In den Sommerferien haben wir einen Ausflug ins schöne Nachbarland gemacht und dort den Gaia Zoo in Kerkrade besucht.
Dort waren wir bislang noch nie und von hier ist dieses Ausflugsziel mit dem Auto nur etwas mehr als Stunde entfernt und liegt direkt hinter der Grenze in der niederländischen Provinz Limburg.
Auch wenn die Wetteraussichten an diesem Tag nicht die besten waren, haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht.
Vor dem Zoo auf dem großen Parkplatz (dieser ist kostenpflichtig und kann mit der Eintrittskarte direkt am Eingang oder auch bei einer Online Buchung geordert werden) wurden wir dennoch sehr einladend von der Sonne begrüßt.
Von hier aus geht es zu Fuß einen kleinen Pfad in Richtung Eingang, vorbei an einem Aussichtturm und einer Wiese mit Obstbäumen, auf denen man bereits die ersten Tiere erspähen kann.
Der Zoo feierte gerade sein zwanzig jähriges Jubiläum.
Zu diesem Anlass gab es im Zoo, in der Nähe des Ein- und Ausgangs, eine ausgesprochen interessante Ausstellung über die Entstehung dieses Tierparks.
Dieser wurde auf einer ehemaligen Sportanlage erbaut und ist, ähnlich wie der Burgers Zoo in Alkmar, in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt:
In Limburg findet man hier heimische Tiere, die allesamt hier in der Gegend zu finden sind.
Außerdem gibt es einen Bereich Taiga, Regenwald, Savanne und Urzeit.
Letzteres ist besonders an Regentagen für Besucher mit Kindern interessant, da man hier den sogenannten Dino Dome findet, einen der größten europäischen Indoorspielplätze, der ausgesprochen schön gestaltet ist.
So ziemlich alles in diesem wunderschönen Zoo ist „grün“ und mit unzähligen Pflanzen, Gräsern, Büschen und Bäumen bepflanzt.
Die Wege und Begrenzungen sind fast alle mit reichlich Holz versehen und es wirkt dadurch unglaublich einladend und gemütlich.
Man kommt sich nicht wirklich vor, als sein man in einem Zoo.
Die Tierarten, die man hier findet, sind für einen Zoo recht überschaubar, aber das fiel nicht weiter ins Gewicht.
Ganz im Gegenteil, dieser Zoo besticht eindeutig durch seine so liebevoll gestaltete (Park-) Anlage, die verschlungenen Pfade, die sich durch das Gelände ziehen, einen mitten im Grün versteckten Dschungelpfad, der zum Entdecken einlädt, die weitläufigen Gehege, die als solches kaum auffallen und in denen man manchmal seine tierischen Bewohner erst suchen muss, sondern eher wie eine schöne Landschaft vor einem liegen und an denen man sich nicht satt sehen kann.
Hier ein kleiner Bachlauf oder ein mit Seerosen bestückter Teich, dort knorrige Bäume, die an sonnigen Tagen Schatten spenden und den Tieren die Möglichkeit geben sich in Ruhe zurückzuziehen, Geländer aus Holz, die für eine warme Atmosphäre sorgen, hier und da ein kleiner Ausguck, der erklimmt werden kann um einen besseren Überblick in das betreffende Gehege zu haben,
etliche Sitzmöglichkeiten für ein Picknick oder kleine Pause, gemütliche Gastronomie die sich hervorragend ins Zoo Gelände einfügt und zahlreiche Spielplätze, die wirklich so schön gestaltet sind, dass man selbst als Erwachsener eine Weile dort verweilen möchte.
Da geraten die Tiere selbst eher in den Hintergrund. Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn es gibt schließlich genug anderes zu entdecken.
Wir haben den Tag hier sehr genossen und waren positiv überrascht einen derart schönen Zoo in der Nähe zu haben.
War jemand von euch schon einmal dort? Wenn ja, wie hat es euch dort gefallen?
Weitere Ausflugstipps findet ihr übrigens in dieser Rubrik, alles rund um das Thema Ferien und Reisen sind in diesem Ordner, alles rund um den Sommer in dieser Blog Kategorie und weitere Sachen gibt es auch auf meinen Pinnwänden.
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert


































































































































































