Rezept für ein Gemüseblech mit Rosenkohl, grünem Spargel, Tomaten und Pasta – vegan und gesund

Am letzten Wochenende habe ich spontan wieder ein Familiengericht kreiert, weil ich Lust auf etwas Gemüse vom Blech hatte. Generell mag ich Mahlzeiten frisch aus dem Ofen sehr gerne. Also habe ich beim Wochenendeinkauf frischen Rosenkohl und ein Bund grünen Spargel mitgenommen und daraus ein leckeres Mittagessen gezaubert. Weil es allen gut geschmeckt hat, verrate ich euch heute das Rezept.

Das wird gebraucht:
2 rote Zwiebeln, 90 g getrocknete Tomaten (keine in Öl eingelegten!), 2 Knoblauchzehen Olivenöl, 1 Bund grünen Spargel, 600 g frischen Rosenkohl, 80 g Pinienkerne, Salz, Pfeffer, 1 Esslöffel Sojasoße, 500 g Nudeln

So wird’s gemacht:
Zuerst schält man den Rosenkohl und den Spargel. Wenn man grünen Spargel verwendet, reicht es diesen im unteren Drittel zu schälen. Dann gibt man das Gemüse in einen Topf mit Wasser und lässt dieses kurz aufkochen (3-5 Minuten reichen vollkommen aus!). Anschließend verteilt man dieses auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech.

In einer Schüssel habe ich 3 große Esslöffel Olivenöl, 1 Löffel Sojasoße mit den gepressten Knoblauchzehen verrührt und dann über dem Blech verteilt. Nun würzt man alles noch mit Pfeffer und Salz. Das schiebt man bei 200°C in den Backofen und stellt einen Topf mit Wasser für die Nudeln an und kocht diese nach Packungsaufschrift.

Jetzt schält man die Zwiebel und schneidet diese in dünne Streifen. Diese kann man dann gleich mit auf das Blech geben und im Backofen alles gut wenden.
Dann schneidet man die getrockneten Tomaten in Streifen und gibt diese mit den Pinienkernen ebenfalls auf das Gemüseblech. Dabei kann man nochmals alles wenden.

Nach etwa 25 Minuten Backzeit ist das Gemüseblech fertig. Die Nudeln sollten ebenfalls mittlerweile bissfest gegart sein. Nun kann sich jeder auf Pasta auf den Teller geben und etwas von dem gebackenen Gemüse darüber streuen. Guten Appetit und lasst es euch schmecken!

Ein kleiner Tipp:
Für all diejenigen, die sich nicht rein vegan ernähren – streut ein bisschen frisch geriebenen Parmesan als Topping über euren gefüllten Teller 🙂

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik und herzhafte, vegetarische Rezeptideen in dieser Kategorie.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezept Idee: Selbst gemachtes Tomaten-Risotto mit Kräutern – vegan Kochen

Mittags bin ich immer sehr dankbar über Rezepte, die auch Kindern schmecken. Mahlzeiten bei denen Gemüse deutlich sichtbar ist, stehen hier im Ranking der Lieblingsgerichte ganz weit hinten. Da ich zwar täglich den Kochlöffel munter schwinge, aber nicht ständig Lust habe unseren Gemüse-Weg-Zauberstab, sprich Pürierstab zu nutzen um alles stückchenfrei zuzubereiten, habe ich mir dieses Mal etwas anderes einfallen lassen. Da Nudeln mit Tomatensoße bei Tisch gern gesehen sind, habe ich einfach mal ein leckeres Tomaten Risotto mit frischen Kräutern probiert.

Das wird gebraucht:
400 g Risotto Reis, 1-2 Zwiebeln, 1-2 Knoblauchzehen, Olivenöl, 1 TL Gemüsebrühe, etwas Ingwer, 500 g passierte Tomaten, frischen Thymian, Paprika Pulver edelsüß, Tomatensalz, Cayenne Pfeffer, Bruschetta Gewürzmischung sowie optional eine handvoll frischer Cocktail Tomaten, getrocknete Tomaten ohne Öl

So wird’s gemacht:
In einem großen Topf erhitzt man das Olivenöl. Dazu gibt man soviel Öl hinein, dass der Topfboden gut bedeckt ist. Sobald das Öl warm ist, schüttet man die fein gewürfelte Zwiebel hinein und die Knoblauchzehen jagt man durch die Presse.

Vom Ingwer habe ich ein kleines Stück abgeschnitten, geschält und ebenfalls als Mini Würfeln untergemischt. Die genaue Menge hängt ganz davon ab, wie scharf ihr es mögt. Wenn kleine Kinder mitessen, würde ich nur wenig Ingwer dazugeben.

Sobald die Zwiebeln glasig werden, schüttet man den Reis hinzu und lässt das Ganze unter ständigem Rühren ein paar Minuten dünsten. Anschließend gibt man den Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe darüber und schüttet etwas heißes Wasser hinzu. Auch hierbei nicht vergessen regelmäßig umzurühren. Das Wasser wird vom Reis recht schnell aufgesogen, daher immer wieder etwas Wasser zugeben.

Nach etwa 15-20 Minuten gibt man auch die passierten Tomaten mit dazu sowie das Paprika Pulver, Salz, Pfeffer und den Bruschetta Gewürzmix. Auch hierbei ständig Rühren. Das Ganze sollte noch mal ca. 15 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln. Ggf. müsst ihr noch etwas Wasser dazuschütten.

Ganz zum Schluss zupft ihr von ein paar Thymian Zweigen die kleinen Blätter ab und hebt diese unter. Ein paar Thymianblätter könnt ihr auch zum Garnieren nehmen.

Jetzt in tiefen Tellern servieren und je nach Geschmack mit kleinen, frischen oder in Streifen geschnittenen getrockneten Tomaten servieren.

Ein kleiner Tipp: Für alle, die sich nicht streng vegan ernähren eignet sich auch etwas frisch geriebener Parmesan als Beilage. Dieser macht das Risotto noch würziger!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, vegetarische Rezeptideen hier und süße Leckerein in diesem Ordner.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Spaghetti gehen immer: Heute mit Salbei Pesto, frischen Tomaten, Oliven und Salat, einfach lecker

Spaghetti gehen bei uns immer. Das meckert glücklicherweise niemand! Und ganz fix gekocht sind sie ebenfalls. Da stellt sich nur immer die Frage – welche Soße soll es denn diesmal sein? Da mir das Angebot im Supermarkt meinen ursprünglichen Essensplan zunichte gemacht hat, da es die benötigten Zutaten nicht gab, habe ich kurzerhand umdisponiert und eine eigene Beilage kreiert. Frisch, knackig, gesund, lecker und auf Wunsch sogar vegan – was will man mehr?

Das wird gebraucht:
500 g Spaghetti, 1 Bund Salbei, Sonnenblumenöl, 2 Knoblauchzehen, 250 g Cocktailtomaten, 1 Bund Rauke / Rucola, frisch gemahlener Pfeffer, Kräutersalz, eine handvoll schwarzer Oliven ohne Stein, Pinienkerne und wer mag, etwas frisch geriebenen Parmesan

So wird’s gemacht:
Während die Spaghetti in reichlich Salzwasser kochen, bereitet man die Soße zu. Und die ist ebenso schnell gemacht, wie die Spaghetti. Dazu schält man die Knoblauchzehen und gibt diese in den hohen Pürierbecher. Ebenso den Salbei und das Öl. Das habe ich nicht abgemessen, sondern erst ein wenig und beim Pürieren selbst dann nach und nach mehr dazu gegossen. Bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Das Ganze schmeckt man nun mit Kräutersalz und Pfeffer ab.

Den Ruccola verteilt man auf den Tellern. Die Cocktailtomaten schneidet man in Scheiben, ebenso wie eine handvoll eingelegter Oliven. In meinem Fall waren es entsteinte, schwarze.

Sind die Spaghetti fertig, hebt man das Pesto unter, verteilt die Nudeln auf den Tellern und bestreut alles mit Oliven, Tomaten, Pinienkernen und der restlichen Rauke. Alle Nicht-Veganer dürfen sich noch einen Schwung frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan über die Spaghetti streuen und dann guten Appetit!

Ein kleiner Tipp:
Wer mag, kann unter die Spaghetti noch klein gewürfelte, getrocknete Tomaten unterheben. Dann wird es noch würziger 🙂

Weitere vegetarische Rezeptideen gibt es in dieser Rubrik, Rezepte für vegane Mahlzeiten findet ihr in diesem Ordner und süße Leckereien an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezept Idee: Würzige Wirsing Gemüse Pfanne mit Kartoffeln

Schon als Kind habe ich Wirsing sehr geliebt. Es gab ihn immer bei meiner Oma. Als ich beim Wocheneinkauf frischen Wirsing an der Gemüsetheke entdeckt habe, musste ich einfach einen dieser grünen Kohlköpfe mitnehmen.
Zum Mittagessen habe ich daraus spontan ein veganes Mittagsgericht gekocht, was ebenso gut schmeckt, wie Omas Eintopf. Damit es nicht in Vergessenheit gerät, kommt es direkt mit Anleitung auf den Blog.

Das wird gebraucht:
1 kleiner Wirsing, pflanzliche Margarine, 50 g getrocknete Tomaten, 150 g Räuchertofu, 1 TL Gemüsebrühe, 1 TL Senfkörner, Pfeffer, Kräutersalz, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, Kartoffeln

So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich die für uns benötigte Menge an Kartoffeln geschält und in einem großen Topf mit Wasser gegart. In der Zwischenzeit habe ich mit den Wirsing vorgenommen. Dazu habe ich ihn halbiert, die äußere Schicht Blätter befreit und den Strunk Innen herausgetrennt. Anschließend habe ich den ganzen Wirsingkopf mit einem großen Küchenmesser in schmale, dünne Streifen geschnitten.

In einer großen (!) Pfanne erhitzt man etwas pflanzliches Fett. Achtung aufgepasst – allerdings sollte die Temperatur nicht auf höchster Stufe stehen, da die Wirsingblätter schnell schwarz werden und anbrennen!

Das Gemüse sollte man in der Pfanne ständig wenden. Nach ein paar Minuten habe ich einen Teelöffel Gemüsebrühe darüber gestreut und einen Schuss heißes Wasser mit in die Pfanne gekippt. Ebenso die ganz fein gewürfelten Zwiebeln.

Kurz bevor der Wirsing gar und bissfest ist, drückt man noch zwei geschälte Knoblauchzehen dazu sowie 150 g klein gewürfeltes Räuchertofu.

Zum Schluss kann man noch 50 g getrocknete Tomaten (ohne Öl!) in feinen Streifen darüber verteilen und die Gemüsepfanne mit 1 TL Senfkörner, etwas Kräutersalz und Pfeffer würzen. Die Kartoffeln sollten nun auch fertig sein, so dass man beides auf den Tellern verteilen und das Mittagessen anrichten kann.

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, vegetarische Rezeptideen hier und süße Leckereien in diesem Ordner.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezept Idee für Familien: Ein Blech mit Rosmarin Kartoffeln – schnell gemacht, vegan und lecker!

Kartoffeln gehen bei uns als Mittagessen eigentlich immer. Am liebsten mag ich sie frisch und heiß aus dem Backofen, wie beispielsweise die würzigen Country Kartoffeln aus diesem Rezept. Dieses Mal gab es Backkartoffeln der einfachen Art, die deutlich schneller zubereitet sind, da man die Kartoffeln hierfür lediglich halbieren muss. Und vegan ist das Rezept sogar auch!

Das wird gebraucht:
Kleine Kartoffeln aus biologisch kontrolliertem Anbau, Olivenöl, Pfeffer aus der Mühle, grobes Salz, frischen Rosmarin

So wird’s gemacht:
Zuerst wäscht man die Kartoffeln kurz ab und befreit diese von Schmutz oder Erdresten. Denn für die Backkartoffeln mit frischem Rosmarin verwende ich die Knollen samt ihrer Schale. Aus diesem Grund sollte man auch darauf achten, das diese aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Sind die Kartoffeln allesamt sauber, bestreicht man das Backblech mit Olivenöl. Das geht mit einem Backpinsel ebenso gut, wie mit einem Blatt Küchenpapier. Das Öl sollte gleichmäßig auf dem Blech verteilt werden, damit die Kartoffeln hinterher nicht anbacken!

Dann streut man grobes Meersalz auf das gefettete Backblech und gibt auch gemahlenen Pfeffer aus der Mühle dazu. Die genaue Menge hängt natürlich ganz davon ab, wie würzig Ihr gerne esst.

Nun schneidet man die Kartoffeln mit einem scharfen Messer mittig durch und legt diese mit der geschnittenen Seite nach unten auf das mit Öl bestrichene Blech.

Jetzt bäckt man die Kartoffeln etwa 30 Minuten bei rund 200 °C Grad und dreht diese dann vorsichtig mit Hilfe einer Gabel um, so dass die knusprige Seite nun nach oben zeigt. Anschließend werden die Kartoffeln für circa weitere 15 Minuten gebacken, bis sie bissfest und gar sind. Das kann man ganz einfach kontrollierte, in dem man mit einer Gabel hinein sticht.

Als Topping befreie ich einige Stiele Rosmarin von den Nadeln und schneidet diese mit der Schere in einem Glas klein. Den Rosmarin streut man nun über die heißen Kartoffeln und dann darf gegessen werden – guten Appetit!

Ein kleiner Tipp:
Bei uns gab es noch eine große Schüssel grünen, gemischten Salat dazu. Ebenso gut schmecken die Backkartoffeln aber auch mit selbst gemachten Dip oder diesem, veganem Aioli.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezept Idee: Nudeln mit selbst gemachtem Walnuss-Pesto aus getrockneten Tomaten und Thymian

Habt ihr aus der Weihnachtszeit noch eine handvoll Walnüsse übrig? Dann habe ich heute ein leckeres Rezept für euch, für das ihr die restlichen Nüsse prima verwenden könnt. Denn in der Vorweihnachtszeit macht das Nüsseknacken zwar riesig Spaß und sorgt bei uns für allerhand Gemütlichkeit, aber danach finden diese hier kaum noch Beachtung. Bevor die leckeren Nüsse vor sich hinstauben heisst es, ran an den den Nussknacker und los geht’s!
Für den Fall, dass ihr die beiden Nusshälften vorsichtig trennt und diese beim Knacken nicht zerbrechen, habe ich noch zwei Bastelideen für euch: Hier eine pfiffig Spielidee, die man aus den Walnussschalen basteln kann und hier ein lustiges DIY, wie man die Nusshälften als Geschenkverpackung nutzen kann.

Das wird gebraucht:
Rund 80 g frische Walnüsse (ohne Schale gewogen), 2 Knoblauchzehen (wer mag), Sonnenblumenöl, 100 g getrocknete Tomaten ohne Öl (!), Oregano, Thymian, Agavendicksaft, Bruschettagewürz, Paprikapulver edelsüß, Salz, Pfeffer, 1 Packung Pasta

So wird’s gemacht:
Die Nudeln kocht und gart man nach Packungsanleitung in einem großen Topf mit reichlich Wasser. In der Zwischenzeit bereitet man das Pesto frisch zu. Dafür gibt man die Walnusshälften in einen hohen Messbecher, ebenso wie die geschälten Knoblauchzehen und den Agavendicksaft.

Außerdem gibt man sämtliche Gewürze hinzu. Ob ihr die Kräuter wie Oregano und Thymian frisch verwendet, ist reine geschmackssache. Mit frischen Kräutern schmeckt es etwas intensiver und würziger.

Dann püriert man die Zutaten mit etws Sonnenblumenöl so lange durch, bis alles ganz fein und cremig ist. Mit Zugabe des Öls kann man die gewünschte Konsistenz schnell verändern. Je mehr Öl man hinzuführt, desto flüssiger wird das Pesto. Anschließend schmeckt man das frisch zubereitete Pesto noch ab und kann es unter die noch warme Pasta mischen!

Guten Appetit 🙂

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, vegetarische Rezeptideen hier und süße Leckereien an dieser Stelle.
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Vegetarisch Kochen leicht gemacht: Rezept Idee – gefüllte Champigons mit Käse überbacken

Wenn es am Mittag mal etwas schneller gehen muss und nicht so viel Zeit zum Kochen bleibt, gibt es bei uns gerne Pilze zum Mittagessen, wie beispielsweise die gebratenen Champignons zu Spaghetti. Oder aber gefüllte Champignons, die man nach dem Befüllen einfach in den Ofen schiebt und dann warm genießen kann. Die gehen nämlich wirklich schnell. Ebenso eine gute Idee wenn die Kinder beim Kochen mithelfen möchten.

Das wird gebraucht:
Frische Champignons (möglichst große, damit sich die Pilze besser füllen lassen!), Margarine, Sojasoße, Paprika Pulver edelsüß, bunter Pfeffer, rotes Tomatensalz, Creme Fraiche oder Vega für die Zubereitung als vegane Variante, würziger Camembert, etwas Sahne oder Sojacuisine sowie optional eine Zwiebel

So wird’s gemacht:
Als erstes fettet man eine Auflaufform mit etwas Margarine. Dann bricht man aus den Champignons die Stiele heraus, die man erst einmal zur Seite legt. Die Champignons werden nun mit dem Kopf nach unten und der Öffnung nach Oben in die gefettete Auflaufform gelegt.

In jeden Pilz träufelt man nun ein paar Tropfen Sojasoße. Anschließend gibt man in jede Champignonöffnung etwas Tomatensalz, frisch gemahlenen Pfeffer und Paprikapulver.

Wer mag, kann eine Zwiebel schälen, ganz fein würfeln und in jeden Champignon ein paar der Würfel geben. Wenn man wirklich große Champignons für die Zubereitung verwendet, kann man auch die herausgeknickten Pilz Stiele verwenden, in dem man diese klein würfelt und über den Pilzen verteilt. Nun gibt man auf jeden Pilz einen Teelöffel Creme Fraiche (oder Vega für die vegane Variante) und deckt diese mit einer Scheibe würzigem Camembert ab (=>bei Veganern den Käse einfach weglassen).

Nun schiebt man die Form in den Backofen und lässt die Pilze bei 200° C rund 30 Minuten backen. Allerdings kann die Backzeit durch die Größe der Pilze variieren. Schaut einfach regelmäßig in den Ofen. Sobald der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist, sind die Champignons fertig.

Als Beilage zu den überbackenen Champignons eignet sich Reis, Bulgur oder auch Pellkartoffeln. Die können während der Backzeit einfach in einem großen Topf mit Wasser auf dem Herd garen 🙂

Weitere vegetarische Rezeptideen gibt es übrigens in dieser Rubrik, vegane Rezepte hier und süße Leckereien dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezept Idee: Knusprige Gemüseschnitzel aus Kohlrabi – vegetarisch Kochen macht Spaß

Eine etwas aufwändigere Mittagsmahlzeit sind selbst gemachte Gemüseschnitzel. Die gibt es bei uns beispielsweise an den Wochenenden oder in der Ferienzeit, wenn mittags mehr Zeit zum Kochen bleibt. Die vegetarischen Schnitzel schmecken super lecker, nicht nur Gemüse-Freaks. Der Aufwand lohnt sich, ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren!

Das wird gebraucht:
Frische Kohlrabi, mildes Ajvar, Raclettekäse, Eigelb, etwas Mehl, Paniermehl, Fett zum Braten

So wird’s gemacht:
Auf eine detaillierte Mengenangabe habe ich bei diesem Rezept verzichtet, da ihr diese der gewünschten Personenzahl einfach beliebig variieren könnt. Zuerst schält man den Kohlrabi und befreit die Knolle von Blättern und der dicken Schale. Anschließend teilt man das Gemüse mit einem großen Messer und möglichst dünne Scheiben. Da ich diese per Hand schneide, variiert die Breite immer etwas. Die Scheiben sind ungefähr 0,5 cm dick.
Die Kohlrabischeiben lässt man ganz kurz in etwas Wasser kochen. Bei einer Dicke von 0, 5 cm reichen 3 Minuten Kochzeit auf jeden Fall aus. Dann lässt man den Kohlrabi auskühlen oder spült das Gemüse unter kaltem Wasser ab.

Jede Scheibe wird nun von einer Seite mit milder Ajvar Paste bestrichen. Auf die Hälfte der bestrichenen Kohlrabischeiben legt man nun eine Scheibe Raclettekäse. Diese sollte nicht größer sein, als der Kohlrabi, damit sich die Schnitzel später auch gut braten lassen! Dann klappt man eine zweite Kohlrabischeibe darauf, so dass der Käse und die Ajvarschicht Innen liegen.

In einem tiefen Teller rührt man etwas Eigelb mit Mehl zu einem dickflüssigen, klümpchenfreien Brei an, bestreicht jedes Kohlrabischnitzel beidseitig damit und wälzt diese im Anschluss in den Semmelbrösel.
Jetzt erhitzt man das Fett in einer großen Pfanne und brät jedes Schnitzel von beiden Seiten darin, bis der Käse Innen leicht geschmolzen und die Panade außen leicht gebräunt ist.

Ein kleiner Tipp:
Zu den Kohlrabischnitzeln schmecken Kartoffeln ebenso gut wie Reis oder Bulgur. Bei uns gibt es als Beilage meist noch eine große Schüssel mit gemischtem Salat.

Weitere vegetarische Rezepte findet ihr übrigens in dieser Rubrik, vegane Mahlzeiten hier und süße Leckereien dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

In der Weihnachtsbäckerei: Weihnachtlicher Hefezopf mit Mandel Spekulatius als Geschenk aus meiner Küche

Das Backen und eifrige Werkeln in der Küche macht in der Weihnachtszeit natürlich ganz besonders viel Spaß. Schon allein des wunderbaren, süßen Duftes wegen lohnt sich die Weihnachtsbackstube. Im ganzen Haus riecht es nach frisch gebackenen Weihnachtskeksen, Zimt, Marzipan und süßem Kakao, ist das nicht herrlich?
Besonders gerne bereite ich im Advent außer einer ganzen Palette an Weihnachtsplätzchen (Bethmännchen, Vanillekipferl, Spritzgebäck, köstlichen Schokokugeln, Nussschnecken, winterliche Schneeflocken) auch immer weihnachtliche Aufstriche (wie bsp. Marzipanbutter, Apfelmarzipanmarmelade, weihnachtliche Kirschmarmelade mit Mohn) zu. Im letzten Jahr habe ich für ein Adventsfrühstück einen Weihnachtsstuten gebacken. Und das Rezept dazu verrate ich euch jetzt.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80-100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Becher Joghurt (in unserem Fall Sojajoghurt mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml Sojamilch „Vanille“ oder normale Vollmilch, 1 TL Ei Ersatzpulver oder ein normales Ei, etwas Zimt, je nach Geschmack 8-10 Mandelspekulatius, Sojacuisine / Sojasahne zum Bestreichen sowie etwas Mehl zum Ausrollen.

So wird’s gemacht:
Aus Mehl, Zucker, Margarine, Backpulver, Hefe, Joghurt, Vanillemark, Milch, Ei oder Ei Ersatzpulver und Zimt bereitet man einen ganz normalen Hefeteig zu. Eine detaillierte Anleitung findet ihr dazu auch beispielsweise in diesem Rezept.

Den Hefeteig rollt man zu einer Kugel, deckt die Schüssel luftdicht ab und lässt den Teig etwa 45-60 Minuten ruhen.

Dann zerkleinert man den Mandelspekulatius grob und knetet die Kekskrümel gleichmäßig unter den Teig. Anschließend teilt man den Teig in drei gleichgroße Teile und rollt jeden zu einem langen Teigstrang. Diese flechtet man zu einem Hefezopf und platziert diesen auf einem mit Backpapier ausgelegten oder gefetteten Backblech. Vor dem Backen bestreicht man den Stuten noch mit etwas Sojasahne. Dann bäckt man diesen Hefezopf bei 160° Grad für rund 40-45 Minuten.

Ein kleiner Tipp: Wenn Ihr den Hefezopf verschenken wollt, könnt ihr aus dem Teig statt einem großen auch 2 oder 3 kleine Zöpfe machen. In Mini Format sind diese optisch natürlich als Geschenk schöner!

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr in dieser Rubrik, vegane Rezepte dort und alles zum Thema Weihnachten hier.


urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Vegetarisch Kochen: Herbstliche Rezept Idee für Kartoffeln, Broccoli & Blumenkohl aus dem Ofen

Aufläufe und überbackene Mittagsmahlzeiten mag ich persönlich ja sehr. Außerdem finde ich es schöner, wenn der Backofen die Arbeit übernimmt, anstatt selbst an der Pfanne und den Töpfen zu stehen 😉 Also habe ich frisches Gemüse mit Kartoffeln in den Backofen „geschubst“ und dabei heraus kam ein leckeres Mittagsgericht, was sogar vegan ist und allen gut geschmeckt hat.

Das wird gebraucht:
1 Broccoli, 1 Blumenkohl, 6-8 Kartoffeln, 2 Knoblauchzehen, eine handvoll Sesam (wer mag), 150 ml Öl, Paprika Pulver edelsüß, Cayennepfeffer, etwas Sojasoße, Rosmarin, Salz

So wird’s gemacht:
Zuerst befreit man den Blumenkohl von seinen grünen Blättern. Von dem Broccoli schneidet man den dicken Stiel ab und die Kartoffeln sowie die beiden Knoblauchzehen schält man. Dann zerteilt man den Blumenkohl und auch den Brokkoli in kleine Röschen. Die geschälten Kartoffeln würfelt man mit einem Messer grob, so dass die in etwa die Größe der Gemüsestückchen haben.

Das zerkleinerte Gemüse samt der Kartoffelwürfel füllt man in eine große Schüssel. In einem separaten hohen Gefäß, am besten ein Pürierbecher, gibt man die Knoblauchzehen, sämtliche Gewürze, die Sojasoße sowie die gesamte Menge an Öl. Wer keinen Knoblauch mag und die Mahlzeit ohne diesen zubereiten möchte, verwendet in dem Fall einfach ein würziges Öl und gibt etwas mehr an Kräutern und Gewürzen dazu. Das Öl mit den Gewürzen püriert man gründlich durch, bis alles fein und cremig ist.

Diese Öl-Gewürz-Masse gießt man über Kartoffeln und Gemüse und rührt alles gleichmäßig unter. Nun verteilt man den Inhalt auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen und schiebt diese in den Ofen. Dann wird das Ganze bei etwa 190 Grad für rund 45 Minuten gebacken. Dabei sollte man das Gemüse regelmäßig wenden, damit nichts anbrennt.

10 Minuten vor Ende der Backzeit kann man noch eine handvoll ungeschältem Sesam unter die Kartoffeln rühren.

Weitere vegane Rezeptideen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, herzhafte, vegetarische Rezepte dort und Süßspeisen wie Kuchen, Nachtisch und Co. dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert