Ein Pinguin wird geboren…

Home / Basteln mit Kindern / Ein Pinguin wird geboren…

E 1

Erinnert Ihr Euch noch an den bunten Fischschwarm aus der letzten Woche? Heute verrate ich Euch wofür dieser u.a. gebraucht wird. Denn hier wurde vor kurzem ein Pinguin geboren.

E 2

Und Ihr werdet staunen, denn der ist nicht aus dem Ei geschlüpft, wie sonst bei Pinguinen seiner Art üblich. Na, ihr werdet schon sehen!

P 2

Das wird gebraucht:
Ein Karton (Höhe mind. 80 cm), uni blaues Geschenkpapier, flüssigen Kleber, eine Heißklebepistole, breites Paketklebeband, ein scharfes Messer, eine Schere, 1 Bogen weißes Geschenkpapier, 1 Bogen schwarzer Tonkarton, feste Pappe, schwarze Wasserfarbe, großer Pinsel, gelben Acryllack auf Wasserbasis, ein Blatt weißes Papier, Holzspatel

P 3

So wird’s gemacht:
Als erstes befreit man den Karton von Klebeband, Aufklebern etc. Dann bestreicht man die Seite mit der größten Fläche mit flüssigem Kleber und verteilt diesen mit Hilfe eines Holzmundspatels gleichmäßig auf der Pappe. Anschließend klebt man über die gesamte Größe unifarbenes Geschenkpapier in blau und drückt es gut fest.

P 6

Aus dem Bogen schwarzem Tonkarton schneidet man einen Pinguin aus. Wem es lieber ist, der zeichnet sich den Pinguin vorab mit einem Stift auf dem Bastelpapier vor (kleiner Tipp: kleiner Kreis als Kopf, großer Kreis als Bauch und diese dann mit einer Linie verbinden).

P 7

Nun braucht der Pinguin noch Füße, Flügel und einen Schnabel, damit der plastischer wirkt. Diese schneidet man aus einem großen Stück Pappe.

P 5

Füße und Schnabel haben wir mit Acryllack gelb angestrichen und die Flügel mit schwarzer Wasserfarbe.

P 8

Zum Schluss noch zwei ovale Augen aus weißem Papier geschnitten und mittig mit blauen Punkten versehen. Sind alle Pinguin Teile fertig und getrocknet, klebt man als erstes den schwarzen Pinguin auf die Kartonseite, die mit dem blauen Geschenkpapier überzogen wurde.

P 4

Nun kommt der kniffelige Teil, bei dem ein „Großer“ helfen sollte. Und zwar ritzt man mit einem scharfen Küchenmesser ein großes Loch in den Pinguinbauch. Damit der Pinguinbauch schön weiß ist, klebt man auf die Kartoninnenseite Geschenkpapier.

P 11

Sitzt alles richtig, dann klebt man seitlich die Flügel, die in unserem Fall sogar klappbar sind, den Schnabel und die Augen an. Dann die Füße, die man von der unteren Seite ebenfalls mit Heißkleber befestigt. Ganz zum Schluss die noch offenen Kartonseite mit Paketklebeband zukleben und fertig ist der fast kindshohe Pinguin.

P 13

Soll ich euch was verraten? So ein Pinguinbaby ist schrecklich hungrig. Am liebsten mag er Fisch. Wie gut, dass mir in der letzten Woche gleich ein ganzer Schwarm ins Netz gegangen ist…

Spielidee: Mit den selbstgenähten Fischen wird der Pinguin gefüttert. Dazu stellen sich die Kinder in Abstand zu dem Pinguin auf und dürfen mit den Fischen genau in den Pinguinbauch zu ziehen. Auf die Fisch, fertig – los!

P 12

Übrigens sind auch noch andere Pinguine vor ein paar Wochen samt Geschenk bei uns eingetroffen, von der lieben Lotta – ganz lieben Dank!

P 1

Die Anleitung für die Fische gibt es hier, eine andere außergewöhnlich Spielvariante folgt hier, weitere Spiele gibt es in dieser Rubrik, andere Anregungen zum Thema Party hier und mehr an kreativen Dingen findet ihr hier und dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Ein Fisch kommt selten allein…

Home / Nähen / Ein Fisch kommt selten allein…

Eine Spielaktion wurde dringend benötigt. Die Idee dazu war schnell geboren, jedoch erwies es sich mal wieder, dass Theorie & Praxis manches Mal weit auseinander klaffen. Als Autorin diverser Beschäftigungsideen für Kinder weiß ich, dass man besser alles vorab auch wirklich anfertigen und ausprobieren sollte 😉

F 1

Das wird gebraucht:
Ein Blatt Papier, ein Bleistift, Stecknadeln, Kunstfilz (kein Bastelfilz!), Stoffreste, Stoffschere, Garn, eine Nähmaschine und ca. 3-4 Esslöffel getrocknete Kirschkerne pro Fisch (gibt es fertig als Material schon in kleinen Mengen zu kaufen)

F 2

So wird’s gemacht:
Mit dem Bleistift zeichnet man sich auf das Papier einen etwa 15 cm großen Fisch. Diesen schneidet man aus steckt ihn mit Hilfe der Nadeln auf den doppelt liegenden Kunstfilz.

F 3

Um die Schablone herum schneidet man den Fisch aus. Damit der Fisch ein buntes „Schuppenkleid“ bekommt, heftet man die Papierschablone auf ein Stück Stoff (hierfür kann man prima kleinere Stoffreste verwenden!) und schneidet passend zur Schablone den Fischbauch aus.

F 4

Mit Hilfe eines engen Zickzackstiches näht man das gemusterte „Schuppenkleid“ auf die beiden Filzteile.

F 5

Als nächstes legt man die Filzteile so aufeinander, dass die Schuppen außen sichtbar sind und näht den Fisch so dicht am äußeren Rand aneinander.

F 6

Achtung, ein Stück lässt man offen (bei mir war es das Fischmaul) und füllt den Fisch mit Kirschkernen. Zum Schluss näht man das restliche Stück des Fisches noch zu.

F 8

Auf diese Weise ist ein kleiner Fischschwarm entstanden. Denn ein Fisch kommt schließlich selten allein. Und wer sollte das besser wissen als Mickey, die auf ihrem Blog Hansedeern unermüdlich die tollsten Fische auftut? Von ihr kam übrigens auch ein wunderschöner Fischschwarm direkt zu mir geschwommen und hat mir bei ihrem Besuch rundum besternte Gurtpolster mitgebracht. Ich freu mich riesig darüber, ganz lieben Dank dafür auch nochmals an dieser Stelle!

1

Wofür mein genähter Fischschwarm gebraucht wird, erfahrt Ihr hier und hier

Hinweis: So wie aufgeführt lassen sich die Fische bei Bedarf bei max. 30 Grad in der Maschine waschen 🙂

Mehr Ideen zum Thema Fisch gibt es an dieser Stelle und Kreatives heute übrigens bei Anke!
urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Pssst – Ohren gespitzt und aufgepasst!

Home / Dschungelfest / Pssst – Ohren gespitzt und aufgepasst!

Ballo 4

In unserem Dschungel geht es weiter spannend zu. Nach der Begegnung mit dem hungrigen Löwen und dem fröhlichen Angeln heißt es wenig später im dichten Dschungelgrün: „Psst – Ohren gespitzt und aufgepasst!“

Ballo 2

Das wird gebraucht:
Ca. 6-8 größere, möglichst blickdichte (!) Luftballons in einer Farbe, Kordel, Dinge zum Füllen wie bsp. Reis, Zucker, Murmeln, Glöckchen, Perlen, Wasser, Papier, kleine Münzen, Nudeln, Muscheln, Konfetti u.a.m., eine Luftballonpumpe sowie eine Augenbinde pro Mitspieler

Ballo 1

Vorbereitung:
Jeder Luftballon wird mit einem anderen Inhalt gefüllt und anschließend mit Hilfe der Ballonpumpe so aufgeblasen, dass die Ballons in etwa die Größe eines kleinen Handballs haben.

Ballo 6

Wichtig ist, dass die Ballons möglichst blickdicht sind und man den Inhalt nicht gleich sehen kann. Die Ballons werden gut zugeknotet und an jedem ein Stück Kordel befestigt.

Ballo 7

So wird’s gemacht:
Alle Kinder setzen sich möglichst nah einander in einen kleinen Kreis auf den Boden und bekommen die Augen verbunden. Nun heißt es „Ohren gespitzt“ denn wenn der Ballon bewegt wird, erklingt ein Geräusch.

Ballo 8

So wandert der erste Luftballon einmal im Kreis & wird dabei von jedem Kind geschüttelt, befühlt und weitergereicht. Sobald der Ballon wieder beim Spielleiter ankommt, wird in die Runde gefragt was wohl in dem Ballon gesteckt und das entsprechende Geräusch erzeugt hat.

Ballo 9

Die Ballons, dessen Inhalt nicht erraten wurde, kann man zum Schluss nochmals herumreichen. Da können die Kinder den Klang und das Geräusch besser vergleichen und ggf. doch noch erraten.

Ballo 10

Der Lieblingsballon ist übrigens meist der, der mit Wasser gefüllt wurde. Der fühlt sich in der Hand schon lustig an, bevor man ihn überhaupt schüttelt.

Ballo 11

Ein kleiner Tipp:
Auf Kinderfesten & Partys geht es nach meiner Erfahrung teilweise ganz schön lebendig zu. Umso wichtiger ist es, den kleinen Partygästen regelmäßig kleine Pausen zu gönnen und im heiteren Partytrubel Inseln der Ruhe zu schaffen. Sonst ist die Kinderschar zu guter Letzt nicht mehr zu bändigen und alles läuft aus dem Ruder. Ruhige Spielaktionen wie diese hier sind daher eine willkommene, wohltuende Abwechslung zwischen heiteren, bewegungsreichen Tanzspielen & Co.

Ballo 12

Hier findet Ihr übrigens alles was bisher geschah: Einladungen, Girlande, Lianen, eine Schlange, fröhliche Affen, Löwen & Elefanten und andere kreative Dinge an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Fröhliches Fische angeln

Home / Basteln mit Kindern / Fröhliches Fische angeln

SeyffertWenn man im grünen Dschungel umherzieht und sich auf eine spannende Schatzsuche begibt, dann brauchen die kleinen Schatzsucher natürlich auch eine Kleinigkeit zum Essen. Doch das ist im Urwald manchmal gar nicht so einfach. Denn die Mahlzeiten muss sich jeder der Abenteurer erst einmal erarbeiten. Daher trifft es sich ganz gut, dass sich mitten durch den Dschungel ein reißender Fluss schlängelt. Also schnell am Ufer des Flusses einen Platz gesucht und fröhlich losgeangelt. Aber pssst, ganz leise sein, damit auch ein Fisch anbeißt…

Angel 1

Das wird gebraucht:
Pro Kind eine Klorolle, eine Schere, eine lange Kordel, blauer Tonkarton, blaues Tonpapier, Klebstoff, ein Stift, eine Lochzange, eine Metallöse, eine Ösenzange und einen Motivlocher „Kreis“ (Durchmesser 1,5 cm)

Angel 2

So wird’s gemacht:
Auf den Tonkarton zeichnet man einen größeren Fisch, der in etwa die Größe einer Postkarte haben sollte. Damit es beim Spielen selbst keine Klagen gibt, haben wir eine Schablone angefertigt, damit jeder Fisch exakt dieselbe Größe hat.

Angel 3

Den Fisch schneidet man aus. Damit er „lebendiger“ aussieht, haben wir dem Fisch ein Schuppenkleid gewerkelt, das aus zahlreichen blauen Kreisen besteht. Der Einfachheit halber haben wir diese mit dem Motivlocher aus allerhand blauen Papierresten ausgestanzt und auf die Vor- und Rückseite der Fische geklebt. Nun noch auf beide Seiten ein fröhliches Gesicht gemalt und die „Fischnase“ mit einem Loch versehen. Dadurch kommt die kleine Öse, die man mit der Nietenzange fest anbringt. Dadurch zieht man das eine Ende der Kordel und knotet es fest. Das andere Ende der Schnur wird an der Klorolle befestigt, in die wir ebenfalls mit der Lochzange zwei kleine Löcher gestanzt haben. Daran befestigt man das andere Kordelende.

Angel 4

Zum Spielstart platziert man alle Fische in dem Fluss (blaue Tücher, Tüll, blauer Stoff o.ä.) und die Kinder setzen sich in großem Abstand auf den Boden. Die Kordel wird abgerollt und jedes Kind bekommt die Angel (Klorolle) in die Hand. Nach dem Startschuss darf jedes Kind durch drehen der Rolle die Kordel aufwickeln. Wer hat als erstes seinen Fisch geangelt?

Angel 5

Ein kleiner Tipp:
Wer mag kann das Basteln und Anfertigen der Angel auch in das Fest als kreative Auszeit mit einbauen. So kann sich jeder Gast seine eigene Angel basteln und im Anschluss als kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Angel 7

Eine weitere Spielidee gibt es übrigens hier, die Einladungen zum Dschungefest dort, eine Urwaldgirlande da, Lianen an dieser Stelle, die Affenbande hier, Löwen & Elefanten da, die Schlange dort und andere kreative Dinge hier.

Angel 6

urheberrechtlich geschützt, © Sabine

Teilen

Dschungel: Löwenfüttern

Home / Basteln mit Kindern / Dschungel: Löwenfüttern

Auf dem Dschungelfest geht es wirklich abenteuerlich und spannend zu. Während die mutigen Urwaldbesucher durch das Dickicht streifen, begegnen sie plötzlich einem sehr hungrigen Löwen – oh Schreck! Der Löwe sollte schnell besänftigt werden. Vielleicht durch ein paar besonders leckere Happen, damit sein Magen nicht mehr knurrt? Also los ihr kleinen Dschungelhelden, werft dem Löwen etwas Leckeres zum Fraß vor um eure Haut zu retten!

Löwe

Das wird gebraucht:
Ein großer Pappkarton, ein scharfes Messer, Klebstoff, ein Bogen gelbes & braunes Tonpapier, eine Schere, ein weißes Blatt Papier, grüne Wasserfarbe, einen schwarzen Stift, braune Öl- oder Pastellkreide und allerhand Tennisbälle

Löwe 1

So wird’s gemacht:
Für den Löwen braucht man einen Karton. Auf die größte und längste Seite klebt man den Bogen gelbes Tonpapier. Aus diesem schneidet man mit dem Messer ein großes Löwenmaul. Damit es auch wie ein Löwenmaul aussieht, schneidet man das weiße Blatt Papier mittig auseinander und zwar so, dass dieses in lauter Zacken geschnitten wird. Dieses klebt man als Zahnreihe von der Karton Innenseite an den oberen und unteren Rand des Mauls. Nun noch zwei weiße Augen ausschneiden und aufkleben. Den Finger in grüne Wasserfarbe tunken und damit ein Abdruck in den Augen hinterlassen.

Löwe 2

Als nächstes kommt die Löwenmähne an die Reihe. Dafür schneidet man das braune Tonpapier in ca. 15 cm breite Streifen. Diese Streifen schneidet man nun in schmale, etwas spitz zulaufende Stücke. Aus diesen unzähligen schmalen Papierstreifen klebt man komplett um den Karton eine gewaltige Löwenmähne.
Wenn alles getrocknet ist, kann man dem Löwen mit Kreide noch einen Schnurrbart über das Maul malen.

Löwe 4

Für die Spielaktion selbst, platziert man den Löwen auf einem kleinen Schrank, Stuhl oder Tisch. Die Spieler stellen sich in einiger Entfernung zum Löwen auf und dürfen der Reihe nach versuchen mit den Tennisbällen das Löwenmaul zu treffen. Je mehr Bälle im hungrigen Löwenmaul landen, desto besser. Denn ein gesättigter Löwe ist träge und wird lieber ein Mittagsschläfchen halten, als weiter auf die Jagd zu gehen…

Löwe 5

Die Einladungen zur Dschungelparty gibt es übrigens hier, die Girlande dort, hängende Lianen an dieser Stelle, hier die Affenbande, dort die Löwen & Elefanten, da kriecht die Schlange und andere kreativen Dinge beim Creadienstag!

Löwe 3

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Kleines Schiffchen, wohin geht die Reise?

Home / Ausflüge & Co. / Kleines Schiffchen, wohin geht die Reise?


Das recht unbeständige Wetter, die Aussicht auf noch mehr Regen mit fallenden Temperaturen haben unsere spontane Idee, das Wochenende für einen Kurzurlaub zu nutzen, zu Nichte gemacht. So schüttete es am Vormittag, wie die die letzten Tage auch, aus Kübeln und der Himmel ließ auch nicht wirklich auf einen Lichtblick hoffen.

Schiffchen Collage verkleinert

Doch der kam am Nachmittag und sorgte für eine kurze Regenpause. Diese wollten wir nutzen und machten einen kleinen Ausflug. In meinen Rucksack packte ich außer einem kleinen Snack ein dickes Buch sowie einige Blätter Papier samt Stift, für den Fall, dass mich wieder neue Ideen ereilen und ich mir dazu auf Zetteln schnell ein paar Notizen machen könnte.

Schiffchen 1

So landeten wir an einem schönen Fleck mit Wasser. Alle meine Kinder lieben Wasser und solche Orte scheinen eine fast magische Anziehungskraft auf sie auszuüben… Noch bevor ich es mir gemütlichen machen konnte, hatte meine Tochter bereits die Schuhe aus und patschte mit nackten Füßen durchs kühle Nass.

Schiffchen 2

Mit Wasserspielzeug konnte ich leider nicht dienen, aber mit ein paar Blättern Papier. Denn meiner Tochter kam die spontane Idee aus diesem kleine Schiffchen zu falten, die auf dem Wasser schwimmen sollten. Gesagt, getan – vollkommen versunken ins Geschehen faltete meine Jüngste in aller Seelenruhe ein Schiff und ließ es auf dem Wasser schwimmen. Nach Schiff Nummer eins, folgte Nummer zwei und dann auch Nummer drei. Wie gut, dass die Mama für ihre Ideen meist Schreibzeug im Gepäck hat…

Schiffchenhimmel 1

Ich muss zugeben, dass ich meine Tochter voller Freude mehr als eine Stunde lang beim Spielen beobachtete. Wie rundum entspannt und vor allem mit wie viel Spaß sie bei der Sache war und sich wirklich nur mit ein wenig Papier und Wasser so lange Zeit beschäftigen konnte, fantastisch! So blieb mein Buch im Rucksack und die Ideen in meinem Kopf, statt auf dem Papier. Denn das schwamm ja nun munter auf dem Wasser…

Schiffchenhimmel 2

Dafür habe ich das Tun meines Kindes fotografisch festhalten können und dabei gleich ein paar Himmelsblicke für Katja einfangen können. Das dritte Foto ist übrigens nicht bearbeitet und war ein faszinierendes Wolkenspiel am Himmel. Zwischen all den großen, teils recht duster dreinschauenden Wolken guckte ein klitzekleines Stück einer schneeweißen, hellen Wolke hervor…

Schiffchenhimmel 3

Euch allen einen wunderschönen Samstag mit hoffentlich mehr weißen als dunklen Wolken!

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Viele, bunte Schmetterlinge

Home / Bücher / Viele, bunte Schmetterlinge

Heute folgt, wie versprochen, eine weitere Idee aus meinem Buch “Frühling erwacht – alle mitgemacht!”, die ich mit freundlicher Genehmigung vom Cornelsen Verlag hier vorstellen darf. Vielen sitzt der lange, kalte Winter noch in den “Knochen”. Normalerweise sorgt der Frühling mit seinen ersten Sonnenstrahlen für frischen Wind und macht alle müden Geister wieder munter. Vielleicht können wir dem Frühlig mit der folgenden Spielidee etwas auf die Sprünge helfen. Bei dieser Übung handelt es sich um eine Mitmachgeschichte zum Bewegen und Entspannen. Also aufgepasst und mitgemacht!

Frühlingsbuch 2

Material: Pro Kind eine bunte Decke oder eingefärbtes Bettlaken und zwei farbige Jonglier- bzw. Chiffontücher, einen Kassettenrekorder und nicht zu langsame, meditative Tanzmusik

Vorbereitung: Vor Beginn werden die Decken gleichmäßig auf dem Boden des Raumes verteilt. Jedes Kind erhält zwei bunte Tücher, die je in die rechte und linke Hand genommen werden. Dies sind die bunten Schmetterlingsflügel

So geht’s:
Stellt euch mal vor, ihr seid wunderschöne Schmetterlinge. Eure bunten Flügel schimmern und leuchten im Licht der Sonne. Vergnügt und munter fliegt ihr über eine große Wiese. Dabei tanzt ihr in der Luft umher, dreht euch im Kreis…

Die Musik wird eingespielt. Je nach Ausdauer der Kinder 2-3 Minuten.

Schließlich habt ihr genug getanzt und ihr seid hungrig geworden. Ihr fliegt suchend umher…
Da habt ihr eine schöne, passende Blume auf der Wiese gefunden, die mit köstlichem Nektar gefüllt ist. Vorsichtig landet ihr auf der Blume und trinkt etwas von dem Nektar…

Jedes Kind landet auch einer der bunten Decken und „trinkt“.

Frühlingsbuch 3

Nun seid ihr wieder voller Kraft. Als ihr die Blume gerade wieder verlassen wollt, bemerkt ihr, dass ihr nicht der einzigste Schmetterling auf der Wiese seid. Fröhlich winkt ihr den anderen zu…

Alle blicken sich um und winken sich gegenseitig zu.

Dann fasst ihr euch alle an und tanzt im Kreis…

Musik wieder einblenden und alle tanzen gemeinsam im Kreis oder bewegen sich als „Schmetterlingsschlange“ durch den Raum.

Das war vielleicht toll! Aber nun seid ihr müde und sucht euch eine schöne Blume, auf der ihr es auch ganz gemütlich machen könnt…

Jedes Kind sucht sich eine Decke und legt sich darauf.

Da liegt ihr nun ganz ruhig und entspannt… Eure Körper sind ganz schwer… Spürt einmal die Schwere in euch… Die Strahlen der untergehenden Sonne wärmen eure kleinen Körper… Die Wärme strömt durch euch hindurch… Ganz warm sind eure Körper… Das tut gut… Und so schlaft ihr schließlich ein und träumt einen schönen Traum vom Fliegen…

Frühlingsbuch 1

(Bevor die Übung beendet wird und sich die Kinder wieder ausgiebig Recken und Strecken, kann den Kindern einige Minuten zum Träumen und Kraft schöpfen gegeben werden. Hilfreich kann an dieser Stelle leise, meditative Musik sein, die die Kinder hierbei positiv unterstützt und inspiriert!)

Eine weitere Spielidee aus meinem Buch gibt es hier zu sehen.

Ein Artikel über die genauen Inhalte meines Buches findet man hier. Wer neugierig geworden ist erhält Infos zur genauen Ausstattung direkt beim Cornelsen Verlag und kann das Buch auch dort bestellen.

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Lächeln…

Home / Spiel & Spaß / Lächeln…

Lächeln 1

Ich sitze am Schreibtisch und gönne mit einen Riegel Schokolade – lecker! Diese Schokolade tut gut, denn sie hat eine kleine Vergangenheit: Vor kurzem war ich in aller Früh mit meiner Tochter auf dem Weg zum Kinderarzt. Draußen war es noch dunkel und laut Temperaturanzeige unseres Autos frostige minus 6 Grad. Als ich meiner Tochter die Wagentür hinten öffnete, entdeckte ich unter einer Schicht Schnee bedeckt etwas auf der Strasse liegen: Ein Portemonnaie. Ich hob es auf und schaute, noch verschlafen, kurz hinein. Als erstes leuchtete mir in der Dunkelheit eine EC Karte entgegen. Also schnappte ich mir mein Kind und das Portemonnaie und brachte das Fundstück umgehend zur Polizei. Im nächsten Moment habe ich mich etwas geärgert, da ich dort behandelt wurde, als sei ich nicht der ehrliche Finder, sondern derjenige, der das Portemonnaie entwendet hatte. Sämtliche Personalien wurden aufgenommen, mein Ausweis kontrolliert, die Rufnummer notiert… Dabei hatte ich es eilig und eine krankes Kind an der Hand. Das war ja schließlich der Grund warum ich bereits um 7.20 Uhr durch die Gegend fuhr.

Lächeln 3

Ein paar Tage später klingelte das Telefon. Eine junge Frau war dran, die sich bei mir bedankte, dass ich ihr Portemonnaie bei der Polizei abgegeben hätte. Das entschädigte mich doch wirklich sehr. Und dann vor ein paar Tagen klingelte es und vor mir stand eben diese Frau, die überglücklich war ihr Portemonnaie zurückzuhaben und mir eine große Tafel Schokolade als Dank überreichte! Allein der Gedanken daran, zaubert im Handumdrehen ein glückliches Lächeln in mein Gesicht, da ich mich darüber wirklich sehr gefreut habe!

 Auch wenn ein Baby vor Vergnügen quietscht, meine Tochter mir grinsend und voller Stolz die neuen Zahnlücken entgegenhält, die Sonne mich am Morgen weckt, meine Kinder mich mit selbstgebackenem Kuchen überraschen, etwas Lustiges geschieht, mir neue kreative Ideen in den Sinn kommen – auch das sind Momente in denen ich lächele…

 Lächeln 2

Lächeln tut gut, Lächeln macht Mut, muntert auf, schenkt Kraft und macht das Leben einfach leichter! Wir sollten im hektischen, stressigen Alltag viel öfter einmal innehalten und lächeln. Ob wir uns dabei selbst zulächeln oder unserem Gegenüber – Hauptsache wir lächeln! Wie heißt es doch so schön? Lächeln ist die beste Medizin. Also mein Entspannungstipp für den Alltag: Bei jedem Durchhänger an etwas ganz besonders Schönes denken und fröhlich in den Spiegel hinein lächeln. Das entspannt nicht nur die Gesichtsmuskeln sondern heitert auf: Denn von fröhlichen, lächelnden Gesichtern umgeben, geht alles leichter von der Hand und macht einfach mehr Spaß.

Vor lauter Schnee zum Frühlingsanfang und erneuter Grippewelle, die uns nun schon zum dritten Mal in kürzester Zeit heimsucht, haben wir uns spontan ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, in dem wir mit bunten Smarties Muster gelegt haben. Wie man an den Fotos unschwer erkennt 🙂

Weiteres Lächeln fängt Nic heute ein.

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Von Wintersternen & Erdnussketten

Home / Basteln mit Kindern / Von Wintersternen & Erdnussketten

Damit alle sehen können, dass ich die Dinge von denen ich in meinen Büchern schreibe auch wirklich ausprobiere und umsetze, gibt es heute mal ein DIY für all diejenigen, die gerne werkeln. In meinem Buch Heute schneit‘s im Gruppenraum aus dem Cornelsen Verlag ist dies als Idee und Anregungen enthalten, jedoch ohne detaillierte Anleitung. Da der Winter uns dieses Jahr fest im Griff hat, passt die Idee hervorragend. Eine umfassende Rezension zu diesem Buch findet man übrigens auch hier.

Das wird gebraucht:
Plätzchenausstecher, Alufolie, Kokosfett, etwas Vogelfutter, frische Erdnüsse mit Schale, eine Nadel, Nylongarn

voegelfutter 1

So wird’s gemacht:
Als erstes müssen die Ausstecher präpariert werden. Dazu schneidet man ein größeres Stück Alufolie ab und faltet es so, dass es mindestens doppelt liegt und nicht reißt. Nun legt man mittig den gewünschten Ausstecher darauf, wir haben uns für Sterne entschieden, und knickt die überstehende Alufolie am äußeren Rand nach oben bzw. drückt diese Außen fest zusammen. Dasselbe macht man bei den restlichen Ausstechern, der gewünschten Anzahl entsprechend. Nun füllt man den Ausstecher bis zum Rand mit etwas Vogelfutter. Das klappt recht gut mit einem kleinen Löffel. Dann erwärmt man in einem Topf das Kokosfett und füllt das flüssige Fett vorsichtig (!) in die vorbereiteten Förmchen.
Wir haben alles in den Kühlschrank gestellt, damit das Fett wieder hart wird. Es klappt aber auch, wenn man dies über Nacht an einem kühlen Ort ruhen lässt. Ist das Fett wieder ganz fest, trennt man die Vogelfutterfiguren vorsichtig auf der Form. Das klappt durch das Fett problemlos. Nun zieht man mit der Nadel jeweils einen Nylonfaden durch den Körnerstern und bindet diesen ohne zusammen. So kann man die selbstgemachten Sterne draußen im Garten an einen Busch oder Baum hängen. Wir haben diese recht hoch und am äußeren Rand von dünnen Zweigen gehängt, damit keine Katzen, Marder o.ä. an das Futter oder die futternden Vögel kommen kann.

voegelfutter 2

Eine weitere Idee sind Erdnussketten, die meine Töchter eifrig gefädelt haben. Dazu braucht man frische Erdnüsse mit Schale, eine dickere Nadel sowie Nylongarn. Auf das Garn fädelt man nach und nach die Erdnüsse. Am besten zieht man Nadel & Faden mittig durch um nicht auf eine Nuss zu treffen. Ist die gewünschte Länge erreicht knotet man das Garn oberhalb zusammen. Diese Ketten lassen sich ebenfalls in einen Baum hängen.

Erdnusskette 1

Übrigens sind die Wintersterne und Erdnussketten nicht nur ein netter Augenfang im kahlen Winter sondern auch eine willkommene Beschäftigung für nasse, graue Wintertage!

Erdnusskette 3

P.S.: Unsere Sterne hängen schon eine Weile und sind somit fast weggepickt…
urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen

Rot, rot und noch mal rot!

Home / Spiel & Spaß / Rot, rot und noch mal rot!

Color me happy lautet das Motto auf dem Blog Was eigenes. In jedem Monat geht´s um eine andere Farbe. Ich liebe Farben, daher hat mich die Idee gleich angesprochen. Schließlich ist die Welt um uns herrlich bunt – einfach kunterbunt, wie die meisten meiner Fantasiereisen, Spielideen und Gestaltungsvorschläge, die man in meinen Büchern findet.

Im Februar heißt es auf dem o.g. Blog: „Wir sehen rot / Firebrick red!

rot, rot, rot

Wir haben das Rot einfach mal rein farblich gesehen. Mit meiner jüngsten Tochter habe ich daher ein ganz spontanes Spiel daraus gemacht:

Alles was rot ist…

Das wird gebraucht:
So wird’s gemacht:
Alle die mitspielen setzen sich in einen Kreis. Spielt man nur zu zweit, geht es abwechselnd. Ansonsten ist man der Reihe nach dran. Jeder nennt einen Gegenstand, der rot ist. Dann ist der Nächste an der Reihe. Wem nichts mehr einfällt, gibt einfach an den nächsten Spieler weiter. Wenn keinem mehr etwas einfällt, ist das Spiel zu Ende:

Rot 1 Stiefel ohnen Rahmen

Rote Farbe, ein roter Mund, Lippenstift, mein Buntstift, ein Herz, frische Kirschen, Morgenrot, saftige Erdbeeren, roter Apfel, deine Lippen, meine Zunge, selbst gemachte Kirschmarmelade, rote Gummibärchen, süße Paradiesäpfel von der Kirmes, die Tomatensauce auf der Pizza, Traubensaft, Rotwein, Mohnblumen, Nagellack, das Sofa meiner großen Schwester, die Kugeln an Weihnachtsbaum, Paprikagewürz, Himbeeren, Preiselbeeren, Hagebutten am Strauch, eine Nikolausmütze, der Nikolaussocken, der Mantel vom Weihnachtsmann, rote Herbstblätter, ein geringelter Leuchtturm, eine Clownsnase, eine Fliegenpilz, der Socken vom kleinen Raben, der Nikolausstiefel, Johannisbeeren, mein Bobbycar, rote Paprika, Tomatensalat, Cayenne Pfeffer, Backstein, ein Sonnenuntergang, ein Feuerwehrauto, Chilischoten, ein Marienkäfer, Telefonzellen in London…

Rot 2 Rose ohne Rahmen

Ein kleiner Tipp:
Diese Spielidee ist ganz simpel und ohne jeden Aufwand durchführbar. Man kann dieses Spiel natürlich auch mit jeder anderen beliebigen Farbe oder einem anderen Themenbereich füllen. Viel Spaß macht es zwischendurch, wenn Langeweile angesagt ist, im Wartezimmer beim Kinderarzt, bei einer Fahrt mit dem Bus, auf einem Spaziergang und es sorgt während Autofahren für Abwechslung!

Rot 3 Apfel Herz

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Teilen