Ich schenk dir etwas Sonnenschein

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Sonnenschein 1

Die milderen Temperaturen da draußen haben dafür gesorgt, dass die ersten zarten Knospen und Blätter an Busch und Baum zu sehen sind. Noch klein und zart, aber immerhin! Der viele Regen der letzten Tage hat für reichlich Bewässerung gesorgt und das frühlingshafte Wachstum ebenfalls angeregt. Was nun noch fehlt, ist etwas mehr Sonnenschein. Den kann man nicht herbeizaubern? Falsch! Man, oder besser gesagt „frau“, kann. Ich habe es nämlich ziemlich satt ohne Sonnenschein, und habe mir so meine Gedanken gemacht. Das Resultat meiner kreativen Gedanken kam recht schnell zu dem Ergebnis: Wie wäre es mit einer Tüte voller Sonnenschein? Darüber freut sich im Moment bestimmt jeder. Ob als kleines Mitbringsel, per Briefpost oder auch für all diejenigen, die etwas Aufmunterung gebrauchen können!

Sonnenschein 2

Das wird gebraucht:
Eine kleine Tüte (z.B. eine weiße Butterbrottüte), gelbes Papier, einen Motivstanzer mit Sonne als Symbol, gelbes Webband, Zackenlitze oder Bordüre zum Verzieren, eine Nähmaschine, Klebstoff und einen Stift oder Drucker

Sonnenschein 3

So wird’s gemacht:
Als erstes stanzt man mit dem Motivlocher allerhand Sonnen aus dem gelben Papier. Ich habe dabei sowohl kleine als auch große Sonnen gestanzt. Diese verstaut man in einer kleinen Tüte. Den oberen Rand klappt man zweimal um, damit auch wirklich kein Sonnenschein verloren gehen kann 🙂 Dann legt man das Webband, Litze oder die Bordüre auf die vordere Seite und näht diese mit einer ganz einfachen Naht von links nach rechts ganz auf.

Sonnenschein 4

Damit dieses kleine Geschenk auch wirklich Freude macht, habe ich dies entsprechend verziert und mit dem Schriftzug „Eine Tüte voller Sonnenschein“ versehen. Das Etikett habe ich ebenfalls mit einem Motivlocher ausgestanzt. Man kann es aber auch mit einer Schere als Oval oder Kreis ausschneiden und mittig aufkleben. Wem das noch nicht genug Sonne ist, kann auch vorne auf der Tüte noch einige ausgestanzte Sonnen aufkleben. Wobei bei der weißen Tüte die gelben Sonnen Innen leicht durchscheinen und die Vorfreude wecken!

Sonnenschein 6

Die kleinen Tüten voller Sonnenschein sind wirklich schnell gemacht und werden den Beschenkten mit Sicherheit sehr erfreuen!

Sonnenschein 5

Mit dieser Idee reihe ich mich gerne bei Anke und ihrem Creadienstag ein!

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

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Ein nettes Frühstück im Bett?

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Eine meiner ältesten Freundinnen wohnt mittlerweile leider mehr als 500 Kilometer weit weg. Viel zu weit um sich spontan auf einen Tee zu treffen und in aller Ruhe zu plaudern. Als ich in der letzten Woche eine Frage an meine Freundin hatte, sagte sie mir, dass sie derzeit in der Klinik liegt und in dieser Woche operiert wird. Leider lässt es die Entfernung nicht zu, mal eben einen Krankenhausbesuch zu unternehmen. So habe ich am Wochenende gegrübelt, was ich meiner Freundin Gutes tun kann.

Tee Doppel
Durch Zufall stieß ich bei What Ina Loves auf das Motto „ Bed & Breakfast“. Das wäre doch was – denn im Krankenhaus liegt man nach einer Operation eine ganze Weile flach und muss das Frühstück gezwungenermaßen im Bett zu sich nehmen. Mit Gemütlichkeit hat das erfahrungsgemäß nicht viel zu tun und schmecken tut es an solchen Orten meist auch nicht wirklich gut. Daher kam mir spontan die Idee für ein mit Liebe gepacktes Gute-Besserungs-Paket, das für ein gemütliches Frühstück im Bett genau das Richtige ist.

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Und zwar habe ich mit meinem Motiv Locher XXL große Herzen aus Teebeuteln gestanzt und diese mit wirklich schönem Tee aus dem Teeladen befüllt, den meine Freundin gerne trinkt. Dabei habe ich hier und da geflucht und den ersten Versuch leider entsorgen müssen. Beim zweiten Mal hat es dann geklappt. Und zwar habe ich die Herzen von der unteren Spitze aus, über die beiden oberen Bögen hin, mit meiner Nähmaschine vernäht. Dann den Tee vorsichtig eingefüllt und die restlichen 2 cm mit einer neuen Naht geschlossen. Zum Schluss habe ich mit Hilfe einer Nadel einen Faden durchgezogen und am offenen Fadenende zwei kleine Herzen darüber zusammengeklebt. Auch die kleinen Herzen habe ich aus farbigem Papier mit einem Motivlocher ausgestanzt.

Tasse 1
Dazu gibt es noch ein Glas mit unserem selbstgemachten Knusper-Müsli-Special aus dem Hause Seyffert. Und ein paar anderen Kleinigkeiten für ein gemütliches Frühstück. Das Gute-Besserungs-Paket ist bereits auf dem Weg in weite Ferne und wird meine Freundin hoffentlich etwas trösten und den Krankenhausaufenthalt versüßen!

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urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

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Mit ganz viel Herzblut dabei!

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Während eines Ausbildungsgangs zum Entspannungspädagogen für Kinder bekam ich einmal das Feedback, man hätte gemerkt, dass ich Geschichten & Ideen mit Hingabe und Herzblut vermitteln würde. Dem ist wirklich so und das versuche ich bei Veranstaltungen den Teilnehmern immer mit auf ihren Weg zu geben: Denn die Dinge, hinter denen man steht, die einem selbst gut gefallen, kann man auch deutlich besser, vor allem erfolgreicher anleiten, weil eben „Herzblut“ mit im Spiel ist!

Daher bin ich dem Aufruf von Annette auf Ihrem Blick7 gefolgt und nehme sehr gerne an dem Herblutprojekt für den Monat Februar teil, dass unter dem Motto steht „Schön, dass es dich gibt!“.

DIY Copy 3

Dazu fällt mir als vierfache Mutter natürlich gleich meine Familie ein. Und da man sich im meist recht turbulenten Alltag unserer Großfamilie viel zu selten sagt „Schön, dass es euch gibt“, habe ich meiner Kreativität freien Lauf gelassen und etwas getan, was ich von Herzen gerne tue und bei dem ich (meist) auch gut abschalten kann: Backen! So habe ich allerhand Herzen aus Plätzchenteig ausgestochen und mich mal an „Kekse am Stiel“ herangewagt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ging verhältnismäßig schnell. Die fertigen Herzen habe ich mit einer Schokoladen-Sahne-Mischung bestrichen, einen Schaschlikstab aus Holz mittig hineingelegt und ein zweites Herz darauf gelegt. So entstanden einige große und kleinere Herzen.

DIY Copy 2

Nach dem die Füllung fest war, habe ich mit geschmolzener Kuvertüre die Namen auf je ein Herz geschrieben und diese mit kleinen Nonparailles verziert. Für die Kleinste im Bunde gab es einen roten Gummibären als Bonus dazu.

Und weil heute alle „frei“ hatten, gab es ein gemütliches Mittagessen und einem liebevoll gedeckten Tisch, auf dem an jedem Platz ein Herz-Lolli mit Namen zu finden war. Ein Geschenk was von ganzen Herzen kam, wie es sich für ein richtiges Herzblutprojekt gehört.

DIY Copy 4

 An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen nicht nur meiner Familie und meinen Freunden zu sagen „Schön, dass ihr da seid“, sondern auch all den Teilnehmern meiner Veranstaltungen sowie den kleinen und großen Lesern meiner Bücher: „Schön, dass ihr da sei, schön dass es euch gibt!“

 Ein herzliches Dankeschön an alle!

DIY Copy 5

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert
Banner © blick7 Annette Richter

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Geschenke schnell & pfiffig selbstgemacht

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Milchreis bearbeitet

Bei jeder Familie fallen regelmäßig Geburtstage an. Jedes Mal stellt sich die Frage – was soll man bloß schenken? Die meisten in unserem Verwandten- und Bekanntenkreis haben ebenfalls große Familien, einen eigenen, gut ausgerüsteten Haushalt und auch Spielzeug in rauen Mengen. Daher tüftele ich gerne etwas Besonderes oder gar persönliches aus, was den Beschenkten erfreut und in guter Erinnerung bleibt. Das können Gutscheine für eine gemeinsame Unternehmung, einen Theaterbesuch, eine Einladung zu einem Frühstück oder Kaffeeklatsch sein, etwas mit Liebe gebackenes oder auch etwas Kreatives, was meine Nähmaschine unter meiner laienhaften Anleitung so zu Stande bringt. Zugegeben, zum Nähen fehlt mir im Moment die Lust, da ich für ein geplantes Buchprojekt eine ganze Weile an der Maschine gesessen habe um die geplanten Idee praktisch umzusetzen. Und da meine Freundin und Nachbarin Susanne Geburtstag hat, war ich auf der Suche nach einer pfiffigen Geschenkidee. Susanne ist selbst ein kreativer Mensch und freut sich erfahrungsgemäß immer über etwas „Besonderes“. So habe ich im Netz ein wenig gestöbert und unter einem Blog eine tolle DIY Geschenkidee entdeckt, die mich gleich neugierig gemacht und überzeugt hat: Lykkelig Foodblog

Genau das habe ich gesucht – einen leckeren, süßen Milchreis als Geschenk auf der Küche. Ich habe das Rezept ein wenig abgeändert, da im Original Rosinen als Zutat angegeben waren, was zwar schön aussieht, aber viele (mich und einen Teil meiner Kinder eingeschlossen…) nicht mögen. Daher habe ich sie einfach weggelassen. Einmachgläser hatte ich erst vor kurzem neu gekauft, so hatte ich das zur Hand. Ich habe das 0,5 Liter große Glas mit folgenden Dingen bestückt:

Milchreis bearbeitet 2

350 g Milchreis

1 gehäufte Teelöffel Zimt

1 Päckchen Vanillezucker

Etwas frisch gemahlene Vanille

2 Eßlöffel gehackte Mandeln

3 Eßlöffel Brauner Zucker

ca. 5 Scheiben Apfelringe

Die Apfelringe habe ich mit einem scharfen Messer möglichst klein gewürfelt. Zimt, Vanille- und Brauner Zucker gut vermengt und schließlich die Zimt-Zucker Mischung mit Apfelstücken, Mandeln und Milchreis vermischt. Dies wird nun einfach in ein sauberes Einmachglas gefüllt und verschlossen.

Ich habe einen doppelten Geschenkanhänger aus Tonkarton mit Hilfe meines Motivlochers ausgestanzt (vorne uni weiß, hinten blau weiß kariert) und mit Geschenkband an dem Glas befestigt. Auf der weißen Seite steht noch, dass es sich um Milchreis handelt und der Inhalt mit ca. 1,5 Liter frische Milch für ungefähr eine halbe Stunde gekocht werden muss.

 Wie passend das ich heute noch allerhand kleine, köstliche Wintersterne gebacken habe. Davon habe ich gleich welche eingetütet und mit einem netten Aufkleber versehen. So habe ich mit der Milchreismischung gleich ein ganz persönliches Geschenk…

urherrechtlich geschützt, © Sabine SeyffertMilchreis bearbeitet 3

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