Spaghetti mit Spinat – lecker!

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Wenn es bei uns schnell gehen muss, gibt es meistens Spaghetti oder Nudeln. Denn die mögen bei uns eigentlich alle und gemacht sind sie auch ratz fatz. Darüber bin ich wirklich dankbar, denn durch meine Selbstständigkeit kann ich mir meine Arbeitszeit zwar meistens selbst und nach meinen Wünschen einteilen. Aber es kommen eben auch oft unvorhersehbare Dinge dazu, die den Zeitplan dann kräftig durcheinander wirbeln. Oder ich sitze an geplanten Texten einfach länger, weil die Ideen sprudeln oder genau das Gegenteil eintrifft und diese ganz ausbleiben…
Damit auf dem Mittagstisch aber nicht immer „nur“ Spaghetti mit Pesto stehen und ich selbst auch gerne ab und zu etwas anderes als kinderfreundliche Tomatensoße ohne Stückchen esse, gab es zur Abwechslung bei uns eine blitzschnelle Spinatsoße. Hier also das Rezept für 6 Personen:

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Das wird gebraucht:
600 gr. Spaghetti, 1 große Zwiebel, 2-3 Knoblauchzehen, 200 gr Kräuterfrischkäse oder 1 Becher Kräutercremefraiche, 500 gr. Blattspinat mit Gorgonzola (tiefgefroren), etwas Fett oder Margarine zum Braten, eine Ecke frischer Parmesan, Kräutersalz und Pfeffer

Spinat 1

So wird’s gemacht:
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser sprudelt, die Spaghetti hinzugeben und regelmäßig umrühren.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Margarine oder Öl erhitzen. Darin eine klein gewürfelte Zwiebel sowie die gewünschte Anzahl an Knoblauchzehen, ebenfalls klein gewürfelt, glasig dünsten. Dann den Spinat hinzugeben und so lange erhitzen, bis dieser aufgetaut ist. Anschließend den Spinat samt Zwiebeln und Knoblauch sowie den Frischkäse mit dem Pürierstab durchmixen, bis keine Stückchen mehr zu finden sind (bei Kindern ganz besonders wichtig: Das keine Zwiebeln mehr sichtbar in der Soße auftauchen, zumindest bei meinen…). Die Spaghetti, wenn diese bissfest sind abgießen, auf die Teller verteilen, Soße draufgeben und mit etwas gehobeltem oder geriebenen Parmesan bestreuen. Guten Appetit!

Mehr Rezepte gibt es übrigens in dieser Rubrik!

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urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Zimtschnecken – einfach lecker!

Nachdem ich letzte Woche an dem geplanten Geburtstags-Überraschungkuchen für meine beiden „Großen“ regelrecht verzweifelt bin und der Versuch in unzähligen zerbröselten Kuchenkrümeln endete, dachte ich mit Schrecken an den bereits kurz darauf folgenden Geburtstag von Kind Nummer Vier. Normalerweise backe und koche ich für mein Leben gerne. Aber da ich bereits für das abendliches Geburtstagsbuffet meiner Zwillinge ganze zwei Tage in der Küche verbracht habe, war ich nicht mehr ganz so voller Elan. Daher war ich ganz glücklich darüber, dass als Geburtstagkuchen Zimtschnecken gewünscht waren. Die sind nämlich bei meinem 4. Kind unschlagbar auf dem ersten Platz, was Leckerein betrifft. Das Gute daran, sie gelingen immer und brauchen nicht viel Zeit, außer der Ruhzeit für die Hefe…

Zimtschnecken zum Geburtstag 1

Das wird gebraucht:
500 gr Mehl, 100 gr Butter, 1 Ei, 1 Päckchen Vanillezucker, 150 gr Zucker, ca. 250 ml Vollmilch, 100 gr Butter, ½ Päckchen Trockenhefe, 1-2 Tropfen Bittermandel Aroma sowie 1 Päckchen Backpulver

Für die Füllung:
125 gr Butter (zimmerwarm, damit sie sich gut verstreichen lässt), 1 -2 Teelöffel Zimt, 100 gr. brauner Zucker, 2 Eßl. flüssige Sahne, evtl. ein paar gehobelte Mandeln und Zimt-Zucker-Mischung zum Bestreuen

So wird’s gemacht:
Den Hefeteig bereitet man zu, wie hier ausführlich beschrieben und lässt diesen 30-60 Minuten lang ruhen. Ist der Teig fertig, rollt man diesen möglichst dünn aus. Die Zutaten für die Füllung knetet man gut durch und streicht den ausgerollten Teig gleichmäßig damit ein. Je nachdem wie groß man die Zimtschnecken haben möchte rollt man den Teig von der Längst- oder Querseite her auf. Nun schneidet man die Teigrolle in ca. 1-2 cm dicke Scheiben und legt diese auf ein eingefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Zur Feier des Tages habe ich die Scheiben jeweils in ein buntes Muffinförmchen gelegt und zusätzlich mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreut und einigen Mandelblättchen bedeckt. Dann bäckt man die Zimtschnecken bei etwas 170° Grad bis diese leicht gebräunt sind – einfach lecker!

Zimtschnecken zum Geburtstag 2

Kleiner Tipp: Auch für ein gemütliches Kaffeetrinken, ein Picknick unterwegs oder das Sonntagsfrühstück ideal!

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Bunte Girlande für das Geburtstagskind

Girlande 6

Zu einer richtigen Geburtstagsfeier gehört natürlich auch die passende Dekoration. In diesem Jahr habe ich mir spontan etwas Neues überlegt. Und zwar kam mir die Idee eine ganz persönliche Dekoration zu gestalten, die das Geburtstagskind betrifft und die darüber hinaus auch ein nettes Erinnerungsstück sein soll. Passend fand ich hierfür eine Girlande, denn die sind bei jeder Party fast unverzichtbar, da sie im Nu ein Zimmer festlich schmücken und darüber hinaus reichlich bunte Farbe mit sich bringen.

Girlande 1

Das wird gebraucht:
Packpapier, Nähmaschine, buntes Garn, Buchstaben-Stempel, ein Stempelkissen, Pinsel, Wasser, Wasserfarben, Schere, Kordel, farbiges Krepppapier sowie eine Fädelhilfe

Girlande 2

So wird’s gemacht:
Alle notwendigen Vorbereitungen habe ich getätigt und wieder mal zu dem von mir sehr geliebten Packpapier gegriffen. Aus einem Stück fester Pappe habe ich mir vorab eine Schablone für die Wimpel gefertigt. Diese sollten so groß sein, dass ein Handabdruck bequem darauf Platz hat. Unsere Wimpel haben eine Breite von 25 cm und eine Gesamtlänge von 26 cm. Für Kinderhände somit groß genug, für die von Erwachsene dagegen schon etwas zu knapp!

Girlande 3

Dann habe ich allerhand von dem Packpapier abgerollt, abgeschnitten und den langen Streifen Papier mittig gefaltet und somit die Breite halbiert. Die obere, gerade Kante meiner Schablone habe ich an der geknickten Stelle angelegt und so die Wimpel gleich doppelseitig ausschneiden können. Dadurch hat man zwar Verschnitt, aber mit einer weiteren Naht sowie Nahtzugabe wäre es mit dem von mir ausgewählten Packpapier nicht gegangen. Ich habe es ausprobiert, es klappt so nicht!

Girlande 4
Dann habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und die Wimpel vorbereitet, in dem ich etwa 2-3 cm unterhalb des oberen Wimpelrand eine einfache Naht genäht. Damit die Wimpel stabil werden und sich das Papier nicht wellt, habe ich diese an den beiden langen Seiten mit einem bunten Faden und einer lustigen Zickzacknaht versehen. Nun habe ich aus dem Krepppapier ca. 2 cm breite Streifen abgeschnitten und einen kleinen Vorrat angelegt. Das war es an Vorbereitungen auch schon.

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Als die Feier begann durfte jeder der Gäste seine Hand mit der von ihm gewünschten Farbe mit Wasserfarben anmalen und seinen Handabdruck auf einem der Wimpel verewigen. Damit man hinterher noch weiß welche Hand von wem ist, wurde der Name des jeweiligen Kindes gleich daneben gestempelt. So haben wir Wimpel für Wimpel auf eine lange Kordel gefädelt und zwischen jeden etwas Krepppapier gehängt. Eine ganz persönliche Geburtstagsgirlande, die nicht nur ein toller Augenfang ist, sondern bei der auch alle tatkräftig mitgemacht haben!

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Kunterbunte Lichter

Ein Kindergeburtstag ist immer etwas besonders. Für mich gehört eine ordentliche Portion Buntes dazu, am allerliebsten selbstgemacht! Und davon gerne allerhand, schließlich feiert man Geburtstag nur einmal im Jahr, zumindest seinen eigenen. Als Kind gab es für mich nichts Spannenderes als Geburtstag zu haben. Und da lag sicherlich nicht nur an dem Ereignis selbst, sondern an dem herrlichen Drumherum, was dieser Ehrentag so mit sich bringt. Drei meiner Töchter sind mittlerweile aus dem Alter raus, wo man sich über bunte Basteleien auf dem Geburtstagstisch freut. Dafür konnte ich aber unsere jüngste Tochter mit Kleinigkeiten wie dieser beglücken.

Bunte Lichter 1 Copy

So sind bei den Vorbereitungen u.a. kunterbunte Lichter entstanden, die im Handumdrehen gebastelt sind und für die man nicht einmal viel Material benötigt. Los geht’s:

Das wird gebraucht:

Leere Marmeladengläser, kleine Kerzen oder Teelichter, buntes Transparentpapier (ich habe dafür das extra starke Papier genommen 120g/m²), eine Schere, bunter Bast oder ersatzweise dünnere Geschenkbänder

So wird’s gemacht:

Aus dem Transparentpapier schneidet man größere rechteckige oder quadratische Stücke, je nach Höhe der gewählten Gläser. Dann stellt man das Marmeladenglas mittig auf die Innenseite des Papiers und schlägt die vier Ecken allesamt nach oben. Nun bindet man von Außen mit dem Bast eine nette Schleife mittig um das in Papier gewickelte Glas. Jetzt fehlt nun noch die Kerze und ab damit auf den Geburtstagstisch!

Bunte Lichter 2 Copy

Ein kleiner Tipp:

Dieses feste Transparentpapier bekommt man mittlerweile nicht nur in zahlreichen Farben sondern auch in etlichen Mustern. Ich habe zum Basteln weißgrundiges Papier mit bunten Luftballons bzw. Gummibärchen zur Hand gehabt. Wer Lust und Zeit hat, kann diese Lichter natürlich auch während der Feier selbst mit den Kindern basteln und dazu uni weißes Transparentpapier wählen, daß während der Feier mit bunten Wachsmalstiften bemalt oder mit buntem Konfetti beklebt werden kann. Eine weitere Idee für eine Tisch- bzw. Geburtstagsdeko findet man übrigens hier und hier.

P.S.: Keine Angst, die Lichter hatte ich schon vor einer Weile vorbereitet und im Schnee fotografiert, der inzwischen hier gänzlich verschwunden ist!


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Gute Nacht Geflüster

Glücklicherweise gehört meine jüngste Tochter zu den Kindern, die wirklich problemlos ins Bett gehen. Das kenn ich so von meinen drei anderen Kindern nicht und freu mich darüber sehr. Im Moment sind bei meiner jüngsten Tochter die Seyffertschen Flüstergeschichten der absolute Hit. Ohne die geht es derzeit nicht. Allerdings machen wir die Flüstergeschichte im Liegen, wenn schon das Licht aus und die Lichterkette am Bett an ist. Dann ist es so richtig gemütlich und stimmungsvoll. Schließlich soll dieses kleine Ritual ja beim Einschlafen helfen. Und weil die letzten Tage immer so schön die Sonne geschienen hat und sich die ersten Frühjahrsboten zeigen, gab es vor kurzem die folgende Flüstergeschichte zum Einschlafen:

Schneeglöckchen Flüster

Oh, schau mal da, mitten in deiner Hand leuchtet etwas Weißes, Klitzekleines…

Mit dem Zeigefinger leicht in die offene Hand des Kindes drücken und punktuell massieren.

Weist du was das ist? Ein kleines Schneeglöckchen. Die Sonne hat es aus seinem Winterschlaf geweckt, so dass es sein weißes Köpfchen aus der Erde hinaus gestreckt hat…

Mit dem Zeigefinger streicht man nun in der Handinnenfläche des Kindes mehrfach Hin und Her um die Hand Innen auf diese Weise zu massieren.

Das kleine Schneeglöckchen ist neugierig und so wächst es immer höher und reckt sein kleines Köpfchen…

Mit der Hand, mit der man massiert, umfasst man nun das Handgelenk des Kindes und dreht seine Hand (den Arm des Kindes weiterhin umfassen!) dabei in ruhigem Tempo abwechselnd nach Links und Rechts. Dabei rutscht man mit seiner Hand nach und nach den Arm des Kindes weiter hinauf.

Das Schneeglöckchen ist rundum glücklich und freut sich über den Sonnenschein. Ach, die Sonne tut vielleicht gut. Kannst du die Sonne spüren?

Dazu reibt man beide Handflächen schnell und kräftig aneinander. Sind die Hände warm, legt man sie an die Stelle auf den Arm des Kindes, an der man zuvor mit dem „Massieren“ aufgehört hat. Sobald die Wärme spürbar nachlässt, werden die Hände erneut gerieben und an etwas höherer Stelle am Arm des Kindes aufgelegt. Das wiederholt man solang bis man schließlich an der Schulter angekommen ist.

Langsam neigt sich der Tag dem Ende. Ein sanfter Abendwind kommt daher und schaukelt das kleine Schneeglöckchen sanft und sacht… Ganz ruhig und regelmäßig schaukelt der Abendwind…

Mit beiden Händen die Schulter des Kindes umfassen und diese dabei ganz sanft (denn das Kind soll dabei zur Ruhe kommen!) und gleichmäßig schaukeln.

Das Schneeglöckchen gähnt müde…

Gemeinsam mit dem Kind laut gähnen, das lockert die Gesichtspartien.

Und schließlich schlüpft das Schneeglöckchen zu dir ins Ohr und schläft dort ganz schnell ein…

Man streichelt das Ohr des Kindes sanft mit Zeigefinger und Daumen durch und „huscht“ dann vorsichtig (!) ins Ohr.

Gute Nacht und träum recht schön…

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Eine Auswahl an Flüstergeschichten wie dieser sowie Ideen zum Thema Einschlafen findet man übrigens in meinem bei Kösel erschienen Buch Bald schon kommt der Sandmann ISBN: 978-3-466-30860-6.
urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Klingelingeling, die Post ist da!

Ich liebe es Post zu bekommen. Damit meine ich so „richtige“ Post eben, mit Umschlag und Poststempel. Da lacht mein Herz und ich freu mich über jeden Brief der meinen Briefkasten am Haus füllt. Besonders liebe ich die Post in der Weihnachtszeit, denn da hat es bei in fast schon Tradition, das sämtliche Weihnachtskarten an eine lange Schnurr gehängt werden, die quer durch das Wohnzimmer führt und uns auf diese Weise einige Wochen sehr dekorativ begleitet. Leider spürt man inzwischen eine Veränderung, denn viele Weihnachtsgrüße kommen inzwischen „nur“ per Mail und ich stelle fest, wie unsere Weihnachtspostgirlande somit in jedem Jahr unaufhaltsam schrumpft…

Vor vielen Jahren habe ich mit etwas Unverständnis (ja, ich gebe es zu!) den Kopf geschüttelt, wenn mein Mann seine „Mails“ abgerufen hat. Der Sinn Post auf diesem Wege zu verschicken mochte mir da so überhaupt nicht einleuchten! Zu dieser Zeit hortete ich noch ganz eifrig sämtliche Briefumschläge, die bei mir täglich in den Briefkasten fielen, da der Mann meiner Freundin Briefmarken sammelte. Selbst diese sind in der heutigen Zeit eine echte Rarität geworden, da das anfallende Porto oftmals nur noch als Strichcode auf den Umschlag kommt…

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Grafik © Tabea Heinicker & Michaela Müller

Heute läuft auch bei mir fast sämtliche Korrespondenz ausschließlich per Mail, weil es blitzschnell funktioniert, die Umwelt schont und den Geldbeutel dazu! Außerdem bin ich inzwischen um vier wunderbare Kinder reicher, so dass ich auch dankbar bin, durch den Mailverkehr reichlich Zeit zu sparen. Hat jemand außer mir in der letzten Zeit einmal versucht einen Briefkasten zu finden? Ich bin regelrecht verzweifelt und wohne eigentlich recht zentral!?

Umso mehr freue ich mich, dass ich bei Tabea Heinickers sowie Michaela Müller Aktion Frühling Mail Art 2013 live mit dabei bin. Gestern war es soweit und ich habe von Tabea die Liste mit meiner Gruppe bekommen. Ganz besonders groß war meine Freude, ein „bekanntes“ Gesicht unter den neun Personen zu finden, nämlich Annette von dem wunderbaren Blick7.  Und weil eine Überraschung selten allein kommt, hat sich gestern auch gleich noch eine Annette mit einem Kommentar bei mir gemeldet, weil sie mich auf der Liste entdeckt hat, vielen Dank dafür!

So blicke ich dem spannenden Projekt mit Freude entgegen und danke Tabea für das ins Leben gerufene Projekt!

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Bunte Wimpel und wehende Fähnchen als Partydeko

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Der nächste Kindergeburtstag steht in Kürze an und so habe ich für die Feier schon mal hier und da gestöbert um einen Überblick zu haben, was ich noch alles brauche. Bei einem Laden habe ich kleine Partyschirmchen entdeckt und weiß, dass unsere jüngste Tochter diese so heiß und innig liebt, daß ich ihr damit eine riesen Freude machen würde. Ebenso gut weiß ich, wie schnell die Tränen fließen, weil die bunten Schirme erfahrungsgemäß im Nu kaputt sind und ihre Schönheit nie von langer Dauer ist.
So saß ich am Schreibtisch und grübelte darüber nach was sich alternativ als lustige Party- und Tischdeko eignen würde. Und da ich noch von einem anderen Geschenk einige Stoffreste in meinem Büro herumlagen, kam mir ganz spontan die Idee, genau diese Reste zu nutzen:

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Das wird gebraucht:
Zahnstocher aus Holz, Stoffreste, eine Stoffschere, Nähgarn und eine Nähmaschine

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So wird’s gemacht:
Die Stoffreste waren so schön gemustert und somit sahen diese teilweise aus, wie genau die Schirmchen, die ich entdeckt hatte. Warum nicht aus den Resten selbst etwas Ähnliches basteln? Zahnstocher haben wir im Haus – somit wäre das Grundgerüst des Partypiekers schon mal vorhanden. Dann habe ich aus den Stoffresten mit Hilfe einer Stoffschere kleinere Stücke ausgeschnitten. Und zwar kleine Rechtecke und Rauten, die dann zusammengeklappt kleine „Fähnchen“ oder auch Wimpel ergeben. Damit diese auf den Zahnstochern halten, habe ich mir die Nähmaschine geschnappt und an dem Rand, wo der Stoff aufeinander liegt bzw. ca. 2 mm daneben eine kleine, einfache Naht genäht. Durch die kleine Öffnung, die an dem aufeinander liegenden Ende entstanden ist, habe ich die Zahnstocher geschoben. Das geht wirklich Ratz Fatz und sieht einfach niedlich aus. Einige der Fähnchen habe ich an den Rändern mit der Zickzackschere umrandet, da meine Tochter derzeit ganz heiß auf diese Zackenschere ist und damit täglich hantiert. Zudem werden die Partypieker dadurch noch abwechslungsreicher.
Jetzt fehlen nur noch der Kuchen, kleine Obststücke oder kleine Brote, in die man die bunten Wimpel und Fähnchen als Deko stecken kann. Viel Spaß beim Feiern!

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urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Lila wie Lavendel

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Bei Bine auf Ihrem Blog was eigenes geht’s es weiter mit dem tollen Projekt Color me happy. Nach der Farbe Rot im Februar (wer mag, kann hier meinen Beitrag dazu gerne nochmals anschauen), dreht es sich im Monat März um die Farbe powerful violet. Das ist eigentlich so gar nicht meine Farbe, zumindest allein betrachtet. Dachte ich zumindest. Aber wie das Leben so spielt, manchmal muss man eben einen zweiten oder gar dritten Blick auf die Dinge werfen. Und siehe da, lila gibt es auch bei uns und wird als solches doch sehr geliebt. So sehr, das dieses besagte Lila gar nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken ist.

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Sei es als Hortensie, die im Sommer einfach wunderschön in unserem Garten blüht und vor vielen Jahren einmal ein Abschiedsgeschenk eines Ausbildungsgangs an mich war. Oder als Distel, die zwar „piekst“ aber schon so ihren ganz persönlichen Charme hat. (Und „stachelige“ Tage hat wohl jeder von uns mal, oder?) Das wichtigste Lila im Hause Seyffert gehört jedoch meiner jüngsten Tochter und zwar in folgender Form: Lavendel Öl!

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Dazu sei gesagt, dass Kind Nummer vier ein absolutes Schreikind war. Als Mutter von bereits drei Kindern, davon Zwillinge, ist man eigentlich die Ruhe selbst. Aber meine vierte Tochter belehrte mich eines besseren. Das einzige, was sie zur Ruhe brachte und sie von gleich auf restlos entspannen ließ, waren Massagen. So wurde dies zum täglichen Ritual, dass ich sie jeden Abend eine halbe Stunde lang massierte. Während bei anderen die Babymassage im Krabbelalter zunehmend in Vergessenheit gerät, wurde diese bei uns immer wichtiger und ist es bis zum heutigen Tag. Und zwar so wichtig, dass dieses Ritual mittlerweile eine eigene Wortkreation bekam: „Einlavendeln“ – na, wenn das nicht bestens zur Farbe Lila passt! Also Handtuch raus, Heizung aufgedreht, gemütlich hingelegt, Augen zu und dann her mit dem Lavendelöl…

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Ein märchenhafter Frühlingsbote

Eigentlich hatte ich für heute einen ganz anderen Beitrag geplant. Aber manchmal kommt alles ganz anders. Mein kreativer Kopf hat mir wieder einmal kräftig dazwischen gefunkt und gab einfach keine Ruhe. So ist das eben. Also habe ich dem Drängen meiner Kreativität nachgegeben und die Idee zu Papier gebracht.

Angefangen hat es am Montag. Am besagten Montag hat Designerin Nic ihren wunderbaren Zwergenstempel vorgestellt, der in mir offenbar gleich eine neue Idee hervorgerufen hat. Zwerge kommen als märchenhafte Wesen hier und da in einigen meiner Fantasiereisen vor. Aber ein Entspannungsrätsel (wer nicht weiß, was das genau ist, kann hier nachlesen, und hier findet man Tipps wie man sie durchführt) gab es dazu bisher noch nicht. Für alle, die vom diesjährigen Winterblues heimgesucht werden, ist die kleine Geschichte sicher ein willkommener Lichtblick. Mit Hilfe der kleinen Entspannungseinheit lässt es sich für eine Weile davonträumen, geradewegs dem Frühling entgegen…
Ganz besonders freut mich, dass Nic mir hierfür spontan einen ihrer zauberhaften Fliegenpilze als Grafik zur Verfügung gestellt hat. Daher widme ich dieses Rätsel auch ihr, als kleines Dankeschön und werde wohl jedes Mal ihre Zwerge und Pilze vor meinem inneren Auge haben, wenn ich das Rätsel erzählen werde – Danke Nic!

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Die Rechte dieser Grafik liegen bei Luzia Pimpinella

Ein märchenhaftes Entspannungsrätsel zum Träumen und Ausruhen:

Schließe nun deine Augen und stell dir einmal vor du bist klein… Richtig klein, märchenhaft klein, einfach herrlich klitzeklein… So klein, dass du bequem unter einen Fliegenpilz passt und dort ein richtig gemütliches Picknick mit deinen Freunden machen kannst… Du bist schon alt und hast einen langen, weißen Bart… Auf deinem kleinen Kopf sitzt eine lustige, kunterbunte Mütze, die munter wackelt, wenn du beschäftigt im Wald umher läufst und nach köstlichen Beeren oder Nüssen suchst… Du liebst den Wald, die Bäume, Hasen, Eulen und Rehe… Vor allen Dingen aber liebst du das Moos… Immer dann wenn der Himmel so richtig schön strahlend blau ist und die Sonne ganz wunderbar scheint, suchst du dir ein schönes Plätzchen im weichen Moosbett und machst es dir dort gemütlich… Du bettest deinen Kopf auf das weiche Moos, und streckst alle Viere von dir, das tut vielleicht gut… Du lässt dir die Sonne auf den kleinen Bauch scheinen und deine Gedanken ziehen wie Wolken am Himmel dahin… Ganz ruhig und entspannt liegst du da und träumst in den lieben Tag hinein…  Du fühlst sich rundherum warm und ganz geborgen… Was für ein Glück…

Na, hast du erraten, was du in diesem Rätsel gewesen bist?
Ein Zwerg

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Wer weitere Tipps gegen den Winterblues sucht, kann gerne hier nochmals nachlesen!

urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Von Wintersternen & Erdnussketten

Damit alle sehen können, dass ich die Dinge von denen ich in meinen Büchern schreibe auch wirklich ausprobiere und umsetze, gibt es heute mal ein DIY für all diejenigen, die gerne werkeln. In meinem Buch Heute schneit‘s im Gruppenraum aus dem Cornelsen Verlag ist dies als Idee und Anregungen enthalten, jedoch ohne detaillierte Anleitung. Da der Winter uns dieses Jahr fest im Griff hat, passt die Idee hervorragend. Eine umfassende Rezension zu diesem Buch findet man übrigens auch hier.

Das wird gebraucht:
Plätzchenausstecher, Alufolie, Kokosfett, etwas Vogelfutter, frische Erdnüsse mit Schale, eine Nadel, Nylongarn

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So wird’s gemacht:
Als erstes müssen die Ausstecher präpariert werden. Dazu schneidet man ein größeres Stück Alufolie ab und faltet es so, dass es mindestens doppelt liegt und nicht reißt. Nun legt man mittig den gewünschten Ausstecher darauf, wir haben uns für Sterne entschieden, und knickt die überstehende Alufolie am äußeren Rand nach oben bzw. drückt diese Außen fest zusammen. Dasselbe macht man bei den restlichen Ausstechern, der gewünschten Anzahl entsprechend. Nun füllt man den Ausstecher bis zum Rand mit etwas Vogelfutter. Das klappt recht gut mit einem kleinen Löffel. Dann erwärmt man in einem Topf das Kokosfett und füllt das flüssige Fett vorsichtig (!) in die vorbereiteten Förmchen.
Wir haben alles in den Kühlschrank gestellt, damit das Fett wieder hart wird. Es klappt aber auch, wenn man dies über Nacht an einem kühlen Ort ruhen lässt. Ist das Fett wieder ganz fest, trennt man die Vogelfutterfiguren vorsichtig auf der Form. Das klappt durch das Fett problemlos. Nun zieht man mit der Nadel jeweils einen Nylonfaden durch den Körnerstern und bindet diesen ohne zusammen. So kann man die selbstgemachten Sterne draußen im Garten an einen Busch oder Baum hängen. Wir haben diese recht hoch und am äußeren Rand von dünnen Zweigen gehängt, damit keine Katzen, Marder o.ä. an das Futter oder die futternden Vögel kommen kann.

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Eine weitere Idee sind Erdnussketten, die meine Töchter eifrig gefädelt haben. Dazu braucht man frische Erdnüsse mit Schale, eine dickere Nadel sowie Nylongarn. Auf das Garn fädelt man nach und nach die Erdnüsse. Am besten zieht man Nadel & Faden mittig durch um nicht auf eine Nuss zu treffen. Ist die gewünschte Länge erreicht knotet man das Garn oberhalb zusammen. Diese Ketten lassen sich ebenfalls in einen Baum hängen.

Erdnusskette 1

Übrigens sind die Wintersterne und Erdnussketten nicht nur ein netter Augenfang im kahlen Winter sondern auch eine willkommene Beschäftigung für nasse, graue Wintertage!

Erdnusskette 3

P.S.: Unsere Sterne hängen schon eine Weile und sind somit fast weggepickt…
urherrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert