Frühlingshafte Backidee für Ostern: Wir backen Osterhasen aus Hefeteig – mit Kindern backen

Wir sind im Ferienmodus: Keine festen Termine, kein Wecker, der den Tag schon früh einläutet, keine Hausaufgaben und Co. Dafür genießen wir die Ferientage als Familie in vollen Zügen. Und da meine Kinder allesamt gerne Backen, habe ich heute eine zuckersüße Rezept Idee für euch: Selbst gebackene Hasen aus Hefeteig, passend zum Osterfest. Diese kann man gemeinsam mit Kindern backen und hat gleich eine schöne Beschäftigungsidee für Feriennachmittage. Die süßen Hefehasen schmecken nicht nur zum Osterfrühstück, sondern auch zum Kaffeeklatsch, auf einem Ausflug, beim Picknick bei Sonnenschein im Garten oder auf dem Spielplatz.

Das wird gebraucht:
500 g Mehl, 100 g Zucker, 80-100 g Margarine, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Trockenhefe, 125 g Vanillepudding (aus Sojamilch oder ersatzweise Sojajoghurt mit Vanillegeschmack), 1 Vanilleschote, 200 ml pflanzliche Milch, 1 TL Ei Ersatzpulver, Sojasahne zum Bestreichen, etwas Mehl zum Ausrollen sowie Mandeln, Hagelzucker, Pistazien (ungesalzen!), Schokolinsen, Hagelzucker, Schokotröpfchen zum Verzieren

So wird’s gemacht:
Zuerst bereitet man einen süßen Hefeteig zu, wie beispielsweise bei diesem Rezept beschrieben. Den Hefeteig teilt man in kleine Stücke (etwa in Größe eines Tennisballs). Daraus rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine lange Wurst, die zu den Enden hin schmal zuläuft.

Jetzt „knickt“ man die Teigrolle mittig und legt die beiden Enden über kreuz aufeinander. Jeder Hase wird mit Sojasahne (oder etwas Eigelb) eingepinselt. Mittig kann man dem Hasen eine Mandel als Nase in den Teig drücken und die Ohren mit etwas Hagelzucker oder gehackten Pistazien bestreuen.

Dann platziert man die Teighasen mit etwas Abstand auf dem gefetteten Backblech und bäckt die Hasen bei etwa 170° Grad für rund 30 Minuten. Die Hasen sind fertig sobald die Ränder leicht gebräunt sind.

Nachdem Auskühlen kann man den Hasen mit etwas geschmolzener Kuvertüre noch Augen aus Schokolinsen aufkleben.

Weitere Backideen für Ostern findet ihr in meinem Kreativbuch „Selbst gemachte Frühlingsdeko“, alles zum Thema Ostern in dieser Rubrik und Geschenke aus der Küche hier.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Backidee für die Frühlingszeit: Knusprige Möhren als Geschenk aus meiner Küche mit Rezept & ein Gewinner

Auf meinem Blog zeige ich gerne Rezeptideen, die sich für Geschenke aus der Küche eignen. Solche kleinen und im wahrsten Sinne des Wortes „zuckersüßen“ Überraschungen kann man in der Osterzeit immer gut gebrauchen. Die selbst gebackenen Osterplätzchen in Karottenform fallen nicht nur gleich ins Auge, sondern sind auch auf dem gedeckten Frühstückstisch, dem österlichen Kaffeeklatsch oder einem gemütlichen Osterbrunch eine süße, essbare Deko.

Das wird gebraucht:
100 g Butter oder Margarine, 1 Ei, 70 g Zucker, 200 g Mehl, 1 Päckchen Vanillezucker, Mehl zum Ausrollen, Puderzucker für den Zuckerguss, etwas frisch gepressten Zitronen oder Orangensaft, 1 Päckchen Lebensmittelfarbe in orange, eine handvoll Pistazien & einen Plätzchenausstecher in Möhrenform

So wird’s gemacht:
Die Butter nimmt man vor dem Backen am besten eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank, damit sie schön weich ist und sich der Teig gut zubereiten lässt.

Das Mehl, die 70 g Zucker, das Ei, den Vanillezucker sowie die gewürfelte Butter gibt man in eine Rührschüssel und verknetet die Zutaten zu einem glatten Plätzchenteig. Sollte dieser zu trocken sein macht man ihn durch die Zugabe von einem Klecks Butter geschmeidiger. Der Teig lässt sich sofort weiterverarbeiten.

Auf einer sauberen Arbeitsfläche streut man etwas Mehl und rollt den Plätzchenteig darauf dünn aus. Daraus sticht man nun zahlreiche Möhren aus, die man auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech legt.
Ist der gesamte Teig zu Keksen verarbeitet, schiebt man die belegten Bleche in den Backofen. Die Osterkekse werden bei 165°C circa 15 Minuten gebacken. Anschließend zieht man die Backbleche aus dem Ofen und lässt die Plätzchen gut auskühlen.

In einer Dessertschale rührt man nun Puderzucker mit etwas frisch gepresstem Zitronen- oder Orangensaft an. Achtung, die Flüssigkeit am besten Teelöffelweise zum Puderzucker geben, damit der Guss nicht zu dünn wird!

Auf einem kleinen Brettchen gibt man ein paar Pistazien und hakt diese mit einem Messer klein. Nun bestreicht man mit einem Messer den oberen Plätzchenrand mit hellem Guss und streut die gehackten Pistazien darüber, so dass es wie Möhrengrün aussieht.

Sind alle Plätzchen soweit verziert, kommt der untere Teil an die Reihe. Dazu gibt man das Päckchen bzw. Pulver der Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss und färbt diesen orange ein. Damit bestreicht man nun mit einem Messer oder dünnen Backpinsel den unteren Teil der Möhrenplätzchen mit orangefarbenem Guss ein.

Viel Spaß beim Verpacken, Verschenken oder auch selber Naschen! Weitere süße Rezepte findet ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Frühling hier und andere kreative Sachen da.

Zu guter Letzt gebe ich hier den Gewinner der Buchverlosung bekannt. Das Buch „Frühling im Holunderweg“ hat Kommentar Nr. 14 von Karin gewonnen. Bitte teile mir deine Anschrift mit, damit ich das Buch verschicken kann 🙂

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Rezeptidee: Milchreis mit Himbeeren zum Mittagessen, Nachtisch oder süße Nascherei

Alle kleinen und großen Schleckermäuler aufgepasst: mit dieser zuckersüßen Mahlzeit kommt ihr ganz sicherlich auf eure Kosten! Und diejenigen, die es auf dem Mittagstisch nicht so gerne süß mögen, die dürfen das Rezept auch gerne alternativ als köstlichen Nachtisch und Dessert probieren!

Das wird gebraucht:

400 g Milchreis, ca. 1,5 Liter Vollmilch, 2 Päckchen Vanillezucker,  80 g gemahlener Mohn, Puderzucker, 300 g Himbeeren (tiefgefroren oder im Sommer natürlich auch frische Beeren!), evt. 1-2 EL brauner Zucker

So wird’s gemacht:

Den Milchreis in einen großen, hohen Topf geben und mit 1,5 Litern Milch aufgießen. Dann unter ständigem (!) Rühren zum Kochen bringen. Ich lasse den Reis ca. 2-3 Minuten kochen und ziehe ihn dann vom Herd. Wenn der Topf einen Thermoboden hat, klappt es auf diese Weise prima.

Dort lasse ich den aufgekochten Milchreis ungefähr 30-40 Minuten ziehen. Zwischendurch rühre ich immer mal wieder um. Dabei kann man ganz gut kontrollieren ob die Milchmenge stimmt. Falls die Milch schon vom Reis aufgesogen wurde, kann man bei Bedarf einfach noch mal etwas nachschütten, damit der Reis auch wirklich weich wird und garen kann!

Während der Milchreis durchzieht, gebe ich die gefrorenen Himbeeren in einen kleinen Topf und lasse diese bei mittlerer Hitze auftauen und warm werden. Auch hier sollte man immer wieder gut durchrühren, damit nichts anbrennt. Wenn die Himbeeren wirklich schön warm sind, kann man bei Bedarf 1-2 Esslöffel braunen Zucker unterrühren, damit diese etwas süßer werden.

Ist der Milchreis dann fertig, gibt man ihn auf die Teller und gießt mit einer kleinen Soßenkelle etwas von den heißen Himbeeren darüber.

Ganz zum Schluss streut man sich noch etwas gemahlenen Mohn über den fruchtigen Milchreis. Mhh, das schmeckt einfach toll!

Ein kleiner Tipp:

Die ganz „Mohnverrückten“ unter Euch können auch die angegebene Menge gemahlenem Mohn direkt unter den fertigen Milchreis mischen, bevor man ihn auf die Teller gibt. Allerdings ist es bei der Variante schwierig für diejenigen, die keinen Mohn mögen.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

 

Geschenke aus der Küche: Backen mit Kindern – Bunte Bonbon Kekse zum Geburtstag oder zu Karneval

Na, habt Ihr Lust auf eine handvoll süßer „Kamelle“? Keine Angst, hiermit sind nicht die süßen, klebrigen Plombenzieher und Co. gemeint, sondern knackige, knusprige Keks-Bonbons! Genau davon habe ich kurzerhand ein ganzes Blech voll gebacken, da wieder einmal eine Geburtstagseinladung ins Haus geflattert kam und ich dem Geburtstagskind zusätzlich zum Geschenk noch eine Kleinigkeit überreichen wollte.

Das wird gebraucht:
200 g Mehl, 125 g weiche Butter, 1 Ei, 100 g Zucker, 80 g geschälte und gemahlene Mandeln, Mehl zum Ausrollen, Backpapier, einen Plätzchenausstecher in Bonbon Form, einen Eisbecher, etwas Cellophanfolie oder ein Bodenbeutel, rund 100 g dunkle Kuvertüre, bunte Schokolinsen, gehackte Pistazien (ungesalzen!), kleine Zuckerperlen (Nonpareilles) o.ä.

So wird’s gemacht:
Als erstes knetet man aus Mehl, der Butter, Ei, Zucker und den gemahlenen Mandeln einen Plätzchenteig. Wer keine gemahlenen Mandeln zur Hand hat, kann die angegebene Menge auch einfach durch Nüsse ersetzen!

Den fertigen Teig rollt man auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn (!) aus, sticht die „Bonbons“ aus und legt diese auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Die fertigen Bonbonkekse bäckt man bei 160° C Grad für circa 10 Minuten. Sobald die Ränder leicht gebräunt sind, sind die Kekse fertig.

Während die „Bonbons“ auskühlen, schmilzt man die Kuvertüre im Wasserbad. Jetzt bestreicht man eine Bonbonhälfte (die untere Seite!) mit der Schokolade und setzt passgenau eine zwei Kekshälfte von Oben darauf.

Sind alle Bonbons auf diese Weise gefüllt, geht es ans Verzieren. Schließlich dürfen richtige Bonbons auch bunt sein.

Dazu gibt man etwas Kuvertüre auf die Keksoberseite und streut zum Verzieren bunte Kleinigkeiten wie Zuckerperlen und Co. darauf.

Wenn der Schokoladenguss wieder fest ist, füllt man die Bonbons in einen Eisbecher und steckt diesen in Folie. So hat man nicht nur ein ausgefallenes Geburtstagsgeschenk sondern auch eine pfiffige Geschenkidee aus der Küche zur Hand.

Weitere bunte Faschingsideen findet Ihr in dieser Rubrik, alles rund um Kindergeburtstag & Co. da, Geschenkideen aus der Küche hier und zuckersüße Rezepte an dieser Stelle.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Backidee für Karneval, fröhliche Partys & Kindergeburtstage: Amerikaner als lustige Clowns-Gesichter

Auch wenn ich selbst kein wirklicher Karnevalsjeck bin, so darf es zumindest kulinarisch gesehen in dieser Zeit ganz fröhlich zugehen. Denn in Kindergarten und Schule wird dieses Ereignis erfahrungsgemäß recht groß gefeiert. Und hierbei gibt es dann meist ein Buffet, zu dem jeder etwas beisteuern und mitbringen darf. Nach den beliebten und bunt verzierten Mini Muffins aus diesem Backrezept, habe ich mich nun einfach an selbst gebackenen Amerikanern versucht. Diese „tierische“ Fuchsvariante war ja auch unserem Fuchsgeburtstag der absolute Hit. Daher habe ich das Rezept leicht abgewandelt und fröhliche, lachende Gesichter daraus gemacht.

Das wird gebraucht:
200 g Mehl, 1 Ei, 100 Zucker, 100 g Margarine, 1 gestrichener Teelöffel Backpulver, 125 g Puderzucker, ½ Zitrone, kleine Süßigkeiten oder buntes Backzubehör zum Verzieren wie Schokolinsen, Zuckerkränze, Schokokugeln, Nonpareilles, Liebesperlen oder auch andere süße Zutaten.

So wird’s gemacht:
Zuerst gibt man den Zucker mit der Margarine in eine große Rührschüssel und mixt dieses durch. Anschließend gibt man das Ei hinein und rührt den Kuchenteig weiter, bis dieser schön schaumig ist. Zu guter Letzt kommen das Backpulver und das Mehl hinzu. Der Teig sollte von der Konsistenz her so fest sein, dass man ihn mit sauberen Händen zu Kugeln rollen kann, er aber nicht mehr an den Händen kleben bleibt!

Dann belegt man das Backblech mit einem Bogen Backpapier und rollt aus dem Teig insgesamt 12 gleichgroße Kugeln. Wer mag, kann mit einem Esslöffel die entsprechenden Teigstücke abstechen. Bei 170 Grad bäckt man die Amerikaner für etwa 12 Minuten. Ist der Rand leicht gebräunt, sind diese fertig.

Ein wertvoller Tipp: nehmt am besten 2 Backbleche und legt nicht mehr als 9 Amerikaner auf ein Blech. So lassen sich diese wirklich mit ausreichend Platz auf das Blech legen, ohne das diese durch den Rand schief werden und man erhält nach der Backzeit auch schöne „runde“ Amerikaner!

Nach dem diese abgekühlt sind, gibt man den Puderzucker in eine kleine Dessertschüssel und rührt nach und nach den frisch gepressten Zitronensaft unter, so dass ein zähflüssiger, nicht zu dünner Guss entsteht.

Mit Hilfe eines Messers streicht man nun 1-2 Teelöffel vom Guss auf einen Amerikaner und verziert diesen gleich im Anschluss. Dies ist wichtig, weil der Guss sehr schnell trocknet und die bunten Zutaten sonst nicht mehr darauf kleben bleiben!

Hinweis – das o.g. Rezept reicht für 12 Amerikaner aus. Die Menge kann der gewünschten Kuchen Anzahl natürlich beliebig variiert und angeglichen werden!

Weitere Ideen zum Karneval gibt es in dieser Rubrik, allerhand zum Thema Feiern mit Kindern hier und süße Rezeptideen tummeln sich dort.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Blitzschnelles weihnachtliches Dessert für das Weihnachts-Menü mit Zimt, Spekulatius & Äpfeln

Auch an Weihnachten freut man sich nach dem gemeinsamen Festmahl über einen leckeren Nachtisch. Allerdings nimmt meist schon das Fertigstellen des Essens allerhand Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund habe ich ein wirklich blitzschnell gemachtes Rezept für Euch, dass selbst Kinder mit wenig Hilfe zubereiten können.

apfel-dessert-mit-spekulatius-8

Das wird gebraucht (Menge für 6 Gläser):
500 g Quark, 3 Esslöffel Zucker, 1 kleiner Becher Naturjoghurt, 360 g Apfelmus (kleines Glas), 1 Tüte mit Mini Schoko-Spekulatius, Zimt

apfel-dessert-mit-spekulatius-zimt

So wird’s gemacht:
In einer kleinen Rührschüssel verrührt man den Quark mit dem Zucker und rührt auch den Naturjoghurt unter. Die Quarkmasse sollte schön cremig aber auch nicht zu dünnflüssig sein. Wenn der Quark nun die richtige Konsistenz hat, gibt man etwas Zimt hinzu und schmeckt das Ganze ab.

apfel-dessert-mit-spekulatius-9

Aufgepasst – da das Apfelmus, wenn Ihr fertig gekauftes aus dem Glas verwendet, bereits gesüßt ist und die kleinen Spekulatius ebenfalls, reicht für den Quark eine ganz geringe Menge an Zucker absolut aus!

apfel-dessert-mit-spekulatius-10

Jetzt schichtet man in den bereit gestellten Gläsern abwechselnd eine Schicht Quark, mit dem Apfelmus und zerbricht dann ein paar der Weihnachtskekse mittig und deckt das Apfelmus mit dem Gebäck ab.

apfel-dessert-mit-spekulatius-7

Danach beginnt man wieder mit der Quarkspeise und schichtet alles so lange, bis die Gläser gefüllt sind. Dann stellt man den weihnachtlichen Nachtisch bis zum Verzehr in den Kühlschrank.

apfel-dessert-mit-spekulatius-3

Ein kleiner Tipp: Die von uns für das Dessert verwendeten Spekulatius Kekse hatten eine Rückseite, die mit Schokolade überzogen ist. Das hat den Vorteil, dass diese durch den Quark und das Apfelmus nicht so durchweichen und der Nachtisch „knusprig“ bleibt.

apfel-dessert-mit-spekulatius-6

Alternativ kann man natürlich auch normalen Gewürzspekulatius / Mandelspekulatius verwenden, der allerdings weicht recht schnell auf, so dass man die Süßspeise möglich bald nach der Herstellung verzehren sollte!

apfel-dessert-mit-spekulatius-2

Wer auf der Suche nach einem veganen Nachtisch ist, der kann alternativ auch dieses weihnachtliche Dessert probieren oder bei diesem veganen Rezept die Erdbeeren durch das Apfelmus ersetzen!

apfel-dessert-mit-spekulatius-1

Ich wünsche euch allen ein ganz wunderbares und entspanntes Weihnachtsfest!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Last Minute in der Weihnachtsbäckerei: Blitzschnelle Weihnachtsplätzchen Spritzgebäck – vegan!

Jedes Jahr, wenn sich unsere Küche in eine Weihnachtsbackstube verwandelt, wird der alte „Fleischwolf“ hervorgeholt und damit allerhand an köstlichem Spritzgebäck produziert. Diese Plätzchensorte gibt es bei uns jedes Jahr. Zwar ist die nicht sonderlich ausgefallen, aber man kann von diesen Weihnachtskeksen recht schnell große Mengen produzieren. Und das macht nicht mal sonderlich viel Arbeit. Der einzige Nachteil hierbei, man muss zu zweit arbeiten. Alles andere geht wie von allein 😉 Und somit eignet sich dieses weihnachtliche Gebäck aus bestens dafür, wenn man wieder einmal im Kindergarten, der Schule, beim Kinderturnen & Co. oder einer der anderen Weihnachtsfeiern selbst gebackene Kekse beisteuern soll. Auch als kleines Mitbringsel ist das Spritzgebäck immer prima!

kringel-vegan-3

Das wird gebraucht:
200 g Zucker, 250 g pflanzliche Margarine, 1 Vanilleschote, 500 g Mehl, 1-2 Teelöffel Ei Ersatz Pulver

kringel-vegan

So wird’s gemacht:
In diesem Jahr habe ich erstmals Plätzchen in veganer Form zubereitet. Generell geht mir das nicht so leicht von der Hand und oftmals schmecken die Sachen dann auch nicht wie das „Original“. Aber in dem Fall hat es geklappt.

kringel-vegan-4

So habe ich unser Lieblingsrezept spontan veganisiert und einige der Zutaten durch pflanzliche Alternativen ersetzt. Verarbeiten ließ sich der fertige Teig übrigens ganz gut.

kringel-vegan-5

In einer kleinen Dessertschüssel rührt man das Ei Ersatzpulver mit etwas Wasser zu einem gleichmäßigen Brei. Den gibt man mit den anderen Zutaten in eine große Schüssel und knetet daraus einen Teig. Dieser sollte nicht mehr an den Händen kleben, aber auch nicht zu trocken sein. Die richtige Konsistenz bekommt man mit zusätzlichem Mehl (falls der Teig zu klebrig ist) oder etwas mehr Margarine (wenn der Teig bröselt) gut hin.

kringel-vegan-2

Anschließend geht es an den „Fleischwolf“, durch den man den Plätzchenteig nach und nach dreht. Am einfachsten ist es, wenn einer die Kurbel dreht und der andere den Teig dann abnimmt und auf dem Blech platziert.
Sind die Bleche gefüllt, geht’s ab in den Backofen. Dort bäckt man das Spritzgebäck bei 160° C Grad bis der Rand leicht gebräunt ist.

kringel-vegan-1

Weitere vegane Backrezepte für den Weihnachtsteller: Leckere Bethmännchen sowie Schokoladenkekse mit Zimt

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Weihnachtliche Geschenke aus der Küche: Selbst gemachte Kirschmarmelade mit Mohn & Marzipan

Es weihnachtet sehr. Daher ist es höchste Zeit für eine klitzekleine Geschenkidee aus meiner Küche. Denn hier wird jedes Jahr in der Weihnachtszeit Marmelade eingekocht, die ich in der Adventszeit dann gerne als kleine Geschenke und Mitbringsel nutze. Von selbst gekochter Marmelade kann man ganz bequem größere Mengen herstellen und der zeitliche Aufwand ist hierbei überschaubar. Im Gegensatz zu selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen & Co.
Da Mohn bei uns immer gerne gegessen wird, habe ich mal ein kleines Kochexperiment gewagt. Und siehe da, es schmeckt sehr gut. Aus diesem Grund gebe ich die Rezeptidee gerne weiter.

kirschmarzipanmarmelade-mit-mohn-2

Das wird gebraucht:
900 g Kirschen tiefgekühlt, 100 g Marzipanrohmasse, 2 Esslöffel Amaretto oder ersatzweise 2-3 Tropfen Bittermandel Aroma, 1 Vanilleschote, 1 Kilo Gelierzucker 1:1, gemahlener Mohn (die genaue Menge hängt davon ab, wie intensiv man den Mohngeschmack haben möchte – ich habe für mein Rezept rund 100 g gemahlenen Mohn verwendet)

kirschmarzipanmarmelade-mit-mohn-8

So wird’s gemacht:
Da man im Winter keine frischen Kirschen bekommt, habe ich auf tiefgefrorenes Obst zurückgegriffen. Das geht hiermit auch deutlich schneller. Zuerst lässt man die Kirschen auftauen. Wer es eilig hat, kann diese auch schon auf dem Herd bei niedriger Temperatur erwärmen.

kirschmarzipanmarmelade-mit-mohn-7

Sobald diese aufgetaut sind, gibt man das Marzipan hinzu, den Amaretto, das Mark einer Vanilleschote und püriert diese Masse solange, bis diese stückchenfrei und schon cremig ist. Jetzt gibt man den Gelierzucker hinzu und auch die bereits ausgekratzte Vanilleschote. So wird der Geschmack intensiver.

kirschmarzipanmarmelade-mit-mohn-4

Jetzt kocht man das Obst auf und lässt es unter ständigem Rühren 4-5 Minuten sprudelnd kochen. Etwa 1 Minute vor Ende der Kochzeit gibt man den Mohn hinzu.

kirschmarzipanmarmelade-mit-mohn-5

Wenn die Kochzeit um ist, füllt man die Kirschmarmelade in Gläser und verschließt diese gleich mit einem Deckel. Besonders lecker schmeckt die Marmelade zu frischem Hefezopf.

kirschmarzipanmarmelade-mit-mohn-6

Weitere Rezeptideen für selbst gemachte Marmelade findet Ihr unter folgenden Links: Kirschmarzipanmarmelade, Schwarzwälderkirschmarmelade mit Schokolade sowie Apfelmarzipanmarmelade. Und weitere Leckereien zum Verschenken gibt es in dieser Rubrik: Geschenke aus der Küche.

kirschmarzipanmarmelade-mit-mohn-3

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

In der Weihnachtsbäckerei: Süße Schokokugeln mit Zimt und Kakao – vegan Backen für Weihnachten

Als Pendant zu Vanillekipferl habe ich früher oftmals Nougatkipferl gebacken, da hier nicht nur allerhand kleine Naschkatzen unterwegs sind, sondern auch große Schokoladenliebhaber.
Jedoch ist der herkömmliche Nougat aufgrund einer Nuss Allergie tabu. Und daher habe ich etwas herumexperimentiert und nun ein tolles Rezept als schokoladige Alternative kreiert, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Und vegan ist es außerdem 😉

kekse-schoko-vegan-5

Das wird gebraucht:
350 gr Mehl, 1 Teelöffel Ei Ersatzpulver, 1 Teelöffel Zimt, 150 gr Zartbittercouvertüre, 2 Esslöffel Zucker, 80-100 gr. pflanzliche Margarine, ½ Teelöffel Backpulver, 2 Esslöffel Rum (40%) sowie 50 gr dunkle Schokolade zum Verzieren

kekse-schoko-vegan-9

So wird’s gemacht:
Zuerst lässt man die 150 gr Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen, bis sich diese ganz aufgelöst hat. In der Zwischenzeit gibt man das Mehl, Zimt, Zucker, Margarine, Bachpulver und Rum in eine große Rührschüssel.

kekse-schoko-vegan-7

In einer kleinen Schüssel rührt man das Ei Ersatzpulver mit einem kleinen Schneebesen und etwas lauwarmen Wasser zu einem klümpchenfreien Brei. Diesen gibt man zu dem Mehl sowie den anderen Zutaten hinzu.

kekse-schoko-vegan-6

Sobald die Schokolade fertig geschmolzen ist, gibt man auch diese hinzu und knetet all die Zutaten in der Rührschüssel zu einem Plätzchenteig zusammen. Dieser sollte dann zügig weiterverarbeitet werden, bevor die Schokolade fest wird.

kekse-schoko-vegan-3

So habe ich aus dem Teig lauter kleine Kugeln gerollt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt. Von der Teigmenge her, ergab es ganz genau zwei Bleche mit Schokokugeln.

kekse-schoko-vegan-4

Diese bäckt man bei 160° C Grad für ungefähr 15–20 Minuten. Nachdem Auskühlen habe ich die restlichen 50 gr Schokolade im Wasserbad geschmolzen und die Schokokugeln damit verziert. Das muss man nicht unbedingt, die Schokokugeln schmecken auch ohne den Überzug prima!

kekse-schoko-vegan-1

Ein kleiner Tipp:
Alle, die sich nicht vegan ernähren, können den Teig natürlich auch ganz einfach verändern, in dem sie statt des Ei Ersatzpulvers einfach ein normales Ei nehmen. Und wer lieber mit Butter bäckt, kann die Margarine auch durch diese ersetzen.

kekse-schoko-vegan-2

Ein Rezept für vegane Bethmännchen findet Ihr übrigens hier, alles rund um die Weihnachtszeit dort sowie Geschenkideen aus der Küche in dieser Rubrik.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Backen macht Spaß & Schenken auch: Nussschnecken im Glas – Leckere Geschenke aus der Küche

Mit Geschenken aus der Küche kann man mir stets eine große Freude machen. Auch ich selbst mag köstliche Kleinigkeiten als kleines Mitbringsel oder Geschenk zu zubereiten. Da in der Weihnachtszeit bekanntlich ausgesprochen viel gebacken wird, habe ich beides ganz einfach verbunden: Eine weihnachtliche Nascherei schön verpackt, als Geschenk aus meiner Küche. Daher verrate ich Euch heute ein zuckersüßes Rezept für wohlschmeckende Nussrollen, die sich natürlich nicht nur verschenken, sondern auch selbst Naschen lassen. Bei der angegebenen Menge sollten einige dieser Nussschnecken für den Eigenbedarf übrig bleiben. Schließlich muss ja vorab testen, ob es auch wirklich schmeckt, was man da verschenkt 😉

nussschnecken-im-glas-5

Das wird gebraucht:
500 gr Mehl, 1 Ei, 150 gr Zucker, ca. 250 ml Vollmilch, 100 gr Butter, 125 gr Quark, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Päckchen Backpulver sowie etwas Mehl zum Ausrollen und Fett für das Blech

nussschnecken-im-glas-7

Für die Füllung:
200 gr gemahlene Mandeln, 120 gr Zucker, 1 Vanilleschote oder 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eiweiß 2 Eßl Rum, etwas Zimt

nussschnecken-im-glas-8

So wird’s gemacht:
Aus den Zutaten bereitet man einen Hefeteig zu, wie beispielsweise in diesem Rezept beschrieben. Während der Teig ruht, kann man die Füllung zubereiten. Dafür schlägt man 2 Eiweiß zu Eisschnee. Sobald dieser fest ist, mixt man den Zucker unter und gibt das Vanillemark, den Rum sowie etwas Zimt hinzu.

nussschnecken-im-glas-6

Zum Schluss rührt man noch die gemahlenen Mandeln unter. Die gebe ich nach und nach zu dem Eisschnee, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Füllung sollte schön cremig und streichfähig sein, damit sich diese später auf dem Teig verteilen lässt.

nussschnecken-im-glas-1

Sobald der Hefeteig aufgegangen ist, rollt man diesen auf etwas Mehl möglichst dünn aus. Dann streicht man die Mandelfüllung gleichmäßig auf den Teig und rollt alles eng auf. Dann schneidet man die Teigrolle in etwa 1-2 cm dicke Scheiben und platziert diese mit ausreichend Abstand (!) auf dem gefetteten Backblech.

nussschnecken-im-glas-4

Die Teigschnecken sollten bei etwa 165 C Grad backen, bis diese leicht gebräunt ist. Die genaue Backzeit hängt von der Größe der Schnecken ab und kann daher schnell variieren. Lieber regelmäßig einen Blick in den Ofen werden!

nussschnecken-im-glas-3

Nachdem die Schnecken wirklich ganz ausgekühlt sind, kann man diese in ein großes Einmachglas packen und Verschenken. Oder aber man genießt die süßen Teigrollen selbst bei einem gemütlichen Adventskaffee!

nussschnecken-im-glas-10

Weitere Geschenkidee aus der Küche findet Ihr in dieser Rubrik, süße Rezeptideen dort und alles rund um die Weihnachtszeit ist in dieser Rubrik zu Hause!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert