Mein 12. Blick im Juni

Es ist Zeit für den 12. Blick für den Monat Juni. (Was es genau damit auf sich hat, erfahrt Ihr bei Tabea.) Und so hieß es vor wieder „her mit der Kamera“ und ab durch den Wald. Leider traf mich fast der Schlag, als ich an meinem ersten Punkt ankam: Genau mittig auf meinen 12. Blick steht neuerdings eine funkelnagelneue Laterne, die nun meine freie Sicht stört und zudem keinen wirklich schönen Anblick bietet.

12. Blick Juni

Wer kann so etwas schon ahnen? Hätte ich das vorher gewusst, wäre meine Wahl auf einen anderen Ort gefallen. Der einzige Vorteil, die Laterne wird ab sofort mein Erkennungsmerkmal für alle weiteren Fotos  sein – mein erster Blick ist nämlich innerhalb der letzten vier Wochen derart „zugegrünt“, dass man ihn kaum wieder erkennt. Zumindest sind meine beiden Anhaltspunkte, der Baum links im Bild, der einer Stimmgabel gleicht sowie der schräge Ast rechts durch das kräftige Grün doch fast gänzlich verdeckt. Selbst das Grün am Boden scheint im Eiltempo von unten in mein Foto klettern zu wollen…

übersicht Blick 1 klein

Mein zweiter Blick, der durch das rostige Guckloch, ist im Vergleich zum Vormonat zwar auch etwas grüner geworden, aber nicht mit einem so deutlichen Unterschied wie an der ersten Stelle.

12. Blick Guckloch

Ich bin gespannt wieviel grüner es dort noch werden wird. Ganz besonders hoffe ich, beim Fotografieren dahinter ein Reh zu erwischen, die oft an dieser Stelle zu finden sind 🙂 Schauen wir mal ob es glückt!

übersicht Blick 2 klein

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

22 thoughts on “Mein 12. Blick im Juni

  1. Hallo Sabine,

    das mit der Laterne ist echt eine Überraschung…ich kann mir Deinen Gesichtsausdruck, auch wenn ich gar nicht weiß wie DU aussiehst, genau vorstellen.
    Mir gefallen Deine Blicke trotzdem und der Schlüssellochblick wird immer geheimnisvoller.

    LG Verena

  2. Jetzt kommt das dunklere Sommergrün. Den Durchblick finde ich immer wieder spannend.
    Das Hinzukommen der Laterne gehört doch dazu, so verändert sich die Landschaft, – auch durch den Menschen (wenn auch nicht unbedingt zu ihrem Vorteil). Liebe Grüße
    Andrea

  3. Liebe Sabine,
    ich liebe deinen Blick durch das Guckloch!Ich freue mich jeden Monat drauf, und bin ebenfalls gespannt, was dir noch so vor die Linse kommt:-)
    LG Nicole

  4. Liebe Sabine…sei mir nicht böse, aber ich könnte mich gerade wegschmeißen vor Lachen…wegen der Laterne…;-) Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag ( Tochterkind geht es besser?? )! LG Lotta.

  5. Das ist allerdings ärgerlich mit der Laterne!! Diese Aktion finde ich nach wie vor einfach toll und Deine Fotos sind wunderschön. Klem Alice

  6. und irgendwie ist es genau das, was ich so mag am 12telblickfotoprojekt – die aufgabe: akzeptieren, dass es ist, wie es ist. (ich finds auch ziemlich schwierig bei meinem, muss ich gestehen.)
    liebe grüße von ulma

  7. Liebe Sabine
    Dein Blick sorgt für Überraschung, wohl besonders für dich!
    Nicht unbedingt schön, aber immerhin spannend ist es schon, was sich wider erwarten da auf deinen 12tel-Blick eingeschlichen hat ;-)! Wenn du dich Jahre später mal fragst, wann denn schon wieder diese Laterne in die grüne Landschaft kam, gibt dir dein Blog die Antwort :-).
    Dein rostiges Guckloch gefällt mir sehr, dieser Blickwinkel hat so viel Charme.
    Liebe Grüsse
    Sarah

  8. du hast bestimmt gedacht, du bist auf dem falschen stern 😉 was es nicht alles gibt. vielleicht hast du eine tür nach narnia erwischt …

    liebe grüße . tabea

  9. na endlich mal eine richtig krasse Veränderung – was hab ich gelacht…
    LG
    Christine

  10. hi hi, eine Laterne, im Wald? da sieht man halt ganz deutlich, wie dich um uns herum alles verändert… ohne 12tel blick wäre dir dir laterne vielleicht gar nicht aufgefallen…
    mich fasziniert ja immer wieder der blick durch dein „Schlüsselloch“.
    lg mickey

  11. Wow! Das satte Grün sieht inzwischen so beeindruckend aus!
    Ganz liebe Grüße,
    Tanja

  12. Ah, da ist es wieder, das geheime Guckloch… 🙂
    Es ist spannend, wie sich ein Blick im Laufe der Zeit verändert. Während man im Januar noch dachte „Ha, super Stelle!“, merkt man nun plötzlich vielleicht „Huch, da wuchert alles ja nur wild vor sich hin!“
    LG, Gerdi

  13. Die Idee mit dem 12. Blick finde ich toll!
    Das habe ich bereits viele Male erwähnt.
    Nicht nur das sich die Natur verändert hat,
    du hast sogar eine neue Laterne bekommen :-).
    Bald sieht man sie nicht mehr vom Grünzeug :-).

    Liebste Grüße und ein schönes WE,
    edina.

  14. Eine tolle Aktion und spannende Bilder!
    Danke Dir für Deine Glückwünsche! Liebe rüße
    barbara

  15. Liebe Sabine,
    das es ist wie es ist, ist immer wieder spannend. Und der Blick durchs Guckloch immer wieder reizvoll!
    Alles Liebe
    Dania

  16. Wow, Sabine, was sind das für großartige Bilder!
    Wunderschön.
    Sei herzlich gegrüßt von Nina

  17. Liebe Sabine,
    die Laterne hätte mich wahrscheinlich auch gestört, aber genau darum geht’s ja wohl auch bei der Aktion: Die Veränderung wahrzunehmen. Und damit wird es doppelt spannend. Schöne Fotos sind es trotzdem geworden. Und wer weiß: Vielleicht steht das nächste Mal eine Gartenbank unter der Laterne 😉 ?
    Ich hoffe, das Wetter hat sich mittlerweile endlich auch bei Euch gebessert!?
    Liebe Grüße
    Sonja

  18. Ui, die Laterne wirkt tatsächlich etwas deplaziert. Aber genau dieser Wadenl macht irgendwie den Reiz dieser Fotogeschichte aus.

  19. Der Blick durchs Guckloch ist wie in einen verwunschenen Garten…
    Jetzt frag ich mich allerdings, welchen Sinn eine Laternen mitten im Baum hat… aber leider hat ja nicht alles Sinn, was Städte so planen…

    Herzlich, Katja

  20. Wer weiß, vielleicht steht nächstes Mal ein Wartehäuschen da und am Ende des Jahres fährt dort ein neuer Linienbus ab 😉 das wird ja noch spannend und bei Deinem Guckloch warte ich jetzt auf den Troll. LG Aqually

  21. Eine Laterne…, wer hätte das gedacht ;-). Den Blick durchs rostig-eiserne Schlüsselloch mag ich besonders… Eben habe ich noch deine Luftballongeschichte gelesen und erinnerte mich, dass meine Eltern mal einen solchen Ballon im Urlaub fanden und dem begeisterten – gar nicht so jungen – Kind im Nachbarland mit einer Postkarte zum Sieg verhalfen… Und ein lustiges Hochzeitsspiel ist das Luftballon-Verschicken inzwischen auch geworden. So ein paar „nachträgliche“ Glückwünsche von sonstwoher sind doch was. Vielleicht kann sich deine „große“ Tochter dann auch wieder dafür erwärmen…
    Lieben Gruß Ghislana

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