DIY & klitzekleine Geschenkidee für Verliebte, zur Hochzeit und alle, die man „Herz“-lich gerne hat

Auf einer Vielzahl anderer Blogs tummeln sich im Moment kreative Ideen zum Valentinstag. Ich gebe ohne Umschweife zu, dass Tage wie dieser, hier keine große Beachtung finden. Zumindest nicht mehr als jeder andere Tag im Jahr auch. Dennoch gehöre ich zu denjenigen, die anderen gerne mit einer Kleinigkeit eine Freude macht. Ebenso überrasche ich Freundinnen und andere liebe Menschen bei Besuchen oftmals mit einem selbst gemachten Mitbringsel.
Es gibt unzählige Situationen im täglichen Miteinander und Zusammenleben, bei denen man sich über einen lieben Dank sehr freut oder jemanden überraschen möchte, den man von Herzen gerne hat. Aus diesem Grunde gibt es heute noch eine kleine Bastelidee, die genau für diesen Zweck geeignet und schnell gebastelt ist. Wer mag, kann diese Idee natürlich auch gerne passend zum Valentinstag anfertigen 😉

Das wird gebraucht:
1 uni weiße Papiertüte (Bodenbeutel), ein altes Marmeladenglas, ein Teelicht, Bastel Kleber, eine Schere, einen Motivlocher „Herz“ (Durchmesser 1 cm), etwas naturbraunes Packpapier

So wird’s gemacht:
Mit dem Motivlocher stanzt man aus einem schmalen Streifen Packpapier einen ganzen Schwung an kleinen Herzen aus. Das ist kinderleicht, ebenso wie der Rest dieser Bastelei, so dass diese auch Kinder anfertigen können. Wobei die Tüten in diesem Fall mit Sicherheit deutlich bunter ausfallen werden 😉

Hat man genügend Papierherzen beisammen, klebt man diese mit Hilfe eines Klebstifts gleichmäßig auf die Vorder- und Rückseite der weißen Papiertüte.

Sind alle Herzen aufgeklebt, schneidet man mit einer Schere den oberen Rand der Tüte ab. Ich meinerseits habe versucht den Rand in wellenform abzutrennen. Das geht mit einer Wellenschere sicherlich einfacher.

Nun klappt man die Tüte bzw. den Boden auseinander und stellt ein leeres, sauberes Marmeladenglas mit Teelicht hinein.

Dieses selbst gemachte Windlicht ist nicht nur eine schöne Deko Idee für Winterabende, sondern auch ein wunderbares Geschenk für jemanden, den man herzlich gerne hat!

Eine winterliche Lichttütenvariante findet Ihr in dieser Bastelanleitung, weitere Geschenkideen tummeln sich in dieser Rubrik, pfiffige Bastelideen für Kinder dort und andere kreative Sachen gibt es an dieser Stelle!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

DIY & Bastelidee: Wir feiern Geburtstag – Geburtstagswimpel mit Fotos, Jahreszahl & vielen Erinnerungen

Geburtstag zu haben ist immer etwas ganz Besonderes. Je älter man wird, desto mehr Erinnerungen liegen hinter einem. Irgendwann kommt ein Alter, in dem man gerne mal zurückschaut, sich erinnert und die Jahre Revue passieren lässt. Ganz besonders interessant ist es dabei zu beobachten, wie sich das Geburtstagskind von Jahr zu Jahr verändert. Gerade in den ersten Lebensjahren eine ausgesprochen spannende Angelegenheit, da die Veränderung in dieser Zeit oftmals wirklich groß sind.
Aus diesem Grunde habe ich eine fröhliche Geburtstagsgirlande gebastelt und dafür sämtliche Wimpel mit Jahreszahlen und Fotos versehen.

Das wird gebraucht:
Pro Lebensjahr 2 Fotos, einen Kreisstanzer (Durchmesser 5cm), runde Spitzendeckchen, weißen Tonkarton, farbiges Tonpapier, einen Drucker oder ersatzweise Zahlenstempel samt Stempelkissen, eine Schere, einen Bleistift, eine Wimpelschablone, Schrägband, Kleber, Nähgarn, eine Nähmaschine

So wird’s gemacht:
Als erstes durchforstet man die Fotoalben der letzten Jahre. Aus jedem Jahr habe ich mir ein passendes Bild herausgesucht und in zweifacher Ausführung Abzüge machen lassen.

Dann habe ich mir eine Wimpelschablone angefertigt, die an der oberen Kante eine Breite von knapp 20 cm hat. Dem Geburtstag entsprechend benötigt man nun für jedes Jahr einen Wimpel, den man aus dem Tonkarton schneidet. Damit die Girlande im Raum auch wirkt, habe ich diese beidseitig gearbeitet.

Auf farbiges Tonpapier habe ich mir die entsprechenden Jahreszahlen gedruckt (auch hier immer in 2facher Ausführung!) und ausgeschnitten. Die Fotos habe ich allesamt so gestanzt, dass auf dem Kreis das Gesicht gut zu sehen ist. Die Bilder ordnen man nun den korrekten Jahreszahlen zu.

Nun habe ich jeden Wimpel mittig mit einem weißen Spitzendeckchen beklebt und das Foto darauf gesetzt. Ein Stück darüber wurde die passende Jahreszahl geklebt.

Sind alle Wimpel von beiden Seiten fertig beklebt, ordnet man diese in der richtigen Reihenfolge und näht diese an der oberen Kante, mit dem Schrägband als Abschluss, zu einer langen Wimpelkette.

Diese tolle Fotogirlande ist nicht nur ein lustiger Hingucker, sondern sorgt für reichlich Gesprächsstoff!

Weitere Ideen zum Thema Kindergeburtstag & Feste feiern gibt es in dieser Rubrik, Genähtes da, Deko Ideen dort, klitzekleine Geschenkideen an dieser Stelle und Kreatives hier.

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DIY & Bastelidee: Lichtertüte „Let it snow“ als stimmungsvolles Windlicht für die Winterzeit

Auch nach Weihnachten mag ich den Lichterglanz am Abend gerne. Daher dürfen auch in der Winterzeit Kerzenlicht und etwas Deko in unserem Haus nicht fehlen. Ein ganz zauberhaftes Licht verbreiten selbst gebastelte Lichtertüten. Die sind schnell gemacht und benötigen auch nicht viel an Material. Papierbeutel habe ich zum Verpacken immer griffbereit und leere Marmeladengläser sammeln sich ebenfalls in einer Kiste.
Darüber hinaus sind diese selbst gemachten Windlichter auch eine süße Geschenkidee. Sie kosten nicht viel und eignen sich daher bestens als kleines Mitbringsel in der Winterzeit.

Das wird gebraucht:
1 Papierbeutel bzw. Bodenbeutel aus Papier in weiß, Mini Stempel Schneeflocke, ein kleines Stempelkissen in grau, Marmeladenglas, Teelicht, Schere, Wellpappe, Motivlocher Schneeflocke (klein), Bastelkleber, Metallöse, Nietenzange, Lochzange, weißes Transparentpapier extra stark, selbstklebende Perle

So wird’s gemacht:
Den Bodenbeutel verwendet man hierfür am besten in weiß. So leuchtet die Tüte in der abendlichen Dunkelheit besser. Dann bestempelt man den Beutel von beiden Seiten mit einem kleinen Ministempel. In meinem Fall war es eine kleine Schneeflocke, passend zur Jahreszeit.

Dann habe ich aus einem kleinen Stück Wellpappe ein Rechteck geschnitten und aus dem festen Transparentpapier (meins war mit kleinen Schneeflocken versehen, die man alternativ auch mit einem weißen Lackstift auftupfen kann) einen Wimpel.

Dieser ist etwas schmaler und kleiner als die Wellpappe. Diese legt man übereinander, legt diese mittig an den oberen Rand der Papiertüte und locht diese mit einer Lochzange (oder dem Locher).

Dann steckt man eine Metallöse hindurch und befestigt diese mit einer Nietenzange.

Den unteren Teil der Wellpappe habe ich noch mit einer kleinen, aus Pappe ausgestanzten Schneeflocke verschönert und dem kleinen Eiskristall in der Mitte eine Perle aufgeklebt.

Nun faltet man den Papierbeutel auseinander, stellt ein Marmeladenglas samt Teelicht hinein und dann kann das winterliche Leuchten beginnen…

Eine weitere süße Idee für ein Winterlicht findet Ihr in dieser Bastelanleitung, andere Deko Ideen in dieser Rubrik, alles zum Winter dort und anderes Kreatives da.

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DIY & winterliches Upcycling: Ein Baum mit Schneeflocken als Deko für Wand & Fenster

Manchmal ist es ganz gut einen „Jäger und Sammler“ an seiner Seite zu haben. So gibt es kaum einen Spaziergang bei dem nicht kräftig gesammelt und die Augen nach neuen „Schätzen“ aus der Natur offen gehalten werden.
Aus diesem Grund sammeln sich bei uns auch immer allerhand Äste der verschiedensten Art und Sorte. Ein paar davon habe ich für dieses winterliche Upcycling genutzt, dass auch prima in die Vorweihnachtszeit und als Weihnachtsbaumalternative („Hängender Weihnachtsbaum aus Ästen“ und Idee Nr. 2 „Weihnachtsbaum aus Buchseiten„) gepasst hätte, sondern auch eine stimmungsvolle Dekoration für die ganze Winterzeit ist. Somit darf dieser Baum auch nach Weihnachten eine ganze Zeit im Haus verweilen und unsere vier Wände schmücken. Zumal es Draußen gerade so herrlich schneit…

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Das wird gebraucht:
4 längere, nicht allzu dünne Äste, eine Astschere, dicke Kordel, dünnere Kordel, eine Schere, ein Blatt weißes Papier, einen Motivlocher „Schneeflocke“, eine Heißklebepistole samt Klebepatrone

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So wird’s gemacht:
Wer diesen Deko Baum zum Schmücken und Aufhängen an der Wand benutzen möchte, sollte unbedingt gut getrocknete Äste verwenden um die Tapete nicht zu beschmutzen. Wer den Tannenbaum ans Fenster hängt, muss darauf nicht zwingend achten!

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Zuerst legt man sich die Äste in die gewünschte Form und schneidet sich die betreffenden Äste bei Bedarf in der Länge mit Hilfe der Astschere zurecht. Die Enden der Äste überlappen ein Stück. Dann kann man diese mit der Kordel fest umwickeln, so dass der Baum in seiner Form befestigt wird.

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Ist der Baum soweit fertig, nimmt man eine dünnere, weiche Kordel und wickelt diese kreuz und quer um den Tannenbaum herum. Wem es zu anstrengend ist, ganz fest zu wickeln, der kann die Kordel an einigen Stellen auch mit Heißkleber befestigen, damit diese nicht verrutscht.

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Nun stanzt man sich allerhand Schneeflöckchen aus dem weißen Papier und befestigt diese mit Heißkleber hier und dort an der Kordel, die um den Tannenbaum gewickelt wurde. Anschließend kann man mit diesem Winterbaum die Wohnung schmücken!

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Weitere Upcycling Ideen findet Ihr in dieser Rubrik, alles zum Thema Winter hier und anderes Kreatives da.

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Upcycling & Bastelidee für Weihnachten: Ein echter Weihnachtsbaum aus Büchern

Wer meinem Blog folgt weiß, wie sehr ich die Weihnachtszeit liebe. Der Dezember gehört zu meinen liebsten Monaten im ganzen Jahr. Schon allein wegen des ganzen Weihnachtszaubers und dem Lichterglanz mag ich diese Zeit ausgesprochen gerne. Und Jahr für Jahr steht dann das Weihnachtsfest vor der Tür. Da wird bei den meisten ein Tannenbaum aufgestellt und festlich geschmückt. Allerdings habe ich ein wirklich schlechtes Gewissen nur allein für diesen Anlass einen Baum zu fällen, der bereits kurze Zeit später wieder im Müll entsorgt wird. Von daher gibt es bei uns oftmals alternative Weihnachtsbäume, die wir als Familie gemeinsam basteln und kreieren. Das erste Exemplar war ebenso groß wie eine richtige Tanne und wurde aus zahlreichen Ästen, die bei der Gartenarbeit anfielen, zusammengezimmert und schön geschmückt. Ein weiteres Exemplar kennt Ihr aus dieser Idee. Hier kommt Variante Nummer drei, die sich prima als stimmungsvolle Wanddeko in der Adventszeit eignet.

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Das wird gebraucht:
1 großes Stück feste Pappe oder ein großer Pappkarton, ein scharfes Teppichmesser, naturbraune Wellpappe, eine Schere, Kleber, ein altes Buch, eine Metallöse, eine Nietenzange, Lochzange, ein Stück Kordel

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So wird’s gemacht:
Auf ein riesengroßes Stück Pappe (in unserem Fall mehr als ein Meter Gesamtlänge) zeichnet man ein großes Dreieck und schneidet es mit Hilfe des Cutters / Teppichmessers aus.

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Nun trennt man aus dem alten Buch einen ganzen Schwung an Buchseiten. Die dürfen auch gerne schon leicht vergilbt sein. Mit den Buchseiten beklebt man nun den Karton so, dass die Tannenbaumform sichtbar bleibt. Ob man hierbei die Blätter gleichmäßig anordnet oder kreuz und quer übereinander klebt, ist reine Geschmacksache.

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Aus Wellpappe haben wir einen Baumstamm geschnitten und unten mittig an den Buchseitenbaum geklebt. Oben haben wir mit der Lochzange ein Loch gestanzt und dies mit einer großen Metallöse versehen. So reißt der Baum beim Aufhängen nicht ein, denn dieser ist durch die Pappe samt den Buchseiten schon recht schwer!

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Also Deko hat unser natürlicher Tannenbaum noch einen Holzstern bekommen. Und wer mag kann den Tannenbaum auch noch mit weiterer Deko versehen oder an den Seiten mit einer Lichterkette schmücken. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt 😉

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Ein kleiner Tipp:
Diese Bastelidee ist eine ganz wunderbare Familienaktion für einen der Adventssonntage. Da dürfen alle mithelfen und der Weihnachtsbaum wird auf diese Weise ein richtiger Familienbaum!

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Eine weitere Alternative für einen umweltfreundlichen Weihnachtsbaum gibt es in dieser Bastelanleitung, weitere Ideen rund um die Adventszeit hier und andere kreative Sachen da.

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Mein neues DIY Buch mit kreativen Ideen für die Adventszeit: Selbst gemachte Weihnachtsdeko & ein Give Away

Da wir den sonnigen Spätsommer sehr genossen haben, musste mein neues Buch leider noch ein wenig auf seinen großen Auftritt warten, da mir das Thema „Weihnachten“ bei dem Wetter einfach nicht ganz so passend erschien. Dabei ist es mir bei Buch Nummer 3 (Band 1 „Selbst gemachte Adventskalender“, Band 2 „Selbst gemachte Frühlingsdeko“) meiner DIY Buchreihe jedes Mal gleich ergangen: Das Arbeiten, Basteln, Ideenausbrüten und Material besorgen immer vollkommen konträr zu der Jahreszeit. Während die meisten von euch im Sommer vor zwei Jahren sicherlich die warmen Tage im Freibad zugebracht haben, war ich auf der Suche nach stimmungsvollen und geeigneten Materialien und Ideen rund um Weihnachtszeit. Was oft sehr kniffelig ist, da man in den Geschäften dazu verständlicherweise rein gar nichts findet.

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Daher freue ich mich jetzt umso mehr mein neuestes Buch in den Händen zu halten und Euch vorstellen zu können:

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In diesem Buch dreht sich alles um die Zeit vor Weihnachten. Angefangen von stimmungsvollen Adventskalendern, die das Warten auf den Heilig Abend versüßen, über pfiffige Ideen für die Weihnachtspost bis hin zu festlichen Geschenkverpackungen findet man alles in diesem Buch, was das Herz im Advent höher schlagen lässt.

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Auch an zauberhafte Dekoideen und Schmuck für den Weihnachtsbaum ist hier gedacht. Viele der Ideen sind aus alltäglichen Materialien oder gar Dingen, die ich vor dem Müll bewahrt und mir weihnachtliche Upcyclings damit ausgedacht habe. Also aufgepasst, denn bis zum Weihnachtsabend ist noch genug Zeit um alte Kinderhosen, Jeans, Joghurtbecher, Stöcke, leere Klorollen, kleine Kartons und Käseschachteln zu sammeln, um diese auf weihnachtliche Art in Szene zu setzen.

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Seid Ihr neugierig geworden? Auf meiner Homepage könnt Ihr einen kleinen Blick in mein neues Buch werfen:

Selbst gemachte Weihnachtsdeko erschienen bei BLOOM´S ISBN 978-3-945429-58-7

Ich bin sehr gespannt wie es Euch gefällt!

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Zu guter Letzt gibt es ein kleines Give Away. Unter zwar werde ich unter allen Teilnehmern ein Exemplar meines neuen Buches „Selbst gemachte Weihnachtsdeko“ verlosen. Die Teilnahmebedingungen dafür sind folgende:

* Teilnehmen dürfen alle Leser ab 18 Jahre, die ihren Wohnsitz mit gültiger Postanschrift in Deutschland haben.

* Wer an diesem Gewinnspiel teilnehmen möchte, hinterlässt mir einen Kommentar unter diesem Post

* Ihr folgt mir auf meinem Blog und / oder auf Facebook

* Das Gewinnspiel beginnt mit Erscheinen dieses Artikels und endet am 11.November 2016

* Veranstalter ist www.sabine-seyffert.de

* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen ebenso wie eine Barauszahlung des Gewinns

* Der Gewinner des Buches wird per Los ermittelt, auf dem Blog öffentlich bekannt gegeben und über die hinterlegte Mailadresse von mir bezgl. der Postanschrift kontaktiert. Diese Daten werden nur für den Versand des Buches benötigt, nicht an Dritte weitergereicht und im Anschluss gelöscht!

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Herbstliches DIY und Bastelidee für Halloween: Fröhliche Kürbisgesichter leuchten im Dunkeln

Wenn die Tage im Herbst wieder kürzer werden und es früher Dunkel wird, dann ziehen bei uns im Haus allerhand Kerzen ein, die nicht nur warmes Licht, sondern auch Gemütlichkeit verbreiten. Da sitzt man gerne bei heißem Kakao oder Tee beisammen. Dieses Jahr haben wir uns von unserem Besuch auf dem wunderschönen Herbstfest gleich einen Schwung an Kürbissen mit nach Hause gebracht. Die Kinder haben sich zum Basteln jeder ein schönes Exemplar aussuchen dürfen. Denn auch wenn in unserer Region kein Halloween gefeiert wird, so ist das Kerzenlicht samt den lustig leuchtenden Kürbisfratzen doch Willkommen. Und da es bei dem Herbstfest dieses Jahr fast durchgehend geregnet hat, wurde im Anschluss zu Hause in aller Ruhe und im Trockenen (!) gewerkelt.

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Das wird gebraucht:
1 größerer Kürbis zum Schnitzen, ggf. einen Bleistift zum Vormalen, ein scharfes Küchenmesser, einen großen Löffel, ein leeres Marmeladenglas, ein Teelicht, eine Bastelunterlage oder altes Zeitungspapier

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So wird’s gemacht:
Zuerst deckt man den Tisch mit einer Unterlage oder Zeitungspapier ab. Dann schneidet man mit dem Küchenmesser den oberen Teil vom Kürbis ab.

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Meine Kinder haben diesen zackenförmig aufgeschnitten. Hier muss man die Risse mehrfach mit dem Messer durchfahren, damit sich der Deckel abtrennen und hochheben lässt.

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Jetzt wird es anstrengend, denn mit Hilfe eines Esslöffels muss man nun das Innere des Kürbisses möglichst sorgfältig heraustrennen. Dabei sollte man wirklich gründlich vorgehen, damit der Kürbis länger hält. An den Rändern kann man ggf. mit dem Küchenmesser etwas herausschneiden. Ebenso bei dem Deckel.

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Nun braucht jeder Kürbis noch ein Gesicht. Wem es lieber ist, der kann sich mit Hilfe eines Bleistifts ein Gesicht auf dem Kürbis vorzeichnen. Bei uns werden die Fratzen immer aufs Geradewohl geschnitzt. Zu klein sollten die Öffnungen nicht sein, denn sonst fällt nicht genug Kerzenlicht nach Draußen.

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Zum Schluss stellt man ein leeres Marmeladenglas in den Kürbis und legt ein Teelicht hinein. So ist das brennende Teelicht windgeschützt und kann den Kürbis prima ausleuchten.

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Erinnert Ihr Euch noch an die gruseligen Paprika Gesichter vom letzten Jahr? Ein riesiger Spaß bei jeder Halloweenparty!

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Ein kleiner Tipp:
Ausgehöhlte Kürbisse schimmeln erfahrungsgemäß recht schnell und sind im Nu Innen mit dunklen Flecken überzogen. Deshalb sollte man versuchen, diesen Innen möglichst trocken zu bekommen. Das klappt gut, wenn man den frisch ausgehöhlten Kürbis mit einer Schicht Küchenpapier und alter Zeitung ausstopft. Die entzieht die restliche Flüssigkeit und sorgt dafür dass der Kürbis länger frisch und ansehnlich bleibt 🙂

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DIY für den Herbst: Hurra, der Herbst ist da – Stimmungsvolle Bastelidee mit Kastanien und Perlen

Wenn sich der Sommer ganz langsam verabschiedet und im September die ersten Kastanien von den Bäumen fallen, dann freu ich mich richtig auf den bevorstehenden Herbst. Auch wenn es mir in diesem Jahr durch das wunderbar warme Wetter ausgesprochen schwer fällt…
Daher habe ich mich am Wochenende riesig darüber gefreut ein paar Kastanien zu finden. Viele gibt es davon leider noch nicht. Aber die ersten Kastanien, denen man im Jahr begegnet, sind für mich immer etwas Besonders. Daran kann ich einfach nicht vorbei gehen. Und so kam mir beim Aufsammeln dieser kleinen Herbstschätze eine kleine Deko Idee, die ich zu Hause gleich in die Tat umgesetzt habe.

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Das wird gebraucht:
Fester Blumendraht, eine Schere, naturbelassene, unlackierte Holzperlen, Kastanien, Kastanienbohrer, eine dickere Unterlage als Schutz für den Tisch

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So wird’s gemacht:
Am besten deckt man den Tisch ein bisschen ab oder legt eine stabile Unterlage als Schutz darauf. Dann nimmt man sich den Kastanienbohrer vor und bohrt damit mittig in jede Kastanie ein dünnes Loch. Für diese Bastelei reicht ein ganz dünner Kastanienbohrer in jedem Fall aus!

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Nun rollt man etwas von dem Blumendraht ab und fädelt abwechselnd eine glänzende Kastanie und eine Holzperle auf den Draht, bis man die gewünschte Menge beisammen hat. In meinem Fall sollte es ein schönes Herz werden, da der Herbst zu einer meiner liebsten Jahreszeiten gehört. Als große „Herbstliebe“ sozusagen 😉

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Dann schneidet man den Draht so ab, dass an beiden Enden ungefähr 5 cm Draht überstehen und man diesen damit ineinander drehen und das Ende so in einer Kastanienöffnung verstecken kann.

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Ob man damit die Fensterbank oder eine Anrichte dekoriert, diesen als „Türkranz“ oder auch Fensterschmuck verwendet oder einen Tisch damit schmückt ist egal. In jedem Fall ist dies eine schöne Art den Herbst Willkommen zu heißen.

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Eine herbstliche Girlande mit Kastanien gibt es hier als detaillierte Anleitung, alles zum Thema Herbst findet Ihr in dieser Rubrik und andere kreative Sachen dort!

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DIY & Bastelidee für den Sommer: Ich bastel mir mein Lieblingseis – kühle Erfrischung, die garantiert nicht schmilzt!

Der Sommer meint es in diesem Jahr nicht wirklich gut mit uns. Zumindest hier hat es die letzten Wochen fast ununterbrochen geregnet. Aber so ein Schmuddelwetter hat schließlich auch seine positiven Seiten. Es bleibt viel Zeit um die verregneten Nachmittage mit bunten Basteleien zu vertreiben. Und wenn der Sommer schon nicht kommen mag – kein Problem: Dann basteln wir uns eben den Sommer ins Haus. Und dies ist ein kunterbunter Bastelspaß nicht nur für kleine Kinderhände!

Eis Wasserfarbe

Das wird gebraucht:
Weißer Tonkarton, dünne Holzspatel, Heißklebepistole samt Klebepatrone, Pinsel, ein Wasserfarbkasten, Bleistift, Schere, Radiergummi, eine alte Zeitung als Unterlage, ein Becher mit Wasser sowie jeweils einen Malkittel für die kleinen Künstler

Eis Stiele

So wird’s gemacht:
Unsere Kinder essen alle gerne Eis – so wie wohl alle anderen Kinder ebenfalls. Daher haben wir uns spontan überlegt einfach mal unser Lieblingseis am Stiel nachzubasteln.

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Das geht ganz leicht. Zuerst deckt man mit einer alten Zeitung den Tisch gut ab. Mit Hilfe eines Bleistifts zeichnet man sich dann auf den Tonkarton die gewünschte Eissorte bzw. deren Umriss.

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Das klappt prima per Hand, eine Schablone braucht man dazu sicher nicht. Notfalls wirft man einen Blick auf eine Eiskarte.

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Diese Form benötigt man in zweifacher Ausführung um das Eis im Anschluss auch aufhängen oder als Geschenkanhänger nutzen zu können.

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Jetzt schneidet man die Form aus und radiert ggf. die Bleistiftränder weg. Jetzt darf das Eis mit der Wasserfarbe bemalt werden. Wir haben versucht die Sorten möglichst echt aussehen zu lassen und die Farben gewählt, die die betreffende Eissorte auch wirklich hat.

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Sobald die Wasserfarbe auf dem ausgeschnittenen Eis getrocknet ist, gibt man Heißkleber auf die untere, nicht bemalte Eisseite, legt den Holzstiel dazwischen und drückt die passende Eishälfte so darauf, dass die bemalten Seiten beide nach Außen schauen.

Eis 2

Das Eis kann man nun als sommerliche Deko fürs Kinderzimmer nutzen, als „Mobile“ von einem Ast herunterhängen lassen oder Geschenke damit schmücken.

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Na, könnt Ihr erraten welche Eissorten hier gebastelt wurden?

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Weitere Bastelideen für kleine Kinderhände findet Ihr übrigens in dieser Rubrik, weitere Dekorationen dort, alles zum Thema Sommer da und andere kreative Ideen tummeln sich wie immer an dieser Stelle!

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Unterwasserfest: Maritimes als Partydeko – viele blaue Welle schaukeln auf dem weiten Meer…

Bevor der Kindergeburtstag nun langsam zu Ende geht, möchte ich Euch noch zeigen, mit welcher Deko die Geburtstagsgäste hier begrüßt wurden:

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Wenn eine Sache zu einer waschechten Unterwasserparty gehört, dann ist das natürlich das Meer mit seinen unendlichen Tiefen samt seiner Wellen, die unaufhörlich in Bewegung sind. Doch das bekommt man nicht wirklich gut ins Kinderzimmer, außer man würde dieses fluten… Also musste eine Alternative her und diese kam wie ein Blitz vom Himmel!

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Das wird gebraucht:
Schere, Nähgarn, Nähmaschine, fester Tonkarton / Fotokarton in mindestens drei verschiedenen Blautönen

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So wird’s gemacht:
Von den Vorbereitungen und diversen Basteleien für den geplanten Unterwassergeburtstag hatte ich noch einen kleinen Rest von blauem Tonkarton übrig. An dem habe ich mich mit einer scharfen Schere ausgelassen, in dem ich das restliche Stück Papier in unzählige Wellen unterschiedlicher Größe geschnitten habe. Sind genügend geschnittene Papierwellen vorhanden, setzt man sich damit an die Nähmaschine.

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Zuerst zieht man Ober- und Unterfaden etwa rund 10 cm raus, damit man dieses Stück Garn verknoten und als Schlaufe zum Aufhängen und Befestigen nutzen kann. Dann geht es los. Nun legt man die erste Papierwelle unter die Nadel und näht mit einer einfachen Naht mehrere Wellen untereinander.

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Meine Wellen habe ich immer ein wenig versetzt genäht (mal nach rechts mal mehr nach links). Dennoch sollte man beim Vernähen darauf achten, dass der Schwerpunkt ungefähr mittig liegt, damit sich die Wellen am Band dann hinterher auch gut bewegen und in sich drehen können.

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Falls das verwendete Papier nicht schwer genug sein sollte, befestigt am Ende Unten einfach eine kleine, blaue Holzperle. In der Art, wie ich es bei dieser DIY Bastelidee getan habe. Dann werden die genähten Girlanden etwas „beschwert“ und drehen sich besser.

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Ein kleiner Tipp:
Damit sich diese genähte Deko gut wieder verwenden lässt, stecke ich jede der Girlanden in eine Prospekthülle. So hat man diese jederzeit zum Dekorieren zur Hand und muss diese nicht erst mühsam entwirren. Entweder man heftet die Hüllen in einen Ordner oder verwahrt diese in einem Schuhkarton im Schrank.

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Alle bisherigen Ideen zum Unterwasserfest findet Ihr hier, alles zum Thema „Mit Kindern feiern“ da, genähtes dort und andere kreative Sachen werden an dieser Stelle gesammelt.

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