Rezept Idee: Knusprige Gemüseschnitzel aus Kohlrabi – vegetarisch Kochen macht Spaß

Eine etwas aufwändigere Mittagsmahlzeit sind selbst gemachte Gemüseschnitzel. Die gibt es bei uns beispielsweise an den Wochenenden oder in der Ferienzeit, wenn mittags mehr Zeit zum Kochen bleibt. Die vegetarischen Schnitzel schmecken super lecker, nicht nur Gemüse-Freaks. Der Aufwand lohnt sich, ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren!

Das wird gebraucht:
Frische Kohlrabi, mildes Ajvar, Raclettekäse, Eigelb, etwas Mehl, Paniermehl, Fett zum Braten

So wird’s gemacht:
Auf eine detaillierte Mengenangabe habe ich bei diesem Rezept verzichtet, da ihr diese der gewünschten Personenzahl einfach beliebig variieren könnt. Zuerst schält man den Kohlrabi und befreit die Knolle von Blättern und der dicken Schale. Anschließend teilt man das Gemüse mit einem großen Messer und möglichst dünne Scheiben. Da ich diese per Hand schneide, variiert die Breite immer etwas. Die Scheiben sind ungefähr 0,5 cm dick.
Die Kohlrabischeiben lässt man ganz kurz in etwas Wasser kochen. Bei einer Dicke von 0, 5 cm reichen 3 Minuten Kochzeit auf jeden Fall aus. Dann lässt man den Kohlrabi auskühlen oder spült das Gemüse unter kaltem Wasser ab.

Jede Scheibe wird nun von einer Seite mit milder Ajvar Paste bestrichen. Auf die Hälfte der bestrichenen Kohlrabischeiben legt man nun eine Scheibe Raclettekäse. Diese sollte nicht größer sein, als der Kohlrabi, damit sich die Schnitzel später auch gut braten lassen! Dann klappt man eine zweite Kohlrabischeibe darauf, so dass der Käse und die Ajvarschicht Innen liegen.

In einem tiefen Teller rührt man etwas Eigelb mit Mehl zu einem dickflüssigen, klümpchenfreien Brei an, bestreicht jedes Kohlrabischnitzel beidseitig damit und wälzt diese im Anschluss in den Semmelbrösel.
Jetzt erhitzt man das Fett in einer großen Pfanne und brät jedes Schnitzel von beiden Seiten darin, bis der Käse Innen leicht geschmolzen und die Panade außen leicht gebräunt ist.

Ein kleiner Tipp:
Zu den Kohlrabischnitzeln schmecken Kartoffeln ebenso gut wie Reis oder Bulgur. Bei uns gibt es als Beilage meist noch eine große Schüssel mit gemischtem Salat.

Weitere vegetarische Rezepte findet ihr übrigens in dieser Rubrik, vegane Mahlzeiten hier und süße Leckereien dort.

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In der Weihnachtsbäckerei: Weihnachtlicher Hefezopf mit Mandel Spekulatius als Geschenk aus meiner Küche

Das Backen und eifrige Werkeln in der Küche macht in der Weihnachtszeit natürlich ganz besonders viel Spaß. Schon allein des wunderbaren, süßen Duftes wegen lohnt sich die Weihnachtsbackstube. Im ganzen Haus riecht es nach frisch gebackenen Weihnachtskeksen, Zimt, Marzipan und süßem Kakao, ist das nicht herrlich?
Besonders gerne bereite ich im Advent außer einer ganzen Palette an Weihnachtsplätzchen (Bethmännchen, Vanillekipferl, Spritzgebäck, köstlichen Schokokugeln, Nussschnecken, winterliche Schneeflocken) auch immer weihnachtliche Aufstriche (wie bsp. Marzipanbutter, Apfelmarzipanmarmelade, weihnachtliche Kirschmarmelade mit Mohn) zu. Im letzten Jahr habe ich für ein Adventsfrühstück einen Weihnachtsstuten gebacken. Und das Rezept dazu verrate ich euch jetzt.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 80 g Zucker, 80-100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Becher Joghurt (in unserem Fall Sojajoghurt mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml Sojamilch „Vanille“ oder normale Vollmilch, 1 TL Ei Ersatzpulver oder ein normales Ei, etwas Zimt, je nach Geschmack 8-10 Mandelspekulatius, Sojacuisine / Sojasahne zum Bestreichen sowie etwas Mehl zum Ausrollen.

So wird’s gemacht:
Aus Mehl, Zucker, Margarine, Backpulver, Hefe, Joghurt, Vanillemark, Milch, Ei oder Ei Ersatzpulver und Zimt bereitet man einen ganz normalen Hefeteig zu. Eine detaillierte Anleitung findet ihr dazu auch beispielsweise in diesem Rezept.

Den Hefeteig rollt man zu einer Kugel, deckt die Schüssel luftdicht ab und lässt den Teig etwa 45-60 Minuten ruhen.

Dann zerkleinert man den Mandelspekulatius grob und knetet die Kekskrümel gleichmäßig unter den Teig. Anschließend teilt man den Teig in drei gleichgroße Teile und rollt jeden zu einem langen Teigstrang. Diese flechtet man zu einem Hefezopf und platziert diesen auf einem mit Backpapier ausgelegten oder gefetteten Backblech. Vor dem Backen bestreicht man den Stuten noch mit etwas Sojasahne. Dann bäckt man diesen Hefezopf bei 160° Grad für rund 40-45 Minuten.

Ein kleiner Tipp: Wenn Ihr den Hefezopf verschenken wollt, könnt ihr aus dem Teig statt einem großen auch 2 oder 3 kleine Zöpfe machen. In Mini Format sind diese optisch natürlich als Geschenk schöner!

Weitere Geschenke aus der Küche findet ihr in dieser Rubrik, vegane Rezepte dort und alles zum Thema Weihnachten hier.


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Rezeptidee für den Herbst: Blech mit Kürbis, Kartoffeln und Schafskäse – schnell gemacht, vegetarisch & lecker!

In der Herbstzeit wimmelt es nur so von Kürbissen. Ob als kleiner Zierkürbis zur Deko, Halloween Kürbisse mit lustigen Gesichtern und natürlich an der Gemüsetheke. Dieses mal ist beim Einkaufen ein Hokkaido Kürbis aus kontrolliert biologischem Anbau mit in den Einkaufswagen gelandet ebenso wie eine Tüte mit Kartoffeln.

Das wird gebraucht:
1 kleiner Sack mit kleineren Kartoffeln aus biologisch kontrolliertem Anbau, ein Hokkaido Kürbis, 1 Zwiebel, Sonnenblumenöl, 3 Zweige frischen Rosmarin, Pfeffer aus der Mühle, grobes Salz, 200 g Feta (den echten Schafskäse!), 1 Blatt Backpapier

So wird’s gemacht:
Da es am besagten Mittag schnell gehen musste, habe ich den Backofen für mich arbeiten lassen und nur ganz schnell die Zutaten für unser Familien Mittagessen geschnitten. Dazu habe ich den Kürbis halbiert und mit einem Esslöffel die Kerne aus dem Inneren befreit. Dann habe ich den Kürbis samt Schale, die kann man bei dieser Kürbisart mitessen, in schmale Spalten geschnitten. Ebenso wie die Kartoffeln. In einer großen Schüssel habe ich die Kartoffel- und Kürbisstücke mit etwa 6 Esslöffeln Sonnenblumenöl vermengt.

Nun legt man das Backblech mit etwas Backpapier aus und verteilt die Kartoffel-Kürbis-Mischung gleichmäßig darauf. Anschließend würzt man diese mit frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle und groben Meersalz. Dann wandert das Blech in den Backofen. Dort bäckt man alles bei 190 °C Grad für rund 30 Minuten.

In der Zwischenzeit schält man die Zwiebel und schneidet diese in möglichst dünne Spalten. Diese vermengt man mit einem weiteren Esslöffel Öl. Den Schafskäse würfelt man und verteilt diesen samt der Zwiebel über dem Kürbisblech.

Jetzt sollte das Ganze nochmals etwa 15 Minuten in den warmen Ofen. Die genaue Backzeit hängt davon ab, wie dick die Scheiben sind. Besser man schaut regelmäßig auf das Blech.

Jetzt fehlt noch der Rosmarin. Die Nadeln zupft man von den Stielen und kann diese mit einem Wiegemesser zerkleinern oder auch mit Hilfe einer Küchenschere.

Sobald der Kürbis samt den Kartoffeln gar ist, streut man den Rosmarin über den heißen Zutaten. Dann ab damit auf den Esstisch und allen einen guten Appetit!

 

Kleiner Tipp: Solltet ihr euch rein vegan ernähren lasst ihr den Käse einfach weg 🙂

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Sommerküche & vegetarisches Rezept: Aus der Pfanne – Gnocchi mit frischem Spargel, Tomaten, Spinat & Parmesan

Wenn sich an den Vormittagen auf meinem Schreibtisch die Arbeit türmt bin ich immer froh über Mittagsmahlzeiten und Familiengerichten, die möglichst schnell zubereitet sind. Da greife ich dann und wann auch schon mal zu Zutaten aus der Frischtheke, weil mit Mittags einfach keine Zeit bleibt eine Stunde oder mehr mit Kochen zu verbringen. Daher gab es diese Woche bei uns ausnahmsweise mal fertige Gnocchi (ein köstliches Rezept für selbst gemachte Gnocchi findet ihr hier & dort) und einem Schwung an frischem Gemüse!

Das wird gebraucht:
800 g Gnocchi (aus der Frischetheke im Supermarkt), 250 g Cocktail Tomaten, 500 g grünen Spargel, 1 Zwiebel, 50 g Pinienkerne, 1 Knoblauchzehe, 100 g frischer Baby Spinat (als Salat, nicht tiefgefroren!), 100 g Parmesan, Paprika edelsüß, Pfeffer, Kräutersalz sowie pflanzliche Margarine oder etwas Öl zum Braten

So wird’s gemacht:
Aufgrund der Menge habe ich das Essen in zwei verschiedenen Pfannen zubereitet, damit es schneller geht. In einer der beiden großen Pfannen erhitzt man das Fett und brät die Gnocchi darin bis diese schön gold gelb sind.

In der zweiten großen Pfanne wird das Gemüse gegart. Der Vorteil bei grünem Spargel ist, dass man ihn nicht zu Schälen braucht. Da reicht es in der Regel aus, den untern Strunk abzuschneiden.

Danach teilt man die Spargelstangen in kleinere Stücke und gibt diese mit einer fein gewürfelten Zwiebel in die heiße und mit Fett bestückte Pfanne.

Kurz bevor der Spargel bissfest ist, presst man eine geschälte Knoblauchzehe sowie die Pinienkerne hinein und würzt das Gemüse mit frisch gemahlenem Pfeffer, süßer Paprika und Kräutersalz.

Die fertigen Gnocchi richtet man auf den Teller an und gibt noch ein paar Tomatenscheiben sowie frischen Baby Spinat als Salat darüber. Diejenigen, die sich nicht streng vegan ernähren dürfen sich auch noch etwas frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan über das Essen streuen. Dann heißt es – guten Appetit!

Weitere vegane Rezepte findet ihr in dieser Rubrik und vegetarische Rezeptideen dort!

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Rezept Idee für selbst gemachten Brotaufstrich & leckeren Dip – Schafskäse Dattel Creme, super lecker!

Heute verrate ich euch mal eines unserer absoluten Lieblingsrezepte. Diesen leckeren Aufstrich gibt es bei uns regelmäßig. Erst vor kurzem habe ich diesen als gewünschtes Mitbringsel für einen großen Geburtstagsbrunch angefertigt. Und da etliche der Gäste nach dem Rezept gefragt haben, gibt es dies nun auf meinem Blog als detaillierte Anleitung zum Nachmachen, Genießen oder auch zum Verschenken. Schön verpackt in einem Einmachglas mit selbst gebasteltem Anhänger macht sich diese verdammt köstliche Schafskäsecreme sehr gut als Geschenk aus der Küche. Ich bin schon sehr gespannt, wie es euch schmeckt!

Das wird gebraucht:
1 Packung echten Schafskäse bzw. Feta aus Schafsmilch (200 g), 1 Packung Frischkäse natur ohne Geschmack, 2 Knoblauchzehen, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 1 Teelöffel Sojasoße, 1 Teelöffel Balsamico dunkel, 6-8 kleine Datteln ohne Kern, Kräuter der Provence

So wird’s gemacht:
Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von Trockenfrüchten, das gebe ich ohne Umschweife zu. Aber hierbei mache ich grundsätzlich eine Ausnahme. Denn für dieses Rezept braucht man getrocknete Datteln.

Die Zubereitung dieses cremigen Aufstrichs ist denkbar einfach. In einen tiefen Teller oder eine kleine Schüssel füllt man eine Packung Schafskäse mit einem Päckchen Frischkäse.

Dazu gibt man ein paar getrocknete Datteln (am besten funktioniert dies mit entsteinen Softdatteln), 1-2 geschälte Knoblauchzehen, einem Teelöffel Sojasoße und Balsamico. Etwas frischen Pfeffer darüber streuen, eine Prise Kräuter der Provence und dann alle Zutaten mit dem Pürierstab gründlich durchmixen, bis eine feine, cremig aufgeschlagene Masse entstanden ist.

Jetzt probiert man ob der Käsedip genug gewürzt ist. Ansonsten kann man noch einmal nachwürzen. Mit dem Salz sollte man sparsam umgehen, da der Käse als solches schon sehr salzig ist.

Nun füllt man die Dattelcreme in ein großes Glas und hofft, dass diese länger als für nur eine Mahlzeit reicht 😉
Lasst es euch schmecken!

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Vegetarisches Rezept: Selbst gemachte Käsesoße für Kartoffeln, Tortellini oder Gemüse, köstlich!

Zu Kartoffeln, Nudeln und Gemüse essen wir immer gerne Soßen. Eine unserer Lieblingssoßen, die hier regelmäßig auf den Mittagstisch wandert, ist Käsesoße. Die ist nicht nur recht schnell gemacht, sondern auch schön würzig. Daher passt diese ganz wunderbar als Beilage zu frischen Kartoffeln, Gemüse oder auch als Nudelsoße. Zu Gemüse- oder Käse Tortellini ist die ein echter Hit beim Mittagessen. Alternativ kann man diese Käsesoße auch ganz prima als Soße für einen Gemüseauflauf oder gar zum Überbacken verwenden. Besonders gut schmeckt diese übrigens in Kombi mit Blumenkohl, Broccoli oder auch Rosenkohl.

Das wird gebraucht:
180 g Greyerzer / Gruyère, 80-100 g Butter, 2 gehäufte Esslöffel Mehl, Salz, circa 0,5 ml Vollmilch

So wird’s gemacht:
Zuerst reibt man die gesamte Käsemenge in grobe Raspeln. Dann gibt man die Butter in einen Topf und erhitzt diese. Sobald sich die Butter ganz aufgelöst hat, gibt man in kleineren Etappen das Mehl dazu. Hierbei immer kräftig mit dem Schneebesen rühren, damit sich keine Klümpchen bilden! So erhält man einen dickflüssigen „Brei“, den man bei ständigem Rühren etwas eindicken und anschwitzen lässt.

Nun schüttet man vorsichtig und langsam die Milch hinzu. Auch hierbei das gleichmäßige, stete Rühren auf keinen Fall vergessen. Sobald sich die Milch mit der Mehlschwitze gleichmäßig verbunden hat, schüttet man den geriebenen Käse hinzu und lässt diesen unter Rühren schmelzen. Das Rühren ist etwas lästig, verhindert aber zum einen, dass die Soße Klümpchen bildet und zum anderen, das nichts anbrennt oder sich am Topfboden absetzt.

Ganz zum Schluss kann man die Käsesoße noch mit etwas Salz nachwürzen. Wobei der Greyerzer als Käse schon recht würzig ist. Also lieber mit einer ganz kleinen Prise Salz anfangen 🙂 Lasst es Euch schmecken!

Weitere herzhafte Rezept für die Mittagsküche findet ihr übrigens in dieser Rubrik!

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Blitzschnelle Rezeptidee für die Mittagsküche: Blätterteig Taschen mit Rosmarin & Käse gefüllt

Wer mich kennt und auf meinem Blog die Rezeptideen verfolgt weiß, dass ich blitzschnelle Rezepte sehr liebe. Gerade während der Woche bin ich immer dankbar über einfache und ratzfatz gekochte Mittagsmahlzeiten, die gut schmecken.
Da traf es sich ganz gut, dass in unserem Kühlschrank noch frischer Blätterteig übrig war. So habe ich vom Wocheneinkauf noch ein Stück leckeren Käse und frischen Rosmarin mitgebracht. Dann konnte es auch schon losgehen. Vorab sei noch gesagt, dieses vegetarische Rezept ist kinderleicht und sollte somit auch für ungeübte Köche kein Problem in der Zubereitung darstellen.

Das wird gebraucht:
1 Rolle frischen Blätterteig, 180-200 g frischen Ziegengouda (jung), frischen Rosmarin, etwas Sojacuisine und wer mag, eine handvoll Schwarzkümmel, 1 Blatt Backpapier oder Fett fürs Backblech

=> Hinweis: Die Mengenangaben reichen für 6 Teigtaschen

So wird’s gemacht:
Den Blätterteig nimmt man aus der Folie und rollt ihn komplett auf. Dann teilt man diesen in sechs gleichgroße Quadrate.

Vom dem Käsestück entfernt man den Rand und schneidet ihn grob in kleinere Stücke, die man in einen hohen Pürierbecher gibt. Nun püriert man diesen mit dem Pürierstab kurz durch.

Mit einem Esslöffel verteilt man den Ziegenkäse nun in 6 Portionen auf die Blätterteigquadrate. Jetzt zupft man von den Rosmarinzweigen die Nadeln. Ich habe diese mit dem Wiegemesser zerkleinert, man kann dafür aber auch eine Schere benutzen, wie beispielsweise in diesem Rezept beschrieben.

Auf jeden „Käseberg“ streut man etwas zerkleinerten Rosmarin und klappt dann den Blätterteig zu einem Dreieck. Die Ecken drückt man am besten mit einer Gabel gut an, damit sich diese beim Backen nicht öffnen.

Die gefüllten Teigtaschen verteilt man auf dem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech und pinselt die Oberseite mit etwas Sojacuisine / Sojasahne ein. Wer mag kann über jede Käsetasche noch etwas Schwarzkümmel streuen.

Dann geht es bei 200 Grad in den Backofen. Die Backzeit beträgt ungefähr 20 Minuten. Sobald die Teigtaschen gebräunt und der Blätterteig schön aufgegangen ist, sind diese fertig.

Ein kleiner Tipp:
Die Teigtaschen eignen sich auch prima für ein Picknick, einen Grillabend im Sommer oder als schnelle Fingerfood Idee für ein Buffet.

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Klitzekleine Geschenkidee als Mitbringsel: Würzige Knusper Mandeln im Glas – Geschenke aus der Küche

Ob für einen gemütlichen Abend mit Freunden, einem vergnügten Spielnachmittag oder auch zum Verschenken werden bei uns immer wieder einmal herzhafte Knabbereien gebraucht. Und diese lassen sich ganz einfach selbst herstellen und schmecken frisch aus dem Ofen viel besser als gekaufte Snacks aus der Tüte.
Anstatt der süßen, gebrannten Mandeln gibt es bei uns auch oftmals eine würzige, salzige Variante. Diese Knusperei schmeckt wirklich köstlich und ist auch für ungeübte Köche bzw. Bäcker geeignet.

Das wird gebraucht:

2 Päckchen ganze Mandeln (insgesamt 400 g) , 1 Eiweiß,  1 TL Salz, 1 TL Rauchsalz, 1 TL Zucker braun (Kandisfarin),  2 Esslöffel Sojasoße, eine Prise Cayenne Pfeffer, ein kleine Prise scharfes Paprika Pulver und etwas frischen Rosmarin (ersatzweise Rosmarin fein gemahlen)

So wird’s gemacht:
Das Backblech legt man mit Backpapier aus und gibt die gesamte Menge an Mandeln darauf. Dort bäckt man die Mandeln bei 165°C Grad (Ober- und Unterhitze, kein Umluft) für 15 Minuten. Dann nimmt man das Blech aus dem Ofen und lässt alles leicht auskühlen

Währenddessen schlägt man das Eiweiß zu festem Eischnee und rührt sämtliche Gewürze & den braunen Zucker unter. Außerdem zupft man von dem Rosmarin Zweig die Nadeln und zerkleinert diese mit dem Wiegemesser oder der Schere. Wenn es schnell gehen soll, kann man alternativ auch gemahlenen Rosmarin als Gewürz verwenden.

Dann gibt man die ausgekühlten Mandeln in den Ei Schnee und vermengt alles gleichmäßig. Anschließend verteilt man die gewürzten Mandeln erneut auf dem mit Backpapier ausgelegtem Blech. Jetzt werden diese nochmals für rund 20 Minuten bei 165° C gebacken. Dabei sollte man die Mandeln zwischendurch mehrfach wenden!

Sobald die Mandeln wirklich ganz ausgekühlt sind, kann man sie in ein großes Glas füllen und luftdicht verschließen. Mit einem kleinen Anhänger und / oder einem schönen Geschenkband versehen, lassen sich diese Knuspermandeln ganz wunderbar verschenken!

Weitere Geschenkideen aus meiner Küche gibt es in dieser Rubrik, andere klitzekleine Geschenkideen dort und pfiffige Verpackungsideen für Geschenke tummeln sich hier.

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In der Küche wird es herbstlich: Vegetarisch Kochen für die Familie – Ofen Paprika mit Couscous

Gerade im Herbst mag ich Aufläufe und andere warme Gerichte, die aus dem Backofen kommen. So habe ich die Tage gefüllte Paprika zubereitet. Nicht wie herkömmlich, sondern die kleinen, handlichen Spitzpaprika mit rein vegetarischer Füllung. Also in die Küche, fertig – los!

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Das wird gebraucht:
500 gr rote Spitzpaprika, 300 g Erbsen (tiefgefroren), Salz, 500 g Couscous, 2 EL Olivenöl, 1 kleines Glas Bärlauch-Pesto (oder anderes würziges Pesto), Pfeffer, 200 g Schafskäse, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Sojasoße, 100 gr geriebenen Käse, Fett für die Form bzw. das Blech

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So wird’s gemacht:
Zuerst wird die Paprika gewaschen und die Stiele entfernt. Dann schneidet man sie mit einem scharfen Messer mittig durch und entfernt das Kerngehäuse im Innern. Nun erhitzt man etwas Wasser im Topf oder Wasserkocher. Das Couscous schüttet man in eine Schüssel und bedeckt dieses mit dem kochenden Wasser.

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Während das Couscous durchzieht und gart, dünstest man in einer Pfanne mit etwas Olivenöl die gewürfelte Zwiebel an. Nebenbei kann man die Erbsen in einen kleinen Topf geben und in etwas Wasser aufkochen.

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Ist das Couscous gar, gibt man die gedünstete Zwiebel hinzu und presst den Knoblauch hinein. Falls nicht, schüttet man vorab noch ein wenig heißes Wasser nach. Außerdem würzt man das Couscous mit Salz / Kräutersalz, Pfeffer und Sojasoße.

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Zum Schluss gibt man Löffel für Löffel etwas von dem Bärlauchpesto hinzu. Bis es die richtige Würze hat. Dann rührt man die Erbsen darunter sowie den fein gewürfelten Schafskäse.

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Mit der Couscousmasse füllt man nun alle Paprikahälften und legt diese in eine gefettete Auflaufform oder auf ein Backblech.

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Zu guter Letzt werden die gefüllten Paprikahälften noch mit etwas geriebenem Käse bestreut und dann ab damit in den heißen Ofen. Dort bäckt man das gefüllte Gemüse bei 180° C Grad etwa 25 Minuten, bis der Käse leicht gebräunt ist.

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Ein kleiner Tipp:
Für all diejenigen, die es gerne würzig mögen – die tiefgekühlten Erbsen kann man ganz leicht in Wasser auftauen und aufkochen, wenn man zusätzlich einen Teelöffel Gemüsebrühe mit ins Wasser gibt!

Weitere herzhafte Rezeptideen findet Ihr übrigens in dieser Rubrik 🙂

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Rezeptidee für warme Sommertage: Köstlicher Nudelsalat mit Curry als Mittagessen

Da bei uns Pasta hoch im Kurs steht, wandert regelmäßig eine Schüssel mit leckerem Nudelsalat auf unseren Tisch. Der schmeckt nicht nur im Sommer an lauen Grillabenden oder fröhlichen Sommerpartys sondern auch als Mittagsmahlzeit an warmen Tagen wie diesen. Immer derselbe Salat wäre natürlich langweilig, daher gibt es hier mal wieder eine neue, recht würzige Variante, die besonders den größeren Essern schmeckt.

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Das wird gebraucht:
300 gr Erbsen (tiefgefroren), 100 gr getrocknete, eingelegte Tomaten, 1 reife Avocado, 1 Zwiebel, 200 gr mittelalten Gouda, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 500 gr. Nudeln, 4 Eier, 1 TL Curry, Salz, Pfeffer, 2 Salatlöffel Essig (heller Balsamico), 500 gr Salatcreme, 150 gr. Naturjoghurt

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So wird’s gemacht:
Als erstes kocht man die Nudeln nach Packungsbeilage, bis diese bissfest sind. Dann gießt man sie ab und lässt sie auskühlen. Die Erbsen gibt man in einen kleinen Topf mit Wasser und kocht diese einige Minuten. Wenn sie gar sind, gießt man diese ebenfalls ab und kann sie unter die Nudeln heben.

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Die Eier anpieksen und ca. 10 Minuten kochen, abschütten und ebenfalls erkalten lassen. Eine große Salatschüssel bereitstellen. Jetzt schält man die Zwiebel und würfelt diese in kleine Stücke. Die Avocado von der Schale befreien, den Kern entfernen und ebenfalls klein schneiden.

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Die Frühlingszwiebeln säubern, vom unteren und oberen Rand befreien und in schmale Ringe schneiden. Die Tomaten abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden. Wem das zu groß ist, kann diese auch noch kleiner machen, was allerdings recht mühsam ist, da sich die Tomaten in dem getrockneten, eingelegten Zustand nicht so gut schneiden lassen.

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Nun kommt der Käse an die Reihe. Von diesem schneidet man die Rinde ab und würfelt diesen ganz klein. Alternativ kann man den Käse auch grob reiben. Über die zerkleinerten Zutaten, gibt man nun die Salatcreme, den Joghurt, den Essig und alle Gewürze. Alles vermengen und abschmecken.

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Inzwischen sollten auch die Nudeln und Erbsen ausgekühlt sein. Diese kann man jetzt mit in die Salatschüssel geben und nochmals gründlich vermengen.

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Zum Schluss die Eier pellen und entweder als feine Würfel unter den Salat geben oder vierteln und damit den Salat verzieren.

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Weitere herzhafte Rezepte findet Ihr übrigens in dieser Rubrik!

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