DIY, Upcycling & Bastelidee für den Advent: Leuchtende Adventsdeko – Mitten im Winterwald zwischen Tannen

An Weihnachten und während der Winterzeit machen wir es uns drinnen gerne gemütlich. Kerzenschein und Lichterketten schmücken in dieser Zeit das ganze Haus. Im letzten Jahr habe ich eine der Lichterketten, die sonst oft als „solo“ Dekoration im Wohnzimmer gedient hat, als Lichterbox umgestaltet.
Dazu musste mal wieder ein alter Karton herhalten, den ich kurzerhand upcycelt und für diese stilvolle Bastelei genutzt habe. Auch das restliche Bastelmaterial, bis auf die Lichterkette, ist gratis, weil man dies immer zur Hand oder kostenlos besorgen kann.

Das wird gebraucht:
Ein größerer Karton, Bastelkleber, Wellpappe, eine Bastelschere, Pappreste, weiße Farbe, weißes Seidenpapier, einen weißen Lackstift, einen Nagel, Hammer, eine Lichterkette, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone, ggf. weitere, winterliche Deko oder Waldtiere (Spielzeug als „Leihgabe“ aus dem Kinderzimmer, wie Hirsch, Rehe o.ä.), getrocknete Zweige, dünne Äste und eine Gartenschere

So wird’s gemacht:
Als Gerüst für diese Lightbox benötigt man einen Karton. Mit der Schere trennt man den oberen Deckel des Pappkartons ab, so dass man eine offene Kiste hat.

Auf der Rückseite locht man den Karton in der oberen Hälfte in möglichst gleichmäßigen Abständen. Das klappt wunderbar mit einem Nagel und einem Hammer. In jedes der Löcher schiebt man dann eine Birne der Lichterkette.

Anschließend kommt die passende Deko: Einen Tannenwald. Dafür benötigt man ein paar getrocknete Äste, die man sich mit einer Gartenschere in die gewünschte Länge kürzt und die als Baumstämme dienen.

Die winterlichen Tannenbäume habe ich aus dem abgetrennten Kartondeckel geschnitten und anschließend mit weißem Lackstift, Papierresten, Streusternchen etc. in ganz unterschiedlichen Mustern verziert.

Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Bäume sind alle in Weiß / Natur gehalten, damit es zur Winterzeit passt.

Hat man genügend Bäume beisammen, klebt man den Stamm aus dem Aststück an und fixiert diese mit Heißkleber an der gewünschten Stelle im Karton. Aus dem Kinderzimmer habe ich mir noch ein paar Waldtiere geborgt und zwischen die Bäume gestellt. Jetzt leuchtet uns der Winterwald bei jeder Mahlzeit gemütlich entgegen 🙂

Weitere Upcyclingideen gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Weihnachten hier, Deko Inspirationen dort und andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Winterliche Backidee für ein leckeres Frühstück oder zum Naschen: Selbst gebackene Nuss Hörnchen

Der Duft von frisch gebackenem Brot und anderen Leckereien ist eigentlich Grund genug viel öfter selbst zu backen. An Wochenenden hat es sich bei uns so eingebürgert, dass für das gemütliche Familien Frühstück selbst gebackener Stuten auf dem Tisch steht. Aber nicht nur zum Frühstücken sondern auch für ein gemütliches Kaffeetrinken, als Pausensnack oder zum Naschen am Nachmittag sind frisch gebackene Köstlichkeiten hier immer gern gesehen.
Leider sind diese erfahrungsgemäß schneller verputzt als es einem lieb ist. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten kommt hier für euch das Backrezept dazu.

Das wird gebraucht:
500g Mehl, 80g Zucker, 80-100g pflanzliche Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Becher Vanillejoghurt (aus Sojamilch, wenn ihr euch vegan ernährt!), 200 ml Sojamilch „Vanille“ oder für Nicht Veganer normale Vollmilch, 1 TL Ei Ersatzpulver

Für die Füllung der Hörnchen:
2 Esslöffel Amaretto (wer nicht mit Alkohol backen möchte, nimmt ersatzweise Bittermandel Aroma), 200 g Marzipan Rohmasse, etwa 80 g Walnuss Kerne, 1 Vanilleschote, 1 EL Margarine, 1 EL brauner Zucker / Kandisfarin, 1 Päckchen Sojacuisine /Sojasahne zum Bestreichen sowie etwas Mehl zum Ausrollen

So wird’s gemacht:
Aus den Zutaten bereitet man einen Hefeteig zu, wie bsp. in diesem Rezept beschrieben. Den Teig deckt man ab und lässt ihn ungefähr eine Stunde ruhen.

Bevor diese Zeit um ist, bereitet man die Füllung vor. Dazu schneidet man das Marzipan mit einem Messer in kleine Stücke und gibt dies in einen hohen Kunststoffbehälter. Die Vanilleschote schlitzt man der Länge nach auf und kratzt das Mark heraus. Dies kommt zu dem Marzipan, ebenso wie der Amaretto, die Margarine und auch der Zucker.

Dies püriert man so lange durch, bis eine cremige, streichfähige Masse entstanden ist. Nach und nach gibt man währenddessen 50-70 ml der Sojasahne hinzu. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche rollt man den Hefeteig möglichst flach aus und scheidet den in viele, gleichgroße „Tortenstücke“.

Diese bestreicht man mit der Marzipanmasse.

Auf einem Brettchen hakt man die Walnüsse in kleine Stückchen und streut diese gleichmäßig auf dem bestrichenen Teig. Jetzt rollt man die Hörnchen einzeln und der Reihe nach auf und setzt diese mit Abstand auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech.

Vor dem Backen werden die Hörnchen noch dünn mit Sojacuisine bestrichen und dann bei 175 C gebacken, bis sie leicht gebräunt sind. Die Backzeit richtet sich nach der Größe der Hörnchen und beträgt ungefähr 20-30 Minuten.

Weitere vegane Rezepte gibt es in dieser Rubrik, süße Leckereien hier und vegetarische Rezeptideen dort!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Verpackungsidee nicht nur für Geburtstagsgeschenke: Winterliches DIY & wunderschön verpackt „Let it snow“

Jemanden zu beschenken macht mir immer großen Spaß. Und ebenso sehr mag ich es Geschenke nett und pfiffig zu verpacken. Das gibt dem Präsent dann noch mal eine ganz besondere, persönliche Note. So habe ich die besorgte Kleinigkeit zum anstehenden Geburtstag mal wieder der Jahreszeit entsprechend gestaltet: Wunderschön winterlich…

Das wird gebraucht:
Unifarbenes Geschenkpapier, Geschenkband, einen kleinen Ast (möglichst getrocknet), weiße Kordel, 1 Blatt weißes Papier, Bleistift, weiße Lackmalstifte, Motivlocher Schneeflocke, Schere, Heißklebepistole mit Klebepatrone, Klebstoff

So wird’s gemacht:
Zu allererst kommt natürlich das Geschenk, was ich in unifarbenes Geschenkpapier gehüllt habe. Das obere, offene Ende habe ich mit Geschenkband zusammengebunden. Da der Schnee hier noch auf sich warten lässt, habe ich mich an der Verpackung wieder einmal ausgetobt, wie bei dieser lustigen Deko Idee

Wie gut, dass mir beim Aufräumen einige Äste in die Hand fielen. Einen davon habe ich mit Heißkleber auf dem verpackten Geschenk befestigt und vorab etwas von der weißen Kordel darunter gelegt. An dieser Aufhängung sollten einige Schneeflocken baumeln und den Ast verschönern.

Dazu habe ich mir aus einem Blatt weißem Papier Kreise ausgestanzt (kann man auch einfach mit einem Trinkglas und Bleistift vorzeichnen und ausschneiden) und dreifach gefaltet. Mit einer scharfen Bastelschere schneidet man nun filigrane Muster in das Papier. Klappt man es im Anschluss auf, kommt die Schneeflocke zum Vorschein.

Einige davon habe ich ans untere Ende der weißen Kordel geklebt. Weitere Schneeflocken kann man mit Hilfe der Lackstifte dazu malen oder ausstanzen und mit einfachem Kleber befestigen.

Wem diese Idee zu „erwachsen“ ist, findet hier noch eine stimmungsvolle, upcycelte Geschenkverpackung im Winterlook und auch hier eine weitere mit Schneemann.

Ein kleiner Tipp:
Die ausgeschnittenen Schneeflocken sind je nach Papier knittrig. Mit dem Bügeleisen kann man diese prima glätten, wenn man ein frisches Geschirrhandtuch darüber legt und das Bügeleisen auf niedrigste Stufe stellt.

Andere Verpackungsideen für Geschenke findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Winter da und weitere kreative Ideen werden dort gesammelt 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Bastelidee: Lichtertüte „Let it snow“ als stimmungsvolles Windlicht für die Winterzeit

Auch nach Weihnachten mag ich den Lichterglanz am Abend gerne. Daher dürfen auch in der Winterzeit Kerzenlicht und etwas Deko in unserem Haus nicht fehlen. Ein ganz zauberhaftes Licht verbreiten selbst gebastelte Lichtertüten. Die sind schnell gemacht und benötigen auch nicht viel an Material. Papierbeutel habe ich zum Verpacken immer griffbereit und leere Marmeladengläser sammeln sich ebenfalls in einer Kiste.
Darüber hinaus sind diese selbst gemachten Windlichter auch eine süße Geschenkidee. Sie kosten nicht viel und eignen sich daher bestens als kleines Mitbringsel in der Winterzeit.

Das wird gebraucht:
1 Papierbeutel bzw. Bodenbeutel aus Papier in weiß, Mini Stempel Schneeflocke, ein kleines Stempelkissen in grau, Marmeladenglas, Teelicht, Schere, Wellpappe, Motivlocher Schneeflocke (klein), Bastelkleber, Metallöse, Nietenzange, Lochzange, weißes Transparentpapier extra stark, selbstklebende Perle

So wird’s gemacht:
Den Bodenbeutel verwendet man hierfür am besten in weiß. So leuchtet die Tüte in der abendlichen Dunkelheit besser. Dann bestempelt man den Beutel von beiden Seiten mit einem kleinen Ministempel. In meinem Fall war es eine kleine Schneeflocke, passend zur Jahreszeit.

Dann habe ich aus einem kleinen Stück Wellpappe ein Rechteck geschnitten und aus dem festen Transparentpapier (meins war mit kleinen Schneeflocken versehen, die man alternativ auch mit einem weißen Lackstift auftupfen kann) einen Wimpel.

Dieser ist etwas schmaler und kleiner als die Wellpappe. Diese legt man übereinander, legt diese mittig an den oberen Rand der Papiertüte und locht diese mit einer Lochzange (oder dem Locher).

Dann steckt man eine Metallöse hindurch und befestigt diese mit einer Nietenzange.

Den unteren Teil der Wellpappe habe ich noch mit einer kleinen, aus Pappe ausgestanzten Schneeflocke verschönert und dem kleinen Eiskristall in der Mitte eine Perle aufgeklebt.

Nun faltet man den Papierbeutel auseinander, stellt ein Marmeladenglas samt Teelicht hinein und dann kann das winterliche Leuchten beginnen…

Eine weitere süße Idee für ein Winterlicht findet Ihr in dieser Bastelanleitung, andere Deko Ideen in dieser Rubrik, alles zum Winter dort und anderes Kreatives da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Verpackungsliebe & Geschenkverpackung: Im Garten steht ein Schneemann mit Besen und netter Botschaft

Geschenke zu verpacken macht einfach Spaß. Vor allen Dingen, weil ich mich dabei so richtig kreativ austoben kann. Außerdem freut sich auch der Beschenkte, wenn bereits die Verpackung ins Auge fällt und ganz liebevoll gestaltet wurde. Daher habe ich ein verpacktes Geschenk wieder einmal ganz pfiffig und außergewöhnlich gestaltet, ähnlich wie bei diesem Geburtstagsgeschenk. Ganz winterlich und aus diesem Grunde auch mit einem freundlichen, kugelrunden Schneemann…

geschenk-schneemann-wabenp-6

Das wird gebraucht:
Weißes Wabenpapier, möglichst neutrales Geschenkpapier, eine Bastelschere, Kleber, Heißklebepistole samt Klebepatrone, Gartenschere, dünne Leinenkordel, ein kleines Stück graues, weißes, schwarzes und rotes Papier (hier reicht ein kleiner Rest), ein Stück dünne Pappe oder eine leere Verpackung, einen dickeren Zweig sowie ein langer, dünner Zweig, Geschenkband

geschenk-schneemann-wabenp-10

So wird’s gemacht:
Beim Aufräumen fiel mir vor einigen Tagen weißes Wabenpapier in die Hände. Perfekt für meine entworfene Geschenkverpackung.

geschenk-schneemann-wabenp-8

So habe ich aus dem Wabenpapier drei Halbkreise und unterschiedlichen Größen geschnitten. Aufgeklappt ergeben diese dicken Kugeln, mit denen ich einen fröhlichen Schneemann auf das verpackte Geschenk kleben wollte.

geschenk-schneemann-wabenp-7

Aus meiner Restekiste mit Papierschnipseln habe ich mir die passenden Farben gesucht und dem Schneemann passend zum gestreiften Geschenkpapier einen grauen Hut geschnitten sowie eine leuchtend rote Möhrennase und zwei schwarze Knopfaugen.

geschenk-schneemann-wabenp-5

Außerdem aus einem weißen Tonpapierrest einen langen Schneemann Arm. Der sollte den Besen halten. Diesen habe ich aus einem breiteren Zweig ganz schnell gefertigt.

geschenk-schneemann-wabenp-4

Den langen, dünnen Zweig habe ich in mehrere kleine Stücke geteilt, die ich mit Hilfe von etwas Kordel an die obere Spitze des breiten Zweiges gebunden habe.

geschenk-schneemann-wabenp-3

Nun klebt man alles an die gewünschte Stelle auf dem eingewickelten Papier und fertig! Der dicke Schneemann gefällt mir besonders gut, weil er durch das Wabenpapier so herrlich rund und plastisch ist und ausschaut wie echt.

geschenk-schneemann-wabenp-1

Weitere Ideen für Geschenkverpackung gibt es in dieser Rubrik, alle Ideen zum Thema Winter hier und andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Schnelle Mittagsküche für die Familie: Grünes Pesto mit Walnüssen & Feldsalat – vegan & gesund

Nudeln gehen immer – so zumindest bei uns. Wenn Pasta auf den Mittagstisch wandert, gibt es mit Sicherheit kein Gemeckere über das Essen. Und falls die Beilage oder Soße dazu beim Nachwuchs auf Ablehnung stößt, so sind Butter und Salz als gesunde Alternative immer zur Stelle.
Besonders gerne mag ich Pesto. Allerdings kein gekauftes, sondern selbst gemachtes. Und hierbei probiere ich immer gerne etwas Neues aus. Das Tolle am Pesto finde ich, das dies immer so blitzschnell gemacht ist und man davon im Nu auch größere Portionen ohne größeren Zeitaufwand schnell zubereiten kann. Diesmal habe ich frischen Feldsalat und Walnüsse für das Pesto verwendet. Vielleicht haben sich bei euch aus der Weihnachtszeit auch noch allerhand Walnüsse angesammelt, die auf diesem Wege eine gute Verwendung finden?

walnusspesto-11

Das wird gebraucht:
150 g frischen Feldsalat, 1-2 Knoblauchzehen, Sonnenblumenöl, 80 g Walnüsse, Sojasoße, Pfeffer, Salz

walnusspesto-0

So wird’s gemacht:
Den Feldsalat befreit man, falls noch vorhanden, von dem unteren Wurzelstrunk. Anschließend füllt man diesen in einen möglichst hohen Messbecher, der sich zum Pürieren eignet.

walnusspesto-3

Die Knoblauchzehen werden geschält (wer mag, andernfalls kann man diesen auch rauslassen. Allerdings müsste man in dem Fall mehr würzen!) und mit den Walnüssen zu dem Feldsalat gegeben.

walnusspesto-8

Nun püriert man das Ganze gut durch, bis alle Zutaten zerkleinert und zu einer gleichmäßigen Creme geworden sind.

walnusspesto-6

Dazu gibt man etwas Sojasoße, Salz, Pfeffer und etwas Sonnenblumenöl. Die genau Menge messe ich nie ab und rühre das Öl nach und nach unter, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat.

walnusspesto-5

Das Pesto kann man nun auf den frisch gekochten Nudeln oder Spaghetti verteilen – sehr lecker! Und falls was übrig bleiben sollte kann man das Pesto alternativ auch zum Würzen von Soßen oder als Brotaufstrich verwenden 🙂

walnusspesto-2

Ein kleiner Tipp:
Wer mag, kann vor dem Verzehr auch noch ein paar klein gehackte Walnussstückchen und / oder ein paar Oliven auf dem Teller mit Pasta streuen.

walnusspesto-1

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & winterliches Upcycling: Ein Baum mit Schneeflocken als Deko für Wand & Fenster

Manchmal ist es ganz gut einen „Jäger und Sammler“ an seiner Seite zu haben. So gibt es kaum einen Spaziergang bei dem nicht kräftig gesammelt und die Augen nach neuen „Schätzen“ aus der Natur offen gehalten werden.
Aus diesem Grund sammeln sich bei uns auch immer allerhand Äste der verschiedensten Art und Sorte. Ein paar davon habe ich für dieses winterliche Upcycling genutzt, dass auch prima in die Vorweihnachtszeit und als Weihnachtsbaumalternative („Hängender Weihnachtsbaum aus Ästen“ und Idee Nr. 2 „Weihnachtsbaum aus Buchseiten„) gepasst hätte, sondern auch eine stimmungsvolle Dekoration für die ganze Winterzeit ist. Somit darf dieser Baum auch nach Weihnachten eine ganze Zeit im Haus verweilen und unsere vier Wände schmücken. Zumal es Draußen gerade so herrlich schneit…

baum-8

Das wird gebraucht:
4 längere, nicht allzu dünne Äste, eine Astschere, dicke Kordel, dünnere Kordel, eine Schere, ein Blatt weißes Papier, einen Motivlocher „Schneeflocke“, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone

baum-4

So wird’s gemacht:
Wer diesen Deko Baum zum Schmücken und Aufhängen an der Wand benutzen möchte, sollte unbedingt gut getrocknete Äste verwenden um die Tapete nicht zu beschmutzen. Wer den Tannenbaum ans Fenster hängt, muss darauf nicht zwingend achten!

baum-7

Zuerst legt man sich die Äste in die gewünschte Form und schneidet sich die betreffenden Äste bei Bedarf in der Länge mit Hilfe der Astschere zurecht. Die Enden der Äste überlappen ein Stück. Dann kann man diese mit der Kordel fest umwickeln, so dass der Baum in seiner Form befestigt wird.

baum-5

Ist der Baum soweit fertig, nimmt man eine dünnere, weiche Kordel und wickelt diese kreuz und quer um den Tannenbaum herum. Wem es zu anstrengend ist, ganz fest zu wickeln, der kann die Kordel an einigen Stellen auch mit Heißkleber befestigen, damit diese nicht verrutscht.

baum-2

Nun stanzt man sich allerhand Schneeflöckchen aus dem weißen Papier und befestigt diese mit Heißkleber hier und dort an der Kordel, die um den Tannenbaum gewickelt wurde. Anschließend kann man mit diesem Winterbaum die Wohnung schmücken!

baum-1

Weitere Upcycling Ideen findet Ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Winter hier und anderes Kreatives da.

baum-3

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & klitzekleine Geschenkidee zum Jahresbeginn: Eine kleine Portion Glück & alles Gute im neuen Jahr!

Am Silvesterabend fiebert man voll Ungeduld dem neuen Jahr entgegen: Was mag das neue Jahr einem alles bringen und welche Überraschungen warten dort? In jedem Fall hoffen wir mal auf viele Glücksmomente. Und damit das Glück zum Greifen Nah wird, zeige ich Euch heute eine kleine Geschenkidee, mit der Ihr lieben Freunden eine kleine Portion voller Glück überreichen könnt.

glueck-zum-mitnehmen-3

Das wird gebraucht:
Eine leere Streichholzschachtel, farbiges Geschenkpapier oder gemustertes Tonpapier, eine Schere, einen Motivlocher „Glücksklee“, 1 Bogen Din A 4 Papier in grün (normales Kopierpapier reicht dafür aus!), Bastelkleber, ein Dymo Gerät samt Prägeband oder ersatzweise kleine Buchstabenstempel samt Stempelkissen

glueck-zum-mitnehmen-5

So wird’s gemacht:
Zuerst braucht man eine kleine Portion Geduld oder ein paar helfende Hände, die aus einem Bogen grünen Papier unzählige Kleeblätter stanzen. Vielleicht haben die Kinder gerade Langeweile oder möchten beim Basteln helfen?

glueck-zum-mitnehmen-2

Dann beklebt man die leere Streichholzschachtel von Außen mit Papier, damit es ausschaut, wie eine kleine Geschenkschachtel. Dafür kann man prima Geschenkpapierreste vom Weihnachtsfest nutzen oder andere gemusterte Papierreste.

glueck-zum-mitnehmen-4

Sobald die kleine Streichholzschachtel festlich „verpackt“ wurde, beschriftet man die obere Seite mit dem Dymogerät oder einem Stift, damit der Beschenkte weiß, was sich in der kleinen Box befindet. Anschließend befüllt man die kleine Streichholzschachtel mit den ausgestanzten Kleeblättern und schiebt sie wieder zu, damit kein „Glück“ verloren geht.

glueck-zum-mitnehmen-1

Ein kleiner Tipp:
Als kleines „Knallbonbon“ in durchsichtiger Folie verpackt, machen sich die kleinen Glücksschachteln auch ganz wunderbar als Tischdeko für die Silvesterfeier. Entweder man legt diese auf die Teller oder bindet noch kleine Anhänger mit Namen der anwesenden Gäste daran, so dass man die Glücksschachteln als stimmungsvolle Tischkarten nutzen kann. Zudem sind die gebastelten Portionen „Glück“ auf diese Weise ein nettes Give Away für die Gäste!

glueck-zum-mitnehmen-6

Ich wünsche allen einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr und ein rundum glückliches 2017!
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Geschenke aus der Küche: Rezept für knusprige Eiskristalle & Schneesternchen

Geschenke aus der Küche sind ganz nach meinem Geschmack. Und da eine Freundin Geburtstag hatte, habe ich ihr einen Schwung an winterlichen Eiskristallen und knusprigen Schneesternen gebacken. Nachdem ich einige Male an den filigranen Ausstechformen verzweifelt bin, wollte ich noch einmal einen Versuch wagen. Und siehe da – es hat geklappt, dem anstehenden Geburtstag sei dank!

A 7

Das wird gebraucht:
200 gr Mehl und etwas Mehl für das Ausrollen, 1 EL Rum, 80 gr Zucker, 100 gr weiche Butter, 1 Ei sowie 2 gehäufte EL Puderzucker und Zitronensaft für den Guss

A 9

So wird’s gemacht:
Aus dem Mehl, Rum, Zucker, dem Ei und der Butter knetet man einen geschmeidigen Teig. Dieser sollte so eine Konsistenz haben, dass er sich auch zum Ausrollen und Ausstechen eignet. Mit Zugabe von zusätzlichem Mehl oder Butter kann man dies bei Bedarf entsprechend korrigieren.

A 5

Ist der Teig fertig, rollt man ihn zu einer großen Kugel und legt diese für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank. Da ich diesbezüglich zu den Ungeduldigen gehöre, mache ich dies bei Plätzchenteig normalerweise nicht. Bei diesen Eiskristall Ausstechern ist es aber in jedem Fall zu empfehlen!

A 2

Nach der Kühlzeit rollt man den Teig auf etwas Mehl mit einem Nudelholz dünn aus und sticht dann Eiskristalle und Schneesterne aus, die man auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech setzt. Die Winterkekse backen bei etwa 170 ° Grad 10-15 Minuten im Ofen. Die genaue Backzeit hängt immer vom Ofen sowie der Dicke des Teiges ab. Also besser den Ofen im Blick halten und mehrfach Nachschauen. Wenn die Plätzchen ganz ausgekühlt sind, rührt man aus Puderzucker und Zitronensaft einen weißen Guss und verteilt diesen mit einem Messer auf den Keksen.

A 6

Ein kleiner Tipp:
Die fertigen Eiskristalle habe ich in einen großen Papierbeutel gefüllt. Durch die durchsichtige Öffnung kann man gleich sehen, was darin steckt. Außerdem habe ich einen Geburtstagsaufkleber (von Casa di Falcone) auf die Tüte geklebt und diese mit einer Wäscheklammer verschlossen.

Weitere Geschenke aus der Küche findet Ihr übrigens in dieser Rubrik 🙂
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Verpackungsidee: Geschenke stimmungsvoll und ganz winterlich schön verpackt!

Weihnachten ist zwar vorbei, aber dennoch gibt es auch danach verschiedene Anlässe für Geschenke. So beispielsweise ein Geburtstag. Und zu diesem gab es natürlich auch ein Präsent, das verpackt werden wollte. Wie schön, dass man in den Ferien genug Zeit hat sich kreativ auszutoben. Daher habe ich das Geburtstagsgeschenk ganz winterlich verpackt und möchte Euch diese Verpackungsidee hier gerne zeigen.

A 12

Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier, 1 Blatt uni weißes Papier, eine Schere, Bleistift, weißer Lackmalstift, Buchstabenstempel, Mini Stempelkissen in weiß, Watte, Zeitungspapier, Klebstoff, Deckweiß, dünne Zweige, ein Stück dünne Kordel, Heißklebepistole samt Patrone

A 11

So wird’s gemacht:
Das Geschenk habe ich wie so oft in braunes Packpapier gesteckt. Dieses habe ich dann in eine kleine Winterlandschaft verwandelt. Mit Hilfe des Bleistifts habe ich mir auf dem weißen Papier einen Baumstamm samt Ästen gezeichnet und ausgeschnitten.

A 10

Auch „solo“ und winterlich kahl macht der Baum schon eine prima Figur auf dem Geschenk.

A 9

Auf ein Stück Zeitung habe ich mit einem kleinen Klecks Deckweiß und Pinsel drüber gemalt, so dass die Schrift noch durchschimmert. Alternativ kann man auch eine Buchseite verwenden.

A 8

Daraus habe ich per Hand einen Schneemann geschnitten und diesen mit Knöpfen am Bauch, Hut und Gesicht verschönert. Außerdem habe ich kurzerhand aus ein paar Mini Zweigen einen kleinen Besen gebastelt.

A 7

Dazu braucht man einen längeren Stiel und schneidet dann circa 6 kleine Stücke aus dem restlichen Zweig, die man mit Hilfe von Kordel an dem langen Zweig festbindet. Damit der Besen beim Schneemann auch wirklich hält, habe ich diesen mit Heißkleber befestigt.

A 6

Zwischen die Baumäste habe ich den Namen des Geburtstagskindes gestempelt, die Buchstaben mit Mini Pünktchen verschönert und an gemalte Schnüre an den Ast gebunden. So „baumelt“ der Name nun vom Baum herab und schmückt die winterlich kahle Baumkrone.

A 2

Damit es noch winterlicher wird habe ich mit dem Lackmalstift Schneeflocken auf dem gesamten Geschenk verteilt und auf den unteren Rand etwas Watte als Schneeschicht geklebt.

A 5

Eine handvoll ausgestanzter Schneeflocken haben sich noch dazu gesellt, können bei Bedarf aber auch per Hand gezeichnet werden.

A 4

Weitere Verpackungsideen findet Ihr in dieser ganz neuen Rubrik und andere kreative Dinge tummeln sich hier und auch an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert