Reihenfolge und näht diese an der oberen Kante, mit dem Schrägband als Abschluss, zu einer langen Wimpelkette.

Diese tolle Fotogirlande ist nicht nur ein lustiger Hingucker, sondern sorgt für reichlich Gesprächsstoff!

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag & Feste feiern gibt es in dieser Rubrik, Genähtes da, Deko Ideen dort, klitzekleine Geschenkideen an dieser Stelle und Kreatives hier.

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Gute Besserung: Eine klitzekleine Geschenkidee zur Aufmunterung nett verpackt

Glücklicherweise sind meine Kinder mit reichlich Empathie gesegnet. Vor kurzem ging es einer kleinen Freundin leider gar nicht gut. Das beschäftigte meine jüngste Tochter wirklich sehr. Daher haben wir uns spontan überlegt die kleine Patientin einfach zu beglücken. Dazu musste ich erst mal einen Moment überlegen. Am besten wäre eine Kleinigkeit, die auch dann zum Einsatz kommen kann, wenn man das Bett hüten muss. Die war dann auch gefunden. Zu Hause ging es dann ans Verpacken. Denn diese sollte die junge Dame zusätzlich etwas aufheitern und gute Laune verbreiten. Dazu kamen kreative, kleine Kinderhände und reichlich bunte Farbe zum Einsatz!

Das wird gebraucht:
Naturweißes Papier, Wasserfarben, ein kleiner Becher mit Wasser, Buchstabenstempel samt Stempelkissen, Schere, Klebstoff und ein Blatt alte Zeitung

So wird’s gemacht:
Das Geschenk habe ich in naturweißes Papier gepackt. Das eignet sich für eine farbige Gestaltung am besten. Nun durfte der Finger kurz (!!!) in Wasser getaucht werden und ab damit in die Wasserfarbe. Bei uns hat die Farbe Rot den Anfang gemacht, da ein kunterbunter Regenbogen die Verpackung zieren sollte.

Also mit dem roten Finger einen Abdruck nach dem nächsten auf das Papier drucken. In einem schönen großen Bogen, so dass die folgenden Farben ebenfalls Platz darunter finden. Zwischendurch muss der Finger immer mal wieder ins Wasser und in die Farbe. Anschließend folgten gepunktete Fingerabdrücke in Orange, Gelb, Grün, Blau und Lila.

Über den leuchtenden Regenbogen haben wir mit den Buchstabenstempeln „Gute Besserung“ gestempelt. Und damit jeder weiß für wen dieses kleine Gute Besserungs- Geschenk ist, haben wir auf einer alten Tageszeitung Buchstaben ausgeschnitten und den Namen der Freundin unter den Regenbogen geklebt. Wir wünschen daher „Alles Gute“ und hoffen auf eine schnelle Genesung 🙂

Und euch wünsche ich ein ganz gemütliches Wochenende!

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DIY & klitzekleine Geschenkidee zum Jahresbeginn: Eine kleine Portion Glück & alles Gute im neuen Jahr!

Am Silvesterabend fiebert man voll Ungeduld dem neuen Jahr entgegen: Was mag das neue Jahr einem alles bringen und welche Überraschungen warten dort? In jedem Fall hoffen wir mal auf viele Glücksmomente. Und damit das Glück zum Greifen Nah wird, zeige ich Euch heute eine kleine Geschenkidee, mit der Ihr lieben Freunden eine kleine Portion voller Glück überreichen könnt.

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Das wird gebraucht:
Eine leere Streichholzschachtel, farbiges Geschenkpapier oder gemustertes Tonpapier, eine Schere, einen Motivlocher „Glücksklee“, 1 Bogen Din A 4 Papier in grün (normales Kopierpapier reicht dafür aus!), Bastelkleber, ein Dymo Gerät samt Prägeband oder ersatzweise kleine Buchstabenstempel samt Stempelkissen

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So wird’s gemacht:
Zuerst braucht man eine kleine Portion Geduld oder ein paar helfende Hände, die aus einem Bogen grünen Papier unzählige Kleeblätter stanzen. Vielleicht haben die Kinder gerade Langeweile oder möchten beim Basteln helfen?

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Dann beklebt man die leere Streichholzschachtel von Außen mit Papier, damit es ausschaut, wie eine kleine Geschenkschachtel. Dafür kann man prima Geschenkpapierreste vom Weihnachtsfest nutzen oder andere gemusterte Papierreste.

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Sobald die kleine Streichholzschachtel festlich „verpackt“ wurde, beschriftet man die obere Seite mit dem Dymogerät oder einem Stift, damit der Beschenkte weiß, was sich in der kleinen Box befindet. Anschließend befüllt man die kleine Streichholzschachtel mit den ausgestanzten Kleeblättern und schiebt sie wieder zu, damit kein „Glück“ verloren geht.

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Ein kleiner Tipp:
Als kleines „Knallbonbon“ in durchsichtiger Folie verpackt, machen sich die kleinen Glücksschachteln auch ganz wunderbar als Tischdeko für die Silvesterfeier. Entweder man legt diese auf die Teller oder bindet noch kleine Anhänger mit Namen der anwesenden Gäste daran, so dass man die Glücksschachteln als stimmungsvolle Tischkarten nutzen kann. Zudem sind die gebastelten Portionen „Glück“ auf diese Weise ein nettes Give Away für die Gäste!

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Ich wünsche allen einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr und ein rundum glückliches 2017!
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DIY Bastelidee & klitzekleine Geschenkidee: Weihnachten to go – Weihnachtstüten als kleine Give Aways

Auf diesem Blog tummeln sich inzwischen eine Vielzahl an kleinen Geschenkideen für ganz unterschiedliche Anlässe. Und da meine Ostertüten aus dieser Bastelanleitung bei Euch so gut ankamen, möchte ich Euch eine schnell gemachte Idee für die Weihnachtszeit präsentieren, mit denen wir in den letzten Jahren bereits allerhand Leute beschenkt haben. Diese kleinen Geschenktüten sind nicht nur verhältnismäßig schnell gemacht, so dass man diese Bastelaktion auch in der mit Terminen gespickten Adventszeit problemlos anfertigen kann, sondern kosten auch nicht viel. Das hat den Vorteil, dass man diese auch in größerer Stückzahl herstellen kann, um damit nette Nachbarn, Erzieher oder Klassenlehrer und andere nette Menschen zu überraschen.

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Das wird gebraucht:
Papiertüten, Papierreste, Motivlocher Stern & Tannenbaum klein, Nähgarn, Nähmaschine, Schere, PC samt Drucker, Transparentpapier extra stark, Kopierpapier, ein paar Nüsse, einen Stern (Zimtstern, Lebkuchen, Schokolade, selbst gebackener Keks in Sternform o.ä.), eine Tüte Weihnachtlichen Tee, ein Teelicht, ein Streifen Wellpappe und evtl. weitere Kleinigkeiten, die das Herz erfreuen

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So wird’s gemacht:
Unsere Tüten habe ich etwas aufwändiger gestaltet, die lassen sich aber auch per Hand beschriften, nach eigenen Vorstellungen und vorhandenem Material (weihnachtliche Sticker, Maskingtape, gekauften Anhängern u.a.m.) verschönern.

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Während der Nachwuchs aus Papierresten unzählige Sterne ausgestanzt hat, habe ich ein kleines Gedicht ausgedruckt. Ebenso gut könnt Ihr dafür eine schöne Weihnachtsgeschichte ausdrucken.

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Außerdem habe ich auf einem Din A 4 Bogen festem Transparentpapier die „Gebrauchsanleitung“ für die Tüten ausgedruckt.

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Anschließend habe ich alle gestanzten Sterne mit der Maschine zu einer langen Kette aneinander genäht. Die Kinder haben währenddessen die Teelichter verziert und dafür aus Wellpappe eine kleine Bordüre geschnitten und einen Mini Tannenbaum (ausgestanzt aus einem dünnen Pappkarton) auf die Vorderseite geklebt.

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In die Tüten kamen ein paar Nüsse, ein Teebeutel mit weihnachtlichem Tee, ein süßer Stern zum Naschen, das verzierte Teelicht, Streichhölzer, eine Sternenkette als Deko, sowie die Geschichte.

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Nachdem alle Tüten befüllt waren, habe ich diese am oberen Rand mit einer Zickzack Naht zusammengenäht und dabei auch die auf Transparentpapier gedruckte Anleitung sowie ein Stück von der Sternenkette mit angebracht.

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Fertig ist ein ganz stimmungsvolles Mitbringsel für die Adventszeit!

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Weitere Ideen für kleine Geschenke findet Ihr in dieser Rubrik, allerhand rund um Weihnachten hier, Anleitungen für ausgefallene Geschenkverpackungen dort und Kreatives da.

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Upcycling Idee & DIY für Nikolaus –Weihnachtlicher Bastelspaß mit Walnüssen und die ideale Verpackung

In der Adventszeit gibt es bei uns meist einen großen Teller mit Nüssen. Irgendwie macht das Nüsse knacken bei Kerzenschein immer besonders viel Spaß. Da sich bei der letzten Nussknackerei allerhand Schalen angesammelt haben, kam mir die Idee zu einem fröhlichen Nikolaus Upcycling, dass sich nicht nur als stimmungsvolle Deko prima eignet, sondern ein tolles „geheim“ Versteck für eine kleine Nikolausüberraschung abgibt.

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Das wird gebraucht:
Pro „Nikolaus“ zwei Walnussschalenhälften, Papier, Stift, Schere, ein Stück Geschenkband, zwei kleine naturfarbene Holzperlen, 1 rote Holzperle, Pinsel, roter Acryllack, Watte sowie eine Heißklebepistole samt Klebepatrone

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So wird’s gemacht:
Wie wäre es denn mit einem Gutschein als Nikolausüberraschung? Vielleicht für ein gemeinsames Plätzchenbacken, ein Nachmittag auf der Schlittschuhbahn, einen Besuch im Kindertheater oder einen Bummel auf dem Weihnachtsmarkt? In dem Fall hätte ich die passende „Geschenkverpackung“ dafür.

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Dazu schneidet man sich von dem Papier einen dünneren, langen Streifen ab und notiert den entsprechenden Gutscheintext darauf. Anschließend rollt man diesen zusammen.

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Jetzt legt man den Gutschein in eine Walnussschale hinein, legt das Stück Geschenkband als Schlaufe zusammen und bestreicht mit dem Heißkleber den gesamten Rand. Danach drückt man die zweite Nussschale als passendes Gegenstück darauf.

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So hat man bereits den Gutschein sicher versteckt. Damit sich die wieder zusammengesetzte Nuss auch in einen kleinen Nikolaus verwandelt, bemalt man etwa das obere Drittel der Walnussschale mit roter Farbe.

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Sobald diese trocken ist, zupft man sich aus der weißen Watte einen dünnen Streifen und klebt diesen als Borte um den unteren Rand der rot gemalten Nikolausmütze. Außerdem klebt man nun als Augen die zwei Holzperlen auf die Nuss und die rote Perle als Nikolausnase. Zum Schluss formt man aus der Watte noch einen langen Bart, den man dem Nuss-Nikolaus anklebt. Fertig ist der nussige Nikolaus, der auch als Anhänger oder Tannenbaumschmuck eine wirklich gute Figur macht!

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Eine weitere Upcycling Idee für einen gebastelten Nikolaus findet Ihr in dieser Bastelanleitung, alles rund um die Weihnachtszeit in dieser Rubrik, pfiffige Geschenkverpackungen dort und andere kreative Sachen da.

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Übrigens bei Franzy könnt Ihr noch bis zum 4. Dezember 2016 ein Exemplar meines Buches „Selbst gemachte Weihnachtsdeko“ gewinnen, dort zeige ich Euch auch eine stimmungsvolle Idee für ein duftendes Weihnachtslicht. Schaut doch einfach mal vorbei 🙂

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DIY & Bastelidee für die Vorweihnachtszeit: Selbst gebastelte Adventskalender zum Verschicken – ab geht die Post!

Wer mich kennt weiß, ich bastele gerne, vor allen Dingen Adventskalender. Denn diese fertige ich jedes Jahr für meine Familie an und beglücke auch andere liebe Menschen mit solchen.
Dieses Jahr habe ich zur Abwechslung mal ein paar Postkarten Kalender angefertigt, die sich verschicken lassen. Und die sind ganz flott gemacht. Selbst das Material kostet weniger als fertig gekaufte Adventskalender zum Verschicken.

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Das wird gebraucht:
Pro Adventskalender je eine Blanko Postkarte aus Kraftpapier samt Briefumschlag, eine alte Buchseite, Kleber, Bastelschere, ein Stück Wellpappe, einen Motivlocher Stern, ein Stück dünne Pappe / Kartonage, einen Zahlenstempel 1-24, ein weißes Stempelkissen mit guter Deckkraft, Dymo Gerät mit Prägeband

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So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich meinen Adventskalenderstempel genutzt und damit die Zahlen 1-24 auf die Karte aus Kraftpapier gestempelt. Achtet unbedingt darauf, dass die Stempelfarbe gut deckt und frisch ist. Alternativ kann man sich die Zahlen auch einfach mit dem Drucker auf die Karte drucken, wie aus dieser Adventskalender Idee. Denn extra für diesen Zweck einen solchen Stempel zu kaufen, lohnt sicher nicht.

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Neben die Zahlen, die der Empfänger nach Erhalt des Kalenders dann im Dezember Tag für Tag abkreuzen kann, habe ich ein weihnachtliches Motiv gestaltet: Einen Weihnachtsbaum aus Buchseiten.

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Dazu schneidet man aus einer Buchseite ein Dreieck und klebt aus einem kleinen Streifen Wellpappe einen passenden Baumstamm mit dazu. Damit der Baum weihnachtlicher wird, habe ich ihm einen kleinen Pappstern an die Spitze geklebt, den man ganz schnell mit einem Motivlocher ausstanzen kann.

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Um den postalischen Adventskalender noch etwas aufzupeppen, habe ich mit meinem Prägegerät den Schriftzug „Advent, Advent“ angefertigt und am unteren Rand aufgeklebt.

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Nun fehlt nur noch ein vorweihnachtlicher Gruß auf der Rückseite. Dann ab damit in den Umschlag, Briefmarke drauf und fertig ist die Adventspost! Weitere Ideen rund um die Adventszeit findet Ihr in dieser Rubrik und anderes Kreative da.

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Backen macht Spaß & Schenken auch: Nussschnecken im Glas – Leckere Geschenke aus der Küche

Mit Geschenken aus der Küche kann man mir stets eine große Freude machen. Auch ich selbst mag köstliche Kleinigkeiten als kleines Mitbringsel oder Geschenk zu zubereiten. Da in der Weihnachtszeit bekanntlich ausgesprochen viel gebacken wird, habe ich beides ganz einfach verbunden: Eine weihnachtliche Nascherei schön verpackt, als Geschenk aus meiner Küche. Daher verrate ich Euch heute ein zuckersüßes Rezept für wohlschmeckende Nussrollen, die sich natürlich nicht nur verschenken, sondern auch selbst Naschen lassen. Bei der angegebenen Menge sollten einige dieser Nussschnecken für den Eigenbedarf übrig bleiben. Schließlich muss ja vorab testen, ob es auch wirklich schmeckt, was man da verschenkt 😉

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Das wird gebraucht:
500 gr Mehl, 1 Ei, 150 gr Zucker, ca. 250 ml Vollmilch, 100 gr Butter, 125 gr Quark, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Päckchen Backpulver sowie etwas Mehl zum Ausrollen und Fett für das Blech

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Für die Füllung:
200 gr gemahlene Mandeln, 120 gr Zucker, 1 Vanilleschote oder 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eiweiß 2 Eßl Rum, etwas Zimt

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So wird’s gemacht:
Aus den Zutaten bereitet man einen Hefeteig zu, wie beispielsweise in diesem Rezept beschrieben. Während der Teig ruht, kann man die Füllung zubereiten. Dafür schlägt man 2 Eiweiß zu Eisschnee. Sobald dieser fest ist, mixt man den Zucker unter und gibt das Vanillemark, den Rum sowie etwas Zimt hinzu.

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Zum Schluss rührt man noch die gemahlenen Mandeln unter. Die gebe ich nach und nach zu dem Eisschnee, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Füllung sollte schön cremig und streichfähig sein, damit sich diese später auf dem Teig verteilen lässt.

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Sobald der Hefeteig aufgegangen ist, rollt man diesen auf etwas Mehl möglichst dünn aus. Dann streicht man die Mandelfüllung gleichmäßig auf den Teig und rollt alles eng auf. Dann schneidet man die Teigrolle in etwa 1-2 cm dicke Scheiben und platziert diese mit ausreichend Abstand (!) auf dem gefetteten Backblech.

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Die Teigschnecken sollten bei etwa 165 C Grad backen, bis diese leicht gebräunt ist. Die genaue Backzeit hängt von der Größe der Schnecken ab und kann daher schnell variieren. Lieber regelmäßig einen Blick in den Ofen werden!

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Nachdem die Schnecken wirklich ganz ausgekühlt sind, kann man diese in ein großes Einmachglas packen und Verschenken. Oder aber man genießt die süßen Teigrollen selbst bei einem gemütlichen Adventskaffee!

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Weitere Geschenkidee aus der Küche findet Ihr in dieser Rubrik, süße Rezeptideen dort und alles rund um die Weihnachtszeit ist in dieser Rubrik zu Hause!

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DIY & Bastelidee für den Advent: Last Minute Adventskalender im Bilderrahmen

Ein Adventskalender darf in der Vorweihnachtszeit natürlich nicht fehlen. Allerdings bleibt dem ein oder anderen nicht immer die Zeit ein aufwändiges Exemplar zu basteln. Davon mal ganz abgesehen ist das Befüllen eines Adventskalenders auch nicht so ganz billig, gerade wenn man davon mehrere benötigt.
Und was ist überhaupt mit denjenigen, die im Dezember beruflich viel unterwegs sind? Die haben weder Platz noch die Möglichkeit einen reichlich befüllten Adventskalender ständig mit sich herumreisen zu lassen 😉
Daher habe ich hier eine wirklich pfiffige Adventskalenderidee für Euch, die es gerne ganz schlicht und einfach mögen. Das Basteln geht darüber hinaus wirklich sehr schnell und setzt basteltechnisch kein großes Können voraus. Lediglich einen Computer samt funktionierendem Drucker sollte man dafür zur Hand haben.

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Das wird gebraucht:
1 Bilderrahmen, 1 Blatt Papier oder Tonkarton in passender Größe zum Rahmen, einen Drucker, ein Band sowie einen wasserlöslichen Stift

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So wird’s gemacht:
Ein blitzschneller Adventskalender, den man im Mini Format sogar für Unterwegs prima nutzen kann. Einfach die Zahlen 1-24 notieren und auf einem Blatt in der gewünschten Farbe und Schriftart ausdrucken. Dann rahmt man das Blatt ein und hängt einen wasserlöslichen, abwaschbaren Stift an einem Band daran. (Damit es schöner aussieht, habe ich meinen Stift in einen breiten Streifen Geschenkpapier beklebt, so passt es farblich) Nun kann man jeden Morgen einen Tag abkreuzen und weiß so jederzeit wie viel Tage es noch bis Heilig Abend sind!

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Ein kleiner Tipp:
Wem es zu langweilig ist die Zahlen ordentlich in Reih und Glied nacheinander aufzulisten, kann die Zahlen 1-24 auch kreuz und quer in verschiedenen Größen, Farben und Schriftarten auf das Blatt drucken. So muss man dann jeden Morgen erst einmal die richtige Zahl suchen, die durchgestrichen werden muss!

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Weitere Ideen zum Advent und der Weihnachtszeit findet Ihr übrigens in dieser Rubrik, weitere Adventskalender auf meinem Blog an dieser Stelle oder auch in meinem kreativen DIY Buch „Selbst gemachte Adventskalender“ und andere kreative Sachen da.

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DIY, Upcycling & Bastelidee für Weihnachten: Der Adventskalender in einer anderen Farb Variante & ein Gewinner

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an den upcycelten Adventskalender, den ich im letzten Jahr mit entsprechender Bastelanleitung hier auf meinem Blog vorgestellt habe. Zu meinen Bastelideen, die ich hier präsentiere, bekomme ich oft Anfragen wo man dieses oder jenes Material kaufen kann. Da ich zum einen nicht immer im selben Laden einkaufe, bei der Umsetzung von Ideen gerne abwandele und ich zudem selbst immer wieder erstaunt bin, wie eine Bastelei in einer anderen Farbe ausschaut, gibt es hier eine kleine „Neuauflage“ meines selbst gebastelten Adventskalenders in neuer Farbvariante.

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Das wird gebraucht:
24 leere Klorollen, Kleber, Geschenkpapier, Bastelschere, Bleistift, Kordel, einen Kleiderbügel sowie 24 kleine Überraschungen

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So wird’s gemacht:
Diesen Adventskalender finde ich immer wieder toll. Nicht nur, weil dies eine wunderbare Idee und Upcycling ist leere Klopapierrollen zu verwenden mit denen ich so gerne bastele, sondern vor allen Dingen deshalb, weil man diesen jedes Jahr problemlos neu befüllen kann.

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Da die mit Geschenkpapier beklebten Papprollen nicht zugeklebt, sondern nur geknickt werden, kann man den Kalender nach Weihnachten einfach in einem leeren Karton verschwinden lassen und holt in nächstes Jahr in der Vorweihnachtszeit einfach wieder hervor. Praktisch, umweltfreundlich und enorm zeitsparend, oder?

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Die detaillierte Bastelanleitung für diesen Adventskalender findet Ihr übrigens in diesem Blogeintrag. Danach müsst Ihr die gebastelten Klorollen nur noch mit kleinen Gutscheinen, Spielzeug, süßen Leckereien, Teebeuteln oder anderen kleinen Überraschungen befüllen und mit Hilfe der Kordel an dem Kleiderbügel befestigen. Und weitere tolle Adventskalenderidee findet Ihr in meinem kreativen DIY Buch „Selbst gemachte Adventskalender“.

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Ein kleiner Tipp:
Wenn Ihr die Reihenfolge der Päckchen nach Tagen festlegen wollt, solltet Ihr die Rollen mit entsprechenden Adventskalenderzahlen versehen. Beispielsweise mit den aufgeklebten Zahlen aus der ursprünglichen Bastelidee oder mit selbst gemachten Zahlenanhängern wie aus dieser oder jener Idee.

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Ganz zum Schluss darf ich noch einen Gewinner bekannt geben, den meine Tochter aus den zahlreichen Kommentaren gezogen und ausgelost hat: Ein Exemplar meines neues Buches „Selbst gemachte Weihnachtsdeko“ aus dem Blooms Verlag geht an Melanie, herzlichen Glückwunsch! Bitte teile mir Deine Anschrift mit, damit ich das Buch an Dich rausschicken kann.

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Festliches DIY zum selber Basteln: Ein stimmungsvoller Adventskalender für die Weihnachtszeit „24 Herzen“

Ein selbst gemachter Adventskalender darf bei uns in der Weihnachtszeit nie fehlen. Dieses Jahr hat dieser einen ganz edlen Look bekommen und macht schon rein optisch gesehen allerhand her. Durch die Tortenspitze sind die 24 Türchen am Kalender zudem ganz schnell gebastelt. Nun baumeln die versteckten Überraschungen von einem hängenden Naturkranz und sind ein winterlicher Augenfang.

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Das wird gebraucht:
24 leere Streichholzschachteln, 48 Papierdeckchen „Herz“ (Durchmesser ca. 12 cm), Kleber, weißes Tonpapier (kein Tonkarton, der ist zu dick!), 2-3 alte Buchseiten, Zahlenstempel, ein kleines Stempelkissen, Lochverstärker, eine Lochzange, weißes Chiffonband, eine Schere, Motivlocher in Herzform XXL sowie in 2,5 cm, einen Weidenkranz, Kranz aus Tannengrün o.ä.

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So wird’s gemacht:
Mit Hilfe des Motivstanzers stanzt man sich aus dem weißen Tonzeichenpapier 48 große Herzen aus. Aus den alten Buchseiten benötigt man 48 kleinere Herzen. Die Buchseitenherzen bestempelt man jeweils zweimal mit den Zahlen 1-24. D.h. jede Zahl muss 2x vorhanden sein, damit man die aufgehängten Herzen später auch gut wieder finden kann.

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Nun klebt man die Papierdecken in Herzform so über die Streichholzschachteln, dass Vorder- und Rückseite damit abschließen. Über dieses Spitzendeckchen Herz kommt nun jeweils ein uni weißes. Wenn man es genau mittig klebt, sollte dies die Streichholzschachtel gut überdecken.

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Darauf kommt nun, ebenfalls mittig, eine der Adventskalenderzahlen. Das passende Pendant dieser Zahl bringt man dann logischerweise auf der Rückseite an.

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Sind alle Herzen fertig, locht man diese am oberen Rand mit der Lochzange, verstärkt jedes Loch von der Rückseite mit einem Lochverstärker und zieht etwas Chiffonband hindurch. Daran kann man jedes Herz an dem aufgehängten Kranz befestigen und diese möglichst gleichmäßig rundherum verteilen.

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Ganz zum Schluss kann man in jede der Schachteln eine kleine Überraschung, einen Gutschein, etwas Süßes o.ä. verstecken und fertig ist der selbst gemachte Adventskalender!

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Weitere Adventskalenderideen findet Ihr übrigens in meinem kreativen Buch „Selbst gemachte Adventskalender“, alles zur Advents- und Weihnachtszeit hier und andere kreativen Sachen da.

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