Vom kleinen Weihnachtstroll…

Nun ist er endlich da, der Heilig Abend! Eine aufregende, fröhliche und recht kunterbunte Adventszeit liegt jetzt hinter uns. Mal ein wenig hektisch, dann ganz besinnlich, stimmungsvoll und sehr gemütlich. In jedem Fall hat das lange Warten ein Ende und die vielen Kinderaugen strahlen voller Vorfreude und Aufregung heute ganz besonders hell. Daher ist es an der Zeit allen kleinen und großen Leuten die hier so reinschnuppern und mitlesen ein paar wunderschöne Weihnachtstage zu wünschen und mich bei Euch zu bedanken. Es freut mich über alle Maße, dass Euch meine Ideen gefallen und Ihr Euch Zeit nehmt nette Worte zu hinterlassen. Mögen Lichterglanz und süßer Plätzchenduft euch begleiten und sich alle Wünsche erfüllen. Ich verabschiede mich mit dem kleinen Weihnachtstroll und schicke einen besonders lieben Dank an meine Kollegin Susanne Krauß, dafür dass ich ihre zauberhaften Bilder hier verwenden und zeigen darf.

Grüße mit reichlich Weihnachtszauber,

Sabine

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Der Weihnachtstroll

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Schnee und Eis bringt uns die Kunde,
ja, hurra, es ist soweit!
Die Neuigkeit macht schnell die Runde,
bald ist wieder Weihnachtszeit.

2

Unter einem Busch im Garten
schlummert noch der Weihnachstroll,
doch auch er kann´s kaum erwarten,
ersehnt die Weihnachtszeit wie toll.

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Als ihn eine Schneeflock´ endlich
an der Nase kitzelt sacht,
hat der Weihnachstroll, verständlich,
rasch die Augen aufgemacht.

4

Huch, schaut er auf den Kalender,
viel Zeit bleibt mir dies Jahr nicht.
Schließlich ist es schon Dezember
und das Weihnachtsfest in Sicht!

5

Eilig muss er sich nun sputen
Weihnachtsdüfte zu verbreiten
und dem Weihnachtsmann, dem Guten,
zeitig alles vorbereiten.

6

Denn ist erstmal Heiligabend
und der Weihnachtsmann im Haus,
gibt er allen Kindern Gaben.
Nur für den Troll ist es jetzt aus.

7

Seine Arbeit ist zu Ende,
vorbereitet ist das Fest.
Bald schon kommt die Jahreswende,
der Weihnachtstroll schläft dann schon fest…

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Er hängt: Unser Weihnachtsbaum 2014 DIY

Kurz entschlossen haben wir uns in diesem Jahr mal wieder einen eignen Weihnachtsbaum gebastelt, einen wie man ihn in unzähligen Varianten derzeit im Netz findet.

Das wird gebraucht:
Allerhand dickere, längere Äste, Kordel, eine Astschere sowie Baumschmuck und eine Lichterkette (in unserem Fall mit 60 Lichtern bestückt)

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So wird’s gemacht:
Nachdem die Äste trocken waren habe ich diese auf einem großen Tisch ausgebreitet. Und zwar ungefähr der Länge nach. Als alle Äste am gewünschten Platz lagen habe ich mir ein etwa 2 bis 2,5 Meter langes Stück Kordel abgeschnitten. Das eine Ende habe ich am untersten Ast am Rand festgeknotet. Dann habe ich an der Kordel im gelegten Abstand den nächsten Ast am Rand an die Kordel geknotet. Bis man schließlich beim obersten Ast angekommen ist. Das restliche etwa 0.5 Meter lange Stück Kordel lässt man erst einmal dran.

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Anschließend geht man mit einem neuen Stück Kordel an der anderen Seite genauso vor. Die überstehenden Kordelenden bindet man oben einfach zu einem festen Knoten und hängt den großen Tannenbaum dann am gewünschten Platz an einen langen Nagel auf. Wer mag kann dem Tannenbaum nun mit der Astschere zu Leibe rücken und die Äste ggf. korrigieren und an den äußeren Rändern stutzen. Bis auf zwei Stellen haben wir jedoch keine Korrekturen mehr vornehmen müssen. Am besten klappt dies jedenfalls, wenn der Baum hängt, weil man so am besten sehen kann wie die Äste sitzen. Der Weihnachtsbaum ist wirklich „riesig“ und ist fast so groß wie die Tür in unmittelbarer Nähe. Das Zusammenbinden, Aufhängen und Korrigieren hat max. 15 Minuten Zeit in Anspruch genommen und geht wirklich ganz fix.

Tannenbaum

Zum Schluss durfte sich diesmal der Nachwuchs wünschen, in welcher Farbe der Baum geschmückt werden soll. Die Antwort lautete: Bunt – Kunterbunt! Allerdings mussten wir dafür dann erst einmal einkaufen fahren, da ich nicht wirklich zu der Glitzerfraktion gehöre und eher den schlichten Look bevorzuge. Entsprechend gab es bei uns bis zu diesem Moment auch keinerlei bunten Weihnachtsschmuck…

Allen Befürchtungen meinerseits zum Trotz – der Baum glitzert und glänzt nicht nun in den knalligsten Farben sondern scheint sich bei den Hausbewohnern und Gästen großer Beliebtheit zu erfreuen. Was will man mehr? Weihnachten kann kommen!

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Die Kugeln und Anhänger sowie die verschieden großen Zapfen die sich auf meiner Idee hin darunter gemogelt haben, wurden mit ganz dünnem Basteldraht an den Ästen befestigt. Zum Schluss einfach die Lichterkette seitlich darüber hängen und fertig ist unser DIY Weihnachtsbaum 2014!

Mehr zum Thema Weihnachten gibt es hier, Deko Ideen dort und anderes da!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Last Minute Geschenkidee: „Frohes Fest“

Manchmal sind die spontanen Ideen die allerbesten. Vor allen Dingen wenn sie ganz fix gemacht sind und man mitten im Weihnachtstrubel steckt. So ist bei uns wieder einmal eine dekorative Sternenkette entstanden, die im Handumdrehen gemacht ist. Mit dieser kann man die Wohnung schmücken, die Tür dekorieren und auf diese Weise seine Gäste begrüßen oder man kann mit dieser kleinen Girlande anderen eine Freude bereiten. So geschehen in unserem Fall und mit viel Herzblut von der kleinen Tochter gebastelt.

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Das wird gebraucht:
Rot-weiße Kordel, eine Heißklebepistole mit Patrone, Klebstift, einen Motivlocher Stern XXL, einen Motivlocher Kreis (Durchmesser 2,5 cm), rot weiß kariertes Tonpapier, Buchstabenstempel, ein schwarzes Stempelkissen, ein paar rote Holzperlen, eine Schere und ggf. eine kleine Tüte zum Verpacken

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So wird’s gemacht:
Als erstes stanzt man mit dem Motivlocher 20 weiße Sterne aus. Anschließend mit dem runden Lochstanzer 20 Kreise aus dem karierten Papier. Am einfachsten geht es wenn man die Kreise vor dem Zusammensetzen bestempelt. Und zwar in unserem Fall mit dem Schriftzug „Frohes Fest“ in 2 facher Ausführung, damit man den Gruß aufhängen und von beiden Seiten gleichermaßen bewundern kann.

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Sobald die Stempelfarbe getrocknet ist, klebt man die bestempelten Kreise jeweils mittig auf einen Stern. Damit es gleichmäßig aussieht, zeigt bei uns immer eine Zacke nach oben. Daran kann man sich beim Kleben der Buchstaben gut orientieren.

Fest 0

Das Kordelende bindet man zu einer kleinen Schlaufe und dann befestigt man als erstes die beiden Sterne mit dem „F“ so um die Kordel, dass diese mittig zwischen den Sternen verläuft. Am schnellsten geht das mit Hilfe von Heißkleber. Man kann aber auch den Klebstift verwenden, sollte in dem Fall die Sterne aber einen Moment gut zusammendrücken, damit es um der Kordel auch hält.

Fest 1

So klebt man Stern für Stern in der richtigen Reihenfolge. Nach dem ersten Wort wanderten bei uns ein paar rote Holzperlen auf die Kordel um die beiden Wörter sichtbar zu trennen.

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Am Schluss die Kordel einfach abschneiden und zusammenknoten. Oder eine kleine Weihnachtskugel als krönenden Abschluss daran hängen!

Fest 5

Viel Spaß beim Weihnachtsendspurt & ein gemütliches Wochenende!

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

In der Weihnachtsbäckerei: Spritzgebäck

Die weihnachtliche Bäckerei in unserem Hause läuft auf Hochtouren. Mittlerweile haben sich allerhand köstliche Weihnachtsplätzchen bei uns angesammelt. Hier und da werden in jedem Jahr neue Sorten probiert, getestet und gebacken. Aber eine Plätzchensorte ist seit Jahren ein absolutes Muss: Spritzgebäck!

Spritz 1

Schon als kleines Kind habe ich dieses bei meiner Oma gebacken, den Teig durch den Wolf gedreht, verschiedene Formen aufs Blech gelegt und vom frischen Teig genascht.

Spritz 2

Das wird gebraucht:
550 gr weiche Butter, 400 gr Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 kg Mehl, 2 Eier, 1 Tl Backpulver

Spritz 3

So wird’s gemacht:
Eine gewaltige Menge Teig, die da zusammenkommt. Aber keine Bange, der Vorteil dieser Plätzchensorte ist, man hat den großen Teigberg innerhalb kürzester Zeit durch den Wolf gedreht und zu köstlichen Plätzchen verarbeitet. Das geht deutlich schneller als so manche Sorte, die erst zu feinen Hörnchen geformt werden oder gar ausgestochen werden will! Sozusagen eine echte Last-Minute Plätzchensorte…

Spritz 4

Trotz der Menge knete ich aus den Zutaten den Teig per Hand. Das dauert allerdings seine Zeit und ist recht mühsam. Dafür mit viel Geduld & Liebe gemacht. Das schmeckt man natürlich auch 🙂

Spritz 5

Wenn man eine große Teigkugel beisammen hat, platziert man diese am Teigwolf und legt sich die Backbleche bereit. In unserem Fall waren das insgesamt 6 Bleche. Am besten macht man das Spritzgebäck zu zweit. Einer kurbelt und füllt den Teig nach und der andere legt aus dem Teig die Plätzchen auf das Blech.

Spritz 6

Am liebsten lege ich kleine Kringel. Darin habe ich mittlerweile Übung und mir gefällt es so einfach am besten. In dieser Form zerbrechen die Kekse auch nicht! Bei 150° Grad backe ich das Spritzgebäck bis es leicht gebräunt ist.

Spritz 7

Ein kleiner Tipp:
Mit den kleinen Kringeln kann man sogar dekorieren oder diese als Anhänger benutzen. An einem schönen Band sieht es ganz weihnachtlich aus! Nett verpackt eignen sich die leckeren Kekse natürlich auch als Geschenk.

Spritz 8

urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Ein Gruß aus dem Winterwald / DIY für die Weihnachtspost

Wenn sich im Dezember der Briefkasten mit weihnachtlicher Post und selbst gebastelten Grüßen füllt, schlägt mein Herz vor lauter Freude gleich ein paar Takte schneller. So wanderten u.a. ein Überraschungspaket mit selbst gemachten Köstlichkeiten von Mickey in unser Haus, ein süßer Gruß aus Lübeck von Tanja und ein Adventskalender von Lotta!

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Und weil auch unsere Weihnachtspost noch nicht geschrieben ist, habe ich kurzerhand einen Schwung an selbst gemachten Karten gewerkelt um ebenfalls ein wenig Weihnachtszauber in die weite Welt zu tragen.

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Das wird gebraucht:
Kraftpapier in Postkartengröße (notfalls einen größeren Bogen Kraftpapier in die gewünschte Größe schneiden!), einen dünnen, weißen Edding, Klebstoff, weißes Tonpapier, ein kleines Stück weißes Transparentpapier, einen Motivlocher Tannenbaum & Schneeflocken (9 mm und 1,5 cm Durchmesser), einen Weihnachtsstempel, ein gut deckendes, weißes Stempelkissen, eine Schere

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So wird’s gemacht:
Für die Karte habe ich aus weißem Tonpapier kleine Tannenbäume ausgestanzt und am unteren Rand aufgeklebt. Zwischen die Bäume habe ich einen Weihnachtsbaum aus Transparentpapier gesetzt. In eine Ecke habe ich aus dem weißen Papier einige Schneeflocken in verschiedene Größen geklebt, die ich zuvor ausgestanzt habe.

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Jetzt kommt der weiße Fineliner / Edding zum Einsatz um etwas mehr Winterzauber auf die Karte zu bringen. Hiermit habe ich dem Tannenbaum aus Transparentpapier unzählige Mini Pünktchen als Schneeflocken gemalt bzw. getupft und um die anderen Bäume herum ebenfalls einen kleinen Schneekranz aus Punkten.

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Zwischen die Schneeflocken habe ich per Hand wahlweise kleinere Eiskristalle oder auch Sternchen gezeichnet und zwischendrin auch hier weiße Schneeflocken Punkte verteilt.

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Jetzt kommt der einfache Teil – in der noch „leeren“ Ecke der Weihnachtskarte einfach einen weihnachtlichen Stempelabdruck hinterlassen.
Dann auf der Rückseite die Weihnachtsgrüße notieren und ab geht die Post…

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Weitere Ideen rund um die Weihnachtszeit gibt es hier, klitzekleine Geschenkideen dort und andere kreative Dinge da!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert

Kirschmarmelade mit Marzipan & Schokolade / Geschenke aus der Küche

Im letzten Jahr hatten wir in der Adventszeit eine köstliche „Wintermarmelade“ gekocht: Apfelmarmelade mit Marzipan und Stollengewürz. Diese war bei uns am Frühstückstisch so begehrt, dass wir diese gleich mehrfach herstellen mussten. Denn allerhand Gläser haben wir in der Weihnachtszeit als kleines Mitbringsel verwendet.

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Da etwas Abwechslung nicht schadet, habe ich kurzerhand auf eine andere Fruchtsorte umgeschwenkt und eine süße Kirsch-Marzipanmarmelade mit kleinen Schoko Stückchen hergestellt. Die ist noch viel schneller gemacht als die Apfelmarzipan Variante. Also falls Ihr noch kleine Geschenkideen braucht, hier kommt das Rezept:

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Das wird gebraucht:
1 Kilo Gelierzucker 1:1, 900 gr tiefgefrorene Kirschen, 140 gr. Marzipan Rohmasse, 3 Trp. Bittermandeln, etwas gemahlene Vanille, max (!) 40 gr. Dunkle Schokolade, leere Marmeladengläser

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So wird’s gemacht:
Die gesamte Menge gefrorener Kirschen gibt man in einen großen Topf und lässt diese bei mittlerer Hitze auftauen. Dabei sollte man regelmäßig Rühren. Sobald man mit der Gabel in die Kirschen pieksen kann, püriert man die Früchte mit Hilfe eines Pürierstabes gut durch. Anschließend gibt man das Marzipan (grob gewürfelt) hinzu und püriert dieses ebenfalls unter den Fruchtbrei.

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Nun noch den Gelierzucker mit unterrühren und das Ganze aufkochen. Auch hierbei sollte man gleichmäßig Rühren damit nichts anbrennt. Wenn die Masse zu kochen beginnt auf die Uhr schauen und 4 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss 3 Tropfen Bittermandel, etwas gemahlene Vanille und die gehakte Schokolade unterheben. Dann direkt in die leeren Gläser füllen und die Deckel fest zudrehen.

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Am nächsten Morgen kann man die schokoladige Kirschmarmelade dann auf frischen Brötchen oder Hörnchen genießen – mhh so lecker!

Wer andere an diesem wunderbaren Geschmackserlebnis teilhaben lassen möchte, kann die Marmeladengläser auch mit schönen Etiketten oder einer Banderole versehen und diese verschenken 🙂

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Weitere Geschenkideen findet Ihr übrigens hier, süße Rezepte dort und alles rund um die Adventszeit in dieser Rubrik!

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Weckmann, Stutenkerl oder Pfefferkuchenmann

Auch wenn die Laternenzeit nun vorbei ist, möchte ich Euch unsere selbstgebackenen Weckmänner nicht vorenthalten. Schließlich könnte man mit diesen als Pfefferkuchenmann auch in der Vorweihnachtszeit jemanden beglücken. Geschenke aus der Küche sind erfahrungsgemäß ja immer gerne gesehen!

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Das wird gebraucht:
500 gr Mehl, 175 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250 ml Milch, 100 gr Butter, ½ Würfel frische Hefe, 1 Päckchen Backpulver,  Cranberries (oder Rosinen), ein paar gehakte Mandeln, etwas Mehl zum Ausrollen, 1 Bogen Backpapier und eine Weckmannform

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Hinweis: Wer die Weckmänner vegan zubereiten möchte, ersetzt die Vollmilch durch Sojamilch und nimmt anstatt der Butter vegane Margarine oder Sonnenblumenöl! Schmeckt übrigens ausgezeichnet 🙂

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So wird’s gemacht:
Den Hefeteig bereitet man zu wie hier oder hier ganz detailliert beschrieben. Nachdem der Teig etwa 60 Minuten an einem warmen Ort geruht hat, rollt man ihn ca. 2 cm dick aus. Die angegebene Menge müsste für 4 Weckmänner ausreichen. Allerdings hängt das auch immer davon ab wie gut der Teig geht und wie dick man diesen ausrollt.

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Dann sticht man die Weckmänner mit Hilfe der Form aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Mit den Cranberries drückt man dem Hefekerl zwei Augen und Knöpfe in den Teig. Mit den gehakten Mandeln formt man den Mund. Auch diese sollten fest in den Teig gedruckt werden, damit sie beim Backen im Teig stecken bleiben.

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Sind alle Weckmänner fertig, schiebt man diese in den Ofen. Bei etwa 160 Grad sollten die süßen Kerle ungefähr 20-30 Minuten backen. Sobald diese leicht gebräunt sind, sind sie fertig. Solltet Ihr die Weckmänner in der veganen Variante zubereiten, bleiben diese beim Backen deutlich heller!

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Mehr Geschenkideen gibt es in dieser Rubrik, alles rund um die Adventszeit dort, süße Rezepte da und andere kreative Ideen bei Anke!
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Weihnachtlicher Glanz auf dem Schloss

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In der Vorweihnachtszeit und dem Advent gehört für mich ganz klar auch ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Davon findet man mittlerweile ja reichlich und auch in ganz unterschiedlicher Art und Weise.

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Gut gefallen mir solche Weihnachtsmärkte, die einen ganz besonderen Charme haben, wie der im Freilichtmuseum in Hagen. So haben wir durch Zufall vor ein paar Jahren einen ganz außergewöhnlichen Weihnachtsmarkt kennen lernen dürfen: Der Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald!

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Das Besondere an diesem Markt sind die abwechslungsreichen, außergewöhnlichen Stände. Hier findet man Dinge, die man auf überfüllten, hell erleuchteten Märkten in der Innenstadt eben nicht findet – oder sehr lange danach suchen muss.

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Es gibt selbst kreierten Schmuck, genähte Kleidung in ausgefallenen Schnitten, gefilzte Tiere, geschmiedete und auch gemalte Kunstwerke, Tolles aus Holz, kulinarische Köstlichkeiten wie Öle, Kräutermischungen, Aufstriche & Co, leckeren Käse, kuschelige Accessoires, Spielzeug und zauberhafte Kissen für ganz kleine Leute wie beispielsweise von Liebeley und darüber hinaus natürlich auch weihnachtliche Dinge.

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Wer noch dringend auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist, der wird hier sicherlich fündig werden. Und hat zudem die Sicherheit, das dieses Geschenk keine Massenware sondern einzigartig ist!

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Außer den vielen, kreativen Ständen, gibt es um das Schloss Grünewald herum natürlich auch einige Weihnachtsbuden mit Essbarem sowie heiße Getränke, an denen man sich am Abend und kalten Tagen wunderbar von „Innen“ aufwärmen kann.

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Der romantische Weihnachtsmarkt verteilt sich recht gleichmäßig auf dem gesamten Parkgelände. Hier kann man auf schmalen Pfaden umher spazieren und ganz nebenbei die Landschaft genießen.

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Gegen Abend, wenn die Dunkelheit sich über das Schloss und dessen Anwesen legt, wird es so richtig gemütlich. Denn dann werden die Fackeln und Feuerkörbe angezündet, die auf allen Wegen zu finden sind und ein ganz herrliches Licht im Dunklen verbreiten.

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Einen Besuch kann ich wirklich sehr empfehlen!

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Und wer noch ein wenig Entspannung in der Weihnachtszeit gebrauchen kann, der schaut einfach mal bei Ute vorbei, denn dort bin ich heute zu Gast!

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Herzlich Willkommen im Winterdorf / DIY

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Unsere Küchentür brauchte passend zur Vorweihnachtszeit mal wieder eine passende Deko. Da mir unsere leuchtenden Häuser aus dem letzten Jahr ausgesprochen gut gefielen, (dies ist übrigens einer der beliebtesten Posts auf diesem Blog :-)) wollte ich eine ganz ähnliche Deko. Wie gut, dass von unserem Fuchs noch weißes Transparentpapier übrig geblieben war. Und aus einer aufgebrauchten Packpapierrolle blieb ein Stück graues Papier übrig, das als Innenteil gedient hat. Also konnte ich mich gleich ans Werk machen…

A

Das wird gebraucht:
Weißes Transparentpapier in Größe des gewünschten Fensters, Transparentpapierreste in weiß, weißer Tonkarton, ein Bastelmesser / Cutter, Klebstoff, eine Schere, weiße Tortenspitze / Untersetzer (klein) aus Papier, einen weißes Edding, ganz dünne Pappe oder Packpapier, Tapetenkleister, einen breiten Pinsel, ein Blatt weißes Papier, einen Motivlocher Stern

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So wird’s gemacht:
Als erstes schneidet man das Transparentpapier in die genaue Größe des Fensters. Bei uns war ein großer Bogen Papier nötig. Aus den Papierresten habe ich ein paar „Hügel“ per Hand ausgeschnitten, die ich etwas versetzt in die untere Ecke geklebt habe. Dadurch ist der „Schnee“ leicht schattiert und wirkt als Collage plastischer.

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Aus dem Tonkarton habe ich einige Häuser geschnitten und damit diese leuchten auch Fenster / Türen hinein geschnitten. Das geht am besten mit einem Bastelmesser.

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Hinter einigen Fenstern habe ich Gardinen aus Tortenspitze geklebt. Außer den verschiedenen Häusern sollte passend zur Adventszeit noch ein kleiner Tannenwald auf das große Fensterbild wandern.

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Dazu habe ich aus den übrig gebliebenen Transparentpapierresten, Tonkarton und der dünnen Pappe etliche Tannenbäume geschnitten: Kleine, große, dicke, dünne… Die Tannen aus der grauen Pappe habe ich mit weißem Edding (ähnlich wie hier) winterlich aufgepeppt, in dem ich filigrane Muster darauf gemalt habe. Zum Schluss habe ich aus den restlichen weißen Papierschnipseln noch eine handvoll kleiner Sterne gestanzt.

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Als alle Motive fertig waren, habe ich das Türfenster komplett mit Tapetenkleister bestrichen (detaillierte Anleitung hier) und den Bogen Transparentpapier darauf geklebt.

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Sobald der Bogen hält kann man mit Hilfe von normalem Kleber die vorbereiteten Häuser, Hügel und den Tannenwald aufkleben und an der gewünschten Stelle platzieren. Dann noch einige Sterne zwischen das Winterdorf und der Abend kann kommen. Denn sobald das Licht in der Küche angeht, leuchtet das Winterdorf ganz zauberhaft…

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Mehr Ideen zur Adventszeit gibt es in dieser Rubrik und Anke sammelt wie jeden Dienstag weitere Ideen.

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Leuchtende Zapfen / Herbstliche Deko Idee

Ich mag das Licht von Kerzen – jederzeit! Und in der Herbst– und Winterzeit ganz besonders. Denn wenn sich die Dunkelheit wie ein warmer Mantel über die Stadt legt, dann bringt das Kerzenlicht nicht nur einen zauberhaften Glanz ins traute Heim, sondern eine große Portion Gemütlichkeit. Und Kerzenglanz ist einfach stimmungsvoll!

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Da die Zeit für einen Adventskranz vor einer Woche doch noch etwas verfrüht war, habe ich nach einer passenden Alternative gesucht. Gerade morgens beim Frühstück oder auch beim Abendbrot mag ich es, wenn brennende Kerzen auf dem Tisch stehen.

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Das wird gebraucht:
Ein rundes Holztablett (meins hat einen Durchmesser von ca. 30-35 cm), eine große Kerze und jede Menge Zapfen, möglichst verschiedener Art, Form und Größe

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So wird’s gemacht:
Von verschiedenen Spaziergängen durch die herbstlichen Wälder, haben sich zahlreiche Zapfen bei uns eingefunden. Denn immer wieder haben wie unterwegs neue Zapfenarten finden können, die sich prima zum Basteln und auch Dekorieren eignen:

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Angefangen vom Mammutbaum, verschiedene Kiefernzapfen, Pinienzapfen, Fichtenzapfen, kleine Zapfen von der Lärche bis hin zu einigen anderen Arten, die ich nicht allesamt zuordnen kann.

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Eine Kerze hatte ich auch noch im Fundus. Die wanderte schnurstracks auf das hölzerne Tablett und das Zapfenallerlei ebenso. Die Zapfen wurden um die Kerze herum verteilt und möglichst so, dass der Docht in genügend Sicherheitsabstand zu finden ist.

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Das dekorierte Tablett hat nun seinen festen Platz auf unserem Esstisch gefunden und bei jeder Mahlzeit können wir uns nun an dem herbstlichen Lichterglanz erfreuen.

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Die große Kerze auf dem Zapfentablett leuchtet nun mit unseren Herbstlichen Lichtern kräftig um die Wette und sorgt für eine behagliche Stimmung.

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Alles zum Thema Herbst findet Ihr hier, Deko Ideen dort und weitere kreative Dinge da!

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urheberrechtlich geschützt, © Sabine Seyffert