In der Weihnachtsbäckerei: Spritzgebäck

Die weihnachtliche Bäckerei in unserem Hause läuft auf Hochtouren. Mittlerweile haben sich allerhand köstliche Weihnachtsplätzchen bei uns angesammelt. Hier und da werden in jedem Jahr neue Sorten probiert, getestet und gebacken. Aber eine Plätzchensorte ist seit Jahren ein absolutes Muss: Spritzgebäck!

Spritz 1

Schon als kleines Kind habe ich dieses bei meiner Oma gebacken, den Teig durch den Wolf gedreht, verschiedene Formen aufs Blech gelegt und vom frischen Teig genascht.

Spritz 2

Das wird gebraucht:
550 gr weiche Butter, 400 gr Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 kg Mehl, 2 Eier, 1 Tl Backpulver

Spritz 3

So wird’s gemacht:
Eine gewaltige Menge Teig, die da zusammenkommt. Aber keine Bange, der Vorteil dieser Plätzchensorte ist, man hat den großen Teigberg innerhalb kürzester Zeit durch den Wolf gedreht und zu köstlichen Plätzchen verarbeitet. Das geht deutlich schneller als so manche Sorte, die erst zu feinen Hörnchen geformt werden oder gar ausgestochen werden will! Sozusagen eine echte Last-Minute Plätzchensorte…

Spritz 4

Trotz der Menge knete ich aus den Zutaten den Teig per Hand. Das dauert allerdings seine Zeit und ist recht mühsam. Dafür mit viel Geduld & Liebe gemacht. Das schmeckt man natürlich auch 🙂

Spritz 5

Wenn man eine große Teigkugel beisammen hat, platziert man diese am Teigwolf und legt sich die Backbleche bereit. In unserem Fall waren das insgesamt 6 Bleche. Am besten macht man das Spritzgebäck zu zweit. Einer kurbelt und füllt den Teig nach und der andere legt aus dem Teig die Plätzchen auf das Blech.

Spritz 6

Am liebsten lege ich kleine Kringel. Darin habe ich mittlerweile Übung und mir gefällt es so einfach am besten. In dieser Form zerbrechen die Kekse auch nicht! Bei 150° Grad backe ich das Spritzgebäck bis es leicht gebräunt ist.

Spritz 7

Ein kleiner Tipp:
Mit den kleinen Kringeln kann man sogar dekorieren oder diese als Anhänger benutzen. An einem schönen Band sieht es ganz weihnachtlich aus! Nett verpackt eignen sich die leckeren Kekse natürlich auch als Geschenk.

Spritz 8

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

9 thoughts on “In der Weihnachtsbäckerei: Spritzgebäck

  1. mmmhhh die sehen aber lecker aus! Und wie hübsch du sie in Szene gesetzt hast! Die hätte ich jetzt gerne zu meinem Kaffee!
    Herzliche Grüsse Nica

  2. Mhh lecker- ich liebe Spritzgebäck- hab aber noch nie selbst welches gemacht… Ich glaube aber auch, dass das ohne Wolf kein großer Spaß ist.

    Deine Winter Weihnachtskarten sind toll geworden!

    Liebe Grüße Catrin

  3. Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen…Ich wünsche euch einen schönen vierten Advent! Liebe Grüße!

  4. Das ist für mich neu, Plätzchenteig durch den Wolf drehen. Was dabei heraus kommt sieht sehr köstlich und dekorativ aus.
    Ich werde die Weihnachtsbäckerei wohl nicht mehr starten. Ich verziere dieses Jahr Gipskartonplatten mit Spachtelmasse 😉 !
    Liebe Grüße
    Cora

    • Sabine Sabine

      Liebe Cora,
      das ist eine ganz wunderbare Art Plätzchen zu backen, weil es wirklich so fix geht und man im Nu einen großen Stapel köstlicher
      Weihnachtsnaschereien beisammen hat, die sich auch gut zum Verschenken eignen 😉 Oder wenn man für Weihnachtsfeiern in Kindergarten
      oder Schule eine wirklich große Menge an Plätzchen benötigt. Und durch die „Kurbelei“ begeistert das erfahrungsgemäß auch die
      männliche Fraktion. So mancher der kleinen Helden kurbelt dann voller Geduld und Hingabe, während die anderen aus dem Teig die
      Plätzchen aufs Blech legen und Formen.
      Ich kann es wirklich nur empfehlen 😉
      Liebe Grüße,
      Sabine

  5. Schade, habe so einen Wolf nicht. Die effektive Arbeitweise wär was für mich (Plätzchenausstechen ist mir jedenfalls auch zu mühsam).
    LG Judy

  6. Ein Fleischwolf fehlt in meiner Küche dringend, denn Spritzgebäck ist etwas, das mir mit Spritzbeutel oder einer Gebäckpresse nicht so recht gelingen will. Dabei esse ich es soooo gerne! Mit Band sind die kleinen Kringel (im wahrsten Sinne) wirklich zuckersüß.

  7. bei mir war es in den letzten wochen einfach zu turbulent…zum backen bin ich gar nicht gekommen und nun lohnt es nicht mehr , weil wir am montag an die nordsee reisen 🙂 bei deinem süßen spritzgebäck läuft mir direkt das wasser im mund zusammen, liebe sabine.
    herzliche grüße
    mickey

  8. Hallo Sabine!
    Das ist ja lustig! Ich habe früher auch immer mit meiner Oma Spritzgebäck gebacken. Das war ihre Spezialität! Jetzt ist sie leider schon zu alt dafür. Sie ist eine super Bäckerin, aber mit dem Alter fällt anscheinend auch das zu schwer. Schade! Und auch meine Oma nahm immer dieses irre coole Gerät mit der Kurbel dran. Das faszinierte mich als Kind wahnsinnig!
    Ganz liebe Grüße zu dir und bald ist Weihnachten! Juhu….
    Michaela 🙂

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