Es war einmal… / Ein märchenhafter Ausflugstipp

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Zugegeben, ich gehöre zu den Erwachsenen, die sich gerne an Kindertage erinnern. Gern denke ich an gemütliche Stunden zurück, in denen ich als Kind gebannt Märchen gelauscht habe.

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Aus diesem Grund möchte ich euch einen Ausflugstipp ans Herz legen, den ich sehr genossen habe.

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Unser Ziel ist Altenberg. Dort liegt, mitten im Wald auf einem Berg, ein Märchenwald. Wer mit dem Auto anreist, kann den Wagen unten im Tal auf einem großen Parkplatz stehen lassen und sich auf den Weg nach Oben machen. Zuerst passiert man eine hölzerne Brücke und geht es steil hinauf. Mit Kinderwagen & Co. ist dies ein kleiner Kraftakt, aber dank der neu angelegten Wege mittlerweile kein allzu großes Problem mehr.

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Am Aufgang zum Märchenwald wartet in einem kleinen Haus, der Goldesel, der einem (gegen Bezahlung) doch tatsächlich essbare Dukaten rausgibt. Dahinter verzaubert ein sprechender Zwerg die Besucher und sorgt dafür, dass die Umgebung stets sauber bleibt. Schließlich darf man dem kleinen Wicht seinen Müll anvertrauen.

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Nun geht es eine lange Treppe hinauf. Auf halber Etappe warten Max & Moritz darauf von ihren Streichen zu berichten und wer die Stufen schließlich bewältigt hat, wird von einem freundlichen Drehorgelspieler begrüßt. Der Eingang zum Märchenwald führt durch ein hölzernes Kassenhäuschen, was den Häusern des Märchenparks sehr ähnelt.

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Hinter der ersten Kurve wartet die Gänsemagd. Leider ließ das Wetter an dem Tag sehr zu wünschen übrig. Bei Sonnenschein und blauem Himmel ist dieser Ort wirklich märchenhaft schön! Gebannt lauschen kleine & große Besucher dem Märchen, das auf Knopfdruck erzählt wird.

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Ab und an laufen Hühner (echte) über die schmalen Wege und dieses Mal sogar eine gefräßige Ziege, die sich möglicherweise aus dem Märchen „Knüppel aus dem Sack“ geschlichen hat.

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Rumpelstilzchen dagegen muss man lauthals rufen, bis der grantige Kerl das Fenster öffnet und herausschaut. Auch Rapunzel reagiert erst nach lauter Aufforderung. Dann aber lässt sie ihr langes, geflochtenes Haar wirklich aus dem hohen Turm herunter.

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Der gestiefelte Kater dreht in seinen roten Stiefeln gemütlich seine Runden und schwenkt den Hut dabei, während er um des Müllers Mühle herumwandert. Hier wartet für die kleineren Besucher auch ein kleiner Spielplatz.

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Die bekanntesten Märchen findet man hier im Märchenwald allesamt und selbst einige, etwas unbekanntere. Die jeweiligen Häuser sind liebevoll gestaltet und sorgen dafür, dass sich nicht nur die Kinder neugierig an den Scheiben ins Innere schauen.

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Ein kleiner Tipp: Wer neugierig ist und den Märchenwald besuchen möchte, geht möglichst nicht zu den absoluten Stoßzeiten, damit man die jeweiligen Märchen wirklich in aller Ruhe genießen und bis zum Schluss anhören kann!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ein Männlein steht im Walde…

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Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm.
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein
mit dem purpurroten Mäntelein?
Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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Sicher kennt auch ihr dieses Lied aus Kindertagen. Vielleicht liegt es an den schönen Erinnerungen oder an der Tatsache, das die Hagebutten  einfach so eine wunderbare Farbe in die Herbstzeit bringen. Wie dem auch sei, die roten Früchte sind bei einem gemütlichen Spaziergang in den großen Beutel mit Herbstschätzen gewandert und wurden zu Hause für ein dekoratives DIY benötigt.

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Das wird gebraucht:
Blumendraht, eine Schere, Hagebutten, grüne Blätter vom Hagebuttenstrauch, eine Unterlage für den Tisch

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So wird’s gemacht:
Die grünen Blätter vom Strauch wanderten über Nacht zum Trocken in ein dickes Telefonbuch. Am nächsten Tag konnte das Werkeln beginnen. Zuerst legt man den Tisch mit einer Unterlage aus, da die Hagebutten unschöne Flecken hinterlassen. Beim Aufpieksen bzw. Fädeln können diese leicht aufplatzen und so ist der Tisch vor dem herrlichen orange-rot geschützt!

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Mit dem Drahtende piekt man nun abwechselnd eine schöne Hagebutte mittig auf und im Anschluss eines der kleinen, grünen Blätter. Auf diese Weise fädelt man auf den Draht ein herbstliches Hagebuttenmuster. Wenn man die gewünschte Länge erreicht hat, schneidet man den Draht mit der Schere durch und verdreht die Drahtenden mit einander. So hat man einen kleinen, ganz herbstlichen Kranz als Wand oder auch Türdeko.

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Dafür zieht man einfach ein rotes Band oder einen Nylonfaden durch und befestigt den Hagebuttenkranz einfach am gewünschten Ort. Dieser kleine Kranz ist ein wirklich schöner Augenfang und sehr dekorativ!

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Wer mag, kann diesen auch als Anhänger verwenden und damit ein verpacktes Geschenk verschönern…

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Alles zum Thema Herbst gibt es übrigens hier, kleine Geschenkideen dort und anderes an diesem Ort.

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Willkommen, lieber Herbst / DIY

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Da ich den Herbst ausgesprochen gerne mag, möchte ich ihn in diesem Jahr herzlich begrüßen. Daher traf es sich ganz gut, das wir am Wochenende im Wald unterwegs waren und bei dem Spaziergang nicht nur allerhand tolle Blätter, Bucheckern und Co. gesammelt haben, sondern auch mehrere Beutel voller Kastanien!

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Das wird gebraucht:
Kastanien, Kastanienbohrer, dicke Kordel, eine Schere, Buchstabenperlen aus Holz (nicht zu klein!), ggf. einen schönen Tannenzapfen und eine kleine Unterlage

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So wird’s gemacht:
Die Kastanien sollten möglichst sauber und nicht mehr „nass“ sein. Am besten legt man sie nach dem Sammeln zum Trocknen auf die Fensterbank. Dann deckt man den Tisch mit einer Unterlage ab und bohrt mit Hilfe des Kastanienbohrers in jede Kastanie mittig ein Loch. Das sollte so groß sein, das sich die Kordel durch die Öffnung hindurch fädeln lässt. Notfalls nimmt man einen etwas breiteren Bohrer.

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Als nächstes schneidet man von der Kordel ein etwa 80 cm langes Stück Schnur ab. An das untere Kordelende knotet man einen schönen Tannenzapfen fest und fädelt eine Kastanie auf. Anschließend fädelt man eine Buchstabenperle darauf. Bei mir sollte es passend zur Bastelidee das Wort „Herbst“ ergeben.

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In dem Fall beginnt man dann zuerst mit dem Buchstaben „T“. So reiht man abwechselnd Kastanien und Holzperlen auf die Kordel und schließt mit einer Kastanie ab. Das obere Kordelende bindet man zu einer größeren Schlaufe und kann diesen „baumelnden“ Anhänger an die Türklinke, die Wand oder ein Fenster hängen.

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Variante:
Wer aus den Früchten lieber eine Art Girlande machen möchte, der kann dieses herbstliche DIY folgendermaßen abändern: An das Stück Kordel bindet man ca. 20 vom unteren Rand einen Knoten. Der Knoten sollte also so groß sein, das die Kastanie nicht mehr hinunterrutschen kann.

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Auch hier fädelt man immer abwechselnd Kastanien mit den Perlen auf. Über der letzten Kastanie macht man wieder einen dicken Knoten, damit auch hier nichts verrutscht. Nun kann man diese kleine Herbstgirlande einfach quer spannen und an der gewünschten Stelle aufhängen.

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Alles zum Thema Herbst gibt es übrigens in dieser Rubrik, eine herbstliche Idee für Kerzen hier, traumhafte Bastelei mit Hagebutten hier, Deko Ideen hier und andere kreative Sachen dort!

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Selbst gemachte Adventskalender – Kreative Bastelideen für Groß und Klein

Der Herbst hat begonnen und zeigt sich derzeit eher von seiner ungemütlichen Seite: Viel Regen, grauer Himmel und kühlen Temperaturen. Aber das hat auch was für sich. Denn solche Tage kann man wunderbar mit kreativen Ideen füllen. Die vertreiben nicht nur die Zeit, sondern helfen auch dabei das traute Heim zu verschönern. Wie wäre es daher mit selbst gemachten Adventskalendern? Bis zum ersten Dezember ist es zwar noch etwas hin, aber dafür bleibt genug Zeit um entspannt und in aller Ruhe zu Basteln, Werkeln und die Kalender mit tollen Kleinigkeiten zu füllen!

So ziemlich genau vor zwei Jahren kam meiner Kollegin Susanne Krauss und mir der Gedanke zu einem neuen Buchprojekt: Adventskalender! Die Idee war schnell geboren und so habe ich etliche Wochen damit verbracht mir Ideen auszudenken und in die Tat umzusetzen. So fertigte ich einige der Kalender an und schickte sie meiner Kollegin für ein Shooting. Leider lies sich die Idee zu guter Letzt nicht gemeinsam verwirklichen.

Dennoch freue ich mich diese Idee nach so langer Zeit nun doch als fertiges Buch in den Händen halten zu können. Dieses Buchprojekt, das für eine ganz neue Buchreihe gedacht ist, war auch für mich als erfahrene Autorin absolutes Neuland. Hierzu musste ich nicht nur die Ideen liefern und die detaillierten Anleitungen und Texte zu Papier bringen, sondern die entsprechenden Adventskalender alle anfertigen. Allein das Material zu beschaffen war schon eine Aufgabe für sich. Denn schließlich sollten die Ideen allesamt im Detail fotografiert werden und ansprechend aussehen. Dem Verlag war es wichtig die Anfertigung in Step by Step Bildern festzuhalten. Das hieß für mich nicht nur jeden der Adventskalender 24 mal zu basteln, sondern auch noch weitere Exemplare bei der „Entstehung“.

Die Mühe hat sich in jedem Fall gelohnt, denn das Buch steckt voller Ideen und stimmungsvollen Fotos, die schon jetzt richtig Lust auf die Weihnachtszeit machen! Wer neugierig ist, kann hier einen Blick in das Buch werfen. Und all diejenigen, denen es jetzt in den Fingern juckt, den wünsche ich ganz viel Freude beim Basteln!

Adventskalender_Cover

Das Buch heißt „Selbst gemachte Adventskalender – Kreative Bastelideen für Groß und Klein“ und ist beim Blooms Verlag mit der ISBN 978-3800182756 erschienen.


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Summ, summ, summ…

Der Sommer ist zwar zu Ende, aber unser Kinderzimmerfenster braucht dringend eine neue Deko. Außerdem findet man derzeit so wunderbare Naturmaterialien, mit denen man herrlich kreativ werkeln kann. Daher gibt es heute ein lustiges DIY, bei dem kleine Kinderhände ganz prima helfen können!

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Das wird gebraucht:
1 Bogen Tonkarton Din A4 in weiß, gelbe & braune Wasserfarbe, Borstenpinsel, ein Glas mit Wasser, eine wasserfeste Unterlage, eine Schere, Ahornnasen, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, brauner Tonkarton sowie ggf. eine Nadel und etwas Garn

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So wird’s gemacht:
Zuerst legt man den Tisch mit einer wasserfesten Unterlage aus. Darauf platziert man den Tonkarton und malt darauf mit der gelben Wasserfarbe in regelmäßigen Abständen gelbe Streifen. Wenn man viel Farbe und wenig Wasser verwendet, sind diese recht schnell getrocknet, so dass man im Anschluss die weißen Zwischenlinien mit brauner Farbe anmalen kann.

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Wer die Bienchen fürs Fenster oder als Anhänger nutzt, sollte die Rückseite ebenfalls mit gelben und braunen Streifen versehen, damit man die Tiere von beiden Seiten gleichermaßen bewundern kann.

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Während die Farbe trocknet, schneidet man aus dem brauen Tonkarton noch allerhand Fühler aus und zupft die Ahornnasen so auseinander, das man diese einzeln verwenden kann.

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Auf dem gestreiften Papier schneidet man nun ovale Körper für die Bienen aus. Anschließend kommt die Heißklebepistole zum Einsatz. Sobald diese heiß ist, kann man an jedes geringelte Oval seitlich die Ahornnasen als Flügel befestigen sowie die Fühler ankleben.

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Sind alle Bienchen soweit zusammengesetzt, zieht man mit Hilfe der Nadel etwas Garn hindurch, das man zu einer Schlaufe knotet. Daran können die Bienchen nun aufgehängt werden.

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Ein kleiner Tipp:
Wer die kleinen Bienchen nicht mit einer Schlaufe zum Aufhängen ausstatten möchte, kann diese auch ganz einfach an der Fensterscheibe befestigen, wie hier und hier ausführlich erklärt.

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Weitere Ideen für kleine Kinderhände gibt es übrigens in dieser Rubrik. Und andere kreative Ideen findet man auch hier!


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Eine grüne Oase mitten in der Stadt

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Eine kleine, grüne Oase ist der Vorwerk-Park, der im Wuppertaler Stadtteil Barmen zu finden ist. Dieser war ursprünglich in Familienbesitz der Familie Vorwerk, wurde aber 2003 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Wer in aller Ruhe etwas Ausspannen und die Seele baumeln lassen möchte, der ist hier genau richtig. Die Parkanlage kann man von Höhe des Toelleturms aufsuchen. Dabei geht man den Waldweg ein Stück geradeaus und biegt dann rechte Hand in den Dohnenstieg ein.

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Schon vor einiger Zeit wurden wir bei dem Ausflug zu den Alltagsmenschen auf den Park aufmerksam, da wir einen etwas verwilderten Aufgang im Wald entdeckten, der irgendwie etwas geheimnisvolles ausstrahlte, wie ein Weg, der zu einem Zauberschloss führt!

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Es gibt außer der Treppe aber auch einen breiteren Zugang zum Vorwerk-Park, der die Besucher mitten durch den langen so genannten Laubengang (Pergola, errichtet 1895) in die Anlage hinein führt.

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Zahlreiche Wege und Pfade mit tollem Baumbestand, Wiesen, Obstbäume, Bach, einem kleinen Wasserfall und einem neu angelegten Teich hat der Park zu bieten. Der Steinbruch, der auf diesem Gelände zu finden war, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Rhododendronpark umgestaltet.

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Die Wiesen sehen so einladend aus und man entdeckt hier allerhand Bänke, auf denen man den Park mit seinem vielen Grün in allen Zügen genießen und pausieren kann. Selbst frei lebende Kaninchen scheinen sich hier wohlzufühlen. Allerdings hoppelten diese leider von dannen, als ich beim Fotografieren langsam näher kam.

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Hier und dort findet man etwas versteckt auch Bänke samt Ausguck von denen man einen herrlichen Blick aufs Tal und den Park hat. Man hat hier wirklich das Gefühl ganz alleine zu sein und im eigenen Garten zu sitzen.

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Auf dem Rückweg hat uns dann leider ein gewaltiger Regenschauer erwischt. Somit konnten wir nur einen ganz kurzen Blick auf den tollen Spielplatz erhaschen, der zwischen Vorwerk-Park und Toelleturm gerade neu errichtet wurde.

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Damit hat man auch eine passende Station für die Kinder auf dem Weg, wo sie spielen, klettern und ein wenig herumtoben können.

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In jedem Fall ein Wohlfühlort für spontane Ausflüge in der näheren Umgebung und für sonnige Nachmittage.

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Ein leckeres Mitbringsel nett verpackt / DIY

Wenn wir eingeladen werden, bringe ich immer gerne ein kleines „Dankeschön“ mit. Wenn möglich, dann auch passend zum entsprechenden Anlass. So landete vor einiger Zeit eine ganz zauberhafte Einladung zu einem gemütlichen Grillabend in unseren Briefkasten. Genau nach meinem Geschmack mit viel Liebe gebastelt. Da verstand es sich von selbst, dass unser Mitbringsel ebenfalls nett gestaltet werden sollte.

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Am besagten Tag stand ich in der Küche und gab mein Bestes. Heraus kamen, passend zum Anlass, zwei selbstgebackene Brote sowie ein würziger, selbstgerührter Brotaufstrich (den ich besser auch fotografiert hätte, dann könnte ich dazu nun auch das Rezept verraten, um das ich vom Gastgeber bereits gebeten wurde. Doch leider weiß ich überhaupt nicht mehr, welcher Aufstrich da meinem kreativen Tun entsprungen ist, sorry…!).

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Das wird gebraucht:
Etwas Packpapier, einen Klebestift, eine Schere, ein Stempelkissen, Buchstabenstempel sowie ein selbst gebackenes Brot

So wird’s gemacht: Da die selbstgebackenen Brote durch eingebackene Zutaten aufgepeppt wurden, habe ich diese praktischerweise auf das Packpapier gestempelt, so dass man schon vor dem Aufschneiden weiß, was Gutes im Brot drin steckt! Von dem Packpapier rollt man ein Stück ab und schneidet sich, in der gewünschten Breite, einen längeren Streifen ab. Dann das Papier mit Hilfe der Stempel mit dem entsprechenden Schriftzug versehen.

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Diese bestempelte Papierbanderole wickelt man nun so um das Brot, das der Text gut lesbar nach oben schaut. Auf der Rückseite legt man die Papierenden aufeinander und streicht vorsichtig (!) etwas Klebstift dazwischen. Wenn der Packpapierstreifen zu lang ist, kann man die Enden einfach mit der Schere kürzen. In jedem Fall sollte das Papier so lang sein, dass der Klebstift nicht an den Teig / das Brot gelangt.

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Mir gefiel diese „Verpackungsidee“ ganz gut, da ich die Brote nicht ganz verstecken wollte und man so auch nicht ganz soviel an Papier verschwendet. Zudem ist dies ganz schnell gemacht und die entsprechenden Materialien hat man immer im Haus 🙂

Weitere Geschenkideen gibt es hier und andere kreative Ideen tummeln sich beim Creadienstag!

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Blitzschneller Quiche vom Blech

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Blitzschnell gemachte Mittagsmahlzeiten sind bei mir besonders beliebt. Gerade wenn sich die Arbeit wieder einmal auf dem Schreibtisch türmt und die Zeit knapp ist.

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Der Magen scharrt bereits hungrig mit den Hufen und die Zeit sitzt einem im Nacken. Denn die Kinderschar trudelt bereits in Kürze wieder ins Haus… In solchen Momenten kommen Rezepte wie diese mehr als gelegen!

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Das wird gebraucht:
1,5 Rollen frischer Blätterteig, 50 gr. geriebenen Käse, 150 gr Ziegenfrischkäse (möglichst cremig!), 150 gr. Tomaten, ½ Bund Frühlingszwiebeln, 1 kleine Zwiebel, Pfeffer und Salz

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So wird’s gemacht:
Den Blätterteig breitet man auf dem Backblech aus. Ausgesprochen praktisch bei dem frischen Blätterteig ist nicht nur, dass man ihn gleich verwenden und nicht erst auftauen muss. Sonders dieser ist bereits fertig ausgerollt und gebrauchsfertig auf Backpapier gebettet, herrlich!

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Auf den Teig streicht man nun den cremigen Ziegenfrischkäse. Jetzt die Tomaten waschen und vom Stiel bzw. Stielansatz befreien. Verwendet man kleine Cocktailtomaten ist auch das erfahrungsgemäß nicht mehr nötig. Denn hierbei kann man diesen einfach mitessen.
Die Frühlingszwiebeln unter Wasser säubern und die Enden abschneiden. Dann in ganz dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig über dem Quiche verteilen.

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Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Je nachdem ob Kinder mitessen, die Zwiebelringe auf dem gesamten Blech bzw. Quiche verteilen oder nur auf einer Hälfte. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und etwas geriebenen Käse darüber rieseln lassen.

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Ofentür auf und rein mit dem Quiche in den Backofen. Dort bei etwa 180 C Grad für 30 Minuten goldbraun backen.

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Ein kleiner Tipp:
Dadurch, dass dieser Quiche so blitzschnell gemacht ist, kann man diesen auch in größeren Mengen herstellen, falls man diesen mal für eine ganze hungrige Meute benötigt!

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Weitere herzhafte Rezepte findet Ihr übrigens in dieser Rubrik!
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Ein ratzfatz Schlüsselband / DIY

Obwohl ich Ordnung schätze, gebe ich ohne Umschweife zu, dass mein Autoschlüssel des Öfteren spurlos verschwindet. Das ist natürlich ärgerlich, gerade wenn man es eilig hat oder man das Auto dringend braucht.

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Die Zeit und vor allem Lust mich zu ärgern habe ich überhaupt nicht, also muss etwas geändert werden. Wie wäre es mit einem Schlüsselband, damit der Schlüssel nicht so schnell verschwindet? Man kann ihn daran aufhängen und in den unendlichen Tiefen einer Tasche oder Rucksacks kann dieser dann auch nicht mehr so schnell verschwinden. Also ran an die Nähmaschine und los geht’s!

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Das wird gebraucht:
25 cm Gurtband in 30 mm Breite, einen Schlüsselband Rohling, einen Schlüsselring, 25 cm Webband, Nähgarn, ein Hammer, eine Nähmaschine, Stecknadeln, Schere, ggf. ein Geschirrtuch

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So wird’s gemacht:
Das Gurt- und Webband aufeinander legen und mit Hilfe von Stecknadeln aneinander befestigen damit beim Zusammennähen nichts verrutscht.

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Dann unter die Nähmaschine legen und mit einer gerade Naht das Webband erst auf der einen Seite, dann auf der anderen, am Rand auf das Gurtband nähen.

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Nun klappt man das Gurtband an den Enden zusammen und versäubert dieses. Auf das zusammengenähte Ende setzt man mittig den Schlüsselband Rohling. Wenn dieser wirklich richtig sitzt und das Gurtband oben wirklich gut fasst, kommt der Hammer zum Einsatz.

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Damit ich die Schnalle bzw. den Schlüsselband Rohling nicht zerkratze oder beschädige, habe ich ein sauberes Geschirrhandtuch dazwischen gelegt und dann mit dem Hammer (ggf. mehrfach) fest darauf geschlagen, damit sich das Rohling sicher um das Gurtband schließt und dort festsitzt ohne wieder abzufallen. Anschließend den Schlüsselring durch die Öse ziehen und zum Schluss den Autoschlüssel befestigen.

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Seitdem ich das Schlüsselband habe musste ich den Autoschlüssel übrigens nicht mehr suchen 🙂

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Weitere Ideen rund ums Nähen findet Ihr in dieser Rubrik und andere kreative Dinge dort!

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Lust auf Safari, Wüste und eine Unterwasserreise? Ausflugstipp Teil 2

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Weiter geht’s mit Teil 2 unseres Ausfluges (hier findet Ihr Teil 1). Dort wartet ein langer Höhlengang, mit allerhand Abzweigungen und sogar einem Geheimgang für die kleineren Besucher. Wer traut sich diese zu erforschen und durch die kleine Öffnung die Treppe zu erklimmen?

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Wer die Höhle hinter sich lässt, der betritt die trockene Wüstenhalle: Burgers´ Desert. Abgesehen von der Temperatur gefällt mir diese besonders gut, da man hier wirklich nicht erkennt, dass es sich um Tiergehege handelt.

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Das helle Licht fällt durch das Glasdach. Zwischen Felsen tummeln sich Tiere, Schlangen und Kakteen. Auch hier gibt es zahlreiche Tische, an denen man sich eine Pause gönnen und die außergewöhnliche Wüstengegend genießen kann.

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Künstlich angelegte Felsen, Kakteen & Co. trennen die einzelnen Tiere von einander.

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Wer mag, kann sich im Burgers Zoo eine spannende Unterwasserreise, den Ocean, begeben. Diese startet „am Strand“ und führt in die Tiefen des Meeres hinab. Zwischen bunten Korallen und zauberhaften Fischen taucht man ab.

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In den Tiefen des Meeres begegnet man einem gesunkenen Schiff, mehreren Haien und kann hier vor einer riesengroßen Scheibe dem Treiben der Fische zuschauen. Die Atmosphäre und das Licht sind sehr beeindruckend.

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Zum Schluss des Oceans wandert man durch einen Glastunnel und kann riesengroße Rochen bestaunen, wie sie sanft über die Köpfe der Besucher dahingleiten…

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Es gibt weitere tolle Ecken auf dem Gelände zu entdecken. Für Kinder ist ein gemütliches Picknick auf dem Spielplatz zu empfehlen. Wenn die großen Besucher bei einer Tasse Kaffee etwas verschnaufen, dürfen sich die Kinder hier nach Herzenslust austoben.

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Der Spielplatz ist sinnvollerweise in verschiedene Altersstufen aufgeteilt, bei der Kinder von klein bis groß auf ihre Kosten kommen. Neuerdings gibt es hier noch einen wirklich tollen Kids Jungle, eine Art Indoorspielplatz.

B 12Dieser Zoo ist, trotz seiner stolzen Eintrittspreise, unbedingt einen Besuch wert, selbst bei schlechtem Wetter ist man hier gut bedient, da ein großer Teil überdacht ist. Man kann die Tickets wohl auch online buchen, dann ist es etwas günstiger.

Ein kleiner Tipp: Packt ein Fernglas ein – das wäre (nicht nur) bei dem Safari Rundgang wirklich zu empfehlen 🙂

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