Adventskalender & Co.

Was wäre die Weihnachtszeit ohne einen Adventskalender? Für viele sicher undenkbar, denn dieser gehört einfach dazu. Allerdings kann man beim Packen der zahlreichen Päckchen schon ins Schwitzen geraten. Vor allem, wenn es so viele sind wie bei uns. Somit an dieser Stelle einige Ideen, Gedanken & Anregungen:

Adventskalender 0

* Auch wenn der ein oder andere nun schmunzeln muss – das Thema Adventskalender habe ich das ganze Jahr über im Hinterkopf. Das erspart mir jede Menge Stress! Immer wenn ich unterwegs bin oder beim Einkaufen etwas Schönes entdecke, greife ich zu, denn das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt. So wandern Monat für Monat nette Kleinigkeiten in eine große Kiste, die sich bis November reichlich füllt. So brauche ich kurz vor Dezember nicht erst los zu zuziehen um 5 x 24 Päckchen zu organisieren und für jeden etwas Passendes zu finden, sondern habe alles bereits parat!

Adventskalender 1

* In der Regel hängt unser Adventskalender bereits Mitte November. Zum einen entspannt dies die Vorweihnachtszeit und zum anderen genießen alle den Anblick. So lohnt sich die Mühe und von der netten Deko hat man auf diese Weise auch länger etwas.

* Für unseren Kalender habe ich seinerzeit in einer Weberei Leinensäckchen bestellt. Das schlichte Leinen kann man ganz wunderbar mit Holzsternen oder bunten Bändern verzieren und die jedes Jahr aufs Neue nutzen. Das spart Zeit, Geld und auch die Umwelt freut es, wenn kein Verpackungsmüll anfällt.

Adventskalender 2

* Überraschungen & kleine Heimlichkeiten sind in der Weihnachtszeit für jeden schön. Wie wäre es die Anzahl der Kalendertürchen auf alle Familienmitglieder aufzuteilen, so dass jeder jedem im Laufe der 24 Tage eine kleine Freude macht? Jeder freut sich über seine Päckchen und darf selbst auch den anderen eine Freude machen. Und zu guter Letzt verteilt sich die Arbeit auf mehreren Schultern.

* Wie wäre es zur Abwechslung mal mit folgender Idee: Statt einem Kalender mit 24 kleinen Päckchen gibt es alternativ 4 größere Geschenke, die jeweils zu den Adventssonntagen ausgepackt werden dürfen.

Adventskalender 3

* Wenn ich an Weihnachten zurückdenke, erinnere ich mich sehr gerne an Lesestunden auf dem Sofa. Für alle, denen es geht wie mir, ist vielleicht ein Adventskalender in „Buchform“ das Richtige. Gemütlich bei Kerzenschein, kuschelig in eine warme Decke gepackt sitzen alle Beisammen, genießen einen heißen Kakao und ein paar selbstgebackene Kekse. Dabei kann man dann täglich einer schönen Geschichte oder einem Weihnachtsmärchen lauschen…
Dies muss nicht ein unbedingt ein spezielles Adventskalenderbuch sein, wie es sie heute auch zu kaufen gibt. Vielleicht darf sich reihum jeder eine Lieblingsgeschichte aussuchen, die vorgelesen wird?

Adventskalender 4

* Die Weihnachtszeit ist für mich mit viel Gemütlichkeit verbunden, die ich gerne mit meiner Familie verbringe. So kann man die Päckchen eines Adventskalenders auch mit Ideen für gemeinsame Aktionen füllen: Ein Spielnachmittag, ein gemeinsamer Spaziergang im Wald, ein Ausflug auf einen schönen Weihnachtsmarkt, ein entspannter Nachmittag mit Vorlesen bei Kerzenschein, gemeinsames Plätzchenbacken, einen Tannenbaum besorgen, das Haus gemeinsam schmücken, weihnachtliche Basteleien, der Besuch einer weihnachtlichen Ausstellung, ein Theaterbesuch u.v.m. Das alles macht die Weihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem und in dem Fall dann auch den Adventskalender!

Wie haltet Ihr es denn mit Euren Adventskalendern? Ich bin sehr gespannt 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

„Herz“-lichen Glückwunsch

Weihnachten naht und daher passt diese köstliche Idee heute ganz prima zum Creadienstag:

Plätzchen Herz 1

Viele schenken zum Geburtstag gerne Blumen. Nicht, das mir Blumen nicht gefallen, aber ich kann es meist nicht mit meinem Gewissen vereinbaren Blumen einfach abzuschneiden um diese dann nur für einen gefühlten Augenblick in der Vase zu bewundern. Deshalb gratuliere ich gerne mit etwas anderem. In dem Fall kamen die Glückwünsche wirklich von ganzem Herzen:

Plätzchen Herz 2

Das wird gebraucht: 250 gr. Mehl, 125 gr Zucker, 125 gr Butter, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei sowie selbstgemachte Erdbeermarmelade, Schokoladencreme und ein paar Non Pareilles

Plätzchen Herz 3

So wird’s gemacht:
Wie meist halte ich mir ungern genau an Rezepte, weil mein kreativer Wahn hierbei oft zum Vorschein kommt. Klar war, es sollten gebackene Herzen sein. Nicht klar dagegen war, wie sie aussehen sollen. Und so kamen mir beim Backen einige Ideen, die letzten Endes doch ganz anders aussahen, als geplant.

Plätzchen Herz 4

Den Plätzchenteig bereitet man zu wie hier (Rezept Butterkekse) beschrieben. Er schmeckt einfach gut und geht recht schnell, daher verwende ich ihn oft und wandele ihn dem gewünschten Anlass entsprechend gerne ab.

Plätzchen Herz 5

So habe ich dieses Mal allerhand Kreise mit Wellenrand ausgestochen und aus einem Teil der Kreise lauter kleine Herzen. Spontan habe ich dann einen Teil des Teiges mit echtem Kakaopulver eingefärbt.

Plätzchen Herz 6

Nach dem Backen ging es dann kreativ weiter. Einen Teil der Kreise habe ich dünn mit selbstgemachter Erdbeermarmelade bestrichen und als Deckel einen der Kreise genommen, aus denen ich das Herz ausgestochen habe. Nun leuchten die roten Herzen besonders schön…

Plätzchen Herz 7

Eine andere Variante ist das schwarz-weiß Gebäck, dass meine Kinder bei ihrer Oma immer so lieben. Aber in meinem Fall mal nicht mit Schachbrettmuster & Co, sondern mit Herzen.

Kekse schwarz weiß 5

Auf die weißen Kreise habe ich mit Hilfe von Schokoladencreme die Kakaoherzen geklebt und auf die Kakaokreise kamen die hellen Herzen.

Kekse schwarz weiß 10

Für Variante Nummer drei habe ich einen Kakaokreis mit Schokoladencreme bestrichen, einen weiteren Kakaokreis mit Herzmitte darauf gelegt und die schokoladige Mitte mit bunten Non Pareilles bestreut.

Kekse schwarz weiß 8

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

November Himmel

Novemberhimmel 2

Der November zeigt sich nicht gerade von seiner schönsten Seite. Dennoch gab es hier und dort kleinere „Lichtblicke“.

Novemberhimmel 3

Vor allem am Himmel. Diese gefielen mir vom Licht und auch dem Spiel von Wolken, Wind und Bäumen her so gut, dass ich sie kurzerhand in Graustufen umgewandelt habe.

Novemberhimmel 4

Denn als schwarz weiß Foto kommt der November Himmel doch noch eine Spur eindrucksvoller daher!

Novemberhimmel 5

Ich wünsche allen ein gemütliches Wochenende mit tollen Himmelsblicken 🙂

Novemberhimmel 6

Mehr davon gibt es wie jeden Samstag bei Raumfee Katja!

Novemberhimmel 7

Novemberhimmel 8

Novemberhimmel 0

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Mein 12. Blick im November

Novemberblick 1

Der Herbst macht sich breit und der Wind fegt immer mehr die Blätter von den Bäumen. So lässt er sich auch an meinem 12. Blick spüren und vor allem deutlich sehen. Noch tragen zwar die Bäume einige Blätter, aber es wird lichter und so kann man die beiden markanten Stellen dieses Blicks auch wieder auf Anhieb erkennen.

12. Blick 1 Oktober

Links der Baum, dessen Stamm sich wie eine Stimmgabel teilt und rechts im Bild der Baum, der wie ein großer Torbogen zur rechten Seite hinauf wächst.

12. Blick 1 gesamt klein
Durch den doch recht grauen und meist nassen November sieht dieser Fleck Erde schon fast ein wenig trostlos aus.

Novemberblick 2

Meine Tochter hat sich für den Spaziergang mit einem Fernglas bewaffnet um nach Rehen Ausschau zu halten. Allerdings haben wir wohl eine Hundespaziergangszeit erwischt, so dass wir keins der scheuen Waldbewohner entdecken können.

Novemberblick 3

Wir spazieren weiter und haben einen „nebeligen“ Blick auf Wiesen und Felder. Dort ist der Wind schon so eisig wie im Winter.

Novemberblick 4

Ein Stück weiter kommen wir an meinen zweiten 12. Blick, das geheimnisvolle Guckloch. Auch hier hinter sieht es schon etwas trist und nach dem bald einkehrenden Winter aus. Trotz der Tatsache, dass die meisten Bäume kaum noch Blätter tragen, ist es recht duster.

12. Blick Guckloch Oktober 13

Um die Stimmung etwas aufzuhellen, gibt es eine kleine Überraschung an dieser Stelle. Meine Tochter war doch etwas traurig, dass wir in der letzten Zeit keine Rehe mehr im Wald entdeckt haben und es uns nicht ein einziges Mal gelungen ist, ein solches zu fotografieren.

November Reh2 klein

Daher kam sie vor ein paar Tagen voller Stolz zu mir und präsentierte mir ein gemaltes Reh. Vielleicht könnte ich das ja irgendwie ins Foto kriegen? Ich kann es nicht, aber eine meiner älteren Töchter konnte es und somit gibt es also als November Highlight das Gucklochbild samt Reh bei mir.

12. Blick 2 gesamt klein

Wer meinen 12. Blick mit allen Fotos und Berichten nochmals seit Januar 2013 verfolgen möchte, findet hier alle Infos. Und die gesamte Übersicht dieser Fotoaktion hält Tabea für alle bereit!

November Reh klein
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Danke, lieber Herbst!

Herz 1

In der letzten Woche war ich bei einer Freundin eingeladen. Als ich dort ankam, fiel mein Blick gleich auf einen kleinen Baum, der im Vorgarten stand.

Herz 2

Dieser war voller roter Blätter und ganz wunderbar anzusehen. Das leuchtende Rot schien dem nass-grauen Novemberwetter regelrecht zu trotzen und auch auf dem Boden tummelten sich die bunten Blätter in größeren Mengen.

Herz 3

Das wird gebraucht:
Eine Tüte voll dunkelroter, kleiner Blätter, Draht, eine Lochzange und etwas Geduld

Herz 4

So wird’s gemacht:
Als ich meiner Freundin erzählte, dass ich von den roten Blättern so fasziniert sei und aus ähnlichen, aber deutlich größeren bereits einen Kranz gewerkelt hätte, bekam ich freudestrahlend eine Tüte in die Hand gedrückt. Der Nachbar würde sein Auto schon woanders parken, wegen der Blätterflut, ich dürfe mitnehmen soviel ich wolle.

Herz 5

Also packte ich auf dem Heimweg die Tüte voll und begann zu Hause gleich mit dem Werkeln. Als ich den Draht aus dem Schrank holen wollte, fiel mir eine zum Herz gebogene Drahtform in die Hand, an der mal eine kleine Blume entlang gerankt war.

Herz 6

Nachdem diese jedoch die warme Heizungsluft seinerzeit nicht überlebt hat, konnte ich mich jedoch nicht von der Form nicht trennen. Diese schien regelrecht auf den Herbst und die roten Blätter gewartet zu haben und bekam in diesem Fall den Vorzug. Alternativ kann man aus dem Draht aber auch ein Herz biegen.

Herz 7

So habe ich wie bei meinem Kranz immer einen Schwung Blätter aufeinander gelegt und mittig mit der Lochzange ein Loch hinein gestanzt. So ließen sich die Blätter ganz prima auf das Drahtherz schieben. An der gebogenen Stelle oben, war es etwas kniffeliger, aber wenn die Blätter noch frisch sind, klappt auch dies mit etwas Geduld.

Herz 8

Die Stiele habe ich hierbei nicht abgeschnitten, da die Blätter wirklich klein waren und nur die Größe von einem Efeublatt hatten. Von der Form her sieht es wie ein Ahorn aus, aber in so klein kenne ich diesen nicht. Vielleicht weiß jemand was für ein Baum diese traumhaften Blätter trägt?

Herz 9

Mit diesem leuchtenden kleinen Blätterherz verabschiede ich mich langsam vom Herbst und sage Danke, für all die herbstlichen Schätze und wunderbaren Impressionen, die wir trotz reichlich Regen in den letzten Wochen sammeln und genießen konnten!

Herz 10

Übrigens, allen Unkenrufen zum Trotz, der große Blätterkranz hält sich prächtig und ziert immer noch unseren Tisch. So „getrocknet“ gefällt er mir sogar noch etwas besser.

Herz 11 KRanz rund

Weitere kreative Sachen findet Ihr u.a. in dieser Rubrik oder auch  hier.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Herbsthimmel & ein Lichtblick

Herbsthimmel 8

Die Schulferien liegen nun zwar hinter uns, dennoch möchte ich es nicht missen euch noch ein paar herbstliche Impressionen von dort mit auf den Weg zu geben. Denn diese sind so wunderbar, dass ich sie gerne teile.

Herbsthimmel 1

So haben wir in der ersten Ferienwoche mal wieder den Zoo besucht. Der Herbsthimmel zeigte sich an dem Tag wirklich „himmlisch“ schön, so dass mein Blick zumindest gefühlt, öfter nach oben schweifte als geradeaus…

Herbsthimmel 2

Im Zoo haben wir an einer Kinderführung teilgenommen, die während der Ferienzeit des Öfteren angeboten wird. Diese dauerte eine Stunde und war nicht nur für Kinder ausgesprochen interessant.

Herbsthimmel 4

Denn hierbei erfährt man allerhand Interessantes zu den Tieren, die den jeweiligen Schwerpunkt der besagten Kinderführung bilden.

Herbsthimmel 5

Mein Highlight auf diesem Ausflug war die fantastische Farbe der Bäume in ihrem wundervoll herbstlichen Blätterkleid.

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Ich konnte mich daran einfach nicht satt sehen

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Und bevor das Blätterkleid der Bäume nun ganz verwelkt, verweht oder sonst wie vom Herbstwind davon getragen wird, schicke ich ein paar besonders schöne Himmelsbilder zu Euch und auch hier hin!

Herbsthimmel Wasser 3

Nachdem ein paar recht anstrengende Tage hinter mir liegen, habe ich mich riesig über ein kleines Überraschungspäckchen von Steffi gefreut. Im Inneren schlummerte ein wahrhaft herzlicher Herzensgruß. Der liebevoll gestaltete „Lichtblick“ schmückt nun meine Fensterbank und ich erfreu mich täglich an dem warmen Licht.

Steffi 21

Damit dieses nicht erlischt, gab es gleich noch ein paar Kerzen als Ersatz und eine kleines „Aufheller-Geschenk“. In dieser mit einem tollen Stern geschmückten Schachtel befinden sich allerhand Streichhölzer. So toll verpackt, dass die Schachtel sich auch gut als kleine Deko macht. Und wenn die Hölzer leer sind, kann man die Schachtel einfach mit neuen Zündhölzern wieder auffüllen

Steffi 5

Habt ein gemütliches Wochenende 🙂


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Zum Geburtstag viele Herzen / DIY

Das wird gebraucht:
Ein altes Buch, Motivstanzer XXL Herz oder eine Herzschablone, Nylongarn, eine Schere, Buchstaben Stempel, Stempelkissen, Klebstift, Motivstanzer Kreis (2,5 cm Durchmesser), verschieden große Holzperlen

Girlande 1

So wird’s gemacht:
Eine Einladung zum Geburtstag stand kurz bevor und zu unserem Geschenk wollte ich unbedingt noch etwas Selbstgemachtes haben. Es sollte von Herzen kommen und dekorativ sein: Eine Girlande ganz ähnlich, wie Frollein Pfau sie schonmal gerne bastelt.

Girlande 2

So kam mein Motivstanzer XXL mal wieder zum Einsatz um eine HERZ-liche Girlande zu werkeln. Dafür braucht man einige Buchseite, die möglichst viel Text, zeigen.

Girlande 3

Ein kleiner Tipp:
Wer kein Buch „opfern“ möchte kann notfalls auch Zeitungspapier verwenden. Da dieses jedoch sehr dünn ist, sollte man es vorab präparieren, in dem man dieses auf einen großen Bogen Tonpapier klebt und ihm somit mehr Halt verleiht.

Girlande 4

Mit dem Herzlocher habe ich allerhand große Herzen ausgestanzt. Man benötigt die Herzen immer als Paar um eine Vor und Rückseite zu haben. Zumindest wenn man die Girlande als eine Art Mobile „freihängend“ nutzen möchte und die Herzen sich so munter drehen können.

Girlande 5

Dann schneidet man sich ein Stück Nylongarn in der gewünschten Länge ab. Besser ist es das Band etwas länger zu lassen und lieber zum Schluss notfalls noch etwas abzuschneiden.

Girlande 6

Eine Herzhälfte bestreicht man mit dem Klebstift, legt das Garnende dazwischen und klebt das zweite Herze genau so darauf, dass es ein Herz wird.

Girlande 7

Um die Girlande aufzupeppen habe ich zwischen die Herzen jeweils ein paar Perlen gefädelt.

Girlande 8

Außerdem habe ich vom unbedruckten Seitenrand einige Kreise ausgestanzt und die Herzen mittig damit beklebt. In die Kreise konnte ich so den Namen meiner Freundin stempeln.

Girlande 9

Ob man damit nun Tür, Fenster oder Wand dekoriert oder diese an der Decke befestigt um es frei im Raum zu bewundern, darf sich der Beschenkte natürlich selbst aussuchen. Dadurch, dass die Herzen doppelseitig gearbeitet sind, ist beides problemlos möglich.

Girlande 10

Weitere Ideen gibt es Dienstags bei Anke!

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Herbstliche Fuchsjagd

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Seit langem schon hatte ich meiner Tochter versprochen, dass wir uns auf eine Fuchsjagd begeben werden. In den Herbstferien konnte ich mein Versprechen endlich einlösen. Selbst das schmuddelige Ferienwetter hatte erbarmen und zeigte sich am besagten Nachmittag trocken.

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Mit Fotoapparat bewaffnet spazierten wir durch den Stadtteil Vohwinkel hindurch, ganz aufmerksam und mit wachen Augen. Den ersten Fuchs, den wir finden konnten, spazierte gleich als ganze Fuchsfamilie durch die Stadt. Und zwar genau an der Ausfahrt des Postparkplatzes, seitlich an der Mauer.

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Diese Füchse fielen bei wachem Blick recht gut ins Auge, was bei den folgenden Tieren schon kniffeliger war.

Fuchs 2

Der nächste Fuchs samt seiner zwei Kinder schmückt eine Hauswand am Lienhardtplatz, gleich neben dem Eingang zum Kinderarzt. Da hat sich die Fuchsmutter ihren Platz ja bestens ausgesucht und ist hier offenbar in guten Händen!

Fuchs 3

Auf der gegenüberliegenden Seite, in der Gräfratherstrasse schleicht sich ein Fuchs im Eingang einer Apotheke entlang. Dieser scheint ein ganz gelehrtes Exemplar zu sein, denn ein Stethoskop ziert seinen Hals!

Fuchs 4

Ein belesener Fuchs ist uns gleich am Rathaus begegnet. Vielleicht ist er auf dem Weg in die Bibliothek, die sich im Rathaus befindet…

Fuchs

Den nächsten Fuchs mussten wir suchen. Irgendwie hatten wir in Erinnerung das er sich an der Schwebebahn Endstation irgendwo herumtreibt, aber den genauen Ort kannten wir nicht.

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Etwas einsam bewacht er den Eingang zur Schwebebahn, der im Moment jedoch durch ein Gitter versperrt ist, weil die Schwebebahn nach ihrem Unfall immer noch nicht wieder fährt. Vielleicht war gerade das unser Glück, denn so haben wir das Tier entdeckt, was sonst schnell zwischen den zahlreichen Passagieren am Aufgang verschwindet.

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Den letzten Fuchs haben wir an der Treppe zum Park & Ride Parkplatz erwischt, die direkt gegenüber der Polizeiwache liegt.

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Rundum eine ganz lustige Beschäftigung, die gerade Kindern großen Spaß macht. Leider haben wir nicht alle Füchse im Stadtteil finden können.

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Aber dennoch hat die Fuchsjagd an der frischen Luft gut getan. Und ein paar herbstliche Sonnenstrahlen und wunderbare Himmelsblicke konnten wir dabei ebenfalls sammeln…

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Vielleicht gibt es in euren Städten ähnliche Dinge, die man auf einem herbstlichen Spaziergang sammeln und suchen kann. In jedem Fall wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende 🙂

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Laternen ziehen heut ums Haus…

Es hat schon lange keine Fantasiereise mehr auf meinem Blog gegeben. Und da die Laternenzeit für mich eine der schönsten Zeiten im Jahr ist, gibt es heute eine für alle kleinen und großen Leute zum Träumen, Entspannen und Genießen…

Laterne 3

Wer vorab nochmals wissen möchte was Fantasiereisen sind, findet hier einige Infos dazu und wer wissen möchte wie genau man diese anwendet und was es dabei zu beachten gibt, kann hier schauen.

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Schließe nun deine Augen und spüre einen Moment lang in dich hinein ob du ganz bequem liegst und dich nichts mehr stört…

Dann stell dir vor es ist später Nachmittag. In deinem Zimmer liegt die selbst gebastelte Laterne. Auch der Laternenstab liegt schon bereit. Gleich ist es soweit und in dir spürst du schon die Vorfreude. Beim Gedanken daran, wird es dir ganz warm ums Herz…
Langsam geht die Sonne unter und ein abendlicher Glanz legt sich über die Stadt. Du ziehst dir deine dicke Jacke über, nimmst Mütze und Schal und schlüpfst in deine warmen Schuhe. Los geht’s – den Laternenstab fest in der Hand, trägst du die leuchtende Laterne stolz vor dir her…
So spazierst du durch die abendlichen Straßen zum kleinen Park. Die Stadt liegt ganz ruhig und still. Der Mond steht groß und rund am Himmel. Viele Sterne leisten ihm Gesellschaft. Sie strahlen so hell und klar, als wollten sie mit deiner Laterne um die Wette leuchten…

Am Parkeingang sind bereits viele Kinder versammelt. Ihre bunten Laternen leuchten dir schon von weitem entgegen.
Dann geht es los, die Musik erklingt. Der Laternenzug setzt sich langsam in Bewegung. Allen voran reitet St. Martin auf seinem Pferd.
Singend wandert ihr gemeinsam durch die dunkle Stadt, die durch das wunderbare Licht der vielen Laternen hell erleuchtet wird. Die vielen Lichter leuchten so schön und wunderbar bunt… Auch einige der Häuser sind geschmückt. An einem Hauseingang brennt eine Lichterkette. Von weitem sieht es aus als würden etliche Sterne um die Tür herum leuchten…
Auf einigen Fensterbänken stehen dicke Kerzen und an manchen Fenstern hängen sogar kleine Laternen und Windlichter, die die Nacht erhellen.

Schließlich kommt ihr wieder am Park an. Dort gibt es warmen Kakao und Kinderpunsch. Und natürlich für jeden einen kleinen Weckmann, mhh – lecker!

Müde und glücklich kehrst du schließlich nach Hause zurück. Dort schlüpfst du in deinen Schlafanzug und kuschelst dich ins warme Bett hinein. Ganz ruhig und entspannt liegst du da… Du genießt die tiefe Ruhe in dir… Deine Arme und Beine sind schwer, angenehm schwer… Beide Arme und Beine fühlen sich schwer an… Ja., dein ganzer Körper fühlt sich wohlig schwer an… Die Decke hält dich warm und geborgen. Die wohltuende Wärme in deinen Armen und Beinen kannst du deutlich spüren… Beide Arme und Beine sind warm, ganz warm… Die Wärme strömt durch deinen ganzen Körper hindurch… Während du daliegst, nimmst du deinen Atem wahr. Ganz ruhig und regelmäßig geht dein Atem ein und aus… Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig… Lass es einfach atmen, vollkommen ruhig und gleichmäßig… Dann fallen dir die Augen zu und du träumst von bunten Laternen, St. Martin und kleinen Lichtern…

Laterne 1

Hinweis: Falls diese Entspannungsgeschichte nicht zum Einschlafen verwendet wird, bitte unbedingt daran denken, diese durch das „Zurücknehmen“ zu beenden! Mehr solcher Fantasiereisen gibt es in dieser Rubrik oder auch in zahlreichen meiner Bücher.

Laterne 5

Ich wünsche allen einen wundervollen Laternenumzug und viel Spaß beim Mätensingen, wie es bei uns im Bergischen Land Brauch ist 🙂

Wer noch Ideen zu Laternen sucht, findet hier eine Anleitung zum Pinguin und für einen leuchtenden Käfer.

Laterne 6

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Kleiner Käfer leuchte mir…

Meine Tochter scheint die Laternenzeit ebenso zu lieben wie ich. Wir haben eine lange Liste mit Laternen, die wir unbedingt basteln wollen. Also kommt die nächste Idee an die Reihe, die sich besonders für jüngere Kinder gut eignet, weil sie recht klein und am Stab nicht so schwer ist.

Käfer 1

Das wird gebraucht:
1 runde Spüliflasche, 1 Notizzettel, Stift, Tapetenkleister, kleinen Schneebesen, Wasser, Schere, schwarze Strohseide, ein schwarzer Edding, rotes Transparentpapier, 1 schwarzer Pfeiffenputzer, 4 schwarze Perlen, ein scharfes Messer, Lochzange, ein Stück dünnen Draht

Käfer 2

So wird’s gemacht:
Wie schon beim Pinguin, habe ich vor dem Werkeln auf einen Notizzettel die Form der Spüliflasche gezeichnet. Und in diesen Umriss gemalt, wie der Käfer aussehen soll. Diesen habe ich mit dem wasserfesten Edding auf die Flasche gemalt.

Käfer 3

In gewohnter Art und Weise rührt man sich als Kleber ein paar Esslöffel Tapetenkleister in eine Schüssel und vermischt diesen mit warmem Wasser.

Käfer 5

Das Ganze rühre ich mit einem kleinen Schneebesen gut durch, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Kleister lässt man am besten ein paar Minuten ziehen. Ggf. muss noch etwas Wasser oder Pulver dazu gegeben werden.

Käfer 6

Währenddessen schneidet man aus dem Transparentpapier kleine Schnipsel. Für Kopf, Po & Flügelumriss haben wir schmale kleine Streifen aus der Strohseide geschnitten sowie einige schwarze Punkte.

Käfer 7

Den Körper haben wir rundum mit rotem Papier beklebt. Wenn keine kahlen Stellen mehr sichtbar sind, kann man den Käfer Kopf sowie den „Po“ bzw. den unteren Flaschenrand, mit schwarzem Papier bekleben.

Käfer 8

Den mittigen Umriss der Flügel (auf beiden Flaschenseiten) habe ich zum Schluss geklebt. Ebenso die Punkte. Jetzt sollte der Kleister, am besten über Nacht, gänzlich trocknen.

Käfer 9

Am nächsten Tag kann man den oberen Flaschenhals mit einem scharfen Messer abtrennen und die Ränder mit einer Schere etwas säubern. Nun braucht man am oberen Rand auf der Vor- und Rückseite zwei kleine Löcher sowie seitlich am Rand je eins.

Käfer 10

Auf der Vor- und Rückseite steckt man jeweils ein Stück Pfeiffenputzer hindurch, an dessen Ende man je eine dicke Holzperle steckt. So hat der Käfer auf jeder Seite zwei kleine Fühler, die fröhlich hin- und herwippen.

Käfer 11

Durch die beiden noch freien Öffnungen steckt man ein kleines Stück Draht, damit man den Käfer daran an den Laternenstab hängen kann.

Käfer 12

Was andere so an kreativen Dingen gewerkelt haben findet man hier.

Käfer 13
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert