DIY & Nähidee: Maritime Feriengrüße per Post – Nähen macht glücklich

Zwei Wochen Sommerferien liegen noch vor uns. Doch unser Familienurlaub ist bereits vorbei. Und da das Wetter derzeit recht unbeständig ist, haben wir kurzerhand ein paar Feriengrüße selbst gebastelt. Ein kreatives Regenwetter-Ferienprogramm sozusagen 😉

Das wird gebraucht:
1 Blanko Postkarte oder unifarbene Karteikarte in Postkartengröße, Nähgarn, Nähmaschine, ein Stück Landkarte, eine Schere, Buchstabenstempel, ein Stempelkissen sowie optional klitzekleine Papierreste / Stoffreste

So wird’s gemacht:
Am einfachsten ist es, wenn man unifarbene Karteikarten für die Ferienpost verwendet. Alternativ schneidet man sich einfach die gewünschte Kartenanzahl aus einem großen Bogen weißen Tonkarton.

Für das Meer habe ich mir aus einem kaputten, alten Schulbuch eine Seite mit Landkarten herausgetrennt. Davon schneidet man sich in der Breite der Postkarten einen Streifen zurück. Den oberen Rand bringt man mit der Bastelschere in Wellenform.

Nun legt man das vorbereitete Stück Landkarte auf die Postkarte und näht diese mit weißen Garn und normalen Nähten fest. Die Nähte habe ich ebenfalls wellenförmig angeordnet, so dass sie dem „Meer“ etwas mehr Tiefe verleihen.

Das Boot habe ich frei Hand mit der Maschine aufgenäht (wer mag, zeichnet sich mit einem dünnen Bleistift den Umriss vor). Aus hellblauem Stoffrest habe ich noch zwei Wolken aufgenäht und dem genähten Schiff einen Mini Papierwimpel aufgeklebt. Zum Schluss gibt es noch den Schriftzug „Ahoi“, den man ganz schnell mit Buchstabenstempeln ausdrucken kann. Dann fehlt nur noch der gewünschte Feriengruß auf der Rückseite und ab geht die Post!

Wenn ihr eine Idee sucht, wie man Urlaubspost oder Grußkarten in Szene setzen kann, werft doch mal einen Blick auf diese DIY Deko Idee. Ausflugsideen und spannende Unternehmungen gibt es in dieser Rubrik, alles zum Thema Familienurlaub & Reisen dort sowie andere kreative Sachen da.

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Bastelidee & DIY zur Einschulung: Grüße und einen super Schulstart für ABC Schützen

Zum Schulstart eines neuen Schulanfängers gratulieren wir ausgesprochen gerne. Schließlich ist so eine Einschulung ein großer Schritt nach der Kindergartenzeit und bedeutet auch allerhand Veränderung. Aus diesem Grund mag ich es hierbei auch gerne bunt, besser gesagt kunterbunt. Denn Farben machen einfach gute Laune und genau das soll der erste Schultag für den Schulneuling auch bringen: Fröhliche Gesichter, Spaß und Vorfreude auf all das, was die Schulzeit nun bringen wird. Von einer netten Klasse und tollen Lehrkraft mal ganz abgesehen 🙂

Das wird gebraucht:
1 Blanko Postkarte aus Kraftpapier (ersatzweise fester Tonkarton), eine Schere, Packpapier, einen Motivlocher / Kreisstanzer (Durchmesser 1 cm), kleine Reste buntes Tonpapier / Bastelpapier, Klebstoff, einen gut deckenden Lackstift, einen Bleistift

So wird’s gemacht:
Für die Grüße habe ich wieder einmal eine Blanko-Postkarte aus Kraftpapier verwendet. Alternativ klappt es aber ebenso gut mit einer uni weißen Karteikarte in Postkartengröße!

Auf die Karte habe ich einen Wasserfarbkasten gezaubert, bzw. ein kleines Stück davon. Denn der ist nicht nur ein Muss für den Erstklässler und gehört zum benötigten Schulmaterial dazu, sondern bringt allerhand der gewünschten Farbe ins Spiel.

Diesen Farbkasten habe ich aus einem dünnen Stück Pappe geschnitten, wie man diese gerne in Geschenkpapierrollen findet, wenn diese aufgebraucht sind. Aber man kann hierfür auch Packpapier nehmen.

Für die Wasserfarbe habe ich aus kleinen Papierresten mit Hilfe des Motivlochers kleine Kreise gestanzt und aufgeklebt. Außerdem bekam die Karte einen selbst gemachten Pinsel (den braucht man ja zum Malen). Mit einem Bleistift habe ich mir noch das ABC spiegelverkehrt auf das Papier gemalt und ausgeschnitten. Diese Mini Buchstaben baumeln nun munter vom oberen Kartenrand.

Zu guter Letzt habe ich noch mit einem weißen Lackstift in Schreibstift das Wort „Schule“ so auf die Karte geschrieben, dass es aussieht, als hätte der Pinsel dies gemalt.

Auf der Rückseite kann man nun die besten Wünsche für die beginnende Schulzeit notieren und diese Karte entweder per Post verschicken oder dem zukünftigen Schulkind am ersten Schultag überreichen.

Weitere DIY, Geschenkideen und Deko zum Thema Einschulung findet ihr in dieser Rubrik und andere kreative Dinge da.

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Familienurlaub & Stadtrundgang: Mit Kindern Ravensburg erkunden – lehrreiche Stadtrallye für Kinder

Wenn man in Urlaub fährt und eine neue Stadt erkunden möchte, so stößt das bei den Kindern nach meiner Erfahrung nicht gerade auf große Begeisterung. Denn der Nachwuchs findet es erfahrungsgemäß doch eher langweilig durch die Straßen einer unbekannten Stadt zu wandern, in der es außer vielen Häusern, allerhand Geschäften, der ein oder anderen Kirche o.ä. nicht vieles gibt, was auf den ersten Blick interessant ist oder sogar Spaß macht. Und Spielplätze in der Innenstadt sind wohl auch eher die Ausnahme.

Daher habe ich mich sehr gefreut in der Tourist-Information, die sich hier fußläufig und gut erreichbar im Stadtzentrum befindet, neben einem kostenlosen und für Urlauber wertvollen Stadtplan auch eine Stadtrallye für Kinder zu entdecken. Und genau diese nehmen wir uns als Familie vor. Mit Rucksack, Stift und der Broschüre in der Hand machen wir uns auf den Weg in die Altstadt.

In diesem kleinen Heft sind allerhand Fragen zu den verschiedenen Gebäuden und Türmen, die man in der Altstadt von Ravensburg so findet.

Diese müssen beantwortet und die Felder von den Kindern richtig ausgefüllt werden. Die Antworten sind wichtig, wenn man zum Schluss das Lösungswort herausfinden möchte.

Wer ältere Kinder hat, kann daraus auch ein kleines Wettrennen machen und die Zeit stoppen, die jeder für das erfolgreiche Absolvieren dieses Stadtquiz benötigt. Wir jedoch unternehmen diese Tour in aller Ruhe um die Stadt anzuschauen und entdecken zu können.

Sehr hilfreich ist auch ein kleiner Stadtplan im Inneren dieser Rallye, die den Verlauf des Stadtrundganges zeigt und auch die entsprechenden Standorte sichtbar markiert.

Je nach Alter und Konzentrationsfähigkeit der Kinder kann man diese Stadtrallye gut innerhalb von 60 bis 90 Minuten schaffen. In diesem Zeitraum hat man ausreichend Zeit auch einen Blick in die ein oder andere Gasse, eines der Geschäfte zu werfen oder den Fußmarsch durch eine kleine Picknick Pause zu unterbrechen.

Die jeweiligen Lösungen verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht, sonst würde die betreffende Rallye ja keinen Spaß mehr machen. Aber einen Tipp kann ich euch geben: Die gesuchten Häuser und Bauwerke verraten euch die Lösungsworte, da diese von Außen mit entsprechenden Info Tafeln versehen sind, auf denen sich alles Wichtige befindet.

Außerdem solltet ihr für diesen Spielspaß unbedingt alle drei Seiten mit Fragen beachten. Wir hatten zuerst nur zwei Seiten entdeckt und dann festgestellt, dass weitere Buchstaben für das Lösungswort fehlen und mussten dann noch mal gemeinsam losziehen 😉

Einen Bericht mit einigen historischen Informationen über die Stadt Ravensburg findet ihr in diesem Artikel, und alles zum Thema „Ferien & Reisen“ in dieser Rubrik.

Zum Schluss noch ein herzlicher Dank an Frau Gaudszun für die Genehmigung meine Fotos aus Ravensburg veröffentlichen zu dürfen.

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Ferienzeit ist Reisezeit: Wir besuchen die Stadt Ravensburg in Baden Württemberg

Es sind Sommerferien. Die nutzen wir natürlich für ein paar Urlaubstage. Der Weg führt uns diesen Sommer nach Ravensburg, ins Schwabenland, das sich heute im Bundesland Baden-Württemberg befindet, früher zu Napoleons Zeiten aber auch schon mal zu Bayern gehörte.

Verwirrend? Nicht für einen Ravensburger – denn eigentlich ist bzw. war Ravensburg frei. Genauer gesagt Freie Reichsstadt, seit 1276. Und diesen stolzen, mittelalterlichen Kern haben die historischen Gebäude, die acht Zünfte, die vielen hohen Türme, und der ausladende Marienplatz (der früher mal ein Graben zwischen der Ober- und Unterstadt war).

Die eigene Gerichtsbarkeit und die dicken Stadtmauern stammen noch aus dieser Zeit, und auch der Turm namens Mehlsack, das Wahrzeichen dieser Stadt.

Ravensburg hatte eine herausragende Lage an einem Knotenpunkt von Handelsrouten und wurde u.a. reich durch den Verkauf von Getreide an die Schweizer. Die Große Ravensburger Handelsgesellschaft spannte im 14. Jh. ein Netz über ganz Europa, noch vor den Fuggern.

Kritisch setzt sich die Stadt auch mit dem Hexenwahn auseinander, der hier relativ früh einsetzte. Dazu finden Besucher im Museum Humpis Quartier derzeit auch eine Sonderausstellung: „Hexenwahn 1484“

Durch die Entdeckung Amerikas und die Änderung der Fernhandelswege endete im 17. Jh. langsam aber sicher die Blütezeit Ravensburg, wohl auch durch den 30-jährigen Krieg, der die Stadt hart traf. Erst im 19. Jh. konnte mit einsetzender Industrialisierung ein Strukturwandel eingeläutet werden und die Stadt fast wieder zu alter Größe verhelfen.

Besonderen Bekanntheitsgrad erlangte die Stadt natürlich durch den Verleger Otto Maier und seinen Ravensburger Verlag.

Wir nehmen euch in Kürze mit auf allerhand spannende Unternehmungen in Ravensburg und Umgebung.

Bis dahin findet ihr allerhand schöne Ausflugsziele für Familien mit Kindern in dieser Rubrik und alle Berichte zum Thema Familienurlaub & Reisen hier.

Zum Schluß noch ein herzlicher Dank an Frau Gaudszun für die Erlaubnis meine Fotos aus Ravensburg veröffentlichen zu dürfen.

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Geburtstagsgeschenke schön verpackt: Alles Gute zum Geburtstag – ein fliegender Geburtstagsgruß

Wenn es sich um Geburtstagsgeschenke für Kinder handelt, werden hier die entsprechenden Präsente natürlich ganz besonders stimmungsvoll verpackt. Und da der Vater des Geburtstagskindes Ballonfahrer ist, hatten wir gleich das passende Motiv für unsere Geschenkverpackung parat: Ein schwebender Heißluftballon, der dem Geburtstagskind zur Feier des Tages das Geschenk überreicht.

Das wird gebraucht:
Packpapier, Kleber, Bastelschere, Motivlocher Kreis / Kreisschneider, farbiges Tonpapier (dünn!), Nähgarn, Nähmaschine, Kordel, Streichholzschachtel, Buchstabenstempel samt Stempelkissen, ein Foto

So wird’s gemacht:
Das Geschenk wird in Packpapier versteckt, so dass es das Geburtstagskind nicht gleich erspäht. Dann benötigt man für den Geburtstagsballon mehrere Kreise.

Der Einfachheithalber haben wir diese mit dem Motivlocher Kreis in XXL Größe ausgestanzt. Alternativ kann man sich diese aber auch mit Hilfe einer Kreisschablone, einem Glas oder anderen runden Gegenstand als Vorlage auf das farbige Papier zeichnen und mit der Schere ausschneiden.

Einen Kreis habe ich zur Seite gelegt und den anderen Schwung mit Hilfe der Nähmaschine einmal mittig zusammengenäht. Nun kann man die einzelnen Papierschichten fächerartig auseinanderfalten und erhält so eine schöne plastische Halbkugel.

In der Streichholzschachtel, die als Gondel fungiert, haben wir noch eine süße Kleinigkeit als Glücksbringer versteckt. Und damit die Streichholzschachtel schöner aussieht, wurde diese mit einem Reststück Wellpappe verziert.

Jetzt schneidet man das Foto so aus, dass man das Geburtstagskind (Foto) als Passagier in die Ballongondel setzen kann. Bei der Fotoauswahl sollte man daher darauf achten, dass dies vom Größenverhältnis her passt.

Hat man alle benötigten Teile für das Motiv fertig, klebt man dies auf das verpackte Geschenk. Den einzelnen Kreis platziert man an der gewünschten Stelle und das Foto samt der Pappschachtel in Abstand darunter. Für die Seile habe ich einfache Kordel genommen und die durch die Streichholzschachtel gezogen und die beiden Enden oben in einem aufgeklebten Kreis mit Heißkleber befestigt.

Die Kordelenden verdeckt man nun mit dem genähten Ballonkreis, in dem man diesen genau an der verlaufenden Naht mit Heißkleber bestreicht und aufklebt.
Seitlich neben den Heißluftballon stempelt man noch den Namen und schon fliegt der Ballon in Richtung Geburtstagsfeier davon…

Ein kleiner Tipp:
Das Alter des Geburtstagskindes haben wir als Kreis auf die Gondel gestempelt und an der Kordel noch einen „Happy Birthday“ Gruß als Wimpel angebracht 🙂

Wer auf der Suche nach weiteren, ausgefallenen Verpackungsideen ist, sollte unbedingt mal einen Blick in diese Rubrik werfen und andere kreative Sachen gibt es da.

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Bastelidee & DIY zur Einschulung: Selbst gemachte Buntstifte als Deko Girlande zum Schulstart

Wenn sich die Sommerferien dem Ende neigen und das neue Schuljahr vor der Tür steht gibt es jedes Jahr aufs Neue allerhand Kinder, die eingeschult werden. So ein Schulstart ist nicht nur ein wirklich großer Schritt und bedeutet allerhand Veränderung. Sondern gerade für die Kinder mit reichlich Aufregung verbunden. Und um die Aufregung ein wenig zu mindern ist es gut, den Schulneulingen die Schule schmackhaft zu machen, die Neugier zu wecken und die Lust darauf, endlich ein Schulkind zu werden. Aus diesem Grund habe ich eine wunderbare Idee, die nicht nur ABC Schützen gute Laune machen wird, sondern auch ein schöner Augenfang fürs Kinderzimmer oder gar die Einschulungsfeier ist!

Das wird gebraucht:

Ein großer Bogen weißes Tonpapier, weißes Nähgarn, einen Bleistift, eine Schere, eine Nähmaschine, Nylongarn, Wasserfarben, Pinsel und ein kleines Glas mit Wasser

So wird’s gemacht:

Zuerst habe ich mir am Computer eine kleine Bastelvorlage gebastelt. Das klappt ganz einfach mit den Symbolen Rechteck / Dreieck, die man übereinander setzt. Für die Buntstifte benötigt man dieses Motiv „doppelt“.

Diese Vorlage habe ich ausgedruckt und als Schablone verwendet. Mit dieser Schablone und einem Bleistift zeichnet man nun ganz viele „Stifte“ auf das weiße Tonpapier und schneidet diese anschließend auseinander.

Nun benötigt man einen Borstenpinsel, Wasser und einen Wasserfarbkasten. Jeden der weißen Stifte habe ich in einer anderen Farbe bemalt und anschließend gut trocknen lassen.

Sind die Stifte wirklich durchgetrocknet, faltet man diese mittig, so dass die weißen Seiten nach Innen zeigen und vernäht die offenen Ränder mit einer einfachen Naht an der Nähmaschine.

Jetzt kann man die „fertigen“ Buntstifte entweder als bunte Girlande und Raumdeko verwenden. Dazu habe ich in jeden der Stifte mit einer dünnen Nadel hineingepiekt und ein Stück Nylongarn durchgezogen. Daran lassen sich die Stifte prima aufhängen.

Ein kleiner Tipp: Diese farbenfrohe, kunterbunte Deko kann man ganz wunderbar für das Einschulungsfest nutzen!

Weitere Ideen zum Thema Einschulung gibt es in dieser Rubrik, Bastelideen für Kinder dort, sommerliches hier und andere kreative Sachen da.

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Ausflugstipp für Familien: Ein Besuch im märchenhaften SinnesWald in Leichlingen

Pünktlich zum Start in die diesjährigen Schulferien, ist das tolle Sommerwetter vorbei und es beginnt zu regnen. Aber davon lassen wir und die Ferien ganz sicher nicht verderben. Wozu gibt es Regenjacke und Gummistiefel?

Und genau in dieser wetterfesten Montur und mit Picknick im Rucksack haben wir uns am letzten Wochenende auf den Weg nach Leichlingen gemacht. Ziel unseres Familienausflugs und Ferienprogramms war der SinnesWald, von dem ich vor einigen Jahren hier auf meinem Blog schon einmal berichtet habe.

Vom Parkplatz aus, sind wir ein ganzes Stück entlang der Wupper gewandert. Die frische Luft samt der Natur tat richtig gut, schließlich kann man ja nicht den ganzen Tag drinnen hocken, sondern möchte gerade in der Ferienzeit etwas schönes erleben. Da kommt so ein Spaziergang doch gerade recht. Vor allen Dingen, wenn man ein schönes Ziel dabei vor Augen hat!

Julien Kempkens „Tier“

Vor der alten Spinnerei findet man zur rechten Seite gleich die ersten Kunstwerke, die es hier zu bestaunen gibt. Leise plätschert der Bach zwischen der Wiese entlang. Hier und dort zwischen Bäumen, blühendem Mohn und sommerlich grünen Hecken, stehen die unterschiedlichsten Skulpturen.

Darius Urban „Zukunft“

Wir spazieren weiter den Weg entlang, der zum „Haupteingang“ des Sinneswaldes führt. Hier geht es über eine Brücke, auf der man den Bach überquert und schon ist man mittendrin in einer fast märchenhaften Landschaft, die meine Fantasie im Nu auf Reisen schickt. Der kleine Teich, auf den man schaut, hat in seiner Mitte kleine Inseln, hohe Gräser und einen Steg, auf dem man spazieren kann.

Eine Libelle schwirrt umher und ruht sich dann direkt vor uns aus. Auf dem Hang daneben wachsen viele Kräuter. Zwischen diesen sind hier und da auch einige Kunstwerke versteckt. Der Weg führt hier selten einfach nur geradeaus. Stattdessen schlängeln sich zahlreiche kleine Pfade durch das viele Grün der traumhaften Landschaft. Überall gibt es etwas zu entdecken.


Elfie Hellmich „Die Zukunft in der Hand“ / Ela Schneider „Tor in die Zukunf“

Dann geht es weiter durch den Wald. Mal bergauf, dann wieder bergab. Überall am Wegesrand findet man Dinge, über die man staunen kann. An einem Baum mit vielen Wurzeln, wimmelt es nur so vor kleinen Fröschen. Wie gut, wenn man mit offenen Augen im SinnesWald umherspaziert, sonst hätten wir die womöglich glatt übersehen 😉

Zum Schluss wird natürlich auch geschaukelt – diese riesige Baumschaukel ist einfach ein Muss bei jedem Besuch hier!

Bei Sonnenschein und blauem Himmel macht der Ausflug in den SinnesWald mit Sicherheit noch mehr Spaß – aber ein Besuch hier lohnt sich zu jeder Zeit und egal bei welchem Wetter.

Dirk Balke „Actaeon – die Zukunft verspielt“

Ein kleiner Tipp für alle Familien mit Baby oder Kleinkind – die Wege sind nicht wirklich kinderwagentauglich. Am besten an Tragetuch oder Rückentrage denken 😉

Katja Wölfing „Das Zukunftsmobilé“

Weitere Ausflugstipps findet ihr übrigens in dieser Rubrik , alles zum Thema „Ferien & Reisen“ dort und mehr „Grün“ da.

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Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach leckeren Kuchen draus – der weltbeste Zitronenkuchen vom Blech

Das Ferienwetter lässt uns derzeit im Stich – da hilft nur Kuchen, natürlich selbst gebacken! Außerdem macht sauer lustig, dass weiß doch jeder. In diesem Fall macht er auch süß und fröhlich! Wie das geht? Backt einfach ein Blech ganz saftig und fruchtigen Zitronenkuchen draus. Der ist nicht nur schnell gemacht sondern super lecker, so dass das Kuchenblech erfahrungsgemäß ganz fix weggefuttert ist…

Das wird gebraucht:
250 g Margarine, 200 g Zucker, 1 Teelöffel Ei Ersatzpulver mit etwas Leitungswasser, 1 ½ Zitronen, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillin, 375 g Mehl, Orangensaft, 250 g Puderzucker (1 Packung), 100 g Soja Joghurt natur oder mit Zitronengeschmack

So wird’s gemacht:
Wenn es mal wieder schnell gehen muss oder man eine ganze Rasselband mit Kuchen versorgen will, ist dieser Blechkuchen genau richtig. In unserem Fall ist dieser Kuchen vegan, aber wem es lieber ist, der kann das Ei Ersatzpulver einfach durch ein Hühnerei ersetzt und den Sojajoghurt durch normalen Naturjoghurt aus Kuhmilch.

Zuerst gibt man die Margarine mit dem Zucker in eine Rührschüssel und mixt alles gut durch. In einer kleinen Dessertschale rührt man den gehäuften Teelöffel Eiersatz mit etwas Leitungswasser zu einer cremigen Masse und gibt diese mit in die Rührschüssel. Außerdem schüttet man Vanillin, Backpulver und den Joghurt hinzu.

Anschließend schneidet man eine Zitrone mittig auf und presst den Saft aus beiden Hälften. Der Saft kommt ebenfalls mit in die Rührschüssel sowie die gesamte Menge an Mehl. Nun mixt man den Teig auf niedriger Stufe durch und gibt währenddessen langsam etwas Orangensaft hinzu. Und zwar solange bis der Kuchenteig eine cremige und streichfähige Masse ergibt. Wenn das Mehl untergerührt ist, mixt man noch mal gründlich auf hoher Stufe, damit sich alle Zutaten auch wirklich gleichmäßig vermischen.

Nun fettet man das Backblech mit etwas Margarine ein oder legt es mit einem Blatt Backpapier aus. Darauf verteilt man nun den Kuchenteig möglichst gleichmäßig.

Im Ofen wird dieser bei 175 °C Grad für etwa 30 Minuten gebacken. Sobald die Ränder an den Seiten leicht gebräunt sind, müsste der Kuchen fertig sein. Jetzt zieht man das Blech auf den Ofen und gibt das Päckchen Puderzucker in einen tiefen Teller. Dieses vermischt man mit dem Saft einer ½ Zitrone. Falls der Guss zu fest ist, gibt man einfach noch 1-2 Esslöffel Orangensaft hinzu. Den Kuchenguss verteilt man nun über dem noch warmen Kuchen.

Weitere vegane Rezeptidee gibt es übrigens in dieser Rubrik und süße Rezepte hier!

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DIY Ideen & maritimes Upcycling für den Sommer: Selbst gebastelte Deko Fische im Wohnzimmer

Irgendwie hatte ich Lust auf sommerliche Stimmung im Wohnzimmer. Daher durfte ein Schwung selbst gebastelter Fische bei uns einziehen. Die Idee kam wie so oft ganz spontan. Und seit kurzem tummeln sich allerhand weiße Fische an der Zimmerdecke.

Das wird gebraucht:

Ein leerer Pappkarton, weiße Farbe, Pinsel, eine Schere, Tapetenkleister, weißes Seidenpapier, Lochzange, große Metallösen, eine Nietenzange und verschiedenes Material zum Verzieren wie bsp. Perlen, Kordel, Packpapierreste…

So wird’s gemacht:

Zuerst habe ich mich an einem alten Karton „ausgetobt“ und per Hand einen ganzen Schwung an größeren Fischen ausgeschnitten. Da der Karton recht dick war, war das Schneiden mit der Schere recht mühsam. Einfacher ist es sicherlich die gewünschten Motive mit Hilfe eines Teppichmessers aus dem Karton zu trennen.

Anschließend habe ich die Hälfte der Fische mit weißem Acryllack angestrichen. Die andere Hälfte bekam ein schickes „Sommerkleid“ aus weißem Seidenpapier, das ich in breite Streifen geschnitten und mit Tapetenkleister in mehreren Schichten um die Pappfische gewickelt habe.

Danach heißt es dann erst einmal sich in Geduld üben damit die Farbe sowie die Papier-Kleister-Schicht ganz durchtrocknen können.

Jetzt kann man der Fantasie freien Lauf lassen und die Fische entsprechend dekorieren. Bei mir sind diese schlicht geblieben. Ich wollte diese vielmehr durch kleinere, plastische Details ein wenig aufpeppen, damit sie ins Auge fallen.

Daher habe ich mal dünnen Basteldraht um einen Fisch gewickelt, dann normale Kordel, andere Fische bekamen Punkte aus braunem Packpapierresten, die ich zusätzlich mit weißem Edding bemalt habe, ein Fisch hat nun aus gestanzten Kreisen ein uni weißes Schuppenkleid u.a.m.

Wenn alle Fische fertig sind, locht man diese vorne und befestigt eine größere Metallöse darin, damit beim Aufhängen nichts ausreißt. Denn die Fische sind mit einer Länge von 20-30 cm doch recht groß und schwer. Noch ein Stück Kordel durchziehen und aufhängen!

Weitere Deko Ideen gibt es in dieser Rubrik, sommerliche Dinge da, upcyceltes dort und mehr Kreatives hier.

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Rezept Idee: Selbst gemachter Hummus mit getrockneten Tomaten als Dip oder Brotaufstrich und drei Gewinner

Ob zum Abendbrot, einem geselligen Brunch mit Freunden oder zum Grillen – selbst gemachte Brotaufstriche sind ein Muss. Vor allen Dingen schmecken sie viel besser als fertig gekaufte, sind deutlich preisgünstiger und die Zutaten kann man allesamt selbst bestimmen. Ist doch super, oder? Für all diejenigen, die einen funktionstüchtigen Pürierstab besitzen ein kinderleichte Übung, denn damit sind die Aufstriche und leckeren Dips wirklich im Handumdrehen gemacht.
Heute verrate ich euch, wie man Hummus ganz leicht selber herstellen und zubereiten kann. Denn dieser ist nicht nur ausgesprochen lecker, sondern auch vegan.

Das wird gebraucht:
1 Glas Kichererbsen, 1 TL Sesampaste, ein Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer, eine Prise Kreuzkümmel (oder mehr nach Bedarf), 1 Esslöffel Öl, 1 Knoblauchzehe, ein handvoll getrocknete Tomaten (ohne Öl!), 1-2 Esslöffel gesalzene Cashew Nüsse, eine Prise Italienische Kräuter

So wird’s gemacht:
Zuerst öffnet man das Glas Kichererbsen und gießt die Flüssig in ein kleines Glas, weil man dies später noch gebrauchen kann. Die Kichererbsen schüttet man in ein hohes Gefäß. Am besten klappt dies in einem richtigen Pürierbecher.

Zu den Kichererbsen dazu gibt man einen Teelöffel Sesampaste, einen kleinen Spritzer frisch gepressten Zitronensaft, etwas Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel (Achtung – hierbei Vorsicht und lieber später noch einmal nachwürzen, denn dieses Gewürz ist nicht jedermanns Sache…) sowie einen Esslöffel Öl. Dieses püriert man zu einem feinen Brei. Anschließend gibt man eine geschälte Knoblauchzehe hinzu, eine handvoll getrockneter Tomaten (keine eingelegten!) sowie die Kräuter.

Nun püriert man das Ganze noch einmal so lange durch, bis keine Stückchen mehr enthalten sind. Sollte die Masse zu fest sein, kann man nun etwas von dem abgegossenen Kichererbsen Sud hinzugegeben werden. Aber dies am besten Esslöffelweise, damit die Konsistenz nicht plötzlich zu flüssig wird!

Hat der Aufstrich nun eine cremige, streichfähige Konsistenz, schmeckt man das Ganze noch einmal ab. Zum Schluss hackt man eine handvoll Cashew Kerne grob und hebt die Nuss Stückchen unter den Aufstrich. Dann füllt man das Ganze in ein schönes Glas und kann es so eine Weile im Kühlschrank aufgewahren, wenn es nicht bei der ersten Mahlzeit verbraucht wurde.

Und zu guter Letzt verrate ich euch hier noch die Gewinner, die jeweils eins der drei Qwixx Spiele gewonnen haben. Der Nachwuchs durfte wieder „Glücksfee“ spielen und hat unter allen Kommentaren die folgenden ausgelost: Sari, Petra Rössel und Marie – herzlichen Glückwunsch! Bitte teilt mir per Mail die gewünschte Lieferadresse mit.

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