Ferienspaß: Regenwetterolympiade, damit der Urlaub nicht ins Wasser fällt…

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Stellt euch vor, ihr seid im Urlaub. Lange habt ihr euch auf die Auszeit abseits vom Alltagstrubel gefreut. Eigentlich wolltet ihr gleich nach dem gemütlichen Frühstück die Gegend erkunden und einen Ausflug unternehmen. Aber leider regnet es in Strömen…

Kennt ihr das? Uns ist es im letzten Urlaub passiert. Aber was tun? Die Kinder wollen auch bei Regenwetter beschäftigt werden. Im Feriendomizil hat man erfahrungsgemäß keine Berge von Spielzeug mit. Und oftmals bietet ein solches auch deutlich weniger Platz als zu Hause, beispielsweise wenn man die Ferientage im Hotel verbringt. Unmengen Wechselwäsche oder Platz zum Trocken für nassgeregnete Klamotten ist leider auch nicht vorhanden.

Wir haben daher spontan eine Regenwetter-Olympiade ins Leben gerufen. Wie das geht? Ganz einfach – folgende Disziplinen wurden vom Familienrat kurzerhand beschlossen und in die Tat umgesetzt:

1. Bilder legen

Einen Schuh mit Schnürsenkel hat man immer zur Hand. Und mit Schnürbändern kann man prima kleine Formen, Bilder oder Buchstaben legen. Wer richtig rät bekommt einen Punkt, ebenso der Schnürsenkelkünstler!

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2. Welche Spinne ist am schnellsten?
Start und Ziel festlegen (in unserem Fall von einer Zimmertür zur nächsten!) und nacheinander im „Spinnengang“ die Strecke zurücklegen. Der Po darf den Boden natürlich nicht berühren! Mit der Uhr / dem Handy bei jedem die Zeit stoppen.

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3. Wer hat die meiste Puste?
Einen Stift hat man eigentlich immer zur Hand. In unserem Fall durfte ein Bleistift als sportliches Mittel herhalten. Den Stift am vereinbarten Startpunkt auf den Boden legen und auf „Los“ den Stift schnellstmöglich ins festgelegte Ziel pusten.

4. Tiere raten
Hierfür braucht man Zettel und Stift sowie einen Schal, Mütze oder ein Tuch. Mit dem verbindet man dem ersten Spieler die Augen. Zettel und Stift liegen vor ihm. Nach dem Startkommando darf der Spieler nun mit verbundenen Augen ein Tier seiner Wahl malen. Welcher Mitspieler errät das betreffende Tier am schnellsten?

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5. Geschicklichkeitslauf
Den Esslöffel mit Kartoffel, Zwiebel, Apfel o.ä. ausgestattet, geht es nun im Eiltempo um den Tisch. Wer schafft es ohne dass die Ladung vom Löffel kippt?

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6. Wettwürfeln
Jeder hat 5 Versuche – wer erzielt mit seinen Würfen insgesamt den höchsten Treffer?

7. Lange Schlangen
Papier hat man sicher auch im Urlaub zu Hand: Eine alte Tageszeitung, ein Reklamezettel, ein Blatt vom Malblock oder zur Not tut es auch ein Stück von der Küchenrolle. Jeder darf nun versuchen aus seinem Papier eine möglichst lange Schlange zu reißen ohne dass diese kaputt geht…

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8. Kipp bloß nicht um!
Wer kann am längsten auf einem Bein stehen ohne umzukippen?
Je nach Alter der Kinder kann man den Schwierigkeitsgrad erhöhen in dem man auf dem Bein hüpfen muss, das andere Bein gerade nach Hinten streckt o.ä.

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9. Lieder gurgeln
Ein Glas und etwas Wasser gibt es überall. Der erste Mitspieler nimmt ein Schluck Wasser und darf ein Lied seiner Wahl gurgeln. Wird der richtige Liedtitel korrekt erraten gibt’s einen Punkt, ebenso für den Mitspieler, der das Lied richtig zuordnen konnte. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.

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10. Wett Schnippen
Hierfür werden Münzen benötigt, die man immer im Portemonnaie hat. Nun setzen sich alle Spieler nebeneinander und dürfen versuchen ihre Münze möglichst nah an die gegenüberliegende Wand (bzw. Fußleiste!) zu schnippen.

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11. Streichhölzer stapeln
Streichhölzer waren bislang in jeder Ferienwohnung zu finden und im Hotel kann man sich diese ebenso leicht besorgen. Dazu setzt man sich an einen Tisch oder auf den Fußboden. Der erste Spieler startet und darf probieren möglichst viele Streichhölzer übereinander zu stapeln ohne dass dieser Stapel kippt!

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12. Die Gummibärchen sind los
Für lange Autofahrten, Besuche im Wartezimmer, Warterei im Restaurant oder auch lange Wanderungen habe ich immer einen Schwung Mini Tüten mit Gummibärchen zur Hand. Mit denen lässt sich das lange Warten meist ganz gut überbrücken. Ebenso ein verregneter Nachmittag. Denn hier werden für jeden Spieler 5 Gummibärchen im Zimmer versteckt. Wer findet seine 5 Bärchen als Erster?

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13. Klopapier wickeln
Auch Toilettenpapier gibt es überall. Also kann man dieses Material wunderbar für die Regenwetterolympiade nutzen. Dazu wickelt man das Papier vorsichtig (!) von der Rolle und lässt nur die letzte Schicht darauf. Der erste Spieler bekommt die Rolle nun in die Hand und darf diese wieder aufrollen. Wer schafft es am schnellsten das Papier wieder um die Papprolle zu wickeln?

Weitere Ideen rund um die Ferienzeit findet Ihr hier, spannende Ausflüge dort und andere kreative Ideen da und an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

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Wann sind wir endlich da?!

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Die Ferienzeit steht kurz bevor. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, während der ich mich geschworen habe nie wieder in Urlaub zu fahren, da die Kinderhorde vorbildlich im Wechsel nörgelten, das Baby schrie, eines der Kinder ständig versuchte sich aus dem Kindersitz zu befreien und ein anderes währenddessen unermüdlich fragte: „Wann sind wir endlich da?!“

Da „Nie wieder in Urlaub zu fahren!“ natürlich keine Lösung ist, sollte ein anderes Mittel gefunden werden, damit alle heil & unversehrt am Urlaubsziel ankommen und auch weiterhin die Ferien genießen können.

Wie man Kinder während einer langen Autofahrt beschäftigen kann ist natürlich ganz unterschiedlich und hängt nicht nur vom jeweiligen Kind, sondern auch von seinem Alter ab. Ebenso ist eine „lange“ Fahrt reine Ansichtssache. Wo ein Kind ein ganz geduldiger Mitfahrer ist, meckert ein anderes vielleicht bereits bevor man die erste Autobahnauffahrt erreicht hat.

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Folgende Tricks und Ideen haben bei uns bislang immer geholfen oder zumindest zeitweise für willkommene Abwechslung gesorgt:

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* Ein Schwung an Büchern im Mini Format oder auch Pixi Bücher. Darin lässt sich eine Weile blättern, schauen und entdecken, auch wenn nicht vorgelesen wird. Und diese nehmen auch nicht soviel Platz weg wie große Bilderbücher, die man unterwegs schlecht verstauen kann.

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* Ein kleiner Malblock mit Stiften oder noch besser eine „Zaubertafel“, auf der man die Bilder mit einem Rutsch wieder wegzaubern und neu malen kann.

* Quizblöcke, Bandolino & Co. Diese sind ebenfalls klein und handlich, so dass man sie in einer kleinen Tasche, dem Rucksack o.ä. verstauen kann. Diese gibt es für jede Altersstufe und die Kinder können dem Alter entsprechend Aufgaben lösen und sind abgelenkt.

* Ein kleines Fernglas – damit lassen sich während der Fahrt recht viele Dinge in der Ferne entdecken und aufspüren.

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* Kennzeichen erraten – woher kommen die Autos denn überhaupt? Lassen sich die Kennzeichen, die man auf der Fahrt an anderen Fahrzeugen entdeckt, überhaupt einer Stadt zuordnen?

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* Welche Marke ist es bloß? Manche Hersteller lassen sich anhand des Logos ganz schnell erraten und zuordnen. Aber vielleicht gibt es weitere Dinge, die für dieses Auto typisch sind – wer weiß sie?

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* Im Frühtau zu Berge wir ziehn fallera – keine Bange, außer den engsten Familienmitgliedern hört niemand zu. Singen macht einfach gute Laune und vertreibt die Zeit. Gemeinsam singen macht außerdem großen Spaß! Wer kennt die meisten Strophen?

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* Kinderkassetten & CD auf keinen Fall vergessen. Auch wenn man selbst lieber etwas anderes hören möchte, mit diesen „Schätzen“ kann man die Langeweile in jedem Fall für eine Zeit lang sehr gut vertreiben.

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* Mal eine Pause einlegen um sich die Beine zu vertreten. Das ist auf Park- und Rastplätzen sicher nicht ganz einfach. Aber anschließend sind alle Unruhegeister in jedem Fall deutlich gebannter 🙂

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* Mit mehreren Leuten & Autos unterwegs in den Urlaub? Eine ganz hilfreiche Möglichkeit war bei uns, einfach mal die Kinder im Austausch in das andere Auto wechseln zu lassen. Das wirkt manchmal wahre Wunder! Und im „fremden“ Auto lässt sich der eigene Nachwuchs erfahrungsgemäß auch nicht so gehen…

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* Ein kleines Nickerchen tut einfach gut – wer mag packt einfach ein kleines Kissen ein und macht die Augen zu. Wer dabei einschläft, umso besser! Denn der hat ein ganzes Stück Fahrt verschlafen und unbemerkt hinter sich gebracht!

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* Auf Ferienfahrten wird bei uns die Spieltasche am Autositz am Abend zuvor heimlich neu bestückt: Kleine Geduldsspiele, eine Kinderzeitung, kleine Bücher, ein Kaleidoskop, eine Trinkflasche mit Wasser und andere Kleinigkeiten finden hierin Platz. So ist die erste Stunde Fahrt damit gerettet, dass die Kinder das alles in Ruhe erforschen können…

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* Wenn auch pädagogisch so gar nicht sinnvoll, in solchen Momenten aber durchaus beruhigend. Deswegen gibt es ab und an, wenn gar nichts andere mehr hilft, auch schon mal eine Mini Tüte Gummibärchen, einen kleinen Lutscher, eine Lakritz- / Weingummischnecke (die lassen sich herrlich entrollen!) oder eine andere Süßigkeit, die die Nerven beruhigt, ablenkt und die im Alltag sonst eher die Ausnahme sind.

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Somit wünsche ich allen einen ganz wunderbaren Start in die Ferienzeit & eine stressfreie Anreise!

Weitere Ideen zum Thema Ferien findet Ihr hier und andere kreative Ideen da und dort 🙂
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Glückwünsche & Ideen

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Um uns herum wimmelt es derzeit nur so von Babys. Als Mutter von vier Kindern finde ich es natürlich immer großartig, wenn so ein neues Menschlein das Licht der Welt erblickt. Und jedes Mal aufs Neue ist ein solches Ereignis etwas einzigartiges, ganz besonderes. Und um diesen Anlass entsprechend zu würdigen, gibt es von unserer Seite meist persönliche Glückwunsche und Geschenke zur Geburt.
Als die liebe Johanna Rundel vor kurzem fragte, was andere denn so zu einer Geburt verschenken, fiel mir auf, dass es dazu in der Vergangenheit bei mir schon einige Anregungen gegeben hat: Fröhliche Wimpelketten, köstliche Knabbereien mit Namen des Kindes gebacken, fröhliche Sternenketten oder auch selbstgenähte Kissen, die nicht nur an Geburtstagen, sondern natürlich auch zu Geburten verschenkt werden können.

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Alternativ zu solchen personalisierten / kreativen Geschenkideen kommt es bei den betreffenden Eltern meist sehr gut an etwas wertvolle Zeit zu verschenken. Denn diese ist mit Baby gerade in den ersten Tagen doch sehr rar gesäht und auch der Schlaf meist nur kurz. Folgende „Gutscheine“ haben wir bereits verschenkt und den betreffenden Eltern damit eine große Freude bereitet:

* Gutscheine zum Babysitten, damit die frisch gebackenen Eltern mal einen Abend oder Nachmittag für sich haben.

* Ein frisch ins Haus gebrachtes Mittagessen samt Nachtisch, da zum Kochen gerade in den ersten Tagen wenig Zeit bleibt oder alternativ eine Einladung zum Essen, damit die jungen Eltern nicht selbst zu kochen brauchen. Wenn man selbst täglich kocht, ist dies nur wenig Mehraufwand!

* Eine bügelfreie Woche – alle anfallende Wäsche kommt gefaltet & gebügelt zurück 🙂

* Mama hat frei – schnappt euch das (gestillt / gesättigte!) kleine Menschlein samt Kinderwagen und macht einen ausgiebigen Spaziergang. Die frische Luft tut dem Baby gut und die freie Zeit kann die Mutter für eine Wohlfühlstunde nutzen: In Ruhe baden, lesen, gemütlich teetrinken o.ä.

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* Alles blitzeblank: Zugegeben, Putzen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber sicher freuen sich die jungen Eltern über einen “Blitzeblank” Gutschein, bei dem einmal durchs Heim gesaugt, der Flur gewischt und volle Mülltüten entsorgt werden…

* Keine Langeweile: Sind schon größere Geschwister vorhanden? Auch die möchten etwas Aufmerksamkeit. Wie wäre es mit einer Runde auf dem Spielplatz, im Zoo oder einem lustigen Spielnachmittag, damit die Eltern sich in aller Ruhe dem Baby widmen können ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?

* Gutscheine zum Einkaufen: Man selbst kauft mehrfach die Woche ein. Mit ein paar Tage altem Baby ist das meist eine wahre Tortur. Greift doch einfach kurz zum Telefon und fragt nach ob ihr was vom Bäcker oder aus dem Supermarkt mitbringen sollt.

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Was verschenkt Ihr zu einem solchen Anlass? Oder womit macht Ihr frisch gebackenen Eltern eine Freude? Ich freu mich über Eure Tipps & Ideen!

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Ganz entspannt in den Advent…

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Die Weihnachtszeit ist für mich nicht nur wegen des Winters eine der schönsten Zeiten im ganzen Jahr. Ich mag die damit verbundene Stimmung, den wunderbaren Glanz, den Duft von Tannengrün, den warmen Schein der Kerzen und all die Heimlichkeiten, die der Dezember gerne mit sich bringt. Schon als Kind gab es für mich kaum etwas Schöneres.

Advent 1

Seitdem ich selbst Mutter bin, kenne ich jedoch auch die (unangenehmen) Begleiterscheinungen der Weihnachtszeit: Terminstress, Weihnachtsfeier-Marathon, Reizüberflutung, verbunden mit hier und da übertriebenem Geschenkewahnsinn…

Advent 2

So gab es ein Weihnachtsfest, an dem meine Kinder es wirklich & wahrhaftig leid waren weitere Geschenke auszupacken. Diese stapelten sich zum Leidwesen der Verwandtschaft unbeachtet in der Ecke.

Seitdem verläuft die Adventszeit bei uns anders. Wir versuchen diese so zu genießen wie sie eigentlich sein sollte – möglichst in Ruhe und mit reichlich Zeit für gemeinsame Stunden. Das klappt natürlich nicht immer, aber es gibt schon einige Dinge mit denen man mehr Ruhe und Gelassenheit in diese wertvolle Zeit des Jahres bekommt.

Advent 3

Den Start habe ich bereits gemacht: Der Adventskalender hängt seit 2 Wochen und sämtliche Weihnachtspost ist verschickt. Das schenkt mir kostbare Zeit im Dezember, die ich lieber meiner Familie widmen möchte. Außerdem kann ich mich so langsam auf den Dezember einstimmen, habe ausreichend Zeit zum Schreiben der Post und möglicherweise kann ich dadurch bei den betreffenden Freunden schon etwas Vorfreude wecken. Und wer weiß – vielleicht kann der ein oder andere den vorweihnachtlichen Gruß ja sogar dazu nutzen das eigene Heim etwas zu schmücken?

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Ebenso habe ich bereits mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Rechtzeitig zum 1. Advent ist auf diese Weise bereits eine Auswahl an selbstgemachten Plätzchen für alle vorhanden. So können wir in Ruhe schauen welche Sorten noch fehlen oder wie viel Weihnachtskekse noch zum Verschenken benötigt werden.

Advent 5

Wer auf der Suche nach weiteren Ideen ist, um die Weihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen, für den ist vielleicht mein Buch „Der entspannte Weihnachtsmann“ genau das Richtige. Darin findet man Fantasiereisen zum Träumen, Mitmachgeschichten & Massagen, Entspannungsrätsel, Bastel- und Rezeptideen für besinnliche Momente. Das Buch mit der ISBN 978-3-466-30972-6 ist im Kösel Verlag erschienen.
Wer neugierig ist, schaut nächste Woche nochmals vorbei, da werde ich eine Fantasiereise aus diesem Buch vorstellen.

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Ich wünsche allen einen ganz tollen Start in die Adventszeit!

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Mehr Ruhe & Gelassenheit für Kinder

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Ganz entspannt durch den Alltag – ohne Hast und Eile? Keinen Schulstress mehr und auch die Angst vor der nächsten Klassenarbeit ist mit einem mal fast nicht mehr da? Das wäre nicht nur aus Sicht vieler Kinder einfach wunderbar. Aber die Schule kann man glücklicherweise nicht abschaffen und auch die Zeit leider nicht anhalten. Jedoch können Kinder mit guter Anleitung einen Weg zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit finden. Wie beispielsweise mit der Entspannungsmethode des Autogenen Trainings. Denn diese ist gerade für Kinder wunderbar geeignet und recht einfach zu erlernen.

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In meinen Entspannungskursen für Kinder habe ich immer wieder erlebt, wie schnell sich die Kinder mit dem Autogenen Training zurecht finden und daraus schon in kürzester Zeit neue Kraft schöpfen können. Besonders gut gefällt mir dabei, dass die Kinder diese Entspannungsmethode ganz eigenständig und in der Regel ohne fremde Hilfe, zu Hause und in ihrem Alltag, umsetzen können. Wie hilfreich und wohltuende die Übungen sind, merken die Kinder meist gleich nach der ersten Übungseinheit.

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Die größte Schwierigkeit besteht sicher darin, sich im täglichen Trubel regelmäßig Freiräume zu schaffen um die erlernten Übungen des Autogenen Trainings auch umzusetzen. Dabei kann beispielsweise ein Kurs zum Autogenen Training, der sich an Kinder und deren Altersgruppe richtet, sehr helfen und den Start erleichtern. Ich selbst habe das Autogene Training sehr schätzen gelernt und praktiziere diese Entspannungsmethode nun schon seit über 20 Jahren mit Kindern in verschiedenen Altersstufen.

 Wer neugierig geworden ist oder für seine eigenen Kinder auf der Suche nach etwas mehr Ruhe und Gelassenheit ist finde weitere Informationen in meinem Buch „Autogenes Training für Kinder“ das als Taschenbuch im Herder Verlag erschienen ist.

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Wie verschafft ihr und euren Kindern Ruhe und Gelassenheit im trubeligen Alltag? Beherrscht ihr auch eine Entspannungsmethode, wenn ja, welche? Ich freue mich über eure Erfahrungen und Entspannungstipps!

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Vom täglichen Schulweg Training

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Drei meiner Kinder haben den Kindergarten bereits hinter sich und gehen in die Schule. Unzählige Male haben wir somit in Kindergarten und Schule Verkehrstraining mitgemacht und allerhand dabei gelernt. So auch bei Kind Nummer vier.

Bei ihr haben wir bereits in den letzten Monaten der Kindergartenzeit damit begonnen, dass sie die beiden Straßen zum Kindergarten erst mit meiner Hilfe, dann ganz allein überqueren sollte.

Schulwegtraining 30 Zone vorn

Der Kindergarten liegt nun hinter uns und seit Ferienbeginn steht bei uns täglich das Schulwegtraining auf dem Programm. Selbst am Wochenende legen wir gemeinsam den Weg zur Schule zu Fuß zurück. Wir überlegen und reflektieren bei jedem Mal zusammen, was gut war oder wo vielleicht etwas nicht geklappt hat.

Schulwegtraining 3 Schilder

Wo in den ersten Tagen noch große Unsicherheit spürbar war, klappt es nun schon gut. Die Ampeln sind kein Problem, aber dennoch gibt es auf dem Schulweg einige Stellen, die knifflig sind und für die auch ich als “großer Mensch” keine wirkliche Lösung parat habe. So beispielsweise an einer sehr breite, großen Einfahrt, die von Autos zugeparkt und wenig übersichtlich ist.

Schulwegtraining Sackgasse

Bei jedem Weg zur Schule stelle ich mit Schrecken fest, wie wenig andere Verkehrsteilnehmer auf Kinder achten. Da wird auch mal bei Rot über die Ampel gesaust, Erwachsene, die quer über die Straßen flitzen oder kein „Grün“ abwarten, obwohl ein kleines Kind daneben steht, Autofahrer, die trotz Verbot direkt am Schultor wenden oder Ampeln zuparken, so dass die Kinder keinerlei Möglichkeit haben den fließenden Verkehr zu beobachten…

Schulwegtraining grüne Ampel

Aber es gibt es auf dem Schulweg auch allerhand zu entdecken: Pusteblumen am Wegesrand, Mauern, die zum Balancieren einladen, kleine Kunstwerke an Hauswänden, ein Kaugummiautomat (ganz zu meinem Leidwesen!) oder auch ein toller Wetterhahn in stolzem Alter…

Schulwegtraining Kaugummi

Ich hoffe sehr, dass unser tägliches Verkehrstraining meine Tochter gestärkt hat. In jedem Fall ist sie durch den täglichen Gang zur Schule nicht nur sicherer geworden sondern die Vorfreude auf den Schulanfang ist dadurch nochmals größer geworden.

Schulwegtraining spielende Kinder

Wie handhabt Ihr das mit dem Schulweg? Habt Ihr geübt und wenn ja, wie oft? Oder bringt Ihr die Kinder täglich?

Schulwegtraining 30er Zone Ende

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