Vegetarisch Kochen: Herbstliche Rezept Idee für Kartoffeln, Broccoli & Blumenkohl aus dem Ofen

Aufläufe und überbackene Mittagsmahlzeiten mag ich persönlich ja sehr. Außerdem finde ich es schöner, wenn der Backofen die Arbeit übernimmt, anstatt selbst an der Pfanne und den Töpfen zu stehen 😉 Also habe ich frisches Gemüse mit Kartoffeln in den Backofen „geschubst“ und dabei heraus kam ein leckeres Mittagsgericht, was sogar vegan ist und allen gut geschmeckt hat.

Das wird gebraucht:
1 Broccoli, 1 Blumenkohl, 6-8 Kartoffeln, 2 Knoblauchzehen, eine handvoll Sesam (wer mag), 150 ml Öl, Paprika Pulver edelsüß, Cayennepfeffer, etwas Sojasoße, Rosmarin, Salz

So wird’s gemacht:
Zuerst befreit man den Blumenkohl von seinen grünen Blättern. Von dem Broccoli schneidet man den dicken Stiel ab und die Kartoffeln sowie die beiden Knoblauchzehen schält man. Dann zerteilt man den Blumenkohl und auch den Brokkoli in kleine Röschen. Die geschälten Kartoffeln würfelt man mit einem Messer grob, so dass die in etwa die Größe der Gemüsestückchen haben.

Das zerkleinerte Gemüse samt der Kartoffelwürfel füllt man in eine große Schüssel. In einem separaten hohen Gefäß, am besten ein Pürierbecher, gibt man die Knoblauchzehen, sämtliche Gewürze, die Sojasoße sowie die gesamte Menge an Öl. Wer keinen Knoblauch mag und die Mahlzeit ohne diesen zubereiten möchte, verwendet in dem Fall einfach ein würziges Öl und gibt etwas mehr an Kräutern und Gewürzen dazu. Das Öl mit den Gewürzen püriert man gründlich durch, bis alles fein und cremig ist.

Diese Öl-Gewürz-Masse gießt man über Kartoffeln und Gemüse und rührt alles gleichmäßig unter. Nun verteilt man den Inhalt auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen und schiebt diese in den Ofen. Dann wird das Ganze bei etwa 190 Grad für rund 45 Minuten gebacken. Dabei sollte man das Gemüse regelmäßig wenden, damit nichts anbrennt.

10 Minuten vor Ende der Backzeit kann man noch eine handvoll ungeschältem Sesam unter die Kartoffeln rühren.

Weitere vegane Rezeptideen findet ihr übrigens in dieser Rubrik, herzhafte, vegetarische Rezepte dort und Süßspeisen wie Kuchen, Nachtisch und Co. dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezeptidee für den Herbst: Spaghetti mit gebratenen Champignons

Vor ein paar Tagen gab es bei uns mal wieder Spaghetti. Die sind bei uns immer gern gesehen auf dem Mittagstisch. Die Frage lautet dann jedoch meist: „Was gibt es für eine Soße“? Denn diese sollte in jedem Fall familientauglich sein und dem Nachwuchs schmecken. Wenn möglich aber auch vegan sein. Daher wanderten bei Einkaufen frische, braune Champignons in den Einkaufswagen und Räuchertofu.

Das wird gebraucht:
500g Nudeln, 1000g frische Champignons, 150g schnittfestes Räuchertofu, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, Fett für die Pfanne, Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß sowie Sojasoße

So wird’s gemacht:
Als erstes bringt man in einem großen Topf reichlich Wasser zum kochen und gart darin die Nudeln wie auf der Verpackung angegeben.

In der Zwischenzeit säubert man die Champignons und schneidet das oberste Stück vom Stiel ab. Anschließend werden die Champignons geviertelt und in einer großen Pfanne gebraten.

Bevor die Pilze fertig gebraten sind, gibt man zwei fein gewürfelte Zwiebeln hinzu sowie 150 g in Würfel geschnittenes Räuchertofu. Da ich dies als Kombi zu Pasta das erste Mal probiert habe, wollte ich mit einer kleineren Menge starten, da das geräucherte Tofu recht intensiv schmeckt. Die Menge kann man natürlich nach belieben variieren. Wobei ich mit der hier verwendeten Menge zufrieden war.

Ganz zum Schluss presst man die geschälte Knoblauchzehe hinein und brät diese einen kurzen Moment mit an. Dann würzt man die Pilzpfanne mit Pfeffer, Salz und Paprika und gießt einen Schuss Sojasoße darüber. Alles gut wenden und dann mit den fertig gekochten Spaghetti auf den Tellern anrichten. Lasst es Euch schmecken!

Ein kleiner Tipp: Wem bei dieser Variante etwas Soße fehlt, der kann zum Schluss auch etwas Sojasahne mit über die gebratenen Champignons geben und diese samt Sojasoße kurz aufkochen.

Und wer sich nicht vegan ernährt, der kann auch ein paar Parmesanhobel über den Spaghetti samt Pilzen verteilen, einfach lecker!

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Vegetarisch Kochen: Rezept für gefüllte Zucchini mit Tofu, Reis & Paprika – frisch aus dem Ofen

An Regenwettertagen oder wenn es draußen kälter ist, brauche ich mittags etwas Warmes. Am liebsten eine Mahlzeit frisch und dampfend aus dem Ofen. Und aus diesem Grund kann ich euch gefüllte Zucchini sehr empfehlen. Die schmecken nicht nur ausgesprochen lecker, sondern wärmen herrlich von innen.

Das wird gebraucht:
5 Zucchini (runde), 250 g Wildreis, 500-600 g Natur Tofu, 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 1 gelbe und 1 rote Paprika, 1 Esslöffel mildes Ajvar, 1 x Creme Fraiche (in unserem Fall die vegane Variante „Vega“), 100 ml Sahne (pflanzlich), Paprikapulver edelsüß, Pfeffer, Salz, etwas Sojasoße, pflanzliches Fett zum Braten und optional etwas geriebenen Käse für alle die sich nicht rein vegan ernähren 😉

So wird’s gemacht:
Dieses Mal habe ich beim Einkauf runde Zucchini entdeckt. Die sind zum Füllen deutlich praktischer, daher habe ich mich kurzerhand für diese Gemüsevariante entschieden. Alternativ gehen natürlich auch die ganz normalen Zucchini.

Zuerst schneidet man oben den „Deckel“ mit einem scharfen Messer ab und höhlt das Innere mit einem Teelöffel heraus. Anschließend dünstet man die Zucchini in einer großen Pfanne kurz von allen Seiten an. Danach platziert man diese in einer gefetteten Auflaufform.

Nun ist die Füllung an der Reihe. Den Reis kocht man in reichlich Wasser, wie auf der Packungsanleitung beschrieben. Das Tofu bröselt man in die noch warme Pfanne und brät diesen gut an. Kurz bevor es fertig ist, gibt man die gewürfelte Zwiebel hinzu und presst auch die geschälten Knoblauchzehen hinein.

Dann gibt man etwas Sojasoße darüber, das Ajvar, Pfeffer, Salz, Sahne und Creme Fraiche. Die Paprika halbiert man, trennt das Gehäuse heraus und würfelt es. Die Gemüsewürfel rührt man in der Pfanne mit Tofu und den Gewürzen gut unter. Ebenso den gegarten Reis.

Mit Hilfe eines kleinen Löffels befüllt man mit der Tofu-Reis-Gemüsemischung nun die Zucchini. Dann geht es in den Backofen, wo man die gefüllten Zucchini 30-40 Minuten bei 180 C Grad bäckt.

Wer mag, kann sich 10 Minuten vor Ende der Backzeit noch etwas geriebenen Käse über die Zucchini streuen.

Guten Appetit!

Weitere Rezeptideen für herzhafte, vegetarische Gerichte gibt es in dieser Rubrik, vegane Rezepte hier und alle süßen Rezepte findet ihr in diesem Ordner.

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Rezeptidee für den Herbst: Blech mit Kürbis, Kartoffeln und Schafskäse – schnell gemacht, vegetarisch & lecker!

In der Herbstzeit wimmelt es nur so von Kürbissen. Ob als kleiner Zierkürbis zur Deko, Halloween Kürbisse mit lustigen Gesichtern und natürlich an der Gemüsetheke. Dieses mal ist beim Einkaufen ein Hokkaido Kürbis aus kontrolliert biologischem Anbau mit in den Einkaufswagen gelandet ebenso wie eine Tüte mit Kartoffeln.

Das wird gebraucht:
1 kleiner Sack mit kleineren Kartoffeln aus biologisch kontrolliertem Anbau, ein Hokkaido Kürbis, 1 Zwiebel, Sonnenblumenöl, 3 Zweige frischen Rosmarin, Pfeffer aus der Mühle, grobes Salz, 200 g Feta (den echten Schafskäse!), 1 Blatt Backpapier

So wird’s gemacht:
Da es am besagten Mittag schnell gehen musste, habe ich den Backofen für mich arbeiten lassen und nur ganz schnell die Zutaten für unser Familien Mittagessen geschnitten. Dazu habe ich den Kürbis halbiert und mit einem Esslöffel die Kerne aus dem Inneren befreit. Dann habe ich den Kürbis samt Schale, die kann man bei dieser Kürbisart mitessen, in schmale Spalten geschnitten. Ebenso wie die Kartoffeln. In einer großen Schüssel habe ich die Kartoffel- und Kürbisstücke mit etwa 6 Esslöffeln Sonnenblumenöl vermengt.

Nun legt man das Backblech mit etwas Backpapier aus und verteilt die Kartoffel-Kürbis-Mischung gleichmäßig darauf. Anschließend würzt man diese mit frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle und groben Meersalz. Dann wandert das Blech in den Backofen. Dort bäckt man alles bei 190 °C Grad für rund 30 Minuten.

In der Zwischenzeit schält man die Zwiebel und schneidet diese in möglichst dünne Spalten. Diese vermengt man mit einem weiteren Esslöffel Öl. Den Schafskäse würfelt man und verteilt diesen samt der Zwiebel über dem Kürbisblech.

Jetzt sollte das Ganze nochmals etwa 15 Minuten in den warmen Ofen. Die genaue Backzeit hängt davon ab, wie dick die Scheiben sind. Besser man schaut regelmäßig auf das Blech.

Jetzt fehlt noch der Rosmarin. Die Nadeln zupft man von den Stielen und kann diese mit einem Wiegemesser zerkleinern oder auch mit Hilfe einer Küchenschere.

Sobald der Kürbis samt den Kartoffeln gar ist, streut man den Rosmarin über den heißen Zutaten. Dann ab damit auf den Esstisch und allen einen guten Appetit!

 

Kleiner Tipp: Solltet ihr euch rein vegan ernähren lasst ihr den Käse einfach weg 🙂

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Heute Mittag gibt es Nudelsalat – vegan oder auf Wunsch mit frischem Parmesan, lecker!

Während es bei Mahlzeiten mit Gemüse und Co. des Öfteren Meinungsverschiedenheiten gibt oder der Nachwuchs beim Essen in den Streik tritt, gibt es dies bei Nudeln in der Regel nie. Vor allen Dingen nicht, wenn zum Mittagessen Nudelsalat auf den Tisch wandert. Denn hier lassen sich unbeliebte Zutaten von jedem bei Bedarf unauffällig rauspulen und zur Seite schieben 🙂 Die Zeiten vom klassischen Nudelsalat mit Erbsen aus der Dose, klein geschnittenen Gewürzgurken und reichlich Mayonnaise liegen zum Glück weit zurück. Noch ein Grund warum Nudelsalate hier immer gern gesehen sind. Diesmal wanderte die folgende Salatvariante auf unseren Mittagstisch:

Das wird gebraucht:
500 g Nudeln, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 normale Zwiebel, 1 Avocado, 1 rote Paprika, 2 aromatische Strauchtomaten, 1 Bund Rauke / Ruccola, 100 g getrocknete Tomaten, 2 Salatlöffel dunkler Balsamico, 5 Salatlöffel Essig, 1 Knoblauchzehe, Pfeffer, Salz, Paprika edelsüß

So wird’s gemacht:
Die Nudeln kocht man nach Packungsaufschrift bissfest und lässt diese abkühlen. In der Zwischenzeit schält man die Zwiebel und würfelt diese möglichst klein. Die Frühlingszwiebeln befreit man vom Strunk und teilt diese in dünne Scheiben.

Mit Avocado, Paprika und Tomate verfährt man ebenso. Wer den Salat nicht ganz so matschig haben möchte, kann bei der Tomate das weiche Innere vorab ebenfalls mit einem Teelöffel entfernen. In dem Fall sollte man eine Tomate mehr mit einplanen.

Aus dem Essig, Öl, Knoblauch und den Gewürzen rührt man sich ein Dressing und vermengt alle Zutaten nun mit den Nudeln. Nun schmeckt man das Ganze nochmals ab und würzt ggf. nach. Den Salat kann man auch prima vorbereiten und eine Weile durchziehen lassen.

Wer sich nicht vegan ernährt kann sich auf etwas frisch geriebenen Parmesan über den fertigen Salat streuen – super lecker!

Ein kleiner Tipp: Sollte vom Salat etwas übrig bleiben, kann man diesen wunderbar in ein kleines Einmachglas füllen und dies für ein Picknick oder die Schulpause als leckeren Snack verwenden!

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Rezept Idee: Selbst gemachter Hummus mit getrockneten Tomaten als Dip oder Brotaufstrich und drei Gewinner

Ob zum Abendbrot, einem geselligen Brunch mit Freunden oder zum Grillen – selbst gemachte Brotaufstriche sind ein Muss. Vor allen Dingen schmecken sie viel besser als fertig gekaufte, sind deutlich preisgünstiger und die Zutaten kann man allesamt selbst bestimmen. Ist doch super, oder? Für all diejenigen, die einen funktionstüchtigen Pürierstab besitzen ein kinderleichte Übung, denn damit sind die Aufstriche und leckeren Dips wirklich im Handumdrehen gemacht.
Heute verrate ich euch, wie man Hummus ganz leicht selber herstellen und zubereiten kann. Denn dieser ist nicht nur ausgesprochen lecker, sondern auch vegan.

Das wird gebraucht:
1 Glas Kichererbsen, 1 TL Sesampaste, ein Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer, eine Prise Kreuzkümmel (oder mehr nach Bedarf), 1 Esslöffel Öl, 1 Knoblauchzehe, ein handvoll getrocknete Tomaten (ohne Öl!), 1-2 Esslöffel gesalzene Cashew Nüsse, eine Prise Italienische Kräuter

So wird’s gemacht:
Zuerst öffnet man das Glas Kichererbsen und gießt die Flüssig in ein kleines Glas, weil man dies später noch gebrauchen kann. Die Kichererbsen schüttet man in ein hohes Gefäß. Am besten klappt dies in einem richtigen Pürierbecher.

Zu den Kichererbsen dazu gibt man einen Teelöffel Sesampaste, einen kleinen Spritzer frisch gepressten Zitronensaft, etwas Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel (Achtung – hierbei Vorsicht und lieber später noch einmal nachwürzen, denn dieses Gewürz ist nicht jedermanns Sache…) sowie einen Esslöffel Öl. Dieses püriert man zu einem feinen Brei. Anschließend gibt man eine geschälte Knoblauchzehe hinzu, eine handvoll getrockneter Tomaten (keine eingelegten!) sowie die Kräuter.

Nun püriert man das Ganze noch einmal so lange durch, bis keine Stückchen mehr enthalten sind. Sollte die Masse zu fest sein, kann man nun etwas von dem abgegossenen Kichererbsen Sud hinzugegeben werden. Aber dies am besten Esslöffelweise, damit die Konsistenz nicht plötzlich zu flüssig wird!

Hat der Aufstrich nun eine cremige, streichfähige Konsistenz, schmeckt man das Ganze noch einmal ab. Zum Schluss hackt man eine handvoll Cashew Kerne grob und hebt die Nuss Stückchen unter den Aufstrich. Dann füllt man das Ganze in ein schönes Glas und kann es so eine Weile im Kühlschrank aufgewahren, wenn es nicht bei der ersten Mahlzeit verbraucht wurde.

Und zu guter Letzt verrate ich euch hier noch die Gewinner, die jeweils eins der drei Qwixx Spiele gewonnen haben. Der Nachwuchs durfte wieder „Glücksfee“ spielen und hat unter allen Kommentaren die folgenden ausgelost: Sari, Petra Rössel und Marie – herzlichen Glückwunsch! Bitte teilt mir per Mail die gewünschte Lieferadresse mit.

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Rezept: Selbst gemachte Guacamole mit Avocado und Tomate – als Dip & Brotaufstrich

Zu den Mahlzeiten gibt es bei uns regelmäßig leckere Dips und selbst gemachte Aufstriche. Gerade beim Frühstück und beim Abendbrot dürfen diese nicht fehlen. Und im Sommer, wenn es selbst gebackenes Baguette oder frische Brötchen gibt, sind solche Brotaufstriche ein echtes Muss. Ein ganz sommerliches Rezept habe ich daher nun für euch, weil dieser Dip nicht nur schnell gemacht ist, sondern auch richtig nach Sommer schmeckt.

Das wird gebraucht:
1 reife Avocado, 1 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitrone, Kreuzkümmel, 1 Tomate und 2-3 Knoblauchzehen

So wird’s gemacht:
Als erstes schält man die Avocado und teilt diese mittig so, dass sich der große Kern aus dem Inneren entfernen lässt. (Achtung => Wichtig ist, dass die Avocado reif ist, sonst ist die Zubereitung kniffelig und es schmeckt auch nicht wirklich gut.)

Die entkernte Avocado legt ihr in einen tiefen Teller (oder eine Schüssel) und knetet diese mit einer Gabel gut durch, so dass ein gleichmäßiger Brei entsteht. Nun gebt ihr einen Esslöffel Olivenöl hinzu, Salz, Pfeffer und eine Prise Kreuzkümmel. Dann schält man die Knoblauchzehen (die genaue Menge ist abhängig vom Geschmack und der Tatsache wie scharf ihr gerne esst). Den Knoblauch presst man und knetet diesen gleichmäßig unter.

Jetzt teilt man die Tomate und löffelt das wässrige Fruchtfleisch im Inneren mit einem Teelöffel heraus. Den festen Rest der Tomate schneidet man mit einem scharfen Küchenmesser in kleine Würfel und gibt diese zu dem Avocadobrei.

Nun fehlt nur noch etwas Zitronensaft, damit sich der Aufstrich nicht verfärbt. Ich drücke den Saft immer Pi mal Daumen in den Dip und probiere dann ob es vom Geschmack her ausreicht.

Noch mal alles gut durchmischen, abschmecken und in ein schönes Einmachglas füllen. So sieht es nicht nur nett aus, sondern lässt sich bei Bedarf auch prima als Mitbringsel zu einem Grillfest, einer Gartenparty oder einem Sommerfest verwenden.

Weitere vegane Rezepte gibt es in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort.

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Rezept Idee für selbst gemachte Kräuterbutter: So schmeckt der Sommer, vegan und lecker!

Selbst gemachte Brotaufstriche sind bei uns zu den Mahlzeiten sehr beliebt. Und wenn man einen guten Pürierstab zu Hand hat, sind diese auch wirklich blitzschnell gemacht. Daher gab es in der letzen Woche endlich mal wieder selbst gemachte Kräuterbutter zum Abendbrot. Dieses Mal in veganer Rezeptvariante, damit alle Familienmitglieder diese genießen konnten. Im Supermarkt hatte ich vor einiger Zeit vegane Butter entdeckt und wollte diese einfach mal ausprobieren, da mich nicht jedes vegane Produkt geschmacklich überzeugt. In dem Fall kann ich jedoch sagen, es hat fabelhaft geschmeckt und selbst die Kosten in der Zubereitung sind dieselben.

Das wird gebraucht:
250 g vegane Butter (in unserem Fall Alsan / dies ist keine Produktwerbung, sondern das Produkt, was ich beim Einkaufen in der Kühltheke finden konnte!), 1 Bund Schnittlauch, 1 Bund Petersilie, Pfeffer, Kräuterbuttergewürz, Salz, 1-2 Knoblauchzehen

So wird’s gemacht:
Man packt die pflanzliche Butter aus und legt diese in ein tiefes Gefäß. Am besten klappt dies in einem hohen Kunststoffbecher, die es oftmals passend zum Pürierstab beim Kauf dazu gibt.

Alternativ kann man eine hohe Schüssel oder Messbecher nehmen. Dann schneidet man von der Petersilie die langen, unteren Stängel ab und gibt dies mit zur veganen Butter. Ebenso den Bund Schnittlauch, von dem man vorher natürlich das Gummiband entfernt 😉

Außerdem mit dazu gibt man eine oder zwei geschälte Knoblauchzehen, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, Kräuterbuttergewürz und eine Prise Salz.

Anschließend püriert man sämtliche Zutaten mit einem Pürierstab gründlich durch, bis alle Kräuter ganz klein und die Butter schön cremig ist.

Wenn man keinen Pürierstab für die Zubereitung zur Verfügung hat, kann man die Kräuter auch ganz einfach mit Hilfe einer normalen Haushaltsschere zerkleinern, wie beispielsweise in diesem Rezept beschrieben und bebildert.

Nun schmeckt man die Kräuterbutter ab und würzt ggf. noch einmal nach. Jetzt füllt man die selbst gemachte Butter in ein Einmachglas und fertig ist der würzige Brotaufstrich!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, allerhand Vegetarisches dort.

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Sommerküche & vegetarisches Rezept: Aus der Pfanne – Gnocchi mit frischem Spargel, Tomaten, Spinat & Parmesan

Wenn sich an den Vormittagen auf meinem Schreibtisch die Arbeit türmt bin ich immer froh über Mittagsmahlzeiten und Familiengerichten, die möglichst schnell zubereitet sind. Da greife ich dann und wann auch schon mal zu Zutaten aus der Frischtheke, weil mit Mittags einfach keine Zeit bleibt eine Stunde oder mehr mit Kochen zu verbringen. Daher gab es diese Woche bei uns ausnahmsweise mal fertige Gnocchi (ein köstliches Rezept für selbst gemachte Gnocchi findet ihr hier & dort) und einem Schwung an frischem Gemüse!

Das wird gebraucht:
800 g Gnocchi (aus der Frischetheke im Supermarkt), 250 g Cocktail Tomaten, 500 g grünen Spargel, 1 Zwiebel, 50 g Pinienkerne, 1 Knoblauchzehe, 100 g frischer Baby Spinat (als Salat, nicht tiefgefroren!), 100 g Parmesan, Paprika edelsüß, Pfeffer, Kräutersalz sowie pflanzliche Margarine oder etwas Öl zum Braten

So wird’s gemacht:
Aufgrund der Menge habe ich das Essen in zwei verschiedenen Pfannen zubereitet, damit es schneller geht. In einer der beiden großen Pfannen erhitzt man das Fett und brät die Gnocchi darin bis diese schön gold gelb sind.

In der zweiten großen Pfanne wird das Gemüse gegart. Der Vorteil bei grünem Spargel ist, dass man ihn nicht zu Schälen braucht. Da reicht es in der Regel aus, den untern Strunk abzuschneiden.

Danach teilt man die Spargelstangen in kleinere Stücke und gibt diese mit einer fein gewürfelten Zwiebel in die heiße und mit Fett bestückte Pfanne.

Kurz bevor der Spargel bissfest ist, presst man eine geschälte Knoblauchzehe sowie die Pinienkerne hinein und würzt das Gemüse mit frisch gemahlenem Pfeffer, süßer Paprika und Kräutersalz.

Die fertigen Gnocchi richtet man auf den Teller an und gibt noch ein paar Tomatenscheiben sowie frischen Baby Spinat als Salat darüber. Diejenigen, die sich nicht streng vegan ernähren dürfen sich auch noch etwas frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan über das Essen streuen. Dann heißt es – guten Appetit!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort!

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Rezept Idee für selbst gemachten Brotaufstrich & leckeren Dip – Schafskäse Dattel Creme, super lecker!

Heute verrate ich euch mal eines unserer absoluten Lieblingsrezepte. Diesen leckeren Aufstrich gibt es bei uns regelmäßig. Erst vor kurzem habe ich diesen als gewünschtes Mitbringsel für einen großen Geburtstagsbrunch angefertigt. Und da etliche der Gäste nach dem Rezept gefragt haben, gibt es dies nun auf meinem Blog als detaillierte Anleitung zum Nachmachen, Genießen oder auch zum Verschenken. Schön verpackt in einem Einmachglas mit selbst gebasteltem Anhänger macht sich diese verdammt köstliche Schafskäsecreme sehr gut als Geschenk aus der Küche. Ich bin schon sehr gespannt, wie es euch schmeckt!

Das wird gebraucht:
1 Packung echten Schafskäse bzw. Feta aus Schafsmilch (200 g), 1 Packung Frischkäse natur ohne Geschmack, 2 Knoblauchzehen, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 1 Teelöffel Sojasoße, 1 Teelöffel Balsamico dunkel, 6-8 kleine Datteln ohne Kern, Kräuter der Provence

So wird’s gemacht:
Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von Trockenfrüchten, das gebe ich ohne Umschweife zu. Aber hierbei mache ich grundsätzlich eine Ausnahme. Denn für dieses Rezept braucht man getrocknete Datteln.

Die Zubereitung dieses cremigen Aufstrichs ist denkbar einfach. In einen tiefen Teller oder eine kleine Schüssel füllt man eine Packung Schafskäse mit einem Päckchen Frischkäse.

Dazu gibt man ein paar getrocknete Datteln (am besten funktioniert dies mit entsteinen Softdatteln), 1-2 geschälte Knoblauchzehen, einem Teelöffel Sojasoße und Balsamico. Etwas frischen Pfeffer darüber streuen, eine Prise Kräuter der Provence und dann alle Zutaten mit dem Pürierstab gründlich durchmixen, bis eine feine, cremig aufgeschlagene Masse entstanden ist.

Jetzt probiert man ob der Käsedip genug gewürzt ist. Ansonsten kann man noch einmal nachwürzen. Mit dem Salz sollte man sparsam umgehen, da der Käse als solches schon sehr salzig ist.

Nun füllt man die Dattelcreme in ein großes Glas und hofft, dass diese länger als für nur eine Mahlzeit reicht 😉
Lasst es euch schmecken!

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