Selbst gemachte Adventskalender – Kreative Bastelideen für Groß und Klein

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Der Herbst hat begonnen und zeigt sich derzeit eher von seiner ungemütlichen Seite: Viel Regen, grauer Himmel und kühlen Temperaturen. Aber das hat auch was für sich. Denn solche Tage kann man wunderbar mit kreativen Ideen füllen. Die vertreiben nicht nur die Zeit, sondern helfen auch dabei das traute Heim zu verschönern. Wie wäre es daher mit selbst gemachten Adventskalendern? Bis zum ersten Dezember ist es zwar noch etwas hin, aber dafür bleibt genug Zeit um entspannt und in aller Ruhe zu Basteln, Werkeln und die Kalender mit tollen Kleinigkeiten zu füllen!

So ziemlich genau vor zwei Jahren kam meiner Kollegin Susanne Krauss und mir der Gedanke zu einem neuen Buchprojekt: Adventskalender! Die Idee war schnell geboren und so habe ich etliche Wochen damit verbracht mir Ideen auszudenken und in die Tat umzusetzen. So fertigte ich einige der Kalender an und schickte sie meiner Kollegin für ein Shooting. Leider lies sich die Idee zu guter Letzt nicht gemeinsam verwirklichen.

Dennoch freue ich mich diese Idee nach so langer Zeit nun doch als fertiges Buch in den Händen halten zu können. Dieses Buchprojekt, das für eine ganz neue Buchreihe gedacht ist, war auch für mich als erfahrene Autorin absolutes Neuland. Hierzu musste ich nicht nur die Ideen liefern und die detaillierten Anleitungen und Texte zu Papier bringen, sondern die entsprechenden Adventskalender alle anfertigen. Allein das Material zu beschaffen war schon eine Aufgabe für sich. Denn schließlich sollten die Ideen allesamt im Detail fotografiert werden und ansprechend aussehen. Dem Verlag war es wichtig die Anfertigung in Step by Step Bildern festzuhalten. Das hieß für mich nicht nur jeden der Adventskalender 24 mal zu basteln, sondern auch noch weitere Exemplare bei der „Entstehung“.

Die Mühe hat sich in jedem Fall gelohnt, denn das Buch steckt voller Ideen und stimmungsvollen Fotos, die schon jetzt richtig Lust auf die Weihnachtszeit machen! Wer neugierig ist, kann hier einen Blick in das Buch werfen. Und all diejenigen, denen es jetzt in den Fingern juckt, den wünsche ich ganz viel Freude beim Basteln!

Adventskalender_Cover

Das Buch heißt „Selbst gemachte Adventskalender – Kreative Bastelideen für Groß und Klein“ und ist beim Blooms Verlag mit der ISBN 978-3800182756 erschienen.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

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Ein klitzekleiner Wintergruß

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Nachdem wir die Ferien in vollen Zügen genossen haben, wir jetzt wieder kräftig gewerkelt. Neben allerhand Dingen für ein neues Buchprojekt, vor allem Kreatives für kleine Kinderhände. Und genau diese haben die Idee für unsere “Winterpost” geliefert. Angefangen hat es mit einem kleinen Pinguin auf einer Eisscholle…

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Das wird gebraucht: Eine leere Streichholzschachtel, ein Stück unifarbenes Geschenkpapier, Kleber, eine Schere, etwas Styropor, weißes Papier, Buntstifte, Pinsel, blaue Wasserfarbe und ein kleines Glas mit Wasser

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So wird’s gemacht:
Dieser gefiel mir so gut, dass ich eine Weile überlegt habe, wie man ihn am besten in Szene setzen könnte. So ausgeschnitten auf dem Papier ist er doch recht klein. Da kam mir spontan die Idee, damit einen kleinen Wintergruß zu gestalten.

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So pinselten wir unsere Streichholzschachteln (den inneren Schachtelteil!) mit Farbe aus. Wo ich mit einem leuchtenden Blau hantierte, nahm meine Tochter mehrere Blautöne, was durch die leichten Schattierungen noch schöner aussah. Während die Schachteln auf der Heizung trocknen durften, schwang meine Jüngste den Stift und zeichnete auf ein weißes Blatt Papier allerhand Pinguine.

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Anschließend suchten wir uns die schönsten Tiere davon aus. Diese habe ich ganz vorsichtig mit der Schere ausgeschnitten und am unteren Rand ca. 1 cm breit Platz gelassen. Der Schachtelgröße entsprechend haben wir uns kleine Eisschollen aus dem Styropor geschnitten, dass wir von aus einer alten Verpackung im Keller hatten. Das Styropor lässt sich auch mit den Händen noch etwas bearbeiten, was die Eisschollen plastischer wirken lässt.Ping 5

Wenn die bemalten Schachteln getrocknet sind, kann man das untere Ende des Pinguins umklappen und mit Klebstoff versehen. So platziert man ihn in der Schachtel und klebt die Styropor Eisschollen davor, daneben oder dahinter.

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Jetzt braucht die äußere Schachtel noch eine winterliche Verkleidung. Wir haben diese einfach in einen schmalen Streifen Geschenkpapierrest gewickelt und um die Schachtel geklebt.

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Ein kleiner Tipp: Wer mag, kann die Schachtel noch beschriften und so einen winterlichen Gruß daraus machen!

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Unsere Pinguine schicke ich heute zum Creadienstag 🙂
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Willkommen im Januar

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Das neue Jahr hat begonnen und die Ferien sind hier seit zwei Tagen vorbei. Somit erwacht bei uns der Alltag langsam aus dem „Winterschlaf“. Daher wünsche ich euch ein rundum glückliches, gesundes und harmonisches Jahr 2014, das hoffentlich reichlich Sonnenschein und eine große Portion an erfreulichen, wohltuenden Lichtblicken für alle von Euch bereit halten wird.

Aussicht 1

An dieser Stelle möchte ich mich noch über die liebe Weihnachtspost, die vielen Mails und Grüße zum Jahreswechsel bedanken, über die ich mich ausgesprochen gefreut habe.

Da ich derzeit mitten in einem neuen Buchprojekt stecke, dessen Abgabetermin in Kürze ansteht, war es hier in den letzten Wochen ruhig. Nun ist das Ende des Projekts in greifbarer Nähe, so dass ich hoffentlich wieder etwas mehr Zeit für diesen Blog finde.

Bis dahin heiße ich den Januar herzlich willkommen und wünsche euch allen ein ganz entspanntes Wochenende mit viel winterlichem Himmelblau und schönen Aussichten…

Liebe Januargrüße,

Sabine

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Von Wintersternen & Erdnussketten

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Damit alle sehen können, dass ich die Dinge von denen ich in meinen Büchern schreibe auch wirklich ausprobiere und umsetze, gibt es heute mal ein DIY für all diejenigen, die gerne werkeln. In meinem Buch Heute schneit‘s im Gruppenraum aus dem Cornelsen Verlag ist dies als Idee und Anregungen enthalten, jedoch ohne detaillierte Anleitung. Da der Winter uns dieses Jahr fest im Griff hat, passt die Idee hervorragend. Eine umfassende Rezension zu diesem Buch findet man übrigens auch hier.

Das wird gebraucht:
Plätzchenausstecher, Alufolie, Kokosfett, etwas Vogelfutter, frische Erdnüsse mit Schale, eine Nadel, Nylongarn

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So wird’s gemacht:
Als erstes müssen die Ausstecher präpariert werden. Dazu schneidet man ein größeres Stück Alufolie ab und faltet es so, dass es mindestens doppelt liegt und nicht reißt. Nun legt man mittig den gewünschten Ausstecher darauf, wir haben uns für Sterne entschieden, und knickt die überstehende Alufolie am äußeren Rand nach oben bzw. drückt diese Außen fest zusammen. Dasselbe macht man bei den restlichen Ausstechern, der gewünschten Anzahl entsprechend. Nun füllt man den Ausstecher bis zum Rand mit etwas Vogelfutter. Das klappt recht gut mit einem kleinen Löffel. Dann erwärmt man in einem Topf das Kokosfett und füllt das flüssige Fett vorsichtig (!) in die vorbereiteten Förmchen.
Wir haben alles in den Kühlschrank gestellt, damit das Fett wieder hart wird. Es klappt aber auch, wenn man dies über Nacht an einem kühlen Ort ruhen lässt. Ist das Fett wieder ganz fest, trennt man die Vogelfutterfiguren vorsichtig auf der Form. Das klappt durch das Fett problemlos. Nun zieht man mit der Nadel jeweils einen Nylonfaden durch den Körnerstern und bindet diesen ohne zusammen. So kann man die selbstgemachten Sterne draußen im Garten an einen Busch oder Baum hängen. Wir haben diese recht hoch und am äußeren Rand von dünnen Zweigen gehängt, damit keine Katzen, Marder o.ä. an das Futter oder die futternden Vögel kommen kann.

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Eine weitere Idee sind Erdnussketten, die meine Töchter eifrig gefädelt haben. Dazu braucht man frische Erdnüsse mit Schale, eine dickere Nadel sowie Nylongarn. Auf das Garn fädelt man nach und nach die Erdnüsse. Am besten zieht man Nadel & Faden mittig durch um nicht auf eine Nuss zu treffen. Ist die gewünschte Länge erreicht knotet man das Garn oberhalb zusammen. Diese Ketten lassen sich ebenfalls in einen Baum hängen.

Erdnusskette 1

Übrigens sind die Wintersterne und Erdnussketten nicht nur ein netter Augenfang im kahlen Winter sondern auch eine willkommene Beschäftigung für nasse, graue Wintertage!

Erdnusskette 3

P.S.: Unsere Sterne hängen schon eine Weile und sind somit fast weggepickt…
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Tipps gegen den Winterblues…

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Von allen Seiten hört man mittlerweile, dass der Winterblues sein Unwesen treibt. Alles sehnt sich nach dem Frühling, der aber rein kalendarisch gesehen noch längst nicht da ist. Ich selbst bin  ein absoluter Winterfan und kann mich an dem vielen Weiß so gar nicht satt sehen. Manchmal wünsche ich mir dort zu wohnen, wo wirklich viel Schnee liegt. Dennoch kann ich nachvollziehen, dass bei Vielen der Wunsch nach etwas mehr Sonne und Farben groß ist. Aus diesem Grunde gibt es heute mal ein paar Ideen und Tipps, die hoffentlich gegen den drückenden Winterblues helfen und ein kleiner Lichtblick für all diejenigen sind, die so gar nicht länger auf den Frühling warten können. Los geht’s:

Winterblues Zapfen

* Den Winter nehmen wie er ist: Der Kalender zeigt an, es ist Winter, daran lässt sich durch nichts etwas ändern. Auch Nörgeln hilft da in keinster Weise weiter, ganz im Gegenteil. Das drückt die Stimmung nur noch mehr und macht schlechte Laune. Darum mein Tipp – genieß den Winter einfach wie er ist. Falls das nicht klappt, einfach mal überlegen, was den Winter denn ausmacht! Was ist so besonders an dieser Jahreszeit und was gibt es nur dann, wenn es wirklich Winter ist? Da fallen wir auf Anhieb viele Sachen ein: Lustige Schlittenfahrten, einen dicken Schneemann bauen, eine vergnügte Schneeballschlacht, ein gemütlicher Spaziergang durch die winterliche Landschaft, der einen durchatmen lässt, ein ruhiger Nachmittag mit heißem Tee und leckeren Plätzchen, die frische, kühle Luft im Winter, die im Nu einen freien Kopf macht, kuschelig auf dem Sofa sitzen in aller Ruhe lesen, malen, basteln, nähen, Briefe schreiben und die Dinge tun, die Drinnen gemacht werden und zu denen man an warmen Sommertagen, wenn es einen nach Draußen zieht, keinerlei Lust hat!

Winterblues Wald

* Der Winter ist meist kalt und grau – kein Problem, einfach ein paar „warme“ Gedanken machen und dem kühlen Grau da Draußen gedanklich eine Weile entfliehen. Dazu fällt mir der Bilderbuchklassiker „Frederick“ von Leo Lionni ein. Die kleine Maus sammelt Sonnenstrahlen für kalte Wintertage. Einfach Augen zu und einen Moment davonträumen, eine Fantasiereise unternehmen und dabei neue Kraft sammeln. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Winterblues Herz

* Der Winter ist schön, warum nicht mal diese Jahreszeit in seiner ganzen Schönheit betrachten? Man muss ihm nur mit offenen Augen begegnen: Letzte Woche bei einem morgendlichen Spaziergang war ich vollkommen fasziniert von dem Wald. Ich hatte die Kamera mit dabei und habe jeden zweiten Baum von unten aus in Richtung Himmel fotografiert. Das war so wunderschön zu sehen, wie unterschiedlich und einzigartig jeder Baum ist, die Form der Zweige und Äste zu sehen und ihren Unterschied auszumachen. Das war mir bislang so noch nie aufgefallen. Ebenso den Frost, der sich wie ein Schleier über Wiesen und Felder legt, der eiskalte Morgennebel, kleine, gefrorene Wassertropfen an kahlen Zweigen, große Eiszapfen… All das macht den Winter zu etwas Besonderem!

Winterblues Wipfel

* Abwarten & Teetrinken: Warten kann so lange dauern und sich dahin ziehen wie zähes Kaugummi. Dann doch lieber die Zeit für schöne Dinge nutzen! Wie wäre es mit einem gemütlichen Nachmittag mit der besten Freundin? Die Kinder können spielen und man selbst kann bei einem warmen Tee oder Kaffee endlich mal wieder in aller Ruhe plaudern und sein Herz ausschütten.

Winterblues himmel

* Trist und grau – nein, kunterbunt! Der Winter ist zu weiß, zu grau, schlichtweg zu farblos – kein Problem, dem kann man Abhilfe schaffen. Denn dann sorgt man eben Drinnen für willkommene Abwechslung und entsprechende Farbtupfer. Ein paar frische Blumen in der Vase, Zweige, in die man bunte Anhänger hängt, bunte Tischsets und dergleichen bringen die gewünschte Farbe und machen gute Laune. Also nicht länger Trübsal blasen, sondern ans Werk gehen!

Winterblues schnee

* Der Winter ist kalt – ja, so ist es wohl meistens. Aber frieren muss man nun auch nicht. Ein dicker Wollpulli, selbst gestrickte Socken oder eine kuschelige Decke spendet Wärme und sorgt für Gemütlichkeit. Zur Not helfen sicher auch ein paar Gedanken an den bevorstehenden Frühling und Sonnenschein (s.o.)!

Winterblues gras

* Nur nicht hängen lassen – es gibt keinen Grund Trübsal zu blasen. Und der Wintersmüdigkeit kann man aktiv entgegenwirken, in dem man sich einmal am Tag ausgiebig bewegt oder Dinge tut, die einem Freude machen, die man gerne tut. Ob im Verein, im Fitnessstudio oder beim Spazierengehen, Bewegung tut gut und man kommt auf andere Gedanken! Oder wer sich nicht gerne bewegt kann auch anders für Abwechslung sorgen und einen Kino Besuch in Angriff nehmen, sich Verabreden, Freude zum Essen einladen oder den nächsten Urlaub planen. Dabei kommt man sicher schnell auf andere Gedanken!

* Und wem all die Tipps nicht helfen, dem sei zu guter Letzt zum Trost gesagt: Der nächste Frühling kommt bestimmt!

Winterblues moos
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Februar Bilder

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Das Jahr hat erst vor einigen Wochen begonnen und somit bleibt mir zum Glück noch Zeit mich in das spannende Projekt von Tabea Heinicker einzureihen, dass sie ins Leben gerufen hat: 12tel Blick. Bei dieser Idee geht es darum in allen zwölf Monaten diesen Jahres einen bestimmten Punkt im Blick zu haben und dessen Wandel im Laufe des Jahres zu beobachten. Da ich der Meinung bin, dass auch die kleinen Dinge im Leben wichtig sind und man öfter mal „entschleunigen“ und innehalten sollte, gefällt mir die Idee ausgesprochen gut. Vor allem, weil man im Alltag viel zu oft von Zeit geplagt von einem Termin hin und her hetzt. Dabei gibt es soviel Schönes zu entdecken. Man muss nur bereit dafür sein und mit offenen Augen durch das Leben laufen.

Mittwoche 3

Spontan habe ich mir ein Stück Wald ausgeschaut, dessen Foto mich im Januar sehr angesprochen hat. Jedoch hatte ich große Schwierigkeiten genau diese Stelle wiederzufinden, da ohne die wahren Schneemassen alles vollkommen anders aussieht. So grau und trostlos. Ich hoffe sehr, dieses Motiv bekommt im nächsten Monat ihren Charme zurück…

12tel Blick Januar Fabruar 2013 richtig
Heute Vormittag bin ich eine morgendliche Runde gegangen. Es war wieder winterlich kalt, wie es sich für die Jahreszeit ja eigentlich auch gehört, aber wunderschön. Da ich heute Morgen ausnahmsweise ganz allein unterwegs war, habe ich mir spontan meinen Fotoapparat geschnappt, der als treuer Begleiter mit dabei durfte. Allerdings sind meine Finger halb erfroren, weil ich ständig fotografiert habe um die Morgensonne, den winterlichen Himmel, den Reif auf Moos, Steinen, Blättern u.a.m. einzufangen…

Tür Jacobi Januar Februar

Es gab soviel Kleinigkeiten zu entdecken, die mich total fasziniert haben. Hier und da konnte man tatsächlich schon den Frühling erahnen, da manche Büsche bereits die ersten grünen Blätter zeigten, wenn auch nur ganz zaghaft. Besonders schön fand ich die kleinen Wassertropfen, die als Mini Eiszapfen Zweige, Knospen und eine Hecke zierten. Und die ich bedauerlicherweise mit meiner Kamera kaum einfangen konnte, da ich fototechnisch leider so gar keine Fachfrau bin und die Bilder sich trotz etlicher Versuche nicht so recht scharf stellen wollten.

Mittwoche 2

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Eisige Winterstatuen

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Hand

Bevor der Winter verschwindet möchte ich alle, die sich nach dem Frühling sehnen, etwas trösten: Genießt den Winter, so lange er noch da ist. Denn diese Idee kann man nur dann umsetzen, wenn es wirklich richtig schön kalt ist:

Hier war es in der letzten Woche so herrlich schön winterlich. Draußen war alles weiß, der Schnee blieb zur Abwechslung mal liegen und die Temperaturen waren entsprechend kühl. Da nicht nur ich den Winter liebe, sondern auch meine Jüngste, spielte sie den Nachmittag über im Garten und freute sich an der Winterlandschaft. Irgendwo zwischen dem Schnee lag im Garten noch ein Sandförmchen, dessen Inhalt natürlich gefroren war. Nach einigen Versuchen ließ sich die „Eisfigur“ aus dem Förmchen lösen und zum Vorschein kam ein lustiger Eismann, der Ähnlichkeit mit einem Schneemann hatte. Da meine Tochter im Kindergarten derzeit an einem Museums- bzw. Kunstprojekt teilnimmt, kam uns ganz spontan die Idee „Eisige Winterstatuen“ zu schaffen, die den Garten der Jahreszeit entsprechend schmücken sollen. Das Tolle daran, es ist kinderleicht und gelingt einfach jedem! Und so geht’s:

Das wird gebraucht:

Winterliche Temperaturen möglichst unter Null Grad, saubere Sandförmchen oder kleinere Backformen aus Silikon, Wasser und eine große Portion Geduld

So wird’s gemacht:

Die Förmchen stellt man im Freien so auf, dass diese möglichst gerade stehen und nicht kippeln. Dann befüllt man diese randvoll mit Wasser. Nun heißt es – geduldig Warten. Denn mehr kann man vorerst nicht tun. Je nach Außentemperatur brauchen die Figuren 12-24 Stunden, bis das Wasser so fest ist, dass sich diese aus dem Formen lösen lassen. Nun kann man die Eisstatuen an beliebigen Stellen im Freien platzieren. Besonders gelungen ist unserer „eisige Hand“, die man sogar als Wegweiser nutzen könnte.

Vor der Haustür schmückten einige kleinere Eisherzen den Eingang, diesen ist jedoch die Temperatur so dicht am Haus nicht wirklich bekommen.

Kleiner Tipp:

Am besten wäscht man die Sandförmchen vorab in der Spüle aus, so dass sie wirklich ganz sauber sind. Denn so sehen die Eisfiguren am schönsten aus und glitzern im winterlichen Licht der Sonne auch besser!
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Morgen…

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Eigentlich bin ich ein richtig kleiner Morgenmuffel, um den man zur frühen Stunde besser einen Bogen macht. Früh aufstehen, liegt mir nicht besonders. Früher habe ich gerne den lieben Vormittag verschlafen, wenn es die Zeit zuließ, aber seit ich Kinder habe,  klingelt während der Woche bereits um 6 Uhr in der Früh mein Wecker… Und gerade im Winter fällt das Aufstehen doppelt schwer, zumindest mir. Nur wenn der Winter sich von seiner schönsten Seite zeigt, spring ich aus dem Bett. Dann zieht es mich regelrecht nach Draußen.

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Letzte Woche war wieder so ein ganz winterlicher Morgen mit Schnee wohin das Auge reicht. Genau der richtige Zeitpunkt für einen ausgiebigen Morgenspaziergang. So habe ich mir meine 14 jährige Tochter geschnappt, den Fotoapparat und nachdem wir unsere Jüngste im Bunde im Kindergarten abgeliefert haben, ging es geradewegs in den Wald: Schön, kann ich da nur sagen und wusste vor lauter Weiß um mich herum gar nicht wo ich zu erste Fotos machen sollte. Auch wenn der Himmel düster, grau und verhangen war und die Bilder wirken, als wären es schwarz-weiß Aufnahmen, so genieße ich in solchen Momenten jeden Augenblick in vollen Zügen. Wie heißt es bei Luzia Pimpinella so schön: Beauty is where you find it. Wie wahr! Allein die absolute Ruhe ist himmlisch. Alles liegt still und friedlich da. Man hat das Gefühl mit dem Schnee hat sich alles verlangsamt. Kaum ein Geräusch ist zu vernehmen. Solche Spaziergänge schenken mir reichlich Kraft und innere Ruhe. Das kann mir die winterliche Kälte auch nicht madig machen. Für den Fall rüstet man sich eben mit zusätzlicher Kleidung.

 

morgen 2

Auch heute Morgen war ich mit meiner Freundin im Wald spazieren. Wenn es zeitlich passt, drehen wir beide gerne eine ausgiebige Runde. Das haben wir früher schon samt Babys und Kinderwagen getan, die wir über Stock, Stein und Unterholz geschoben haben. Und heute haben wir trotz Eiseskälte bei dem Spaziergang die erste Begegnung mit dem Frühling gemacht. An den Zweigen eines Strauchs waren lauter „frühlingsgrüne“ Blätter zu finden. Zwar klein, aber ein Augenfang in der winterlichen Landschaft…

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Im Garten steht ein Schneemann…

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Mach es dir so richtig gemütlich. Wenn Du magst kuschele dich tief in eine Decke und leg dein Kopf auf ein kleines Kissen. Schließe dann deine Augen und spüre einen Moment lang in dich hinein ob du dich auch wirklich rundum wohl fühlst und dich nichts mehr stört…

Stell dir vor es ist Winter: Ein richtig schöner Wintertag, wie man ihn gerne hat. Du schlüpfst in deine warmen Sachen, setzt die Mütze auf und bindest dir einen Schal um den Hals. Jetzt noch in die warmen Stiefel geschlüpft und Handschuh an und ab geht’s nach Draußen…

Fröhlich läufst du durch den verschneiten Garten und freust dich über den vielen neuen Schnee. Hier ist es einfach wunderbar. Vor allem das Spielen im Schnee macht großen Spaß. So legst du dich der Länge nach in den Schnee und wackelst mit Armen und Beinen. Als du vorsichtig aufstehst, bleibt ein richtiger Schnee-Engel auf dem Boden zurück. Schön sieht er aus mit seinen großen Flügeln!

Schneemann mit Copyright

Du klopfst den restlichen Schnee von Jacke und Hose und betrachtest deinen Schnee-Engel noch eine Weile. Dann hast du auch gleich die nächste Idee. Mit deinen Händen, die in den warmen Handschuhen stecken, formst du eine kleine Kugel aus dem Schnee. Das klappt wunderbar, denn der Schnee ist richtig schön pappig. Dann legst du die kleine Kugel auf den Boden und rollst diese durch den Schnee. Immer weiter und weiter, bis die Kugel schließlich richtig schön rund und groß ist. Du platzierst die Schneekugel direkt unter dem Apfelbaum, der im Sommer immer wunderbar rote Äpfel trägt. Doch nun sind die Äste kahl und sehen aus wie mit einer dicken Schicht Puderzucker bestäubt…

Dann formst du eine zweite Kugel und rollst diese durch den Schnee. Schließlich ist auch diese groß genug, so dass du diese mittig auf die erste Kugel setzen kannst. Nun fehlt dem Schneemann nur noch ein Kopf. Daher rollst du eine dritte, etwas kleiner Kugel. Jetzt braucht der Schneemann nur noch ein Gesicht. Hinten am Gartenhaus findest du noch ein paar Steine sowie einen Tannenzapfen, den der Schneemann als lange Nase bekommt, fertig! Lustig sieht er aus, der Schneemann, wie er so unter dem winterlichen Apfelbaum steht und dich anlächelt. Eine kleine Meise kommt angeflogen und setzt sich dem Schneemann auf die Schulter. Nun hat er etwas Gesellschaft!

„Tschüss, bis morgen!“ rufst du dem Schneemann noch zu, bevor du zurück ins Haus läufst.

Drinnen ziehst du dir die dicken Sachen aus und machst es dir im Sessel bequem, der an der Terrassentür steht. Von hier aus kannst du in den verschneiten Garten schauen…

Während du gemütlich da sitzt merkst du, wie ruhig und entspannt du nun bist… Auch der Garten liegt still und friedlich da… Du spürst in deinen Armen und Beinen eine angenehme Schwere… Ganz schwer sind deine Arme und Beine nun… Deutlich kannst du die Schwere in deinen Armen und Beinen spüren… Ja, dein ganzer Körper ist schwer und wunderbar entspannt… Die Decke, in die du dich eingekuschelt hast, hält dich warm und geborgen… Du spürst, wie wohlige Wärme durch deine Arme und Beine strömt… Beide Arme und Beine sind warm, wunderbar warm… Die wohltuende Wärme strömt durch Arme und Beine… Bis dein ganzer Körper ganz warm und entspannt ist

So sitzt du da und schaust in den Garten… Sanft bewegt der Wind die verschneiten Tannenbäume im Garten so, dass die Baumwipfel sich ganz sanft von einer Seite zur anderen beugen… Ganz ruhig und regelmäßig bewegen sich die Baumwipfel hin und her… Ebenso ruhig und regelmäßig fließt sein Atem… Dein Atem geht ruhig und regelmäßig ein und aus… Lass deinen Atem einfach in dir fließen, ganz ruhig und gleichmäßig

 Du merkst wie wieder neue Kraft in dir fließt. Herrlich ausgeruht und wunderbar entspannt fühlst du dich…

 Hinweis: Bitte die Entspannungsgeschichte im Anschluss durch das Zurücknehmen beenden!

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Winterliche Lichter

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winter_lichter

Das wird gebraucht:

Leere Marmeladengläser aus weißem bzw. durchsichtigem Glas, ein weißer nicht zu dünner Lackstift, ein Motivlocher, Pailletten, etwas Watte, weiße Geschenkbänder oder durchsichtiges Organzaband, dünneres Tonpapier, weißes Transparentpapier, weißer Filz, Klebstoff (am besten ein Klebstift, da dieser schneller trocknet und auf dem Glas hiermit nichts so schnell verrutscht), eine Schere, Teelichter und Kerzen u.a.m.

 

So geht’s:

Da wir uns nicht nur an Weihnachten sondern auch im Winter an schönen Kerzen und ihrem warmen Licht erfreuen, kam uns spontan die Idee winterliche Lichter zu gestalten. Das geht ganz schnell und ist wirklich kinderleicht, so dass auch die Kleinsten mithelfen können!

Alte Gläser hat man eigentlich fast immer im Haus, da diese durch Marmelade, Obstgläser etc. regelmäßig anfallen. Wichtig ist, dass sie sauber sind und es sich um weißes Glas handelt, damit man nicht nur die Kerzen sondern auch das „winterliche Gewand“ im Anschluss betrachten kann.

Nun darf man der Fantasie freien Lauf lassen. Ob die Gläser mit Watteschneeflocken oder einer Eiszapfenbordüre aus Bastelfilz beklebt werden, man diese mit einem weißen Lackstift winterlich bemalt, ausgestanzte Schneeflocken in verschiedenen Größen darauf klebt, mit weißen Geschenkbändern liebevoll schmückt oder einfach mit etwas Transparentpapier umwickelt ist ganz egal. Je mehr mitbasteln und je mehr Material zur Verfügung steht, desto abwechslungsreicher werden die winterlichen Lichter. Jeder gestaltet sein Glas nach eigenen Ideen, Vorstellungen und dem Material, was er gerade zur Hand hat.

Wenn alles trocken ist, bestückt man die winterlichen Lichter mit Teelichtern oder Kerzen und schon erwärmen sie die Herzen an winterlich kühlen Tagen.

Wir haben unsere Gläser im Garten in den Schnee gestellt und uns an dem vielen Licht erfreut. Natürlich kann man damit auch die Fensterbank, des Esstisch oder einen Kaminsims schmücken!

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