Bastelidee & Upcycling: Mit Kindern Weihnachtsgeschenke basteln – Weihnachtsbaum als Windlicht

Es weihnachtet sehr und daher zeige ich Euch heute eine Bastelei für kleine Kinderhände. Denn ein paar weihnachtliche Geschenke werden gebraucht und die können Kinder mit etwas Hilfe prima selber basteln. Dafür habe ich ausnahmsweise mal Milch im Tetrapak bzw. Karton gekauft. Den leeren Milchkarton gut ausspülen und auf der Heizung trocknen lassen – dann kann der weihnachtliche Bastelnachmittag starten!

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Das wird gebraucht:
1 leere Milch- oder Safttüte (Inhalt 1 Liter), eine Schere, einen Bleistift, Kleber, einen weißen Lackstift, eine Lochzange, ein Stück weißes Transparentpapier, ein Teelicht, ein weißes Blatt Papier, einen Motivlocher / Lochstanzer Schneeflocke

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So wird’s gemacht:
Zuerst habe ich vom Milchkarton den oberen Rand samt der Plastiköffnung abgeschnitten. Dann sind erst mal die Kinder an der Reihe und dürfen den bunten Aufdruck von der Verpackung knibbeln. Eine sehr gut Beschäftigung für verregnete Nachmittage 😉

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Dann zeichnet man mit einem Bleistift auf die Vorderseite einen Tannenbaum und schneidet diesen mit Hilfe der Schere in Form. Jüngere Kinder brauchen hierbei sicher die Hilfe eines Erwachsenen.

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Nun versieht man den winterlichen Baum mit lauter kleinen Löchern. Das klappt ganz leicht mit einer Lochzange. Die Löcher sollten an möglichst vielen Stellen zu finden sein, damit der Baum hinterher auch gut leuchtet.

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Sind genügend Löcher da, klebt man von der Rückseite etwas weißes Transparentpapier dahinter. Auf dem hinteren, rechteckigen Teil der Milchpackung, der so schön silbern leuchtet, kann man noch Schneeflocken kleben.

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Dafür stanzt man mit dem Motivlocher entsprechende Eiskristalle (oder ersatzweise Sterne) aus und klebt diese daran.

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Damit der Baum noch winterlicher aussieht, hat er mit Hilfe eines weißen Lackstiftes noch zahlreiche weiße „Pünktchen“ bekommen, als Mini Schneeflocken sozusagen.

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Jetzt noch ein Teelicht ins Innere des Milchkartons stellen und fertig ist das upcycelte Weihnachtswindlicht, das sich nun verschenken lässt!

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Weitere Ideen rund um die Adventszeit und Weihnachten tummeln sich übrigens in dieser Rubrik, Upcyclingideen an dieser Stelle und andere kreative Dinge da!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Last Minute in der Weihnachtsbäckerei: Blitzschnelle Weihnachtsplätzchen Spritzgebäck – vegan!

Jedes Jahr, wenn sich unsere Küche in eine Weihnachtsbackstube verwandelt, wird der alte „Fleischwolf“ hervorgeholt und damit allerhand an köstlichem Spritzgebäck produziert. Diese Plätzchensorte gibt es bei uns jedes Jahr. Zwar ist die nicht sonderlich ausgefallen, aber man kann von diesen Weihnachtskeksen recht schnell große Mengen produzieren. Und das macht nicht mal sonderlich viel Arbeit. Der einzige Nachteil hierbei, man muss zu zweit arbeiten. Alles andere geht wie von allein 😉 Und somit eignet sich dieses weihnachtliche Gebäck aus bestens dafür, wenn man wieder einmal im Kindergarten, der Schule, beim Kinderturnen & Co. oder einer der anderen Weihnachtsfeiern selbst gebackene Kekse beisteuern soll. Auch als kleines Mitbringsel ist das Spritzgebäck immer prima!

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Das wird gebraucht:
200 g Zucker, 250 g pflanzliche Margarine, 1 Vanilleschote, 500 g Mehl, 1-2 Teelöffel Ei Ersatz Pulver

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So wird’s gemacht:
In diesem Jahr habe ich erstmals Plätzchen in veganer Form zubereitet. Generell geht mir das nicht so leicht von der Hand und oftmals schmecken die Sachen dann auch nicht wie das „Original“. Aber in dem Fall hat es geklappt.

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So habe ich unser Lieblingsrezept spontan veganisiert und einige der Zutaten durch pflanzliche Alternativen ersetzt. Verarbeiten ließ sich der fertige Teig übrigens ganz gut.

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In einer kleinen Dessertschüssel rührt man das Ei Ersatzpulver mit etwas Wasser zu einem gleichmäßigen Brei. Den gibt man mit den anderen Zutaten in eine große Schüssel und knetet daraus einen Teig. Dieser sollte nicht mehr an den Händen kleben, aber auch nicht zu trocken sein. Die richtige Konsistenz bekommt man mit zusätzlichem Mehl (falls der Teig zu klebrig ist) oder etwas mehr Margarine (wenn der Teig bröselt) gut hin.

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Anschließend geht es an den „Fleischwolf“, durch den man den Plätzchenteig nach und nach dreht. Am einfachsten ist es, wenn einer die Kurbel dreht und der andere den Teig dann abnimmt und auf dem Blech platziert.
Sind die Bleche gefüllt, geht’s ab in den Backofen. Dort bäckt man das Spritzgebäck bei 160° C Grad bis der Rand leicht gebräunt ist.

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Weitere vegane Backrezepte für den Weihnachtsteller: Leckere Bethmännchen sowie Schokoladenkekse mit Zimt

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Upcycling & Bastelidee für Weihnachten: Ein echter Weihnachtsbaum aus Büchern

Wer meinem Blog folgt weiß, wie sehr ich die Weihnachtszeit liebe. Der Dezember gehört zu meinen liebsten Monaten im ganzen Jahr. Schon allein wegen des ganzen Weihnachtszaubers und dem Lichterglanz mag ich diese Zeit ausgesprochen gerne. Und Jahr für Jahr steht dann das Weihnachtsfest vor der Tür. Da wird bei den meisten ein Tannenbaum aufgestellt und festlich geschmückt. Allerdings habe ich ein wirklich schlechtes Gewissen nur allein für diesen Anlass einen Baum zu fällen, der bereits kurze Zeit später wieder im Müll entsorgt wird. Von daher gibt es bei uns oftmals alternative Weihnachtsbäume, die wir als Familie gemeinsam basteln und kreieren. Das erste Exemplar war ebenso groß wie eine richtige Tanne und wurde aus zahlreichen Ästen, die bei der Gartenarbeit anfielen, zusammengezimmert und schön geschmückt. Ein weiteres Exemplar kennt Ihr aus dieser Idee. Hier kommt Variante Nummer drei, die sich prima als stimmungsvolle Wanddeko in der Adventszeit eignet.

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Das wird gebraucht:
1 großes Stück feste Pappe oder ein großer Pappkarton, ein scharfes Teppichmesser, naturbraune Wellpappe, eine Schere, Kleber, ein altes Buch, eine Metallöse, eine Nietenzange, Lochzange, ein Stück Kordel

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So wird’s gemacht:
Auf ein riesengroßes Stück Pappe (in unserem Fall mehr als ein Meter Gesamtlänge) zeichnet man ein großes Dreieck und schneidet es mit Hilfe des Cutters / Teppichmessers aus.

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Nun trennt man aus dem alten Buch einen ganzen Schwung an Buchseiten. Die dürfen auch gerne schon leicht vergilbt sein. Mit den Buchseiten beklebt man nun den Karton so, dass die Tannenbaumform sichtbar bleibt. Ob man hierbei die Blätter gleichmäßig anordnet oder kreuz und quer übereinander klebt, ist reine Geschmacksache.

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Aus Wellpappe haben wir einen Baumstamm geschnitten und unten mittig an den Buchseitenbaum geklebt. Oben haben wir mit der Lochzange ein Loch gestanzt und dies mit einer großen Metallöse versehen. So reißt der Baum beim Aufhängen nicht ein, denn dieser ist durch die Pappe samt den Buchseiten schon recht schwer!

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Also Deko hat unser natürlicher Tannenbaum noch einen Holzstern bekommen. Und wer mag kann den Tannenbaum auch noch mit weiterer Deko versehen oder an den Seiten mit einer Lichterkette schmücken. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt 😉

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Ein kleiner Tipp:
Diese Bastelidee ist eine ganz wunderbare Familienaktion für einen der Adventssonntage. Da dürfen alle mithelfen und der Weihnachtsbaum wird auf diese Weise ein richtiger Familienbaum!

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Eine weitere Alternative für einen umweltfreundlichen Weihnachtsbaum gibt es in dieser Bastelanleitung, weitere Ideen rund um die Adventszeit hier und andere kreative Sachen da.

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DIY & Bastelidee für die Weihnachtspost: Ein kleines Advents-Haus versteckt im Tannenwald

In der Adventszeit wird es gemütlich. Da wird an Nachmittagen bei selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen und heißem Kakao mit Sahne fleißig gebastelt, gemalt und gebacken. Unter anderem wurde bei einem solchen Bastelnachmittag ein ganzer Schwung an Weihnachtskarten fertig, die sich nun schon bald auf den Weg machen werden.
Weil ich die Kombi einfach so unglaublich gerne mag und die Farben für mich in die Winterzeit passen, habe ich wie die letzten Jahre auch (hier die Adventspost mit gestanzten Weihnachtsbäumen von 2014 und der winterliche Tannenwald aus dem letzten Dezember) einfaches Kraftpapier mit weißem Tonkarton gemischt. Dieses Mal verstecken sich kleine Adventshäuser im Winterwald…

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Das wird gebraucht:
Blanko Postkarten aus Kraftpapier, weißer Tonkarton, Wellpappe, weißes Transparentpapier, alte Buchseiten, dünne graue Kartonagen, eine Bastelschere, Kleber, ein Bastelmesser / Cutter, eine Unterlage zum Schneiden, einen Motivlocher Stern, einen weißen Lackstift, einen Stempel mit weihnachtlichem Schriftzug, ein gut deckendes, weißes Stempelkissen.

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So wird’s gemacht:
Der Einfachheit halber habe ich für meine weihnachtlichen Postkarten Blankopostkarten verwendet. Man kann sich diese aber auch mit Hilfe einer Postkarte aus einem großen Bogen Tonkarton schneiden.

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Dann habe ich aus dem weißen Tonpapier allerhand verschiedene Häuser geschnitten (eine zauberhafte Häuser Deko für den Winter findet Ihr übrigens hier, Geschenkanhänger mit Haus dort und hier ein Winterbild als Fensterdeko). Mit dem Bastelmesser habe ich daraus kleine Türen und Fenster geschnitten. Zum Teil habe ich diese mit etwas weißem Transparentpapier hinterklebt.

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Daneben habe ich aus alten Buchseiten, kleineren Pappresten und Wellpappe verschiedene Tannenbäume geschnitten und auch diese auf die Karte geklebt.

Zum Schluss gab es noch ein paar gestanzte Sterne und einen gestempelten Weihnachtsgruß. Außerdem habe ich den Hintergrund mit einem Lackstift bearbeitet und nicht nur noch ein paar Weihnachtssterne per Hand dazu gezeichnet sondern auch Mini Schneeflocken dazwischen getupft. Denn weiße Weihnachten sind einfach doppelt so gemütlich.

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Zugegeben, die Karten sind schon recht aufwändig in der Herstellung. Dennoch hat sich die Mühe gelohnt, wie ich finde. Und die fertige Winterlandschaft sieht einfach richtig einladend aus. Weihnachten kann kommen!

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Weitere Ideen für die Weihnachts und Adventszeit findet Ihr hier und andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Auflugstipp fürs Adventswochenende: Romantischer Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald in Solingen

Dass ich zu denjenigen gehöre, die in der Adventszeit liebend gerne über einen Weihnachtsmarkt schlendern, ist für viele von Euch sicher nichts Neues. Allerdings bin ich hierbei sehr wählerisch. Nicht jeder Weihnachtsmarkt sagt mir zu und das hektische Treiben auf manchen Märkten ist leider auch nicht so meins. Von daher bin ich gerne auf solchen Adventsmärkten unterwegs, die etwas Besonders sind und auf denen es auch außergewöhnliche Dinge zu finden gibt. So wie dem Markt auf Schloss Moyland, von dem ich letztes Wochenende ausführlich berichtet habe.

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Hier wurde von Seiten der Kinder der Wunsch laut, doch endlich mal wieder den Weihnachtsmarkt in Solingen auf Schloss Grünewald zu besuchen.

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Der ist von hier aus durch einen einem längeren Spaziergang auch zu Fuß erreichbar und einfach wunderschön gelegen. In diesem Blogbericht habe ich Euch dorthin schon einmal mitgenommen.

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Auf diese Weise machen wir uns als Familie auf den Weg dorthin und genießen das winterliche Wetter und die klirrende Kälte, die bei einem Weihnachtsmarktbesuch irgendwie mit dazu gehört.

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Der Waldweg, der zum Schlossgelände führt, ist hell beleuchtet und so langsam wird es um uns herum dunkel. Der Abendhimmel und die damit verbundene Stimmung machen einen solchen Familienausflug noch stimmungsvoller.

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Das Gelände von Schloss Grünewald ist recht weitläufig und die kleinen, weißen Zelte sind darauf verteilt. An den Wegen warten die für diesen Weihnachtsmarkt typischen Feuerkörbe, die nicht nur für knisternde Weihnachtsstimmung und warmes Licht sondern auch für wärmende Hände sorgen 😉

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Unterwegs treffen wir gute Freude und genießen gemeinsam einen heißen Weihnachtspunsch, den es mit und auch ohne Alkohol gibt. So können auch die Kinder prima aufwärmen und ihren Durst löschen. Auch die kalten Hände sind über die warmen Getränke äußerst dankbar.

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Wie immer ist das Angebot auf diesem Weihnachtsmarkt ausgesprochen abwechslungsreich und zum größten Teil sehr künstlerisch. In jedem Fall ist dieser Ort in der Weihnachtszeit immer einen Besuch wert. War von Euch schon mal jemand dort?

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Ein ganz lieber Dank an Jasmin Dürkop, deren Kunstwerke ich fotografiert habe und die ich, mit ihrer Erlaubnis, hier netterweise zeigen darf. Ebenso ein Dankeschön an Anke Peters, für die Genehmigung meine vom Weihnachtsmarkt gemachten Fotos hier veröffentlichen zu dürfen!

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Weihnachtliche Geschenke aus der Küche: Selbst gemachte Kirschmarmelade mit Mohn & Marzipan

Es weihnachtet sehr. Daher ist es höchste Zeit für eine klitzekleine Geschenkidee aus meiner Küche. Denn hier wird jedes Jahr in der Weihnachtszeit Marmelade eingekocht, die ich in der Adventszeit dann gerne als kleine Geschenke und Mitbringsel nutze. Von selbst gekochter Marmelade kann man ganz bequem größere Mengen herstellen und der zeitliche Aufwand ist hierbei überschaubar. Im Gegensatz zu selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen & Co.
Da Mohn bei uns immer gerne gegessen wird, habe ich mal ein kleines Kochexperiment gewagt. Und siehe da, es schmeckt sehr gut. Aus diesem Grund gebe ich die Rezeptidee gerne weiter.

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Das wird gebraucht:
900 g Kirschen tiefgekühlt, 100 g Marzipanrohmasse, 2 Esslöffel Amaretto oder ersatzweise 2-3 Tropfen Bittermandel Aroma, 1 Vanilleschote, 1 Kilo Gelierzucker 1:1, gemahlener Mohn (die genaue Menge hängt davon ab, wie intensiv man den Mohngeschmack haben möchte – ich habe für mein Rezept rund 100 g gemahlenen Mohn verwendet)

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So wird’s gemacht:
Da man im Winter keine frischen Kirschen bekommt, habe ich auf tiefgefrorenes Obst zurückgegriffen. Das geht hiermit auch deutlich schneller. Zuerst lässt man die Kirschen auftauen. Wer es eilig hat, kann diese auch schon auf dem Herd bei niedriger Temperatur erwärmen.

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Sobald diese aufgetaut sind, gibt man das Marzipan hinzu, den Amaretto, das Mark einer Vanilleschote und püriert diese Masse solange, bis diese stückchenfrei und schon cremig ist. Jetzt gibt man den Gelierzucker hinzu und auch die bereits ausgekratzte Vanilleschote. So wird der Geschmack intensiver.

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Jetzt kocht man das Obst auf und lässt es unter ständigem Rühren 4-5 Minuten sprudelnd kochen. Etwa 1 Minute vor Ende der Kochzeit gibt man den Mohn hinzu.

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Wenn die Kochzeit um ist, füllt man die Kirschmarmelade in Gläser und verschließt diese gleich mit einem Deckel. Besonders lecker schmeckt die Marmelade zu frischem Hefezopf.

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Weitere Rezeptideen für selbst gemachte Marmelade findet Ihr unter folgenden Links: Kirschmarzipanmarmelade, Schwarzwälderkirschmarmelade mit Schokolade sowie Apfelmarzipanmarmelade. Und weitere Leckereien zum Verschenken gibt es in dieser Rubrik: Geschenke aus der Küche.

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DIY Bastelidee & klitzekleine Geschenkidee: Weihnachten to go – Weihnachtstüten als kleine Give Aways

Auf diesem Blog tummeln sich inzwischen eine Vielzahl an kleinen Geschenkideen für ganz unterschiedliche Anlässe. Und da meine Ostertüten aus dieser Bastelanleitung bei Euch so gut ankamen, möchte ich Euch eine schnell gemachte Idee für die Weihnachtszeit präsentieren, mit denen wir in den letzten Jahren bereits allerhand Leute beschenkt haben. Diese kleinen Geschenktüten sind nicht nur verhältnismäßig schnell gemacht, so dass man diese Bastelaktion auch in der mit Terminen gespickten Adventszeit problemlos anfertigen kann, sondern kosten auch nicht viel. Das hat den Vorteil, dass man diese auch in größerer Stückzahl herstellen kann, um damit nette Nachbarn, Erzieher oder Klassenlehrer und andere nette Menschen zu überraschen.

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Das wird gebraucht:
Papiertüten, Papierreste, Motivlocher Stern & Tannenbaum klein, Nähgarn, Nähmaschine, Schere, PC samt Drucker, Transparentpapier extra stark, Kopierpapier, ein paar Nüsse, einen Stern (Zimtstern, Lebkuchen, Schokolade, selbst gebackener Keks in Sternform o.ä.), eine Tüte Weihnachtlichen Tee, ein Teelicht, ein Streifen Wellpappe und evtl. weitere Kleinigkeiten, die das Herz erfreuen

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So wird’s gemacht:
Unsere Tüten habe ich etwas aufwändiger gestaltet, die lassen sich aber auch per Hand beschriften, nach eigenen Vorstellungen und vorhandenem Material (weihnachtliche Sticker, Maskingtape, gekauften Anhängern u.a.m.) verschönern.

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Während der Nachwuchs aus Papierresten unzählige Sterne ausgestanzt hat, habe ich ein kleines Gedicht ausgedruckt. Ebenso gut könnt Ihr dafür eine schöne Weihnachtsgeschichte ausdrucken.

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Außerdem habe ich auf einem Din A 4 Bogen festem Transparentpapier die „Gebrauchsanleitung“ für die Tüten ausgedruckt.

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Anschließend habe ich alle gestanzten Sterne mit der Maschine zu einer langen Kette aneinander genäht. Die Kinder haben währenddessen die Teelichter verziert und dafür aus Wellpappe eine kleine Bordüre geschnitten und einen Mini Tannenbaum (ausgestanzt aus einem dünnen Pappkarton) auf die Vorderseite geklebt.

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In die Tüten kamen ein paar Nüsse, ein Teebeutel mit weihnachtlichem Tee, ein süßer Stern zum Naschen, das verzierte Teelicht, Streichhölzer, eine Sternenkette als Deko, sowie die Geschichte.

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Nachdem alle Tüten befüllt waren, habe ich diese am oberen Rand mit einer Zickzack Naht zusammengenäht und dabei auch die auf Transparentpapier gedruckte Anleitung sowie ein Stück von der Sternenkette mit angebracht.

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Fertig ist ein ganz stimmungsvolles Mitbringsel für die Adventszeit!

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Weitere Ideen für kleine Geschenke findet Ihr in dieser Rubrik, allerhand rund um Weihnachten hier, Anleitungen für ausgefallene Geschenkverpackungen dort und Kreatives da.

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In der Weihnachtsbäckerei: Süße Schokokugeln mit Zimt und Kakao – vegan Backen für Weihnachten

Als Pendant zu Vanillekipferl habe ich früher oftmals Nougatkipferl gebacken, da hier nicht nur allerhand kleine Naschkatzen unterwegs sind, sondern auch große Schokoladenliebhaber.
Jedoch ist der herkömmliche Nougat aufgrund einer Nuss Allergie tabu. Und daher habe ich etwas herumexperimentiert und nun ein tolles Rezept als schokoladige Alternative kreiert, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Und vegan ist es außerdem 😉

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Das wird gebraucht:
350 gr Mehl, 1 Teelöffel Ei Ersatzpulver, 1 Teelöffel Zimt, 150 gr Zartbittercouvertüre, 2 Esslöffel Zucker, 80-100 gr. pflanzliche Margarine, ½ Teelöffel Backpulver, 2 Esslöffel Rum (40%) sowie 50 gr dunkle Schokolade zum Verzieren

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So wird’s gemacht:
Zuerst lässt man die 150 gr Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen, bis sich diese ganz aufgelöst hat. In der Zwischenzeit gibt man das Mehl, Zimt, Zucker, Margarine, Bachpulver und Rum in eine große Rührschüssel.

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In einer kleinen Schüssel rührt man das Ei Ersatzpulver mit einem kleinen Schneebesen und etwas lauwarmen Wasser zu einem klümpchenfreien Brei. Diesen gibt man zu dem Mehl sowie den anderen Zutaten hinzu.

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Sobald die Schokolade fertig geschmolzen ist, gibt man auch diese hinzu und knetet all die Zutaten in der Rührschüssel zu einem Plätzchenteig zusammen. Dieser sollte dann zügig weiterverarbeitet werden, bevor die Schokolade fest wird.

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So habe ich aus dem Teig lauter kleine Kugeln gerollt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt. Von der Teigmenge her, ergab es ganz genau zwei Bleche mit Schokokugeln.

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Diese bäckt man bei 160° C Grad für ungefähr 15–20 Minuten. Nachdem Auskühlen habe ich die restlichen 50 gr Schokolade im Wasserbad geschmolzen und die Schokokugeln damit verziert. Das muss man nicht unbedingt, die Schokokugeln schmecken auch ohne den Überzug prima!

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Ein kleiner Tipp:
Alle, die sich nicht vegan ernähren, können den Teig natürlich auch ganz einfach verändern, in dem sie statt des Ei Ersatzpulvers einfach ein normales Ei nehmen. Und wer lieber mit Butter bäckt, kann die Margarine auch durch diese ersetzen.

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Ein Rezept für vegane Bethmännchen findet Ihr übrigens hier, alles rund um die Weihnachtszeit dort sowie Geschenkideen aus der Küche in dieser Rubrik.

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Ausflugstipp für Familien: Der Advent ist da, kommt mit zum Weihnachtsmarkt Schloss Moyland

Von Kranenburg aus, haben wir nicht nur Nijmegen besucht, sondern uns auf den Weg zum Schloss gemacht. Dort kann man auf einem der großzügigen Parkplätze parken und von da aus zu Fuß zum Eingang marschieren.

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Es gibt mehrere Kassenhäuschen, so dass es keine langen Warteschlangen gibt. Der Eingang zum Schlosspark liegt gleich hinter dem Museumsshop. Der breite Weg ist von Bäumen gesäumt und überall leuchten Lichterketten, so dass man auch im Dunkeln den Weg erkennt.

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Am ersten Stand, der uns begegnet, gibt es nicht nur frischen Streuselstuten und gebackene Weckmänner zu kaufen, sondern auch knusprige Weihnachtsmänner.

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Rechts und links des Weges findet man die Weihnachtsmarktstände, aber auch Gebäude, in denen man sich umschauen kann.

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Flügel von Atelier Ina Grave

An den Ständen, wo es Getränke oder auch köstliche Snacks gibt, sind Stehtische zu finden, die allesamt liebevoll geschmückt und dekoriert sind. Zahlreiche Laternen und Windlichter leuchten durch die Dunkelheit und sorgen für eine ganz stimmungsvolle Atmosphäre.

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Dann liegt das prächtige Schloss vor uns, das von Wasser umgeben ist und in der Dunkelheit von Licht angestrahlt wird. Ein ganz wunderbarer Anblick!

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An den Ständen werden meist ausgefallene Sachen angeboten: Tolle Stempel in außergewöhnlichen Motiven mit denen man seine weihnachtliche Post, selbst gemachte Anhänger und Briefe verzieren kann, handgeschnitze Schreibgeräte, Werkzeug aus Schokolade, das täuschend echt ausschaut, kunstvolle Marionetten, gefilzte Tiere, Schmuck, handgefertigte Spiele und andere, weihnachtliche Sachen.

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Leuchte „Pensch“ von Atelier 51 / Stefan Peltzer

Ein Stand hat es mir besonders angetan, hier darf man sich „Engel“ pflücken, die einfach himmlisch aussehen und auf ganz besondere Weise hergestellt wurden. Die Künstlerin hat mir das Geheimnis verraten und ich war sehr überrascht!

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Engel von Atelier Simone Kamm

Leider darf man an den meisten Ständen nicht fotografieren, da es sich um Unikate handelt.

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In einem größeren Gebäude sind allerhand Stände zu finden, an denen es Dinge aus Papier gibt: Postkarten, ausgefallenes Geschenkpapier, stimmungsvolle Papierleuchten, Anhänger, Baumschmuck und auch Notizbücher, in Form von Buchstaben!

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Dieser Weihnachtsmarkt ist sehr groß, abwechslungsreich und weitläufig. Im Gegensatz zu anderen Märkten herrscht hier eben kein großes Gedränge und lange Schlangen, weil sich die Besucher ganz gut verteilen.

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In jedem Fall kann ich diesen Weihnachtsmarkt sehr empfehlen, es ist ein Erlebnis und der Schlosspark samt Schloss und Wassergraben bilden eine wirklich tolle Umgebung. War von Euch schon jemand dort?

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Ein herzlicher Dank an die drei unter den Fotos angegebenen & verlinkten Künstlern sowie Sofia Tuchard von Schloss Moyland für die freundliche Erlaubnis meine Fotos hier veröffentlichen zu dürfen!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Verpackungsliebe & Bastelidee: Weihnachtsgeschenke schön verpackt – Nikolausstiefel & Weihnachtssterne

Ob zum Nikolaustag, als kleine Überraschung, als farbenfrohes Adventskalenderpäckchen oder auch für den Weihnachtsabend selbst sind Verpackungsideen für kleine Weihnachtsüberraschungen und Präsente gefragt. Da ich ausgesprochen gerne Geschenke verpacke und mir gerade zu besonderen Anlässen, wie Heilig Abend, dafür Zeit nehme, zeige ich Euch heute mal eine ausgefallene Bastelei für ein selbst verpacktes Weihnachtspräsent, an dem kunterbunte Nikolausstiefel und Weihnachtssocken samt Sterne baumeln…

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Das wird gebraucht:
Naturbraunes Packpapier, farbige Papierreste (am besten aus Tonpapier), eine Lochzange, etwas Kordel, Buchstabenstempel samt Stempelkissen, Bastelkleber, eine Bastelschere und ggf. einen Bleistift samt Radiergummi zum Vorzeichnen der Motive

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So wird’s gemacht:
Aus meiner Papierrestekiste habe ich mir allerhand bunte Papierschnipsel geschnappt und daraus per Hand kleine Nikolausstiefel und Socken geschnitten, die sich in Form und Größe leicht unterscheiden und somit die Geschenkverpackung lebendiger machen sollen. Wer sich das Ausschneiden per Hand nicht zutraut, zeichnet sich die Formen einfach vorab mit Bleistift vor.

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Jeder der ausgeschnittenen Weihnachtsstiefel sieht anders aus – mal habe ich diese mit kleinen, ausgestanzten Sternchen beklebt, mal mit kleinen Punkten, die man ganz einfach mit einem Locher herstellen kann, u.a.m.

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Ebenso habe ich aus einem Streifen gelben Tonzeichenpapier verschiedene Sterne geschnitten.

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Jetzt verpackt man das Weihnachtsgeschenk in Packpapier, denn das soll ja eine Überraschung sein. Um das verpackte Geschenk wickelt man ein paar Lagen normaler Kordel (Paketschnur) und locht dann alle der gebastelten Motive mit der Lochzange. Die Öffnung sollte so groß sein, dass die Kordel hindurch gezogen werden kann.

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Nun fädelt man die kleinen Motive in der gewünschten Reihenfolge auf und bindet die Kordelenden an der Seite mit einer Schleife zusammen. So kann man diese Bastelei noch als Mini Weihnachtsgirlande nutzen 🙂

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Mit Hilfe der Buchstabenstempel habe ich noch die Botschaft „Frohes Fest“ auf die Geschenkverpackung gestempelt – jetzt kann der Nikolaustag bzw. Weihnachten kommen!

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Ein ausgefallenes Versteck für eine kleine Nikolausüberraschung habe ich hier schon gezeigt. Weiteres zum Thema Adventszeit gibt es in dieser Rubrik, lustige Verpackungsideen dort und andere kreative Sachen da.

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert