Tolle DIY Ideen für Kinder – Kreative Beschäftigungsprogramm gegen den Lagerkoller

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Seit Ende der letzten Woche tummeln sich die Nachrichten, Infos und Neuigkeiten zum Thema Corona. Die Welt scheint Kopf zu stehen und man hat den Eindruck der Alltag steht von einer auf die andere Sekunde still.

Nicht nur die Kindergärten und Schulen ins ganz Deutschland haben seit Anfang dieser Woche geschlossen, auch Schwimmbäder, Museen, Sporthallen und Co. sind dicht. Für alle eine echte Herausforderung, die es nun zu meistern gilt.

Als freiberufliche Autorin bin ich zwar das Arbeiten von zu Hause gewöhnt, aber auch für mich hat die Schließung Konsequenzen. Geplante Veranstaltungen, ein Messebesuch, Termine außer Haus oder auch meine Kunst AGs an Schulen sind mit sofortiger Wirkung abgesagt. Das hätte man sich vor einigen Tagen selbst im Traum nicht vorstellen können 😉

Nun heißt es das Beste aus der Situation zu machen. Neben dem täglichen Pensum an Aufgaben, die von Seitens der Schule an die Kinder gestellt werden, bleibt während der Quarantäne jede Menge Zeit. Da Verabredungen, gesellige Nachmittage auf dem Spielplatz oder gemeinsame Ausflüge derzeit nicht zur Diskussion stehen, kommt gerade bei Kindern erfahrungsgemäß schnell Langeweile auf. Den lieben langen Tag nun vor dem Fernseher zu sitzen um die Zeit tot zu schlagen ist eine schlechte Idee.
Daher habe ich mir gedacht, ich starte ein buntes Programm mit unterschiedlichen Bastelideen, die die Kinder zu Hause alleine oder mit etwas Hilfe anfertigen können. Schließlich hatte ich für meine geplanten Workshops allerhand vorbereitet, was ich mit den Kindern bis Ostern basteln wollte.

Damit wirklich jeder Mitmachen kann, habe ich mir folgendes überlegt: Als Bastelmaterial kommen solche Dinge zum Einsatz, die täglich anfallen und die man zur Hause zur Hand hat. Somit muss kein teures Bastelmaterial per Einkauf getätigt werden, sondern man kann gleich mit Werkeln loslegen:

Zeitungspapier, leere Eierkartons, Klorollen, Kronkorken, Deckel, leere Joghurtbecher, leeren Marmeladengläsern, Milchkartons, Pappe, Käseschachteln, Korken, Konservendosen, Karton und leere Kartonagen hat man als kostenloses Material daheim. Einen Wasserfarbkasten, Pinsel, Stifte, Schere, Bastelkleber wird sicherlich auch vorhanden sein, da es ja zum Standardmaterial im Kunstunterricht gehört.

Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr Lust mitzubasteln und seid auf der Suche nach tollen Ideen für eure Kinder? Dann gibt es ab Morgen schöne Beschäftigungsideen zum Selbermachen und Ausprobieren.

Bis dahin findet ihr zahlreiche Bastelideen für Kinder in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Upcycling mit detaillierter Bastelanleitung gibt es in dieser Rubrik, alles rund um Ostern und die Frühlingszeit sind in diesem Blog Ordner und andere kreative Sachen auch da.

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DIY Bastelidee für Kinder: Schiff Ahoi – ein Boot am Stiel aus einem Kaffeefilter basteln

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Bevor die Sommerferien hier zu Ende geben, gibt es noch eine klitzekleine Bastelei für die Allerkleinsten. Der ein oder andere von euch war sicherlich im Urlaub ans Meer oder hat die sonnigen Ferientage an einem See genossen. Dort kann man oftmals viele Boote auf dem Wasser beobachten, die bei gutem Wetter in See stechen. Ob vom Strand aus, im Hafen oder den Deich lassen sich die Boote auf ihrem Weg betrachten. Sanft gleiten sie durch das blaue Nass. Viele kleine Wellen schaukeln die Schiffe dann ganz sanft hin und her. Bis diese am Horizont dann verschwunden sind, als wären sie abgetaucht…

Das wird gebraucht:
Holzspatel oder Eisstiel, Bastelkleber, Bastelschere, Kaffeefilter, alte Buchseiten oder ein ausgelesene Tageszeitung, Pinsel, blaue Wasserfarben, eine Unterlage und ein Malkittel

So wird’s gemacht:
Zuerst deckt man den Tisch mit einer Unterlage ab und zieht die Malkittel über. Dann darf jeder sich einen Kaffeefilter mit blauer Wasserfarbe bemalen. Wer mag, kann dazu auch verschiedene Blautöne verwenden, dann sieht das Meer (Kaffeefilter) lebendiger aus.

Dann legt man die bemalten Filter zum Trocknen zur Seite. Für die Schiffe benötigt jeder eine alte Buchseite (max. Größe Din A5, besser etwas kleiner!) oder ein rechteckiges Stück aus einer Tageszeitung. Dieses faltet man zu einem kleinen Papierboot.

Sobald der bemalte Kaffeefilter ganz getrocknet ist, schneidet man den oberen Rand mit einer Bastelschere leicht wellig ab, so dass dieser kleinen Wellen gleicht. Am unteren Rand des Filters schneidet man einen schmalen Spalt, der die Breite des Holzspatels haben sollte. (Hinweis: => Dieser Bastelschritt sollte ein Erwachsener durchführen, damit die Maße auch stimmen und alles funktioniert!)

Durch diesen Spalt schiebt man den Holzspatel und schiebt in so hindurch, das der untere Teil des Spatels unten als Griff bestehen bleibt. Das gefaltete Papierboot befestigt man mit Kleber an der oberen Spatelspitze.

Wenn der Kleber getrocknet ist, kann der Spielespaß beginnen und das kleine Schiff auf den Wellen „tanzen“, in dem der Spatel rauf und runter geschoben und dabei leicht bewegt wird.

Ein kleiner Tipp:
Noch lustiger wird es, wenn man dazu einen kleinen Vers aufsagt oder ein passendes Lied singt wie beispielsweise „Fährt ein Schiffchen übers Meer“ oder „Auf der Donau wolln wir fahren…“

Alle Bastelanleitungen für Kinder gibt es übrigens in diesem Ordner, alles Ideen zum Thema Spiel & Spaß werden in dieser Rubrik gesammelt, alles rund um den Sommer findet ihr in dieser Kategorie und andere kreative Sachen gibt es da.

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DIY Geschenkidee: Wenn der Sommer nicht kommt, stempel ihn dir!

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Im Sommer möchte man am liebsten täglich eine große Prise Sonnenschein samt blauem Himmel genießen. Doch nicht immer ist der Wettergott uns wohlgesonnen. Die Schulferien sind hier jedenfalls mit recht kühlen Temperaturen gestartet und die Sonne hat sich bislang nicht blicken lassen. Daher kam mir die Idee mit dem selbst gemachten Sommer-Notfall-Päckchen. Mit dem kann man sich den Sommer einfach nach Lust und Laune selber stempeln. Prima Idee, oder?

Das wird gebraucht:
Eine große Blanko Pappschachtel (ersatzweise eine Packung von langen Streichhölzern), weißer Tonkarton, bunte Stempelkissen, etwas Moosgummi, kleine Holzwürfel ohne Aufdruck (ca. 1 x 1 cm groß, erhältlich im Bastelladen), einen Bleistift, Kleber, eine scharfe Bastelschere und ein bisschen Fantasie

So wird’s gemacht:
Zuerst schneidet man aus dem Moosgummi in Größe der Holzwürfel, kleinere Quadrate. Auf denen zeichnet man sich mit Hilfe des Bleistiftes sommerliche Motive, die sich von der Form her gut stempeln lassen und nicht zu filigran sein sollten: Beispielsweise eine Sonne, Wolken, Gräser, Blüten, Wellen, ein Boot, Muscheln, Schmetterling o.ä.

Diese schneidet man aus und befestigt die Moosgummi Motive mit etwas Klebstoff auf den Holzwürfeln. Danach schneidet man aus dem weißen Tonkarton zwei Rechtecke, die von der Größe her als Rückwand in die Schachtel passen und als Deckel von Außen darauf.

Um die Lust auf den Sommer zu wecken und neugierig auf den Inhalt zu machen, stempelt man einfach nach Lust und Laune ein sommerliches Motiv auf den Tonkarton und lässt die Farbe gut trocken.

Anschließend kann man die Schachtel mit einem der Stempelbilder füllen. Wem es lieber ist, klebt das Bild einfach an der Rückwand fest. Dann die selbst gemachten Stempel darauf stellen, die Schachtel zuschieben und zu guter Letzt das zweite Stempelbild von oben auf den Deckel kleben.

Ein kleiner Tipp:
Wenn ihr keine solcher Holzwürfel findet, könnt ihre auch saubere Flaschenkorken mittig mit einem scharfen Messer zerteilen und diese als „Stempelgriff“ bekleben und nutzen. Das schont zudem den Geldbeutel!

Weitere klitzekleine Geschenkideen findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alle DIY zum Thema Sommer in dieser Rubrik, selbst gemachte Dekoideen zu unterschiedlichen Anlässen und Jahreszeiten gibt es in diesem Ordner und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle.

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DIY Upcycling Idee für den Kindergeburtstag: Selbst gemachte Spiel- und Beschäftigungsidee – kullernde Blumen

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Wie in der letzten Woche bereits angekündigt, folgt nach der upcycelten Geburtstagseinladungen eine lustige Spielidee für die kleinen Geburtstagsgäste. Für diesen Zweck habe ich mir ein kleines Geduldsspiel ausgedacht, das in dem fröhlichen Treiben für etwas Entspannung sorgen wird. Denn die ist auf einer solchen Feier immer sinnvoll, um in die tobende Meute mal einen Moment Ruhe zu bekommen.

Das wird gebraucht:
Pro Kind eine leere Streichholzschachteln, Zeitungspapier, Wasserfarbe, Borstenpinsel, evtl. einen Bleistift, Bastelschere, Bastelkleber, kleine Holzperlen, Kordel, eine große Lochzange, einen Mini Motivlocher „Blüte / Blume“, Buchstabenstempel samt Stempelkissen, dünne Pappe

So wird’s gemacht:
Einen Tag vor dem Geburtstag sollte man sich aus der Zeitung und der Wasserfarbe einen kleinen Schwung an Bastelpapier herstellen. Wie das geht, könnt ihr in dieser detaillierten Bastelanleitung noch mal genau nachlesen. Das ist wirklich kinderleicht und ein kostenloses Bastelmaterial, was sich auf vielfältige Weise einsetzen lässt.

Das Innere der Streichholzschachtel kleidet man mit blau bemaltem Zeitungspapier aus. Das stellt den Himmel da. Aus weiß bemaltem Papier kann man noch kleine Wolken ausschneiden und an den oberen Rand festkleben.

Aus grünem Papier, schneidet man etwas Gras mit langen Halmen. Mit Hilfe des Motivstanzers kann man 2-3 Blüten aus der gewünschten Farbe stanzen. Die Teile klebt man allesamt in das Innere der Schachtel hinein.

Bevor das Spiel beginnen kann, locht man mit Hilfe der Lochzange die kleinen Blüten mittig. In unserem Fall war es das kleinste Loch, was sich mit der Zange einstellen ließ.

Entsprechend der Anzahl der gelochten Blüten, legt man farblich passend kleine Holzperlen mit in die Schachtel. Durch hin und herbewegen der Schachtel, kullern die Perlen umher. Wer schafft es als erster all seine Perlen an der richtigen Stelle zu platzieren?

Um das äußere Teil der Schachtel kann man noch einen Streifen Papier als Bordüre kleben und mit etwas Kordel oder Geschenkband verzieren. So bekommen die Spiele eine passende Schutzhülle, in der die Perlen nicht verloren gehen!

Ein kleiner Tipp:
Dieses Spiel kann man natürlich auch in größerer Variante herstellen und dafür runde Käseschachteln verwenden, wie bei dieser Spielidee mit den rollenden Clownsnasen. Das ist für jüngere Kinder einfacher.

In der nächsten Woche gibt es die passende Partydeko 🙂

Weitere kreative Ideen zum Feiern mit Kindern ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alle Upcycling Ideen gibt es in diesem Ordner, mehr Spiel & Spaß in dieser Rubrik, mehr Grün dort und andere kreative Ideen gibt es da und auch an dieser Stelle.

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Mit Kindern basteln: Kastanien Fangbecher – Herbstliche Bastelidee mit Klorollen

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Der Herbst bringt uns nicht nur bunte Blätter und lässt selbst gebaute Drachen im Wind tanzen. Draußen in Wald und Flur findet man zu dieser Jahreszeit auch allerhand andere Naturschätze mit denen sich wundervolle Sachen basteln und machen lassen. Bei einem herbstlichen Spaziergang haben wir glänzende Kastanien gesammelt. Und da der Herbst sich auch manchmal von seiner nicht so schönen Seite zeigt und allerhand Regen mit sich bringt, habe ich heute eine tolle Beschäftigungsidee für Kinder für euch. Damit kommt keine Langeweile an Regentagen auf und außerdem ist fast alles benötigte Material umsonst. Toll, oder?

Das wird gebraucht:
Pro Fangbecher ein Stück Kordel, eine leere Klopapierrolle / Papprolle, eine Lochzange, Pinsel, Wasserfarbe, ein Glas mit Leitungswasser, eine Schere, ein Handbohrer / Kastanienbohrer, Kordel sowie optional bunte Papierreste zum Verschönern.

So wird’s gemacht:
Leere Papprollen werden bei uns stets gesammelt. Schließlich lassen sich damit allerhand tolle Sachen machen (wie beispielsweise herbstliche Eulen, eine lange Schlange, ein fröhliches Angelspiel, ein Adventskalender, Füchse, Geschenkverpackungen, lustige Drachen u.v.m.).

Für diese Bastelei werden diese als Spielbecher verwendet und zu diesem Zweck mit Wasserfarbe bunt angemalt. Das klappt mit ganz normaler Wasserfarbe prima.

Am unteren Rand drückt man mit der Lochzange ein kleines Loch in die Rolle. Nach dem Bemalen lässt man die Rollen gut trocknen. An der Heizung geht das ganz flott.

In der Zwischenzeit bereitet das Spielmaterial vor. Von der Kordel schneidet man ein etwa 20-30 cm langes Stück ab. Dann benötigt man eine Kastanie. In diese bohrt man mit dem Handbohrer mittig ein Loch. Durch dieses zieht man eines der Kordelenden und bindet einen dicken Knoten hinein, so dass die Kastanie fest darauf sitzt.

Ist die bemalte Toilettenpapierrolle trocken, zieht man das andere Ende der Kordel von Innen hindurch und steckt es durch das gestanzte Loch. Von Außen macht man in dieses Ende ebenfalls einen Knoten. Dann klappt man die mit Kordel versehene Hälfte um und die gegenüberliegende Seite darauf. So entsteht ein kleiner Becher und die Kordel wird verdeckt.

Jetzt kann das Geschicklichkeitsspiel beginnen. Wer schafft es zuerst seine Kastanie in dem gebastelten Pappbecher zu versenken?

Je länger die Kordel ist, desto kniffeliger wird es die Kastanie in der Papprolle verschwinden zu lassen. Probiert am besten aus, welche Länge für eure Kinder ideal ist.

Ein kleiner Tipp:
Die Pappröhren kann man mit kleinen, ausgestanzten oder auch gelochten Papierresten noch verschönern 🙂

Weitere Spielideen gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Herbst da, Bastelideen für Kinder dort, mehr Grün hier und andere kreative Sachen da und dort.

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DIY für Lieblingsspiele & den Urlaub: Abwaschbare Spielkarten – Laminieren mit dem Bügeleisen

Home / Sommer / DIY für Lieblingsspiele & den Urlaub: Abwaschbare Spielkarten – Laminieren mit dem Bügeleisen

Wer auf meinem Blog des Öfteren vorbei schaut weiß, dass wir gerne Spielen. Daher habe ich hier schon mehrfach Spiele vorgestellt.
Im Urlaub und auf Reisen mag ich Karten- und Würfelspiele sehr gerne. Die sind handlich und passen bequem in Koffer, Rucksack oder sonstiges Reisegepäck. Was hierbei allerdings das Spielvergnügen oftmals trübt, sind die zugehörigen Spielblöcke. Denn was tun wenn diese aufgebraucht sind? Bei einer großen Familie leider nicht selten der Fall. Die Ersatzblöcke sind nach meiner Erfahrung nicht nur unverhältnismäßig teuer (im Vergleich zum Preis des gesamten Spiels, wenn man dieses neu kauft), sondern auch nicht so leicht zu bekommen. Daher habe ich heute einen super praktischen Tipp für euch. Wir haben es ausprobiert und sind begeistert!

Das wird gebraucht:
Ein sauberes Geschirrtuch aus Baumwolle, ein Bügeleisen, Laminierfolie in Größe Din A6, Spielblöcke eurer Lieblingsspiele sowie wasserlösliche, abwaschbare Stifte.

So wird’s gemacht:
Ein Laminiergerät haben wir nicht, aber das braucht man hierfür auch gar nicht! Legt jeweils ein Blatt vom Spielbogen eurer Wahl mittig zwischen die Laminierfolie.

Dann klappt ihr die Folie wieder zusammen, legt ein sauberes, trockenes Geschirrtuch darüber und bügelt mit dem Bügeleisen darüber. Mit der Temperatur muss man etwas schauen. Es ist ähnlich wie bei den Bügelperlen, das kann je nach Material und Fabrikat variieren.

Wählt erst einmal eine leichte Temperatur und erhöht diese langsam. Die äußeren Ränder sollten auf jeden Fall fest zusammensitzen, so dass die Spielkarte im Inneren geschützt ist.

Von jedem Spiel kann man sich auf diese Weise für die gewünschte Mitspieleranzahl Karten herstellen. Beim Spielen trägt man die Ergebnisse dann mit einem Non-Permanent Stift ein und kann diese dann nach Spielende mit einem feuchten Tuch wieder entfernen.

Die laminierten Karten sparen nicht nur Geld und die Suche nach den Ersatzblöcken, sondern auch etliches an Papiermüll. Und das Beste daran – so kann man die Lieblingsspiele auch im Urlaub am Strand spielen. Sand, Sonnencreme und Wasserspritzer können dem Spiel dann nichts mehr anhaben 😉

Weiteres zum Thema Spiel & Spaß findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Verreisen hier, Ideen rund um den Sommer gibt es in diesem Ordner und andere kreative Ideen da und auch dort.

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DIY Bastelidee für die Ferien: Spielkarten für lange Autofahren – Beschäftigungsideen für unterwegs

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Wie versprochen verrate ich euch heute endlich, wofür ich die selbst genähte Spieltasche mit dem Auto genäht habe. Der Stoffbeutel sollte für die Urlaubsfahrt noch sinnvoll gefüllt und mit einigen Spielideen bestückt werden. Denn irgendwann lässt auch die Lust nach auf der Fahrt ein Hörspiel zu hören und es kommt Langeweile auf. (In diesem Blog Artikel findet ihr weitere Ideen für lange Urlaubsfahrten.)
Damit wir in dieser Situation das passende Gegenmittel zur Hand haben, kam mir die Idee mit der selbst gemachten Spiel-Kartei.

Das wird gebraucht:
Blanko Postkarten oder uniweiße Kartei Karten in der Größe Din A6, einen PC samt Drucker, bunte Bastelpapierreste (oder mit Wasserfarbe bemaltes Zeitungspapier), Bastelkleber, eine Schere.

So wird’s gemacht:
Als erstes überlegt man sich kurzweilige Spielideen und Aufgaben, die sich ohne Hilfsmittel auf einer Autofahrt (Zugfahrt, Schifffahrt, im Flugzeug o.ä.) umsetzen lassen. Die Ideen solltet ihr natürlich dem Alter eurer Kinder entsprechend anpassen. Bei Schulkindern kann man auch wunderbar kleine Matheaufgaben stellen, das Einmaleins abfragen, Straßenschilder lesen lassen und dergleichen.

Ich habe unsere Karten unter anderem mit folgenden Ideen bedruckt:

* Zähle 10 rote Autos

* Suche 5 Tiere am Straßenrand

* Wie viele Kilometer sind es bis zum nächsten Rastplatz

* Wie viele Reisebusse kannst du innerhalb der nächsten 5 Minuten zählen?

* Wie viele Wohnwagen entdeckst du in den nächsten 10 Minuten

* Wer sieht zuerst ein Fahrzeug, dass nicht aus Deutschland kommt?

* Wir spielen eine Runde Teekesselchen

* Wir spielen: „Ich sehe was, was du nicht siehst“

* Wer bin ich?

* Singe dein Lieblingslied

* Summe ein Kinderlied, das die anderen erraten müssen

* Welche Wörter beginnen mit “A”

* Jeder erzählt deinen Lieblingswitz

* Zähle soviele Obstsorten auf, die dir einfallen

* Suche 15 verschiedene Automarken und zähle sie laut auf

* Wir spielen ein Fingerspiel

* Wer entdeckt als erstes 5 rote Gegenstände während der Fahrt und kann diese nennen?

* Pfeiffe ein Kinderlied und die anderen müssen es erraten

* Zähle alle Märchen auf, die du kennst

* Nenne alle Märchen, in denen ein Tier vorkommt

* Welche Märchen kennst du, in denen es eine Prinzessin gibt

* Welche Vogelarten fallen dir ein?

* Wieviele Länder kennst du und kannst sie aufzählen

* Zähle 5 Sänger und 5 Sängerinnen auf

* Nenne mindestens 5 Walt Disney Filme

* Nenne 10 verschiedene Baumarten

* Zähle alle Blumensorten auf, die du kennst

* Welche Tiere leben im Wasser

* Wen und was kann man alles am Strand entdecken

* Zähle alle Berufe ein, die dir einfallen

* Wer kann innerhalb von 2 Minuten die meisten Städte aufzählen

* Zählt der Reihe nach Obstsorten auf, wer keine mehr weiß, scheidet aus

* Wieviele verschiedene Sportarten kennst du? Zähle sie auf!

* Nenne alle Vornamen die mit dem Buchstaben “N” beginnen

* Was gibt es im Wald?

Ein kleiner Tipp: Die fertig gestalteten Aufgaben verwahrt man entweder in einem selbst genähten Stoffbeutel oder einer kleinen Schachtel auf, die in die Rücksitztasche des Autos passt. So hat man die Karten stets zu Hand und sie gehen nicht verloren!

Weitere Spielideen für Kinder findet ihr übrigens in dieser Blog Kategorie, alles zum Thema Verreisen gibt es in diesem Ordner, spannende Ausflugsziele hält diese Rubrik für euch bereit und andere kreative Sachen gibt es an dieser und jener Stelle.

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Komm und spiel mit mir! Ein farbenfrohes Würfelspiel für die ganze Familie „Noch mal!“

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Kennt ihr das Würfelspiel namens „Noch mal!“? Wie auch die meisten anderen Spiele Vorstellungen hier auf meinem Familienblog, ist auch dieses Spiel schön klein und handlich. Also ideal um es mit in die Ferien und auf Reisen zu nehmen. Im Rucksack, dem Handgepäck oder auch dem Koffer bleibt hierfür auf jeden Fall Platz. Sogar die passenden Stifte sind enthalten. Auf diese Weise sorgt das Spiel auch unterwegs für fröhlichen Würfelspaß. Also ran an die Würfel und der Spaß kann beginnen 😉

So ganz einfach ist es leider doch nicht, denn vorab muss man sich doch etwas durch die Spielanleitung kämpfen und mit dem Spielblatt vertraut zu machen. Wir spielen zwar oft und gerne, aber die Anleitung hat es in sich. Es gibt hierbei eben allerhand Dinge und Regeln, die beim Spiel als solches beachtet werden müssen. Aber wenn man begriffen hat, wie es funktioniert, macht es wirklich riesig Spaß und schon nach den ersten Durchgängen wird jeder seine eigene Spieltaktik beim Ankreuzen entwickeln. Wobei natürlich auch immer etwas Würfelglück dazu gehört 🙂

Jeder Spieler erhält ein Spielblatt mit farbig markierten Feldern und Buchstaben. Ziel des Spieles ist es durch das Abkreuzen von Feldern möglichst viele Punkte zu erreichen. Dazu wird mit den sechs Würfeln Reihum gewürfelt. Die weißen Würfel zeigen hierbei wahlweise eine der 5 vorhandenen Farben: Gelb, Orange, Pink, Grün, Blau oder ein schwarzes Kreuz, das als Joker gilt. Die schwarzen Würfel bestimmen den genauen Wert: 1,2,3,4,5 oder ein Fragezeichen als Joker.

Derjenige, der an der Reihe ist, darf sich eine beliebige Farb – Zahlenkombi aus deinem Wurf auswählen und auf seinem Zettel notieren. Die 2 übrig gebliebenen Kombinationen stehen den anderen Mitspielern zur Verfügung. Ähnlich wie bei dem Spiel „Qwixx“ spielt man sozusagen gleichzeitig. So kommt keine Langeweile auf bis man wieder an der Reihe ist.

Wer zuerst eine der Spalten A bis O komplett mit Kreuzen versehen hat, erhält Punkte. Ebenso, wenn man eine Farbe schließt, in dem man auf seinem Spielblatt das letzte Feld dieser Farbe abkreuzt.

Angekreuzt werden dürfen immer nur unmittelbar aneinander angrenzende Felder. Hierbei sollte man auch die Felder mit dem Stern im Blick haben. Denn jeder am Spielende nicht angekreuzte Stern bedeutet zwei Minus Punkte.

Benutzt man beim Ankreuzen einen Joker, kostet dies einen Punkt. Insgesamt stehen jedem Spieler 8 dieser Punkte zur freien Verfügung. Übrig gebliebene Joker, die bis zum Spielende nicht genutzt wurden, zählen dagegen einen Punkt.

Weiteres zum Thema Spiel & Spaß findet ihr übrigens in dieser Rubrik.

Für den Artikel wurde mir von Schmidt Spiele auf meine Anfrage hin ein kostenloses Rezensionsexemplar des Spieles zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank dafür.

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Spiel-Tipp: Der Klassiker unter den Würfelspielen als Spielvariante „Kniffel Extreme“ – auf die Würfel, fertig, los!

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Das Würfelspiel Kniffel kennt wohl jeder. Das dürfte bei mir eines der ersten Gesellschaftsspiele gewesen sein, das wir als Familie gemeinsam gespielt haben. Auch meine Kinder kennen Kniffel als Würfelspiel, da es uns in Familienurlauben oftmals begleitet. Die Würfel nehmen im Koffer nicht viel Platz weg und auch zum Spielen selbst reicht ein kleiner Tisch oder notfalls auch der Fußboden prima aus.

Nun gibt es den Spieleklassiker in einer ganz neuen Variante. Und die sorgt nicht nur für reichlich Stimmung beim Spielen, sondern peppt das altbekannte Spiel auch frisch auf. Wem also die herkömmliche Variante nach dem xten mal Spielen zu langweilig geworden ist, wird damit wieder richtig Spaß haben die vielen Würfel rollen zu lassen.

Da auch diese Kniffel Variante so schön handlich ist und in der kleinen Metallbox bestens aufgehoben, möchte ich euch das Kniffel Extreme vorstellen. Neu hierbei ist, dass es nicht nur die 5 weißen Sechser-Würfel als Spielmaterial gibt, sondern einen weiteren Zehner-Würfel in rot. Schon diese Tatsache allein macht das Spiel weitaus spannender als die bislang bekannte Version. Und Kniffel als solches kommen während des Spielverlaufs dadurch auch deutlich öfter vor.

Ein kleiner Wehrmutstropfen – bei Kniffel Extreme gibt es für weitere gewürfelte Kniffel keine Extrapunkte. Dafür jedoch als Sonderaufgabe den Kniffel Extreme. Bei diesem müssen also gleich 6 Würfel dieselbe Ziffer aufweisen! Wer dies schafft, erntet fette Punkte!

Doch nicht nur der Kniffel Extreme existiert, sondern auch weitere Aufgaben wie beispielsweise „Zwei Paare“, „Drei Paare“, „Zwei Dreier“, „Großes Fullhouse“, „Highway“, “10 Punkte oder weniger”, “33 Punkte oder mehr” sowie die “Super Chance”. Diese Aufgaben stellen die Spieler vor so manche Herausforderung. Als kleinen Bonus bekommt jeder Spiele zu Beginn drei Joker (rote Spiel Chips), die er während eines Spielzugs einsetzen kann. In dem Fall bekommt der betreffende Spieler einen vierten Wurfversuch.

Auch im oberen Bereich, in dem man möglichst viel von 1,2,3,4,5 und 6 würfeln muss, gibt es eine Veränderung. Hier muss jeder Spieler auf mindestens 73 Punkte kommen, erhält dafür jedoch auch als Bonus stolze 45 Punkte.

Die neue Spielversion finde ich rundum gelungen und spiele diese wirklich ausgesprochen gerne. Einziger Nachteil, die Spielrunden dauern ihre Zeit, da es eben deutlich mehr Aufgaben zu würfeln gibt. Aber es macht auch deutlich mehr Spaß, da man viel mehr Möglichkeiten hat.
Kennt einer von euch Kniffel Extreme bereits? Wie gefällt euch diese Spielvariante?

Weiteres zum Thema Spiel & Spaß findet ihr übrigens in dieser Rubrik.

Zum Schluss ein Dank an Herrn Jokisch von Schmidt Spiele für das Rezensionsexemplar sowie die Erlaubnis die Fotos zu diesem Spiel hier veröffentlichen zu dürfen!

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Leben mit Kindern: Wenn ich morgens früh aufstehe… Von Morgenmuffeln & frühem Aufstehen

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Vor ein paar Tagen erzählte eine Freundin von dem morgendlichen „Kampf“ die Kinder zu wecken. Mehr als 30 Minuten lang würde sie benötigen ihre Tochter aus dem Bett zu bekommen. Auch bei anderen Familien liegen bereits am frühen Morgen die Nerven blank. Lustigerweise gibt es zwar unzählige Ratgeber und Bücher zum Thema „Einschlafen“, aber mir ist kein einziges Werk bekannt, in dem es um das Aufstehen und die damit verbundenen Probleme geht.
Während der eine von uns bereits kurz bevor der Wecker klingelt gut gelaunt aus den Federn hüpft, dreht sich ein anderer noch zigfach um und mag einfach nicht wach werden.
Ein Patentrezept für das morgendliche Aufstehen kann ich euch zwar auch nicht liefern, aber allerhand Erfahrungen in unserem Familienleben mit vier Kindern. Vielleicht ist der ein oder andere Tipp für euch ja hilfreich.

Ein neuer Tag beginnt
Morgens aufzustehen bereitet vielen Kindern wenig Freude. Wahre Morgenmuffel brauchen ihre Zeit um wach zu werden. Vielleicht hilft etwas gute Laune, denn die ist ja bekanntlich anstecken. Wenn ihr morgens ein fröhliches „Guten Morgen“ ins Kinderzimmer schmettert, steckt dies vielleicht den einen oder anderen Miesepeter an.

Bin ich aufgewacht und die Sonne lacht…
Singt ihr gerne? Singen kann hervorragend schlechte Laune am Morgen vertreiben. Und wenn ihr noch ein tolles Aufwecklied kennen, das des Tag einläutet – noch viel besser!
Meine jüngste Tochter liebt Musik. Und gerade in den ersten Wochen, die sie auf der Welt war, begann sie den Morgen mit Geschrei. In solchen Fällen hat ein kleines Lied oftmals wahre Wunder bewirkt.

Kleines Morgenkonzert
Es ist mittlerweile lang her, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran: Auf einer Ferienfreizeit wurden wir morgens von den Betreuern geweckt. Dabei fällt es gerade nach geselligen Abenden sehr schwer aufzustehen. So haben die Betreuer sich samt Gitarren auf dem Flur platziert, alle Zimmertüren der Jugendherberge geöffnet und gemeinsam musiziert!
Natürlich ist im Alltag nicht immer Zeit für so etwas, aber wenn man bedenkt wie lange man oftmals braucht ein Kind zu wecken, macht es ein kleines Lied auf der Gitarre o.ä. auch nicht schwieriger. Alternativ tut es sicher auch lustige Musik aus dem Rekorder – eine praktische Alternative für alle, die nicht selbst singen möchten!

Ein total verrückter Morgen
Warum nicht mal einen Tag mit verrückten Ideen beginnen. Spiel und Spaß lieben die Kinder und vor allen Dingen, macht ein lustiges Lachen vieles leichter. So mit Sicherheit auch das Aufstehen! Also stellt euch vor, es ist ein ganz verrückter Morgen. Ihr geht ins Kinderzimmer und ruft: „Guten Morgen, aufstehen Ihr Lieben!“ Na, tut sich was? Nein? Dann probiert es doch mal auf Englisch, Französisch oder einer Phantasiesprache! Brummt wie ein Bär, lispelt das „Guten Morgen“, stottert, die Kinder mögen bitte aufstehen, singt, flüstert oder meckert es wie eine Ziege… Das macht allem riesigen Spaß und vor allen Dingen macht dieses Herumblödeln mit Sicherheit alle Familienmitglieder hellwach!

Aufgepasst, das Kitzelmonster geht um
Kennt ihr das Kitzelmonster? Ein freches, ungestümes Monster das nur Quatsch im Kopf hat. Am liebsten kitzelt es natürlich. Mit Vorliebe Kinder, die zu müde zum Aufstehen sind. Erst zwickt und zwackt, das kleine Kitzelmonster, mal hier dann dort. Immer mehr und mehr … Bis die Kinder vor lauter Lachen mit einem Mal hellwach sind!

Es war einmal eine Prinzessin Dornröschen…
Welches Mädchen wünscht sich nicht mal eine richtige Prinzessin zu sein, wie im Märchen? Wie wäre es mit Dornröschen. Die hat 100 lange Jahre geschlafen und war daher mit Sicherheit genau so müde, wie eure Lieben, die mal wieder gar nicht wach zu kriegen sind. Lasst die Kinder zu kleinen Prinzessinnen werden, die ausgiebig wach geküsst werden müssen. Jede Stelle, die noch müde ist wird mit einem Gute Morgen Kuss geweckt – einfach zauberhaft!

Guten Morgen, aufgewacht!
Wenn es nicht gerade Winter ist und es morgens heller ist, dann wirkt es wahre Wunder die Sonne einmal „herein“ zu lassen. Dann heißt es Vorhänge zur Seite (oder Rollos hoch), Fenster weit auf und ein fröhliches „Guten Morgen, aufgewacht! Aufgewacht, die Sonne lacht!“ So fällt es einem wirklich leichter aus dem Bett zu springen und sich auf den Tag zu freuen. Wenn es draußen in Strömen regnet, ist dies natürlich nicht so verlockend und man sollte eher zu einer anderen Aufweckidee greifen!

Ein Wecker wirkt wunder
Es gab mal Zeiten, da wirkte bei unseren Kindern leider nichts was das Aufstehen beschleunigen konnte. Bis wir für die Kinder einen Wecker angeschafft haben. Und siehe da, das Aufstehen war kein Problem mehr.
Kleiner Tipp:
Für diejenigen, denen selbst der Wecker beim Aufstehen nicht hilft: Der Wecker wird am Abend gestellt und ein anderer versteckt ihn im Zimmer. Damit das „Summen“ einem nicht den letzten Nerv tötet hilft nur eins – schnell aus dem Bett und den Wecker suchen…

Wer ist als Erster fertig?
Manchmal findet ein Wettstreit großen Anklang. Nicht immer, aber ab und an ist dies sicher ein Trick kleine Morgenmuffel dazu zu bekommen, sich zu beeilen. Vielleicht weckt ihr die kleine Rasselbande mal mit den Worten: „Wer als erstes angezogen am Tisch sitzt darf sich das größte Hörnchen aussuchen!“ Sollte das zu Streitigkeiten führen (die man so früh am Morgen so gar nicht gebrauchen kann) schaffen Sie andere Anreize. Wer als erstes fertig ist, darf die Kerze am Tisch anzünden, die Lieblingsmarmelade auf den Tisch stellen, die Haustür auf dem Weg zum Kindergarten / Schule abschließen o.ä.

Kleine Morgengymnastik um alle aufzuwecken
Bei unseren Kindern gab es ein tolles Kinderlied, das hier wirklich ein Hit war. Es begann so: „Hallo und guten Morgen, so beginnt bei uns der Tag, ich mach euch das mal vor und wer will macht’s nach …“
Dieses Lied kann man hervorragend umdichten und beliebig erweitern. So könnte man beispielsweise eine nette Frühgymnastik daraus entstehen lassen.
Derjenige, der das Lied anstimmt macht gleich im Anschluss eine Bewegung vor. Zum Beispiel sich Recken und Strecken. Alle anderen machen mit, das ist ja klar. Dann ist der nächste an der Reihe und überlegt, wie man die Müdigkeit am besten vertreiben kann (Gähnen, Hüpfen, sich gegenseitig wachkitzeln etc.). Wieder machen alle mit. Bis schließlich jeder einmal an der Reihe war und jeder putzmunter ist.

Wie sieht es denn bei euch aus – läuft das Wecken in der Früh ganz einfach und harmonisch ab oder gibt es hierbei auch Reibereien?

Weitere Artikel zum Leben mit Kindern findet ihr in der Rubrik Familie.

Ein ganz herzlicher Dank an meine liebe Kollegin Susanne Krauss, die mir erlaubt hat ihre Illustrationen aus unseren gemeinsamen Bilderbüchern zu verwenden 🙂

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