Köstlicher Curry Senf Dip


Abendlicher Besuch hat sich angekündigt. Und seit einem länger zurückliegenden Fest habe ich den betreffenden Gästen fest versprochen das Rezept zu dem Curry Senf Dip zu verraten. Normalerweise agiere ich stets nach dem Motto: „Was du heute kannst besorgen…“ Das Problem dabei ist nur jedoch, das ich solche Art Aufstriche meistens nach Lust und Laune anrühre und dabei nicht wirklich auf die genaue Menge achte. (Oder bedauerlicherweise auch schon mal gerne vergesse um welchen Dip / Aufstrich es überhaupt geht…) Da mir noch ausreichend Zeit blieb, habe ich mein Versprechend gehalten und nicht nur auf die Schnelle den gewünschten Curry-Senf-Dip angerührt, sondern dabei auch gleich notiert, welche Zutaten, in welcher Menge dort hineingewandert sind.

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Das wird gebraucht:
200 gr Frischkäse, 2-3 Eßl gekörnter Senf, 1 TL Curry, 1-2 Eßl Creme Fraiche, 1 TL flüssiger Honig, Salz, Pfeffer

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So wird’s gemacht:
Den gesamten Frischkäse füllt man in eine kleine Schüssel und gibt den gekörnten Senf dazu. Diese Zutaten vermengt man solange, bis sich der Senf gleichmäßig im Käse verteilt hat. Jetzt gibt man einen Teelöffel flüssigen Honig dazu sowie die Gewürze: Curry, Salz und Pfeffer. Diese rührt man ebenso unter und verfeinert den Dip mit etwas Creme Fraiche. Anschließend schmeckt man den Dip ab und würzt ggf. nochmals nach. Je nach Geschmack und Vorlieben kann man die Menge an Senf und Curry auch erhöhen oder etwas reduzieren. In der o.g. Menge ist es zumindest in unserem Fall „kindertauglich“ gewesen.

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Der Dip eignet sich wunderbar für frisches Baguette, salzige Cracker oder auch Rohkost. Nett verpackt ist dieser auch ein schönes Geschenk aus der Küche!

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Ein kleiner Tipp:
Wenn man das Creme Fraiche weglässt wird der Dip von seiner Konsistenz her etwas fester, so dass man diesen auch gut als deftigen Brotaufstrich fürs Abendbrot verwenden kann! Schmeckt übrigens auch auf Brötchen super lecker!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ein nett „verpackter“ Dank / DIY

Irgendwie ergeben sich immer wieder Situationen, in denen man ein kleines Dankeschön benötigt. In diesem Fall ausnahmsweise einmal nicht selbst gewerkelt, sondern selbst gekauft. Dafür allerdings mit viel Liebe und Herzblut verpackt, damit man das Geschenk nicht gleich beim Überreichen erkennt. Weil ich selbst immer wieder dankbar über kleine Anregungen und Ideen für Verpackungen bin, möchte ich euch meine kleine Verpackungsidee nicht vorenthalten. Wer mag, werkelt diese bei Bedarf einfach nach seiner eigenen Art und Vorstellung ab.

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Das wird gebraucht:

Braunes Packpapier, eine Schere, etwas Geschenkband (in meinem Fall rot-weiß kariertes Vichyband), Klebstoff, farbige Papierreste, ein Stempelkissen und Buchstabenstempel

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So wird’s gemacht:
Das Geschenk in etwas Packpapier einschlagen. Damit es nicht aufgeht, habe ich mit Hilfe des Karobandes eine Schleife darum gebunden. Das karierte Band kann man so bei Bedarf auch noch für andere Zwecke weiterverwenden.

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Da mir eine Schleife allein zu langweilig war, habe ich mich in meinem Fundus in der Restekiste mit kleinen Papierschnipseln gestöbert und passend zum Band rot-weiß gemusterte Papierreste gefunden. Diese stammen offenbar von unseren gebastelten Einladungskarten von hier.

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Für meine Zwecke waren die kleinen Papierreste genau richtig. Schnell in kleine Dreiecke geschnitten und mit einem Klebstift so auf das verpackte Geschenk geklebt, das es ausschaut wie eine Wimpelkette. Und Wimpelketten finde ich einfach immer großartig, wie beispielsweise auch hier, hier oder hier.

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Eine „geschmückte“ Ecke reichte mir nicht, deshalb habe ich in die gegenüberliegende Ecke noch mit roter Stempelfarbe den Schriftzug „Vielen Dank“ darauf gestempelt. Und fertig ist ein nett verpacktes Dankeschön.

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Weitere kleine Geschenkideen findet Ihr übrigens in dieser Rubrik.

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Und ein ganz liebes Dankeschön für den 150. Creadienstag geht von meiner Seite heute aus an Anke!

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Kraxelei im Klettergarten, Wasserspaß auf dem Spielplatz & Spielereien im Labyrinth

Das lange Wandeln durch den prachtvollen Schlossgarten von Schloss Dyck hat leider bei unserem Nachwuchs für müde Füße gesorgt, die irgendwann in den Streik traten.

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Daher waren wir ganz froh auf dem kleinen Tagesausflug noch ein paar Dinge im Petto zu haben, die der wundervolle Schlosspark für seine Besucher bereithält. Wie beispielsweise den Klettergarten.

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Der besteht nicht nur aus hochgewachsenen, schönen Bäumen, sondern aus allerhand Pfaden, die zum Klettern einladen. Für die jüngeren Besucher in niedrigen Höhen und für die etwas gewagteren Kletterer unter den Besuchern auch mutigere Höhen, die es zu Besteigen gilt. Über Seile oder Stämme balanciert es sich ganz wunderbar.

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Und bei dem hervorragenden Wetter konnten wir auch eine Pause in der „Hängematte“ einlegen um den herbstlichen Sonnenschein genießen zu können.

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Am anderen Ende des Klettergartens befand sich eine Reifenrutsche mit der man den Hügel runterrutschen konnte.

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Wer Lust hat, kann den Rückweg durch einen grünen Weidentunnel nehmen und am anderen Ende den Anstieg mit Hilfe eines langen Taus wieder erzwingen.

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Wer danach noch nicht außer Puste ist, auf den wartet hier ein teilweise mit Sonnensegel überdachter Spielplatz. Während die großen Besucher auf Bänken Platz nehmen und dem Nachwuchs zuschauen können, dürfen die jüngeren Besucher nach Herzenslust im Sand buddeln.

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Eine große Tonne mit buntem Sandspielzeug steht schon bereit. Und was Kinder erfahrungsgemäß ganz besonders freut: Hier darf Wasser gepumpt werden. Soviel man mag und mit dem lässt sich ganz wunderbar matschen, spielen und spritzen. Wobei das mitten im Herbst natürlich so eine Sache ist… Vielleicht besser einen Schwung an Wechselwäsche oder Matschhose samt Gummistiefel einpacken, wenn man hier länger verweilen möchte!

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Ganz zum Schluss, kurz vor dem Ausgang findet man noch ein tolles Labyrinth vor. Hier sind lauter „Irrwege“ aus Kies und Holz für Kinder angelegt. Durch das kann man spazieren, klettern, kraxeln und muss so manche Stufe dabei erklimmen.

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Außerdem gibt es einige Bänke, ein Klettergerüst und gemütliche „Verstecke“ aus Holz, die man etwas anderes sind als das sonst so übliche „Kunterbunt“ auf Spielplätzen, die man aus der näheren Umgebung kennt.

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Am Aus- bzw. Eingang befinden sich noch eine Cafeteria, eine Boutique, eine Gärtnerei und ein Obstverkauf. Dies war unser erster aber mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch auf Schloss Dyck!

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Ein kleiner Fuchs streift durch die Nacht…

Die Laternenzeit naht mit schnellem Schritt und daher ist es höchste Zeit ein paar Laternen zu basteln. Leider haben wir gewohnt mehr Ideen zu Laternen, als wir hier basteln können. Dieses Jahr hat sich ein schlauer Fuchs vorgedrängelt, der ursprünglich gar nicht auf unserer Laternen-Wunschliste gestanden hat. Aber als der leere Seifenspender in Richtung Müll wanderte, kam die Idee wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Hier kommt eine waschechte Upcycling Idee für kleine Laternenbastler:

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Das wird gebraucht:
Eine leere Seifenpackung, Tapetenkleister, Schere, orangefarbenes & weißes Transparentpapier, einen wasserfesten Stift (möglichst in weiß), ein scharfes Messer, einen Bohrer, etwas Draht, ein Stück orangefarbenen Tonkarton, weißes Papier, Klebstoff, schwarze Knöpfe und eine Heißklebepistole

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So wird’s gemacht:
Die Umsetzung des kleinen Füchsleins nahm leider doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Das Komplizierteste hierbei war, in den Boden ein rundes Loch zu bekommen, durch das die Laternenlampe passte.

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(Ein herzliches Dankeschön an das große Tochterkind, das mit handwerklichem Geschick, allerhand Kraft und reichlich Zeit das gewünschte Loch hinbekommen hat!)

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Danach wird der obere Flaschenhals mit Hilfe eines scharfen Messers entfernt. Den Tapetenkleister rührt man sich mit Wasser so an wie hier ausführlich beschrieben.

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Jetzt kommen die Kinderhände endlich zum Einsatz. Während diese das Transparentpapier in kleinere Stücke schneiden, zeichnet man den Fuchskopf mit dem weißen Stift auf der Laterne vor.

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Im unteren Bereich klebt man das weiße Papier und oben das orangefarbene. Im Gegensatz zu den Luftballon Laternen reichen 2-3 Schichten Papier prima aus, da die Kunststoffflasche sehr stabil ist und als Grundlage festen Halt gibt. Wenn die Flasche sorgfältig beklebt ist darf man als „Großer“ nochmals tätig werden und alle Papierecken die ggf. abstehen andrücken und etwas Kleister über die Laterne streichen. Nun lässt man den Fuchs trocknen.

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Nach dem Trocknen bastelt man dem Fuchs aus dem Tonkarton und dem weißen Papier Ohren. Für Nase und Augen klebt man schwarze Knöpfe mit Heißkleber auf.

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Dann noch etwas Draht als Aufhängung anbringen und fertig ist der leuchtende Laternenfuchs 🙂

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Weitere Ideen zur Laternenzeit findet ihr hier: Pinguin Laterne, ein Käfer, ein leuchtender Froschkönig, eine entspannende Laternengeschichte, allerhand leuchtende Häuser und andere kreative Dinge dort.

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Ein prachtvoller Garten, Wasser & ein Schloss / Ein Auflugstipp

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Ende Oktober haben wir das herrliche Herbstwetter für einen kleinen Familienausflug genutzt. Das Wetter mit seinem herbstlichen Sonnenschein und den milden Temperaturen luden ja geradezu dazu ein. So haben wir gleich nach dem Frühstück den Rucksack gepackt und haben uns auf den Weg zu Schloss Dyck in Jüchen gemacht.

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Der große Parkplatz war noch ganz leer. Von dort aus ging es dann durch eine kleine Allee zum Eingang. Von hier aus sind wir erst einmal in den Schlossgarten spaziert. Dieser ist wirklich riesengroß.

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Zuerst haben wir uns hier die kleinen Gärten angeschaut, die von verschiedenen Landschaftsgärtnern mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden. Hier kann man sich für den eigenen Garten wirklich schöne Anregungen holen.

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Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Wer mag kann verschiedene Obstbäume bewundern, den Gemüsegarten, der Lust aufs Kochen macht, schöne Pflanzen, Büsche & Hecken, angelegte Teiche und allerhand einladende Sitzgelegenheiten um die kleinen Gärten in vollen Zügen genießen zu können.

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Für kleine Abenteurer ist der Teil zu empfehlen, bei dem sich hoher Bambus gen Himmel reckt und die schmalen Pfade wie Geheimwege aussehen lässt. Hier und dort sind die angelegten Gärten mit kunstvollen Skulpturen versehen. Leider habe ich vergessen mir die entsprechenden Künstler zu notieren, daher kann ich diese hier leider nicht zeigen.

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Aber es gibt außer den Skulpturen wirklich so unzählige andere Dinge zu entdecken, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr rauskommt!

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Nachdem wir den ersten Teil ausgiebig erforscht hatten, ging es im großen Schlosspark weiter. Hier sind die Wege breiter und für jedermann problemlos begehbar (auch mit Kinderwagen!). Hohe Bäume, reichlich Wasser und ebenfalls zahlreiche Wege gibt es hier zu entdecken. Leider waren die Füße schon etwas müde. Daher haben wir nur einen kleinen Teil des Schlossgartens angeschaut.

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Über eine prachtvolle Brücke führt der Weg zum Schloss. Vorbei an dem Gewächshaus, in dessen Fenster sich der blaue Himmel munter spiegelte, ging es weiter.

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Von alten Gemäuern, über verschiedene Brücken, unter dem Torbogen hindurch und kleinen Höfen.

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Auch hier hält das Anwesen einiges zum Anschauen für seine Besucher bereit. Das Schloss selbst kann man übrigens ebenfalls besichtigen.

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Warum sich der Besuch auch für und mit Kindern lohnt, erfahrt Ihr hier 🙂

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Kleiner Froschkönig, leuchte mir!

Nachdem mich letztes Jahr leere Spüli Flaschen zum Laternenbasteln durchweg überzeugt haben (als Pinguin, Maus & auch als Glückskäfer) und dabei wirklich stabile, nette Upcycling Ideen entstehen, führe ich diese Bastelweise in diesem Jahr einfach mal fort. Ich hoffe, Ihr könnt diese Art von Laternen noch ertragen…

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So ist meiner Ideenkiste in diesem Herbst ein kleiner Froschkönig entsprungen. Rundum grasgrün, wie es sich für einen richtigen Frosch gehört.

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Das wird gebraucht:
Eine leere, saubere Spüliflasche, einen spitzen Nagel, einen Hammer, eine Schere, grünes Transparentpapier, Klebstift, eine Heißklebepistole mit Patrone, grüner Tonkarton, ein kleines Stück weißes und schwarzes Papier, Tapetenkleister (Gebrauchsanweisung dazu gibt es hier), etwas Basteldraht, eine leere Toilettenpapierrolle, ein Stück Goldfolie, ein kleiner Deckel mit ca. 2 cm Durchmesser

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So wird’s gemacht:
Zuerst beklebt man die Spüliflasche rundum mit dem grünen Transparentpapier. Dieses sollte gut durchtrocknen. Am schnellsten geht dies, wenn man diese über Nacht auf die Heizung stellt.

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Um die Klorolle klebt man eine Schicht goldenes Bastelpapier. Dann trennt man etwa ein Drittel von der Papprolle an und versieht den oberen Teil mit Zacken.

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Aus dem Tonpapier schneidet man zwei Froschbeine, Arme, Augen und einen Mund. Diese klebt man mit Hilfe des Heißklebers auf den Körper. Damit der Froschkönig märchenhafter wird, hat er von mir auch eine goldene „Kugel“ bekommen. Da ich keine runde Kugel zur Hand hatte, haben wir uns aus einem kleinen Plastikdeckel und etwas Goldfolie eine Alternative gewerkelt, die dem Frosch nun zwischen die beiden Arme geklebt wurde.

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Mit Hilfe von einem Nagel habe ich am oberen Rand der Spüliflasche rechts und links ein Loch hinein gehämmert. Das kann man sicher auch mit einer Bohrmaschine machen. Durch die Löcher zieht man etwas Draht, klebt dem Frosch seine königliche Krone auf den Kopf und fertig ist die Laterne 🙂

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Hier findet Ihr einen ganz außergewöhnlichen Laternenumzug, eine entspannte Laternenreise, eine herbstliche Häuserreihe, einen leuchtenden Pinguin, eine Käferlaterne und weiteres an dieser Stelle.

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Laternenumzug einmal ganz anders…

Der erste Laternenumzug in diesem Jahr liegt bereits hinter uns. Ein Laternenzug mal ganz anders als man ihn kennt: Ohne Pferd, ohne St. Martin – dafür mit einem musikalischen Schifffahrtsklavier und einer wunderbar frischen Nordseebrise um die Nase. Habt Ihr das schon mal erlebt? Ein Erlebnis, kann ich euch verraten!

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Schon oft waren wir zu dieser Jahreszeit an der See und haben von diesem Ereignis gelesen. Bislang hat es jedoch zeitlich nie geklappt. Umso mehr hat es mich gefreut in diesem Jahr endlich einmal mit dabei zu sein. Und das bei rundum fantastischem Herbstwetter, wie man es sich nur wünschen kann.

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So spazierten wir am besagten Abend zum Treffpunkt, an dem sich schon zahlreiche Familien versammelten hatten. Das Akkordeon stimmte bereits die ersten Laternenlieder an. Zum „warm Singen“ sozusagen 🙂

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Schließlich setzte sich der Laternenzug in Bewegung. Zu erst ein Stück die Straße entlang. Doch dann ging es den schmalen Weg zu den Dünen hinauf. Singend und musizierend wanderten die kleinen und großen Laternensänger den Pfad weiter nach oben. Mit herrlichem Blick auf das Meer. Die bunten Laternen leuchteten an diesem Abend mit der untergehenden Abendsonne um die Wette.

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Wie eine große, runde Laterne versank die Sonne schließlich am Horizont im Meer. Ein unglaublicher Anblick. Von einem kleinen Ausguck auf der Düne, versammelten sich alle und sangen gemeinsam. Wer die Liedtexte nicht kannte, bekam zum Singen die Liedtexte auf einem Blatt. Gemeinsam singt es sich schließlich am schönsten!

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So zog der „maritime“ Laternenumzug weiter durch die Dünenlandschaft dahin und verzauberte die Abenddämmerung mit seinen Lichtern. Zum Schluss versammelte sich der ganze Trupp noch auf einer großen Wiese zum Abschlußsingen.

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Hier gab es noch einen kleinen Wettbewerb als krönenden Abschluss des gemeinsamen Laternenlaufs. Alle Mamas, Papas und Kinder durften gegeneinander antreten. Der wahre Sieger im Laternenliedersingen wurde dann von den Kindern gekürt.

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Der Laternenumzug am Meer hat mir ausgesprochen gut gefallen und war mal etwas ganz anderes!

Eine traumhaft entspannte „Laternenreise“ findet Ihr übrigens hier und weitere Ideen rund um die Laternenzeit werden folgen 🙂

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Herbstliches Leuchten / DIY für den Herbst

Die Tage werden kürzer und die abendliche Dunkelheit legt sich schneller über die Stadt als mir lieb ist. Um die frühe Dunkelheit etwas mehr genießen zu können, kam mir bei einem Spaziergang mit meiner Jüngsten spontan die Idee für ein kinderleichtes DIY:

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Wenig Material, günstig herzustellen und herbstlich schön – so sollte es sein, meine Deko für das traute Heim. Unterwegs lachten mich im herbstlichen Sonnenlicht vertrocknete Zweige an. Also gleich zwei kleine Zweige abgepflückt und mit nach Hause genommen.

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Das wird gebraucht:
Leere Marmeladengläser, uni weißes Transparentpapier, eine Schere, 2-3 Esslöffel Pulver Tapetenkleister, ein kleines Plastikgefäß zum Anrühren, einen kleinen Schneebesen, etwas lauwarmes Wasser und herbstliche Fundstücke wie Blätter, dünne Zweige, Gräser o.ä. sowie eine abwaschbare Unterlage für den Tisch.

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So wird’s gemacht:
Zuerst gibt man das Kleisterpulver in eine Plastikschüssel und rührt diese mit etwas lauwarmen Wasser an. Achtung – der Kleister dickt nach. Erst mit wenig Wasser anfangen und ggf. noch etwas Wasser hinzugeben. Es sollte ein dickflüssiger, nicht zu dünner Brei entstehen.

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Während der Kleister etwas zieht, deckt man den Tisch mit einer abwaschbaren Unterlage ab. Von dem Transparentpapier schneidet man nun einen längeren Streifen ab. Dieser sollte so breit sein, wie das Marmeladenglas hoch ist. So braucht man das Papier später nur um das Glas zu rollen. Das geht blitzschnell.

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Wenn der Kleister die richtige Konsistenz hat, streicht man das Glas von Außen vollständig damit ein, legt die Gräser, Blätter o.ä. darauf und wickelt das Transparentpapier mindestens einmal um das gesamte Glas. Je nachdem wie dick die Blätter / Gräser sind, kann das weiße Transparentpapier auch 2-3 um das Glas gewickelt werden. Hier sollte man zwischen jeder Schicht etwas Kleister verstreichen, damit die durchsichtige Papierhülle auch wirklich hält.

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Nun lässt man das Glas trocknen und kann es am nächsten Tag dann mit einer Kerze bestücken und als herbstliches Windlicht nutzen. Keine brandneue Idee, aber immer wieder stimmungsvoll und das Richtige für gemütliche Herbstabende…

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Alles zum Thema Herbst gibt es hier, Deko Ideen dort und andere kreative Dinge versammeln sich an diesem Ort!

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Brotsalat – schnell gemacht und super lecker!

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Salate wandern oft und gerne zu den Mahlzeiten auf unseren Tisch. Besonders beliebt scheint im Netz ja neuerdings „Brotsalat“ zu sein. Davon hatte ich bislang noch nie gehört, fand die Idee aber nett. Denn bei Brot meckert in der Regel ja auch der liebe Nachwuchs nicht. Also habe ich spontan meinen eigenen „Brotsalat“ kreiert, der ratzfatz gemacht ist und den ich euch nicht länger vorenthalten möchte.

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Das wird gebraucht:
1 Ciabatta, 50 gr Pinienkerne, 1 Knoblauchzehe, 60-80 gr. würzige Oliven, 250 gr Mozzarella Kugeln, 1 großes Salatherz, 1 große, rote Zwiebel, etwas Petersilie, 4-5 große Strauchtomaten, ggf. etwas frischen Parmesan, Essig, Öl, Tomatensalz, Paprika edelsüß, Pfeffer sowie etwas Butter (oder Fett) für zum Rösten

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So wird’s gemacht:
Zuerst röstet man die Pinienkerne (ohne Zugabe von Fett!) in einer kleinen Pfanne. Dabei sollte man die Kerne ständig wenden, damit diese nicht anbrennen. Sobald die Kerne leicht gebräunt sind, nimmt man diese vom Herd und lässt sie auskühlen.

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Dann schneidet man Salat, Oliven sowie die Mozzarella Kugeln in Streifen bzw. Scheiben. Die gewaschenen Tomaten befreit man vom Grün und dem oberen Strunk. Die Tomaten schneidet man ebenfalls in Scheiben und legt einen großen Teller (in meinem Fall eine Tarteform) damit aus. Die Zwiebel wird geschält und in Ringe geschnitten. Als nächstes zerkleinert man die Petersilie, wie hier ganz detailliert beschrieben. Aus Essig, Öl und den Gewürzen rührt man ein Dressing.

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Zum Schluss ist das Brot an der Reihe. Dieses habe ich in etwa 1cm breite Scheiben geschnitten und dann gewürfelt. Nun erwärmt man in einer großen Pfanne etwas Butter und röstet die Brotwürfel darin, bis diese gebräunt und schön knusprig sind. Zum Schluss presst man die geschälte Knoblauchzehe mit in die Pfanne und kann das Brot bei Bedarf noch etwas salzen.

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Während die Brotwürfel leicht abkühlen, verteilt man die geschnittenen Zutaten auf den Tomatenscheiben, gibt das Dressing darauf und mischt ganz zum Schluss auf die gerösteten Brotscheiben unter.

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Ein kleiner Tipp:
Bei uns sind noch ein paar Parmesanhobel auf den fertigen Salat gerieselt – super lecker!

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Herbstlicher Kerzenglanz / DIY

Im Herbst, wenn die Tage draußen kürzer und dunkler werden, dann zieht bei uns immer öfter warmer Kerzenschein ins Haus. Gerade an trüben Regentagen hellt dieses Licht die Stimmung deutlich auf. Noch gemütlicher wird es natürlich, wenn es drinnen im Haus herbstlich geschmückt ist.

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Aus den herbstlichen Schätzen, die die Natur in dieser Jahreszeit bereit hält, sind auch bei uns wieder einmal kleine Dekorationen entstanden, die sich ganz einfach nachbasteln lassen. Wie beispielsweise unsere Kränze aus Bucheckern und Hagebutten.

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Das wird gebraucht:
Hagebutten mit Stiel, Bucheckern, ganz dünner Basteldraht, eine Schere

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So wird’s gemacht:
Zuerst sammelt man auf einem Spaziergang einige Hagebutten und Bucheckern. Die Hagebutten sollten ca. 4-6 cm Stiel haben, damit sie sich besser binden lassen.

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Nun nimmt man eine Buchecker und dreht deren Stielansatz so in den Basteldraht, bis diese fest sitzt und nichts mehr rutscht. Anschließend bindet man eine Hagebutte samt Stiel daran. Das klappt ganz leicht, wenn man immer ein kleines Stück des Drahts 2-3 mal eng um den Stiel wickelt. So wächst die herbstliche Naturdeko nach und nach zu einer langen Kette.

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Ist diese lang genug, durchtrennt man den Draht mit der Schere und wickelt das Drahtende mit dem Kettenanfang so zusammen, da dies einen kleinen Ring ergibt. Am schönsten sieht es aus, wenn man die Bucheckern und Hagebutten möglichst dicht aneinanderreiht und keine großen Lücken dazwischen entstehen.

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Den fertigen „Ring“ kann man nun über eine Kerze legen, die Kerze anzünden und so den herbstlichen Lichterglanz genießen, der in der Wohnung einzieht…

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Alternativ kann man daraus natürlich auch einen größeren Kranz für die Haustür binden. Dafür benötigt man dann allerdings eine große Menge an Bucheckern und Hagebutten. Und natürlich mehr Zeit um diesen anzufertigen. Die kleinen Kränze für Kerzenleuchter & Co. dagegen, sind wirklich schnell gemacht.

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Mehr Herbst gibt es hier, eine herbstliche DIY Idee mit Hagebutten dort und andere kreative Sachen tummeln sich bei Anke!

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